Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Linksfraktionschefin Amira Mohamed Ali hat die Ampelkoalition mit Blick auf den Krisengipfel im Kanzleramt scharf kritisiert. Die Ampel gebe beim Koalitionsausschuss ein „erbärmliches Bild“ ab, sagte sie am Dienstagmittag in Berlin.
Die Regierung erkenne nicht den „Ernst der Lage“. Das einzige, was bei der selbsternannten „Fortschrittskoalition“ fortschreite, sei die gesellschaftliche Spaltung. In der Bevölkerung nähmen „soziale Ängste“ und das Misstrauen in die Politik zu. Das Bestehen des Finanzministers auf die Schuldenbremse verhindere notwendige Investitionen gegen Kinderarmut und in die Infrastruktur.
Dadurch gefährde man den „Wirtschaftsstandort Deutschland“, so die Linken-Politikerin. Die Regierung verhalte sich eher wie eine „Stillstandskoalition“, fügte sie hinzu. Die Bürger bräuchten jetzt Antworten auf steigende Preise. Die Heizungspläne der Ampel seien dagegen „völlig unrealistisch“ und zeigten, dass „gerade die Grünen an dieser Stelle jeden Blick für die Lebensrealität“ der Betroffenen verloren hätten.
Foto: Vorstellung des Koalitionsvertrags am 24.11.2021, über dts Nachrichtenagentur
Paris (dts Nachrichtenagentur) – Der Skandal um die massenhafte Hinterziehung von Steuergeldern hat jetzt auch die französische Hauptstadt erreicht. Am Dienstag durchsuchten knapp 200 Ermittlungsbeamte mehrere Banken im Pariser Finanzdistrikt La Défense, berichtet das „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).
Grund für die Razzien sollen vor allem mutmaßliche Cum-Cum-Geschäfte sein. Der Begriff bezeichnet den Handel von Aktien mit Dividendenanspruch. Das französische Steuergesetz sieht vor, dass nur Franzosen sich vom Finanzamt die Kapitalertragsteuer erstatten lassen können, die sie auf Dividenden zahlen müssen. Ausländische Aktienbesitzer können dies nicht oder nur zum Teil.
Doch mithilfe von Cum-Cum-Geschäften soll dieses Gesetz umgangen worden sein. Ausländische Besitzer französischer Aktien verliehen ihre Wertpapiere kurz vor der Dividendenausschüttung an eine französische Bank. Die Bank führte dann die Kapitalertragsteuer ab und ließ sie sich erstatten. Kurz nach dem Dividendenstichtag gab die Bank die Aktien an ihren ursprünglichen Besitzer zurück.
Auch in Deutschland vermuten die Ermittler, dass der Fiskus mittels Cum-Cum-Geschäften um Milliarden geprellt wurde.
Foto: Französisches Polizeiauto, über dts Nachrichtenagentur
Müncher Start-up cureVision gewinnt mit KI-gestützter Wundanalyse
cureVision, ein Münchner Start-up, das sich auf die Verbesserung der Versorgung chronischer Wunden durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz spezialisiert hat, hat den 2. Platz beim Digitalen Gesundheitspreis 2023 gewonnen. cureVision konnte die hochkarätige und unabhängige Jury überzeugen. Dr. Isabella Erb-Herrmann, Vorstandsmitglied der AOK Hessen, kommentierte die Entscheidung: „Die Qualität in der Versorgung wird durch diese Lösung wirklich revolutioniert werden.“
Die Versorgung chronischer Wunden ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Sie erfordert zum einen viel Wissen und Erfahrung, zum andern aber auch technisch exaktes Arbeiten. Die Wunden müssen vermessen und analysiert werden, um eine passgenaue Versorgung zu gewährleisten. Was bisher in Handarbeit erfolgte, kann jetzt mit einer KI-gestützten Technologie erledigt werden. Die Vorteile der einzigartigen, MDR-zugelassenen Lösung sind vielfältig.
Einfache Anwendung mit modernster Technologie
Die cureVision-Lösung besteht aus einer desinfizierbaren Hardware mit Software und Schnittstellen. Es eignet sich sowohl zur 3D-Wundanalyse als auch zur Dokumentation. Mit seinen exakten Messmöglichkeiten, der eingebauten Beleuchtung und Erinnerungsfunktionen sorgt es für nachvollziehbaren Heilungsverlauf und Sicherheit bei der Wunddokumentation. Länge, Breite und Fläche der Wunde werden exakt und auf Knopfdruck vermessen. Die Wundtiefe wird mit Hilfe künstlicher Intelligenz automatisch erkannt, und zwar nicht-invasiv und ebenfalls auf Knopfdruck.
Selbst die Ermittlung der drei wichtigsten Gewebearten im Wundbett erfolgt in Sekundenschnelle mit cureVision: Die Künstliche Intelligenz erkennt Granulation, Fibrin und Nekrose. Auch die Fotodokumentation ist im automatisch erstellten Wundbericht enthalten. Pflegekräfte können den Bericht direkt am Patienten erstellen und abschließen, ohne später aufwendig Notizen in die Patientenakte übertragen zu müssen. Sie werden damit auch entlastet und haben mehr Zeit für die Arbeit mit und an den Patient*innen.
Aus Liebe zum Menschen: Lebensqualität verbessern
Der Digitale Gesundheitspreis ist eine wichtige Instanz im Gesundheitswesen. Er wird jährlich von einer ehrenamtlichen Jury aus unabhängigen, hochkarätigen Expert*innen von Patient*innenorganisationen, Krankenkassen, Universitäten und aus der Gründerszene unter Schirmherrschaft von Novartis Deutschland verliehen. In diesem Jahr wurden insgesamt 80 Start-ups aus dem gesamten Bundesgebiet nominiert. Platz 1 ging an GerontoNet aus Leipzig, die im oberbergischen Kreis eine Plattform zur regionalen Vernetzung für die Gesundheitsversorgung einer alternden Gesellschaft betreiben.
Dass cureVision mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde, freut das Münchner Unternehmen sehr. Richard Fobo, Mitgründer und CEO von cureVision, betont: „Wir sehen das als Bestätigung unserer Arbeit und als Ansporn. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Wunden zu verbessern und ihnen eine bessere Versorgung zu bieten. Diese Auszeichnung gibt uns zusätzlichen Antrieb, unsere Arbeit fortzusetzen und unsere Lösung weiterzuentwickeln.“
cureVision will in Zukunft eng mit dem Management von Krankenhäusern, mit Ärzt*innen und Pflegekräften zusammenarbeiten, um die Versorgung von Patient*innen mit chronischen Wunden zu verbessern und dazu beizutragen, dass sie ein besseres Leben führen können.
Repräsentative PwC-Umfrage unter 1.001 Befragten über die Einstellungen, Wünsche und das Nutzungsverhalten gegenüber ChatGPT und KI in Österreich. Als großes Thema der Stunde spielt Künstliche Intelligenz für die Zukunft unserer Arbeit und Bildung eine richtungsweisende Rolle. Der jüngste Erfolg von OpenAIs ChatGPT zeigt: KI hat unseren Alltag erreicht. Doch KI und KI-Tools wie ChatGPT sind in Österreich noch stark umstritten.
Zwar erkennen die Österreicher:innen durchaus das Potenzial der Anwendungen, aber dennoch überwiegen Vorbehalte und Unsicherheiten. Zu diesen Ergebnissen kommt die repräsentative Österreich-Umfrage zu ChatGPT & KI von PwC Österreich unter 1.001 Befragten (14-75 Jahre) im Februar 2023.
ChatGPT ist aktuell noch mehr Hype als Realität: Rund 18 Prozent der Österreicher:innen nutzen das KI-Tool oder haben es bereits genutzt. Dabei ist ChatGPT vor allem bei Jüngeren beliebt: Rund ein Drittel (34 %) der Gen Z (12-28 Jahre) gibt an, das KI-Tool zu nutzen oder bereits genutzt zu haben. Bei den Millennials (29-42 Jahre) sind es 22 Prozent, bei der Gen X (43-57 Jahre) 11 Prozent und bei der Generation Baby-Boomer (58-76 Jahre) nur mehr 6 Prozent.
Doch das Interesse der Österreicher:innen ist geweckt und ChatGPT hat Zukunftspotenzial: Rund ein Viertel (26,7 %) der Befragten, die das Tool bisher noch nicht nutzen, möchten das in naher Zukunft tun. Die Nutzer:innen-Anzahl könnte sich also schon bald erhöhen.
ANDREAS HLADKY Partner und Digital Consulting Leader bei PwC Österreich Copyright: PwC Österreich
„Egal ob die neue Text-KI GPT4 oder bilderkennende Analysetools, die zum Beispiel Brustkrebs schon Jahre vor dem Ausbruch erkennen können: KI-Lösungen verbessern sich laufend. Fast täglich gibt es derzeit Meldungen über Meilensteine in der Anwendung von künstlicher Intelligenz. KI wird auf diese Weise gerade jetzt Teil unseres Alltags und wir erleben sozusagen Technologiegeschichte“, erläutert Andreas Hladky, Partner und Leiter des Bereichs Digital Consulting bei PwC Österreich.
Von kurios bis nützlich: ChatGPT als Schummelhelfer, Liebesflüsterer, Google-Alternative ChatGPT erfüllt für die Österreicher:innen vielfältige Funktionen. Die derzeitig aktiven und potenziell zukünftigen Nutzer:innen geben an, das KI-Tool bereits für die folgenden Anwendungszwecke zu nutzen oder zukünftig nutzen zu wollen: Beruflich wie auch privat zum Übersetzen und Verfassen von fremdsprachigen Texten (75 %), wie eine Suchmaschine als Google-Alternative (73 %), um erfundene Texte für Unterhaltungszwecke zu verfassen wie Witze, Songtexte oder Geschichten (61 %) sowie um berufsbezogene Texte zu verfassen (55 %).
Auch Schüler:innen und Student:innen haben die Vorteile von ChatGPT für sich entdeckt. So wird das KI-Tool bereits für schulische Zwecke genutzt oder soll dafür zukünftig verstärkt verwendet werden: als virtueller Lehrer, der komplexe Sachverhalte einfach erklärt, um sich auf Prüfungen besser vorbereiten zu können (57 %), zum Verfassen von schriftlichen Arbeiten wie Hausarbeiten und Referate (38 %) sowie zum „Schummeln“ während Prüfungen (33 %).
Die KI-Anwendung ist darüber hinaus sogar als „Liebesflüsterer“ begehrt: Rund ein Drittel (37 %) der Befragten lassen sich von ChatGPT Nachrichten für ihre Liebsten verfassen oder haben dies zukünftig vor. Zu dieser Art Liebespost zählen zum Beispiel Liebesgrüße, -briefe, oder -gedichte. Bei rund einem Viertel (26 %) der Gen Z und bei fast einem Fünftel (18 %) der Millennials kam ChatGPT als Liebeshelfer bereits zum Einsatz.
Chance oder Gefahr? Wenig Vertrauen in ChatGPT und KI – die größten Sorgen und Ängste Obwohl die Österreicher:innen vom Zukunftspotenzial von ChatGPT und KI überzeugt sind, überwiegen aktuell noch Vorbehalte: Fast zwei Drittel (63 %) der Befragten sind der Meinung, dass KI-Anwendungen wie ChatGPT unsere Gesellschaft – vor allem im Arbeits- und Bildungsbereich – revolutionieren werden. Dennoch haben 67 Prozent nur wenig Vertrauen in KI-Anwendungen und empfinden deren zunehmenden Einsatz als beängstigend oder beunruhigend. Das Misstrauen ist mit 56 Prozent bei der Gen Z am geringsten und bei der Generation Baby-Boomer mit 81 Prozent am stärksten ausgeprägt.
Zu den größten Sorgen und Ängsten der Österreicher:innen zählen, dass ChatGPT und KI verstärkt für Betrugsmaschen eingesetzt werden könnten (78 %) und auf unseriöse Informationsquellen zurückgreifen oder Falschinformationen darstellen (77 %) könnten. Zudem haben die Befragten moralische und ethische Bedenken (67 %). Sie sorgen sich auch um den Schutz ihrer Privatsphäre sowie persönlichen Daten und erachten ChatGPT und KI als potenzielle Bedrohung für gesellschaftliche Grundrechte wie die Meinungsfreiheit (67 %). Darüber hinaus haben fast zwei Drittel (65 %) der Österreicher:innen die Sorge, dass KI in ferner Zukunft übermächtig oder sogar unkontrollierbar werden könnte und dass sie durch ihren hohen Energieverbrauch eine zusätzliche Belastung für unsere Umwelt sein könnte (61 %).
Die meisten Sorgen macht sich die Gen Z um unseriöse Informationsquellen und Falschinformationen (66 %), bei der Generation Baby-Boomer ist hingegen die Angst vor Betrugsmaschen (87 %) am größten. Das geringe Vertrauen in ChatGPT und KI lässt Forderungen nach strengeren Regulierungen laut werden: Rund 8 von 10 Österreicher:innen (81%) fordern, dass ChatGPT und andere KI-Anwendungen strenger reguliert, überwacht und regelmäßig überprüft werden sollten, um Datenschutz, Neutralität und Korrektheit zu gewährleisten.
Österreicher:innen fürchten um Arbeitsplätze, möchten Vorteile von KI aber im Job nutzen 63 Prozent sind der Meinung, dass KI und KI-Anwendungen wie ChatGPT in Zukunft zahlreiche Arbeitsplätze in Österreich bedrohen und für einen Wandel in der Arbeitswelt sorgen könnten. Dabei glaubt rund ein Drittel (37 %), dass der eigene Arbeitsplatz ganz oder zumindest teilweise ersetzt werden könnte. Insbesondere bei der Gen Z bangt jede:r Zweite um den eigenen Arbeitsplatz (50 %). Bei den Millennials (37 %) sowie der Generation Baby-Boomer (32 %) ist es nur rund jede:r Dritte. Dennoch sehen viele Österreicher:innen auch Vorteile im Einsatz von KI: Mehr als die Hälfte (57 %) denkt, dass dadurch mühsame und lästige Aufgaben wegfallen könnten und sich die Arbeit effizienter gestalten lassen könnte. 40 Prozent möchten, dass die Vorteile von KI genutzt und zukünftig verstärkt zur Arbeitserleichterung eingesetzt werden.
„Menschen haben Angst, künstliche Intelligenz könnte künftig unsere Arbeit wegnehmen. Gleichzeitig fehlt es der Wirtschaft an Fachkräften und Talenten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Mitarbeiter:innen die Angst vor der Automatisierung zu nehmen und da – wo sinnvoll – Aufgaben und Prozesse zu vereinfachen. Das bietet gleichzeitig eine Chance: Unternehmen können so Talente „freischaufeln“, die sich dann vermehrt der Lösung wirklich wichtiger gesellschaftlicher und umweltspezifischer Herausforderungen widmen können“, so Andreas Hladky.
Österreicher:innen sind für ein Verbot von ChatGPT und KI im Bildungsbereich Fast drei Viertel der Österreicher:innen (73 %) sind der Meinung, dass sich der zunehmende Einsatz von KI-Anwendungen wie ChatGPT negativ auf den Bildungsbereich wie beispielsweise das Bildungsniveau junger Menschen auswirken könnte. Folglich sind fast zwei Drittel (64 %) dafür, dass der Einsatz von ChatGPT und weiteren KI-Anwendungen an Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen verboten werden sollte. Für dieses Verbot sprechen sich rund 70 Prozent der Baby-Boomer und Gen X aus, hingegen deutlich weniger die Gen Z mit nur 54 Prozent.
„Die Österreicher:innen haben Vorbehalte, dass neue Technologien den Bildungsbereich durcheinanderbringen könnten. Damit teilen sie die Sorgen, die es auch in anderen Ländern gibt. Wir stehen uns jedoch mit unserer Technologieskepsis ein wenig selbst im Weg, denn moderne Bildungseinrichtungen nützen die Technologien, anstatt sie zu verbannen und stellen damit sicher, dass ihre Schüler:innen und Student:innen zukunftssicher ausgebildet werden“, fasst KI- und Digitalisierungsexperte Andreas Hladky zusammen.
Über die Umfrage Im Auftrag von PwC Österreich befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Februar 2023 insgesamt 1.001 Personen österreichweit im Alter zwischen 14 und 75 Jahren zu ihrem Nutzungs- und Einstellungsverhalten gegenüber ChatGPT und KI. Die Studienteilnehmer:innen entsprechen weitestgehend den folgenden Generationen: Generation Z (Gen Z): 12-28 Jahre, Millennials (Gen Y): 29-42 Jahre, Generation X (Gen X): 43-57 Jahre, Baby- Boomer: 58-76 Jahre. Die Ausgangsstichprobe wurde gewichtet und ist repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung.
Veganes „Vampirlifting“ frisch aus dem Tiegel: das EGF-Creme-Set von Dr. M. Beauty
“Vampirlifting” ist eine der am meisten gehypten Beauty-Behandlungen des 21. Jahrhunderts. Stars lieben diese Eigenblut-Therapie zur Hautverjüngung. Sie haben keine Lust auf Schmerzen? Wie passend, dass die Beauty-Tech-Brand DR. M. Phytoplasma Cosmetic das Vampir Lifting nun als smarte Creme herausbringt – und obendrein noch eine vegane Alternative bietet.
Kim Kardashian tut es.Heidi Klum schwört drauf. Und auch deutsche Promis wie Sonja Zietlow lieben das Vampirlifting. Hier wird Eigenblut pur oder in Kombination mit Hyaluron in die obere Hautschicht gespritzt. Und das aus gutem Grund, weiß Dr. Bernd Kuhs Mitgründer von Dr. M.: “Blut enthält Thrombozyten, auch bekannt als Blutplättchen. Diese enthalten eine ganze Armee an Signalstoffen, die beispielsweise dafür verantwortlich sind, dass bei Verletzungen der Wundheilungsprozess eingeleitet wird.”
Genau das macht sich die RPR Eigenbluttherapie zu nutze. “PRP steht für plättchenreiches Plasma (thrombozytenreiches Plasma, Platelet Rich Plasma) und ist ein aufkonzentriertes Blutplasma”, so Bernd Kuhs. RPR ist es, was bei der Eigenblut-Therapie injiziert wird, denn es enthält EGF, Epidermal Growth Factor. Der im PRP enthaltene EGF ist einer der grundlegenden Faktoren für die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie.
EGF stimuliert das Zellwachstum von Bindegewebszellen, fördert die Kollagenproduktion und sorgt für die Ausbildung neuer Gefäße. “Klinisch zeigt PRP bzw. EGF sehr positive Effekte auf die Textur, Strahlkraft, Hydratation, Dicke und Elastizität der Haut und kann leichte Volumeneffekte erzielen”, so der Mitgründer der Dr. M. Phytoplasma Cosmetic.
Vampir Lifting als Frischzellen-Creme von Dr. M. Genau diesen Effekt machen sich auch RPR-haltige Cremes (Eigenblut-Cremes) zu Nutze: “PRP-haltige Cremes werden von einigen Kliniken hergestellt und können die Eigenblut-Therapie positiv unterstützen. Sie sind eine schmerzfreie, nicht invasive Ergänzung und können sofort für ein besseres Hautbild sorgen”, erklärt Bernd Kuhs. Das besondere an den Creme-Sets von Dr. M ist dabei, dass es sich um sogenannte Phytoplasma-Frischzellencremes handelt, die direkt in der Praxis frisch zubereitet werden.
Anders, als bei herkömmlichen Produkten, wird die Creme unter hohem Druck erstellt, gänzlich ohne Emulgatoren. Die Komponenten werden nacheinander in den Spender gegeben, der dann verschlossen und geschüttelt wird. Die Frischzellencreme entsteht im Spender von selbst nach ca. 10 Sek. schütteln und ist dann 2-3 Monate unter normalen Lagerbedingungen haltbar.
Die Creme weist durch dieses Herstellungsverfahren eine so genannte Membranstruktur auf. Sie ist unserer natürlichen Hautstruktur nachempfunden, also “hautidentisch”. Und ist damit besser in der Lage die Wirkstoffe in die Hautschichten zu transportieren. Das macht die RPR-haltige Eigenblut-Creme von Dr. M. wirksamer, als andere Alternativprodukte.
Die vegane Alternative: EGF-Frischzellencreme Eine Eigenblut-Creme und auch das Vampir-Lifting – das ist nicht unbedingt jedermanns Sache. Deswegen bietet die Beauty Tech-Brand Dr. M mit der EGF-Frischzellencreme eine wirkungsvolle, vegane Alternative, die einem die teilweise schmerzhaften Eingriffe des Vampir-Lifting ersparen. “Denn der spezielle Signalstoff EGF aus dem Blut, kann auch von Pflanzen produziert und aus ihnen gewonnen werden”, erklärt Bernd Kuhs. Kein Blut muss entnommen und aufbereitet werden.
Deswegen kann diese Therapie auch in Kosmetikstudios und kosmetischen Praxen durchgeführt werden, die keine Zulassung für eine Blutentnahme haben. “Das pflanzliche EGF kann direkt aus der Ampulle entnommen und beispielsweise durch Microneedling in die Haut appliziert, oder zu einer EGF-Frischzellencreme von Dr. M. verarbeitet werden”, so der Experte. Die Herstellung erfolgt dann auf dieselbe Art und Weise, wie die Eigenblut-Creme – durch Schütteln und starken Druck. Auch hier ist eine Lagerung von zwei bis drei Monaten möglich.
Diese vegane Alternative zeigt in klinischen Studien ähnlich positive Effekte wie sein Vorbild aus dem Blut: – Hyaluron-Zuwachs: 41% (nach 48 Std.) – Kollagen-Zuwachs: 123% (nach 7 Tagen) – Elastin-Zuwachs: 45% (nach 7 Tagen) – Falten-Reduktion: 51% (nach 28 Tagen) – Elastizitäts-Zuwachs: 93% (nach 28 Tagen) 65% (nach 14 Tagen)
Und das Beste an der veganen Alternative: Das EGF-Frischpflanzencreme-Set ist im Webshop von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic erhältlich. Es enthält 2% EGF und ist damit eine der wirksamsten EGF-Produkte auf dem Markt. Die oben aufgeführte Studie wurde mit 1,5%igen Cremes durchgeführt. Die Frischzellen-Creme ist für jeden Hauttyp geeignet und reguliert gleichzeitig die natürlichen Hautfunktionen. Das Creme-Set mit 40ml Plasmafluid (flüssige Membranstruktur-Milch), 5ml EGF pflanzlichem Serum (Konzentrat), 5ml rein pflanzlichem Aktivator (formt Milch in eine Creme um) und einem leeren Airless Dispenser (50ml) kostet 190,- Euro.
Anwendung: Die EGF-Frischzellencreme auf das Gesicht, Augenpartie und Hals auftragen. Die Creme ist sehr ergiebig und reicht bei täglicher Anwendung 1-2 Monate. Das rein pflanzliche EGF Serum ist auch einzeln für 29,- Euro 3ml im Onlineshop von Dr. M. erhältlich.
Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Dienstag nach einem zunächst freundlichen Start bis zum Mittag seine anfänglichen Gewinne teilweise wieder eingebüßt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit 15.155 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Handelsschluss vom Vortag.
Ganz oben in der Kursliste standen Siemens Energy, Heidelbergcement und Bayer. Zu den größten Verlierern gehörten unterdessen die Aktien von Vonovia, der Deutschen Bank und Infineon. Die Banken geraten mittlerweile etwas aus dem Fokus. Stattdessen erwarten die Anleger am Nachmittag Konjunkturdaten aus den USA – unter anderem zu den Einzelhandelsumsätzen sowie zum Verbrauchervertrauen.
Die Aufmerksamkeit richte sich „wieder voll auf die beiden Hauptthemen Inflations- und Konjunkturentwicklung“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Für den europäischen Markt erwartet er dadurch trotzdem keine klaren Impulse in eine Richtung. „Die europäischen Aktien dürften vorerst weiter seitwärts tendieren.“ Die Aussichten für den europäischen Wirtschaftsraum verschlechterten sich nicht weiter, seien aber auch noch nicht überbordend gut.
Somit habe der vorweggenommene Konjunkturoptimismus bei den deutschen Exportwerten vorerst einen ausbremsenden Charakter, so Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0823 US-Dollar (+0,24 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9237 Euro zu haben.
Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur
Der amtierende CEO und Piwik PRO-Gründer Maciej Zawadziński wechselt in den Aufsichtsrat. Auf ihn folgt COO Piotr Korzeniowski, der ab Anfang April die Unternehmensführung übernimmt.
Maciej Zawadziński, Gründer von Piwik PRO, gibt seine Position als Chief Executive Officer (CEO) ab. Der Manager wechselt Ende März in den Aufsichtsrat. Sein Nachfolger wird der bisherige COO Piotr Korzeniowski. Mit dem Wechsel richtet sich Piwik PRO auch strategisch neu aus.
Piotr Korzeniowski tritt in überaus erfolgreiche Fußstapfen. Aus den Händen von Maciej Zawadziński übernimmt er ein gut aufgestelltes Unternehmen. So erweiterte Piwik PRO im Jahr 2022 seinen Kundenstamm um 50 Prozent und erst kürzlich überschritt der Annual Recurring Revenue (ARR) die Marke von 11 Mio. US-Dollar. Diese Zahlen belegen: Die Analytics Plattform aus Polen avanciert damit zu einem ernstzunehmenden Herausforderer in der Branche.
Unter der Leitung von Maciej Zawadziński stieg das Kernprodukt des Unternehmens, die gleichnamige Piwik PRO Analytics Suite, zu einer führenden Webtracking-Lösung auf. Die SaaS-Plattform bietet Anwendern seit je her nicht nur aufschlussreiche Insights zur Performance von Webseiten und mobilen Apps. Sie bringt diese datenbasierten Erkenntnisse gleichzeitig mit dem Datenschutz sowie der Compliance in Einklang. Dadurch unterscheidet sich Piwik PRO maßgeblich von Lösungen wie Google Analytics, die diese Features nicht enthalten.
„In den vergangenen sechs Jahren baute unser Team eine vielseitige Digital-Analytics-Plattform auf, die sehr erfolgreich mit Google und Adobe konkurriert und ihr Marktführer-Potenzial eindeutig unter Beweis gestellt hat“, sagte Maciej Zawadziński, scheidender CEO bei Piwik PRO.
Zawadziński verlässt Ende März seine Position als CEO. Als Mitglied das Aufsichtsrates bleibt er dem Unternehmen jedoch weiterhin erhalten und wirkt auch in Zukunft in beratender Funktion an der Entwicklung von Piwik PRO mit.
Nachfolger Piotr Korzeniowski stammt ebenfalls aus der Piwik PRO-Familie. Das Piwik PRO- Urgestein arbeitet seit über sieben Jahren eng mit Zawadziński zusammen. Er nimmt seine Arbeit als CEO Anfang April auf. Zu seinen ersten Amtshandlungen zählt u. a. die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.
„Wir werden auf dem soliden Fundament aufbauen, das Maciej hinterlassen hat. Gleichzeitig steuern wir Piwik PRO aber auch in eine neue Richtungen. In seinem Kern bleibt unser Produkt immer datenschutzfreundlich. Aber wir wollen die Plattform weiterentwickeln. Unser Ziel ist es, Piwik PRO Analytics nahtlos in jeden Marketing-Stack zu intergieren und dessen Performance durch seine umfangreichen Datenaktivierungsmöglichkeiten zu verbessern“, erklärte Piotr Korzeniowski, zukünftiger CEO bei Piwik PRO.
Die ersten Neuerungen will Piwik PRO bereits im zweiten Quartal abschließen. So plant das Unternehmen u. a. ein verbessertes E-Commerce-Tracking sowie eine neuen Customer Data Platform (CDP). Aus ihr sollen historische, verhaltensbasierte Daten gewonnen werden, die sich überdiese anreichern lassen. Das erlaubt datenbasierte und damit fundiertere Schlussfolgerungen, die sich auf das zukünftige User-Verhalten beziehen. Und das trägt zu einer weitaus präziseren Aktivierung von Zielgruppen bei.
Für den weiteren Jahresverlauf visiert das Unternehmen eine Reihe weitere Innovationen an. U. a. soll insbesondere die neue CDP von den engen Verknüpfungen zwischen Piwik PRO Analytics, Tag- und Consent Manager profitieren. Ziel ist es, Kunden darüber einen entscheidenden Mehrwert zu liefern, der gleichzeitig das Angebot des Unternehmens weiter stärkt.
Mit dem Anbau von Erbsen setzt Greenforce neue Qualitätsstandards und will gemeinsam mit der BayWa AG transparente Wertschöpfungsketten für regional erzeugte vegane Lebensmittel aufbauen.
Im April werden die ersten Erbsen für Greenforce in Bayern und Thüringen ausgesät und das Pilotprojekt des Anbaus vor der eigenen Haustür gestartet. Damit ist das Münchner Foodtech Start-up seinem Ziel eines ganzheitlichen Ansatzes vom Saatgut bis hin zum fertigen Produkt wieder einen Schritt näher. Auf einer Fläche von rund 125 Hektar werden die von der BayWa unter Vertrag genommenen Landwirt*innen Erbsen für Greenforce anbauen.
Bei der Ernte im Spätsommer wird mit einem Ertrag von etwa 300 bis 400 Tonnen Rohware gerechnet, die zu Fleisch- Fisch-, Ei- und Milchersatzprodukten weiterverarbeitet werden. Mit dieser Menge können beispielsweise bis zu 700 Tonnen frische Cevapcici produziert werden.
„Alternative Proteine sind mehr als nur ein Hype. Um dem steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln und den sich verändernden Verbraucherwünschen gerecht zu werden, braucht es neben tierischen Proteinen eine sichere, pflanzenbasierte Proteinerzeugung,“ erklärt Kristal Golan, Head of New Protein Solutions der BayWa AG, Deutschlands größtem Agrarhändler. „Greenforce bietet diese innovativen Proteinlösungen. Im Rahmen der Kooperation profitiert das Unternehmen von unserer 100-jährigen Expertise im Handel mit Agrarrohstoffen. Wir unterstützen die Geschäftsentwicklungen, indem wir über unser Netzwerk den Zugang zu Saatgut und zu unseren Kunden, den Landwirtinnen und Landwirten, herstellen.“
Noch mehr Qualität, noch weniger CO2 Beim Anbau der Erbse ist Greenforce bei jedem Schritt involviert. So kann das Foodtech Start-up höchste Qualitätsstandards garantieren. Beispielsweise werden die Hülsenfrüchte ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit Wirkstoffen wie Glyphosat oder Tebuconazol angebaut. Ebenso benötigen die Pflanzen keine Stickstoffdüngung, da Erbsen durch Knöllchenbakterien selbst Stickstoff aus der Luft binden können und somit ihren eigenen Bedarf decken. Greenforce wird von der BayWa während der gesamten Anbauperiode mit ihrer Agrar-Expertise von der Auswahl der bestmöglichen Sorte bis hin zur Ernte unterstützt.
Die Bewirtschaftung von Feldern in unmittelbarer Nähe hat den weiteren Vorteil, dass bei der Ernte und der anschließenden Lagerung in regionalen BayWa-Silos nur kurze Wege zurückgelegt werden müssen. Auch an dieser Stelle spart Greenforce zukünftig weitere Emissionen ein. Die kurzen Transportwege ziehen sich entlang der weiteren Rohstoffverarbeitung durch und sorgen für einen minimalen CO2-Ausstoß während der gesamten Wertschöpfungskette.
Zudem hat Greenforce durch den Anbau der eigenen Erbse die Möglichkeit, die vollständige Erntegut zu verwerten und bei der Proteinextraktion entstandene Reste in weitere Produkte zu verarbeiten. Aktuell werden beispielsweise die Möglichkeiten für pflanzliche Hundekauknochen geprüft.
„Der Anbau der Greenforce-Erbse ist für uns ein weiterer Meilenstein bei der Schaffung eigener und transparenter Wertschöpfungsketten, um die Proteinversorgung der Zukunft sicherzustellen. Mit BayWa haben wir einen erfahrenen, regionalen Partner an der Seite, der für uns die bisher fehlende Brücke zwischen Agrar- und Lebensmittelindustrie schlägt,“ so Thomas Isermann, Gründer und Geschäftsführer von Greenforce. „Und das ist erst der Anfang. Wir wollen neue Maßstäbe setzen und haben es uns zum Ziel gesetzt, zukünftig sogar ein eigenes Saatgut mit dem Namen GREENFORCE PowerErbse zu entwickeln.“
From Field to Fork
Mit „From Field to Fork“ bezeichnet das Foodtech Start-up sein langfristiges Ziel, die komplette Wertschöpfungskette vom Saatgut bis hin zum pflanzlichen Endprodukt selbst abbilden zu können. Diese ganzheitliche Herangehensweise bringt von besserer Qualitätskontrolle bis hin zur Unterstützung regionaler Landwirtschaft und der EU-Eiweißstrategie viele Vorteile mit sich – einer der wichtigsten ist dabei jedoch eine unabhängige Rohstoffversorgung für die pflanzlichen Greenforce Produkte. Ohne diese Bindung an lange und oftmals sogar internationale Wertschöpfungsketten ist Greenforce kaum anfällig für Engpässe in der Herstellung und Verarbeitung essenzieller Rohstoffe.
Bayern Kapital beteiligt sich an internationaler Finanzierungsrunde für Raumfahrt-Start-up Isar Aerospace
Isar Aerospace, Entwickler und Hersteller von Trägerraketen zum Transport von kleinen und mittleren Satelliten, hat sich in einer Series C-Finanzierungsrunde 155 Millionen Euro zusätzliches Kapital gesichert. Zum internationalen Investorenkreis dieser in 2023 weltweit bislang größten SpaceTech-Finanzierungsrunde zählen Bayern Kapital mit dem ScaleUp Fonds Bayern sowie 7-Industries Holding, Porsche SE, Earlybird Venture Capital, HV Capital, Lakestar, Lombard Odier, UVC und Vsquared Ventures.
Mit einer Gesamtfinanzierungssumme von nun mehr als 310 Millionen Euro ist Isar Aerospace das am stärksten kapitalisierte unabhängige New-Space-Unternehmen in Europa und ein Key Player bei der Stärkung der europäischen Kapazitäten für einen konsistenten, flexiblen und kosteneffizienten Zugang zum Weltraum für globale kommerzielle und institutionelle Kunden.
Isar Aerospace mit Sitz in Ottobrunn bei München entwickelt und baut Trägerraketen für den Transport von kleinen und mittleren Satelliten sowie Satellitenkonstellationen in die Erdumlaufbahn. Das Unternehmen wurde 2018 als Spin-off der Technischen Universität München gegründet und hat sich seither als vollständig vertikal integrierter Technologieführer etabliert. Derzeit arbeiten die mehr als 300 Mitarbeitenden auf den Erstflug der Trägerrakete „Spectrum“ hin, der für die zweite Hälfte des Jahres 2023 von Andøya in Norwegen geplant ist. Zudem durchläuft das vollständig im Unternehmen entwickelte und hergestellte „Aquila“-Triebwerk aktuell Triebwerkstests.
Neben diesen Projekten sollen die zusätzlichen Mittel aus der Finanzierungsrunde für die Intensivierung der Entwicklung sowie für den Ausbau der automatisierten und damit kosteneffizienten Produktionskapazitäten genutzt werden.
Isar Aerospace verfügt bereits über einen starken Kundenstamm und hat feste Verträge mit Kunden auf der ganzen Welt unterzeichnet, darunter große kommerzielle Unternehmen, New-Space-Firmen und staatliche Institutionen. Die Anwendungsbereiche der Satelliten, die das Unternehmen in Erdumlaufbahnen transportiert, umfassen unter anderem Umweltüberwachung und -schutz, Erdbeobachtung, Telekommunikation, Landwirtschaft, Katastrophenmanagement, Transport, wissenschaftliche Forschung und Sicherheit.
Daniel Metzler, Mitgründer und CEO von Isar Aerospace, erklärt: „Das starke Interesse unserer internationalen Investoren unterstreicht ihr Vertrauen in unsere Vision und technologischen Fähigkeiten. Zugang zum Weltraum ist der Schlüssel zu Innovation, technologischer Entwicklung und Sicherheit – bereits heute und erst recht in der Zukunft. Isar Aerospace öffnet den Zugang zum Weltraum, der von kommerziellen, institutionellen und staatlichen Kunden dringend benötigt wird. Diese Finanzierungsrunde ist ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg in den Orbit.“
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Start-ups wie Isar Aerospace heben den Raumfahrttechnologie-Standort Bayern auf ein neues Level. Das Unternehmen ist ein herausragendes Beispiel: Es bietet wichtigen Anwendungen wie zum Beispiel der Klimabeobachtung einen zuverlässigen und erschwinglichen Zugang zum Weltall. Mit unserem ScaleUp Fonds Bayern unterstützen wir solche Technologieführer auf dem Weg zu international agierenden Unternehmen.“
„Die Flüge von Isar Aerospace sind bereits auf Jahre ausgebucht – das unterstreicht die Nachfrage nach einem kosteneffizienten Zugang zum Orbit. Wir freuen uns sehr, Isar Aerospace als Teil eines internationalen Investorenkreises bei seinem weiteren steilen Aufstiegskurs begleiten zu können“, sagt Monika Steger, Geschäftsführerin von Bayern Kapital.
Bayern Kapital gehört zum Kreis derjenigen Venture-Capital-Gesellschaften, die als erste im Luft- und Raumfahrtsektor investiert haben, und ist aktuell unter anderem beim Isar-Aerospace-Kunden und Vegetationsbeobachtungs-Satelliten-Entwickler OroraTech, und dem Drohnen-Start-up Quantum Systems engagiert.
Mit mehreren Fonds unterstützt Bayern Kapital die verschiedenen Entwicklungsstadien junger Technologieunternehmen – der 2021 aufgelegte ScaleUp Fonds Bayern mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 200 Millionen Euro ist dabei ein leistungsfähiges Finanzierungsangebot für besonders stark expandierende Tech-Unternehmen.
Bild:Pressefoto: Co-Founder Daniel Metzler & Josef Fleischmann (c) Isar Aerospace
Ciudad Juárez (dts Nachrichtenagentur) – Im mexikanischen Ciudad Juárez an der Grenze zu den USA sind in der Nacht zu Dienstag mindestens 37 Menschen bei einem Brand in einer Einrichtung für Migranten ums Leben gekommen. Mehr als 20 Personen wurden zudem teils lebensgefährlich verletzt, berichten mehrere lokale Medien unter Berufung auf örtliche Behörden.
Ursache des Feuers soll eine brennende Matratze gewesen sein. Bei den Opfern soll es sich um Migranten handeln, die in der Einrichtung der mexikanischen Einwanderungsbehörde untergebracht worden waren. Mehrere Einheiten der Feuerwehr sowie der Sanitätskräfte und des Katastrophenschutzes waren im Zusammenhang mit dem Brand im Einsatz. Darüber hinaus war auch die Nationalgarde vor Ort.
Die Behörden nahmen Ermittlungen zu den weiteren Hintergründen auf.