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EU-Institutionen einigen sich auf Maßnahmen zur Chip-Produktion

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EU-Fahnen, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Institutionen der EU haben sich im sogenannten „Trilog“-Verfahren auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, mit dem die Chip-Produktion in Europa angeregt werden soll. Das teilte die Schwedische Ratspräsidentschaft auf Twitter mit.

„Die Chip-Gesetzgebung wird das europäische Ökosystem für Halbleiter stärken und eine wichtige Rolle bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der EU auf globaler Ebene spielen“, hieß es darin. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Einigung. Der „European Chips Act“ werde eine saubere Technologieindustrie „Made in EU“ antreiben und die digitale Widerstandsfähigkeit und Souveränität stärken, so von der Leyen. Der ursprüngliche Vorschlag der Kommission für das Gesetzespaket sah unter anderem Fördergelder für die Erforschung und Produktion von Halbleitern vor.

Zudem wollte die Kommission einen Mechanismus zwischen den Mitgliedsstaaten schaffen, mit dem drohende Engpässe früh bemerkt und verhindert werden können. Um in Kraft zu treten, müssten die Maßnahmen nun noch vom Europäischen Parlament und dem Rat der Europäischen Union beschlossen werden.


Foto: EU-Fahnen, über dts Nachrichtenagentur

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Al-Wazir will Grundmandatsklausel retten

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Bundestagsplenum, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Hessens stellvertretender Ministerpräsident Tarek Al-Wazir (Grüne) will die im Zuge der jüngsten Wahlrechtsreform gestrichene Grundmandatsklausel retten. „Es ist richtig und überfällig, dass die Ampel eine Reform des Wahlrechts beschlossen hat, um den Bläh-Bundestag zu verkleinern“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

„Das war jahrelang an der CSU gescheitert, die immer nur an sich gedacht hat und deren Vorschläge die anderen Parteien benachteiligt hätten. Die Wahlrechtsreform ist also im Grundsatz völlig richtig.“ Al-Wazir fuhr jedoch fort: „Leider ist durch die kurzfristige Abschaffung der Grundmandatsklausel der falsche Eindruck entstanden, dass die Ampel insbesondere CSU und Linke schwächen will. Ich halte es daher für sinnvoll auszuloten, ob es die Möglichkeit gibt, genau in dieser Frage den Gesetzentwurf noch einmal anzupacken“, so der Grünen-Politiker.

„Bedingung dafür muss aber sein: Die Reform insgesamt darf nicht ausgehebelt werden.“


Foto: Bundestagsplenum, über dts Nachrichtenagentur

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Bürger bei Cannabis-Plänen gespalten

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Cannabis, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesbürger sind bezüglich der geplanten teilweisen Legalisierung von Cannabis gespalten. 49 Prozent finden die Pläne laut einer Forsa-Umfrage für das sogenannte „Trendbarometer“ von RTL/ntv richtig, 45 Prozent nicht.

Bei den Unter-30-Jährigen (63 Prozent) stoßen die Pläne der Bundesregierung zur Legalisierung von Cannabis deutlich häufiger auf Zustimmung als bei den Älteren (30-44-Jährige: 52 Prozent; 45-59-Jährige: 49 Prozent; Über-60-Jährige: 42 Prozent). Große Unterschiede zeigen sich in dieser Frage auch zwischen den Anhängern der drei Parteien der Berliner Ampel-Koalition: Während von den Anhängern der Grünen (70 Prozent) und der SPD (60 Prozent) jeweils eine deutliche Mehrheit die Pläne zur teilweisen Legalisierung von Cannabis befürwortet, halten sich bei den FDP-Anhängern die Befürworter (51 Prozent) und die Gegner (49 Prozent) die Waage. Mehrheitlich abgelehnt werden die Pläne laut der Umfrage von den Ostdeutschen (53 Prozent) sowie von den Anhängern von Union (60 Prozent) und AfD (54 Prozent). Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 14. bis 17. April 2023 erhoben.

Datenbasis: 1.003 Befragte.


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Bundesrechnungshof beanstandet Steuerermäßigungen für Oldtimer

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Hund in einem Oldtimer, über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesrechnungshof wirft Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vor, Besitzer von Oldtimern unangemessen zu subventionieren und fordert daher umgehend eine Korrektur der Kfz-Steuer. Ursprüngliches Ziel des Gesetzgebers sei es gewesen, nur solche Oldtimer steuerlich zu entlasten, die als „historische Sammlerstücke zur Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes“ eingesetzt würden, heißt es in einem Bericht des Rechnungshofs, über den die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Mittwochsausgaben berichten.

Inzwischen würden im Rahmen der günstigeren Oldtimer-Besteuerung aber auch ältere Fahrzeuge subventioniert, die im Alltag als übliche Verkehrsmittel eingesetzt würden, so die Kritik der Rechnungsprüfer. Dadurch sei die Zahl der Fahrzeuge mit einem „H“-Kennzeichen rasant auf das Dreifache des ursprünglich angenommenen Fahrzeugbestandes angewachsen. Die verursachten Mindereinnahmen beziffern die Prüfer auf jährlich 170 Millionen Euro. „In Zeiten des Klimaschutzes ist es weder angemessen noch zeitgemäß, Alltagsfahrzeuge mit hohen Emissionen steuerlich zu begünstigen“, kritisiert der Rechnungshof.

Er halte es daher für „zwingend“ notwendig, diese Fehlentwicklungen zu beseitigen. Für ältere Fahrzeuge, die als Oldtimer eingestuft sind, ist seit 1997 bei der Kfz-Steuer eine Pauschale fällig, die in der Regel niedriger ist als die reguläre Besteuerung nach den üblichen Kriterien wie Hubraum oder Schadstoffemissionen. Der Vorteil kann mehrere Hundert Euro im Jahr betragen. Zudem sind Oldtimer mit H-Kennzeichen von Fahrverboten in Umweltzonen befreit, und zwar unabhängig von ihren individuellen Emissionen.

Laut Bundesrechnungshof führt eine im Jahr 2007 leicht gelockerte Vorschrift dazu, dass immer mehr Alltagsfahrzeuge den Oldtimer-Status erhalten. Während die Bundesregierung anfangs von 135.000 Fahrzeugen ausging, ist der Bestand den Angaben zufolge bis 2020 auf 391.000 angewachsen. „Aufgrund der höheren Produktionszahlen und der Langlebigkeit der Fahrzeuge überschreiten zukünftig immer mehr Alltagsfahrzeuge die 30-Jahres-Grenze für die Einordnung als Oldtimer, sodass die Mindereinnahmen weiter steigen“, heißt es in dem Bericht.


Foto: Hund in einem Oldtimer, über dts Nachrichtenagentur

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Dax legt am Mittag zu – Banken vorn

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Dienstag nach einem bereits positiven Start bis zum Mittag weiter zugelegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 15.870 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vortagesschluss.

Bankenpapiere waren gegen Mittag, neben denen des Münchner Triebwerksherstellers Aero Engines, besonders gefragt. An der Spitze der Kursliste befanden sich folglich Anteilsscheine von MTU, der Commerzbank und der Deutschen Bank. Abschläge gab es unterdessen entgegen dem Trend bei den Papieren von Airbus, RWE und Henkel. „Der Dax versucht sich weiter auf dem Kursniveau von 15.850 Punkten halten zu können“, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow, den Handel am Mittag.

Das Sentiment helle sich zwar weiter auf, die vorhandenen Impulse reichten jedoch nicht aus, um dem Dax einen „Befreiungsschlag“ zu ermöglichen. „Zu groß ist dann doch die Skepsis über die Konjunkturentwicklung in den USA“, so Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0974 US-Dollar (+0,43 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9113 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Equinor Ventures investiert in Semodia

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Semodia Finanzierungsrunde von ca. 2 M€

Die Semodia GmbH mit Sitz in Radebeul (nahe Dresden) hat sich eine Finanzierungsrunde von ca. 2 M€ gesichert.

Das Startup ist Anbieter von modularen Software-Lösungen, mit der Kunden aus der Energie- und Prozessindustrie ihre Anlagen flexibler und einfacher auslegen, integrieren und betreiben können. Neben Equinor Ventures haben sich auch der bereits investierte TGFS Technologiegründerfonds Sachsen sowie ein erfahrener Business Angel Investor an der Series A-Runde beteiligt.

„Semodia ist ein spannendes, aufstrebendes Unternehmen mit großem Potenzial, die Integration von Systempaketen in industriellen Prozessen zu transformieren. Wir freuen uns darauf, mit Semodia zusammenzuarbeiten, um die Technologie und das Geschäftsmodell weiterzuentwickeln.“, sagte Kjersti Reinsnos, Leiterin von Equinor Ventures Europa. Equinor Ventures führte die Runde mit einem siebenstelligen Betrag an. Dies ist das erste Venture-Capital-Investment des norwegischen Energiekonzerns in Deutschland.

„Der TGFS beteiligt sich erneut an Semodia, da das Unternehmen großes Wachstumspotential aufweist und seit unserem Erstinvestment aufgezeigt hat, wie wertvoll der Einsatz von MTP in industriellen Prozessen ist. Als Bestandsinvestor war für uns daher klar, dass wir wieder an der Finanzierungsrunde teilnehmen.“, so Sören Schuster (Geschäftsführer TGFS).

Die Geschäftsführer und Gründer der Semodia GmbH, Anna Menschner und Dr. Stephan Hensel, freuen sich über das entgegengebrachte Vertrauen und auf die weitere Zusammenarbeit: „Mit diesem großartigen Investorenteam an unserer Seite können wir nun unsere Vision verfolgen, mit Hilfe unserer Softwarelösungen eine Verbindung zwischen Produzenten, Betreibern und Lieferanten in der Energietechnik und Prozessindustrie zu schaffen.“

Semodia plant, die neuen Mittel insbesondere in die Weiterentwicklung der eigenen Web-Plattform namens MTPlatform (mtp.semodia.com) zu investieren, das weitere Wachstum voranzutreiben sowie neue Märkte zu erschließen.

Bild Anna Menschner und Dr. Stephan Hensel

Quelle CFH Management GmbH

Autorisierte Biografie des KI-Pioniers Sebastian Thrun

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Sebastian Thrun – Eine deutsche Karriere im Silicon Valley

Sebastian Thrun – Eine deutsche Karriere im Silicon Valley

Am 19. April um 18 Uhr deutsche Zeit stellt die UNO-Denkfabrik Diplomatic Council die erste Biografie über den KI-Pionier Sebastian Thrun vor, die dieser autorisiert hat. Sie basiert auf stundenlangen Gesprächen des Biografen Andreas Dripke mit dem gebürtigen Deutschen, der mit 34 Jahren ins Silicon Valley auswanderte, mit 36 den KI-Lehrstuhl an der Stanford University übernahm und mit 39 als Mitglied in die US-amerikanische National Academy of Engineering und in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen wurde.

Sebastian Thrun war Vice President bei Google und Gründer des geheimen Forschungslabors Google X. Das Buch erhebt den Anspruch, „die wahre Geschichte hinter Google Maps, Street View, der Online-Uni­versität Udacity, Datenbrillen, selbstfahrenden Autos, auto­nomen Flugtaxis, dem digitalen Gesundheitswesen, der Künstlichen Intelligenz und anderen Erfindungen, die unsere Welt verändern“ zu erzählen.

Reise in die Welt der Tech-Eliten im Silicon Valley

Der frühere CEO von Google, Eric Schmidt, sagt über Thrun: „Sebastian ist einer der smartesten Menschen, die ich kenne. Er ist einer der klügsten Köpfe hinter dem modernen Silicon Valley.“ So ist das Buch über eine Biografie hinausgehend auch „eine Reise in die Welt der Tech-Eliten im Silicon Valley“, wie es im Klappentext heißt. Immerhin gehören zum Freundeskreis Thruns neben Eric Schmidt auch Jeff Bezos, Elon Musk und Larry Page, die in dem Buch mehrfach zu Wort kommen.

Die deutsche Nachrichten-Ikone Claus Kleber, die das Vorwort verfasst hat, sagt: „Als ich Sebastian Thrun zum ersten Mal traf, hatte ich keine Ahnung, wie wenig ich von Leben und Arbeit im Silicon Valley wusste. Für mich war es der Anfang einer steilen Lernkurve.“ Tatsächlich erfährt man in der Biografie aus erster Hand, wie die klügsten Köpfe im Silicon Valley denken und was sie für unser aller Zukunft planen. Schließlich zählt das Magazin Foreign Policy Sebastian Thrun selbst zu den fünf global einflussreichsten Denkern.

Motivationsbuch für den eigenen Lebensweg

Sebastian Thrun selbst will die Biografie über sich vor allem als einen „Motivationsschub für alle Menschen, die in ihrem Leben mehr erreichen wollen“ verstanden wissen. So gibt es in dem Werk auf beinahe jeder Seite einen Einschub wie „Sebastian sagt: Es ist egal, ob du in einem kleinen Dorf oder in einer Großstadt geboren wurdest. Es liegt allein bei dir, in die Welt hinauszugehen und deinen eigenen Lebensweg zu finden.“ So erklärt sich der Untertitel der Biografie: „Was wir von einem der klügsten Köpfe der Welt für unser eigenes Leben lernen können.“ Sebastian Thrun erklärt dazu: „Ich hoffe, dass dieses Buch viele Menschen motiviert, ihren eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten!“

Der Verlag Diplomatic Council Publishing schreibt dazu: In diesem Buch schildert der in Jahrzehnten denkende Visionär, erfolgreiche Unternehmer und vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler seine Lebensgeschichte. Die Leser profitieren dank unzähliger konkreter Ratschläge von der Lebens­erfahrung des Masterminds für ihren eigenen Lebensweg. Es ist ein Buch, das Eltern ihren Kindern, Großeltern ihren Enkeln, Kollegen und Freunde untereinander empfehlen.

Keine verbietende Ethik für Künstliche Intelligenz

Darüber hinaus legt der KI-Pionier in dem Werk seine Gedanken offen, welchen Einfluss Künstliche Intelligenz in Zukunft auf unser Leben nehmen wird. Die Angst vor Künstlicher Intelligenz hält er für maßlos übertrieben. „Die Menschheit nutzt seit Jahrhunderten Technik, die sie zuvor nicht kannte“, verweist er darauf, dass mit dem technischen Fortschritt stets das Betreten neuen Terrains verbunden ist. „Natürlich brauchen wir Regeln für KI wie für viele andere neue Technologien“, sagt er, aber er mag „keine verbietende Ethik, die uns, ohne die Technik zu kennen, vor ihr schützen will“. In dem Buch geht er detailliert darauf ein, welche KI-Regeln er für sinnvoll erachtet, was wir konkret von KI zu erwarten haben und wie menschliches und maschinelles Denken künftig zusammen funktionieren können.

Auszug aus dem Buch „Sebastian Thrun – Eine deutsche Karriere im Silicon Valley“

Der Technologie-Pionier, Wissenschaftler und Unternehmer Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Sebastian Thrun hat die weltweite Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI), des Maschinellen Lernens (ML) und der Robotik maßgeblich geprägt und ist Vorreiter unter anderem bei der Entwicklung selbstfahrender Autos und digitaler Hochschul­bildung.

Das Magazin Popular Science nahm den gebürtigen Deutschen 2005 in die Riege der „Brilliant Five“ auf. 2006 wurde er Fellow der American Association of Artificial Intelligence. 2011 erhielt er den Max-Planck-Forschungs­preis. Im gleichen Jahr kürte ihn Fast Company als „Fifths most creative person“. 2012 wurde ihm der begehrte „American Ingenuity Award“ des Smithsonian Magazine in der Kategorie „Education“ verliehen. Die European Association for Artificial Intelligence hat ihn als Fellow aufgenommen, die höchste Form der Mit­gliedschaft. Das Smithsonian Institute verlieh ihm 2015 die „James Smithson Bicentennial Medal“, die höchste Aus­zeichnung der wohl renommiertesten Kulturinstitution der Ver­einig­ten Staaten von Amerika.

Sie wird ausschließlich an Per­­sönlich­keiten verliehen, die „außergewöhnliche Bei­träge zu Kunst, Wissenschaft, Geschichte, Bildung oder Techno­logie geleistet ha­ben. Zu den weiteren Preisträgern gehören unter anderem die britische Königin Elizabeth II und Papst Johannes Paul II. 2016 verliehen ihm die Technische Universität im niederländischen Delft und das mexikanische National Politechnic Institute die Ehrendoktorwürde. Der US-Fernsehsender CNBC bezeichnete ihn 2018 als „Disrupter #8″ und das World Affairs Council verlieh ihm den „Global Leader­ship Award“. 2019 zog die Universität Hildesheim mit dem Ehrendoktor nach. 2021 wurde ihm die höchste Ehre der Universitätsstadt Aachen zuteil, der Aachener Ingenieurpreis. 2022 wurde er in Deutschland als „Vordenker“ ausgezeichnet; diese Ehre war zuvor unter anderem dem EU-Kommis­sionspräsidenten Jean-Claude Juncker und dem Rat der Wirtschaftsweisen zuteilgeworden.

Im gleichen Jahr nahm ihn der globale Think Tank Diplomatic Council, der zum engsten Beraterkreis der Vereinten Nationen gehört und die neue Biografie über ihn herausgibt, als Ehrenmitglied auf. Diese Aufzählung stellt lediglich eine Auswahl von Thruns Auszeichnungen und Ehrungen dar. Insgesamt hat Sebastian Thrun weit mehr als sechzig Auszeichnungen erhalten.

Die Biografie zeichnet den Weg des rebellischen Jugendlichen und des wissenshungrigen jungen Erwachsenen nach, gibt einzigartige Einblicke in sein Seelenleben und die Wurzeln seines Erfolges und verfolgt den Aufstieg des gleichzeitig ehrgeizigen und gelassenen Deutschen zum heim­lichen Superstar im Silicon Valley.

Seine Ausbildung und wissenschaftlichen Tätigkeiten führten ihn von den Universitäten Hildesheim und Bonn zur Carnegie Mellon University im US-amerikanischen Pittsburgh und von dort als Professor und Leiter des Artificial Intelligence Lab an die Stanford University in Kalifornien – bis er schließlich seine eigene Online-Universität gründete und damit das akademische Bildungswesen auf den Kopf stellte.

Seine wissenschaftliche Karriere verlief glänzend. Er hat an mehr als 30 Büchern mitgeschrieben, über 250 begutachtete Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, mehr als 100 wissenschaftliche Abhandlungen für Konferenzen und Workshops sowie technische Reports verfasst und ist an mehr als 25 erteilten Patenten beteiligt. Die Rolle seines Lebens hat er jedoch nicht als „Egghead im Elfenbeinturm“ gefunden, sondern als „praktischer Professor“, als überaus ambitionierter Denker und Macher in einer Person, dem es gelingt, Projekte aus der Taufe zu heben, die zuvor als undenkbar galten – bis Sebastian Thrun übernahm.

Google-Mitgründer Larry Page und Googles CEO Eric Schmidt beauftragten ihn mit dem Aufbau der geheimen Forschungs­abteilung Google X, in der unter anderem die Transformation der zuvor rein wissenschaftlichen KI-Forschung in die kommerzielle Nutzung und damit in unseren Alltag begann, und wo zuvor unmögliche Projekte wie Google Glass und Street View ihre Verwirklichung fanden.

Sowohl in Stanford als auch bei Google begeisterte er sich für selbstfahrende Autos. So entwickelte er mit dem Stanford Racing Team den autonom fahrenden Wagen „Stanley“ (eine liebevolle Hommage an den Namen der Universität Stanford), der unter anderem die US-amerikanische „Grand Challenge“, ein Rennen zwischen autonomen Roboterfahrzeugen, gewann. Mit seinem Unternehmen Kitty Hawk ging er noch einen Schritt weiter: Das Startup war aufgestellt, um mit Flugtaxis in Zukunft herkömmliche Fahrzeuge überflüssig zu machen.

Autonome Fahr- und Flugzeuge gelten als eine Schlüssel­anwendung für Künstliche Intelligenz. Doch mit Kitty Hawk scheiterte Sebastian Thrun vor­läufig. Es war nicht das erste Mal, denn sein Leben verlief keineswegs so geradlinig, wie es ein Schnelldurchgang durch die Biografie vermuten lassen könnte. Immer wieder war sein Werdegang von Brüchen gekennzeichnet ­– und von Neuanfängen.

Geblieben ist ein unverbesserlicher Optimist, tief verwurzelt in der unverrückbaren Überzeugung, dass die Zukunft besser sein wird als alles bisher Dagewesene. Dieser Optimismus ist erfrischend ansteckend. In diesem Sinne will die Biografie über Sebastian Thrun Optimismus verbreiten und Lust auf die Zukunft machen.

Weitere Informationen: www.diplomatic-council.org/sebastianthrun

Bild Buchcover „Sebastian Thrun“ / Quelle: Diplomatic Council

Quelle: euromarcom public relations

Sunvigo erhält 20 Mio. EUR in Finanzierungsrunde

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Sunvigo erhält 20 Mio. EUR in Finanzierungsrunde

Sunvigo nutzt die Wachstumsfinanzierung, um sein smartes Solar-as-a-Service Angebot zu erweitern und sein virtuelles Kraftwerk weiterzuentwickeln

Mit Future Energy Ventures (FEV) und dem Triodos Energy Transition Europe Fund investieren zwei führende Greentech-Investoren in das revolutionäre Geschäftsmodell von Sunvigo. Auch bestehende Investoren wie Eneco Ventures, Sparta Capital, der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und Übermorgen Ventures tragen zu insgesamt 12 Mio. EUR Wachstumsfinanzierung bei. Darüber hinaus hat die DKB AG weitere 7,5 Mio. EUR zur Finanzierung von Sunvigos Solaranlagen, Stromspeicher und Ladelösungen für E-Autos bereitgestellt.

Mit seinem smarten Solar-as-a-Service Produkt maximiert Sunvigo den Wert von Solaranlagen und vereinfacht den Zugang zu Solarstrom für Hausbesitzer. Das Unternehmen baut eine europaweite Grünstrom-Community auf, die bis 2030 mehr als eine Million Kunden haben soll, um den Übergang zu digitaler, mehr dezentraler und 100 % erneuerbarer Energie voranzutreiben.

Laut Ohad Mamann, Partner bei Future Energy Ventures, hat Sunvigo das Potenzial, die zukünftige Energielandschaft neu zu definieren. „Sunvigo skaliert die dezentrale Energieinfrastruktur, indem es die Nutzung von Solarstrom auf Hausdächern radikal vereinfacht. Gleichzeitig integriert Sunvigo seine Solarsysteme in ein virtuelles Kraftwerk und maximiert den Wert des überschüssigen Stroms aus der Solaranlage, indem es ihn innerhalb der Sunvigo-Community und auf dem Strommarkt anbietet. Wir freuen uns, in dieses unglaublich spannende Geschäftsmodell zu investieren.“

Daphne Postma, Senior Investment Manager beim Triodos Energy Transition Europe Fund, ist überzeugt, dass das Unternehmen ein einzigartiges Wertversprechen bietet. „Mit dem von Sunvigo erfundenen Solarstromvertrag wird Solarstrom vom eigenen Dach für Hausbesitzer so einfach wie die Nutzung von Strom aus dem Netz. Das Energiemanagementsystem von Sunvigo optimiert nicht nur den Verbrauch von Solarstrom, sondern ermöglicht auch eine intelligentere Nutzung von Netzstrom.“ Sowohl Ohad Mamann als auch Daphne Postma werden dem Advisory Board des Unternehmens beitreten.

In Zukunft wird Sunvigo über sein virtuelles Kraftwerk dem Stromnetz auch mehr Flexibilität bieten. Angesichts des steigenden Anteils volatiler Stromerzeugung und mehr unvorhersehbaren Stromverbräuchen durch E-Mobilität und Wärmepumpen ist diese Flexibilität dringend erforderlich.

Die Sunvigo-Gründer Dr. Michael Peters und Dr. Vigen Nikogosian werden die neuen Mittel nutzen, um das smarte Solar-as-a-Service Angebot des Unternehmens zu erweitern und sein virtuelles Kraftwerk weiterzuentwickeln. „Die aktuelle Energiekrise in Europa hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, wie dringend notwendig es ist, den Umstieg auf 100 % erneuerbare Energien zu beschleunigen, und unterstreicht die Bedeutung von Sunvigos Mission“, so Dr. Peters. „Als der Solarenergieversorger der Zukunft wollen wir unseren Kunden eine vollständig integrierte und digitale Energielösung inklusive smartem Solar-as-a-Service, Lademöglichkeit für E-Autos und dem attraktivsten Netzstrom anbieten.“

Bild der Gründer / Copyright Sunvigo

Quelle Sunvigo GmbH

The Dematerialised präsentiert digitale Kollektion mit aespa

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K-Pop-Band aespa, PAPER Magazine & The Dematerialised präsentieren digitale Capsule Collection

Warner Records’ erste K-Pop-Band aespa, PAPER Magazin und der Web3 Pionier The Dematerialised haben sich zusammengetan, um eine neuartige Fusion von Musik, Medien und Technologie zu präsentieren. Bei dem Projekt handelt es sich um eine digitale Capsule-Kollektion, die sich um aespa und ihre Fan-Audience dreht und die redaktionell auf Paper Magazine online begleitet wird.

Limitierte Artikel aus der digitalen Capsule Collection, darunter einzigartige æ-Maskottchen, abgestimmt auf das jeweilige Bandmitglied, Modeaccessoires und komplette Looks, können auf TheDematerialised.com per Kartenzahlung oder Kryptowährung noch bis Ende April erworben werden. Die Preisspanne liegt zwischen EUR 25,- und EUR 100,-.

2022 stürmte die K-Pop-Band aespa mit “Girls – The 2nd Mini Album” via Warner Records die Top 3 der Billboard 200. Es landete auch auf Platz 1 der Top Albums Sales Charts und erreichte die höchste Verkaufswoche seit November 2020. Das Album hat bisher über 1 Milliarde Streams generiert. Die digitale Kollektion ermöglicht es nun, den Fan Begriff in eine neue Dimension zu bringen und durch Besitz eines Artikels Teil der Community zu werden.

Außerdem bietet “The Dematerialised” ab sofort ein einzigartiges Goodie on top an: Jeder Käufer, der ein virtuelles Asset erwirbt oder erworben hat, erhält eine von vier digitalen aespa-Sammelkarten. Durch ein einzigartiges KI-generiertes Label auf der Karte ist jedes Sammelstück einzigartig und individuell gestaltet.

Diese Partnerschaft stellt einen neuen Knotenpunkt für Popkultur, Musik, Mode und Web3 dar, bei dem aespa an vorderster Front steht. Sie markiert vor allem den offiziellen Eintritt des PAPER Magazins in den Web3-Bereich.

„PAPER hat eine lange Tradition in der Förderung der nächsten großen Namen in der Unterhaltungsbranche, daher freuen wir uns auf diese kreative Zusammenarbeit, um das, was wir für die Popkultur tun, ins Web3 zu bringen“, sagt Justin Moran, EIC des PAPER Magazine.

„Die exklusive DMAT-Kollektion, die wir mitgestaltet haben, ist etwas, das den Fans, Web3-Enthusiasten und Trendsettern gewidmet ist, die den unübertroffenen Nutzen und das Design gleichermaßen bewundern werden“, sagt Marjorie Hernandez, Mitbegründerin von The Dematerialised.

Das Projekt wird auf der Polygon-Blockchain, einer führenden kohlenstoffneutralen Layer-2-Ethereum-Skalierungsplattform, gelauncht. So wird sichergestellt, dass aespa, das PAPER Magazine und die digitale Kapselkollektion von The Dematerialised so nachhaltig, inklusiv und zugänglich wie möglich sind.

Bildcredits The Dematerialised

Quelle Silk Relations GmbH

Sterbefallzahlen auch im März überdurchschnittlich

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Friedhof, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Sterbefallzahlen in Deutschland bleiben weiter überdurchschnittlich. Im März sind laut Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 94.000 Menschen gestorben, das waren acht Prozent mehr als im Mittel der Jahre 2019 bis 2022.

Im Februar hatten die Sterbefallzahlen nur leicht über dem Vergleichswert der vier Vorjahre gelegen (+1 Prozent) gelegen. Zeitgleich mit den erhöhten Sterbefallzahlen gab es im März eine hohe Zahl an Atemwegserkrankungen in Deutschland. Laut Influenza-Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind die Kriterien für eine Grippewelle seit Ende Februar erneut erfüllt. Ein Vergleich der gesamten Sterbefälle mit der Zahl der beim RKI gemeldeten Covid-19-Todesfälle nach Sterbedatum ist derzeit bis einschließlich der zwölften Kalenderwoche 2023 (20. bis 26. März) möglich: Beim RKI wurden bislang 418 Covid-19-Todesfälle mit Sterbedatum in dieser Woche gemeldet.

Die Zahlen liegen bereits seit Mitte Januar in etwa auf diesem Niveau. Im Unterschied zur Entwicklung der gesamten Sterbefallzahlen ist bei den Covid-19-Todesfällen im März somit keine deutliche Welle zu erkennen.


Foto: Friedhof, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts