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Keine Angst vor Veränderungen!

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Change Management

Wie gutes Change Management gelingt

Auf das Thema Change Management reagieren viele mit Abwehr oder Angst vor Veränderung. Dabei ist Veränderungsmanagement vielfach der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens und zufriedenere Mitarbeitende. Wie kann also Change Management zur Zufriedenheit aller beteiligten Stakeholder eingesetzt werden und warum sind Kommunikation und Empowerment dabei die entscheidenden Erfolgsfaktoren?

Der richtige Zeitpunkt für Veränderung
Change Management ist die systematische Anpassung eines Unternehmens an sich wandelnde Umstände. Es ist deswegen so wichtig, weil es Unternehmen mittels einer Reihe von Methoden und Prozessen dabei unterstützt, sich an Veränderungen anzupassen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Durch ein gutes Veränderungsmanagement können Firmen den inneren Widerstand verringern, der bei Umgestaltungen häufig aufkommt.

Deswegen hängt auch der Zeitpunkt, wann ein Unternehmen spätestens einen Change-Management-Prozess anstoßen sollte, von verschiedenen Faktoren ab, je nachdem, was das Unternehmen konkret verändern möchte: Ein guter Zeitpunkt ist, sobald firmenintern eine signifikante Änderung der Strukturen, Prozesse oder Technologien erfolgen soll. Damit ist beispielsweise eine Umstrukturierung einer Abteilung, eine neue Unternehmensstrategie oder die Einführung einer neuen Technologie gemeint.

Wichtig ist, dass der Prozess so früh wie möglich angestoßen wird. Das Schöne am Change Management ist, dass es ein universelles Werkzeug für wirklich jedes Unternehmen ist, das die eben genannten Veränderungen in seinem Geschäftsbetrieb umsetzen möchte. Dabei hängt die Dauer der Umstellung stark von der Komplexität und dem Umfang des Veränderungsprozesses ab. In der Regel kann man aber von einer Zeitspanne von mindestens einigen Monaten ausgehen, in einigen Fällen sogar bis zu mehreren Jahren.

Erfolgreich wandeln in 5 Phasen
Für die Durchführung eines Change-Management-Prozesses gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Frameworks. Bekannte Modelle sind beispielsweise das nach Lewin, nach McKinsey, Kübler-Ross oder der Psychotherapeutin Virginia Satir. Gemeinsam ist all diesen Frameworks, dass sie von unterschiedlichen Phasen ausgehen, die eine tiefgreifende Veränderung normalerweise begleiten, wie etwa Schock, Widerstand, Angst, Verleugnung etc. Am Ende eines gelungenen Change-Management-Prozesses steht immer die Akzeptanz des Neuen, das dann wertstiftend in die eigene Persönlichkeit und das eigene Umfeld integriert werden kann.

Da Unternehmen in der Mehrzahl hierarchisch organisiert sind und wenn die Veränderung ein klar definiertes Ergebnis und einen bekannten Lösungsweg hat (Leitfragen: „Was wollen wir erreichen?“ sowie „Wie erreichen wir es?“), empfehle ich das Phasenmodell des traditionellen Projektmanagements, das fünf folgende Phasen umfasst:

1. Analyse und Initiierung: Hier geht es um eine Bestandsaufnahme und die Ermittlung des Ist-Zustands im Hinblick auf die Frage, ob ein Prozess oder eine Aktivität geändert werden müssen.
2. Planung: Im zweiten Schritt steht die Entwicklung eines Change-Konzepts und die Erstellung eines entsprechenden Plans im Vordergrund.
3. Umsetzung: In dieser Phase wird das Change-Konzept implementiert und der Change-Plan umgesetzt.
4. Kontrolle: Diese Phase dient der Überwachung des Change-Prozesses und stellt die Ermittlung von Abweichungen sicher.
5. Abschluss: In der letzten Phase wird der Change-Prozess in der Rückschau bewertet, die neuen Prozesse und Systeme werden überwacht und es wird ein Abschlussbericht erstellt.

Selbst in diesem traditionellen Modell gibt es den so genannten „Change Request“, der Veränderungen berücksichtigt. Bei Veränderungsanliegen, bei denen das Ergebnis sich im komplexen Raum (siehe Stacey-Diagramm) befindet, also das „Was“ und „Wie“ eher unbekannt sind, kann es helfen, ein agiles Framework zu nutzen. So können Veränderungen in kleinen Teilabschnitten umgesetzt und im Nachgang kontrolliert werden, bevor der nächste Schritt erfolgt.

Vollständig agil beispielsweise mittels SCRUM in Sprints zu arbeiten, ist insbesondere bei vielen Ungewissheiten der neuen Umgebung ein hilfreiches Vorgehen. Der Plan-Do-Check-Act-Kreislauf, auf dem SCRUM letztendlich basiert, ist vielen Unternehmen im Bereich der Qualitätssicherung bereits bekannt. Dem Artefakt „Check“ des PDCA-Kreislaufs oder in SCRUM das „Review“ und die „Retrospektive“ sind dabei von besonderer Bedeutung, da sie alle Stakeholder einbeziehen und den Veränderungsprozess prägen. Das Ziel und die Umwelt diktieren also die richtige, nämlich erfolgversprechende Taktik.

Impulse der Führungsebene
Gutes Veränderungsmanagement beginnt mit einer klaren Vision des Führungskreises, wie und wohin sich das Unternehmen in der Zukunft entwickeln möchte. Wenn sich die Verantwortlichen dafür einsetzen, schaffen sie ein Umfeld, in dem sich die Mitarbeitenden auf die anstehenden Veränderungen innerlich vorbereiten können. Denn wer die Chancen von Veränderung nachvollziehen kann, akzeptiert sie leichter.

Um alle beteiligten Unternehmensbereiche wertstiftend in den Veränderungsprozess zu integrieren, sollte zunächst ein Change Management-Team oder ein Change Management-Beauftragter ausgewählt werden, das oder der die Verantwortung für die Umsetzung des Veränderungsprozesses übernimmt. Handelt es sich dabei um ein ganzes Team, sollte es aus Personen aller beteiligten Unternehmensbereiche gebildet werden und interdisziplinär aufgestellt sein. Es hilft den involvierten Abteilungen, wenn es Zeitpläne erstellt, Ressourcen bereitstellt und den Fortschritt überwacht.

3 Basisregeln für die Zusammenstellung eines Change Management-Teams:

1. Fähigkeiten erkennen: Die Beteiligten eines Change-Management-Prozesses sollten bestimmte Skills haben, damit der Wandel gelingen kann. Dazu zählen – neben dem technischen und organisatorischen Wissen – Attribute wie Kommunikationsstärke, Stakeholdermanagement, Geduld und Führungsvermögen. Natürlich müssen sich diese Fähigkeiten nicht in einer einzelnen Person bündeln – besser noch ist es, wenn das Team möglichst verschiedene Blickwinkel abbildet.
2. Ressourcen gewähren: Veränderungsmanagement ist durchaus anstrengend, was nicht nur an der anstehenden Veränderung als solcher liegt, sondern auch am zeitlichen Aspekt. Daher ist es wichtig, dass die beteiligten Akteure während des Prozesses auf die oben genannten Ressourcen zurückgreifen können. Tun sie das nicht, kommt es zu Verzögerungen, Frust und Fehlern.
3. Vertrauen schenken: Denn das ist die Basis, um sich überhaupt auf die Veränderung innerlich einzulassen und sie dann im Außen auch erfolgreich durchziehen zu können.

Negative Abwehrhaltung durchbrechen
Wichtig sind dabei vor allem regelmäßige Feedbackschleifen zwischen den Abteilungen und dem Change-Management-Team, weil nur so sichergestellt werden kann, dass sich die gemeinsam beschlossenen Änderungen erfolgreich implementieren lassen. Neben diesen formalen Aspekten ist eine wertschätzende und kooperative Haltung aller Teammitglieder ungemein hilfreich.Dass man dabei nicht immer von Anfang an bei allen Beteiligten auf Akzeptanz stößt, darf nicht verwundern.

Meist hängt eine Abneigung damit zusammen, dass Change-Management-Prozesse eine Veränderung einleiten, die einen Abschied bedeutet von Gewohntem, das Sicherheit suggeriert. Das kann dann bei manchen Beteiligten zu negativen Gefühlen führen, die mit der Angst vor dem Unbekannten zusammenhängt. Letztlich ist diese menschlich und auch bis zu einem gewissen Ausmaß normal. Jede und jeder von uns war sicherlich schon einmal in einer völlig neuen Situation, die nicht steuerbar schien und auf die wir dann mit Abwehrmechanismen reagiert haben.

Bei Veränderungsprozessen in Unternehmen können solche Gefühle besonders dann ausgelöst werden, wenn sich die Mitarbeiter durch das Neue bedroht oder überrumpelt fühlen und ihnen nicht genügend Informationen oder Zeit gegeben wurde, um die Veränderungen zu verstehen. Führungskräften kommt die wichtige Aufgabe zu, Sicherheit und klare Ziele zu vermitteln und als Vorbild voranzugehen.

Wertschätzung und Kooperation
Ein gelungenes Change Management bindet alle ein. Denn wer die Notwendigkeit von Veränderung nachvollziehen kann, ihre Chancen, aber auch die damit verbundenen Risiken sehen darf, kann einen Change auch akzeptieren. Ein solches Einbeziehen kann beispielsweise über Workshops oder Schulungen geschehen. Wichtig ist, jegliche Bedenken und Zweifel, aber auch alle Ideen und Meinungen der Mitarbeiter aufzugreifen und ernst zu nehmen und alle ganz aktiv in den Veränderungsprozess einzubinden. Empathie zu den Beteiligten ist entscheidend und vermittelt Verständnis und Akzeptanz.

Dies bedeutet nicht, dass Einigkeit beim Vorgehen herrschen muss oder Entscheidungen demokratisch getroffen werden. Zudem ist es hilfreich, positionsunabhängig diejenigen Mitarbeitenden einzubinden, die einen starken positiven Einfluss auf ihre Teammitglieder haben. Denn diese Personen haben meist eine Vorbildfunktion und beeinflussen, vergleichbar mit „Influencern“ in den sozialen Medien, mit ihrem Standpunkt und Verhalten ihr Umfeld.

Geduld ist die Mutter jeder Veränderung
Wichtig ist, nicht davon auszugehen, dass die angestoßenen Veränderungsprozesse sofort für alle sichtbare Endergebnisse liefern. Gutes Veränderungsmanagement ist nachhaltig und daher braucht es Zeit, bis sich die erwarteten Ergebnisse zeigen. Es bietet sich an, Erfolgskriterien auf dem Weg dahin zu schaffen, die sich messen lassen. Auch vier von fünf Sterne in einer Umfrage sind ein solches Messergebnis.

Autor:
Rafael Koch ist Head of Customer Success bei Operations1. Zusammen mit seinem Team führt er die Operations1-Software bei den Kunden ein und hat schon viele Change-Management-Prozesse erfolgreich begleitet. Vor Operations1 war er in der Luftfahrt im Projektmanagement mit großer Begeisterung für die Luft- und Raumfahrt. Rafael studierte Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor of Engineering) und arbeitete außerdem weltweit im Risikomanagement. Mehr unter: www.operations1.com

Quelle PR13

Neue Chancen für Social Media CreatorInnen und MusikerInnen

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songpush

SongPush launcht Musik-Marktplatz mit prominenter Unterstützung

Mit TikTok Geld verdienen, auch ohne viele Follower? Oder als noch unbekannte/r MusikerIn endlich mal viral gehen? Irgendwann vielleicht von der eigenen Kreativität leben können? Die Creator Economy boomt, InfluencerInnen sind heute teilweise einflussreicher als Filmstars und fast zwei Drittel der Gen Z plant dieses Jahr mit sozialen Medien Geld zu verdienen – obwohl sich das für viele nach wie vor sehr schwierig gestaltet. Ein Berliner Start-up bringt jetzt eine neue Lösung für Social Media Content CreatorInnen und Musikschaffende auf den Markt, die das ändern will – mit prominenter Unterstützung aus der deutschen Influencer, Musik und Tech-Szene.

SongPush, ein Berliner Technologie-Start-up, bietet für CreatorInnen und Musikschaffende eine neuartige Lösung zur Monetarisierung ihrer Kreativität: Einen Musik-Marktplatz, der eine automatisierte Schnittstelle zwischen Musik und Social Media bietet. Dort kommen MusikerInnen und Labels mit TikTok CreatorInnen für eine neue Art des skalierbaren Musik-Marketings zusammen, von der alle Seiten profitieren.

Win-win-Situation für CreatorInnen und Musikschaffende

CreatorInnen jeglicher Größe können sich innerhalb von zwei Minuten bei SongPush anmelden. Im Anschluss können sie auf der Plattform neue Songs entdecken und diese in ihre TikToks einbinden. Sobald ein Video hochgeladen und im SongPush Account eingereicht wurde, beginnen sie mit den Videos Geld zu verdienen – schnell, bequem und selbst mit kleinen Reichweiten.

Gleichzeitig entdecken sie neue Songs oder unterstützen ihre LieblingskünstlerInnen dabei, deren Musik zu verbreiten. Für ein Video können die CreatorInnen dabei schnell auch mit wenig Followern zwischen einem und mehr als 100 Euro erhalten.

 Auf der anderen Seite stellen Musikschaffende und Labels ihre Songs über SongPush bereit und zahlen für deren Einbindung in tausende TikTok-Videos. Ein Aufwand, der für sie manuell über Direktabsprachen mit CreatorInnen kaum zu realisieren ist.

SongPush bietet ihnen einen effizienten und ressourcenschonenden neuen Weg, um ihre Songs über TikTok – die aktuell viralste Social Media Plattform – bekannt zu machen. Dadurch gewinnen sie neue Fans, steigern ihre eigene Reichweite sowie die Abrufe ihrer Musik über Streaming-Plattformen häufig sogar exponentiell – und kurbeln damit ihre eigenen Einnahmen an.

Gängige Praxis des Musik-Marketings wird endlich automatisierbar und skalierbar

Die Verbindung aus Musik und Social Media ist nicht neu. Es gehört heute bereits zu den gängigsten Praktiken des Musik-Marketings, neue Songs und Artists auf TikTok zu vermarkten. Bisher waren die Prozesse dahinter für Labels, MusikerInnen und CreatorInnen jedoch in der Regel manuelle Prozesse, die viel Zeit, Budget und häufig auch Nerven kosten.

Die Skalierbarkeit der Lösung, sowie ihre ausgeprägten Analyse-Funktionen, die wertvolle Daten für das Marketing von Musikschaffenden und Songs bereitstellen, macht SongPush auch für große Labels interessant. Zeitnah sollen zudem weitere wertvolle Forecasting-Tools live geschaltet werden.

Das Team: Junge Gründer aus der Musikindustrie mit prominenter Unterstützung

Das Start-up wurde 2021 von Stefan Kling (28), selbst seit vielen Jahren Musiker, Musikproduzent und erfolgreicher Songwriter, und Markus Cremer (28), studierter Wirtschaftsingenieur und Musik-Marketer mit eigener Agentur, gegründet. Ihre Vision für SongPush entsprang dabei dem geteilten Wunsch, endlich eine effektive und skalierbare Lösung für moderne Musikvermarktung zu erschaffen.

 Dafür haben sie sich prominente Unterstützung an Bord geholt: Zu den Investoren und Partnern gehören unter anderem der Sänger Nico Santos, die Creator Rezo, Rewinside und Amar, der bekannte Medienanwalt Christian Solmecke, Musikverleger Benjamin Budde, sowie Stefan Zilch, Head of TuneIn Germany, der schon Spotify als General Manager beim Start in Deutschland zum Erfolg geführt hat.

Mit diesem Team konnte SongPush bereits in der Betaphase erfolgreiche Kampagnen für zahlreiche Top-Artists umsetzen und die erste Ausgabe der eigenen Live-Musikshow HeatCheck mit Live-Gästen wie Xatar, SSIO und Kelvyn Colt livestreamen.

Die SongPush Plattform ist ab sofort online über die Website zugänglich und steht auch als App für iOS und Android zum Download zur Verfügung – in Deutschland, der EU und zeitnah auch weltweit. Die Erweiterung der SongPush Plattform auf Instagram Reels und YouTube Shorts sowie die Platzierung von Songs in Livestreams auf Twitch und YouTube ist bereits in Planung.

„Musik ist magisch und wird immer ein Medium sein, das die Menschen wie kaum etwas anderes in unserer schnelllebigen Zeit verbindet“, sagt SongPush-Mitgründer Stefan Kling. „SongPush ist für uns ein Herzensprojekt, bei dem wir uns verwirklichen, ein echtes Problem der modernen Musikindustrie lösen und gleichzeitig einen Mehrwert für zwei riesige Nutzergruppen schaffen.“

Markus Cremer, die zweite Hälfte des SongPush Gründer-Duos, ergänzt: „Mit SongPush möchten wir allen eine zusätzliche Möglichkeit geben, um mit der eigenen Kreativität Geld zu verdienen – ganz egal, wie groß die eigene Social Media Reichweite bisher sein mag und wie viele Follower man hat.“

Nico Santos, erfolgreicher deutscher Sänger & Songwriter und Partner von SongPush, sagt: „SongPush ist ein unglaublich gutes Tool für alle MusikerInnen, CreatorInnen und Musikfans. Social Media und Musik gehören einfach zusammen und SongPush bildet genau da eine Schnittstelle, die einfach Sinn ergibt!“

Stefan Zilch, Head of TuneIn Germany und SongPush Partner, ergänzt: „SongPush schafft als Bindeglied zwischen Musikschaffenden und CreatorInnen einen Mehrwert für beide Seiten: MusikerInnen erhalten deutlich mehr Reichweite und Aufmerksamkeit, während die Social Media NutzerInnen endlich für ihre kreativen Inhalte bezahlt werden. Eine absolute Win-win-Situation für beide Seiten.“

„SongPush ermöglicht CreatorInnen aller Größen, mit Social Media Geld zu verdienen. Planbar, einfach und transparent,“ sagt Rezo, Creator und Partner von SongPush.

Quelle Bild SongPush Media GmbH

Text: Hoefer Communications

Fabrikatör: Das Virtuelle Brain der eCommerce-Operationen sammelt 650.000 € ein

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fabrikatör

Fabrikatör, der virtuelle Head of Operations für eCommerce-Marken, gab heute bekannt, dass es seine Pre-Seed-Investitionsrunde mit Backbone Ventures, APX und hochkarätigen Angel-Investoren wie Christopher North (Ex-MD von Amazon UK), Johannes Plehn (CEO bei Seven Senders) und Anton Graboviski (CFO bei Project A) erfolgreich abgeschlossen hat.

Diese Investition in Höhe von 650.000 Euro wird Fabrikatör in die Lage versetzen, die Entwicklung einer Plattform fortzusetzen, die kritische Probleme bei der Lieferplanung für E-Commerce-Marken löst und es ihnen ermöglicht, schneller und effizienter zu wachsen.

Die 2020 in Berlin gegründete Plattform von Fabrikatör nutzt die neuesten Technologien, um Markenbetreibern prädiktive Analysen und personalisierte Vorschläge zu liefern, die es ihnen ermöglichen, datengestützte Entscheidungen über ihren Bestand und ihre Lieferkette zu treffen. Fabrikatör verarbeitet jedes Jahr Bestandsentscheidungen im Wert von über 500 Millionen Euro und ist derzeit für eCommerce-Marken in über 20 Ländern zuständig.

Bahadir Efeoglu, CEO und Mitbegründer von Fabrikatör, erklärt: „Wir sind stolz darauf, eine Plattform anbieten zu können, die als virtueller Head of Operations fungiert und nicht nur das Wachstum fördert, sondern auch die Bestandsverschwendung minimiert und die Effizienz steigert. Mit diesem Pre-Seed-Investment freuen wir uns darauf, die Entwicklung unserer Plattform zu beschleunigen, das Wachstum voranzutreiben und weiterhin ein Weltklasse-Team aufzubauen.“

Demirhan Aydin, Mitbegründer von Fabrikatör, fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, der „go-to“ Virtual Head of Operations für eCommerce-Marken weltweit zu werden. Wir danken unseren Angel-Investoren für ihren Vertrauen in unsere Vision und dafür, dass sie ihre langjährige Erfahrung mit uns geteilt haben. Unser besonderer Dank gilt denjenigen, die nicht gezögert haben, uns zu unterstützen, wenn wir sie brauchten.“

Die erfolgreiche Pre-Seed-Investitionsrunde von Fabrikatör zeigt die wachsende Nachfrage nach Virtual Head of Operations-Plattformen, die kritische Probleme bei der Lieferplanung für eCommerce-Marken lösen. Fabrikatör baut seine Plattform weiter aus und vergrößert seine Reichweite, so dass das Unternehmen in der Lage ist, ein führender Akteur in der eCommerce-Branche zu werden.

Quelle Bild und Text: Fabrikatör

Erste Befüllungstests mit Flüssigwasserstoff erfolgreich

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H2FLY erzielt Meilenstein in der Weiterentwicklung seines wasserstoff-elektrischen Antriebs für Flugzeuge

H2FLY, das in Stuttgart ansässige Unternehmen, das auf die Entwicklung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen für Flugzeuge spezialisiert ist, gab heute bekannt mit dem neu entwickelten Flüssigwasserstofftank, der in seinem Testflugzeug HY4 integriert ist, erfolgreich Befüllungstests mit Flüssigwasserstoff am Boden durchgeführt zu haben. Die Entwicklungen sind Teil des europäischen Projekts HEAVEN – einem Konsortium von fünf Partnern, das unter der Leitung von H2FLY die Verwendung von flüssigem, kryogenischem Wasserstoff als Treibstoff für Wasserstoff-Brennstoffzellen angetriebene Flugzeuge demonstrieren soll.

H2FLY befüllte erfolgreich das neue Flüssigwasserstoff-Speichersystem, das von Projektpartner Air Liquide auf der Grundlage der Anforderungen von H2FLY entwickelt und bereitgestellt wurde.

Die Befüllung erfolgte in Vorbereitung auf die anstehenden Kopplungstests, bei denen das Flüssigwasserstoff-Speichersystem mit dem Brennstoffzellensystem zu einem kompletten Wasserstoff-elektrischen Antriebsstrang gekoppelt werden soll. H2FLY leitete die Testkampagne auf dem Campus Technologies Grenoble von Air Liquide in Sassenage, Frankreich, gemeinsam mit Air Liquide.

Mit dem Erreichen dieses Meilensteins demonstriert das Konsortium seine weltweit führende Erfahrung in der Betankung mit Flüssigwasserstoff und der Handhabung von Flüssigwasserstoff an Bord eines Flugzeugs.

Prof. Dr. Josef Kallo, Mitbegründer und CEO von H2FLY: „Die erfolgreichen Befüllungstests am Boden sind ein weiterer Meilenstein in unserem Vorhaben, die Reichweite unseres HY4-Flugzeugs zu verdoppeln. Dies ist ein entscheidender Schritt für unsere bevorstehende Testflugkampagne in diesem Sommer, bei der wir die Anwendung von Flüssigwasserstoff als Treibstoff für Mittel- und Langstreckenflüge demonstrieren werden.“

Der Fortschritt folgt auf die Ankündigung des Unternehmens im November 2022, mit der mechanischen Integration des Flüssigwasserstofftanks in sein Wasserstoff-Brennstoffzellenflugzeug HY4 begonnen zu haben, nachdem der Tank bereits im September 2022 die Vibrations- und LH2-Leckagetests bei Air Liquide erfolgreich bestanden hatte.

Seit mehr als 10 Jahren forscht, testet und optimiert H2FLY wasserstoffelektrische Antriebe für die Luftfahrt. Das Ergebnis ist die HY4, ein viersitziges Testflugzeug mit wasserstoffelektrischem Antrieb, das 2016 seinen ersten Flug absolvierte. In den letzten drei Jahren gab es mehrere wichtige Meilensteine, darunter:

Im Jahr 2020 erhielt H2FLY eine Fluggenehmigung für die neueste Generation des HY4-Flugzeugs, das über eine vollständig redundante Antriebsarchitektur verfügt. Mit mehr als 100 Starts demonstrierte das Unternehmen erfolgreich die Anwendbarkeit von wasserstoffelektrischen Antriebslösungen in der Luftfahrt.

Im Jahr 2021 unterzeichnete das Unternehmen eine strategische Partnerschaft mit dem Flugzeughersteller Deutsche Aircraft, in deren Rahmen die beiden Unternehmen gemeinsam ein Demonstrationsflugzeug der CS25-Klasse mit der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie von H2FLY betreiben werden. Das klimaneutrale Regionalflugzeug soll 2025 als Prototyp erstmals fliegen.

Anfang letzten Jahres absolvierte das Unternehmen einen Überlandflug von Stuttgart nach Friedrichshafen, bei dem 124 Kilometer zurückgelegt wurden. Damit flog erstmals ein wasserstoffelektrisches Passagierflugzeug zwischen zwei Verkehrsflughäfen.

Ebenfalls im letzten Jahr stellte das Unternehmen mit einer Flughöhe von 7.230 Fuß, was über 2.200 Metern entspricht, einen mutmaßlichen Höhenweltrekord für ein Wasserstoffflugzeug auf und bestätigte damit seine führende Position in dieser neuen Antriebskategorie.

Quelle Bild und Text: H2FLY GmbH

Denkfabrik mahnt zu weniger Abhängigkeit von China

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Finanzdistrikt in Peking, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Direktor der Denkfabrik Global Public Policy Institute (GPPI) in Berlin, Thorsten Benner, hat die Bundesregierung dazu aufgerufen, ihre neue China-Strategie auf eine Verringerung der wirtschaftlichen Abhängigkeit auszurichten. „Eine der wichtigsten Aufgaben der China-Politik ist Abschreckung gemeinsam mit verbündeten Staaten, damit die Regierung in Peking nicht zur Gewalt greift, um die Kontrolle über Taiwan zu gewinnen“, sagte Benner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Unser Beitrag zu dieser Abschreckung ist nicht militärischer, sondern wirtschaftlicher und technologischer Natur.“ Wenn man aber selbst komplett abhängig sei, könne man nicht glaubwürdig damit drohen, die wirtschaftlichen und technologischen Beziehungen zu kappen, wenn jemand Gewalt anwende. Man müsse Abhängigkeiten auch deshalb reduzieren, „damit wir am Tag X, an dem es möglicherweise zum Krieg zwischen den USA und China kommt, diesen Schock volkswirtschaftlich verkraften können“. Als „wegweisend“ bezeichnete Benner die Grundsatzrede von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die in dieser Woche gemeinsam mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron China besucht.

Von der Leyen hatte in der vergangenen Woche gefordert, wirtschaftliche Risiken im Verhältnis zu China zu minimieren, und für eine geeinte europäische Haltung plädiert. „Wir müssen selbst dafür sorgen, dass wir nicht das schwächste Glied in der Kette in Europa sind aufgrund unserer Abhängigkeit und Erpressbarkeit“, sagte Benner. Deutschland sei da in einer sehr exponierten Stellung, „gerade auch mit Blick auf die Risiken bei unserer Energiewende“. Der Politologe nahm Bezug auf Aussagen von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP), der erneuerbare Energien in einer Rede nach dem russischen Überfall auf die Ukraine als „Freiheitsenergien“ bezeichnet hatte, weil sie Deutschland unabhängiger etwa von russischem Gas machten.

„Momentan sind es Unfreiheitsenergien, weil wir bei allen Kerntechnologien der Energiewende, bei Solar, bei Batterien, zunehmend auch bei Wind, wenn wir nicht gegensteuern, von China abhängig sind“, so Benner. 95 Prozent der Solarzellen beziehe Deutschland inzwischen aus China.


Foto: Finanzdistrikt in Peking, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Spritpreise gestiegen

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Zapfsäule, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Spritpreise in Deutschland sind in der vergangenen Woche gestiegen. Ein Liter Super E10 kostete am Dienstag im bundesweiten Mittel 1,802 Euro und damit 3,3 Cent mehr als in der Vorwoche, sagte eine ADAC-Sprecherin am Mittwoch der dts Nachrichtenagentur.

Diesel verteuerte sich unterdessen um 0,4 Cent und kostete im Schnitt 1,693 Euro. In der Vorwoche waren die Preise für Diesel noch gesunken, E10 war zuletzt bereits teurer geworden. Der Unterschied bei den Preisen für beide Kraftstoffsorten vergrößerte sich durch die jüngste Entwicklung weiter. Ein Liter Diesel kostet jetzt im Schnitt 10,9 Cent weniger als ein Liter E10, nach 8,0 Cent in der Vorwoche.


Foto: Zapfsäule, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet kaum verändert – Blick auf US-Arbeitsmarkt

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Mittwochmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit 15.595 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Zurückhaltung prägt aktuell die Märkte. „Der Dax hat jetzt eine schwere Aufgabe vor sich. Es wird nicht einfach, das neue Jahreshoch zu verteidigen“, sagte Thomas Altmann von QC Partners am Morgen. Die aktuell geringen Börsenumsätze hätten den Anstieg auf das neue Jahreshoch begünstigt.

Die niedrigen Umsätze zeigten aber auch, dass es im Moment nur relativ wenige überzeugte Käufer gebe. „Es darf durchaus die Frage gestellt werden, ob diejenigen, die zuletzt gekauft haben, wirklich kaufen wollten oder ob sie kaufen mussten“, so der Marktanalyst. Angesichts des Kursanstieges hätten einige ihre Short-Positionen schließen müssen, um weitere Verluste zu vermeiden. „Die zuletzt deutlich schwächeren US-Konjunkturdaten werden bis jetzt überraschenderweise nicht als Verkaufssignal gewertet.“

Der US-Arbeitsmarktbericht der privaten ADP-Agentur werde am Mittwoch einen ersten Vorgeschmack auf das geben, was die Börsianer im offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag erwarte. Schätzungen zufolge habe sich der US-Arbeitsmarkt im März moderat abgeschwächt. „Eine moderate Abschwächung wäre genau das, was die Fed sehen will, um mit ihren Zinserhöhungen auf die Zielgerade einzubiegen“, so Altmann. Der Ölpreis stieg am Morgen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 85,40 US-Dollar und damit 46 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Mittwochmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0965 US-Dollar (+0,11 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9120 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Baerbock fordert "faire Lastenverteilung" in Nato

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Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) fordert in der Nato eine „faire Lastenverteilung“. „Unsere militärischen Fähigkeiten müssen miteinander harmonieren“, sagte sie am Dienstag beim Treffen der Nato-Außenminister in Brüssel.

Man müsse darauf schauen, dass die „unterschiedlichen Fähigkeiten der Partner kompatibel sind“. Mit Blick auf das Zwei-Prozent-Ziel sagte sie, dass es wichtig sei, nicht nur über „reine Prozentzahlen“ sondern auch über Fähigkeitsziele zu sprechen. Gerade die Bemessung am Bruttoinlandsprodukt bedeute, dass man in „wirtschaftlich schwierigen Zeiten“ Nato-Ziele erreiche, obwohl man militärisch noch nichts erreicht habe, so Baerbock. Die Nato-Staaten hatten 2014 vereinbart, bis 2024 die Verteidigungsausgaben jeweils auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigern zu wollen.

Bei dem zweitägigen Gipfeltreffen wurde unter anderem über die Umsetzung dieses Ziels gesprochen. Darüber hinaus stand das Verhältnis zu China bei den Beratungen auf der Tagesordnung. Gerade die USA betonen mögliche Gefahren aus Peking, während andere Länder vor zu starker Ausgrenzung warnen. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron reist am Mittwoch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einem dreitägigen Staatsbesuch nach China.


Foto: Bundeswehr-Panzer „Fuchs“, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grüne fordern Positionierung von Scholz zur Kindergrundsicherung

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Olaf Scholz, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Streit um die Kindergrundsicherung sieht Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Verantwortung. „Jetzt ist es auch an der Zeit, dass der Kanzler hier mal Position bezieht und sagt, ob er es ernst meint mit dem Kampf gegen Kinderarmut“, sagte der Grünen-Politiker dem RBB. „Wir haben Konzepte vorgelegt.“

Dem widersprach Linda Teuteberg, die für die FDP im Bundestag sitzt: „Das, was Frau Paus uns vorgelegt hat, war jetzt noch nicht überzeugend“. Erstmal müsse die Bundesfamilienministerin ein „ordentliches Konzept“ vorlegen. Mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten Kindergrundsicherung ab 2025 will die Ampel-Koalition mehr Kinder aus der Armut holen. Die Finanzierung ist in der Ampel-Koalition allerdings umstritten.

Familienministerin Lisa Paus (Grüne) will eine Aufstockung auf zwölf Milliarden Euro, Finanzminister Christian Lindner (FDP) sieht dafür jedoch kaum finanziellen Spielraum. Seine frühere Generalsekretärin Teuteberg sagte im RBB, wenn Paus einen finanziellen Mehrbedarf sehe, müsse sie den „jetzt plausibler darlegen“. Auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Ottilie Klein sprach im RBB von einem fehlenden Konzept der Bundesfamilienministerin. „Also mir ist da noch nichts begegnet. Es gibt ein Eckpunktepapier, das auch nicht transparent ist, wo auch die Zahlen nicht drinstehen. Uns ist nicht ganz klar, was da geplant ist.“


Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

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Bauministerin warnt vor Einbau neuer Gasheizungen

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Gasheizung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) warnt Eigentümer davor, angesichts der Heizungspläne der Koalition noch schnell neue Gasheizungen einbauen zu lassen. „Wer also jetzt denkt, er ist besonders sparsam, und kauft sich noch schnell eine Gasheizung, der irrt und wird sich in einigen Jahren ärgern“, sagte sie der „Rheinischen Post“.

Denn momentan werde der Gaspreis noch mit Milliarden stabilisiert. „Das wird nicht ewig so bleiben. Der CO2-Preis steigt“, so Geywitz. Zugleich müsse man den Menschen den Einstieg in den Ausstieg durch staatliche Unterstützung ermöglichen.

„Machen wir das nicht und die Leute bauen sich jetzt rasch preiswertere Gasheizungen ein, wäre das teuer und kontraproduktiv.“ Bei der energetischen Sanierung sei es zudem so, dass sie nach mehreren Jahren wirtschaftlich sei. Auch der Gesetzentwurf zum neuen Gebäudeenergiegesetz mache deutlich: „Am Anfang wird es teurer, doch dann spart man. Ich sehe aber das Problem, dass sich viele erst mal die Investition nicht leisten können. Darüber sprechen wir jetzt in der Koalition“, sagte Geywitz.


Foto: Gasheizung, über dts Nachrichtenagentur

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