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Bisher kaum männerfeindliche Straftaten erfasst

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Polizei in Hamburg, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Statistik zu politisch motivierter Kriminalität gibt es seit dem 1. Januar 2022 eine neue Kategorie: „Männerfeindlichkeit“. Bislang hat die Polizei allerdings kaum Taten ausgemacht, die darunter fallen könnten, berichtet der „Spiegel“.

Nach Auskunft des Bundesinnenministeriums werden in der Kategorie „vorurteilsgeleitete gegen Männer oder das männliche Geschlecht gerichtete Straftaten der Hasskriminalität“ gezählt, wie aus der Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht. Eine Abfrage des „Spiegel“ bei den 16 Landeskriminalämtern ergab, dass Beamte in neun Bundesländern im Jahr 2022 keine einzige männerfeindliche Tat registrierten. In Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz lägen noch keine Daten dazu vor, aus Mecklenburg-Vorpommern kam keine Antwort. Die übrigen vier Bundesländer meldeten 14 männerfeindliche Straftaten.

Dagegen wurden im selben Zeitraum 191 frauenfeindliche Straftaten registriert sowie 336, die gegen Transsexuelle oder Personen ohne eindeutiges Geschlecht gerichtet waren – etwa ein Drittel davon allein in Berlin.


Foto: Polizei in Hamburg, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Scholz spricht vor EU-Parlament in Straßburg

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EU-Parlament in Straßburg, über dts NachrichtenagenturBerlin/Straßburg (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird am 9. Mai vor dem EU-Parlament in Straßburg sprechen. Das teilte der stellvertretende Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag mit.

Die Rede am sogenannten „Europatag“ findet auf Einladung der Präsidentin des Europäischen Parlaments, Roberta Metsola, statt. Anknüpfend an seine Prager Rede will der Kanzler seine Sicht auf die aktuelle Lage und die Zukunft der Europäischen Union vorstellen, wie es hieß. Im Anschluss soll eine Debatte mit den Abgeordneten stattfinden. Im Rahmen der Gesprächsreihe „This is Europe“ lädt das Europäische Parlament verschiedene Staats- und Regierungschefs ein, ihre Vorstellungen zu Europa zu präsentieren.


Foto: EU-Parlament in Straßburg, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Nur wer entscheiden kann, ist zukunftsfähig

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Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg

Buch-Neuvorstellung: Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg

Star-Entscheidungs-und Wirtschafts-Expertin Dr. Johanna Dahm hat ein neues Buch herausgebracht: Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg (Teil 2). Darin zeigen 30 Top-Führungskräfte der Wirtschaft, wie Unternehmen mit Entscheidungen gestärkt werden. Johanna Dahm wirft ungewohnte Blicke auf die Frage: Wie gehe ich mit Entscheidungen um? Die Lektüre wird das Verhältnis zur Entscheidungsfindung definitiv entspannen. Das Buch gibt Antworten, die noch niemand kennt. Ein hochbrisantes und wichtiges Buch für die Entscheider und Führungskräfte von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Endlich eine wahre Hilfestellung.

Zur Veröffentlichung „Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg“ von Dr. Johanna Dahm

Entscheidungen treffen gehört zum Alltag aller Manager und Unternehmer. Meint man. Doch: Wer entscheidet eigentlich wirklich angesichts agiler Prozesse, flacher Hierarchien und verteilter Verantwortung? Und können Vorgesetzte gut entscheiden, wenn Fachleute es doch besser wissen? Und wer steht bei aller Teamarbeit für alles gerade? Entscheidungsexpertin Dr. Johanna Dahm hat über 30 Personal- und Führungsverantwortliche aus namhaften Konzernen, Mittelstand und Hidden Champions gefragt – mit klarem Ergebnis: Wer entscheidet, ist besser dran als der, der sich vor Entscheidungen drückt.

30 Unternehmen zum Entscheidungsverhalten befragt

„Nun beschäftige ich mich mit Unternehmensentscheidungen seit mehr als 20 Jahren, ich unterstütze Menschen und alle Prozesse, die mit Unternehmensstrategie, Finanzen, Marketing, Entwicklung, Personal, Produktentwicklung, Preisgestaltung, Gründung etc. zu tun haben. Da gerade die Polykrise nach Covid alle diese Prozesse auf den Kopf gestellt und die Verantwortlichen zum Um- und Neudenken gezwungen hat, wollte ich von ihnen wissen, wo jetzt Entscheidungen besonders schwierig und herausfordernd sind. Und welche Erfolgsstrategien sie entweder beibehalten oder ändern, um besser zu werden“, so Dr. Johanna Dahm.

Vom Handwerksbetrieb bis zum DAX-Unternehmen

Dahm schätzt den Austausch mit souveränen Entscheiderinnen und Entscheidern, um Mut zu Entscheidungen zu machen in einer Zeit, die Weitblick und Perspektive, aber auch den Schritt aus der Komfortzone braucht: „darum habe ich Menschen angesprochen, die ich aus Arbeits- und Kundenprojekten kenne, die mir in den sozialen Medien aufgefallen sind oder die als StartUp Unternehmen bei mir Rat gesucht haben und inzwischen sehr erfolgreich geworden sind. Ich wollte wissen, welche positiven Eigenschaften man nutzen kann, um bessere Entscheidungen zu treffen und habe sie um Beispiele gebeten“. Die Leserinnen und Leser lernen Entscheidungsmethoden von erfolgreichen Entrepreneuren über preisgekrönten Handwerksunternehmen, Industrien, Agenturen, Dienstleistern bis hin DAX gelisteten Unternehmen kennen. Sie gewinnen darum einen tiefen und ehrlichen Blick hinter die Schreibtische der Führungsriege von Bosch, Hermès, OTTO, Swarovski, Südzucker, Volkswagen und vielen anderen. Auch der Verleger Julien Backhaus und Investor Ralf Dümmel (Höhle der Löwen) haben sich geäußert.

Zwei Voraussetzungen: Komplexität bewältigen und einen Plan B in der Tasche haben

Darum liest sich der „Atlas der Entscheider“ wie ein Kompendium für Führungskräfte der Economy 4.0: Neben den vermeintlich weichen Faktoren wie Empathie und starker Intuition stehen laterales, bzw. interdisziplinäres Denken und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und von komplizierten Sachlagen zu unterscheiden. Die Autorinnen und Autoren betonen immer wieder auch Fähigkeiten wie Struktur und Prioritäten sowie eine klare Zielsetzung, die nicht fehlen dürfe. „Wir lernen aus allen Beispielen, dass Fokus und Konzentration neben einem gut durchdachten Plan B Garanten sind, damit Entscheidungen keine Papiertiger bleiben, sondern auch umgesetzt werden“, so Dahm weiter. Aus der eigenen Arbeit aber weiß sie, dass genau hier die häufigsten Ursachen für Prokrastination liegen: Die Menschen verschieben gern.

Modelle machen Entscheidungen einfacher

Übereinstimmend mit allen Autorinnen und Autoren des nunmehr 2. Bandes der Reihe „Atlas der Entscheider“ erzählt Dahm aus der Praxis, dass sowohl Entscheidungen einzelner als auch in der Organisation eine Mischung aus Analyse, Intuition und Risikofreude sind. Und dann bedarf es noch des Durchhaltevermögens. Wäre da nicht der Perfektionismus bzw. die Angst vor Fehlentscheidungen. Mit Fehlern umzugehen lernt man durch Erfahrung, Ausdauer und ein gutes Netzwerk, denn Fehler sind Lernerfahrungen auf dem Weg zum Ziel. Die Herausgeberin hat alle Autorinnen und Autoren gebeten, ihre Erfolgsmodelle mit Grafiken zu veranschaulichen, damit der Leser das Entscheiden am Modell besser lernen kann: „ganz getreu dem Sprichwort‚ ein Bild sagt mehr als 1000 Worte‘ können diese Grafiken als Arbeitsvorlage für die eigene Entscheidung genutzt, auf den Schreibtisch oder den Desktop gelegt und ausgefüllt werden – wir haben hier im Grunde ein Lesebuch und Workbook in einem“, sagt die Herausgeberin.

Wer entscheidet, ist weniger gestresst

Es ist nicht das erste Projekt dieser Art, dem Dr. Johanna Dahm (MBA) widmet. Dieser Befragung gingen bereits Studien an Universitäten und einige, auch internationale Projekte mit Fach- und Führungskräften voraus. „Was bleibt und sogar noch zugenommen hat, ist der Stress, der im Vorfeld von Entscheidungen ausgelöst wird, was wiederum mit der Fülle an Informationen, Daten und Fakten zu tun hat. Ob es nun um Customer Success oder Standortfragen, Candidate Journey, Investitionen oder die eigene Selbständigkeit geht – wir können angesichts der Informationsflut kaum den Überblick behalten, geschweige denn eine schnelle und klare Entscheidung zu treffen“. Dahm spricht davon, dass ohnehin nur 10-15% der Menschen risikofreudig und neugierig genug seien, um gern Entscheidungen zu treffen – diese klagen aber sehr viel weniger über Stresssymptome als die große Masse: Hier werden Unsicherheit gescheut, das Risiko und damit auch die Veränderung, die Entscheidungen mit sich bringen. „Eine speziell in Deutschland anzutreffende Eigenart ist auch“, dass Menschen sich ungern an den Erfolgen anderer orientieren und noch zu wenig gute Vorbilder haben“, so Dahm, „und auch das war ein Anlass, den Atlas zu publizieren. Wir möchten Menschen in ihren Entscheidungsprozessen unterstützen und ihnen dafür ein Panoptikum guter Vorbilder an die Hand geben. Denn Entscheiden ist eine Kunst, die man lernen kann. Sicher erfordert das Zeit, Übung und Erfahrung, Selbstvertrauen. Aber – und auch dazu findet sich im Atlas ein spannendes Kapitel – wir können Entscheidungen nicht allein der künstlichen Intelligenz überlassen“, schließt Dahm.

Treffen Sie Bestseller-Autorin Dr. Johanna Dahm auch am Freitag 19.5.2023, um 15 Uhr, in Frankfurt am Main, im Studio Muc. Dr. Johanna Dahm wird in einer Podiumsdiskussion mit dem renommierten Journalisten Roland Tichy, Verleger Julien Backhaus, Börsenexperte Mick Knauff, Führungs-Experte Uwe Bingel unter Moderation von Jane Uhlig die Frage beantworten, wie Entscheidungen ohne schlechtes Bauchgefühl sinnvoll getroffen werden. Akkreditierung: jane.uhlig@janeuhlig.de

Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg

Bourdon 2023

246 S

Hardcover oder eBook

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949869-70-9

Webseite

Bild Dr. Johanna Dahm, Organisationsberaterin und Entscheidungs-Expertin, CEO der Dahm International Consulting Foto/Fotograf: Dominik Pfau

Quelle JANE UHLIG PR

Kündigungen von Strom- und Gasverträgen nehmen zu

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Stromzähler, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Abflauen der Energiekrise kehren deutlich mehr Kunden ihren teuren Strom- und Gasanbietern den Rücken. Ein Dienstleister, der sich auf Vertragswechsel von Verbrauchern spezialisiert hat, zählte von Januar bis März 34 Prozent mehr Kündigungen von Energieverträgen als im Vorjahresquartal, wie der „Spiegel“ berichtet.

Neben Auflösungen zum Vertragsende haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht, falls ihr Lieferant eine Preiserhöhung während der Laufzeit ankündigt. Die Zahl dieser Sonderkündigungen lag im ersten Quartal 82 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im April verzeichnete der Dienstleister eine weitere „Kündigungswelle“, als Deutschlands größter Energieversorger Eon eine Preiserhöhung in der Strom-Grundversorgung ankündigte. Die Auswertung fußt auf 100.000 Kündigungen, die seit Anfang 2022 über zwei Dienstleister verschickt wurden.

Wer derzeit einen neuen Energieversorger sucht, erhält oft Angebote, die unter den staatlichen Preisgrenzen von 40 Cent je Kilowattstunde Strom und 12 Cent bei Gas liegen, die für 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs gelten. Grund ist, dass sich die Lage auf den Großhandelsmärkten nach dem Krisenjahr 2022 entspannt hat.


Foto: Stromzähler, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EZB drosselt das Tempo, aber kündigt weitere Schritte an, um die Inflation zu bekämpfen

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EZB

Die EZB hat gestern Abend die Leitzinsen erneut angehoben und weitere Schritte nach oben prognostiziert. Sebastian Vismara, Senior Global Macro Economist bei BNY Mellon Investment Managers kommentiert:

„Die Anhebung der Zinssätze um 0,25 Prozentpunkte ist keine große Überraschung und entspricht dem, was der Markt und die Entwicklung der Daten eingepreist hatten. Der Arbeitsmarkt und die Stärke der Dienstleistungsinflation sowie positive kurzfristige Wachstumsindikatoren rechtfertigten eine weitere Straffung, aber schwache Bankkredit- und BIP-Daten sowie Anzeichen für einen Höhepunkt der Kerninflation haben den EZB-Rat veranlasst, das Tempo der Zinserhöhungen zu drosseln.

Die Erklärung zur Geldpolitik war im Großen und Ganzen ausgewogen. Der Markt wertete die Erklärung als gemäßigt, da der Schwerpunkt auf den Auswirkungen der vergangenen Zinserhöhungen lag, die sich auf die Finanzierungsbedingungen auswirken. Allerdings enthielt die Erklärung auch einen Satz, der sich darauf bezog, dass die Leitzinsen auf ein begrenztes Niveau gebracht werden sollten.

Die Ankündigung der EZB über das Ende der Reinvestitionen im Rahmen des APP-Programms im Juli kam etwas überraschend. Hier wurde die Bekanntgabe erst für Juli erwartet, um dies in der zweiten Jahreshälfte umzusetzen. Die Entscheidung dürfte ein Zugeständnis an die Mitglieder des EZB-Rates sein, die im Gegenzug das Tempo der Zinserhöhungen verringern wollen.

Für die Zukunft wird weiterhin ein Höchststand der Zinssätze zwischen 3,5 % und 4 % angestrebt (sofern die Bankenprobleme in den USA nicht eskalieren), was noch einige Zinserhöhungen nach sich ziehen wird. Dies steht im Einklang mit der Erwartung, dass die Wirtschaft kurzfristig widerstandsfähig bleibt, aber in der zweiten Jahreshälfte und vor allem gegen Ende des Jahres deutliche Anzeichen für einen Wirtschaftsrückgang zu erkennen sein werden. Dies deckt sich im Wesentlichen mit dem, was der Markt einpreist.“

EZB drosselt das Tempo, aber kündigt weitere Schritte an, um die Inflation zu bekämpfen

Foto von Sebastian Vismara (Quelle: BNY Mellon Investment Management)

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EZB will Anleiheankäufe früher als gedacht einstellen

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Foto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)

Den gestrigen Zinsentscheid der EZB kommentiert Katharine Neiss, Chief European Economist bei PGIM Fixed Income:

Die EZB hat auf ihrer letzten Sitzung nicht überrascht und das Tempo der Zinserhöhungen verlangsamt. Gleichzeitig hat sie aber den aggressiven Ton in Bezug auf die zu hohe Inflation beibehalten. Die Zinserhöhungen zeigen, dass die Inflation nach wie vor bedenklich hoch ist. Im Gegensatz zur US-Notenbank legt die EZB damit keine Pause ein.

Dennoch scheint die EZB mit ihrem Kurs nicht das Risiko einer zu starken Erhöhung eingehen zu wollen und sieht Anzeichen für eine beginnende Konjunkturverlangsamung. Auch mögliche Auswirkungen des kriselnden US-Bankensektors auf die europäischen Kreditbedingungen berücksichtigt sie.

Bemerkenswerter an der heutigen Ankündigung ist vielleicht die Tatsache, dass die EZB die Reinvestitionen im Rahmen ihres Anleihekaufprogramms ab Juli einstellen wird. Dies ist ein etwas höheres Tempo, als die jüngste Umfrage der EZB unter Marktteilnehmern nahelegt.

Wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Bilanzverkürzung im Vergleich zu den Zinserhöhungen zwar marginal sein werden, aber dennoch einen Beitrag zur Verschärfung der Finanzierungskonditionen leisten und damit dabei helfen, die Wirtschaft abzukühlen und die Inflation näher zum Ziel zu bringen.

EZB will Anleiheankäufe früher als gedacht einstellen

Foto von Katharine Neiss (Quelle: PGIM Fixed Income)

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Grüne widersprechen Lindner-Forderung nach Zäunen an EU-Außengrenze

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Flüchtlinge vor einem Grenzzaun, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Fraktionsvorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, hat die Forderung von FDP-Chef Lindner zurückgewiesen, die EU-Außengrenzen womöglich mit „Zäunen“ zu schützen. „Wir können nicht die Debatte darauf konzentrieren“, wie man sich am besten abschotte, sagte sie am Freitag den Sendern RTL und ntv.

Es brauche eine europäische Verständigung darüber, dass der Zugang zu Asylverfahren klar sei. Die Genfer Flüchtlingskonvention und die Kinderrechtskonvention gäben dafür den Rahmen. „Niemand kann sich damit abfinden: das Sterben im Mittelmeer, die Rechtsverstöße, die menschenunwürdigen Zustände.“ Haßelmann kündigte an, bei der Ministerpräsidentenkonferenz zu Migration am Mittwoch werde es nicht um Fragen des Außengrenzschutzes gehen.

Bei dem Treffen müsse man vielmehr darüber reden, wie man die Kommunen konkret unterstützen könne. Das betreffe „ausreichend Wohnraum, verstärkte Integrationsmaßnahmen und mehr Geld für besonders belastete Kommunen“. „Wir sind eine Verantwortungsgemeinschaft: Bund, Länder und Kommunen“, so die Fraktionsvorsitzende. Sie sprach sich dafür aus, den Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen zu öffnen und die Wohnsitzauflage zu überdenken.


Foto: Flüchtlinge vor einem Grenzzaun, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet nach EZB-Entscheid freundlich – Adidas vorn

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Freitagmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.830 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Größere Zuwächse gab es am Morgen unter anderem bei den Papieren von Adidas, Commerzbank und der Deutschen Bank. Der Sportartikelhersteller hatte vor Handelsstart Quartalszahlen veröffentlicht, die trotz Verlusten bei den Anlegern offenbar gut ankamen. Am Donnerstag hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 3,75 Prozent erhöht. Dabei stellte sie auch weitere Zinserhöhungen in Aussicht.

Nach den Entscheidungen der Notenbanken rücken am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus. „Das Idealszenario für die Börsen ist aktuell sicherlich ein Arbeitsmarkt, der stabil ist, aber nicht boomt oder gar überhitzt“, sagte Thomas Altmann von QC Partners am Morgen. Denn in diesem Szenario könne das nächste Meeting der Fed nach 10 Zinserhöhungen in Serie das erste Meeting ohne Anhebung werden. Genau so wichtig sei für die Fed und die Börsen sicherlich die Entwicklung der Löhne: Verlangsamt sich das Lohnwachstum weiter, würde das das Ende der Erhöhungen zusätzlich unterstützen, so der Marktanalyst.

Die Börsen profitierten unterdessen zum Handelsstart am Freitag von den Apple-Zahlen. „Apple ist eines der Schwergewichte, die an der Börse immer unter besonderer Beobachtung stehen, da wiegen gute Zahlen doppelt“, so Altmann. Trotz der guten Vorgaben drohe dem Dax allerdings nach drei positiven Wochen in Serie mal wieder eine negative Woche. „Sobald es in Richtung der 16.000 geht, dominiert aktuell die Vorsicht das Geschehen auf dem Parkett, umgekehrt hat sich der Markt in dieser Woche nach unten aber auch gut abgesichert gezeigt“, so Altmann.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1035 US-Dollar (+0,19 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9062 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 73,37 US-Dollar, das waren 87 Cent oder 1,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Ein Traum, dieser Schaum – die Blue Farm Barista Oat Base

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Blue Farm Barista Oat Base

Das Startup Blue Farm denkt Milch radikal neu und macht diese durch pflanzenbasierte Pulver gesünder, geschmacklich vielfältiger und vor allem nachhaltiger.

Die Herausforderungen von Kuhmilch sind längst bekannt: hohe Co2 Emission in der Produktion und Distribution, Laktoseintoleranz und enthaltene Antibiotika. Auch herkömmliche Haferdrinks haben noch Luft nach oben mit ihren Verpackungen aus Verbundmaterialien inklusive fast 90% Wasserinhalt und hohem Zuckergehalt mit entsprechendem Einfluss auf den Blutzuckerspiegel.

Das vielfältige Produktsortiment von Blue Farm bietet clevere und Konsument:innen leicht umsetzbare Lösungen für diese Themen. So konnten seit dem Start 2021 bereits knapp 1,5 Millionen Getränkekartons eingespart werden. Die Produkte begeistern mit natürlichen Zutaten und Geschmack und überzeugen durch das einfache Konzept – einfach Wasser hinzufügen und fertig ist dein frisch-cremiger Drink – immer mehr Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Jetzt ist Blue Farm ein weiterer Durchbruch in der Lebensmittelindustrie gelungen: ein Haferdrinkpulver auf Barista Niveau!

Zwei Jahre saß man an der perfekten Rezeptur, um nun mit nur drei Zutaten den Status Quo herkömmlicher Barista-Drinks herauszufordern. Die Barista Oat Base überzeugt nicht nur durch ihre traumhafte Schäumbarkeit und einfache Anwendung, sondern ist auch geschmacklich perfekt auf Kaffee abgestimmt.

Darum ist die Blue Farm Barista Oat Base so besonders:

# bio, vegan, glutenfrei
# nur 3 Zutaten: Bio Hafer, Bio Hafer Beta-Glucan, Natriumcarbonat
# ohne Zucker- und Ölzusatz
# mit Ballaststoff Beta-Glucan aus Hafer (Beta-Glucan kann helfen den Blutzuckerspiegel zu regulieren)
# Inhalt: 400 g → Dosierung: 10 g / 100 ml (auf Verpackung) = 1 EL / 100 ml

Blue Farm bringt die klassische (Hafer-)Milch in puncto Komfort, Geschmack und Nachhaltigkeit erneut auf das nächste Level. Statt morgens extra Minuten für den Weg ins Café einzuplanen, kann jetzt jede:r Barista werden und Kaffeeträume ganz einfach in die Tasse bringen. Überall und jederzeit. Ein Traum, dieser Blue Farm Barista Schaum.

Passend dazu gibt es von Blue Farm auch den Farmer’s Roast, eine 100% Arabica-Mischung, die in Berlin geröstet wird und mit leckeren Nuss- und Schokoladearomen besticht. Sie harmoniert geschmacklich besonders gut mit der Barista Oat Base.

Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird.
Sie kosten ab 7,95 € (z.B. Oat Base Classic, ergibt 4 Liter Haferdrink) und es gibt sie auch vergünstigt im praktischen Vorteilsabo. Die Barista Oat Base kostet ab 9,79 €.

Quelle Sonja Berger Public Realtions

Merways präsentiert ecobono – CO2-Ausgleich als Werbemittel online und offline

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CSR- und Nachhaltigkeitsmanager wollen nachhaltig handeln, müssen jedoch auch wirtschaftlich denken. Einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und Kundinnen und Kunden dabei einzubeziehen, ermöglicht der neue ecobono CO2-Ausgleichsservice. Damit erhalten Unternehmen einen innovativen und digitalen Service: ecobono bietet die zukunftsgerechte Integration von CO2-Ausgleich in die eigenen Prozesse, Produkte und Services – sowohl online als auch offline.

Durch das System können Unternehmen ihren Kunden kostengünstig CO2-Ausgleichsmengen zur Verfügung stellen, die diese aktiv an einen Carbon-Offset Bereich ihrer Wahl geben können. Dazu reicht entweder ein Mausklick oder eine Smartphone-Kamera zum Scannen eines QR-Codes. Mehr Informationen unter https://ecobono-promotions.com

Bei der Umsetzung nachhaltiger Strategien gibt es viele Entscheidungen zu treffen, die auch zu ökonomischen Vorteilen führen können. Klassische Werbegeschenke sind hier nur ein Beispiel: Sie werden meist günstig produziert, gelten jedoch unter Umständen nicht als nachhaltig. Mit ecobono bietet Merways jetzt einen neuen Ansatz für eine nachhaltige Verkaufsförderung: neue und kostengünstige Werbegeschenke in Form von CO2-Ausgleichsmengen zum Preis von 4,9 Cent/Kg pro Kontakt.

Bereits aktiv im Einsatz für die Umwelt

Einer der ersten Anwender des nachhaltigen Services ist ecoware. Die Firma vertreibt nachhaltige CO2-kompensierte Tableware-Produkte – unter anderem unter der Marke Biozoyg – an Konsumenten und integriert seit kurzem ecobono in den Checkout-Abschluss. “Die Erfahrungen und Reaktionen der Kunden sind mehr als positiv und die Integration von ecobono per Code-Snippet in unseren Shop war eine Sache von wenigen Minuten“, sagt Dokimik Vellguth, Head of Marketplace E-Commerce bei ecoware.

Zur Auswahl gehören derzeit sechs weltweite Carbon-Offset Projekte in drei Bereichen: erneuerbare Energien, Wasserfiltrierung und effiziente Koch-Öfen. Letztere reduzieren den Holzeinschlag zur Gewinnung von benötigtem Brennholz. Die Integration von ecobono positioniert das Unternehmen als aktiven Förderer des Klimaschutzes und liefert eine effiziente und sehr viel nachhaltigere Lösung als klassische Werbemittel oder -kampagnen.

So funktioniert ecobono:

Unternehmen können sich im Rahmen einer Kampagne oder längerfristigen Nutzung mithilfe des ecobono Online-Tools CO2-Ausgleichsmengen kaufen. Die Menge richtet sich dabei nach dem Budget des Unternehmens, der geplanten Anzahl an Transaktionen und Kundenkontakten sowie dem benötigten Zeitraum – also etwa im Rahmen einer Werbekampagne. Die CO2-Ausgleichsmengen werden bei jeder Transaktion in Form Stilllegungen von CO2-Zertifikaten an die verschiedenen Ausgleichprojekte ausgezahlt.

Die Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit zu entscheiden, in welchen Bereichen die „geschenkten“ CO2-Mengen eingesetzt werden sollen und wählen diese auf einer Website aus. Pro Transaktion ist zudem die Menge des verwendeten CO2-Ausgleichs frei wählbar.

Die Integration von ecobono in das Marketing kann auf vielfältige Weise erfolgen – etwa als Weblink in einer E-Mail, nach dem Check-out im Online-Shop oder gedruckt in Form eines QR-Codes auf einem Produkt, einem Messeposter oder einem Kassenbon. Auf Unternehmensseite hat dieser Service gleich zwei Vorteile: Neben der Bereitstellung einer vielseitig einsetzbaren Werbemaßnahme, bietet ecobono die hervorragende Möglichkeit, nachhaltig zu handeln und Kundinnen und Kunden zum aktiven Interagieren mit der Kampagne einzuladen.

So können auch Firmen, denen keine eigenen Mittel zur Aufstellung einer detaillierten Klimabilanz zur Verfügung stehen, kostengünstig, schnell und messbar positive Klimaschutzaktivitäten umsetzen, die von Kunden wahrgenommen werden.

Bild: Die Integration von ecobono kann auf vielfältige Weise erfolgen – etwa gedruckt in Form eines QR-Codes.

Quelle P.U.N.K.T. Gesellschaft für Public Relations mbH