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Esken will Firmengewinne genauer prüfen lassen

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Saskia Esken, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Chefin Saskia Esken will wegen der hohen Inflation Firmengewinne genauer prüfen lassen. Hauptursächlich für die hohen Preise seien zwar der Ukraine-Krieg, steigende Energiepreise und Lieferengpässe, doch seien sie „teilweise auch deshalb gestiegen, weil die Unternehmen ihre Gewinnmargen kräftig erhöht haben“, sagte Esken dem „Handelsblatt“.

Wer gestiegene Kosten nur vorschiebe, um seinen Gewinn zu erhöhen, handele „unanständig“. „Es ist nicht hinzunehmen, dass Familien am Essen sparen müssen, um über die Runden zu kommen, während Unternehmen die Preise hochhalten.“ Zuallererst sei es Aufgabe des Bundeskartellamtes, zu analysieren, wie die Preissteigerungen zustande kommen. Esken schloss aber auch weitergehende Schritte nicht aus.

„In Spanien geht man derzeit neue Wege, um genauere Informationen über die Preisentwicklungen zu bekommen.“ Dort wurde eine staatliche Beobachtungsstelle geschaffen, die Daten verschiedener Institute verbinden und die Marge pro Branche berechnen und veröffentlichen soll. „Das finde ich sinnvoll“, sagte die SPD-Politikerin. „Mehr Transparenz ist an dieser Stelle nur zu begrüßen.“

Auch der grüne Koalitionspartner warnt verstärkt vor einer „Gewinn-Preis-Spirale“. So sagte Grünen-Bundestagsfraktionsvize Andreas Audretsch, man müsse aufpassen, „dass nicht einige Unternehmen durch überhöhte Preissteigerungen Extragewinne aus der Krise schlagen“. Er sehe vor allem das Bundeskartellamt in der Verantwortung: „Als Ampel sind wir uns einig: Wir brauchen ein Kartellrecht mit mehr Biss.“ Deshalb habe die Koalition eine Reform des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen auf den Weg gebracht.

Das Bundesfinanzministerium hingegen sieht keinerlei Anlass für weitergehende Schritte, berichtet das „Handelsblatt“. „Die Inflationsentwicklung und ihre Treiber werden vom Bundesfinanzministerium anhaltend beobachtet“, teilte ein Sprecher mit. Dabei bestimmten viele verschiedene Faktoren die Inflation, etwa die Unsicherheiten am Weltmarkt, insbesondere im Bereich Energie, gestörte Lieferketten und Nachholeffekte beim Konsum. Es lägen „keine Erkenntnisse vor, dass die Entwicklung von Unternehmensgewinnen ein maßgeblicher Treiber der Inflation ist“, hieß es aus dem Haus von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP).


Foto: Saskia Esken, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Geschäfte der deutschen Autobauer laufen etwas besser

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Autos, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Geschäftslage der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer hat sich leicht verbessert. Das geht aus einer Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Im April stieg der entsprechende Indikator für die Hersteller demnach auf 23,7 Punkte, nach 19,3 im März. Bei den Zulieferern stieg er auf 35,2 Punkte, nach 34,6. „Die Zulieferer sind weiterhin deutlich zufriedener mit ihren aktuellen Geschäften als die Autohersteller“, sagte Oliver Falck, Leiter des Ifo-Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Gleichzeitig haben sich die ohnehin nicht rosigen Geschäftserwartungen bei den Autoherstellern kaum verbessert. Sie stiegen nur leicht auf 2,2 Punkte, nach 1,2 im März.

Bei den Zulieferern sind die pessimistischen Aussichten von -5,8 weiter eingebrochen auf -12,2. „Die Automobilmesse in Shanghai im April hat der deutschen Automobilbranche klar vor Augen geführt, dass der Wettbewerb in der neuen Elektromobilitätswelt auf dem für die deutschen Autobauer so wichtigen chinesischen Markt aber auch darüber hinaus härter wird“, so Falck.


Foto: Autos, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Besondere kulinarische Ideen am Ostseestrand

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Ostseestrand , ATLANTIC Grand Hotel Travemünde,
Außenansicht Meer

Direkt am Ostseestrand gelegen lockt das ATLANTIC Grand Hotel Travemünde ganzjährig mit einem ebenso köstlichen wie abwechslungsreichen kulinarischen Programm. Von Afternoon Tea im Winter und Afternoon Tee Tide im Sommer, über ATLANTIC Fondue und ATLANTIC BBQ bis hin zum klassischen 4-Gänge-Menu und auch Dinner-Event mit Johann Lafer (am 8./9. Dezember 2023). Das Traditionshotel hat für jeden Genießer etwas zu bieten. Sogar Hobbykriminologen werden hier bei einem der vier Krimidinner im Jahr auf den Geschmack gebracht.

München/Travemünde, 3. Mai 2023. Das renommierte ATLANTIC Grand Hotel Travemünde hat sich mit seinem kulinarischen Kalender inzwischen einen Namen gemacht. Im Restaurant Holstein’s bringen Küchenchef Sascha Hamp und Sous-Chef Markus Jakschik, gemeinsam mit ihrem Team moderne Fusionsküche auf den Tisch. Abwechslungsreiche Gerichte mit frischen Zutaten, saisonalen und regionalen Produkten stehen auf der Karte und passen hervorragend zur stilvollen Gemütlichkeit des Restaurant Holstein’s.

„Bei schönem Wetter auf der Terrasse oder in den kühleren Stunden bei uns im Restaurant: Mein Team und ich geben jeden Tag unser Bestes, um Ihren Aufenthalt perfekt zu machen.“ beschreibt Restaurantleiter Hans-Peter Buerschaper seine Vorfreude auf die neue Saison 2023. Der herrliche Meerblick macht das kulinarische Vergnügen komplett.

Sehr beliebt ist auch die Torten- und Kuchenauswahl aus der hauseigenen Konditorei, die täglich frisch auch köstliche Pralinen, Macarons und Petit Fours für die Gäste zaubert. Mit dem schönen Wetter ist im ATLANTIC Grand Hotel Travemünde die Terrassensaison eröffnet, die Seven C’s Bar lockt mit frischen Mai-Bowlen, Light-Cocktails und die beliebte „Tikki-Bar“ auf der Terrasse der Bar runden die klassische Cocktailkarte ab. Mit den gemütlichen Strandkörben im Hotelgarten und dem loungigen Ambiente ist die stilvolle Hotelbar der ideale Treffpunkt für laue Sommerabende in guter Gesellschaft.

Ganz besondere Highlights sind das legendäre Krimidinner und die beliebten Dinner-Shows: Abenteuerlustige Feinschmecker und genussfreudige Hobbyspürnasen kommen ganz auf ihre Kosten: Warum nicht bei einem deliziösen 4-Gänge-Menu einen Mordfall lösen? Die Gäste werden direkt in das Krimigeschehen involviert. Erleben Sie die Tribute Shows mit der live gespielten Musik von ABBA, The Beatles oder Udo Jürgens bei den Dinner-Shows, mit 4-Gang-Menü im Hotelgarten. Tolle Cover-Bands unterhalten und die Atmosphäre mit Blick zur Ostsee machen diese Abende zu zauberhaften Momenten.

Wer es ein wenig ruhiger bevorzugt, genießt von Mai bis September, freitags bis sonntags, zwischen 15 und 17 Uhr in der Seven C’s Bar die neue ATLANTIC Afternoon Tee Tied mit Holsteiner Windbeuteln, Heidesand, Hanseaten, Sanddornküchlein, Holsteiner Fischtorte, Honigtorte, Schlagsahne und Zwetschenkompott.

Freitags ab 18 Uhr wird auf der Terrasse im Restaurant Holstein’s von Mai bis Anfang September der Grill angeworfen: ATLANTIC BBQ mit Ostseeblick. Es gibt sommerliche Vorspeisen und Salate, herzhaft monatlich wechselnde Grillspezialitäten, inklusive Fisch und Vegetarischem sowie Desserts vom Büffet. Eingefleischte Barbecue- Liebhaber können ihre Grill-Kenntnisse bei den ATLANTIC Grillseminaren perfektionieren. Grillmeister Michael Friese zeigt in den Monaten Juni, Juli, August und September an Original Weber Grills wie es geht.

Weitere Informationen und zahlreiche weitere kulinarische Highlights finden sich unter:

https://www.atlantic-hotels.de/grand-hotel-travemuende/restaurant-holsteins/?utm_medium=cpc&utm_source=google&_gl=1*xrx2ug*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIkNiPsOCz_gIVSwCLCh03hQ7TEAAYASAAEgKP_PD_BwE

und https://www.atlantic-hotels.de/fileadmin/AHT/mediacenter/downloads/atlantic-grand-hotel-travemuende-kulinarischer-kalender-neu.pdf?utm_medium=cpc&utm_source=google&_gl=1*xrx2ug*_up*MQ..&gclid=EAIaIQobChMIkNiPsOCz_gIVSwCLCh03hQ7TEAAYASAAEgKP_PD_BwE

Bilder (c) ATLANTIC Grand Hotel Travemünde

Quelle KPRN network GmbH

Künstliche Intelligenz (KI) für innovativen Schulunterricht

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Vom traditionellen Klassenzimmer zu Teamwork-Lernumgebungen: Die Universität Bayreuth hat von der Europäischen Union eine 1-Million-Euro-Förderung für ein MINT-Projekt erhalten, das durch KI-Lernbegleiter in geeigneten Lernumgebungen vertieftes Lernen fördern soll.

Erste KI-Entwicklungen im Schulbereich haben sich bisher auf die relativ leicht zu lösenden Probleme des Auswendiglernens und Abrufens von Faktenwissen konzentriert. An der Universität Bayreuth wird bis Dezember 2025 das EU-Erasmus+ Projekt Discovery Space (D-Space) von Prof. Dr. Franz X. Bogner, Professor für Biologie-Didaktik, geleitet, das für ausgewählte Lerninhalte individuelle Lösungen für vielschichtige Fragen entwickeln soll.

D-Space wird die Möglichkeiten der KI bei konventionellen Lehrplanthemen ausprobieren und in geeigneten Lernumgebungen mit unterschiedlichen Förderoptionen austesten.

„Dabei geht es weniger um einen inklusiven Ansatz als vielmehr darum, der Diversität in einer Klasse gerecht zu werden und anspruchsgerecht ein Lernen individuell zu fördern“, sagt Prof. Dr. Franz X. Bogner. Hier setzt D-Space an und will jedem Lernenden einen persönlichen, digitalen Tutor ermöglichen, der gezielt auf individuelle Interessen und Probleme eingeht. Diese Tutoren agieren dann KI-gestützt. Sie zeigen individuelle Lernpfade und verschiedene Lerninteressen auf und führen dann zum gemeinsamen Lernziel.

Derzeit gibt es keine kommerziellen KI-basierten Produkte für lebenslanges Lernen. Die EU-Förderung hilft nun dem Team um Prof. Dr. Franz X. Bogner, das Potenzial hierfür auszuloten. „In den meisten Bildungssystemen werden kognitive Fähigkeiten und der Erwerb von Wissen traditionell bewertet. Diese Ansätze stehen jedoch nicht im Einklang mit den innovativen und multidisziplinären Lehrplänen, die von den aktuellen Reformen vorgeschlagen werden und sich auf die Entwicklung von Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts konzentrieren, die ein tiefes Verständnis und eine authentische Anwendung erfordern”, erklärt Bogner die Entscheidung für diesen Projektantrag in der entsprechenden EU-Ausschreibung.

Durch D-Space soll pilotartig ein KI-gestütztes Klassenzimmer entwickelt und im praktischen Unterricht eingesetzt werden. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann ein Tablet, auf dem der KI-Tutor ihnen hilft, ausgewählte Lehrplanthemen individuell zu erlernen.

Gegen Ende des Projekts soll auf diese Weise jede Schülerin und jeder Schüler beim individuellen Problemlösen unterstützt sein und so exemplarisch vertieftes Lernen in der MINT-Bildung getestet werden. Mehrere Technik-Teams im Konsortium sollen eine altersgerechte Software-Anpassung sicherstellen und die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen unterstützen. Als Zielgruppen sind Unter- und Mittelstufen-Klassen vorgesehen.

Derzeit sind unterrichtliche Umsetzungen in Portugal, Spanien und Griechenland eingeplant, da dort die Lehrpersonen durch Vorgängerprojekte bereits eingearbeitet sind. Je nach Projketfortschritt können später aber auch oberfränkische Gymnasien oder Realschulen in den Genuss einer Implementierung kommen, was zudem von der Genehmigung durch das Kultusministerium abhängen wird.

Bild Das Konsortium für Discovery Space beim Kick-Off-Meeting.@ privat

Quelle Universität Bayreuth

Zum Pride-Month im Juni: tonies® launcht Regenbogentiger Billie

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Regenbogentiger Billie

So bunt wie unsere Welt, so neugierig und unvoreingenommen wie jedes Kind: Zum Pride-Month im Juni launcht tonies® eine ganz besondere Hörfigur – den kleinen Regenbogentiger Billie.

Charmant, lustig und vor allem kindgerecht bringt er Themen wie Toleranz, Diversität und Freundschaft auf die Toniebox. Ab dem 1. Juni 2023 ist der liebenswerte kleine Tiger online und im Handel erhältlich.

„Mit ELMAR, dem Elefanten, haben wir bereits vor mehr als einem Jahr einen Tonie gelauncht, der diese wichtigen Themen aufgreift und verkörpert. Mit dem Regenbogentiger wollen wir einmal mehr dazu beitragen, Toleranz und Offenheit in die kindliche Welt zu tragen“, erklärt Markus Langer, Chief Content Officer bei tonies®. Der Regenbogentiger ist eine Eigenentwicklung wie der Tonie “Leos Tag” oder die eigene Lizenzmarke “Schlummerbande” – und somit komplett intern produziert. Ein Weg, bei dem das Unternehmen größtmöglichen Einfluss auf Inhalt und Umsetzung nimmt, und so auch vermehrt eigene Ideen wie den Regenbogentiger realisieren kann.

Sukini Credits/ Fotograf: Sophia Emmerich

In rund 50 Minuten entwickelt sich die Geschichte rund um die Freundschaft des Tigers und der beiden siebenjährigen Menschenkinder Shira und Bruno: Das regenbogenfarbene Tigerkind Billie ist in unserer Welt gestrandet. Mit seinen magischen Kräften und seiner verspielten Natur bringt das non-binäre Tier Farbe in den Alltag der beiden Grundschulkinder. Gemeinsam geraten sie in spaßig-chaotische Abenteuer und gewinnen dabei oft eine ganz neue Sicht auf ihre Umgebung und darauf, wie sich Menschen zueinander verhalten.

Dabei verkörpert Billie Offenheit, positive Energie und selbstverständliche Akzeptanz aller Arten von Menschen und ihrer Lebensweisen. Durch echte Unvoreingenommenheit stellt Billie Denkmuster und Stereotype in Frage und kann selbst Shira und Bruno, die in einem recht offenen und diversen Umfeld aufgewachsen sind, oft noch eine neue Perspektive vermitteln. Aber dies geschieht ganz nebenbei, ohne moralischen Zeigefinger oder große Vorträge.

Ein Highlight der Produktion: Der Titelsong “Toben unterm Regenbogen” stammt von der queerfeministischen Rapperin “Sukini“, die sich seit Jahren für die LGBTQ-Szene einsetzt. Für sie ist außerdem klar: Kinder sollten nicht von der rosa-blauen Falle traditioneller Geschlechterrollen begrenzt werden. Regenbogenfamilien und queere Kids bekommen durch Sukini in der Kinderkultur mehr Sichtbarkeit.

Mit dem Regenbogentiger bestärken die Tonies auch als Unternehmen die eigene Haltung und Vision: Freude in die Kinderzimmer der Welt zu bringen – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, religiöser Zugehörigkeit oder Kultur und mit den Figuren und Inhalten dazu beizutragen, kleinen Menschen die ganze bunte, mehrstimmige und fantastische Vielfalt aufzuzeigen.

Der Regenbogentiger ist ab dem 1. Juni 2023 im Handel und online unter www.tonies.com zu kaufen.

Quelle tonies GmbH

Neuer Streik im ÖPNV sorgt in mehreren Ländern für Einschränkungen

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Bushaltestelle, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der für Donnerstag angekündigte Warnstreik der Gewerkschaft Verdi im Tarifstreit mit dem Arbeitgeberverband Deutsche Eisenbahnen (AGVDE) hat begonnen. Infolgedessen kam es am Morgen bereits zu Einschränkungen im Nahverkehr in mehreren Bundesländern.

Betroffen von den Arbeitsniederlegungen sind Unternehmen in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Insgesamt werden bundesweit etwa 40 Betriebe bestreikt, die mehrheitlich ÖPNV auf Straße und Schiene sowie Schienengüterverkehr betreiben. Im Rahmen des ganztägigen Streiks sind bis zum Ende des Tages Einschränkungen in den betroffenen Regionen und teilweise auch darüber hinaus möglich. Mit den Maßnahmen soll der Druck im Tarifstreit mit dem Arbeitgeberverband erhöht werden.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 550 Euro monatlich bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Auszubildendenvergütung soll um 250 Euro steigen. Am ersten Warnstreik in dieser Tarifrunde am 26. April hatten sich laut Verdi bundesweit über 2.000 Beschäftigte beteiligt. Die zweite Verhandlungsrunde am 28. April blieb jedoch ohne Ergebnis.

Die nächste Verhandlungsrunde findet am 5. Mai in Fulda statt.


Foto: Bushaltestelle, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CDU-Thüringen spricht sich für Merz als Kanzlerkandidat aus

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Friedrich Merz, über dts NachrichtenagenturErfurt (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU Thüringen hat sich für Friedrich Merz als Kanzlerkandidaten der Union bei der nächsten Bundestagswahl ausgesprochen. „Friedrich Merz steht für Führungsstärke und er ist ein Klartext-Politiker, der auch den Finger in die Wunde legt und die realen Sorgen der Menschen anspricht“, sagte der Vorsitzende des CDU-Landesverbandes, Mario Voigt, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).

„Das kommt in Ostdeutschland sehr gut an“, so der CDU-Politiker. „Als Partei- und Fraktionschef hat er selbstverständlich das Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur.“ Voigt ergänzte, Merz habe die Union geeint und damit entscheidend gestärkt. „Als Oppositionsführer im Bund ist Friedrich Merz der natürliche Herausforderer von Olaf Scholz“, sagte der CDU-Politiker.


Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

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Grundsteuererklärung für 10.000 Bundesliegenschaften verspätet

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Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund schafft es nicht, die geforderten Grundsteuererklärungen für eigene Gebäude und Grundstücke pünktlich abzugeben. Das geht aus einer Antwort der Regierung auf eine CDU-Anfrage hervor, über die die „Bild“ (Donnerstagausgabe) berichtet.

Demnach werden die Erklärungen für rund 10.000 Liegenschaften mit monatelanger Verzögerung eingereicht. Das entspricht ungefähr der Hälfte aller Liegenschaften in Bundesbesitz. Der zuständigen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) wurde von Seiten der Regierung nun eine Fristverlängerung bis Ende September eingeräumt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß sagte der „Bild“: „Während beispielsweise der Hamburger Finanzsenator die Eigenheimbesitzer mit markigen Worten dazu anhält, die Grundsteuererklärung rechtzeitig abzugeben, gewähren die Finanzbehörden dem Bund offenbar großzügige Fristverlängerungen. Das kann man keinem Bürger erklären.“ Wenn nicht einmal der Verwaltungsapparat des Bundes in der Lage sei, rechtzeitig alle Grundsteuererklärungen abzugeben, liege auf der Hand, „dass die Frist für die Millionen Eigenheimbesitzer in Deutschland viel zu knapp bemessen war“, sagte Ploß. Das Finanzministerium bestätigte den Vorgang auf Anfrage der „Bild“. Ein Sprecher sagte: „Für die bisher bereits grundsteuerpflichtigen Liegenschaften wurde jeweils Fristverlängerung beantragt. Für die bisher grundsteuerbefreiten Liegenschaften war jeweils Fristverlängerung bis Ende September 2023 beantragt worden.“


Foto: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, über dts Nachrichtenagentur

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Militärexperte widerspricht Kreml-Darstellung des Drohnenvorfalls

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Kreml, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Militärexperte Carlo Masala hat die russische Darstellung einer ukrainischen Drohnenattacke auf Präsident Wladimir Putin zurückgewiesen. „Das war definitiv kein Anschlag auf Putin. Zwei Drohnen sind angeblich durch russischen Abschuss auf ein Dach des Kreml gefallen. Ich vermute nicht, dass Putin in der Dachkammer schläft“, sagte Masala den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

„Eine Drohne hat nicht die Durchschlagskraft, um so viel zu zerstören, dass eine realistische Chance besteht, Putin zu töten, wenn er sich irgendwo in dem Gebäude aufgehalten hätte“, fügte Masala hinzu, der Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München lehrt. „Aber es lässt sich nicht sicher sagen, ob es sich um eine Aktion unter falscher Flagge gehandelt hatte oder wirklich ukrainische Drohnen waren.“

Der Russlandexperte Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) schloss zwar nicht aus, dass die Drohnenattacke von ukrainischen Kräften ausgeführt wurde. „Wahrscheinlicher ist für mich aber, dass es sich um eine Desinformations-Kampagne der Russen handelt. Die Ukraine soll des Staatsterrorismus bezichtigt werden“, sagte Meister den Funke-Zeitungen. „Möglicherweise soll mit diesem Vorwand eine größere Offensive auf Kiew, noch brutalere Angriffe auf die ukrainische Zivilbevölkerung oder gar ein Versuch der Tötung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gerechtfertigt werden.“


Foto: Kreml, über dts Nachrichtenagentur

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Steuerberaterkammer rät zu Einsprüchen bei Grundsteuer

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Grundsteuerbescheid, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Bundessteuerberaterkammer (BStBK), Hartmut Schwab, hat Grundstückseigentümern geraten, in bestimmten Fällen Einspruch gegen Grundsteuerbescheide einzulegen. „Mit Blick auf das Gutachten von Professor Kirchhof, das davon ausgeht, dass das Bundesmodell verfassungswidrig ist, ist es eigentlich anzuraten, Einspruch einzulegen“, sagte Schwab den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Schwab bezog sich damit auf ein kürzlich veröffentlichtes Gutachten, das der Verfassungsrechtler Gregor Kirchhof im Auftrag des Steuerzahlerbundes sowie des Eigentümerverbands Haus und Grund erstellt hatte. Der Steuerberater-Präsident riet Verbrauchern jedoch zugleich dazu, pragmatisch abzuwägen, ob ein Einspruch tatsächlich etwas bringt. „Häufig hat die Grundsteuer kein riesiges Volumen, beträgt vielleicht 600 Euro im Jahr. Legen Sie nun Einspruch ein, streiten Sie sich um vielleicht 50 oder 60 Euro.“ Ein Einspruch bei einer Steuerkanzlei koste schnell zwischen 50 und 100 Euro, zudem gebe es ein Prozessrisiko. „Musterverfahren in der Vergangenheit haben gezeigt, dass es Jahre dauern kann, bis es eine Entscheidung gibt“, sagte Schwab. Zudem würde selbst dann, wenn das Bundesverfassungsgericht die Grundsteuer als verfassungswidrig einstufen sollte, die Anwendung wohl erst für die Zukunft gelten, da sonst vielen Kommunen und Städten die Zahlungsunfähigkeit drohe. Insgesamt rechnet Schwab mit 1,5 bis 3 Millionen Einsprüchen gegen die Grundsteuerbescheide. Den Finanzbehörden warf Schwab vor, „schlichtweg überfordert“ zu sein. Um die Bürger künftig zu entlasten, plädierte der BStBK-Präsident dafür, eine Steuerdatenbank aufzubauen, auf die die Bürger kostenfrei zugreifen könnten. „Wir brauchen Grundstückswerte ja nicht nur für die Grundsteuer, sondern zum Beispiel auch bei Ehescheidungen, Erbschaften oder Unternehmen für deren Bilanzen. Können wir die nun erhobenen Daten nutzen, würde das allen viel Zeit und Geld ersparen“, sagte Schwab.


Foto: Grundsteuerbescheid, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts