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Claudia Roth drückt Belgien bei ESC die Daumen

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Claudia Roth, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Kurz vor dem Finale des Eurovision Song Contests 2023 tippt Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) auf einen Außenseiter. „Ich halte die Daumen für Belgien“, sagte sie der Funke-Mediengruppe.

Belgien schickt den Sänger Gustaph mit dem Lied „Because of You“ zum ESC nach Liverpool. Sie habe alle Songs heruntergeladen und angehört: „Belgien hat mir gut gefallen, Frankreich hat mir auch gut gefallen“, so die Grünen-Politikerin, die den ESC seit Jahren verfolgt und sich selbst als „gnadenlosen Grand-Prix-Fan“ bezeichnet. Wie zum Teil schon in den vergangenen Jahren wird die Kulturstaatsministerin den Song Contest 2023 bei einer Party ihrer Partei verfolgen – diesmal in Bremen, wo am nächsten Tag gewählt wird.


Foto: Claudia Roth, über dts Nachrichtenagentur

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Entwurf für "Selbstbestimmungsgesetz" veröffentlicht

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Standesamt, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach langer Planung haben das Bundesjustiz- und das Bundesfamilienministerium am Dienstag einen Entwurf für das sogenannte „Selbstbestimmungsgesetz“ veröffentlicht. Transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nichtbinäre Menschen sollen künftig die Möglichkeit haben, ihren Geschlechtseintrag im Personenstandsregister und ihre Vornamen durch eine Erklärung beim Standesamt ändern zu lassen, teilten die Ministerien mit.

Die Vorlage eines ärztlichen Attests oder die Einholung von Gutachten in einem Gerichtsverfahren sollen nicht länger erforderlich sein. Das Gesetz soll das Transsexuellengesetz von 1980 ablösen, welches in wesentlichen Teilen verfassungswidrig ist. „Das Freiheitsversprechen des Grundgesetzes umfasst auch die geschlechtliche Selbstbestimmung“, sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) am Dienstag. Andere „liberale Rechtsordnungen“ hätten bereits ähnliche Regelungen.

„Der Entwurf wahrt Hausrecht und Privatautonomie – und lässt Raum für sachgerechte Differenzierungen.“ Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) sieht darin unterdessen einen großen Schritt in die richtige Richtung, „auch beim Schutz vor Diskriminierung und den Rechten trans- und intergeschlechtlicher und nichtbinärer Menschen“. Der Entwurf für das Selbstbestimmungsgesetz wurde von beiden Ministerien auf Grundlage des Eckpunktepapiers erarbeitet, welches im Juni 2022 vorgelegt wurde. Abseits der Änderung ohne gerichtliche Gutachten regelt der Entwurf eine Drei-Monats-Frist für die Wirksamkeit gegenüber dem Standesamt.

Danach soll es eine einjährige Sperrfrist für erneute Änderungen geben. Bei Minderjährigen bis zum 14. Lebensjahr soll es Aufgabe der Sorgeberechtigten sein, die Änderung abzugeben, ab 14 Jahren kann dies selbstständig geschehen. Trotzdem bedarf es einer Einwilligung der Sorgeberechtigten für die Wirksamkeit. Diese kann durch das Familiengericht ersetzt werden.

Der Entwurf trifft keine Regelung zu geschlechtsangleichenden medizinischen Maßnahmen, es bleibt bei den einschlägigen medizinischen Regelungen und Leitlinien. Auch das private Hausrecht wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollen unberührt bleiben, dasselbe gilt für die Autonomie des Sports.


Foto: Standesamt, über dts Nachrichtenagentur

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Pakistans Ex-Premierminister Imran Khan festgenommen

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Pakistan, über dts NachrichtenagenturIslamabad (dts Nachrichtenagentur) – Der ehemalige pakistanische Premierminister Imran Khan ist am Dienstag während eines Gerichtstermins in Islamabad im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen festgenommen worden. Das berichten mehrere pakistanische Medien übereinstimmend unter Berufung auf Khans Partei PTI. In online verbreiteten Videoaufnahmen war zu sehen, wie der frühere Regierungschef von zahlreichen Polizisten abgeführt wurde.

Die Festnahme erfolgte offenbar durch paramilitärische Kräfte. Khan hatte die Korruptionsvorwürfe als „politisch motiviert“ zurückgewiesen. Der Politiker war von August 2018 bis April 2022 Premierminister Pakistans. Damals war er vom Parlament abgesetzt worden.


Foto: Pakistan, über dts Nachrichtenagentur

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Politisch motivierte Kriminalität steigt weiter

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Polizeieinsatz, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der politisch motivierten Straftaten in Deutschland ist im Jahr 2022 erneut gestiegen, nachdem bereits im Jahr zuvor ein neuer Höchststand erreicht worden war. Insgesamt registrierten die Sicherheitsbehörden 58.916 Fälle, teilte das Bundesinnenministerium am Dienstag mit.

Das ist ein Zuwachs um über sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der politisch motivierten Gewalttaten stieg um vier Prozent auf 4.043 Delikte. „Die politisch motivierte Kriminalität ist ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Konflikte in unserem Land“, sagte Innenministerin Nancy Faser (SPD). „Der Jahresanfang 2022 war noch geprägt von der Corona-Pandemie. Seither spüren wir die tiefgreifenden Auswirkungen von Putins verbrecherischem Krieg gegen die Ukraine auch in unserer Gesellschaft.“

Besondere Sorge mache ihr, dass Angriffe auf Geflüchtete stark zugenommen haben. „Es ist in höchstem Maße menschenverachtend, Menschen zu attackieren, die bei uns Schutz vor Krieg und Terror gefunden haben.“ Dies zeige, dass vom Rechtsextremismus nach wie vor eine „besonders hohe Gefahr“ ausgehe, so die Ministerin.

24.080 Straftaten entfielen 2022 aufgrund ihrer „diffusen ideologischen Motivation“ auf den Phänomenbereich „PMK nicht zuzuordnen“ (seit 1. Januar 2022: „PMK sonstige Zuordnung“), der nach einem Anstieg um 13 Prozent damit den aufkommensstärksten Bereich im aktuellen Bericht bildet. Ein wesentlicher Teil dieser Straftaten steht im Zusammenhang mit den Protesten gegen Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie (13.988 Straftaten). Die zweitmeisten politisch motivierten Straftaten wurden im Jahr 2022 im Phänomenbereich „PMK rechts“ begangen. Nach einem Rückgang im Jahr 2021 sind die Fallzahlen um rund sieben Prozent auf 23.493 Straftaten angestiegen.

Auch bei den Gewalttaten wurde ein Anstieg um rund zwölf Prozent auf 1.170 registriert. Im vergangenen Jahr wurden 41 Prozent der insgesamt erfassten Opfer von Gewalttaten von rechtsmotivierten Tätern verletzt. Im vergangenen Jahr haben auch die Straftaten gegen Geflüchtete wieder zugenommen. Die Polizeibehörden registrierten 1.420 Straftaten gegen Schutzsuchende – das entspricht einem Anstieg um neun Prozent.

Die Zahl der Gewaltdelikte stieg um 22 Prozent auf 278. Auch Asylunterkünfte werden immer häufiger zum Ziel von Straftaten, hier war gegenüber 2021 ein Anstieg um 67 Prozent auf 120 Fälle zu beobachten. Die antisemitischen Straftaten gingen im Jahr 2022 um 12,75 Prozent auf 2.641 Taten (2021: 3.027 Taten) zurück. Dies sei wegen des Höchststands im Jahr 2021 und der hohen Zahl von 88 Gewaltdelikten (2021: 64 Gewaltdelikte) jedoch kein Grund zur Entwarnung, so das Ministerium. Der weit überwiegende Anteil der Taten von circa 84 Prozent der antisemitischen Taten sind der politisch rechts motivierten Kriminalität zuzurechnen.

Zugleich wurden Taten durch islamistisch geprägten Antisemitismus beobachtet. Im Themenfeld „Reichsbürger/Selbstverwalter“ legten die Fallzahlen erheblich auf 1.865 Straftaten zu. Dies entspricht einem Plus von 39,7 Prozent. Die Zahl der Gewalttaten hat sich um rund 40 Prozent auf 333 Delikte erhöht.

Die Landesbehörden haben zwischen 2016 und dem Ende des vergangenen Jahres 1.100 waffenrechtliche Erlaubnisse von „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“ entzogen. Im Bereich der Hasskriminalität hat sich 2022 eine deutliche Zunahme um rund zehn Prozent auf 11.520 gezeigt. Drei von vier dieser Straftaten sind dem Bereich „PMK rechts“ zuzuordnen. Die Zahl der Gewalttaten stieg noch deutlicher um 33 Prozent auf nun 1.421. Im Phänomenbereich „PMK links“ ging die Zahl der Delikte hingegen deutlich um rund 31 Prozent auf 6.976 Straftaten zurück. Bei den Gewalttaten registrierten die Polizeibehörden ebenfalls einen Rückgang um etwa 30 Prozent auf rund 842 Delikte. Etwa die Beschädigung von Wahlplakaten spielte nach dem Wahljahr 2021 im Jahr 2022 keine wesentliche Rolle mehr. Außerdem seien wenige wirkstarke Kampagnen und relevante Großveranstaltungen im linken Spektrum zu beobachten gewesen. Gleichzeitig haben sich Klimaproteste im Jahr 2022 zu einem deutlichen Themenschwerpunkt linksmotivierter Straftaten entwickelt.

Hier wurden 1.585 Straftaten registriert. Dies entspricht etwa einer Verdoppelung gegenüber 2021. Mehr als 80 Prozent der registrierten Straftaten wurden der „PMK links“ zugeordnet. Die Fallzahlen im Bereich „PMK religiöse Ideologie“ sind weitgehend konstant (2022: 481 Straftaten; 2021: 479). Die Gefährdung durch islamistischen Terrorismus bleibe aber weiterhin hoch, so Faeser. „Nach dem Fall in Castrop-Rauxel Anfang Januar konnten wir vor Kurzem in Hamburg schon den zweiten mutmaßlich islamistischen Anschlag in diesem Jahr verhindern“, sagte die Ministerin. Im Phänomenbereich „PMK ausländische Ideologie“ wurde ein starker Anstieg auf 3.886 Straftaten registriert, davon 372 Gewalttaten (2021: 140). Ursächlich sind insbesondere Resonanzstraftaten im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und im Kontext des Konfliktes zwischen der Türkei und der PKK sowie der Situation im Iran, so das Innenministerium. Im Themenfeld „frauenfeindlich“ wurden 206 Delikte an das Bundeskriminalamt gemeldet, im Themenfeld „geschlechtsbezogene Diversität“ waren es 417. Die Themenfelder wurden im vergangenen Jahr neu geschaffen, um die Phänomene besser erfassen zu können, vorher wurde übergreifend das Themenfeld „Geschlecht/Sexuelle Identität“ genutzt (2021: 340 Straftaten). Bei den Gewaltdelikten wurde ein Zuwachs um 42,5 Prozent registriert. Im Themenfeld „sexuelle Orientierung“, in dem homophobe Straftaten erfasst werden, sind die Fallzahlen um rund 15 Prozent auf 1.005 Delikte angestiegen. Bei diesen Themenfeldern ist jedoch von einer besonders hohen Dunkelziffer auszugehen, so das Ministerium.


Foto: Polizeieinsatz, über dts Nachrichtenagentur

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Deutsche haben immer mehr Apps auf Smartphones

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Smartphone-Nutzerinnen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Apps, die Smartphone-Nutzer in Deutschland auf ihren Geräten installiert haben, steigt. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom.

Demnach befinden sich auf privat genutzten Smartphones derzeit im Durchschnitt 31 zusätzlich installierte Apps, im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 25 Apps – ein Anstieg um 24 Prozent. Unter den 16- bis 29-Jährigen hat jeder im Schnitt sogar 42 Apps auf dem Smartphone installiert. Mit zunehmendem Alter nimmt die Zahl der Apps ab, bei den über 65-Jährigen sind es durchschnittlich 19. Nur acht Prozent der Smartphone-Nutzer haben weniger als zehn Apps auf ihrem Smartphone installiert. Bei 17 Prozent sind es zehn bis 20, 20 Prozent haben 20 bis 30 Anwendungen auf dem Smartphone und bei 22 Prozent finden sich 30 bis 50 Apps.

Mit 22 Prozent ist die Gruppe derer, die mehr als 50 Apps auf ihrem Smartphone hat, stark gewachsen. 2022 waren es noch 16 Prozent. Im vergangenen Jahr wurde mit Applikationen für Smartphones und Tablets ein Rekordumsatz von 3,4 Milliarden Euro erzielt – ein Anstieg um zwölf Prozent gegenüber 2021 und mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019, als 1,6 Milliarden Euro umgesetzt wurden. Die Umsätze werden sich in diesem Jahr mit voraussichtlich 3,3 Milliarden Euro weiter auf sehr hohem Niveau bewegen.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research 1.004 Personen ab 16 Jahren, darunter 780 Smartphone-Nutzer.


Foto: Smartphone-Nutzerinnen, über dts Nachrichtenagentur

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Die Nr. 1 für sparsames Waschen: das neue everdrop Waschmittel

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Der Gamechanger in der Waschmaschine – wir präsentieren: die neue Generation des everdrop Waschmittels. Seit Juni 2020 haben wir mit unserem Waschmittel schon Großartiges erreicht. Durch das everdrop Wasserhärtekonzept konnten bereits über 1.300 Tonnen chemische Rohstoffe eingespart werden. Jetzt erscheint das Waschmittel im neuen Look, mit deutlich verbesserter Rezeptur und länger anhaltendem Duft.

Die Nr.1 für sparsames Waschen unter den Öko-Waschmitteln Deutschlands ist nachhaltiger und leistungsstärker als je zuvor – das beweist das EU Ecolabel, welches die strenge Einhaltung von Umweltstandards und die Nachhaltigkeit des Produkts garantiert. Gegenüber herkömmlichen ökologischen Waschmitteln kann das Vollwaschpulver bei gleicher Leistung bis zu 40% geringer dosiert werden.*

Waschmittel ist im Haushalt eine der größten chemischen Belastungen für das Abwasser. Zum Waschen wird weiches Wasser benötigt. Herkömmliche Waschmittel gleichen den Unterschied zwischen weichem und hartem Wasser durch die Menge an Waschmittel aus. So muss beispielsweise bei hartem Wasser (laut Dosieranleitung) signifikant mehr Waschmittel verwendet werden. Dadurch wird der Anteil der Stoffe erhöht, die dafür sorgen, dass das Wasser enthärtet wird – unnötigerweise aber auch die Menge an Tensiden, sogenannte waschaktive Substanzen, die die Wäsche sauber machen, aber auch die Umwelt belasten.

Mit dem neuen everdrop Voll- und Colorwaschmittel werden die Umweltbelastungen stark reduziert und Energie gespart! Gegenüber herkömmlichen ökologischen Waschmitteln kann es bei gleicher Leistung bis zu 40% geringer dosiert werden. Außerdem wäscht es mit seinen Tensiden auf Basis pflanzlicher Rohstoffe schon ab 20° C fasertief rein. So wird Energie und Geld gespart.

Dank des everdrop Wasserhärtekonzepts wird das Waschmittel auf die Wasserhärte des jeweiligen Wohnorts angepasst. Das ermöglicht eine hohe Waschleistung ganz ohne Überdosierung. Wie alle everdrop Produkte kommt das Waschmittel natürlich ohne Einwegplastik aus. Die Papierverpackung besteht aus mindestens 95% Recyclingmaterial und kann vollständig im Altpapier recycelt werden.

Das neue everdrop Waschmittel im Überblick
● Vollwaschmittel für strahlend weiße Wäsche (Duft: Zitrone, Lavendel, Zedernholz)
● Colorwaschmittel für farbige Textilien (Duft: Grapefruit, Patschouli, Apfelblüte)
● bis zu 40% geringere Dosierung bei gleicher Leistung (ggü. herkömmlichen ökologischen Waschmitteln)
● Tenside auf Basis pflanzlicher Rohstoffe
● spart Energie: wäscht schon ab 20° C fasertief rein
● Inhaltsstoffe sind 100% vegan, frei von Mikroplastik und leicht biologisch abbaubar
● Dermatest hat die Hautverträglichkeit mit „sehr gut“ bewertet
* Stand 01.02.2023 auf Basis aller bei der RAL gGmbH für EU Ecolabel gemeldeten Endverbraucher-Waschmittel in Pulverform bezogen auf die empfohlene Herstellerdosierung in Gramm für eine durchschnittliche Waschladung

Die Produkte von everdrop können einzeln oder im persönlichen Abo-Paket online auf everdrop.de gekauft werden. Im Abo lassen sich die Lieferintervalle ganz einfach festlegen und können für alle Folgelieferungen jederzeit angepasst werden – spart Zeit und Geld.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Der KI-Standort Heilbronn wächst und wächst

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Das Venture Studio geht in die 10. Runde: Campus Founders vergeben Frühphasenfinanzierung an KI-Startup Semorai

Das von den Campus Founders im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Venture Studio unterstützt bereits das zehnte Startup in seiner Frühphase. Das KI-Startup Semorai bekommt eine Finanzierung in Höhe von 100.000 Euro. Semorai hatte das Golden Ticket auf der Heilbronn Slush’D gewonnen – und war damit auch Teil des AI Founder Programms der Gründerschmiede.

Das junge Startup wird seinen Firmensitz nach Heilbronn verlegen, um noch enger mit den Campus Founders arbeiten und von der Dynamik der Startup- und weiter wachsenden KI-Region profitieren zu können.

“Wir sind stolz, dass wir mit unserem Venture Studio bereits das zehnte Startup in der Frühphase unterstützen können. Jungen Gründer:innen in der absoluten Anfangsphase unter die Arme zu greifen, ist einfach unglaublich wichtig. Andernfalls werden viele großartige Ideen auf der Strecke bleiben”, sagt Oliver Hanisch, Geschäftsführer der Campus Founders. Denn die Frühphasen-Investments sind in der Region Heilbronn-Franken und in ganz Deutschland sehr rar. Durch Business-Angels und Wagniskapitalgeber schließen die Campus Founders diese Lücke seit etwa einem Jahr – und geben Startups wie Semorai die Anschubhilfe, die sie für Wachstum und weitere Finanzierungsrunden benötigen.

Doppelte Campus-Founders-Unterstützung sowie ein weiteres Investment

Das in Karlsruhe gegründete Startup Semorai bekommt die 100.000-Euro-Finanzierung. Zudem gehört die fachliche Unterstützung der Campus Founders bei sämtlichen Gründer:innen-Fragen mit dazu – von ‘Wie strukturiere und baue ich mein Team auf?’ bis hin zu ‘Wie entwickle ich mein skalierbares Geschäftsmodell weiter?‘

Das KI-Startup hat bereits von dem 12-wöchigen AI Founders Programm der Campus Founders profitiert. Es hatte vergangenen September auf der Heilbronn Slush’D mit seinem Pitch überzeugt – und das Golden Ticket gewonnen. Der Preis: das Programm sowie 25.000 Euro. “Wir hatten jeden Tag exzellente Mentoren an unserer Seite, die uns mit Rat und Tat unterstützten. Über das Folgeinvestment des Venture Studios und die weitere Zusammenarbeit freuen wir uns sehr.

Die langjährige Expertise und das weltweite Netzwerk der Campus Founders helfen uns dabei, jetzt schnell Fortschritte zu machen. Wir haben uns auch dazu entschlossen, unseren Hauptstandort nach Heilbronn zu verlegen. Damit wollen wir auch von der spannenden Dynamik im KI-Bereich hier in Heilbronn profitieren“, sagt John Holzhauer, einer der beiden Gründer von Semorai. Neben der Unterstützung durch die Campus Founders kann das Gründerteam sich zudem über ein Investment von BORN2GROW freuen, die ebenfalls 100.000 Euro investieren.

Semorai: Smartes Fehlermanagement für die Industrie
Die Idee des aktuell sechsköpfigen Startups: Das Fehlermanagement für produzierende Unternehmen mithilfe von Künstlicher Intelligenz vereinfachen. Das Team will einen ‘KI-basierten Qualitätsingenieur‘ für die Industrie von morgen auf den Weg bringen.

“Wir sehen großes Potenzial in Semorai und hoffen, dass wir dem Startup durch unsere Unterstützung jetzt ordentlich Strahlkraft verleihen können”, sagt Oliver Hanisch. Außerdem freue er sich schon darauf, weitere Jungunternehmen mit dem Venture Studio zu unterstützen und zu empowern. “Ich kann Neugründer:innen nur dazu ermutigen, sich für unsere Programme wie das Venture Studio oder AI Founders zu bewerben. Wir wollen das Startup-Ökosystem hier in Heilbronn-Franken befeuern und florieren lassen und dazu brauchen wir innovative Startups wie Semorai”, sagt er.

Bild: Das Team von Semorai
oben links -> rechts: Ralf Baßler, Kanran Zhou (Joe), John Achim Holzhauer
unten links -> rechts: Philipp Hauff, Marvin Maier, Marc Schmöger

Quelle The Trailblazers GmbH

Dorothee Bär weist Kritik an Florida-Reise der CSU zurück

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Dorothee Bär, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Unionsfraktionsvize Dorothee Bär weist die anhaltende Kritik am Besuch einer CSU-Delegation beim umstrittenen Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, zurück. „In Partnerschaften zwischen Demokratien wird offen gesprochen und natürlich auch Kritik geäußert“, sagte sie dem „Stern“.

DeSantis sei „ohne Zweifel ein nicht unumstrittener Republikaner“, er sei aber als Gouverneur von Florida ein einflussreicher Politiker, dem das Potenzial zugesprochen werde, eine zweite Amtszeit von Trump zu verhindern und der nächste US-Präsident zu werden. Der rechtskonservative Politiker gilt als aussichtsreicher Anwärter für eine Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. Mit ihm Gesprächskanäle aufzubauen, sei daher im „ureigenen transatlantischen und europäischen Interesse“. Um Frieden in Europa für die Zukunft zu sichern und – mit Blick auf den Krieg in der Ukraine – wiederherzustellen, sei man „zwingend auf die Amerikaner angewiesen“.

Die Reise sei mit der Fraktion abgestimmt gewesen. Man habe zudem nicht nur Gespräche mit dem Präsidenten des Parlaments von Florida geführt, sondern auch Aktivisten getroffen, so Bär.


Foto: Dorothee Bär, über dts Nachrichtenagentur

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Zahl mautpflichtiger Lkws auf Autobahnen stagniert

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Toll Collect, über dts NachrichtenagenturKöln/Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Fahrleistung der mautpflichtigen Lastkraftwagen auf Bundesautobahnen ist im April 2023 gegenüber dem Vormonat minimal um 0,1 Prozent gestiegen. Das teilten das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) und das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank der Lkw-Maut-Fahrleistungsindex um 3,1 Prozent. Die Lkw-Fahrleistung auf Autobahnen gibt nach Ansicht der Behörden frühe Hinweise zur aktuellen Konjunkturentwicklung in der Industrie. Hintergrund ist, dass wirtschaftliche Aktivität Verkehrsleistungen erzeugt und benötigt. Daher bestehe ein deutlicher Zusammenhang zwischen dem Lkw-Maut-Fahrleistungsindex und Indizes zur wirtschaftlichen Aktivität, insbesondere dem Produktionsindex im Verarbeitenden Gewerbe, so die Statistiker.


Foto: Toll Collect, über dts Nachrichtenagentur

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Prewave erhält 18 Mio. Euro in Series A+

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prewave

Prewave erhält 18 Mio. Euro in Series A+ und wird damit zur ersten End-to-End-Plattform für Lieferkettenrisiken

Die Supply-Chain-Risikomanagement und Compliance Plattform Prewave sichert sich in einer Series A+ eine Finanzierung in Höhe von 18 Millionen Euro durch den führenden europäischen VC Creandum, der wegweisende europäische Tech-Unternehmen wie Spotify, Klarna und SEON unterstützt. Nach dem starken Series-A-Investment unter der Führung von Ventech und Kompas im Jahr 2022 folgt nun eine Series A+, um Prewave von einer Plattform, die Risiken identifiziert, zu einer Aktionsplattform weiterzuentwickeln, die Risiken innerhalb von Lieferketten proaktiv angeht und behebt. Bereits jetzt wird Prewave von Hunderten von Kunden wie BMW, PwC und Lufthansa genutzt.

Eine umfassende Lösung im Supply Chain Risk Management
Prewave ist bestrebt, die umfassende Lösung für das Management von Lieferkettenrisiken zu sein, die jede Phase des Risikolebenszyklus abdeckt. Durch die Identifizierung, Analyse, Abschwächung und Berichterstattung von Risiken gewährleistet die Plattform einen vollständigen End-to-End-Ansatz für eine transparentere, widerstandsfähigere und nachhaltigere Lieferkette der Zukunft.

In der heutigen wettbewerbsintensiven Unternehmenslandschaft hat sich das Risikomanagement in der Lieferkette von einer Diskussion in der Vorstandsetage zu einem strategischen Unterscheidungsmerkmal entwickelt. Unternehmen stehen vor wachsenden Herausforderungen bei der Steuerung komplexer Lieferketten und müssen sich mit ESG-Belangen, Störungen, Transparenz und Compliance auseinandersetzen.

Die steigende Nachfrage der Verbraucher nach Nachhaltigkeit hat zu strengeren internationalen Vorschriften für die Lieferkette und zu erheblichen Reputationsrisiken für Unternehmen geführt, die von ESG-Vorfällen innerhalb ihrer Liefernetzwerke betroffen sind. Darüber hinaus haben sich Störungen der Lieferkette in den letzten Jahren zu einem primären Kostentreiber entwickelt, der nicht nur durch externe Faktoren wie Pandemien und internationale Konflikte, sondern auch durch eine Reihe komplizierter, miteinander verbundener Probleme verursacht wird.

Unter der Leitung von Dr. Lisa Smith und Harald Nitschinger liefert Prewave einen dynamischen Lieferanten-Risiko-Score, der aus der Big-Data-Analyse der Lieferkette abgeleitet wird. Er ermöglicht es Unternehmen, ihre gesamte Lieferkette zu überwachen und gibt den Anwendern die Möglichkeit, Korrektur- und Präventivmaßnahmen zu ergreifen, um das Risiko zu minimieren und die Leistung einzelner Lieferanten zu verbessern. Folglich können sie mühelos internationale Vorschriften wie das deutsche Lieferkettengesetz und die bevorstehende europäische Richtlinie zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette einhalten.

Mitbegründer Harald Nitschinger sagt dazu: „Prewave begann 2022 mit einem Team von 20 Mitarbeitern, aber als Beweis für das bemerkenswerte Wachstum und den Erfolg hat das Unternehmen nun die 100-Mitarbeiter-Marke überschritten. Diese Expansion spiegelt die beträchtliche Umsatzsteigerung von Prewave im letzten Jahr wider. Prewave hat eine umfassende Lösung für die Überwachung und Einhaltung von Risiken in der Lieferkette entwickelt, die Prewave als Vorreiter und Hauptakteur in der Risikodisziplin der Lieferkette etabliert. Jetzt ist es an der Zeit, das erste echte End-to-End-Betriebssystem für Supply Chain Risk zu werden.“

Sabina Wizander, Partnerin bei Creandum: „Zunehmende Störungen, politische Instabilität, das Bewusstsein der Verbraucher und sich ändernde Vorschriften offenbaren die schmerzliche Wahrheit, dass das derzeitige Risikomanagement der Lieferkette dem komplexen Umfeld, in dem wir leben, nicht gerecht wird. Prewave hat eine einzigartige Lösung entwickelt, die es Unternehmen ermöglicht, in Echtzeit auf ihre Lieferkette einzuwirken. Die dynamische Bewertung von Lieferantenrisiken schafft die dringend benötigte Transparenz. Deshalb freuen wir uns, die Series A+ Runde von Prewave anzuführen. Prewave ist eine End-to-End-Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, die Kontrolle über ihre Lieferkette zu übernehmen. Die hohe Kundennachfrage über alle Branchen und Regionen hinweg spiegelt den Bedarf an dieser Lösung wider und wir freuen uns, Lisa, Harald und ihr Team zu unterstützen.“

Neben dem Investment von Creandum haben auch die bestehenden Investoren Ventech, KOMPAS, seed+speed, Segnalita, Speedinvest, Working Capital Fund und xista science ventures ihre bisherige Beteiligung aufgenommen und ihr Vertrauen in Prewave erneuert.

Prewave ist aktiv auf der Suche nach talentierten und engagierten Supply Chain Risk Heroes, die unser vielfältiges Team in verschiedenen Abteilungen und Funktionen verstärken. Wenn Sie die Fähigkeiten und Leidenschaft besitzen, zum Wachstum des einflussreichsten Scale-Ups in der Supply-Chain-Branche beizutragen, besuchen Sie www.prewave.com/careers und bewerben Sie sich noch heute.

Quelle Laika Communications GmbH