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Länder wollen weiterhin jährlich Millionen an Kirchen zahlen

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Frauenkirche in München, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die bisherigen Pläne der Regierungskoalition zur Ablösung der jährlichen millionenschweren Staatsleistungen an die Kirchen werden von den betroffenen Ländern einhellig abgelehnt. „Alle 14 betroffenen Bundesländer sich einig, dass auf den aktuellen Vorhaben zur Ablösung der Staatsleistungen kein Segen liegt“, sagte der Leiter der niedersächsischen Staatskanzlei, Jörg Mielke, der „Welt“ (Samstagausgabe).

Niedersachsen hat derzeit den Vorsitz der Ministerpräsidenten-Konferenz inne. Deren Haltung zu dem Thema soll Ministerpräsident Stephan Weil in dieser Woche Bundesinnenministerin Nancy Faeser (beide SPD) in einem Telefonat dargelegt haben. Jährlich zahlen 14 Bundesländer – Bremen und Hamburg sind nicht dabei – aus den allgemeinen Haushalten auf der Basis jahrhundertealter Verträge Staatsleistungen in Höhe von zuletzt insgesamt mehr als 600 Millionen Euro an die beiden Kirchen. Den Verfassungsauftrag zur Ablösung dieser Zahlungen will die Ampel-Koalition nun umsetzen.

Modalitäten dafür wurden in den vergangenen Monaten in mehreren Gesprächsrunden von Kirchen- und Ländervertretern sowie Juristen im Bundesinnenministerium diskutiert. Bei diesen Runden ergab sich eine Präferenz dafür, dass die Länder für eine Beendigung die jährlichen Leistungen noch für einige Zeit fortsetzen und zudem eine Einmalzahlung in Höhe eines Vielfachen eines Jahresbetrags leisten sollten. Diese Einmalzahlung lehnen die Länder laut dem Leiter der niedersächsischen Staatskanzlei ab: „Zum einen wäre eine Ablösung in Höhe eines 17- oder 18-Fachen der jährlichen Beträge auch als Ratenzahlungen nicht finanzierbar“, sagte Milke. „Dies gilt erst recht in Zeiten vieler zusätzlicher finanzieller Verpflichtungen der Länderhaushalte.“

Zum anderen könnten die Länder keinerlei Interesse daran haben, „das bewährt gute Verhältnis zu den Kirchen mit Finanzdiskussionen zu belasten“, sagte Milke weiter. Beide Konfessionen leisteten „vielerorts Großartiges im Sozialen und im Bildungsbereich“, insbesondere mit ihren Kitas. „Das förderliche Miteinander von Staat und Kirche sollte unbedingt erhalten bleiben“, so der Leiter der niedersächsischen Staatskanzlei.


Foto: Frauenkirche in München, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax legt weiter zu – Sartorius nach Milliardendeal hinten

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenausklang hat der Dax weiter zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.629 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nach einem verhaltenen Tagesstart hatte der Dax kontinuierlich zugelegt. Dabei konnten die meisten Anteilsscheine profitieren. Deutliche Verluste verbuchten bis kurz vor Handelsschluss lediglich die Sartorius-Aktien, nachdem bekannt geworden war, dass der Pharmakonzern ein französisches Gentherapie-Unternehmen übernehmen will und dafür auch eine Kapitalerhöhung erwägt. An der Spitze der Kursliste standen hingegen Adidas und Zalando.

Die Entwicklung in Frankfurt in dieser Woche sieht Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC-Markets in einem deutlichen Rückgang der Energiepreise und einer fallenden Inflation begründet. „Volkswirte hatten mit einem weniger deutlichen Rückgang der Teuerungsrate in der Eurozone gerechnet. Dennoch sollten Anleger wachsam bleiben, da die Kerninflation weiter steigt, ihre langfristige Entwicklung bleibt unsicher“, so Stanzl. Grundsätzlich bestehe aber die Hoffnung, dass sie mit einer zeitlichen Verzögerung der Gesamtinflation folgt: „In den USA waren im März sowohl die Gesamt- als auch die Kernrate im Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) rückläufig.“

Unterdessen stieg der Gaspreis deutlich: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im April kostete 48 Euro und damit zehn Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 9 bis 11 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis stieg hingegen nur leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 79,38 US-Dollar, das waren 11 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer.

Ein Euro kostete 1,0865 US-Dollar (-0,40 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9204 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Daimler Truck-Vorstandschef lobt CO2-basierte Maut

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Lkw, über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Die Einführung einer CO2-basierten Maut für schwere Nutzfahrzeuge wird vom weltgrößten Lkw-Hersteller Daimler Truck begrüßt. „Das ist eine wirklich gute Nachricht“, sagte Daimler-Truck-Vorstandschef Martin Daum der Südwest Presse (Samstagausgabe).

„Damit sich emissionsfreie Lkw auf dem Massenmarkt durchsetzen können, müssen sie mit Diesel-Lkw wettbewerbsfähig sein.“ Die CO2-basierte Maus sei dafür „ein entscheidender Stellhebel“. Daum begrüßt auch die Ausweitung der Lkw-Maut auf leichtere Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen Gewicht. Die Ampel-Koalition hat zum 1. Januar 2024 eine CO2-Differenzierung und einen CO2-Aufschlag von 200 Euro je Tonne beschlossen.

Emissionsfreie Lkw sollen bis Ende 2025 von der Maut befreit werden und anschließend nur 25 Prozent des regulären Satzes zahlen müssen. Zudem sollen ab 2024 auch schon kleinere Lkw ab 3,5 Tonnen in die Mautpflicht einbezogen werden. „Handwerksbetriebe werden ausgenommen“, heißt es im Papier. Die zusätzlichen Einnahmen sollen zu 80 Prozent „in den Ausbau der Schiene, in eine moderne Bahn fließen“, sagte Grünen-Chefin Ricarda Lang.

Spediteure hatten dies kritisiert. Sie erwarten wegen der höheren Lkw-Maut steigende Verbraucherpreise. Für Nutzfahrzeuge spielten dabei E-Fuels keine Rolle, sagte Daum weiter. „Dadurch, dass wir Wasserstoff verbrennen können und der weniger Energie in der Herstellung braucht als E-Fuels, sehe ich im Moment nur den Wasserstoff-Verbrenner als CO2-freie Motoralternative.“


Foto: Lkw, über dts Nachrichtenagentur

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Depeche Mode auf Platz eins der deutschen Album-Charts

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Mann mit Kopfhörern, über dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Die Synthie-Pop-Gruppe Depeche Mode steht an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Mit „Memento Mori“, der erste Studioplatte seit dem Tod von Mitbegründer Andy Fletcher, gelingt ihnen damit der zwölfte Nummer-eins-Erfolg in den Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Herbert Grönemeyer landet mit „Das ist los“ auf dem zweiten Platz. Während Lana Del Rey („Did You Know That There`s A Tunnel Under Ocean Blvd“) Bronze erlangt, folgt der Pink Floyd-Klassiker „The Dark Side of the Moon“, der anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums neu veröffentlicht wurde, vor Subway To Sally („Himmelfahrt“) auf Rang vier. In den Single-Charts bleibt „Komet“ von Udo Lindenberg und Apache 207 die neunte Woche in Folge auf Platz eins.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Mann mit Kopfhörern, über dts Nachrichtenagentur

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Papst soll am Samstag aus Krankenhaus entlassen werden

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Kuppel des Petersdom am Vatikan, über dts NachrichtenagenturVatikanstadt (dts Nachrichtenagentur) – Papst Franziskus soll am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werden. „Es wird erwartet, dass Papst Franziskus bei der Eucharistiefeier am Palmsonntag, der Passion des Herrn, auf dem Petersplatz anwesend sein wird, da er morgen das Krankenhaus verlassen wird“, teilte der Direktor des Presseamtes des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, am Freitag mit.

„Der gestrige Tag ist gut verlaufen, mit einem normalen klinischen Verlauf.“ Papst Franziskus hatte sich am Mittwochnachmittag für „einige vorher geplante Kontrolluntersuchungen“ in die nördlich des Vatikans gelegene Gemelli-Klinik begeben. Grund dafür war eine Atemwegsinfektion.


Foto: Kuppel des Petersdom am Vatikan, über dts Nachrichtenagentur

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Politiker alarmiert über geheimes Kreml-Programm für Cyberangriffe

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Geleakte Daten, über dts NachrichtenagenturBerlin/Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Politiker zeigen sich alarmiert darüber, dass Russland angeblich großangelegte Cyberangriffe mit Hilfe privater Softwarefirmen vorbereitet. Anlass ist eine Recherche mehrerer internationaler Medien.

Danach soll aus vertraulichen Dokumenten hervorgehen, dass eine Moskauer IT-Firma Werkzeuge entwickelte, mit denen staatliche Hacker Cyberangriffe planen, Internetverkehr filtern sowie massenhaft Propaganda und Desinformation verbreiten könnten. Das mache die „massiven sicherheitspolitischen Gefahren deutlich, die von IT-Angriffen auf unsere kritische Infrastruktur ausgehen“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienst-Kontrollgremiums des Bundestages, Konstantin von Notz (Grüne) dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Es brauche nun „ein noch sehr viel engagierteres Vorgehen Deutschlands, um die Lebensadern unserer Gesellschaft bestmöglich abzusichern und unsere Souveränität gegenüber Staaten wie Russland, aber auch China zu stärken“. Von Notz forderte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) auf, dafür die „vielzahligen“ im Koalitionsvertrag vorgesehenen Projekte nun „priorisiert“ umzusetzen.

„Wir müssen nicht nur relevante Sicherheitslücken endlich schließen, sondern es braucht schnellstmöglich ein Kritis-Dachgesetz“, so von Notz. Mit dem Gesetz sollen Regelungen zum Schutz der kritischen Infrastrukturen (Kritis) vereinheitlicht werden. Der Vize-Chef des Geheimdienst-Gremiums, Roderich Kiesewetter (CDU), fürchtet, dass durch Cyberattacken Lieferketten gestört und ganze Wirtschaftszweige lahmgelegt werden könnten. Er forderte, die Cyberabwehr auszubauen.

Dabei gehe es vor allem um Abschreckung. „Dies beinhaltet auch aktive Cyberverteidigung“, so Kiesewetter.


Foto: Geleakte Daten, über dts Nachrichtenagentur

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Das SAP der Wertschätzung

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clap

Geschenkboxen als Wertschätzung – noch persönlicher und einfacher. Dafür hat das Berliner Start-up von den Gründern Eileen Liebig und Konrad Schäfer eine eigene Automatisierungssoftware entwickelt. clap lässt sich mit HR- und Salesplattformen wie Hubspot und Personio verbinden und automatisch z. B. neuangestellten Mitarbeitenden Geschenke zukommen. Diese Boxen sind schnell ausgewählt oder individuell zusammengestellt, mit persönlichem Branding gestaltet und können automatisiert zu über 30 unterschiedlichen Anlässen wie Geburtstage, Jubiläen und Onboarding verschickt werden.

„Out of the box“-Thinking: Endlich Wertschätzung für Mitarbeitende

Diese Wertschätzungsgeschenke können individuell – je nach Anlass – aus einem breiten Produktportfolio zusammengestellt werden. Unternehmen können außerdem eigene (Merchandise-)Produkte über clap produzieren, einlagern und in ihre Boxen integrieren.

Dabei werden die Boxen mit dem eigenen Firmenlogo oder im individuellen Design gestaltet. Ergänzt werden sie durch persönliche Botschaften – als Video- oder Sprachnachricht per QR-Code oder als handgeschriebene Grußkarte. So wird echte Wertschätzung erlebbar! Dass das notwendig ist, beweist der Wertschätzungs-Index Deutschland: Dort geben 58 % der Mitarbeitenden an, dass sie nicht die Anerkennung erhalten, die sie für ihr Engagement und ihre Leistung erwarten.

Gründerin Eileen Liebig – Vierfach-Mama gründet viertes Unternehmen
Mehr Wertschätzung im Business ist für Eileen Liebig eine Herzensangelegenheit. Die Autorin („Gründen macht glücklich! Beruflich und privat“) und Speakerin (New Work, Unternehmensgründung) ist überzeugt: „Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Mitarbeitende brauchen mehr Aufmerksamkeit. Denn Wertschätzung ist im ‚War for Talents‘ wichtiger denn je.“

Vielfältig und bunt ist auch der Lebensweg von Gründerin Eileen Liebig. Nach drei Unternehmen, zwei eigenen und zwei Bonuskindern hat sie clap nun gemeinsam mit Konrad Schäfers gegründet.

Gründer Konrad Schäfers – vom Zalando-Aufsichtsratsmitglied zum Wertschätzungsentwickler
Als Geschäfts- und Produktentwickler bei Liebigs zweitem Unternehmen „Online Event Box“ konnte der studierte Mathematiker seinen Unternehmergeist bereits unter Beweis stellen. Bei clap ist er für die Softwareentwicklung zuständig und sorgt für schnelle Nutzbarkeit und individuelle Handhabung.

„Wir haben viel Wert auf einen intuitiv gestalteten digitalen Background von clap gelegt. Durch die eigens entwickelte Software können wir Prozesse schlank und automatisiert umsetzen“, unterstreicht Schäfers. Das Ergebnis dieses Anspruchs kann sich sehen lassen: Mit rechtzeitigen Erinnerungen zu persönlich abgestimmten Ereignissen geht kein Anlass zur Wertschätzungsbekundung im Alltagstrubel unter. Also eine echte Wertschätzungskette!

Quelle BETTERTRUST GmbH

Dax dreht auf – Sartorius im Fokus

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat nach einem verhaltenen Start am Freitagmorgen bis zum Mittag deutlich zugelegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit 15.595 Punkten berechnet, 0,5 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag.

Angeführt wurde die Kurliste am Mittag von Adidas, Hannover Rück und Fresenius. Deutliche Verluste von rund sieben Prozent verzeichnete die Aktie von Sartorius. Der Laborausrüster hatte angekündigt, das französische Biotechunternehmen Polyplus zu kaufen. Das Vorhaben kommt bei den Anlegern offenbar nicht gut an, einige erachten den milliardenschweren Deal als zu teuer.

Von der Arbeitsagentur gab es derweil am Vormittag nur bedingt positive Neuigkeiten. Die Arbeitslosigkeit ging zwar saisonbedingt zurück, die „Frühjahrsbelebung“ setze aber nur „verhalten“ ein, hieß es aus Nürnberg. Auch die am Vormittag veröffentlichte Inflationsschätzung für den Euroraum dürfte zwiespältig aufgenommen worden sein: Die Gesamtinflation ging zwar von 8,5 auf 6,9 Prozent zurück, die vielbeachtete Kerninflation legte aber weiter zu. „Die Marktteilnehmer bleiben vorerst weiter klar auf eine potentielle Konjunkturerholung in China mit Abstrahleffekten auf die europäische Wirtschaft fokussiert“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow am Mittag.

Dabei gingen die Blicke auch mal in Richtung Inflationsentwicklung und Notenbankpolitik sowie in Richtung Bankenkrise in den USA. Nachhaltige Bremswirkungen hätten diese Themen aktuell jedoch keine mehr. Dass sich die Konjunktur nach den Schockjahren 2020 bis 2022 erholen solle sei quasi schon ausgemachte Sache. „Fraglich bleibt nur, wann die Dynamik erkennbar und nachhaltig startet, dies kann durchaus noch sechs bis neun Handelsmonate andauern“, so Lipkow.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0885 US-Dollar (-0,22 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9187 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

ZDF-Politbarometer: FDP legt zu – SPD und Grüne schwächer

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Christian Lindner und Robert Habeck, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unter den „Ampel“-Parteien kann aktuell laut neuem ZDF-Politbarometer nur die FDP in der Wählergunst zulegen. Wenn am nächsten Sonntag wirklich Bundestagswahl wäre, käme die SPD laut der Umfrage auf 19 Prozent (minus zwei) und die CDU/CSU auf 30 Prozent (plus eins), die Grünen nur noch auf 19 Prozent (plus eins), die FDP könnte um zwei Zähler auf sieben Prozent zulegen, die AfD könnte mit 15 Prozent (plus eins) rechnen und die Linke weiterhin mit fünf Prozent.

Die sonstigen Parteien lägen zusammen erneut bei sieben Prozent, darunter keine Partei, die mindestens drei Prozent erzielen würde. Eine parlamentarische Mehrheit gäbe es demnach für Schwarz-Rot und ganz knapp für Schwarz-Grün. Nicht reichen würde es dagegen für die regierende „Ampel“-Koalition oder ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linke. Die Interviews wurden in der Zeit vom 28. bis 30. März 2023 bei 1.379 Wahlberechtigten telefonisch erhoben.


Foto: Christian Lindner und Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wechseljahre für die Augen: So merke ich, dass ich alterssichtig werde

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Alterssichtigkeit: So merke ich, dass ich alterssichtig werde

Die WhatsApp-Nachricht. Das Kleingedruckte auf der Lebensmittelverpackung. Die Zeitung. Sogar das eigene Gesicht im Spiegel. Alles wirkt leicht unscharf. Mit etwas mehr Abstand ist aber schnell alles scharf. Das irritiert, ist aber ganz normal. Unsere Augen zeigen einfach erste Alterserscheinungen: Wir werden alterssichtig.

Erste Symptome und was im Auge passiert

Schon ab 40 Jahren machen sich erste Symptome bemerkbar. Während in jüngeren Jahren bei einem normalen, gesunden Auge die Lichtstrahlen so gebrochen werden, dass auf der Netzhaut automatisch ein scharfes Bild entsteht, erschlaffen im Auge mit zunehmendem Alter die dafür erforderlichen Muskeln. Das Scharfstellen in der Nähe funktioniert nicht mehr optimal. Augenärzte sprechen bei dieser Art von einsetzender Sehschwäche von einer Alterssichtigkeit.

Der Fachbegriff lautet Presbyopie. „Rückt ein Objekt näher an unser Auge heran, kann sich die Linse mit Hilfe des Ziliar-Muskels nicht mehr so verformen, dass das gewohnte scharfe Bild davon entsteht“, erläutert Dr. med. Robert Wagner, Facharzt für Augenheilkunde bei CARE Vision.

Was man gegen Alterssichtigkeit tun kann

Zum Ausgleich der Alterssichtigkeit stehen Brillen und verschiedene Kontaktlinsentypen zur Verfügung. Von Jahr zu Jahr werden die natürlichen Augenlinsen starrer. Der Bedarf nach Korrektur wächst. Neue Gläserstärken werden immer wieder benötigt. Die Einschränkungen in Alltag, Beruf oder Sport nehmen zu. Damit muss sich jedoch niemand abfinden. Längst gibt es moderne, dauerhafte Behandlungsmethoden. Der Tausch der natürlichen Augenlinse gegen eine künstliche Multifokallinse oder Monofokallinse ist eine gut erprobte Alternative.

Alternative zur Brille

„Die künstlichen Linsen sind unsichtbar, ermöglichen optimales Sehen im gesamten Sehbereich und können in der Regel für immer im Auge verbleiben“, sagt Dr. med. Robert Wagner. Er ist Spezialist auf dem Gebiet des Linsentausches beim Augenklinikverbund CARE Vision. Er führt pro Jahr mehr als 1.000 Linsenbehandlungen durch. „Der Eingriff dauert in der Regel nur ca. 10 Minuten pro Auge. Der Schnitt ist winzig, verheilt von selbst und sehr schnell. Schon am selben T ag kann man wieder seinen Alltagsaktivitäten nachgehen.“ An den 23 CARE Vision Standorten und Beratungszentren in Deutschland gehören Linsenbehandlungen zu den Routineeingriffen.

Zuvor wird stets in unverbindlichen Informationsgesprächen und eingehenden Untersuchungen geklärt, ob ein Patient aufgrund seiner individuellen körperlichen Voraussetzungen für eine dauerhafte Behandlung seiner Alterssichtigkeit geeignet ist. „Patienten mit einer starken Hornhautverkrümmung oder einer starken Kurzsichtigkeit raten wir davon ab. Generell dürfen im Auge keinerlei Beschwerden vorliegen“, so Dr. med. Wagner. Auch Erkrankungen, die mit Heilungsstörungen oder einem defekten Immunsystem verbunden sind, sind Ausschlusskriterien.

So funktioniert die dauerhafte Behandlung gegen Alterssichtigkeit

Hat die eingehende Untersuchung durch einen Facharzt ergeben, dass eine dauerhafte Behandlung gegen Alterssichtigkeit erfolgversprechend ist, werden auf dieser Basis genau auf die Augen des Patienten angepasste Linsen angefertigt. „In der Regel ist die Behandlung schmerzfrei“, sagt Dr. med. Wagner und beschreibt genau die einzelnen Schritte: „Es werden zunächst betäubende Augentropfen verabreicht, die natürliche Linse wird mit einem winzigen Schnitt am Rande der Hornhaut entfernt und die neue künstliche Linse implantiert.

Diese entfaltet sich im Kapselsack selbst und nimmt die ursprüngliche Position der natürlichen Linse ein.“ Meist sei die Sehfähigkeit sofort gegeben. Der CARE Vision Augenspezialist empfiehlt noch eine kurze Pause in den Ruheräumen. Nach einer ersten kurzen Nachuntersuchung kann man bereits gehen. Ausgestattet mit antibiotischen Augentropfen und einem detaillierten Tropfenplan für die ersten zwei Tage. Das zweite Auge wird in der Regel mit einem Abstand von einer Woche behandelt.

Schonung des Auges fördert bestes Behandlungsergebnis

Obwohl man unmittelbar nach der Behandlung gut sehen kann, empfiehlt Alterssichtigkeitsexperte Dr. Wagner in den ersten Tagen die Schonung der Augen. Dazu gehört der Schutz der Augen vor Reizen. Sei es durch Reiben oder dem Eindringen von Staub, Schmutz oder Kosmetikpartikeln. Der direkte Kontakt mit Wasser, wie beim Duschen oder der Gesichtsreinigung, ist ebenfalls besser zu vermeiden. „Denn selbst im Trinkwasser sind Mikrokeime enthalten, die eine Infektion der Augen begünstigen können“, erläutert Dr. med. Wagner. „Wir empfehlen auch, in den ersten Tagen so häufig wie möglich eine Sonnenbrille zu tragen und das Auge immer mal wieder geschlossen zu halten.

So hat es die nötige Ruhe, sich schnellstmöglich zu erholen und die volle Sehkraft aufzubauen.“ Wert legt der Mediziner auch auf die strikte Einhaltung des Tropfenplans und aller Nachsorge- Untersuchungen. So ist sichergestellt, dass die Wiederherstellung der Sehkraft nach Plan verläuft.

Bild: Dr. med. Wagner Copyright: CARE Vision GmbH

Quelle SOCIETY RELATIONS & Communications