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US-Börsen legen kräftig zu – Chiphersteller vorn

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch kräftig zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 32.718 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.028 Punkten 1,4 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 11.926 Punkten 1,8 Prozent stärker. Fast alle im Dow aufgeführten Werte konnten bis kurz vor Handelsschluss zulegen, einzig die Papiere von Merck und United Health verloren. Wachstumstreiber waren insbesondere die Aktien von Chipherstellern.

Besonders kräftig konnte die Intel-Aktien zulegen (plus sieben Prozent). Noch deutlichere Zugewinne konnten die Anteilsscheine von Micron verbuchen (plus acht Prozent). Anleger blicken zudem gespannt auf die für Donnerstag geplante Bekanntgabe aktueller Daten zum PCE-Deflator. Dieser ist das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank Federal Reserve und könnte einen Hinweis darauf geben, ob die Hoffnung einiger Anleger, dass demnächst eine Zinssenkung anstehen könnte, realistisch ist.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochabend etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0841 US-Dollar (+0,01 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9224 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.964 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 58,23 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 78,34 US-Dollar, das waren 31 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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Experten für Nachbesserungen bei Fachkräfte-Einwanderungsgesetz

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Bauarbeiter, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Migrations- und Arbeitsmarktexperten fordern Nachjustierungen beim geplanten Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. „Bislang galt: Fachkraft ist, wer eine Ausbildung nach deutschen Standards absolviert, hat“, sagte der Konstanzer Ausländerrechtsexperte Daniel Thym der „Welt“ (Donnerstagausgabe).

„Davon weicht die Regierung mit der geplanten Erfahrungssäule nun ab.“ Die Erfahrungssäule richtet sich an Menschen mit ausländischem Abschluss und Berufserfahrung. Anders als bislang soll auf eine „Gleichwertigkeitsprüfung“ in Deutschland verzichtet werden. Es reicht die staatliche Anerkennung des Abschlusses im Herkunftsland.

Das sei zwar sinnvoll, weil die bisherigen Prüfverfahren langwierig und nicht effektiv gewesen seien, so Thym. „Wir haben ein duales Ausbildungssystem, das nirgendwo anders existiert. Eine Gleichwertigkeit der Abschlüsse konnte also in sehr vielen Fällen nicht festgestellt werden“, sagte Thym. „Zu erwarten ist allerdings, dass Menschen mit sehr unterschiedlichen Qualifikationsniveaus kommen. Die Ausbildungsstandards unterscheiden sich weltweit erheblich.“

So sei es durchaus möglich, dass die Qualifikationen am Ende nicht mit den Bedürfnissen des Arbeitsmarkts zusammenpassen. „Sinnvoll wäre es, die Erfahrungssäule zu kontingentieren oder andere Mechanismen einzuführen, um problematische Einzelfälle auszusortieren.“ Enzo Weber vom Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erklärte, es sei richtig, dass die Ampel künftig den anerkannten Abschluss bei der Zuwanderung unter bestimmten Voraussetzungen nicht mehr voraussetze.

„Wenn wir die Hürden bei der Einwanderung abbauen, müssen wir aber die Förderung nach der Einwanderung hochschrauben.“ Man brauche Betriebe, die die Mitarbeiter systematisch weiter qualifizieren und integrieren, so Weber. Staatliche Strukturen müssten die Unternehmen dabei unterstützen. „Noch immer gilt: Qualifikation und Sprache sind für die Entwicklung im Arbeitsmarkt sehr wichtig.“

Wer die nicht erhalte, werde in Deutschland langfristig unter seinen Möglichkeiten arbeiten, fürchtet der Arbeitsmarktforscher.


Foto: Bauarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

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Ministerpräsidenten bewerten Ampel-Beschlüsse unterschiedlich

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Vorstellung des Koalitionsvertrags am 24.11.2021, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bewertung der Beschlüsse der Ampel-Koalition zu Klimaschutz und Planungsbeschleunigung fällt unter den Ministerpräsidenten sehr unterschiedlich aus. Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) nannte sie „unausgegoren und unfair“.

„Es ist nicht ein einziges Verkehrsprojekt in einem ostdeutschen Land enthalten“, sagte Kretschmer der „Welt“ (Donnerstagausgabe). Es sei zudem „völlig unklar“, wie die Beschlüsse insgesamt finanziert werden sollen. Kretschmers hessischer Amtskollege Boris Rhein (CDU) monierte: „Es gibt keine Einigung beim Haushalt 2024, keine Einigung bei den Verteidigungsausgaben, keine Einigung bei der Nationalen Sicherheitsstrategie.“ Im Streit um Gas- und Ölheizungen wüssten die Bürger noch immer nicht, „mit was konkret sie planen können oder rechnen müssen“, so Rhein. Er sei überrascht, „wie viele wichtige Fragen die Ampel trotz des zähen Kaugummi-Koalitionsausschusses nicht geklärt“ habe. „Für mich heißt das: Nach dem Koalitionsausschuss ist vor dem nächsten Streit.“ Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) lobte dagegen die Ampel-Kompromisse. „Es ist richtig, dass wir perspektivisch die Heizungen in unseren Gebäuden erneuern und verstärkt auf klimafreundliche Heizungen setzen.“ Es sei aber genauso richtig, dass man die Menschen dabei nicht überfordern dürfe, so Bovenschulte. Er erwarte jetzt allerdings, dass „die Koalition die notwendigen Regelungen schnell auf den Weg“ bringe, „damit die Menschen mit kleinem Geldbeutel bei der Umrüstung ihrer Heizung unbürokratisch unterstützt werden“.


Foto: Vorstellung des Koalitionsvertrags am 24.11.2021, über dts Nachrichtenagentur

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Lkw-Verband sieht steigende Verbraucherpreise wegen Mauterhöhung

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Lkw, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Bundesverbands Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, hat die geplante Erhöhung der Lkw-Maut zur Gegenfinanzierung des Schienenausbaus scharf kritisiert. Die Spediteure in seinem Verband seien „sehr verärgert, sehr verwundet und sehr sehr unglücklich über diese Entscheidung“, sagte Engelhardt dem TV-Sender „Welt“.

Am Ende würden die Verbraucher die Zeche für die Pläne der Ampelkoalition zahlen. Die Ampel habe zwar fast eine Verdopplung der Maut geplant, aber auch das werde „nicht reichen, um die zusätzlich benötigten 45 Milliarden für die Bahn zu finanzieren“, so Engelhardt. Trotz dieser Deckungslücke würden die transportierten Güter für die Verbraucher teurer. „Wir reden hier über Zusatzeinnahmen von fünf bis sechs Milliarden – und die wird unsere Branche leider durchreichen müssen.“

Die Gewinnmargen im Speditionsgeschäft seien zu klein, um die Erhöhungen abzufedern. „Am Ende muss es leider der Verbraucher bezahlen – es trifft wieder, sprichwörtlich, den Jogurtbecher.“ Für den Klimaschutz werde die Mauterhöhung keinen Effekt haben, glaubt der Verbandschef. „Diese Mauterhöhung wird keine Lenkungswirkung haben. Es gibt keine Alternativen, derzeit, für unsere Unternehmer.“ 800.000 schwere Lkws seien unterwegs für die tägliche Versorgung – davon aber 173 Fahrzeuge batterieelektrisch betrieben.

Schwere Elektro-Lkws gebe es in großen Mengen nicht zu kaufen, auch die Ladeinfrastriktur fehle, sagte Engelhardt. „Deswegen können diese Unternehmer gar nicht anders, als im Moment den konventionellen Diesel-Lkw einzusetzen. Auch die Menge der Transporte ließe sich so schnell nicht reduzieren“, glaubt Engelhardt.

„Wenn wir immer so tun, als wären diese Lkw-Verkehre vermeidbar und ein Übel und wir transportieren die Güter nur aus Spaß und Freude durch die Landschaft, dann ist das eher ideologisch getrieben als faktenbasiert.“ Am Ende bestimme ausschließlich die Nachfrage nach Artikeln die Anzahl der Transporte. „Wir transportieren nur das, was der Endverbraucher konsumiert“, so Engelhardt.


Foto: Lkw, über dts Nachrichtenagentur

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Vodafone will 1.300 Stellen in Deutschland streichen

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Vodafone, über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Vodafone will in Deutschland rund 1.300 Vollzeitstellen streichen, betroffen sind vor allem Verwaltungs- und Managementpositionen. Dies sagte der neue Deutschlandchef des Unternehmens, Philippe Rogge, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe).

„Wenn wir unsere Ambitionen finanzieren wollen, müssen wir diesen schmerzhaften Schritt gehen“, sagte Rogge, der auch Mitglied des Konzernvorstandes in London ist. Gleichzeitig kündigte der Belgier einen „Neustart“ für sein Unternehmen an. Er will den wichtigsten Wettbewerber der Deutschen Telekom „schlanker“ aufstellen und trotzdem schlagkräftiger machen. Sein Ziel ist ein Unternehmen, dem man wieder vertrauen könne.

In diesem Rahmen sollen auch bis zu 400 neue Stellen geschaffen werden. Rogge plant, bei Großkundenprojekten aufzurüsten sowie Technik und Netzbetrieb zu stärken. Unterm Strich würden so letztlich rund 6,3 Prozent der 14.230 Vollzeitstellen in Deutschland abgebaut. Auf das von seinem Vorgänger Hannes Ametsreiter geprägte Werbewort „Giga“ soll das Unternehmen künftig verzichten.

In der Debatte um einen nachträglichen Ausschluss des chinesischen Telekomausrüsters Huawei aus den deutschen Mobilfunknetzen forderte Rogge „Klarheit“ von den Behörden. „Wir müssen planen können“, sagte er. Außerdem erwarte Vodafone eine Kostenübernahme, „wenn außerplanmäßige Änderungen am bestehenden Netz“ nötig würden. Der Konzern habe langfristige Lieferverträge mit Huawei geschlossen.

Ein Umbau würde „uns Jahre kosten“, so Rogge.


Foto: Vodafone, über dts Nachrichtenagentur

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Kabinett will Pässe künftig per Post zuschicken lassen

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Reisepass, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundeskabinett hat sich am Mittwoch auf einen Gesetzesentwurf zur Modernisierung des Passwesens geeinigt. Demnach sollen Bürger beantragte Pässe, Personalausweise, eID-Karten und elektronische Aufenthaltstitel künftig nicht mehr auf dem Bürgeramt abholen müssen, sondern zugeschickt bekommen können.

Zudem sollen nach Umzügen neu zuständige Behörden ohne Zeitverzug auf die zuvor gespeicherten Daten zugreifen können. Das Mindestalter für die Nutzung des Online-Ausweises soll nach den Plänen des Innenministeriums von 16 auf 13 Jahre gesenkt werden. Begründet wird dies damit, dass Jugendliche eine sichere Möglichkeit erhalten sollen, um soziale Medien nutzen zu können. Pass- und Personalausweisbehörden sollen außerdem verpflichtet werden, den Abruf des Fotos für Sicherheitsbehörden zu jeder Zeit zu ermöglichen.

Der ein Jahr gültige Kinderreisepass soll abgeschafft werden. Ab dem 1. Januar 2024 sollen Eltern für ihre Kinder ausschließlich einen normalen elektronischen Reisepass beantragen können. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) erhofft sich von dem Gesetz schnellere Verfahren. „Behördengänge reduzieren wir auf ein Minimum, die Ummeldung nach einem Umzug wird einfacher“, sagte Faeser.

„Durch schnellere Identitätsfeststellungen stärken wir außerdem die Arbeit der Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden.“


Foto: Reisepass, über dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsminister verteidigt Fachkräfte-Einwanderungsgesetz

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Hubertus Heil, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, wonach durch das geplante Fachkräfte-Einwanderungsgesetz mehr unqualifizierte Arbeitskräfte nach Deutschland kämen. „Wir werden zusätzlich mit diesem Gesetz dafür sorgen, dass wir auch aus Ländern außerhalb der Europäischen Union qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte bekommen“, sagte er den Sendern RTL und ntv.

„Es kann nicht jeder nach Deutschland kommen, sondern wir brauchen welche, die wir gezielt für den Arbeitsmarkt anwerben werden.“ Man habe auch dafür gesorgt, dass es keine Regelung gebe, die missbraucht werden könne zur Lohndrückerei oder zur Einwanderung in die Sozialsysteme. „Das ist klare und gesteuerte, sortierte Einwanderung.“ Wer das leugne, habe den Gesetzentwurf entweder noch nicht verstanden oder wolle ihn nicht verstehen, so Heil.


Foto: Hubertus Heil, über dts Nachrichtenagentur

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Pottsalat sichert sich 3 Millionen Euro Wachstumskapital

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Lieferdienst aus Essen will 2023 zehn neue Standorte in Deutschland eröffnen

+++ Hans im Glück-Inhaber und Wi Venture investieren weitere drei Millionen Euro in Pottsalat
+++ Der Salat-Lieferdienst will seine Franchise-first-Strategie deutschlandweit ausrollen
+++ Unternehmen plant für 2023 zehn neue Standorte
+++ Neueröffnungen in Münster und Frankfurt am Main in der ersten Jahreshälfte

Frisches Geld für frische Salate: Der ursprünglich aus einer alten Pommesbude gestartete Lieferdienst Pottsalat hat sich in einer neuen Investmentrunde weitere drei Millionen Euro an Wachstumskapital gesichert. Das Geld kommt von den Lead-Investoren des Essener Unternehmens, den beiden BackWerk-Machern und „Hans im Glück“-Gesellschaftern Dr. Dirk Schneider und Dr. Hans-Christian Limmer sowie dem Energiewendepionier Matthias Willenbacher von Wi Venture. Pottsalat will mit dem Kapital seine Franchise-first-Strategie ausrollen und 2023 mit zehn neuen Standorten deutschlandweit wachsen.

„Das Investment ist ein starkes Signal unserer Hauptinvestoren, dass sie an einen deutschlandweiten Erfolg von Pottsalat glauben“, sagt Mitgründer und Geschäftsführer Ben Küstner. „Mit dem frischen Kapital von Dirk, Hans-Christian und Matthias können wir unser Filialnetz signifikant erweitern“, so Küstner weiter.

Frankfurt, Münster: 10 neue Standorte 2023

Zehn neue Standorte in ganz Deutschland hat sich Pottsalat als Ziel für das Jahr 2023 gesetzt. „Wir setzen weiterhin auf unsere Franchise-first-Strategie“, erklärt Ben Küstner. Momentan führe man mit mehreren Interessenten ernsthafte Gespräche; für weitere drei Standorte sind bereits Absichtserklärungen unterzeichnet. „Gemeinsam mit den zukünftigen Franchise-Partnern suchen wir hier derzeit nach geeigneten Gewerbeflächen für die jeweilige Pottsalat-Filiale“, führt der Pottsalat-Geschäftsführer aus.

Fest steht, dass sich bald schon Salat-Fans in Münster und Frankfurt am Main über die Habibi-Bowl, die Fitte Gitte und viele weitere Produkte des Unternehmens freuen können. „In Münster und Frankfurt sind Mietverträge unterzeichnet und unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, dass wir die Standorte noch in der ersten Jahreshälfte eröffnen können“, sagt Pottsalat-Mitgründerin Alexandra Künne, die für den Aufbau des überregionalen Filialnetzes zuständig ist.

Trotz Krieg und Inflation: Essen und Dortmund profitabel

Dass ihr Konzept von klimaneutral gelieferten Bowls und Salaten funktioniert, beweisen die sieben Standorte, die inzwischen über 20 Städte und Gemeinden beliefern, mit guten Umsatzzahlen. Die beiden Pilot-Betriebe in Essen und Dortmund, Pottsalat-Standorte der ersten Stunde, operieren bereits seit 2021 gewinnbringend. „Auch in einem schwierigen Marktumfeld mit drastisch gestiegenen Preisen für Energie und Lebensmittel sowie dem Ukraine-Krieg ist Pottsalat trotz leichter Umsatzrückgänge profitabel“, erklärt Ben Küstner. „Das zeigt deutlich, dass alle unsere Standorte auch langfristig erfolgreich sein können“, führt der Unternehmer weiter aus.

„Wer Bock hat, kann sich ins gemachte Nest setzen“

Deswegen suchen die drei Gründer Alexandra Künne, Pia Gerigk und Ben Küstner auch intensiv nach weiteren Partnern, die Pottsalat-Standorte in Deutschland eröffnen wollen. Anfragen aus allen Himmelsrichtungen gebe es genug, etwa aus Mannheim oder Rostock, so das Unternehmen. „Wir sind bereit und voller Vorfreude darauf, unsere Visionen zu teilen und gemeinsam mit anderen mutigen Partnern und engagierten Menschen zu verwirklichen.“, sagt Ben Küstner.

Unterstützung ist den potenziellen Partnern gewiss: Neben Unterstützung bei der Standort-Suche, dem Filialumbau und einer intensiven Trainingsphase am Stammsitz in Essen können die zukünftigen Partner auch bereits gut laufende Standorte übernehmen, wie beispielsweise Bochum oder Dortmund. „Wer Unternehmergeist besitzt und Bock darauf hat, sich selbstständig zu machen, der kann sich bei uns ins gemachte Nest setzen“, erläutert Ben Küstner.

„Das komplementäre Team, deren ambitionierte Vision und der klare Fokus gesundes und leckeres Essen täglich frisch zu liefern, haben uns seit Beginn an begeistert. Selbst in den aktuellen Zeiten zeigt das Gründerteam ein hohes Maß an Resilienz und Verantwortungsbewusstsein“, sagt Philip Haverkamp, Investment Manager von Wi Venture.

Foto:Pottsalat-Gruender Alex,Pia,Ben

QuellePottsalat GmbH

Gewinner in fünf Kategorien: dena vergibt Start Up Energy Transition Award 2023

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Eine internationale Expertenjury hat aus zahlreichen Bewerbungen 15 Start-ups mit den innovativsten Geschäftsmodellen in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz nominiert. Am Dienstagabend gab Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), die Gewinnerinnen und Gewinner des diesjährigen SET Awards bekannt.

Die Verleihung des Start Up Energy Transition Awards (kurz: SET Award) ist seit 2017 eine feste Einrichtung auf dem SET Tech Festival in Berlin. Die internationale Auszeichnung für innovative Geschäftsmodelle in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz wurde gestern zum siebten Mal in fünf Kategorien vergeben: „Clean Energy & Storage”, “Mobility & Transportation”, “Industry”, “Buildings & Construction” und “Quality Energy Access & SDG-7”. Zu den Teilnehmenden der Award-Verleihung zählten nicht nur internationale Start-ups, Investoren und Wissenschaftler, sondern auch prominente Gäste aus der Politik wie Anja Hajduk, Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Jennifer Morgan, Staatssekretärin und Sonderbeauftragte für internationale Klimapolitik im Auswärtigen Amt sowie Mark Van Stiphout, Stellvertretender Leiter des Referats für Forschung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Digitalisierung in der Europäischen Kommission.

Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, sagt: „Start-ups und ihre Innovationen sind unverzichtbar, um das ambitionierte Ziel der Klimaneutralität zu verwirklichen. Der SET Award 2023 zeigt all das, was die internationale Gründungslandschaft in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz auszeichnet: starke Visionen, zukunftsweisende Technologien und ein fortschrittliches Engagement. Alle Finalisten sollten stolz auf ihre Leistung sein. Den Preisträgerinnen und Preisträgern gratuliere ich ganz herzlich.“

Das sind die Gewinner des SET Awards 2023

Die 15 SET Finalistinnen und Finalisten, die im Frühjahr 2023 aus über 400 Bewerbungen und 63 Ländern ausgewählt wurden, stellten ihre Ideen auf dem SET Tech Festivals vor einer internationalen Expertenjury vor. Die fünf Gewinner-Start-ups wurden im Rahmen der SET Award Verleihung live aus dem WECC in Berlin bekannt gegeben. Neben dem Preisgeld von 10.000€ sind die Gewinnerinnen und Gewinner Teil des SET Panels bei dem diesjährigen Berlin Energy Transition Dialogues (BETD) am 29. März. Die Gewinnerinnen und Gewinner sind:

Kategorie “Clean Energy & Storage”

Energy Dome S.p.A., Italien, http://www.energydome.com

Freisetzung von Langzeit-Energiespeichern im Versorgungsmaßstab: Eine CO2-Batterie von Energy Dome ermöglicht die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Die Batterie basiert auf einem thermodynamischen Prozess, der CO2 zur kosteneffizienten Speicherung von Strom nutzt.

Kategorie “Mobility & Transportation”

Navalt Solar & Electric Boats Pvt Ltd., Indien, https://navaltboats.com/

Navalt ist ein ökologisches Schiffstechnikunternehmen, das sich auf die Herstellung von Solarschiffen spezialisiert hat. Bereits jetzt ist das Start-up ein Branchenführer im weltweiten Solarmarkt. Mit seiner Innovation trägt das Jungunternehmen dazu bei, die vollständige Elektrifizierung von Schifffahrten schneller voranzutreiben.

Kategorie “Industry”

Heatrix GmbH, Deutschland, https://heatrix.de/

Heatrix will fossile Brennstoffe in energieintensiven Industrien wettbewerbsfähig ersetzen, indem es erneuerbaren Strom in speicherbare Hochtemperatur-Prozesswärme umwandelt. Derzeit gibt es keine kohlenstoffneutrale, wettbewerbsfähige und leicht zu integrierende Lösung. Die Lösung von Heatrix hat das Potenzial, den Großteil der emissionsintensiven Industrien zu dekarbonisieren.

Kategorie “Buildings & Construction”

Hyperion Robotics Oy, Finnland, https://www.hyperionrobotics.com/

Hyperion Robotics entwirft, konstruiert und fertigt nachhaltige Betonstrukturen. Das Start-up hilft seinen Kunden, Zeit und Geld zu sparen sowie den Kohlenstoffausstoß zu verringern. Durch die Kombination aus 3D-Drucktechnologie, Automatisierung und Kreislaufwirtschaftsprinzipien ermöglicht Hyperion Materialeinsparungen von 75 Prozent und reduziert den CO2-Fußabdruck der Bauindustrie um bis zu 90 Prozent.

Kategorie “Quality Access & SDG-7”

Oorja Development Solutions India Ltd., Indien, https://www.oorjasolutions.org/

Oorja leistet Pionierarbeit mit einem gemeinschaftsbasierten, inklusiven Pay-Per-Use-Modell: Das Jungunternehmen bietet Kleinbauern Dienstleistungen im Bereich der solaren Landwirtschaft an, um sie bei der dauerhaften Abkehr von fossilen Brennstoffen zu unterstützen.

Foto:Gewinner des SET Award 2023

Quelle:photothek

wearonize schließt Funding Runde mit 1.9 Millionen CHF

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Das Schweizer Startup wearonize startet 2023 mit geballter Finanzierungskraft. wearonize konnte den ersten Teil seiner Pre-Series A u.a. mit der Investment-Plattform für Wachstumsunternehmen Companisto mit über 1,9 Millionen Euro abschließen. Bis Ende Q3 2023 wird der dritte Teil der diesjährigen Finanzierungsrunde abgeschlossen sein.

Performance wird groß geschrieben

Trotz des rauen Klimas in der Funding-Szene schafft es das Startup wearonize seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zu verdreifachen und erhält nicht zuletzt aufgrund seiner gut gefüllten Auftragsbücher und langjährigen Geschäftsbeziehungen im Payment Tech-Bereich eine hervorragende Bewertung. Diese Zuverlässigkeit zahlt sich aus: Mit dem Abschluss zweier Finanzierungsrunden erreicht das Softwareunternehmen eine Kapitalerhöhung von fast 2 Millionen CHF und zielt zusätzlich darauf ab, mit Ende des zweiten Quartals 2023 die komplette Funding Runde abgeschlossen zu haben.

Vertrauen der Investoren

Die Finanzierung setzt sich aus der Investment-Plattform für Startups und Wachstumsunternehmen, Companisto, der wearonize bereits im letzten Jahr bei der Kapitalsuche als Leadinvestor gedient hat, und einem weiteren Family Office zusammen.

“Diese Investmentrunde zeigt uns deutlich, dass sowohl bestehende, als auch neue Investoren Vertrauen in uns haben und mehr denn je gewillt sind, uns in unserem Tun zu unterstützen. Das Vertrauen in unsere Produkte und Services hat uns trotz der schwierigen Zeiten, fast eine Verdreifachung unserer Bewertung eingebracht und dafür möchten wir allen neuen, bestehenden aber vor allem auch den wiederkehrenden Investoren danken.”, so Thorsten Röske, CEO wearonize AG. All das zeigt nicht nur den deutlichen Aufstiegscharakter des Unternehmens, sondern strahlt auch eine professionelle Zusammenarbeit mit den Investoren aus: denn wearonize hält, was es verspricht

Wachstum in schwindelerregenden Höhen

Die wearonize AG ist Marktführer im Wearable Payment Segment und setzt bei ihrem Wachstum und der Marktdurchdringung auf Partnerschaften. Durch die Anfang 2023 eingegangene Kooperation mit der LAKS GmbH, die in das Joint Venture LAKS PAY mündete, ist wearonize das einzige Unternehmen im Bereich Passive Wearable Payment, das eine 360-Grad-Lösung bieten kann: von Hardware, Design und Herstellung der Wearables über die Payment Infrastruktur, die Payment Software bis hin zu App-Design und der User-Experience. Mit einem Netzwerk von über 85 großen Banken und der Arbeit mit renommierten Marken wie Swatch, sichert sich wearonize einen erheblichen Vorsprung vor potenziellen Wettbewerbern. Die wearonize Technologie steht bereits heute über 400 Millionen Personen in mehr als 35 Ländern zur Verfügung.

Foto: Gründerpaar wearonize

Quelle:Münchner Marketing Manufaktur GmbH