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Gauck vergleicht Russland mit Deutschland nach Erstem Weltkrieg

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Joachim Gauck, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundespräsident Joachim Gauck hat Russland mit dem Deutschen Reich nach dem Ersten Weltkrieg verglichen. Die Welt habe es „mit einem gekränkten Führer und einer gekränkten Nation zu tun, vergleichbar mit Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg“, sagte Gauck dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe).

Deshalb seien Putins Beliebtheitswerte nach der Besetzung der Krim in die Höhe gegangen. „Das Neuerlangen von nationaler Größe ist eine sehr wirksame politische Methode, da scharen sich denn die Anhänger um eine Führungsgestalt“, meinte der in der DDR aufgewachsene Bürgerrechtler. „Putin hat erlebt: Gewalt nützt ihm, Krieg nützt ihm.“ Gauck hat nach eigenen Angaben früh die Gefährlichkeit von Russlands Präsident Wladimir Putin erkannt. „Mein Leben in der Diktatur hat mich gelehrt, einen solchen Typus Mensch zu lesen.“ Er habe mitbekommen, welche Verwüstungen Putins Tschetschenien-Krieg und was die Verfolgung der Opposition in Russland angerichtet habe. „Ich weiß, wozu ein KGB-Typ fähig ist“, fügte Gauck hinzu. Der frühere Bundespräsident hatte während seiner Amtszeit Russland nicht besucht.


Foto: Joachim Gauck, über dts Nachrichtenagentur

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ADAC will eigenen Schlüsseldienst anbieten

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ADAC, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Nach einem aus seiner Sicht erfolgreichen Pilotversuch will der ADAC bei seiner anstehenden Hauptversammlung in Bonn den Schlüsseldienst bundesweit ausrollen, auch für Nichtmitglieder. Dies sagte ADAC-Präsident Christian Reinicke der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

„Damit werden wir der einzige deutschlandweite Anbieter“, so Reinicke. Gleichzeitig wolle der Verband damit „ein Zeichen gegen den Wucher mancher Schlüsseldienste“ setzen. Der Verbandspräsident bekennt sich zum Wandel in der Antriebstechnik. „Die Reise geht klar in Richtung Elektromobilität, ob es einem gefällt, oder nicht“, sagte er. „Wir können das nicht ignorieren, sondern müssen uns mit dem Fachwissen unserer Experten im Sinne unserer Mitglieder in die Diskussionen neutral und sachlich einschalten.“ Der ADAC sei nach wie vor eine politische Lobbyorganisation, wolle aber mit Fachexpertise und nicht als Claqueure oder Polemiker wahrgenommen werden. Reinicke teile die Auffassung von Verkehrsminister Volker Wissing hinsichtlich Technologieoffenheit, „weil niemand zuverlässig vorhersagen kann, wie die Reise nach 2035 weitergeht“. Reinicke sagte weiter: „Es wäre unökologisch, alle Verbrenner zu verschrotten.“ Der ADAC wolle in Sachen E-Mobilität „Wegweiser und Berater für seine Mitglieder sein“, nicht aber Verteidiger des Status quo. „Mobilität ist heute viel mehr als nur Auto. Da reichen die alten Verhaltensmuster nicht mehr“, sagte Reinicke. Klimaschutz sei das Thema Nummer eins auch im ADAC.


Foto: ADAC, über dts Nachrichtenagentur

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DFB-Pokal: Frankfurt schlägt Stuttgart im Halbfinale

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Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt), über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Im Halbfinale des DFB-Pokals hat Eintracht Frankfurt gegen den VfB Stuttgart 3:2 gewonnen und zieht damit in das Finale gegen RB Leipzig ein. Zunächst waren die selbstbewussten Stuttgarter tonangebend und Tiago Tomás brachte ihnen die Führung in der 19. Minute.

Zunehmend fanden aber auch die Frankfurter in die Partie. In der 51. und kurz darauf in der 55. Minute drehten Evan Ndicka und Daichi Kamada das Spiel. Mit zunehmender Form der Frankfurter wirkte der VfB hingegen mutloser. In der 77. Minute verwandelte dann der zuvor gefoulte Randal Kolo Muani einen Foulelfmeter für Frankfurt.

Einen letzten Schub verpasste Enzo Millot den Stuttgartern, als er in der 83. Minute das dennoch letzte Tor der Partie schoss.


Foto: Randal Kolo Muani (Eintracht Frankfurt), über dts Nachrichtenagentur

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US-Börsen lassen nach US-Zinsentscheid nach – Öl billiger

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Wallstreet, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Mittwoch nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.414 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.091 Punkten 0,7 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.025 Punkten 0,5 Prozent schwächer. Nachdem die Leitindizes im Tagesverlauf überwiegend im Plus gestanden waren, sind sie nach der Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell ins Minus gedreht. Zwar war die Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte im Vorfeld bereits antizipiert worden. Doch Hoffnungen darauf, dass damit definitiv ein Scheitelpunkt erreicht ist, wollte Powell nicht bestätigen.

Man werde Zinsentscheidungen „von Sitzung zu Sitzung treffen, und zwar auf der Grundlage der Gesamtheit der eingehenden Daten und ihrer Auswirkungen auf die Aussichten für die Wirtschaftstätigkeit und die Inflation“, so der Fed-Chef. „Und wir sind bereit, mehr zu tun, wenn eine größere geldpolitische Zurückhaltung gerechtfertigt ist.“ In ihrer Erklärung betonten die Dollar-Währungshüter zudem, dass das US-Bankensystem ihrer Meinung nach „solide und widerstandsfähig“ sei – eine Einschätzung, die an der Börse durchaus umstritten ist. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Mittwochabend stärker.

Ein Euro kostete 1,1054 US-Dollar (+0,48 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9046 Euro zu haben. Der Goldpreis stieg deutlich, am Abend wurden für eine Feinunze 2.033,35 US-Dollar gezahlt (+0,83 Prozent). Das entspricht einem Preis von 59,09 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank hingegen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Mittwochabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 72,01 US-Dollar, das waren 331 Cent oder 4,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

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FED-Sitzung: Beruhigung für Märkte und Anleger

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Fed Gold Kreditmärkte Aktienmärkte Inflation US-Wirtschaft
Foto von Florian Ielpo (Quelle: LOIM)

Zwei Kommentare von Brandywine, Teil von Franklin Templeton, und von Lombard Odier Investment Managers zur heutigen Fed-Sitzung.

Auswirkungen der geldpolitischen Straffung wird auf Kreditverknappung treffen
Jack McIntyre, Portfoliomanager, Brandywine Global, Teil von Franklin Templeton:
Die Erklärung der Fed entsprach den Markterwartungen. Es handelte sich im Wesentlichen um eine „weniger aggressive“ Anhebung, eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, was bedeutet, dass die Fed in diesem Zyklus mit der Straffung der Zinsen am Ende sein könnte.

Es überrascht nicht, dass es keine Garantie für eine Pause gibt, aber wir gehen davon aus, dass dies auf der Fed-Sitzung im Juni geschieht. Bis dahin werden zwei weitere Arbeitsmarktberichte und zwei weitere VPI-Veröffentlichungen vorliegen, die alle wichtige Wirtschaftsdaten darstellen. Es zeichnet sich eine Art perfekter Sturm ab, bei dem die kumulativen und verzögerten Auswirkungen der traditionellen geldpolitischen Straffung mit den unmittelbaren Auswirkungen einer Kreditverknappung zusammenkommen. Diese Bedingungen deuten auf eine schwächere US-Wirtschaft, d. h. den Arbeitsmarkt, und eine niedrigere Inflation hin. Die derzeitige Inflation bedeutet, dass die Hürde für eine Zinserhöhung immer noch niedriger ist als für eine Zinssenkung. Die Hürde für eine Beibehaltung der Zinssätze ist jedoch die niedrigste der drei.

FED-Sitzung: Beruhigung für Märkte und Anleger
Florian Ielpo, Head of Macro und Multi-Asset bei Lombard Odier Investment Managers
Drei wichtige Hinweise aus der Erklärung:
„Bescheidenes Wachstum der Konsumausgaben“ wird zu „Wirtschaftstätigkeit nahm in bescheidenem Tempo zu“. Dies ist keine wesentliche Änderung, zeigt aber, dass die Fed weiterhin von einer robusten Wirtschaftstätigkeit im ersten Quartal ausgeht.
Die Verschärfung der Kreditkonditionen wurde von einer Vermutung zu einer Tatsache: „Die Verschärfung der Kreditkonditionen für Haushalte und Unternehmen wird wahrscheinlich die Wirtschaftstätigkeit, die Einstellungen und die Inflation belasten.“

Die Ungewissheit über das Ausmaß der Verschärfung bleibt bestehen, aber die Fed sieht eine Verschärfung der Kreditbedingungen.
Ein Satz wird fast vollständig gestrichen: „Der Ausschuss geht davon aus, dass eine gewisse zusätzliche Straffung der Geldpolitik angemessen sein könnte, um einen ausreichend restriktiven geldpolitischen Kurs zu erreichen, der die Inflation im Laufe der Zeit wieder auf 2 Prozent ansteigen lässt.“ Damit ist der Straffungszyklus – zumindest aus heutiger Sicht – beendet.

All das zusammengenommen zeigt vor allem eines: Wir sind mit den Zinserhöhungen am Ende und es gibt keinen unmittelbaren Grund für einen Kurswechsel. Die Zinsen könnten länger als erwartet so hoch bleiben wie heute: Willkommen in einer Ära der „geldpolitischen Mäßigung“.
Aus Sicht der Märkte entspricht diese Erklärung in etwa dem, worauf die Anleger vorbereitet waren. Dies ist wahrscheinlich nicht das Ende der Welt der Volatilität bei festverzinslichen Wertpapieren, aber ihr Hauptfeind (überraschende massive Zinserhöhungen) ist verschwunden, und dies ist der erste Schritt zu einer deutlich besseren Perspektive.

Sollte der Inflationsbericht seinen Abwärtstrend fortsetzen, könnte der gesamte Zinskomplex eine Verschnaufpause genießen.
Aus Sicht der Aktienmärkte ist eine Beruhigung der Zinssätze wahrscheinlich eine gute Sache, zumal die Gewinnsaison immer noch eine robuste Wirtschaft erkennen ließ (was die Fed für sich selbst sieht).
Die Mäßigung der Zentralbank dürfte einige weitere positive Faktoren für die Renditen von Vermögenswerten bringen: eine niedrigere Inflation (positiv), eine Verlangsamung des Wachstums (positiv, solange es sich noch um eine „weiche Landung“ handelt) und eine positive Stimmung. Die Fed bewegt sich auf einem schmalen Grat, aber sie scheint zu wissen, was sie tut. Das sollte für die Märkte und Anleger beruhigend sein.

FED-Sitzung: Beruhigung für Märkte und Anleger

Foto von Florian Ielpo, Head of Macro und Multi-Asset bei Lombard Odier Investment Managers

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Europaabgeordnete der Grünen gegen Faesers Asyl-Pläne

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Flüchtlinge, über dts NachrichtenagenturStraßburg (dts Nachrichtenagentur) – Führende Grüne im EU-Parlament lehnen den Vorschlag von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) zur Durchführung schneller Asylverfahren an den europäischen Außengrenzen ab. „Das Bundesinnenministerium und die Bundesregierung dürfen den Rechtspopulisten nicht auf den Leim gehen und Vorschläge unterstützen, die von Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban stammen könnten“, sagte der asylpolitische Sprecher der deutschen Grünen im EU-Parlament, Erik Marquardt, der „Welt“ (Donnerstagausgabe).

Einfache Lösungen, wonach abgelehnte Schutzsuchende an den Außengrenzen in Transitzentren eingesperrt und anschließend schnell zurückgeschickt werden sollen, seien in der Praxis schon mehrfach gescheitert, wie beispielsweise beim Migrationspakt zwischen der EU und der Türkei und im griechischen Lager Moria, sagte der EU-Abgeordnete weiter. Er fügte hinzu: „Frau Faesers Vorschlag ist nicht pragmatisch, weil die Außengrenzstaaten wie Italien oder Zypern sie so nicht akzeptieren werden. Es wird keinen verbindlichen Verteilmechanismus geben, das Bundesinnenministerium setzt sich in Brüssel dafür auch nicht ein.“ Die Gefahr von Transitverfahren an der Außengrenze sei vielmehr, dass die irreguläre Migration noch stärker ansteige, also ein gegenteiliger Effekt erreicht werde. „Grund ist, dass die Mittelmeeranrainer die Schutzsuchenden noch mehr als bisher in Richtung Norden durchwinken könnten. Davon geht zumindest eine Studie des Europäischen Parlaments aus“, sagte Marquardt. Bundesinnenministerium Nancy Faeser hatte am Wochenende angekündigt, dass sich Deutschland in Brüssel künftig für schnelle Asylverfahren an den EU-Außengrenzen einsetzen werde. Dazu gehören auch überwachte Transitzentren und schnelle Abschiebungen. Die Ampel-Koalition, so Faeser, habe sich darauf geeinigt, „dass wir dieses gemeinsame Asylsystem voranbringen wollen“.


Foto: Flüchtlinge, über dts Nachrichtenagentur

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US-Notenbank erhöht Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte

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US-Dollar, über dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Notenbank Federeal Reserve erhöht den Leitzins um weitere 0,25 Prozentpunkte. Die Spanne werde künftig zwischen 5,00 und 5,25 Prozent liegen, teilte die Fed am Mittwoch mit.

Die meisten Marktteilnehmer hatten, wie schon bei den letzten beiden Entscheidung im Februar und März, auch genau eine solche Erhöhung um einen viertel Prozentpunkt erwartet. Damit setzt die Fed ihre Zinserhöhungen in gedrosseltem Tempo fort, im Dezember 2022 war noch um einen halben Prozentpunkt erhöht worden, vorher sogar viermal in Folge um jeweils 0,75 Prozent. Die Dollar-Währungshüter betonten am Mittwoch, dass das US-Bankensystem ihrer Meinung nach „solide und widerstandsfähig“ sei. „Strengere Kreditbedingungen für Haushalte und Unternehmen dürften auf Wirtschaftstätigkeit, Einstellungsrate und Inflation Einfluss haben“, so die Fed.

Wie beim letzten Zinsentscheid räumte die Fed ein, dass das Ausmaß dieser Effekte aber ungewiss bleibe. Gestrichen wurde aus der März-Erklärung der Notenbank dagegen ein Absatz, dass der Ausschuss davon ausgehe, „dass eine gewisse zusätzliche Straffung der Geldpolitik angebracht sein könnte“, um die Inflation im Laufe der Zeit wieder auf 2 Prozent zu senken. Ein anderer Satz der März-Erklärung, in dem konkret von weiteren Zinserhöhungen die Rede war, wurde nun in eine mögliche weitere „Straffung der Geldpolitik“ umformuliert. Bei den schriftlichen Fed-Erklärungen, mit denen die Zinsentscheide bekannt gemacht werden, wird üblicherweise jedes Wort auf die Goldwaage gelegt, vor allem weil die Textänderungen stets nur vergleichsweise gering sind.


Foto: US-Dollar, über dts Nachrichtenagentur

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Experte glaubt nach Razzia nicht an Durchbruch gegen Mafia

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Polizeiauto (Archiv), über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Mafia-Experte Sandro Mattioli dämpft nach den groß angelegten Razzien gegen die italienische `Ndrangheta-Organisation Hoffnungen auf einen durchschlagenden Erfolg der Ermittler. „Es ist noch viel zu tun und ich bin nicht optimistisch, dass das ein Durchbruch war“, sagte Mattioli der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Man hat sich auf den Weg gemacht, was gut ist, aber der Weg wird noch lang sein.“ Mit Blick auf die Situation in Nordrhein-Westfalen ergänzte Mattioli, die Mafia habe sich dort bereits vor Jahrzehnten niedergelassen und mache Geschäfte. Im Kampf gegen organisierte Kriminalität gehe die aktuelle Landesregierung aber gut voran. Mattioli warnte, die deutschen Behörden seien auf die Bedrohung durch die italienische Mafia nicht gut vorbereitet.

„Die `Ndrangheta hat ein Interesse daran, in Wirtschaftsbereiche einzudringen, um möglichst viel Profit rauszuholen – davor müssen wir uns schützen. Auch vor Geldwäsche, die über deutsche Unternehmen läuft“, sagte der Journalist und Buchautor, der auch Vorsitzender des Vereins „Mafia, nein danke“ ist. Geldwäsche sei „leider eine Gefahr, die man in Deutschland nicht auf dem Schirm hat“.


Foto: Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Mittwoch (03.05.2023)

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Lotto-Spielerin, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Mittwochs-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 14, 15, 16, 37, 42, 47, die Superzahl ist die 1. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1682051. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 569709 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Im Jackpot liegen derzeit sieben Millionen Euro.


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Bayerns Innenminister sieht Mafia vor allem bei Geldwäsche aktiv

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Joachim Herrmann, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Innenministers Joachim Herrmann (CSU) sieht Tätigkeiten der Mafia in Deutschland vor allem bei der Geldwäsche und weniger bei andere Verbrechensarten. Herrmann sagte am Mittwoch dem TV-Sender „Welt“: „Wir haben in Bayern generell die Feststellung, dass hier sehr viel Geld versucht wird zu waschen, dass hier die Mafia weniger Verbrechen selbst begeht.“

Die Mafia investiere ihr anderswo gewonnenes Geld hier in Immobilien, teure Kraftfahrzeuge und in italienische Restaurants, „um mit dem so gewaschenen Geld im Alltag seriös weiter Geld zu verdienen“, so der Bayerische Innenminister. Deutschland sei ein wohlhabendes Land mit einer blühenden Wirtschaft, so dass die Gelder der Mafias „hier sehr gewinnbringend angelegt werden können“. Die Bekämpfung der Geldwäsche ist aus Sicht von Herrmann eines der „dringendsten Themen für die nächsten Jahre“. Denn: „Hier müssen wir in Deutschland noch besser werden.“

Das bisherige System der Geldwäscheverdachtsmeldungen sei mit erheblicher Bürokratie verbunden. Es bestehe die Gefahr, „dass wir uns verzetteln in einer Vielzahl von Kleinkram“. Der Minister plädierte stattdessen dafür, die Arbeit der großen Sicherheitsbehörden wie das Bundeskriminalamt, die Landeskriminalämter und die Bundeszollbehörden „auf die wirklich großen, schweren Fälle“ der Mafia zu konzentrieren.


Foto: Joachim Herrmann, über dts Nachrichtenagentur

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