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Clue erhält von 7 Mio. Euro und startet Crowdfunding-Kampagne

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Mit 11 Mio. Nutzer:innen in 190 Ländern wird Clue außerdem seine allererste Community-Investitionsrunde starten, um die Produktentwicklung voranzutreiben und Nutzer:innen zu ermöglichen, am zukünftigen Erfolg von Clue teilzuhaben

Clue, der von Frauen gegründete und geführte Perioden-Tracker und Begleiter für reproduktive Gesundheit, gibt heute eine Finanzierungsrunde in Höhe von 7 Millionen Euro bekannt. Die Mittel sollen verwendet werden, um Clues innovatives digitales Angebot zur Familienplanung zu skalieren, das Produktportfolio zu erweitern und die dringend erforderlichen Forschungsarbeiten fortzusetzen, um die geschlechtsspezifische Datenlücke zu schließen.

Die aktuelle Finanzierungsrunde wird von den Bestandsinvestoren Balderton Capital und Union Square Ventures angeführt. Zum ersten Mal in seiner Geschichte wird Clue auch die Nutzer:innen-Community einladen, über Crowdcube Investor:innen zu werden. Dieser Schritt bringt die wichtigsten Stakeholder:innen des Unternehmens, die Community, noch näher an den Produktentwicklungsprozess heran. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, am zukünftigen Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Die Community-Investor:innen können sich an der Entwicklung der Clue-App beteiligen und sie durch Funktionsumfragen und Tests sowie in Foren unmittelbar mit dem Clue-Team beeinflussen.

Clue Conceive wird bei Nutzer:innen immer beliebter
11 Millionen Menschen in 190 Ländern verlassen sich jeden Monat auf die Clue-App, um ihren eigenen Menstruationszyklus besser zu verstehen und mehr über ihre reproduktive Gesundheit zu erfahren. Während die grundlegenden Periode-Tracking-Funktionen kostenlos verfügbar sind, bietet das Premium-Abonnement namens “Clue Plus” den Abonnent:innen zusätzliche evidenzbasierte Funktionen und erweiterte Einblicke. Sie haben auch Zugang zu Modi wie Clue Conceive, einem CE-gekennzeichneten Clue-Feature, das Nutzer:innen auf ihrem Weg zur Empfängnis begleitet. Der neue Modus wurde sehr positiv aufgenommen: So stieg die Nutzung in den letzten drei Monaten um über 50 % und macht nun 12 % der zahlenden Clue Plus-Nutzer:innen aus.

Skalierung der digitalen Tools für Frauengesundheit und Familienplanung
Um die wachsende Nachfrage nach nicht-hormonellen Verhütungsmethoden zu bedienen und die Entscheidungsmöglichkeiten bei der Fortpflanzung weltweit grundlegend zu verbessern, konzentriert sich Clue auf die Skalierung seiner digitalen Tools für Frauengesundheit und FamilienplanungAußerdem wird Clue sein Produktportfolio erweitern, um unterversorgte Lebensabschnitte, einschließlich der Menopause, einzubeziehen, und somit eine echte Begleit-App für das Leben zu werden – von der ersten bis zur letzten Periode.

Wesentliche Aufgabe von Clue ist zudem, die Forschungsbemühungen fortzusetzen, um die geschlechtsspezifische Datenlücke zu schließen. Seit dem Start vor zehn Jahren haben die Nutzer:innen über 530 Millionen Zyklen aufgezeichnet. Damit haben sie zu bahnbrechenden Forschungsarbeiten mit sorgfältig ausgewählten Forschungspartner:innen an Universitäten wie Stanford und Oxford beigetragen.

Ein Datensatz mit mehr als 13 Milliarden anonymisierten Datenpunkten unterstützt Studien, beispielsweise die Untersuchung, wie sich die COVID-19-Infektion und Impfstoffe auf den Menstruationszyklus auswirken (sie soll in den kommenden Monaten veröffentlicht werden). Die Erkenntnisse aus diesen Studien werden zum Nutzen der Clue-Community und aller Menschen mit einem Zyklus veröffentlicht.

Bevor das Crowdfunding für die breite Öffentlichkeit geöffnet wird, können sich Clue-Nutzer:innen bereits exklusiv vor der Crowdcube-Community am 18. April 2023 beteiligen. Jeder im Vereinigten Königreich und in der EU kann zu den gleichen Bedingungen wie die institutionellen Investoren von Clue investieren und für 10 oder 100.000 Euro Teilhaber:innen werden.

Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle PIABO PR GmbH

PINKTUM beruft KI-Experten in die Geschäftsführung

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alois krtil

Alois Krtil als CTO ernannt

Der E-Learning-Anbieter PINKTUM hat den KI-Experten Alois Krtil zum 01. April in die Geschäftsführung berufen. Kritl übernimmt als CTO die Verantwortung für das neu geschaffene Ressort Technology und wird bei PINKTUM KI als Schlüsseltechnologie ausbauen.

Damit gewinnt das Unternehmen, das europaweit zu den führenden Anbietern für die Entwicklung von Soft Skills zählt, einen besonders versierten Experten. Krtil verfügt über mehr als 13 Jahre Erfahrung in der Initiierung und Implementierung KI gestützter Technologie-Prozesse und kontinuierlichen Optimierung von Geschäftsmodellen. Mit der Benennung von Kritl signalisiert PINKTUM, dass die Zukunft der digitalen betrieblichen Weiterbildung in der Optimierung durch künstliche Intelligenz liegt.

Alois Krtil (41) ist CEO des 2019 gegründeten Artificial Intelligence Center Hamburg (ARIC), Partner der Deep-Tech und Innovations-Boutique Caps & Collars, Mentor des Creative Destruction Lab und Mitglied im Aufsichtsrat der Uniique Information Intelligence AG.

Joachim Pawlik, CEO von PINKTUM, erklärt: „Alois Krtil ist ein herausragender Innovator und KI-Experte. Mit ihm als CTO wollen wir das Lernen im beruflichen Umfeld revolutionieren und möglichst vielen Interessierten individuell optimierte Lernwege zur Verfügung stellen. Mit KI können wir Lernangebote auf Basis großer anonymisierter Datenmengen für den Einzelnen zuverlässig optimieren und dies bezahlbar machen. Genau diesen Ansatz benötigen wir für unser internationales Wachstum in einem sehr dynamischen Marktumfeld.“

Zu seiner Berufung erklärt Alois Krtil: „Künstliche Intelligenz wird unsere Arbeitswelt und damit auch den Markt der Weiterbildung in den nächsten Jahren deutlich verändern. Ich habe mir fest zum Ziel gesetzt, die erfolgreiche Wachstumsgeschichte von PINKTUM weiterzuschreiben. Dazu gehört für PINKTUM das Wissen und die Fertigkeiten bei der Daten- und KI-Nutzung für eine zielgenaue Aus- und Weiterbildung weiterzuentwickeln. Die PINKTUM-DNA ist sehr agil und ich freue mich, die sich schnell entwickelnde Schlüsseltechnologie in der E-Learning-Branche einzusetzen, um wirkungsvolle Lernkonzepte zu entwickeln.“

Mit der Verstärkung von Alois Krtil als CTO erweitert sich die PINKTUM-Führung um CEO Joachim Pawlik, CPO Dr. Wolf-Bertram von Bismarck, CSO Philipp Mehrtens und COO Christine Rave. So wird das Unternehmen die Internationalisierung vorantreiben und weltweit einen neuen Standard für professionelles E-Training in der betrieblichen Weiterbildung setzen.

Die Schaffung des neuen Bereichs Technology reiht sich in den anhaltend starken Expansionskurs des E-Training-Anbieters ein. So ist der Personalstamm von PINKTUM dynamisch gewachsen. Seit 2022 verdoppelte er sich auf rund 150 Mitarbeitende. Auch 2023 setzt das Unternehmen sein expansives Wachstum weiter fort.

Bild: PINKTUM beruft KI-Experten Alois Krtil als CTO in die Geschäftsführung. / Bildrechte: Raimar von Wienskowski

Quelle PINKTUM: Pink University GmbH

Authentisches Afrika erleben

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Mauritius zu paradiesischen Preisen

Das luxuriöse Fünf-Sterne-Resort Heritage Le Telfair auf Mauritius offeriert seinen Gästen ein einmaliges Arrangement. Wer bis zum 30. April 2023 seinen herrlichen Urlaub im Le Telfair Golf und Wellness Resort bucht, sichert sich einen Rabatt ab 43 Prozent für seinen Aufenthalt bis zum 22. Dezember 2023. Dieses atemberaubende Resort offeriert jedem Gast einen spektakulären Urlaub, in dem es an nichts fehlt. Von Kinderclubs über kulinarische Highlights bis hin zu einer unbeschreiblichen Wellnesserfahrung ist im Le Telfair alles zu finden.

Gäste, die diesen speziellen Buchungsvorteil nutzen, genießen neben den einmaligen Vergünstigungen viele weitere Annehmlichkeiten. Zwei Kinder bis zu zwölf Jahren übernachten ohne Aufpreis im Zimmer der Eltern. Suiten in acht verschiedenen Varianten lassen keine Wünsche offen. Die Beachfrontsuiten führen direkt auf den malerischen Strand, während sich die Garden View Suiten an eine gepflegte Grünanlage anschließen. Von jedem Gästezimmer genießt man einen spektakulären Blick auf den Indischen Ozean.

Auf dem preisgekrönten Le Château Golf Course spielen Golfliebhaber zwischen majestätischen Bergen und einem idyllischen Ausblick auf das Meer an 45 Löchern. Für Gäste des spezifischen Arrangements entfällt das Greenfee. Neben dem bekannten Le Château Golf Platz liegt das 1300 Hektar große Naturreservat im Bel Ombre mit seiner einzigartigen Tierwelt und außergewöhnlichen Flora. Hier lockt die beeindruckende Natur in tausend Grüntönen zu spannenden Abenteuern.

Wer lieber entspannt, ist im Seven Colours Spa genau richtig. In der authentischen mauritischen Wellness Oase lassen sich Gäste mit natürlichen Produkten verwöhnen. Auf 2000 Quadratmetern wartet purer Wellness-Luxus mit einem Hydrotherapiebecken, einem Whirlpool und Duschen im Freien.

Auch für die jungen Reisenden wird gesorgt. Der Timomo Kinderclub organisiert ein umfangreiches Programm an Freizeitaktivitäten, darunter kulinarische Workshops, Picknicks und sportliche Betätigungen. Im Babyclub werden auch die Kleinsten von speziell ausgebildetem Personal betreut.

Die fünf ausgezeichneten Restaurants versorgen die Gäste täglich mit unzähligen kulinarischen Highlights. Im Le Palmier genießt man frisches Seafood direkt am Strand. Das Gin´ja offeriert panasiatische Küche und im Hauptrestaurant Annabella´s werden herzhafte Köstlichkeiten serviert.

Wer anlässlich der Flitterwochen oder eines Hochzeitsjubiläums länger als fünf Nächte in diesem afrikanischen Paradies verbringt, bekommt vom Resort exklusiv Geschenke überreicht.

Bildcredits: Rogers Hospitality/Heritage Le Telfair auf Mauritius

Quelle WeberBenAmmar PR

RWI gegen Energie-Soli

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Strommast, über dts NachrichtenagenturEssen (dts Nachrichtenagentur) – Anders als der Sachverständigenrat der fünf Wirtschaftsweisen ist Christoph Schmidt, Präsident des Essener RWI-Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung, gegen einen Energie-Solidaritätszuschlag. Ihn habe der Vorschlag aus „mindestens zwei Gründen“ überhaupt nicht überzeugt, sagte Schmidt der „Rheinischen Post“.

„Erstens führen zusätzliche Belastungen der höheren Einkommen – die ja in der Krise ebenfalls bereits geschmälert wurden – tendenziell zu niedrigeren Investitionen. Das daraus resultierende längerfristig niedrigere Wachstum kann wohl niemand ernsthaft wollen.“ Zudem könnte die Politik „nach ihrem Umgang mit dem ursprünglichen Solidaritätszuschlag wohl kaum noch glaubwürdig eine zeitliche Begrenzung dieser zusätzlichen Belastung vermitteln“, so Schmidt.


Foto: Strommast, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bund plant Bauprojekte für über 2 Milliarden Euro

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Bundeskanzleramt in Berlin, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die umstrittene Erweiterung des Bundeskanzleramts sowie der Anbau für das Bundesfinanzministerium sind nicht die einzigen teuren Neubauprojekte, die der Bund derzeit plant. Derzeit seien Großprojekte für mindestens 2,1 Milliarden Euro in Planung, berichtet das Nachrichtenportal T-Online.

Finanzminister Christian Lindner (FDP) hatte zuletzt die Erweiterung des Kanzleramts infrage gestellt und zugleich angekündigt, auch den Anbau für sein eigenes Ressort zu überprüfen. „Diese Prüfungen dauern an“, sagte ein Sprecher des Ministeriums dem Nachrichtenportal. Das Bundesfinanzministerium appelliert zudem erneut an die Bundesregierung, ihre Bauprojekte zu überprüfen. „Im Zuge der aktuellen Haushaltsverhandlungen werden alle Vorhaben der Bundesregierung auf ihre Darstellbarkeit im Bundeshaushalt überprüft“, sagte ein Sprecher.

„Angesichts der erweiterten Nutzung ortsflexiblen Arbeitens sollten auch alle Raumplanungen aus der Zeit vor der Pandemie sinnvoller Weise überprüft werden. Dies ist Teil der jeweiligen Ressortverantwortung.“ Allein der Erweiterungsbau des Kanzleramts auf der gegenüberliegenden Seite der Spree soll etwa 800 Millionen Euro kosten. Beim Anbau fürs Finanzministerium wird mit 600 bis 800 Millionen Euro geplant.

Hinzu kommen dem Bundeshaushalt 2023 zufolge 113 Millionen Euro für ein Bürogebäude an der Spree. Dort soll für etwa fünf Jahre Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seinen Mitarbeitern einziehen, während das Schloss Bellevue grundsaniert wird. Wer anschließend dort einziehen soll, ist unklar. Ein Erweiterungsbau des Bundesumweltministeriums soll für rund 240 Millionen Euro mit bestmöglicher Nachhaltigkeitszertifizierung entstehen.

Dort sollen auch Mitarbeiter des Berliner Abgeordnetenhauses und „noch nicht festgelegte Nutzer“ unterkommen, wie das Ministerium mitteilte. An der Berliner Wilhelmstraße soll laut Bundesanstalt für Immobilienaufgaben zudem der Südteil des Postblocks bebaut werden. Laut Ausschreibung wird dort ein weiteres Ministerialgebäude für 200 Millionen Euro geplant. Der Bundesanstalt zufolge sollen hier weitere 980 Arbeitsplätze entstehen.

„Ein endgültiger Nutzer steht zurzeit noch nicht fest.“ Darüber hinaus schießen die Kosten für das neue Besucherzentrum des Deutschen Bundestags in die Höhe. Mittlerweile werden sie Medienberichten zufolge auf 200 Millionen Euro geschätzt.


Foto: Bundeskanzleramt in Berlin, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Rüstungsindustrie fordert konzertierte Aktion für Waffenkäufe

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Deutsches Kriegsschiff, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der deutschen Rüstungsindustrie wird der Ruf nach neuen Strukturen zur Beschaffung von Ausrüstung für die Bundeswehr lauter. „Wir brauchen jetzt eine konzertierte Aktion von Politik, Industrie und Beschaffungsbehörde“, sagte der Geschäftsführer des deutschen Marineausrüsters Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS), Oliver Burkhard, der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS).

„Sie müssen sich einig sein: Wir brauchen diese Produkte, und zwar schnell.“ Burkhard wandte sich in diesem Zusammenhang auch gegen den Kauf von Waffensystemen im Ausland. Man müsse „deutsche Steuergelder auch in Deutschland investieren“, sagte er der FAS. Es gehe um rund 7.000 Beschäftigte an der Küste von Emden bis Wismar. „Das sind ordentliche Jobs, da gilt der Tarif der IG Metall, da wird anständig bezahlt, da gibt es Demokratie im Betrieb“, so Burkhard.

Es sei zudem „eine gute Referenz im Ausland, wenn unsere Heimatmarine bei uns bestellt“. Der Rüstungsmanager kritisierte zugleich eine Ambivalenz der Politik, die einerseits Rüstungsexporte in strategisch wichtige Regionen forciere und andererseits Exportgenehmigungen immer restriktiver handhabe. „Wir wünschen uns von der Politik mehr Klarheit“, sagte Burkhard. „Wenn eine Regierung sagen würde, wir exportieren gar nicht mehr, dann akzeptieren wir das selbstverständlich. Irgendwann werden wir dann aber die Schlüsseltechnologie nicht mehr bedienen können.“

Um die Lieferung neuer Waffensysteme zu beschleunigen, sind nach Burkhards Worten bescheidenere Anforderungen nötig. So müssten im Fitnessraum einer Fregatte nicht unbedingt die Grenzwerte der deutschen Sportstättenverordnung eingehalten werden. „Unsere Fregatte für Ägypten war gut drei Jahre nach Vertragsunterzeichnung fertig“, sagte Burkhard.

„Das könnten wir auch für Deutschland. Die Politik müsste nur die Anforderungen entsprechend formulieren.“ Der TKMS-Chef zeigte sich zuversichtlich, dass sein Unternehmen über kurz oder lang Aufträge aus dem Bundeswehr-Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro erhalten werde. „Irgendwann wird man schon auf uns zukommen“, sagte er.

„Mich werden Sie nur aufgeregt erleben, wenn man deutsche Steuergelder ins Ausland trägt.“


Foto: Deutsches Kriegsschiff, über dts Nachrichtenagentur

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London: Russische Angriffe auf Energieinfrastruktur gescheitert

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Umspannwerk, über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Eine russische Angriffswelle auf die Energieinfrastruktur der Ukraine im vergangenen Winter ist nach Angaben des britischen Militärgeheimdienstes größtenteils gescheitert. Russland, das im Oktober vergangenen Jahres begonnen hatte, Einrichtungen wie beispielsweise Kraft- und Umspannwerke gezielt mit Marschflugkörpern und Drohnen zu attackieren, habe diese Angriffe seit Anfang März reduziert, heißt es im täglichen Lagebericht von Samstag aus London.

Die Angriffe würden zwar fortgesetzt, jedoch mit verminderter Intensität. Die Auswirkungen auf die Stabilität des Energienetzes seien somit weniger drastisch als zu Beginn der Angriffswelle. Zudem gelinge es der Ukraine, ganze Transformatoren zu ersetzen, was bei einem Gewicht von bis zu 100 Tonnen pro Einheit eine große logistische Herausforderung sei, so die Briten.


Foto: Umspannwerk, über dts Nachrichtenagentur

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Finanzminister sieht nur begrenzte Mittel für Heizungs-Förderung

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Gas-Heizung aus den 90ern, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Staat wird die Kosten für einen Heizungstausch nach den Worten von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) nur im begrenzten Umfang durch Zuschüsse auffangen können. „Richtig ist, dass der steigende CO2-Preis ohnehin in den kommenden Jahrzehnten wirtschaftliche Anreize für Veränderungen setzt“, sagte Lindner der „Rheinischen Post“.

„Aber wir wollen Tempo machen und im Übrigen soziale Härten vermeiden.“ Allerdings müsse man klar sagen, dass der Staat „nicht auf Dauer und nicht vollständig“ die Kosten tragen könne, so Lindner. „Wir müssen begrenzte Mittel also möglich effektiv einsetzen.“ Es werde niemand im Stich gelassen, der Unterstützung benötige.

Allerdings müsse er daran erinnern, dass der Staat kein eigenes Geld habe. Es seien am Ende immer die Steuerzahler, die für die Subventionen aufkommen müssten. „Ich halte eine Förderung bezogen auf die auszutauschende Heizung für sinnvoll. Damit würde die höchste Förderung erhalten, dessen Heizung den höchsten CO2-Ausstoß aufweist. Das wäre besonders effektiv, denn dadurch bekämen wir besonders viel Klimaschutz pro Euro. Außerdem haben Haushalte mit wenig Einkommen oft auch ältere Heizungen. Hier gibt es einen sozialen Aspekt.“

Die Bundesregierung will ab 2024 nur noch den Einbau von neuen Heizungen erlauben, die zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden.

Diese so genannte Wärmewende soll helfen, dass Deutschland die Klimaziele erreicht.


Foto: Gas-Heizung aus den 90ern, über dts Nachrichtenagentur

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"Letzte Generation" will an Schulen Unterstützer werben

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Klimaprotest, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ planen bundesweit Vorträge in Klassenräumen, um Schüler über „zivilen Widerstand“ zu informieren und neue Mitstreiter für ihre Aktionen zu gewinnen. Das berichtet die „Welt am Sonntag“ unter Berufung auf eine Teilnahme an internen Informationsveranstaltungen der Gruppe.

Bei einem digitalen Treffen am vergangenen Dienstag etwa informierten Vertreter der „Letzten Generation“ Interessierte über ihre Pläne, systematisch an Schüler heranzutreten. Zu den rund zwei Dutzend Teilnehmern verschiedener Altersgruppen gehörten Studenten, Lehrer, eine Theologin und ein Landwirt. Das „vorrangige Ziel“ der Vorträge an Bildungseinrichtungen sei die „Aufklärung“ über die Aktionen der „Letzten Generation“, hieß es. Die Aktivisten wollen sich in die Bildungseinrichtungen einladen lassen. Zielgruppe seien „hauptsächlich“ Schüler aus der Oberstufe, die sich mit ihren Smartphones mit den Aktivisten vernetzen könnten. Darüber hinaus hieß es: „Wir hatten auch Anfragen von Grundschulen, auch das ist eine Möglichkeit.“ So könne die Meinung von Eltern durch Kinder beeinflusst werden. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) zeigte sich alarmiert: „Führende Vertreter der Letzten Generation begehen fortgesetzt Straftaten. Einige säen immer wieder Skepsis gegen die repräsentative Demokratie“, sagte er der „Welt am Sonntag“.

„Solches Gedankengut kann kritisch im Unterricht besprochen und eingeordnet werden. Aber niemandem, der solches Gedankengut vertritt, darf in einer Schule der rote Teppich ausgerollt werden.“ Auch die CDU lehnt Auftritte der Aktivisten ab.

„Unsere Schulen dürfen nicht als Plattform für eine radikale Gruppe, deren Mitglieder auch vor Straftaten nicht zurückschrecken, missbraucht werden“, sagte Thorsten Frei (CDU), Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag. Die Mitglieder der „Letzten Generation“ hätten sich „schon lange aus dem demokratischen Diskurs verabschiedet“, deshalb könne die Gruppe „kein Partner für Schulen sein“. Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, sieht die Grenze des Zulässigen überschritten, wenn „Schulleitungen oder Lehrkräfte Organisationen und Referenten in die Schule einladen, die explizit für die Beteiligung an rechtswidrigen Aktionen werben und die Schule quasi als Rekrutierungsszene nutzen“. Dadurch werde der „Schutzraum Schule missbraucht und instrumentalisiert“, so Meidinger.

„Was erzählen wir Eltern, deren Kinder anschließend straffällig werden, weil sie in der Schule für die Beteiligung an solchen Rechtsverstößen geworben wurden?“ Die von der „Letzten Generation“ geplanten Events seien „nicht erlaubt“, so der Verbandschef. „Das sollten die Schulministerien und Landesregierungen eindeutig klarstellen.“


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

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Fast jeden dritten Arbeitstag stirbt ein Bauarbeiter im Job

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Baustelle, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Arbeit am Bau gehört in Deutschland zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen. 2022 sind 74 Bauarbeiter im Job gestorben, weitere 99.380 Bauunfälle wurden gemeldet.

„Das sind erschreckende Zahlen“, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Robert Feiger, mit Blick auf die vorläufige Jahresbilanz der Berufsgenossenschaft für die Bauwirtschaft (BG BAU), über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben) berichten. Im vergangenen Jahr ist damit statistisch gesehen alle dreieinhalb Arbeitstage ein Bauarbeiter im Job gestorben. Zum Vergleich: 2021 starben 85 Menschen auf Baustellen, 103.518 Unfälle wurden gezählt. Zwar ist die Zahl der Getöteten und Verletzten im Vergleich zum Vorjahr gesunken, doch die Unfallzahlen blieben „alarmierend“, so Feiger. „Auch wenn die Zahlen gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen sind, ist das Unfallgeschehen auf dem Bau hoch. Baustellen gehören nach wie vor zum Sorgenkind in Sachen Arbeitsschutz.“ Die Gewerkschaft geht davon aus, dass die Dunkelziffer der Unfälle noch deutlich höher liegen dürfte. „Zum einen werden viele – gerade kleinere Unfälle – gar nicht gemeldet“, sagte Feiger. „Zum anderen werden da, wo ausländische Beschäftigte auf Baustellen arbeiten, Unfälle vielfach bagatellisiert oder vertuscht.“ Die meisten Menschen sterben am Bau durch Abstürze von Dächern oder Gerüsten. Dies waren im Jahr 2022 allein 35 Bauarbeiter – und damit fast jeder zweite Getötete. Weitere je acht Personen wurden durch herabfallende Teile erschlagen oder von Baumaschinen tödliche verletzt, wie aus den Zahlen der BG BAU hervorgeht. Andere wurden auf Baustellen überfahren, verschüttet oder durch einen Stromstoß getötet. Feiger sieht die Unfallbilanz als Aufforderung, die Gefahren so weit wie möglich zu minimieren. „Sicherheit auf den Baustellen muss oberste Priorität haben“, mahnt der IG BAU-Chef. „Die Arbeit auf dem Bau darf für die Beschäftigten nicht zum Hochrisiko-Job werden, weil der Chef am Arbeitsschutz spart oder der Arbeitsdruck immer weiter steigt.“


Foto: Baustelle, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts