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Digitale Lösungen für Knochenheilung

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Digitale Lösungen für Knochenheilung, nachhaltiges Bauen und Rettungsdienste: Diese Innovationen aus Schwaben überzeugten die Experten

BayStartUP prämiert die drei besten Geschäftsideen im Businessplan Wettbewerb Schwaben 2023.
Die Siegerteams kommen aus Neu-Ulm, Kempten und Klosterlechfeld und erhalten neben umfangreichem Expertenfeedback auf ihre Geschäftsideen Preisgelder in Höhe von 2.250 Euro.
Weitere Gewinnchancen haben Gründerteams aus Schwaben bei den Bayerischen Businessplan Wettbewerben – Bewerbungen in Phase 2 sind noch bis 28. März möglich. Ob digitale Medizintechnik oder Software-Lösungen für Architekt*innen und Rettungsdienste: Startups aus Bayerisch-Schwaben gehen mit ihren innovativen Technologien neue Wege. Drei von ihnen konnten die Jury im Businessplan Wettbewerb Schwaben jetzt von ihren Geschäftsideen überzeugen. Auf dem ersten Platz landete das Startup OSORA Medical GmbH aus Neu-Ulm: Mit seiner Predictive-Analytics-Software können Ärzt*innen Knochenheilungsverläufe simulieren und Therapien patientenspezifisch planen. Auf den zweiten Platz wählte die Jury das Startup maple. aus Kempten, dessen Software es Architekt*innen erlaubt, mit Hilfe generativer Algorithmen schnell hochwertige Gebäudeentwürfe zu erstellen. Der dritte Platz geht an das Team von Gleea Educational Software GmbH. Das Startup aus Klosterlechfeld bietet mit der Lern-App EINFACH RETTEN regelmäßige Trainings für Rettungskräfte an – durch die Simulation realistischer Notfallszenarien. Veranstalter des Businessplan Wettbewerbs Schwaben ist das Gründer- und Investorennetzwerk BayStartUP.

Mit dem Businessplan Wettbewerb Schwaben unterstützt BayStartUP als zentrale Anlaufstelle für Startups in Bayern seit 2002 ambitionierte Unternehmerinnen und Unternehmer aus Bayerisch-Schwaben auf dem Weg von der Gründungsidee bis zum Markteintritt. Die diesjährige Prämierung fand am gestrigen Mittwoch im Augsburg Innovationspark mit Unterstützung der LfA Förderbank Bayern statt.

Dr. Andreas Arnegger, Geschäftsführer der OSORA medical GmbH, sagt: „Das vielfältige, fundierte und konstruktive Feedback der erfahrenen BayStartUP-Jury ist für die Weiterentwicklung unseres Businessplans von unschätzbarem Wert. Hinzu kommt ein Bonus: Wir lernen eine Vielzahl von Startups kennen und erhalten Einblicke in deren Problemlösungsansätze.“

„Der Businessplan Wettbewerb Schwaben ist seit über 20 Jahren eine hervorragende Gelegenheit für Startups aus der Region, ihre Geschäftskonzepte auf Herz und Nieren prüfen zu lassen“, erklärt Fabian Brunner, Leiter Businessplan Wettbewerb Schwaben.

Bei den Bayerischen Businessplan Wettbewerben haben innovative Gründerinnen und Gründer aus Bayerisch-Schwaben auch über den regionalen Wettbewerb hinaus die Chance, sich und ihre Konzepte mit anderen Startups zu messen. Bis zum 28. März können sie sich mit einer Marketing- und Vertriebsstrategie noch in der aktuellen zweiten Wettbewerbsphase bewerben. Teilnehmen können sowohl Teilnehmer aus dem Businessplan Wettbewerb Schwaben als auch Neueinsteiger in den Wettbewerb. Alle Informationen finden Interessierte unter www.baystartup.de/businessplan-wettbewerbe.

Das sind die Sieger im Businessplan Wettbewerb Schwaben 2023:

Platz 1: OSORA medical GmbH aus Neu-Ulm (osora.eu)
OSORA aus Neu-Ulm entwickelt eine Predictive-Analytics-Software für die Simulation der Knochenheilung, um Ärzte bei der patientenspezifischen Therapieplanung zu unterstützen. Mit der Software von OSORA können Ärzte den gesamten Heilungsverlauf im Knochen patientenspezifisch simulieren und zukünftig die Wirksamkeit von verschiedenen Therapiewegen risikofrei erproben, bevor diese beim Patienten zum Einsatz kommen. Die Technologie erlaubt Vorhersagen zur Knochenheilung und erkennt biomechanische Komplikationen frühzeitig. Patienten profitieren zukünftig von individueller Belastungssteuerung in der Nachsorge und damit schnellerer Heilung und Mobilisierung.

Platz 2: maple. aus Kempten (maple.build)
maple. aus Kempten ist eine Software, die es Architekt*innen mittels generativer Algorithmen ermöglicht, schnell hochwertige Gebäudeentwürfe zu generieren und auf verschiedene Aspekte hin zu optimieren. Der Fokus liegt dabei auf dem nachhaltigen Bauen und dem Konvertieren von Bestand. maple. wird vor allem in den frühen Planungsphasen eingesetzt und unterstützt die Leistungen von Architekt*innen in der Vorplanung, Entwurfsplanung und Ausführungsplanung von Gebäuden und Gebäudekomplexen jeglicher Größe.

Platz 3: Gleea Educational Software GmbH aus Klosterlechfeld (gleea.de)
Gleea ermöglicht Fachkräften im Rettungsdienst mit der EINFACH-RETTEN-App, durch Simulation von realistischen Fallbeispielen regelmäßig zu üben. Die praktische Lernapp unterstützt Fachkräfte dabei sowohl in der Ausbildung als auch im Alltag des Rettungsdienstes. Wie im echten Einsatz müssen Patienten behandelt, Diagnosen gestellt und Medikamente richtig dosiert werden. Durch die regelmäßige Übung in der App wird die Qualität in der Notfallmedizin gesichert – und der Ausbildungsberuf Notfallsanitäter*in noch attraktiver. Die Fallbeispiele sind dabei individuell an die regionalen Anforderungen angepasst.

Diese Startups waren außerdem nominiert:

Certado aus Friedberg schaffen mit ihrer modernen Cloud-Anwendung eine Single Source of Truth für jegliche Informationen, welche die betrieblichen Arbeitsmittel eines Unternehmens betreffen.
daHome Architekten aus Eichstätt zerlegen den Planungsprozess beim Hausbau in standardisierte Teilleistungen und optimieren so die Bauqualität und sparen ihren Kunden Zeit und Baukosten.
liinu aus Obergünzburg verändert, wie Kinder lernen. Als erstes echtes Hörspiel bringt es verschiedene Audio-Inhalte und Interaktionsmöglichkeiten zusammen – von Tierlauten über Rechenübungen bis zu ersten Vokabeln.

Quelle Bild und Text:BayStartUP GmbH

Digitalisierungsminister Thomas Strobl will Start-Up-Standort Stuttgart stärken

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Der Innenminister und Stv. Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Thomas Strobl, hat das Stuttgarter Start-up Flip besucht, um sich ein persönliches Bild von der Innovationskraft der Stuttgarter Gründerszene zu machen. Das 2018 in Stuttgart gegründete Software-Unternehmen zählt heute mehr als 160 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und steht exemplarisch für das hiesige Start-up-Ökosystem.

Thomas Strobl, Stv. Ministerpräsident und Digitalisierungsminister Baden-Württembergs, machte deutlich: „Baden-Württemberg bietet als Land der Tüftler und Denker auch im Zeitalter der Digitalisierung ein attraktives Umfeld für junge Technologieunternehmen. Aus guten Gründen ist Baden-Württemberg flächendeckend die führende Innovationsregion im Herzen Europas. Das wollen wir auch bleiben und sind überzeugt: Gemeinsam schaffen wir in ‚the Länd‘ noch viel mehr. Die Politik muss die erforderlichen Rahmenbedingungen schaffen, sodass öffentliche Fördermaßnahmen mit der Arbeitsweise schnell agierender Start-ups zusammenpassen.“
71 Prozent der Start-ups in Baden-Württemberg arbeiten eng mit etablierten Großkonzernen und dem lokalen Mittelstand zusammen. So unterstreicht Digitalisierungsminister Thomas Strobl weiter: „Flip zeigt, wie stark die hiesigen Start-ups mit der lokalen Industrie verzahnt sind: In Baden-Württemberg treffen Jungunternehmen auf einen einzigartigen Mix einer erfolgreichen Unternehmenslandschaft mit großer Innovationsfähigkeit und enormer Innovationskraft. Das sind ideale Voraussetzungen für Gründungen im B2B-Bereich.“

Benedikt Ilg, Gründer und CEO der Flip GmbH, fügt hinzu: „Mit Flip leisten wir gerne unseren Beitrag, um Stuttgart und die Region stärker auf die Landkarte innovativer Technologieanbieter zu heben. Die nächsten B2B-Erfolgsgeschichten werden in Baden-Württemberg geschrieben. Dafür brauchen wir jedoch ein starkes Zusammenspiel aus Industrie, Forschung und öffentlichen Förderinitiativen vor Ort, um den Standortvorteil voll ausnutzen zu können.“

Flip baut eine Mitarbeiterplattform für operativ Beschäftigte, um Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ohne festen PC-Arbeitsplatz digital mit ihren Organisationen zu verbinden. Seit der Gründung im Jahr 2018 konnte Flip mehr als 34 Millionen US-Dollar einsammeln und zählt heute zu den am schnellsten wachsenden Start-ups Deutschlands. Dank einem starken Kundenstamm mit Unternehmen wie Porsche, Mahle und Bosch ist Flip eng mit der baden-württembergischen Industrie vernetzt. Benedikt Ilg, Gründer und CEO von Flip, engagiert sich zudem stark im Stuttgarter Start-up-Ökosystem. So ist er etwa als Mentor der Start-up-Initiative Gründermotor, Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn, Mitglied des Advisory Boards von Seedbox Ventures und Initiator des Innovationsfonds Match VC tätig.

Foto/Quelle:Flip GmbH

Millionen-Investment: eROCKIT nimmt indische Motovolt als Aktionär auf Entwurf

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Das indische Elektromobilitätsunternehmen Motovolt ist bei der eROCKIT Aktiengesellschaft eingestiegen und investiert in einem ersten Schritt im Rahmen von Kapitalerhöhungen eine Million Euro. Das Investment stärkt die Produktentwicklung und Produktion des Zweiradherstellers am Standort Hennigsdorf bei Berlin. Motovolt plant über dieses Engagement hinaus weitere substantielle Investitionen. So sollen bis zu 10 Millionen Euro für die Internationalisierung der eROCKIT Fahrzeugproduktion in Indien investiert werden. Im Rahmen der Produktstrategie stärkt das Engagement von Motovolt die Produktion von Premium-Fahrzeugen Made in Germany und eröffnet im weiteren Industrialisierungsprozess Zugang zum größten Mobilitätsmarkt der Welt.

Andreas Zurwehme (Vorstand eROCKIT AG): „Ich freue mich, mit Motovolt einen starken Aktionär im Unternehmen zu haben. Das Investment beschleunigt die Expansionspläne von eROCKIT als Fahrzeughersteller und Technologieanbieter. Außerdem ist es ein starkes Signal für unsere Aktie, die derzeit noch öffentlich angeboten wird.“

Tushar Choudhary (CEO Motovolt): „eROCKIT ist ein großartiges Mobilitätskonzept, das mit Innovation und Qualität auf ganzer Linie überzeugt. Wir möchten eROCKIT gemeinsam zu einem weltweiten Erfolg führen und mit dieser herausragenden Technologieplattform das Leben der Menschen zum Positiven verändern.“

Über eROCKIT

Im weltweit boomenden Markt der Elektromobilität ist das eROCKIT ein außergewöhnliches Fahrzeug (Leichtkraftrad / L3e / 125ccm-Kategorie), das sich durch seinen innovativen Pedalantrieb von anderen Fahrzeugen grundlegend unterscheidet. Das eROCKIT bedient sich intuitiv wie ein Fahrrad, besitzt dabei jedoch die Beschleunigung eines Motorrades. Möglich macht dies die sogenannte Human Hybrid Technologie. So besonders wie das Fahrzeug ist die Beteiligungsmöglichkeit der eROCKIT AG. Die nach deutschem Recht geführte Aktiengesellschaft (Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg HRB231453 B) bietet Investoren die besondere Chance, in ein deutsches Unternehmen der eMobility zu investieren. Die eROCKIT AG hält 100 % der Anteile an der eROCKIT Systems GmbH in Hennigsdorf bei Berlin. Hier wird das einzigartige pedalgesteuerte Elektromotorrad eROCKIT gebaut. Das Team der eROCKIT Group besteht aus erstklassigen Zweirad- und Automotive-Experten und einem starken Management. Im Aufsichtsrat der eROCKIT AG sitzt Richard Gaul, Unternehmensberater und ehemaliger Kommunikationschef von BMW.

Über Motovolt

Motovolt wurde 2018 von Tushar Choudhary in Kolkata gegründet und zählt zu den führenden Elektromobilitätsunternehmen Indiens. Die Zweirad-Produktpalette steht für intelligente E-Mobilität mit Spitzentechnologie und modernem Design. Motovolt steht für nachhaltige Mobilität, die sich positiv auf das Leben der Menschen auswirkt. In den nächsten Jahren wird Motovolt etwa 40 Millionen Euro im Bereich der eMobility investieren. Indien ist einer der größten und am schnellsten wachsenden Zweiradmärkte der Welt. Bis zum Jahr 2030 strebt die indische Regierung einen Anteil von 30% an Elektrofahrzeugen an.

Foto :Von rechts nach links: Andreas Zurwehme (Vorstand eROCKIT AG), Partha Choudhary (Head Future Business Line Motovolt), Tushar Choudhary (CEO Motovolt), Manohar Bethapudi (Head Growth & Corporate Strategy Motovolt)

Quelle:eROCKIT AG

Streik: Deutsche Bahn stellt am Montag gesamten Fernverkehr ein

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Signalleuchten der Deutschen Bahn, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn hat für Montag, den 27. März, die Einstellung des gesamten Fernverkehrs angekündigt. Auch bei DB Regio soll „größtenteils“ kein Zug fahren.

Anlass dafür ist der ganztägige und flächendeckende Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Bereits am Sonntagabend sollen laut Aussagen der Gewerkschaft erste Auswirkungen durch streikende Mitarbeitende möglich sein. Am Dienstag sollen zudem noch zahlreiche Züge ausfallen. Die Deutsche Bahn bittet die Fahrgäste, wenn möglich ihre für den 27. März geplanten Fahrten im Fern- und Nahverkehr vorzuziehen oder die Reise später anzutreten.

Alle Fahrgäste, die ihre für den Zeitraum vom 27. bis zum 28. März geplante Reise aufgrund des Streiks der EVG verschieben möchten, können ihr bis einschließlich Donnerstag, den 23. März gebuchtes Ticket für den Fernverkehr „ab sofort“ bis einschließlich Dienstag, den 4. April, flexibel nutzen. Sitzplatzreservierungen könnten kostenfrei storniert werden, teilte die Bahn mit. Man werde „so schnell wie möglich über die Auswirkungen des EVG-Streiks informieren“ und eine Streikhotline einrichten.


Foto: Signalleuchten der Deutschen Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Flughafen Frankfurt stellt Betrieb am Montag weitgehend ein

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Frankfurt/Main Flughafen Fernbahnhof, über dts NachrichtenagenturFrankfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Frankfurter Flughafen hat angekündigt, wegen des Streiks am Montag den regulären Flugbetrieb weitgehend einzustellen. „Fraport bittet Passagiere daher dringend, von einer Anreise zum Flughafen abzusehen“, teilte der Flughafenbetreiber mit.

Auch Umsteigeverkehre seien von den Auswirkungen betroffen und könnten nicht stattfinden. Wegen des ganztägigen Warnstreiks von Verdi komme es zu massiven Beeinträchtigungen des Flugverkehrs, hieß es. Alle Aufgaben, die einen vollumfänglichen Flugbetrieb ermöglichen, seien aufgrund des Streiks ausgesetzt. Im Rahmen von Notdienstvereinbarungen könnten nur notwendige Tätigkeiten, beispielsweise zur Abwehr von Gefahren oder zur Sicherung technischer Anlagen, sichergestellt werden, hieß es.

Geplant waren etwa 1.170 Flugbewegungen mit rund 160.000 Passagieren.


Foto: Frankfurt/Main Flughafen Fernbahnhof, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verkehrsminister ruft Gewerkschaften vor Streik zur Mäßigung auf

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Streik-Hinweis bei der Bahn, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem angekündigten bundesweiten Verkehrsstreik am Montag ruft Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die Gewerkschaften zur Mäßigung auf. „Das System Schiene mit all seinen Beschäftigten und Unternehmen leistet einen enormen Beitrag für die Mobilität und Versorgung unserer Gesellschaft, insbesondere in diesen Zeiten“, sagte Wissing dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ für ihre Freitagsausgaben.

„Ich kann nur an alle Tarifpartner appellieren, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein und die Auswirkungen auf die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.“ Verdi und Eisenbahngewerkschaft hatten zuvor dazu aufgerufen, am 27. März die Arbeit niederzulegen. Bei der Bahn, an Flughäfen und im Nahverkehr droht Chaos.


Foto: Streik-Hinweis bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KI im Klassenzimmer

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fobizz

fobizz ermöglicht Schüler:innen Nutzung von ChatGPT im Unterricht

fobizz bringt Künstliche Intelligenz ins Klassenzimmer: Das Hamburger EdTech bietet Lehrkräften ab sofort die Möglichkeit, KI-Anwendungen wie ChatGPT gemeinsam mit Schüler:innen im Unterricht zu nutzen und so den Umgang mit der Zukunftstechnologie zu lernen.

fobizz-Gründerin und Bildungsexpertin Diana Knodel sieht in KI-Anwendungen wie ChatGPT eine große Chance. Viele Veränderungen, die Schulen so dringend brauchen, können durch KI endlich vorangetrieben werden. E-Mail-Kommunikation statt Zettelwirtschaft, administrative Entlastung statt Überstunden und KI-Wissen statt stures Auswendiglernen? Diana Knodel ist zuversichtlich: “Kein anderes Thema ist bei uns bisher auf so großes Interesse bei den Lehrkräften gestoßen wie Künstliche Intelligenz”. Insgesamt haben in acht Wochen mehr als 25.000 Lehrerinnen und Lehrer an fobizz-Fortbildungen rund um Künstliche Intelligenz teilgenommen.

ChatGPT hat in den letzten Wochen nicht nur für Euphorie, sondern auch für Verunsicherung gesorgt. Besonders an Schulen und Universitäten. Werden Schüler:innen und Student:innen jetzt nur noch von dem Chatbot abschreiben? Für Diana Knodel sind diese Sorgen zwar begründet, trotzdem ist für sie klar: “Künstliche Intelligenz ist die Zukunftstechnologie. Die Schüler:innen und Student:innen von heute werden damit leben und arbeiten. Es sollte also vielmehr um die Frage gehen, wie wir an Schulen mit KI umgehen und nicht ob.”

Schüler:innen müssen den Umgang mit KI lernen

Zu wissen, wie KI überhaupt funktioniert und wo Vorteile wie auch Grenzen liegen, ist für den Umgang mit KI-Tools essentiell. Ansonsten kann die Nutzung auch nach hinten losgehen. Solche Tools können als ‘Study Buddy’ der Schüler:innen durchaus hilfreich sein – sie können ihnen jederzeit Fragen beantworten und bei der Lösung von Aufgaben helfen. Reines Abschreiben empfiehlt sich aber nicht. Denn KI-Anwendungen können auch Falschinformationen und erfundene Quellen liefern.

Eine Fähigkeit ist für den Umgang mit KI-Tools also besonders wichtig: Kritisches Denken und Hinterfragen der Informationen, die die KI ausspuckt. Genau dafür braucht es Vorwissen – zum Fach und zur Künstlichen Intelligenz.

Die erste ChatGPT-ähnliche Lösung für Schulen, die DSGVO-konform ist

Fobizz ermöglicht es Lehrkräften, mit ihren Schüler:innen KI im Klassenzimmer zu nutzen. Zum Beispiel können wie bei ChatGPT Prompts für beliebige Themen gestellt werden, es können Bilder generiert und Audios transkribiert werden. Auf besonders großes Interesse stößt auch der “Chat mit berühmten und fiktiven Personen”. So können Schüler:innen zum Beispiel mit Marie Curie oder Harry Potter “chatten”. Außerdem können Texte automatisch korrigiert und sprachlich verbessert werden.

Die KI-Tools von fobizz basieren auf dem gleichen Sprachmodell wie ChatGPT und bieten einen Pool an Vorlagen speziell für den Unterricht. Lehrkräfte können beispielsweise KI-gestützte Arbeitsblätter erstellen. Dabei läuft alles anonym und DSGVO-konform ab: Der Name der Schüler:innen muss nicht preisgegeben werden, nach 24 Stunden werden alle Inhalte gelöscht. Fobizz ist deutschlandweit der erste Anbieter für Schulen, der ein solches datenschutzkonformes Tool in dieser Form anbietet.

Schulungen anbieten, Vollgas geben!

“KI-Anwendungen sind die Chance, um Schule endlich zu transformieren! Die Digitalisierung kann endlich den nötigen Push bekommen, Lehrkräfte können enorm entlastet und Schüler:innen besser auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden. Das dürfen wir jetzt nicht verschlafen, sondern müssen Nägel mit Köpfen machen. Heißt: Künstliche Intelligenz aktiv in den Schulalltag einbinden, vorhandene Tools nutzen und entsprechende Fortbildungen für Lehrkräfte anbieten”, sagt Theresa Grotendorst, Mitgründerin von fobizz. Die Plattform will dabei einen entscheidenden Beitrag leisten – das Webinar- und Fortbildungsprogramm wird stetig vergrößert.

Bild: Bringen KI für Lehrkräfte und Schüler:innen ins Klassenzimmer: fobizz Gründer:innen-Team (v.l.n.r.): Dr. Diana Knodel, Frederik Dietz, Theresa Grotendorst Copyrigt: fobizz I Foto KATRIN SCHÖNING PHOTOGRAPHY

Quelle The Trailblazers GmbH

Bahn kritisiert Großstreik als "grundlos und unnötig"

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Signalleuchte bei der Bahn, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bahn hat mit heftiger Kritik auf die gemeinsame Streikankündigung der Gewerkschaften Verdi und EVG reagiert. Der flächendeckende Warnstreik sei „grundlos und unnötig“, so die Bahn am Donnerstag.

„Die EVG muss sich ihrer Verantwortung stellen und umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren“, sagte Personalvorstand Martin Seiler. Man habe ein „verantwortungsvolles Angebot“ vorgelegt und sei „zu jeder Zeit gesprächsbereit“. Die EVG hatte dieses Angebot in der zweiten Verhandlungsrunde als „inakzeptabel“ zurückgewiesen. Laut Bahn wird der Großstreik am Montag „massive Auswirkungen“ auf den gesamten deutschen Bahnbetrieb haben.

Genaueres könne man noch nicht sagen. Klar sei aber, dass für die betroffenen Fahrgäste „umfangreiche Kulanzregelungen“ vorgesehen seien, so die Bahn. Verdi sowie die EVG hatten zuvor für Montag zu dem ganztägigen Streik aufgerufen. Gemeinsam solle der Verkehr weitgehend lahmlegt werden, teilten die beiden Gewerkschaften mit.

Betroffen davon sind die Bahn, der öffentliche Personennahverkehr in mehreren Bundesländern, die Flughäfen und die Autobahngesellschaft des Bundes. Bei Verdi richtet sich der Streikaufruf an 120.000 Arbeitnehmer. Mit inbegriffen sind alle Verkehrsflughäfen außer Berlin sowie im ÖPNV die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz und Sachsen sowie größtenteils Bayern. Die EVG gab unterdessen an, dass der Streik bei der Bahn und mehreren Busgesellschaften 230.000 Beschäftigte betrifft.

Teilweise seien Auswirkungen bereits am Sonntagabend möglich.


Foto: Signalleuchte bei der Bahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Debüt in Amsterdam

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Tivoli Hotels & Resorts eröffnen erstes Haus in den Niederlanden
Tivoli Hotels & Resorts eröffnen erstes Haus in den Niederlanden

Das Tivoli Doelen Amsterdam Hotel eröffnete kürzlich als erstes Haus der Tivoli Hotels & Resorts in den Niederlanden. Es gilt als das älteste Hotel der holländischen Hauptstadt und liegt im Zentrum, direkt an den Grachten in einem klassizistischen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Das Haus bietet eine persönliche und sehr individuelle Atmosphäre und punktet insbesondere mit seiner Lage direkt am Kanal.

Eng verbunden ist das Anwesen mit Rembrandt Van Rijn, dem berühmten niederländischen Maler des Barock, der in unmittelbarer Nachbarschaft lebte. Unaufdringlich findet sich seine Kunst im Hotel und lässt Gäste in die Geschichte eintauchen, denn das Haus beherbergt die Originalwand, an der sein 1642 fertiggestelltes Hauptwerk „Die Nachtwache“ damals 70 Jahre lang hing. In der Rembrandt Suite findet sich heute ein perfektes Duplikat des Gemäldes, das Original befindet sich im berühmten Rijksmuseum. Aber auch die nach Kaiserin Sisi benannte Empress Suite sorgt mit ihrem einzigartigen C-förmigen Design, das die Aussicht auf die Grachten maximiert, für einen unvergesslichen Aufenthalt.

Elisabeth von Österreich verbrachte mehrere Aufenthalte im Hotel. Inspiriert vom Goldenen Zeitalter der Niederlande und der einzigartigen Atmosphäre Amsterdams vereint das Interieur die Eleganz der alten Welt mit modernem Service und dem besonderen Tivoli-Touch. Die 81 Superior-Zimmer und Suiten bieten einen Blick auf die Grachten oder die Stadt. In Pastelltönen gehalten, mit roten Farbtupfern und warmem Holz kombiniert, schafft das Design eine entspannte und zugleich lebendige Atmosphäre. Für besten Schlafkomfort sorgen die neuen, hochwertigen Betten samt passender Bettwäsche.

Die großzügigen Marmorbäder sind mit den luxuriösen Produkten der französischen Marke Lalique ausgestattet. Gäste, die die Stadt zu Wasser erkunden möchten, starten die Bootstour am eigenen An- und Ableger direkt vor dem Hotel. Die Übernachtungspreise beginnen bei 200,00 Euro für zwei Personen im Superiorzimmer inklusive Frühstück. Weitere Informationen finden sich auf www.tivolihotels.com/en/tivoli-doelen.

Im Erdgeschoss und mit Blick auf die Gracht punktet das Restaurant Omber mit einer kreativen, holländischen Fusionsküche in leger-exklusivem Flair. Inspiriert von der hohen Handwerkskunst der Pigmentherstellung, die Rembrandt Van Rijn für seine nur 14 Farben umfassende Palette verwendete, steht daher eine seiner meistgenutzten Farben, Omber, charakteristisch für seine Kunst.

Jedes Gericht auf der Speisekarte enthält ein Element, das von seiner Farbgestaltung und den Lieblingsgerichten des Künstlers inspiriert ist. So zum Beispiel Hering und Essiggurken, das vom Omber Küchenteam mit dem niederländischen Namen Rembrandt Pauze neu kreiert wurde. Das langsam eingekochte, holländische Kalbfleisch mit Pastinaken, Karotten und Portulak wird mit Cartuxa-Wein aus der Region Alentejo verfeinert und ist eine Anspielung an die portugiesische Herkunft der Marke Tivoli.

Für die Omber Bar wurden mehrere charakteristische Cocktails mit Jenever, dem typisch holländischen Gin, kreiert, auch dieser ein Lieblingsgetränk Rembrandts. Viele der Mixed Drinks werden mit einem lokalen Jenever-Hersteller, Wynand Fockink, hergestellt, der ein ähnliches Destillationsverfahren verwendet wie im Goldenen Zeitalter Amsterdams.

Der Signature-Cocktail „Night Watch“ basiert auf einem überlieferten Rezept aus dem 17. Jahrhundert, das in den Archiven des Hotels entdeckt wurde. Er wird mit Jenever, Kaffeelikör, Sirup und Kirschbitter zubereitet. Täglich um 16.30 Uhr lädt die Omber Bar zum Aperitif und bietet Gästen einige lokale Tropfen zum Probieren und Genießen an.

Kunst, Kultur, Kulinarik und authentische Erlebnisse prägen die Identität der Tivoli Hotels & Resorts und somit fügt sich das bisherige NH Collection Doelen als neues Tivoli Doelen Amsterdam Hotel mit seiner reichen Geschichte ideal in das Portfolio ein. Mit seiner besonderen Lage direkt an den Grachten kann das Hotel seinen Gästen eine Reihe von Touren direkt vom Hotel aus anbieten, die am Dock des Hauses starten und auch dort wieder enden. So können das Ijsselmeer, die Grachten der Stadt aber auch die Kleinstadt Oudekerk aan de Amstel erkundet werden.

Bei der geführten Tour „Auf den Spuren Rembrandts“ entdecken Gäste sein Wohnhaus samt Atelier aber auch Gebäude, die er in seinen Werken verewigt hat. So etwa die gotische Kirche Zuiderkerk und die Künstlergilde De Waag, eines der ältesten Gebäude der Stadt. Untermalt mit Geschichten aus Rembrandts Leben erfahren die Teilnehmer:innen der Tour auch Details über seine Verbindung zum Doelen-Gut, das 1642 „Die Nachtwache“ in Auftrag gab.

Ein weiteres, sehr exklusives Erlebnis können Gäste des Hotels dank der Partnerschaft mit dem Rembrandthuis-Museum buchen: ein Abendessen im Rembrandt-Haus mit einem Menü, kreiert vom Team des Omber Restaurants.

Im März 1933 in Lissabon gegründet, heißen die Tivoli Hotels & Resorts im Monat des 90-jährigen Bestehens der Marke nun ihr erstes Hotel in Amsterdam willkommen und feiern im Laufe des Jahres das Jubiläum mit vielen Veranstaltungen und besonderen Gästeerlebnissen. „Wir freuen uns, das jüngste Mitglied der Marke Tivoli Hotels & Resorts zu werden“, so Ludo de Jong, General Manager des Tivoli Doelen Amsterdam Hotel.

„Das historische Boutique-Hotel wird eine perfekte Ergänzung zum Tivoli-Portfolio sein, ein Haus, in dem sich das Savoir-faire der Marke mit dem lokalen Touch Amsterdams in Bezug auf Sehenswürdigkeiten, Erlebnisse und Küche verbindet.“

Bilder: © Tivoli Hotels & Resorts

Quelle STROMBERGER PR GmbH

Auch Bank of England hebt Leitzins weiter an

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Bank of England im Finanzviertel von London, über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Nach der EZB und der Fed hat auch die Bank of England ihren Leitzins erneut erhöht. Die Zentralbank des Vereinigten Königreichs hob die wichtige Kennziffer um 0,25 Prozentpunkte auf 4,25 Prozent an, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde.

Es ist die elfte Leitzinserhöhung in Folge. Viele Experten hatten mit einem Anstieg in dieser Höhe gerechnet. Das zuständige Gremium stimmte mit einer Mehrheit von sieben zu zwei für den Schritt. Die beiden Gegenstimmen wollten den Zinssatz nicht antasten.

Hintergrund der Maßnahme ist wie in anderen Teilen der Welt die hohe Inflation. Die jährliche Inflationsrate in Großbritannien war im Februar überraschend auf 10,4 Prozent gestiegen.


Foto: Bank of England im Finanzviertel von London, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts