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Dax legt kräftig zu – Bankenwerte vorn

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.195 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Wenige Tage nach der Ankündigung einer Übernahme der angeschlagenen Credit Suisse durch UBS kehrt wieder etwas Vertrauen in den Finanzsektor zurück. An der Spitze der Kursliste in Frankfurt standen bis kurz vor Handelsschluss die Papiere der Commerzbank mit plus acht Prozent sowie die Aktien der Deutschen Bank mit plus sechs Prozent. Auch die übrigen Dax-Titel können profitieren: Im Minus standen zum selben Zeitpunkt lediglich die Aktien von Zalando, E-on, Siemens Healthineers, Vonovia und Symrise. Die Preise für Gas und Öl stiegen unterdessen deutlich: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 43 Euro und damit acht Prozent mehr als am Vortag.

Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 8 bis 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,27 US-Dollar, das waren 48 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte derweil am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0767 US-Dollar (0,41 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9288 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Hofreiter sieht keine Konkurrenz durch "Letzte Generation"-Partei

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Klimaprotest, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der grüne Bundestagsabgeordnete Anton Hofreiter glaubt nicht, dass den Grünen eine mögliche Parteigründung im Umfeld der `Letzten Generation` gefährlich werden könnte. „Man kann da auf solche Dinge sehr, sehr entspannt blicken“, sagte Hofreiter dem TV-Sender „Welt“.

Es sei „sehr, sehr kompliziert“, eine Partei groß zu machen. „Denken Sie an sowas wie die ÖDP. Die gibt es jetzt seit Jahrzehnten und de facto spielt sie auf Bundesebene auch keine Rolle“, sagte Hofreiter. Er glaube nicht, dass es einen großen potenziellen Wählerpool für eine solche `Letzte Generation`-Partei gebe. Die Menschen wünschten sich „verantwortungsvolle Politik“ in vielen verschiedenen Themenfeldern – nicht nur in der Klimapolitik.

„Es gibt ganz, ganz viele Themen. Und ich glaube, ein Thema alleine, das ist das Richtige für eine NGO. Aber eine Partei ist immer besser, wenn sie zu mehr Themen was zu sagen hat“, sagte der Grünen-Politiker. Auch die Gefahr von neuen Flügelkämpfen innerhalb der Grünen oder gar Überläufern zu einer möglichen `Last Generation-Partei` sieht Hofreiter nicht. Beim Thema Klimaschutz gebe es bei den Grünen keinen internen Dissens.

„Ich mache mir da, ehrlich gesagt, überhaupt keine Sorgen. Beim Thema Klimaschutz sind wir Grüne uns absolut einig. Da ist vollkommen klar, dass die Dinge schneller gehen müssen. Da ist das Problem eher Olaf Scholz – und manchmal auch die FDP.“

In der Sache sei die Protestform der Letzten Generation ohnehin fragwürdig – daran würde auch die Organisationsform einer Partei nichts ändern, so Hofreiter. „In mancherlei Hinsicht wäre es auch für das Thema Klimaschutz besser, wenn man sich genau überlegen würde – trotz der Dramatik der Klimakrise – welche Protestformen sinnvoll sind. Und ich glaube, das ist völlig unabhängig davon, in welcher Organisationsform man auftritt.“


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Lang weist Söder-Kritik an Heizungsplänen zurück

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Ricarda Lang, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die Regierungspläne zum Verbot neuer Öl- und Gasheizungen hat die Parteivorsitzende der Grünen, Ricarda Lang, die Kritik von Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder scharf zurückgewiesen. „Auch die Politik von Markus Söder hat uns abhängig von Putin und seinen fossilen Energien gemacht“, sagte Lang dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochsausgabe).

„Und offenbar will er, dass wir abhängig bleiben: von fossilen Brennstoffen beim Heizen, von absehbar steigenden Preisen, von den Autokraten und Diktatoren dieser Welt“, so Lang. „Markus Söder schwingt sich auf zum Garanten für unbezahlbare Heizkosten in der nahen Zukunft.“ Die Grünen-Chefin kritisierte zudem den Kurswechsel Söders in der Energiefrage: „Einmal mehr kommt das gesamte Land in den Genuss des Söder-Prinzips: heute hü, morgen hott, Wahrheitsgehalt egal, Hauptsache laut und dagegen“, sagte Lang. „Das produziert Schlagzeilen, löst aber kein einziges Problem für die Menschen in diesem Land. Weder in Bayern noch darüber hinaus.“

Ministerpräsident und CSU-Chef Söder hatte der Bild gesagt, das Vorhaben von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für schärfere Regeln beim Neueinbau von Heizungen ab 2024 sei „gegen jeden gerichtet, der Eigentum hat“.


Foto: Ricarda Lang, über dts Nachrichtenagentur

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Energyminer 900.000 Euro Seed-Investment

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Energyminer

Neue Technologie schöpft Potenzial der Wasserkraft aus: Seed-Finanzierung für Energyminer

Das Energie-Startup Energyminer hat erfolgreich seine Seed-Investmentrunde in Höhe von 900.000 Euro abgeschlossen. Elf Angel-Investoren, darunter auch Business Angels aus dem BayStartUP Investoren-Netzwerk, bringen neben dem Kapital Know-how aus der Strombranche, Marketing, IT und Produktentwicklung ein. Energyminer hat ein System schwimmender Mikrowasserkraftwerke entwickelt.

Die Lösung hat das Potenzial, die Stromerzeugung aus CO2-emittierenden Grundlastkraftwerken komplett mit permanent verfügbarem, CO2-freiem Strom preisgünstig zu ersetzen und kann damit die Versorgungssicherheit in der Energiewende garantieren. Mit dem aufgenommenen Kapital will das erfahrene Gründungsteam, dem u.a. auch die ehemaligen INVENOX-Gründer Dr.-Ing. Georg Walder und Dr.-Ing. Richard Eckl angehören, seine Anlage zur Stromerzeugung aus kinetischer Wasserkraft zur Serienreife entwickeln und erste Teststandorte betreiben.

„Reihenweise werden grundlastfähige Kraftwerke abgeschaltet – aber ein adäquater Ersatz durch Erneuerbare Energien ist nicht in Sicht“, sagt Dr.-Ing. Richard Eckl, Co-Founder von Energyminer. „Für ein erfolgreiches Gelingen der Energiewende brauchen wir also dringend mehr Erneuerbare, die auch grundlastfähig sind.“ Genau das leistet Energyminer mit seinen zum Patent angemeldeten schwimmenden Unterwasserkraftwerken.

Das Ziel: kinetische Wasserkraft wirtschaftlich und effizient als wesentlichen Bestandteil der Energiewende zu etablieren. Bei konsequentem Einsatz der Technologie in allen europäischen Flüssen könnten bis zu 16 % des aktuellen CO2-Ausstoßes in Europa eingespart werden. Das Ausbaupotential von kinetischer Wasserkraft beträgt in Europa 37 Milliarden Euro bzw. 473 Terawattstunden pro Jahr. Das bedeutet eine CO2-Ersparnis von 411 Megatonnen jährlich.

Dr.-Ing. Richard Eckl, Gründer von Energyminer, sagt: „Mit unseren Anlagen schaffen wir es, kinetische Wasserkraft kosteneffizient und höchst profitabel zu gestalten. Wir freuen uns, dass es uns mit der Unterstützung von BayStartUP gelungen ist, Investoren von unserer Idee zu überzeugen und diese nun zur Serienreife entwickeln zu können.”

Patenttechnologie kann Stromerzeugung aus Wasserkraft revolutionieren

Die Mikro-Wasserkraftwerke von Energyminer gewinnen Strom aus der Fließgeschwindigkeit von Flüssen, ohne dabei in das Fluss-Biotop einzugreifen. Sie befinden sich fast vollständig unter Wasser und sind kaum sichtbar. In ihrem Inneren arbeitet ein robustes und hocheffizientes Turbinensystem, das durch die Fließgeschwindigkeit des Flusses angetrieben wird. Beim Auftreten von Hochwasser oder Eisgang sinkt das System automatisch auf den Grund und bringt sich damit selbst in Sicherheit – produziert aber weiter.

Die Unterwasserkraftwerke arbeiten geräuschlos und wurden so konstruiert, dass sie keine Gefahr für Fische oder Pflanzen darstellen. Auch Wassersportler werden durch die Anlagen weder verletzt noch beeinträchtigt. Die Kraftwerke werden zudem permanent von einem intelligenten vernetzten System überwacht.

Sie liefern lokal grundlastfähigen Strom aus erneuerbaren Energien – ohne Blackout- und Überproduktionsrisiken bei kalkulierbaren Strompreisen. Sie sind einfach und schnell in die Flüsse einzusetzen bei geringem und kostenneutralem Implementierungsaufwand für Gemeinden oder Kommunen.

Bild: © Isenhoff / Philip Herzhoff: Das Kernteam von Energyminer. V.l.n.r.: Dr.-Ing. Richard Eckl (Maschinenbau TUM / Gründer der INVENOX GmbH, EXIT 2020), Chantel Niebuhr (Wasserbauingenieurin, Universität Pretoria Südafrika / TUM), Dr.-Ing. Georg Walder (Elektrotechnik TUM / Gründer der INVENOX GmbH, EXIT 2021)

Quelle BayStartUp GmbH

Schwangere Lehrerinnen in NRW müssen wieder unterrichten

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Klassenraum in einer Schule, über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Lehrerinnen in NRW sind nicht länger automatisch vom Dienst befreit, wenn bei ihnen eine Schwangerschaft festgestellt wird. Eine entsprechende Regelung, die wegen der Gefahr einer Ansteckung mit Corona erlassen worden war, sei jetzt aufgehoben worden, bestätigte das NRW-Schulministerium dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochsausgabe).

„Das Schulministerium hat in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium die Hinweise zum Einsatz schwangerer Lehrerinnen im Präsenzunterricht aktualisiert und die Bezirksregierungen gebeten, diese Hinweise an die Schulen in ihrem Bezirk weiterzugeben“, sagte ein Sprecher von Schulministerin Dorothee Feller (CDU) der Zeitung. „Demnach lässt das aktuelle Infektionsgeschehen im Hinblick auf den Schutz schwangerer Lehrerinnen an öffentlichen Schulen eine Neubewertung zu. Im Regelfall steht die aktuelle Infektionslage einer Weiterbeschäftigung schwangerer Lehrerinnen im Präsenzunterricht nicht mehr im Wege.“ Gleichwohl genieße der Mutterschutz selbstverständlich weiterhin hohe Priorität, hieß es.

„Daher bleibt es dabei, dass im Einzelfall über eine Weiterbeschäftigung am konkreten Arbeitsplatz entschieden werden muss.“ Nur, wenn es besondere Risikofaktoren gebe, seien „organisatorische oder persönliche Schutzmaßnahmen zu prüfen und festzulegen“. Laut Schulministerium sind aktuell rund 3.400 Lehrerinnen an öffentlichen Schulen in NRW schwanger. Für rund 800 dieser Lehrerinnen könne aufgrund des jeweils angegebenen voraussichtlichen Geburtstermins angenommen werden, dass sie sich bereits innerhalb der sechswöchigen Schutzfrist vor der Entbindung befänden.

„Sofern keine anderen, insbesondere mutterschutzrechtlichen, Gründe dagegen sprechen, stünden die übrigen 2.600 Lehrerinnen unter Berücksichtigung der aktuell geltenden Regelungen grundsätzlich für einen Einsatz in den Schulen zur Verfügung“, sagte der Sprecher des Schulministeriums.


Foto: Klassenraum in einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Laufen lohnt sich nun mehr denn je

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Modelabel Leandro Lopes

Modelabel Leandro Lopes bringt Schuh mit Chip und eigene Kryptowährung auf den Markt

Laufen lohnt sich nun mehr denn je – dem Modelabel Leandro Lopes gelingt mit einem neuen Schuh und einer eigenen Kryptowährung eine Weltneuheit. Stell dir vor, du gehst in deinen neuen, angesagten Sneakern eine Runde um den Block und revolutionierst dabei den Krypto-Markt. Und zwar nur weil du in ihnen läufst.

Was sich anhört wie ein völlig abgefahrener Traum, macht das Modelabel Leandro Lopes (www.leandrolopes.com) nun zur Realität. Unter dem Motto „wear to earn“ kommt der $Lopes Sneaker auf den Markt, der es dank eingebautem Chip möglich macht, beim Laufen sogenannte $Lopes Coins zu sammeln. Die lassen sich anschließend in $Lopes oder echtes Geld umwandeln – oder als Währung nutzen, um neue Leandro Lopes-Produkte damit zu erwerben. Mit den $Lopes bringt das Unternehmen eine eigene, mit Bitcoins vergleichbare Kryptowährung auf den Markt.

Getrackt werden die Schritte über eine App, via der sich der Chip in der Schuhsohle aktivieren lässt und fortan mitzählt, wie viel sein Träger so zu Fuß geht. Das Projekt ist in dieser Form auch bei der Finanzmarktaufsicht Liechtenstein registriert und steht damit auf soliden Beinen.

„Wir wollen dazu animieren, mehr zu gehen und damit einen Beitrag zur Gesundheit leisten“, so das Label. „Unsere Leandro Lopes-App zählt deine Schritte und deine tägliche Aktivität. Du investierst, indem du nicht das Auto nimmst, also sozusagen Schritt für Schritt in Coins.“

Wer im $Lopes durchs Leben läuft, wird also nicht nur damit belohnt, dass er aktiv einen Beitrag für die eigene Gesundheit leistet, sondern heimst dazu auch noch markeneigene Coins ein. Innheralb des Leandro Lopes-Kosmos werden die als Währung zum Kauf neuer Produkte angenommen. Sie lassen sich allerdings auch in Bitcoins umwandeln, die das Unternehmen ebenfalls auf den Markt bringt.

Die auf 650 Millionen limitierten $Lopes gibt es auch unabhängig vom Schuh zu kaufen. Damit ist Leandro Lopes zudem das erste Modelabel, das den Schritt hin zu einer eigenen Kryptowährung wagt.

Wie viele $Lopes Coins man beim Laufen im $Lopes Sneaker sammelt, hängt davon ab, welchen Status man als Kunde beim Label hat. Je höher man dort im Status rutscht, desto mehr Coins gibt es pro Schritt. Statuskunden profitieren vom Laufen in den Sneakern also noch mehr.

Unter der Generation Z ist Leandro Lopes längst eine angesagte Fashion-Institution. Die hochwertigen Streetwear- und Sneaker-Kollektionen werden allesamt in Deutschland entworfen und in Portugal produziert und setzen ein optisches Statement.

2022 befand sich das Unternehmen aus Stadtlohn unter den am schnellsten wachsenden Modelabels und verzeichnete einen Umsatz von mehr als 11,2 Millionen Euro.
2014 gründet Leandro Lopes das Label und entwickelt damit eine Familientradition weiter – denn seine Familie produziert bereits seit 1962 in Portugal Schuhe.
Die Sneaker sind bereits gefragte Sammlerobjekte. Die Kollektionen von 2017 verbuchen bereits eine Wertsteigerung von über 20%.

Mit dem Einstieg in den Krypto-Handel und dem Launch des „wear to earn“ $Lopes geht das Label einen weltweiten Pioniersweg.

Bildquelle: Modelabel Leandro Lopes

Quelle @ Rosenheim Rocks

Studie: Personalmangel in Kitas verschärft sich weiter

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Namensschild in einer Kita, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Personalmangel in deutschen Kitas hat sich zuletzt weiter verschärft. Laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie, die in Kooperation mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) durchgeführt wurde, konnten im letzten Jahr etwa 10.000 Kitas in mehr als der Hälfte der Zeit nur in Personalunterdeckung arbeiten.

Das sind zweieinhalbmal so viele wie noch 2021 und 1.000 mehr als bei der letzten Erhebung von 2022. Rund sieben von zehn Kitaleitungen gaben an, dass der Personalmangel negative Auswirkungen auf den Kernauftrag von Kitas habe. „Das sind erschreckende Ergebnisse, die deutlich machen, dass die Politik ihrer gesetzlichen Verantwortung nicht gerecht wird“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende des VBE, Tomi Neckov, zu den Ergebnissen. „Sie sind ein eindringlicher Hilferuf und die Verpflichtung zum Handeln.“

Rund 95 Prozent der Kitaleitungen gaben in der Studie an, dass sich der Personalmangel in den vergangenen zwölf Monaten verschärft habe, es schwieriger geworden sei, passendes Personal zu gewinnen, oder Personal eingestellt worden sei, welches vor Jahren wegen mangelnder Passgenauigkeit nicht eingestellt worden wäre. Neun von zehn Kitaleitungen sagten, dass sich der Personalmangel negativ auf die pädagogische Qualität auswirke, und ein ebenso großer Anteil gab an, dass in den letzten zwölf Monaten pädagogische Angebote entfallen seien. Die Mehrheit der Kitaleitungen gab zudem an, dass die hohe Arbeitsbelastung der pädagogischen Fachkräfte zu höheren Fehlzeiten und Krankschreibungen führe. „In den kommenden Jahren wird ein großer Teil der Leitungspositionen in Deutschland neu zu besetzen sein, der Ganztagsanspruch verstärkt den Personalbedarf zusätzlich, von der Wirkung aktueller Missstände auf den dringend benötigten Nachwuchs ganz zu schweigen“, so Neckov.

„Es besteht akuter Handlungsbedarf.“ Für die DKLK-Studie 2023 wurden 5.387 Kitaleitungen befragt.


Foto: Namensschild in einer Kita, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax baut Gewinne aus – Fed vor schwieriger Entscheidung

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat seine anfänglichen Gewinne am Dienstag bis zum Mittag weiter ausgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.195 Punkten berechnet, das entspricht einem Plus von 1,8 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag.

Bankaktien befanden sich auf Erholungskurs: Die Papiere von Commerzbank und Deutscher Bank rangierten auf den vordersten Plätzen der Kursliste. Wichtig für die weitere Entwicklung wird wohl auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch sein. „Der Fed sind auf eine gewisse Art und Weise die Hände gebunden“, sagte Konstantin Oldenburger von CMC Markets am Mittag. Wenn sie die Zinsen noch einmal anhebe, könnte es die letzte Erhöhung für die nächsten Monate gewesen sein.

„Es wäre deshalb an der Zeit, innezuhalten und zu prüfen, wie viel Schaden die bisherigen Schritte angerichtet haben“, so der Marktanalyst. Die schnelle Zinsanhebung binnen eines Jahres von nahezu null auf fast fünf Prozent belaste einige Unternehmen. Andererseits könne eine Pause oder ein Ende des laufenden Zinserhöhungszyklus „zu einem Anstieg der Inflationserwartungen im Markt führen und die Renditen von Staatsanleihen mit längeren Laufzeiten in die Höhe treiben, weil der Markt befürchtet, dass die Fed nicht mehr so sehr auf die Preisstabilität achtet“, so Oldenburger. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag stärker.

Ein Euro kostete 1,0778 US-Dollar (+0,52 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9278 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 74,17 US-Dollar. Das waren 38 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Habeck bei Heizungsverbot zu "Kompromissen" bereit

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zeigt sich bei seinen umstrittenen Gesetzesplänen für ein Verbot von Öl- und Gasheizungen ab dem nächsten Jahr kompromissbereit. Bei Hochlauf, Handwerksleistungen und Produktionskapazitäten sei „jede Form von Übergangsfristen, Härtefallregelungen und Kompromissen denkbar“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“.

Ihm gehe es darum, den Einstieg zu schaffen, damit man „nicht immer weiter neue Öl- und Gasheizungen“ verbaue. „Jede Form von Pragmatismus ist denkbar und möglich“, so der Wirtschaftsminister. Er sei sicher, dass die Koalition sich hier „zügig“ einigen könne. Offen ließ er aber, ob er auch bei den Fristen mit sich reden lässt.

SPD, Grüne und FDP hätten im März 2022 beschlossen, dass „ab 1. Januar 2024 bei neuen und sanierten Heizungen 65 Prozent erneuerbare Energien“ erforderlich seien. Das hätten damals Christian Lindner, Olaf Scholz und er selbst unterschrieben – und das sehe das Gesetz jetzt vor, so Habeck weiter.


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Immer mehr berufliche E-Mails in Deutschland

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Nutzer an einem Computer, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Anzahl der beruflichen E-Mails in Deutschland steigt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Durchschnittlich 42 Mails gehen demnach täglich in jedem beruflichen Postfach ein, vor zwei Jahren lag die Anzahl noch bei 26, 2018 bei 21 und 2014 bei 18 Mails. Auch nach dem Ende der coronabedingten Einschränkungen sei die „E-Mail-Flut“ damit nochmals angewachsen, so der Branchenverband. Laut den Umfrage-Ergebnissen erhalten fünf Prozent der Berufstätigen weniger als zehn E-Mails pro Tag. Bei 28 Prozent sind es zwischen zehn und 24 Mails, bei einem Viertel (24 Prozent) zwischen 25 und 49 Mails pro Tag.

Zwischen 50 und 74 Nachrichten finden 13 Prozent täglich im beruflichen Mailpostfach, zwischen 75 und 99 Mails fünf Prozent. Jeder Zwölfte (8 Prozent) empfängt 100 und mehr geschäftliche Mails am Tag. 14 Prozent der Berufstätigen kommunizieren dagegen im beruflichen Zusammenhang nicht per E-Mail. Für die Erhebung befragte Bitkom Research 1.007 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 497 berufstätige Internetnutzer.


Foto: Nutzer an einem Computer, über dts Nachrichtenagentur

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