Start Blog Seite 2554

Jetzt wird’s sportlich!

0

Die Shape Caps Metaboliser von foodspring

foodspring präsentiert mit den Shape Caps Metaboliser ein neues, innovatives Nahrungsergänzungsmittel zur Erreichung der individuellen Fitnessziele. Der neue Metaboliser unterstützt den Stoffwechsel und sorgt für die Aufrechterhaltung eines gesunden Blutzuckerspiegels, damit das Training noch mehr Früchte trägt. Entwickelt wurden die neuen Shape Caps Metaboliser im Rahmen des diesjährigen Innovationsversprechens des Berliner Unternehmens.

Der Metaboliser ist der ideale Begleiter für alle, die effektiv Fett verbrennen und zudem ihre sportliche Leistungsfähigkeit unterstützen wollen. Mit einer einzigartigen Kombination aus den hochwertigen Inhaltsstoffen Koffein, B-Vitaminen, Zink Bisglycinat und Chrompicolinat, fördern die Shape Caps Metaboliser den normalen Energiestoffwechsel und unterstützen zudem die kognitive Funktion.

Darüber hinaus ermöglichen die Inhaltsstoffe eine gezielte Umwandlung von Fetten und anderen Nahrungsmitteln in Energie. Egal ob im Alltag oder beim Training – der Metaboliser ist der perfekte Partner für alle Sportbegeisterten, die ihr volles Potenzial entfalten möchten.

Eine Schlüsselrolle spielen dabei die B-Vitamine, die Müdigkeit und Erschöpfung entgegenwirken und somit das Energielevel aufrechterhalten. Das enthaltene Chrom reguliert zudem den Blutzuckerspiegel und hilft dabei, den Glukosehaushalt nach dem Essen oder Training auszugleichen. Deswegen sind die Shape Caps Metaboliser insbesondere für diejenigen, die mit einem Kaloriendefizit trainieren und trotzdem maximale Leistung erzielen wollen, die perfekte Wahl.

Mit ihrer einzigartigen Formel helfen sie dem Körper, Fett effektiv als Brennstoff zu nutzen, und sorgen auch bei intensiven Workouts für eine kontinuierliche Energieversorgung.

Einfach 4 leicht zu schluckende Kapseln zum Frühstück oder 30 Minuten vor dem Training mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.

Quelle STUDIO BRANDFORMANCE

Glanz in unserer Küche – das unschlagbare Küchentrio von everdrop

0
küche

Nach dem Erfolg unserer beliebten everdrop Putzmittel, die die Küche von unnötigem Plastikmüll befreit haben, präsentieren wir jetzt unsere Küchen-Accessoires, die das Putzen noch leichter machen: der everdrop Putzstein, die Spülbürste und die everdrop Geschirrtücher. Ein unschlagbares Trio, das Schmutz im Handumdrehen verschwinden lässt. Die plastikfreien Accessoires sind nicht nur nachhaltiger, sondern überzeugen auch durch ihr zeitloses Design sowie ihre hervorragende Reinigungsleistung.

Kurz mit Wasser anfeuchten und los gehts! Der neue everdrop Putzstein aus 100% Schaumglas entfernt jede Art von Kalkablagerungen, Fett, Rost oder Schimmel – und das ganz ohne unnötige Chemie. Ähnlich wie unsere everdrop Spülbürste, die den Schmutz in der Küche effektiv entfernt. Durch die Kombination des Korpus aus geöltem Buchenholz und dem Besatz aus robusten Naturfasern ist die Bürste besonders widerstandsfähig gegen Nässe und somit sehr langlebig.

Um nach dem Putzen die Flächen zu trocknen, kommen unsere everdrop Geschirrtücher ins Spiel: Sie sind nicht nur stylisch, sondern haben auch eine hohe Wischleistung und optimale Feuchtigkeitsaufnahme.

Alle Produkte selbst sowie die Verpackung kommen komplett ohne Einwegplastik und sind somit das perfekte Trio für eine nachhaltig geputzte Küche.

Der Putzstein im Überblick:
● geruchlos und ähnelt in der Struktur dem natürlichen Bimsstein
● entfernt hartnäckigen Schmutz & Ablagerungen effektiv
● schnelle & wirkungsvolle Reinigung ohne Einsatz von Chemikalien
● besonders geeignet für Fett, Rost, Schimmel, Kalk, hartnäckige Schmutz- & Farbflecken
● 100% Schaumglas
● universell einsetzbar
● kein Einwegplastik & frei von Mikroplastik
● Verpackung aus Papier; kann ganz einfach im Altpapier entsorgt werden

Die Spülbürste im Überblick:
● Handgriff aus FSC-zertifiziertem Buchenholz
● Borsten aus veganen Tampico Fibre
● mit 100% Ökostrom hergestellt

Die Geschirrtücher im Überblick:
● 80% Bio-Baumwolle, 20% Leinen; waschbar bis 40 Grad
● plastikfrei
● 2* Geschirrtuch in den Farben: grau-anthrazit, rosa-beige, mint-beige
● Verpackung kann im Altpapier entsorgt werden

Quelle Sonja Berger Public Relations

Geheimdienst: Russland will Alter für Wehrpflicht ändern

0

Mauer des Kreml in Moskau, über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Die russischen Behörden bereiten sich nach Einschätzung des britischen Militärgeheimdienstes wahrscheinlich darauf vor, die Altersgrenzen bei der Wehrpflicht zu ändern, um den militärischen Bedarf zu decken. Im täglichen Lagebericht aus London wird auf einen Gesetzentwurf verwiesen, der in der letzten Woche von Abgeordneten der russischen Duma eingebracht wurde, wonach die Altersspanne für die Wehrpflicht von derzeit 18 bis 27 Jahren auf Männer im Alter von 21 bis 30 Jahren geändert werden soll.

Das Gesetz werde voraussichtlich verabschiedet und im Januar 2024 in Kraft treten, heißt es in der Analyse. Viele 18- bis 21-jährige Männer beantragen nach Angaben des Geheimdienstes derzeit ohnehin eine Befreiung von der Wehrpflicht, weil sie sich in einer höheren Ausbildung befinden – eine Änderung der Altersgruppe könnte solche Anträge überflüssig machen und sicherstellen, dass die jungen Leute dann später eingezogen werden. Bislang schließt Russland Wehrpflichtige zumindest offiziell von Operationen in der Ukraine aus, wobei es vermutlich mehrere Hundert Ausnahmen gebe. Doch selbst wenn Russland weiterhin auf den Einsatz von Wehrpflichtigen im Krieg verzichte, würden zusätzliche Wehrpflichtige einen größeren Anteil an Berufssoldaten für den Krieg freisetzen, so der britische Geheimdienst.

Russland führt seit der Sowjetzeit zweimal im Jahr Wehrpflichteinberufungszyklen durch. Sie unterscheiden sich von der außergewöhnlichen „teilweisen Mobilisierung“ von Veteranen, die seit September 2022 durchgeführt wird.


Foto: Mauer des Kreml in Moskau, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD mahnt zur schnellen Beilegung des Haushaltsstreits

0

SPD-Logo im Willy-Brandt-Haus, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chef Lars Klingbeil ruft die Ampelkoalition zur zügigen Umsetzung des Koalitionsvertrags auf. „Als Parteivorsitzender bin ich an den Haushaltsverhandlungen der Regierung nicht beteiligt“, sagte Klingbeil der „Welt am Sonntag“.

„Als Parteivorsitzender erwarte ich aber, dass die Ziele des Koalitionsvertrages mithilfe einer seriösen Haushaltspolitik umgesetzt werden. Falls die Regierung keine gute Lösung hinbekommt, hätte ich durchaus noch ein paar Vorschläge zur Haushaltspolitik.“ Wichtig sei, dass die Ziele des Koalitionsvertrages, Deutschland zu modernisieren, eingehalten würden, um den Reformstau der vergangenen Jahre aufzulösen. „Für mich geht es dabei vor allem um drei Bereiche: neue ökonomische Stärke, Sicherheit für unser Land und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, sagte der SPD-Politiker. „Diese Ziele sind selbst in einer schwierigen Haushaltslage keineswegs obsolet, sondern sogar dringlicher geworden.“ An ihrer Umsetzung werde jeder einzelne Minister gemessen werden. „Deswegen erwarte ich, dass alle Regierungsmitglieder nun in dem Geiste des Koalitionsvertrages anfangen, die großen Schritte zu gehen“, so Klingbeil.


Foto: SPD-Logo im Willy-Brandt-Haus, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gaswirtschaft meldet Durchbruch bei Einführung von Wasserstoff

0

Gasleitung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Gaswirtschaft hat einen Durchbruch bei der flächendeckenden Einführung von Wasserstoff erzielt. In einem Schreiben informierte der Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) die Bundesregierung darüber, dass „sämtliche Rohrleitungsstähle für den Transport von Wasserstoff grundsätzlich geeignet“ seien, heißt es in dem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), über den die „Welt am Sonntag“ berichtet.

„Das Thema effizienter und großskaliger Transport von Wasserstoff ist grundsätzlich gelöst!“ Technisch gesehen ist das ein großer Erfolg: Der in Elektrolyse-Anlagen durch Aufspaltung von Wasser gewonnene Wasserstoff gilt als klimafreundlich und soll in naher Zukunft fossiles Erdgas in vielen industriellen Anwendungen ersetzen. Untersucht wurden über mehrere Jahre Widerstandsfähigkeit, Abnutzungsverhalten und Rissfortschritt von über 30 der in Deutschland im Gasnetz meistverbauten Stähle. Die Studie des DVGW belege, „dass sich das Betriebsverhalten beim Transport von Wasserstoff unter den in Gasversorgungsnetzen üblichen Betriebsbedingungen nicht von dem von Erdgas unterscheidet“, heißt es in der Zusammenfassung. „Die Restlebensdauer der verbauten Rohrleitungen liegt für den Betrieb mit reinem Wasserstoff bei circa 100 Jahren.“

Zudem wurde festgestellt, „dass die Studienergebnisse auf das gesamte deutsche Gasnetz übertragbar sind“.


Foto: Gasleitung, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Coldmirror verdient mit Youtube 7 Cent

0

Youtube-Nutzer am Computer, über dts NachrichtenagenturBremen (dts Nachrichtenagentur) – Youtuberin Coldmirror, mit bürgerlichem Namen Kathrin Fricke, will nicht berühmter werden, als sie schon ist. „Mehr wäre mir unangenehm. Ich habe noch das Privileg, dass ich über die Straße gehen kann und nicht von allen angesprochen werde. Ich kann normal Pfandflaschen wegbringen“, sagte die aus Bremen stammende Youtuberin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

„Das Gefühl, ständig angeschaut zu werden und bekannt zu sein, ist nicht so toll, wie viele denken. Zumal ich diese Bekanntheit eben nicht ausschöpfe und Geld damit verdiene.“

Fricke zählt mit ihren millionenfach geklickten Analysen der „Harry Potter“-Filmreihe in Video- und Podcast-Form zu den bekanntesten Youtubern Deutschlands. Mit Werbung reich werden und ihre Berühmtheit ausnutzen will sie allerdings nicht. „Ich will weder Kindern noch Erwachsenen irgendeinen Scheiß andrehen – geschweige denn mich um das ganze Marketing kümmern. Ich bin zu faul“, sagt sie.

Und weiter: „Es ist nicht so, dass ich null Euro habe – aber das, was ich habe, reicht mir.“ Bei ihrem Online-Auftritt verzichtet Fricke auf erhebliche Einnahmen. Das Finanzamt, berichtete der Social-Media-Star, habe ihr Einkommen auf Grundlage ihrer Zugriffszahlen einmal auf jährlich 800.000 Euro geschätzt: „Wir haben uns zusammen hingesetzt, dann sollte ich mich bei Youtube einloggen und meinen Verdienst zeigen. Das waren nur sieben Cent – und das auch nur, weil irgendjemand aus Versehen mal zwei Minuten Werbung auf einem meiner Videos geschaltet hatte“, sagte Fricke.

Und nicht mal dieser Betrag sei auf ihrem Konto eingegangen. „Diese sieben Cent sind aber nie bei mir angekommen, weil ich gar kein Google-AdSense-Konto habe – das braucht man dafür.“


Foto: Youtube-Nutzer am Computer, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Krankenstand 2022 um 30 Prozent höher als im Vorjahr

0

Krankenhaus, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des deutlich erhöhten Krankenstands für Lohnfortzahlungen an ihre erkrankten Mitarbeiter im vergangenen Jahr einen zweistelligen Milliardenbetrag zusätzlich ausgeben müssen. Das geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Samstagausgabe berichtet.

Demnach kostete die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall im Jahr 2021 rund 77 Milliarden Euro. „Aufgrund des erhöhten Krankenstands ist für 2022 mit einer deutlichen Steigerung zu rechnen“, heißt es in der Studie. Vorsichtig geschätzt sei davon auszugehen, „dass die Arbeitgeber in Deutschland zuletzt einen zweistelligen Milliardenbetrag zusätzlich für die Fortzahlung des Entgelts ihrer erkrankten Mitarbeiter aufwenden mussten“, so das IW. Insgesamt kostete die Lohnfortzahlung im Jahr 2022 demnach mindestens 87 Milliarden Euro, wenn nicht sogar über 90 Milliarden. Vor allem erheblich mehr Atemwegserkrankungen haben der Studie zufolge den Krankenstand im vergangenen Jahr in die Höhe schießen lassen. In einer monatlichen Stichprobe des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) werde die Entwicklung des Krankenstands unter den beschäftigten Mitgliedern zeitnah dokumentiert. Demnach stieg der Krankenstand 2022 um rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Mittel fehlten den Unternehmen rund sechs Prozent aller Beschäftigten. In den vorherigen Jahren waren es stets deutlich weniger als fünf Prozent.

„Zerlegt man die Krankenstandsquote in den Beitrag einzelner Krankheitsarten, dann wird deutlich, dass mit jahresdurchschnittlich 1,35 Prozentpunkten vor allem die Atemwegserkrankungen zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Der Anteil dieser Diagnosegruppe am gesamten Krankenstand lag im vergangenen Jahr bei 23 Prozent und damit mehr als doppelt so hoch wie 2021“, so das IW. Medizinisch lasse sich der Anstieg der Atemwegserkrankungen mit den Kontaktbeschränkungen und der Maskenpflicht während der Corona-Jahre erklären, die die Immunsysteme der Menschen geschwächt hätten. Zugleich habe sich zuletzt die Medikamentenknappheit vor allem wegen der „außerordentlich hohen Nachfrage“ zunehmend bemerkbar gemacht. „Für Abhilfe hätten eine frühzeitig aufgestockte Vorratsbewirtschaftung auf unterschiedlichen Stufen der Produktionskette sowie ein Frühwarnsystem, Stresstests für Lieferketten und Reservekapazitäten in der Produktion sorgen können“, schreibt das IW. „Längerfristig ist insbesondere die technologische Souveränität am Standort entscheidend – also die Medikamentenproduktion in Deutschland und der EU.“


Foto: Krankenhaus, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

RKI meldet 5540 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 45,9

0

Robert-Koch-Institut, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Samstagmorgen vorläufig 5.540 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das waren 20 Prozent oder 1.403 Fälle weniger als am Samstagmorgen vor einer Woche.

Die Inzidenz sank laut RKI-Angaben von gestern 47,0 auf heute 45,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Insgesamt geht das Institut laut der vorläufigen Zahlen derzeit von rund 193.300 aktiven Corona-Fällen mit Nachweis aus, das sind etwa 50.000 weniger als vor einer Woche. Außerdem meldete das RKI nun 82 Tote binnen 24 Stunden in Zusammenhang mit dem Virus. Innerhalb der letzten sieben Tage waren es 604 Todesfälle, entsprechend durchschnittlich 86 Todesfällen pro Tag (Vortag: 92).

Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle binnen 24 Stunden auf 169.661. Insgesamt wurden bislang 38,3 Millionen Menschen in Deutschland positiv auf das Coronavirus getestet. Da es sich für den heutigen Tag um vorläufige Zahlen handelt, könnten diese später noch vom RKI korrigiert werden.


Foto: Robert-Koch-Institut, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Netzagentur schließt Gasmangel für diesen Winter endgültig aus

0

Gasspeicher, über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, schließt eine Gasmangellage für diesen Winter nun endgültig aus. „Die Gasspeicher sind zu 64 Prozent gefüllt. Selbst wenn es in den nächsten Wochen noch einmal richtig kalt werden sollte, ist die Versorgung dank der Speicher gesichert. Wir haben es geschafft, für diesen Winter schließen wir eine Gasmangellage endgültig aus“, sagte Müller der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe).

„Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Im nächsten Winter kann das anders aussehen.“ Dann hält die Netzagentur erneut eine Krise für denkbar. „Wir können eine Gasmangellage für den nächsten Winter nicht ausschließen. Risikofaktoren sind, dass der Winter 2023/24 sehr kalt wird, dass Haushalte und Firmen zu wenig sparen, dass die LNG-Terminals nicht wie geplant arbeiten – zudem müssten wir unseren Nachbarländern bei Problemen aushelfen“, sagte Müller. Das größte Risiko sei das Wetter. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass der nächste Winter wieder so mild wird. Bei Kälte hören viele Haushalte sofort auf zu sparen“, so der Behördenchef. „Im warmen Oktober haben sie mehr als 20 Prozent Gas eingespart, im kalten Dezember nur noch sieben Prozent.“ Müller verwies auf weitere Risikofaktoren: „Was aus Russlands verbleibenden Gaslieferungen wird, wissen wir nicht.“ Es komme zwar kein Pipeline-Gas aus Russland mehr nach Deutschland, aber Russland liefere noch in Länder wie Österreich und Ungarn. „Das ist nicht verboten, die EU hat russische Gaslieferungen nicht sanktioniert.“ Der Netzagentur-Chef mahnte, jetzt weiter Gas zu sparen: „Wenn wir am 1. Mai noch deutlich über 50 Prozent in den deutschen Gasspeichern haben, wäre ich froh. Je mehr Gas in den Speichern liegt, desto besser wird es uns gelingen, sie über den Sommer zu füllen, obwohl wir kein russisches Pipelinegas mehr bekommen.“

Müller wünscht sich nach eigenen Angaben von den Stadtwerken bessere Sparanreize: „Wir sollten nun das tun, was die Gaskommission empfiehlt: Versorger müssen die Kunden zeitnah über ihren Verbrauch und ihre Kosten informieren. Regelmäßige automatische Mails – das kann große Sparanreize bringen“, sagte er.


Foto: Gasspeicher, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Paus pocht auf zwölf Milliarden Euro für Kindergrundsicherung

0

Mutter mit zwei Kindern, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) sieht bei ihrer geplanten Kindergrundsicherung in Höhe von zwölf Milliarden Euro ab 2025 keinen finanziellen Spielraum. „12 Milliarden Euro sind eher am unteren Ende dessen, was man benötigen würde, um Kinderarmut in Deutschland deutlich zu verringern“, sagte Paus der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagsausgabe).

Man brauche „einen Großteil des Geldes schon für den Inflationsausgleich und die höhere Inanspruchnahme“. Sie wolle aber „endlich eine Trendwende einleiten“. „Die Kindergrundsicherung ist ein Paradigmenwechsel, nicht nur technisch, sondern möglichst auch mit einer deutlich spürbaren Erhöhung der Leistungen für Kinder in ärmeren Familien“, sagte Paus. Bundesfinanzminister Christian Lindner will zwei bis drei Milliarden Euro für das Projekt ausgeben. „Auch ohne die Kindergrundsicherung müsste für die Leistungen 2025 mehr ausgegeben werden als 2024. Das liegt schlicht an der Inflation. Da sind die zwei Milliarden, die Herr Lindner anbietet, schnell weg, ohne dass wir eine strukturelle Verbesserung erzielt haben“, sagte Paus. Mit der Kindergrundsicherung müssten die Kinder erreicht werden, die heute zwar schon einen Anspruch auf Unterstützung haben, diesen aber nicht wahrnehmen. „Wenn wir nur diese Familien mit dem Kindergrundsicherungs-Portal und dem Kindergrundsicherungs-Check einbeziehen – was im Übrigen auch Herr Lindner will – bedeutet es Mehrkosten von um die 5 Milliarden Euro“, sagte Paus. Zur Finanzierung des Projekts könnte die Koalition die Kinderfreibeträge absenken, schlägt die Grünenpolitikerin vor. „Es ist absurd, dass wohlhabende Familien über die Kinderfreibeträge deutlich stärker entlastet werden als ärmere Familien, die nur das Kindergeld erhalten.“ Sie rate dazu, den Teilbetrag für Betreuung, Erziehung oder Ausbildung abzusenken. „Mit den Steuermehreinnahmen könnten wir einen Teil der Kindergrundsicherung finanzieren. Es wäre ein Durchbruch, diese Ungerechtigkeit im System endlich zu beseitigen“, so Paus.


Foto: Mutter mit zwei Kindern, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts