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Ausbau der Öko-Fernwärme kostet über 100 Milliarden Euro

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der ökologisch verträgliche Ausbau der Fernwärme gestaltet sich schwierig und dürfte weitaus teurer werden als bisher bekannt. Der Branchenverband AGFW veranschlagt dafür bis 2035 Kosten in Höhe von mindestens 100 Milliarden Euro.

John Miller, Vizegeschäftsführer des Verbandes, dämpft Hoffnungen, in absehbarer Zeit könne einer großen Zahl von zusätzlichen Haushalten ein Fernwärmeanschluss angeboten werden. Momentan profitieren in Deutschland nur 14 Prozent der Wohnungen von Fernwärme, deutlich weniger als beispielsweise in Dänemark, wo 65 Prozent an ein Wärmenetz angeschlossen sind. „Theoretisch wäre bei uns ein Versorgungsgrad von 50 Prozent im urbanen Raum vorstellbar“, sagte Miller dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen ist aber bis 2045 maximal eine Verdoppelung auf 28 Prozent zu erwarten.“ Hausbesitzer, die ihre Heizung ersetzen wollen, haben ab 2024 nach den Plänen der Ampel wenig Alternativen zu Fernwärme, wenn sie in ihrer Immobilie keine Öko-Technologien wie eine Wärmepumpe installieren wollen. Nach Auffassung des Wirtschafts- und Klimaministeriums ist der Ausbau der Netze „ein entscheidender Hebel für die Wärmewende“. Allerdings wird Fernwärme im Moment zum großen Teil klimabelastend hergestellt. Die Anbieter verfeuern dabei unter anderem Gas oder Kohle.

Der Anteil der klimaneutralen Energien an der Fernwärmeerzeugung liegt laut AGFW bei 30 Prozent. Für eine Steigerung der Öko-Quote gibt es mehrere Optionen, beispielsweise die vermehrte Nutzung industrieller Abwärme, große zentrale Wärmepumpen oder die Erschließung von Erdwärme. Bei Letzterer wird zum Teil mehrere Hundert Meter tief ins Erdreich gebohrt, um die dortigen hohen Temperaturen zu nutzen. Im bisherigen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes gehen das Bundeswirtschafts- und das Bauministerium davon aus, dass die bestehenden Wärmenetze im Jahr 2030 zur Hälfte klimaneutral betrieben werden.

Der AGFW wie auch die Stadtwerke München, nach eigenen Angaben einer der größten Energieversorger Deutschlands, bezeichnen dieses Ziel als unrealistisch. Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), mahnt für den Ausbau der Wärmenetze zudem höhere und langfristig abrufbare Fördergelder an. Derzeit stellt der Bund für die nächsten vier Jahre drei Milliarden Euro zur Verfügung. „Realistischerweise sollten wir bis zum Jahr 2035 von einem Investitionsbedarf im unteren dreistelligen Milliardenbereich ausgehen“, kalkuliert auch AGFW-Vizegeschäftsführer John Miller, „wovon 40 Prozent aus Bundesmitteln, der Rest von den Versorgern aufgebracht werden würden.“

Miller fordert außerdem besondere Hilfestellungen für kostenaufwendige Geothermie-Projekte. „Was ist, wenn ein Versorger tief ins Erdreich bohrt und wider Erwarten doch keine Erdwärme vorfindet, die sich nutzen ließe?“ Dafür, so der Experte, brauche es Versicherungslösungen.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Naomi Campbell wird Co-Creator für die Launch-Kommunikation des ersten BMW XM

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naomi campbell bmw xm

Von Naomi Campbell gestaltetes Unikat des extravaganten High-Performance-Modells wird im Laufe des Jahres 2023 vorgestellt

Die Launch-Kommunikation für den neuen BMW XM (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,7 – 1,6 Liter/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 34,5 – 33,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 39 – 35 g/km gemäß WLTP; Angaben gemäß NEFZ: – ), das erste High-Performance-Automobil mit M HYBRID Antrieb, startet BMW M gemeinsam mit starken, unabhängigen und selbstbewussten Kreativ-Partnern.

Allen voran: Naomi Campbell, Model, Schauspielerin, kulturelle Innovatorin und in den zurückliegenden vier Jahrzehnten eine der prägendsten Figuren der weltweiten Fashion-Szene. Mit ihr als Co-Creator rückt die weltweite Kommunikation zur Markteinführung des BMW XM unter dem Motto „Dare to be You“ eine neue Dimension von selbstbewusster Präsenz, expressivem Lifestyle und souveräner Individualität ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der erste BMW XM ist nicht nur ein Statement für extravagantes Design, sondern auch der Wegbereiter für maximale Performance mit elektrifiziertem Antrieb.

„Der BMW M Slogan ‚Dare to be You’ hat mich sofort angesprochen, denn er beschreibt genau die selbstbewusste Haltung, die für Fortschritt und positive Veränderungen notwendig ist“, sagt Naomi Campbell. Mit ihrem ausgeprägten Sinn für Ästhetik und Design wird sie sich maßgeblich in die bevorstehenden Projekte einbringen. Als weiteres Highlight der Kooperation wird im Laufe des Jahres 2023 ein von Naomi Campbell gestaltetes Einzelstück des BMW XM präsentiert.

Als zeitlose Ikone und engagierte Vorkämpferin für gesellschaftlichen Wandel gehört Naomi Campbell zu jenem ausgewählten Kreis von Catwalk-Stars, für die der Begriff Supermodel erfunden wurde. Bis heute nutzt die in Großbritannien geborene Tochter jamaikanischer Eltern ihre Präsenz auf internationalen Fashion-Shows, um für mehr Diversität im Mode-Business einzutreten. Sie gilt daher bis heute als Pionierin für die nächste Generation aufstrebender Talente in der Kreativ- und Fashion-Szene.

arallel zu ihrer Karriere auf den Haute-Couture-Laufstegen ist Naomi Campbell bereits seit langem auch als Schauspielerin, Designerin und Unternehmerin erfolgreich. Daneben unterstützt sie eine Vielzahl von Wohltätigkeitsorganisation, darunter ihre neue Initiative EMERGE zur Förderung kreativer Talente von morgen, die im Jahr 2022 insbesondere den kulturellen Nachwuchs auf dem afrikanischen Kontinent im Fokus hatte, sowie die UNESCO.

„Naomi Campbell ist eine Frau, die unbeirrt ihren Weg geht und so nicht nur zu einem ikonischen und einzigartigen Supermodel, sondern auch zu einer faszinierenden Persönlichkeit geworden ist“, sagt Jens Thiemer, Senior Vice President Kunde und Marke BMW. „Es gibt wenige Menschen, die sich ähnlich stark mit dem Motto ‚Dare to be You’ identifizieren können wie sie.“

Der BMW XM wird im Frühjahr 2023 sein Debüt auf den weltweiten Automobilmärkten absolvieren, um sowohl mit seinem expressiven Design und seinem charakterstarken Interieur mit M Lounge im Fond als auch mit seinen überwältigenden Performance-Eigenschaften für Furore zu sorgen. Mit dem eigenständig entwickelten und exklusiv als BMW M Automobil verfügbaren Sports Activity Vehicle verbindet die BMW M GmbH ein spektakuläres Fahrzeugkonzept mit zukunftsweisender Antriebstechnologie.

Der aus dem Langstrecken-Rennsport adaptierte und erstmals bei einem Serienmodell eingesetzte M HYBRID Antrieb des BMW XM entwickelt eine Systemleistung von 480 kW/653 PS. Als Sondermodell BMW XM Label Red (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,7 – 1,6 Liter/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 34,5 – 33,0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 39 – 35 g/km gemäß WLTP) und mit einer Höchstleistung von 550 kW/748 PS wird er ab Herbst 2023 sogar zum stärksten jemals für den Straßenverkehr zugelassenen Serienfahrzeug in der 50-jährigen Geschichte der BMW M GmbH.

Quelle Bild und Text: BMW AG

Kunst, Kultur und Kneipp im Allgäu

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Im SCHÜLE’S steht das ganzheitliche Wohlbefinden im Fokus –Mentale Gesundheit stärken oder Musikgenuss erleben

­Das SCHÜLE’S Gesundheitsresort & Spa in Oberstdorf im Allgäu gilt als eine der ersten Adressen in Sachen Gesundheitsurlaub. Zudem punktet das Vier-Sterne-Superior-Haus mit seiner exklusiven Lage, mitten in der Natur und den uneingeschränkten Blick in die umliegende Bergwelt. Frauen genießen diesen auch gerne vom 300 Quadratmeter großen Ladies‘ SPA im dritten Obergeschoss des Hauses. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und nicht zu vergessen die schönen Künste leisten einen großen Beitrag zu einem harmonischen Wohlbefinden.

So erweitert das Adults-Only-Resort sein Angebot um zwei neue Urlaubsarrangements. Zum einen lockt die Kulturwoche von 23. bis 28. Juli zu Festspiel, Musical Dinner und Spa, während die Mental-Wellness-Wochen ganzjährig die geistige Fitness stärken und dem Körper eine Auszeit versprechen. Beide Arrangements sind für fünf beziehungsweise sieben Nächte buchbar und können unter www.schueles.com gebucht werden.

Oper, Broadway, Märchenwelt
Im Rahmen der SCHÜLE’S Kulturwoche von 23. bis 28. Juli kommen Gäste mehrfach in den Genuss kultureller Highlights. Das erstklassige Unterhaltungsprogramm beinhaltet unter anderem eine organisierte Fahrt zu den Bregenzer Festspielen. Auf der weltgrößten Seebühne und vor einer beeindruckenden Naturkulisse erleben Freunde großer Opernmusik, Giacomo Puccinis Meisterwerk „Madame Butterfly“. Des Weiteren begeistern ein Erzählabend sowie ein Musical Dinner im Hotel.

© SCHÜLE´S Gesundheitsresort & Spa

Beim exklusiven Abendmenü sorgen beliebte Klassiker der Musicalwelt für Broadway-Stimmung. In der gemütlichen Megèverstube entführt eine professionelle Erzählerin in die Welt der Märchen und Sagen. Genügend Zeit für die körperliche Entspannung bleibt im 2.600 Quadratmeter großen Wellnessbereich mit Panoramapool, Saunawelt oder dem separaten Ladies´ SPA im obersten Stockwerk des Hotels. Die SCHÜLE’S Kulturwoche kostet bei fünf Übernachtungen inklusive Verwöhnpension und Programm ab 1.035 Euro pro Person im Doppelzimmer oder ab 1.050 Euro im Einzelzimmer.

Körper und Geist – gemeinsam stark

Derzeit in aller Munde: die Work-Life-Balance. Für mehr Ausgeglichenheit im Alltag und einen starken Geist lohnt es sich gezielt auf seine mentale Gesundheit zu achten. Mit dem neuen Arrangement Mental Wellness haben Stressgeplagte die Möglichkeit mit einer Kombination aus unterschiedlichen Spa-, Kneipp-Anwendungen, Trainings und Ernährungscoaching einen nachhaltigen Erholungseffekt zu erzielen.

Angelehnt an die fünf Kneipp‘schen Säulen und unter Anleitung eines Kneipp-Therapeuten kommen Gäste in den Genuss von stärkenden und stabilisierenden Arm- und Fußbädern. Ein Kneipp‘scher Heusack, eine sanfte Gesichtsmassage sowie eine Fußreflex- Massage sorgen neben Stretch- und progressiver Muskelgymnastik für Entspannung.

Um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Kondition zu trainieren, stehen Nordic-Walking Touren, Aqua-Fitness und Pilates auf dem Aktivprogramm. Und ganz nebenbei wirken die Oberstdorfer Wiesen und sanften Gipfel beruhigend auf den gesamten Organismus. Die Mental-Wellness-Woche findet das ganze Jahr zu ausgewählten Terminen statt und kostet bei sieben Übernachtungen inklusive Verwöhnpension und Programm ab 1.360 Euro pro Person im Doppelzimmer oder ab 1.380 Euro im Einzelzimmer.

Titelbild: © SCHÜLE´S Gesundheitsresort & Spa

Quelle: STROMBERGER PR GmbH

Union nennt Ampel-Kompromiss bei Heizungen "enttäuschend"

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Gasheizung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der von der Ampel-Koalition erzielte Kompromiss beim Verbot des Einbaus neuer Gas- und Ölheizungen sorgt aus Sicht der Union nicht für mehr Planungssicherheit für Haus- und Wohnungseigentümer. Parlamentsgeschäftsführer Thorsten Frei sagte am Samstag der „Rheinischen Post“ (online): „Der Berg kreiste und gebar eine Maus.“

Frei ergänzte, der Kompromiss sei für die Bürger „eine große Enttäuschung, weil nach wie vor nicht klar ist, wie sie den Umbau der Heizungen bezahlen sollen“. Je länger der Sitzungsmarathon des Koalitionsausschusses der Ampel zurückliege, „umso geringer erscheinen die Ergebnisse“, betonte der CDU-Politikern. Von Entlastungen der Bürger könne längst keine Rede mehr sein, kritisierte Frei. Laut einem am Samstag bekannt gewordenen Kompromisspapier ist zwar auch ab 2024 der Einbau neuer Gasheizungen erlaubt, aber nur wenn diese wassterstofffähig sind, und nach 2035 müssen sie dann wohl auch an ein Wasserstoffnetz angeschlossen werden.

Grünen-Chefin Ricarda Lang sagte deswegen bereits den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, wenn der zuständige Netzbetreiber kein Wasserstoffnetz plane, säßen „die Menschen am Ende im Kalten“. Wer „experimentierfreudig“ sei, könne „natürlich trotzdem das Risiko eingehen“.


Foto: Gasheizung, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verfassungsschutzämter enthalten Waffenbehörden Erkenntnisse vor

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Sportwaffen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Extremistische Besitzer legaler Waffen müssen trotz vorliegender Erkenntnisse des Verfassungsschutzes mitunter nicht den Entzug ihrer Waffenerlaubnis fürchten. Eine Umfrage der „Welt am Sonntag“ unter den 16 Bundesländern ergab, dass die Verfassungsschutzbehörden der meisten Bundesländer den für die Erteilung und den Entzug von Waffenerlaubnissen zuständigen kommunalen Waffenbehörden lediglich sogenannte offene Erkenntnisse übermitteln.

Informationen aus nachrichtendienstlichen Quellen, etwa von V-Leuten oder aus Abhörmaßnahmen, enthalten die Verfassungsschutzbehörden der meisten Bundesländer den Waffenbehörden dagegen vor. Auf Anfrage gaben lediglich Berlin, Brandenburg, Bremen und Hamburg an, dass die Verfassungsschutzbehörden ihrer Länder die Waffenbehörden auch über nachrichtendienstlich erlangte Erkenntnisse informierten. Andere Länder verwiesen auf ihre jeweiligen Verfassungsschutzgesetze, die eine Weitergabe solcher Erkenntnisse unmöglich machten. Die Umfrage der „Welt am Sonntag“ ergab, dass derzeit fast 1.300 Extremisten im Besitz einer Waffenerlaubnis sind. In Sachsen zählten die Behörden nach Auskunft des Landesinnenministeriums Ende vergangenen Jahres 71 extremistische Waffenbesitzer. 41 dieser Personen durchliefen zurzeit sogenannte Zuverlässigkeitsüberprüfungen, in deren Folge ihre Waffen eingezogen werden können. Zu den 30 weiteren extremistischen Waffenbesitzern konnte der Verfassungsschutz den Waffenbehörden laut sächsischem Innenministerium dagegen „aus Geheimhaltungsgründen keine Hinweise übermitteln“. Die Grünen kritisierten die derzeitige Praxis der Informationsweitergabe. „Es darf nicht sein, dass die Verfassungsschutzbehörden in dieser Zahl Informationen über bewaffnete Extremisten zurückhalten“, sagte der innenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der Grünen, Marcel Emmerich der „Welt am Sonntag“. „Die Innenministerin ist aufgefordert, mit den Bundesländern den Vollzug zu stärken und eine rechtssichere Lösung zum Informationsaustausch zu suchen“, sagte Emmerich. Bei Erkenntnissen über extremistische Bestrebungen müsse der Entzug der Waffenerlaubnis zwingende Folge sein. Das derzeitige Waffengesetz und der von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) Anfang Januar vorgelegte Entwurf für eine Verschärfung des Gesetzes sähen den Verlust der Waffenerlaubnis laut Gesetzestext aber nicht zwangsläufig, sondern gemäß Gesetzestext lediglich „in der Regel“ vor.

„Der vorliegende Entwurf ist unserer Ansicht nach an dieser Stelle nicht ausreichend“, sagte Emmerich.


Foto: Sportwaffen, über dts Nachrichtenagentur

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Commerzbank will Ende 2023 neue Strategie präsentieren

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Commerzbank, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstand der Commerzbank arbeitet an einer neuen Strategie für die kommenden Jahre. „Gegen Ende des Jahres werden die Ergebnisse dann auch im Aufsichtsrat beraten und anschließend vorgestellt“, sagte Aufsichtsratschef Helmut Gottschalk dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe).

„Dabei wird sich zeigen, dass wir in den kommenden Jahren eine ordentliche Eigenkapitalrendite erwirtschaften und unsere Kapitalkosten verdienen können.“ Es wäre das erste Mal seit der Finanzkrise 2008, dass Deutschlands zweitgrößte Privatbank ihre Kapitalkosten verdient. Diese betrugen laut Geschäftsbericht im vergangenen Jahr 9,2 Prozent. Im Rahmen der aktuellen Strategie, die noch bis Ende 2024 läuft, peilt das Frankfurter Geldhaus eine Eigenkapitalrendite (RoTE) von mehr als 7,3 Prozent an.

Im vergangenen Jahr lag sie bei 4,9 Prozent. Wegen der Notfusion von Credit Suisse und UBS sieht Gottschalk für die Commerzbank und andere internationale Institute „zusätzliche Geschäftschancen“ in der Schweiz. „Firmenkunden wollen schließlich Wettbewerb und nicht von einem Institut abhängig sein.“ Für die deutsche Volkswirtschaft sei es wichtig, dass es mit der Deutschen Bank und der Commerzbank auch künftig zwei selbstständige, größere Privatbanken gebe.

„Ich bin überzeugt, dass auch die Politik dies so sieht“, sagte Gottschalk. Aus seiner Sicht könnte die Bundesregierung ihre Beteiligung von 15,6 Prozent an der Commerzbank eines Tages über den Markt verkaufen, wenn sie das Institut als eigenständige Bank erhalten will. „Ich bin überzeugt, dass die Aktien am Markt problemlos platziert werden könnten, wenn die Bank weiter gut vorankommt.“


Foto: Commerzbank, über dts Nachrichtenagentur

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Weitere Details zum Verbot von Gas- und Ölheizungen

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Einigung der Ampel-Koalition im Streit um das Verbot von Gas- und Ölheizungen, sind weitere Details bekannt geworden. Anders als im ursprünglichen Gesetzentwurf vorgesehen, werde es über die bereits existierenden Regelungen für alte Heizungsanlagen hinaus keine zusätzliche Pflicht zum Austausch funktionierender Anlagen geben, hieß es aus dem Finanzministerium.

Bei Havarien und Totalschäden von Anlagen soll es nun längere Übergangsfristen von bis zu 10 Jahren für die Umstellung auf 65-Prozent-CO2-neutrale-Anlagen geben. Für den Austausch der Anlagen hat sich die Ampel außerdem auf einen Katalog von Optionen zur Erfüllung des 65-Prozent-Ziels geeinigt. Dazu gehören auch alle Heizungen, die Wasserstoff- oder Grüne-Gase-ready sind, „auch wenn sie bis 2035 noch nicht mit Wasserstoff betrieben werden“, wie es wörtlich hieß. Was mit solchen Heizungen nach dem Jahr 2035 geschehen soll, wenn dann noch kein Wasserstoff-Netz zur Verfügung steht, war zunächst unklar, womöglich werden sie dann verboten.

Weiter erlaubt sind der Anschluss an Wärmenetze, eine elektrisch angetriebene Wärmepumpe, Stromdirektheizungen, Heizungsanlagen zur Nutzung von Biomasse oder grünem oder blauem Wasserstoff, Wärmepumpen-Hybridheizungen, Solarthermie, eine Kombination von auch über 30 Jahre altem bestehendem Kessel mit einer Wärmepumpe, Holzöfen/Kaminöfen, Contracting und Quartierskonzepte. Außerdem soll es „wirtschaftliche wie soziale Kriterien“ für die Umsetzung geben. Das Kriterium der Wirtschaftlichkeit schaffe eine Härtefallausnahme, wenn das Investitionsvorhaben nicht in angemessenem Verhältnis zum Gebäudewert stehe, hieß es aus dem Finanzministerium. Für ältere Menschen soll es weitere Ausnahmen geben.

Die meisten Vorschriften zu Prüfungen und Optimierungen sollen nur noch für Anlagen in Gebäuden mit mehr als sechs vermieteten Wohnungen gelten. Außerdem soll es eine Förderung bei freiwilliger Modernisierung geben, die auf Abwrackprämien für alte Heizungsanlagen zielt. Gestaffelt nach Alter der Anlagen können die Besitzer bei Neuanschaffung einen Zuschuss in Form einer Abwrackprämie erhalten.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

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Zweistellige Zahl an Ermittlern in Nord-Stream-Fall eingesetzt

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Hinweisschild Nord Stream 2, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Für die Tätersuche zum Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee lässt der Generalbundesanwalt inzwischen eine zweistellige Zahl an Ermittlern vom Staatsschutz des BKA den Sabotageakt untersuchen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Zudem soll der Informationsaustausch zwischen deutschen und ausländischen Ermittlern intensiviert worden sein. Ursprünglich wollten Dänemark, Schweden und Deutschland die Zerstörungen an den Pipelines gemeinsam in einem „Joint Investigation Team“ (JIT) ermitteln – dazu kam es nicht, weil sich erst Schweden und später auch Dänemark aus der Gruppe verabschiedet hatten. Grund waren damals Bedenken mit Blick auf die Geheimhaltung. „Die Kooperation mit diesen Ländern läuft jetzt viel besser“, heißt es aus Ermittlerkreisen. Im Bundestag wird indes Kritik laut. CDU-Innenpolitiker Christoph de Vries sagte der „Welt am Sonntag“, es gebe im Innenausschuss fraktionsübergreifend „erheblichen Unmut über die Informationspolitik der Bundesregierung gegenüber Parlament und Öffentlichkeit in Bezug auf die Sabotage der Nord-Stream-Pipelines“. Jeder „aufmerksame Zeitungsleser“ wisse mehr als die Abgeordneten. Durch die Nichtkommentierung der Berichterstattung in der Presse könnten „Spekulationen hinsichtlich der Urheberschaft“ genährt werden, „die im Interesse Russlands“ liegen.


Foto: Hinweisschild Nord Stream 2, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Landesfinale Jugend forscht: Aus Ideen wird Großes

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Landeswettbewerb Jugend forscht Veranstaltungseindrücke Der Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg startet in eine neue Runde und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist Pateninstitution Unter dem Motto „Mach Ideen groß“ startet die 58. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht in Baden-Württemberg. Gastgeber des Finales vom 29. bis zum 31. März 2023 ist das KIT, das sich als neue Pateninstitution für den Landeswettbewerb engagiert. © copyright by Karlsruher Institut für Technologie Allgemeine Services - Crossmedia Abdruck honorarfrei im redaktionellen Bereich Belegexemplar erbeten

Beim Landeswettbewerb Jugend forscht am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben sich acht Projekte aus Baden-Württemberg für das Bundesfinale vom 18. bis 21. Mai in Bremen qualifiziert.

Die Bandbreite der Forschungsprojekte reicht dabei von einem Besenreinigungsgerät über den Nachweis der Alpenfledermaus in Lörrach bis hin zu einem System, das bei Photovoltaikanlagen den Leitungsverlust bei Verschattung oder Verschmutzung reduziert.

Dass Baden-Württemberg ein Land der Innovationen ist, beweist der 58. Landeswettbewerb Jugend forscht eindrucksvoll. In einem hochwertig besetzten Wettbewerb, bei dem 58 Projekte in sieben Fachbereichen antraten, konnten sich acht Arbeiten für das Bundesfinale vom 18. bis 21. Mai in Bremen qualifizieren. „Dieses Jahr fiel der Jury die Prämierung besonders schwer, denn die Bandbreite der teilnehmenden Projekte ist so weit gefächert wie nie zuvor. Die Jugendlichen haben das Motto des Wettbewerbs ‚Mach Ideen groß‘ eindrucksvoll mit Leben gefüllt“, sagt Landeswettbewerbsleiterin Dr. Marianne Rädle.

Augen auf im Alltag
Wie man mit wachen Augen im Alltag Probleme löst, demonstrieren Lukas Zeihsel (21 Jahre), Marvin Schmauder und Jacob Herdtweck (beide 20 Jahre) aus Mulfingen eindrucksvoll mit ihrem Azubiprojekt im Fachgebiet Arbeitswelt. Sie holten den Sieg in dieser Kategorie mit ihrem Besenreinigungsgerät, das dank Kraftantrieb und Auffangwange ein komfortables Reinigen der Borsten von Stuben- und Straßenbesen ermöglicht.

Ganz den Fledermäusen verschrieben hat sich der 17-jährige Schüler Julian Kehm, der den ersten Platz in Biologie errang. In seinen ausführlichen Testreihen hat er 19.025 Fledermausrufe ausgewertet und Kotproben analysiert. Durch die Analyse von Haaren im Fledermauskot konnte er die Fledermausart zuverlässig bestimmen und die Einwanderung der Alpenfledermaus im Dreiländereck um seinen Heimatort Lörrach nachweisen.

Ein wichtiger Baustein für die Energiewende ist der Einsatz von sicheren Festkörperakkus mit hoher Energiedichte. Im Fachgebiet Chemie hat der Sieger Lukas Weiblen (20 Jahre) vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Reutlingen-Tübingen-Neckaralb, in Eningen unter Achalm, sich mit der Frage auseinandergesetzt, wie die erreichbare Leistung von Akkus durch den Einsatz eines lithiumionen-leitfähigem Keramikmaterials gesteigert werden kann.

Knobelspaß mit mathematischer Strategie
Bei den Geo- und Raumwissenschaften haben Felix Hörner (17 Jahre), Felix Makartsev (18 Jahre) und Michel Weber (17 Jahre) aus Karlsruhe die Jury überzeugt. Sie haben ein System zur mobilen Erfassung von Geodaten entwickelt. Damit können sie Luftverschmutzungsdaten effizient mit dem Fahrrad erfassen und durch deren Auswertung Hinweise für eine nachhaltige und gesundheitsorientierte Stadtentwicklung geben.

Dass aus dem Lösen der Aufgaben im Mathe-Adventskalender Formeln und Veranschaulichungen zum Finden bestmöglicher Strategien entstehen können, beweisen die 16-jährige Chiara Cimino und die 17-Jährige Alisa Schmid aus Tuttlingen. Mit ihrem Projekt „Mein Hut, der hat n Farben …“ haben die Schülerinnen vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, das Fachgebebiet Mathematik/Informatik gewonnen.

Warum bremsen Kugeln auf Sand sehr schnell ab und bleiben schließlich stehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Gewinnerteam im Bereich Physik, Donat Miftari (16 Jahre) und die 15-Jährige Joséphine Griep vom phaenovum Schülerforschungszentrum Lörrach-Dreiländereck. Dafür haben sie nicht nur Kugeln, sondern auch verschiedene Untergründe genauer analysiert und konnten dann mithilfe der Programmiersprache Python den Einfluss verschiedener Reibungsarten simulieren.

Optimieren von Solarzellen und Schutz vor Meteoren
Bei Photovoltaikanlagen bestimmt die schwächste Solarzelle die Gesamtleistung der Anlage. Häufig ist dafür die Verschattung oder Verschmutzung einzelner Solarzellen verantwortlich. Mit einer Kombination aus Elektronik und Software gleichen Stefanie Eski, Florian Brütsch und Babett Ludwig (alle 17 Jahre) vom Schülerforschungszentrum Südwürttemberg, Standort Tuttlingen, die Leistungsdifferenzen zwischen Zellen und ganzen Modulen aus. Damit sicherten sie sich Platz 1 im Bereich Technik.

VAMOS ist der Name einer Software, die mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) den Nachthimmel auf Meteore überwacht. Realisiert hat dieses Projekt aus dem Bereich Mathematik/Informatik der 16-jährige Linus Sorg vom Gymnasium Balingen. Durch die Software kann der menschliche Arbeitsaufwand bei der Meteor-Sichtung stark reduziert werden. Die Belohnung dafür ist der erste Platz im Fachgebiet Interdisziplinär.

Öffentliche Feierstunde
Nachdem der Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg zuletzt virtuell stattfand, konnten sich 2023 die teilnehmenden Jugendlichen sowie die Betreuer- und Jurorenteams wieder in Präsenz treffen. Ausrichtungsort war vom 29. bis 31. März das Audimax des KIT, dessen Präsident, Professor Holger Hanselka, resümiert: „Die Projekte im Landeswettbewerb Jugend forscht sind der beste Beweis dafür, dass bereits Jugendliche komplexe wissenschaftliche Fragen stellen und auch beantworten können.

Besonders beeindruckt mich, dass so viele Jungforscherinnen und Jungforscher sich dabei mit dem Klimawandel, mit dem Thema Gesundheit und einer älter werdenden Gesellschaft auseinandergesetzt haben, dass sie also nach Lösungen für unsere drängendsten Probleme suchen.“ Das KIT ist zusammen mit dem Science Center experimenta und dem Landesverband für naturwissenschaftlich-technische Jugendbildung (natec) Pateninstitution beim 58. Landeswettbewerb Jugend forscht Baden-Württemberg.

Bildunterschrift: Theresa Schweiker, Janosch Jacob und Robin Müller (vorne) haben für Jugend forscht eine Vakuumkammer gebaut. (Foto: Amadeus Bramsiepe, KIT)

Quelle experimenta gGmbH

Lang konkretisiert Regeln zum Einbau neuer Gasheizungen

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Gas-Heizung aus den 90ern, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chefin Ricarda Lang hat die Heizungspläne der Ampelkoalition konkretisiert. Voraussetzung für den Einbau wasserstofffähiger Gasheizungen ab 2024 werde sein, „dass der zuständige Netzbetreiber ein Wasserstoffnetz plant, dass der Wasserstoff also zu Hause ankommen kann, denn sonst sitzen die Menschen am Ende im Kalten“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

„Bisher gibt es diese Infrastruktur in Deutschland noch nicht. Ohnehin wird das Heizen mit Wasserstoff mit großer Wahrscheinlichkeit weniger effizient und damit teurer bleiben als beispielsweise die Wärmepumpe. Wer experimentierfreudig ist, kann natürlich trotzdem das Risiko eingehen.“ Die meisten Menschen würden bei so wichtigen Investitionen wie der Heizung vermutlich eher auf sichere und bezahlbare Lösungen setzen, fügte Lang hinzu.

„Experten gehen davon aus, dass sich die Wärmepumpe auf dem Markt durchsetzen wird, das sieht man auch schon in anderen Ländern.“ Der Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Klara Geywitz (SPD) sehe vor, ab 2024 nach und nach auf klimafreundliche Alternativen beim Heizen umzusteigen. Die Grünen hätten beim Koalitionsgipfel durchgesetzt, dass der soziale Ausgleich auch bei Mietern komme. „Wir werden den Heizungstausch finanziell fördern“, sagte Lang.


Foto: Gas-Heizung aus den 90ern, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts