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Schüsse auf Werksgelände von Mercedes-Benz – Ein Toter

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Polizeiabsperrung, über dts NachrichtenagenturSindelfingen (dts Nachrichtenagentur) – Auf einem Werksgelände von Mercedes-Benz in Sindelfingen ist am Donnerstagmorgen ein Mensch durch Schüsse getötet worden. Zudem gebe es eine schwerverletzte Person, teilte die Polizei mit.

Der Täter wurde demnach festgenommen – es bestehe keine Gefahr mehr für die Mitarbeiter im Werk. Zuvor hatten die Behörden bereits über einen Polizeieinsatz auf dem Werksgelände informiert. Polizei und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Für die Bevölkerung bestand den Beamten zufolge keine Gefahr.

Die genauen Hintergründe des Vorfalls waren zunächst unklar. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.


Foto: Polizeiabsperrung, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KI hilft Lernprozesse verstehen

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Wie lernt das Gehirn räumliche Informationen? Dieser Frage sind Neuroinformatiker mit einer Künstlichen Intelligenz auf der Spur.

Forschende des Instituts für Neuroinformatik der Ruhr-Universität Bochum haben ein Computermodell konstruiert, das örtliche Informationen nach einem ähnlichen Muster lernt wie Nagetiere. Dabei werden einzelne Sequenzen von Nervenzellaktivitäten im Hippocampus nach bestimmten Prioritäten wiederholt abgespielt. Macht das die Künstliche Intelligenz genauso, lernt sie Rauminformationen schneller als bei zufälliger Wiederholung der Sequenzen. Nicolas Diekmann und Prof. Dr. Sen Cheng berichten in der in der Zeitschrift eLife vom 14. März 2023.

Im Schlaf lässt das Gehirn Strecken Revue passieren
Die Gehirnregion des Hippocampus spielt für das Gedächtnis eine wichtige Rolle. Berühmte Fälle wie der des Patienten H.M., der nach der Entfernung großer Teile seines Hippocampus keine neuen Erinnerungen mehr bilden konnte, unterstreichen das. Studien an Nagetieren haben die Rolle des Hippocampus beim räumlichen Lernen und bei der Navigation belegt. Eine wichtige Entdeckung waren dabei Zellen, die an bestimmten Orten feuern, die sogenannten Ortszellen. „Sie sind an einem faszinierenden Phänomen beteiligt, das als Replay bekannt ist“, erklärt Nicolas Diekmann: „Wenn sich ein Tier fortbewegt, feuern bestimmte Ortszellen nacheinander entlang der Route des Tieres. Später in Ruhe oder im Schlaf können dieselben Ortszellen in der gleichen Reihenfolge wie erlebt oder in umgekehrter Reihenfolge reaktiviert werden.“

Die bei der Wiederholung beobachteten Sequenzen spiegeln dabei nicht nur früheres Verhalten wider. Es können auch Sequenzen neu zusammengestellt werden, sie können sich an strukturelle Veränderungen in der Umgebung anpassen oder noch nicht besuchte, aber gesehene Orte repräsentieren.

„Wir wollten wissen, wie der Hippocampus eine solche Vielfalt an Wiedergabearten effizient produziert und welchem Zweck sie dienen“, erklärt Nicolas Diekmann. Die Forschenden bauten daher ein Computermodell auf, in dem eine Künstliche Intelligenz Rauminformationen lernt. Es geht letztlich darum, wie schnell der KI-Agent einen Ausgang aus einer bestimmten räumlichen Situation findet. Je besser er sich darin auskennt, desto schneller ist er.

Abspielen nach bestimmten Regeln

Auch der KI-Agent lernt durch Wiederholen von neuronalen Sequenzen. Sie werden jedoch nicht zufällig abgespielt, sondern nach gewissen Regeln priorisiert. „Sequenzen werden stochastisch entsprechend ihrer Priorisierung abgespielt“, erklärt Diekmann. Bekannte Sequenzen werden bevorzugt abgespielt. Belohnte Positionen nehmen ebenfalls häufiger an Replay teil. „Unser Modell ist biologisch plausibel, erzeugt einen überschaubaren Rechenaufwand und lernt schneller als Agenten, bei denen die Sequenzen zufällig abgespielt werden“, fasst Nicolas Diekmann zusammen. „Das zeigt uns ein wenig genauer, wie das Gehirn lernt.“

Bild Nicolas Diekmann konnte mittels einer Künstlichen Intelligenz genauer aufklären, wie das Gehirn lernt. © Privat

Quelle Ruhr-Universität Bochum

Mit XR und KI zu innovativen Rehabilitationsmethoden

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Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) übernimmt die Koordination des neu gestarteten Projekts „Technologiegestützte Motor-Rehabilitation für Menschen mit Rett-Syndrom“ (TeMoRett). Das Ziel besteht darin, eine interaktive computergestützte Therapie der Motorik zu entwickeln. TeMoRett ist als Verbundprojekt mit einer Laufzeit von drei Jahren konzipiert (bis zum 31.01.2026). Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das Gesamtbudget beträgt 1,62 Mio. Euro, wovon das Fraunhofer HHI etwa 650 Tsd. Euro erhält.

Das Rett-Syndrom ist eine sehr seltene genetische Erkrankung, die überwiegend Mädchen betrifft. Ein zentrales Leiden von Mädchen und Frauen mit Rett-Syndrom sind neben Herausforderungen in der Kommunikation auch Bewegungsstörungen der Hände. Dies führt zu erheblichen Einschränkungen bei einfachen Alltagstätigkeiten wie z.B. selbständiges Essen und vermindert hierdurch deutlich die soziale Teilhabe. Der Schweregrad solcher Beeinträchtigungen in Bezug auf beabsichtigte Handbewegungen durch z.B. Stereotypien wie wiederholte ‚Händewasch-Bewegungen‘ kann sehr unterschiedlich sein. Personalisierbare und adaptive Übungen können die Entwicklung willentlicher Handbewegungen sowie die Reduktion von Stereotypien unterstützen.

Zweck ist ein Therapieansatz, der Spaß macht und auch zuhause mit geringem Aufwand eingesetzt werden kann, um den gezielten Armeinsatz von Rett-Patient*innen zu verbessern. In diesem Kontext wird das TeMoRett-System aus kostengünstigen Komponenten bestehen und von den Pflegeverantwortlichen wie Angehörige, Therapeut*innen oder Ärzt*innen einfach betrieben werden können. Außerdem soll eine telemedizinische Komponente die Betreuung der Patient*innen durch räumlich entfernte Expert*innen erlauben.

Die Projektidee basiert auf der den Ergebnissen der Spielforschung von Dr. Pamela Diener von dem Georgetown University Medical Center (Washington, D.C., USA): „In vorhergehenden Arbeiten konnten wir die grundlegende Machbarkeit der Spielidee und der telemedizinischen Ansätze für das Armtraining, sowie die damit verbundenen Handlungsreaktionen und Aufgaben-spezifische Aufmerksamkeit bei Rett-Patient*innen nachweisen. TeMoRett ist ein essenzieller nächster Schritt zur Weiterentwicklung und Erforschung dieser Trainingsverfahren.“

Zur Umsetzung dieses Fort-Schritts ist ein hochkarätiges, interdisziplinäres Konsortium zusammengekommen. Neben dem Georgetown University Medical Center (Washington, D.C., USA) und der Interactive & Cognitive Systems Gruppe des Fraunhofer HHI (Berlin), bringen das Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften (Leipzig), die Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Neurologie und Sozialpädiatrisches Zentrum (Berlin) der Charité – Universitätsmedizin Berlin, sowie der Rett Syndrom Deutschland e.V. (Rösrath) wichtige Kompetenzen ins Projekt ein.

Paul Chojecki, Koordinator des TeMoRett Konsortiums und Projektmanager des Fraunhofer HHI formuliert eine deutliche Zukunftsprognose: „TeMoRett passt perfekt zu unserer langjährigen Strategie, perzeptuelle Mensch-Technik Interaktionstechnologien mit medizinischen Anwendungen zu verknüpfen. Ich freue mich darauf, diesen hochkarätigen Verbund zu leiten und gemeinsam neue Therapieansätze der motorischen Rehabilitation für Rett-Patient*innen zu entwickeln.“

Das Fraunhofer HHI übernimmt dabei eine Führungsrolle in der technischen Entwicklung. Die Wissenschaftler*innen der Abteilung „Vision & Imaging Technologies“ fokussieren sich insbesondere auf die präzise, echtzeitfähige 3D-Handerfassung und benutzerfreundliche AR-Interaktionsmodule.

Als wesentlicher Teil des TeMoRett-Projekts sollen technische Methoden für unterhaltsame Übungsprogramme entwickelt werden, bei denen beabsichtigte Handbewegungen automatisch erkannt und durch Belohnung positiv verstärkt werden. Die technische Herausforderung findet sich im Umstand, dass sowohl das Spektrum möglicher Bewegungen als auch die Kontrolle von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sind. Darüber hinaus dürfen die verwendeten Eingabetechnologien nicht aufdringlich sein, um die Patient*innen möglichst wenig abzulenken.

Dr. Vera Raile, Charité – Universitätsmedizin Berlin, fasst das TeMoRett-Vorhaben prägnant zusammen: “Unser Ziel ist es, für Mädchen mit Rett-Syndrom eine spielerische und motivierende Therapie zu entwickeln, die alltagsbegleitend das motorische Lernen ermöglicht und somit zu einer verbesserten Handfunktion führt.“ In diesem Zuge ergänzt Dr. Michael Gaebler, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften, die „wissenschaftlich fundierte Optimierung des Lernfortschritts, also z.B. durch personalisierte Inhalte und adaptive Schwierigkeitsgrade.“

Ein sich anschließendes Kernelement des Projektes findet sich in den bereits angedeuteten Belohnungssystemen (z.B. Multimedia-Ausgabe), die individuell angepasst werden, um die Proband*innen umfassend zu fördern. Der Schwierigkeitsgrad soll dabei, je nach Leistung in den vorangegangenen Sitzungen, adaptiv zunehmen („Shaping“). Die spielerischen Inhalte, die mittels projektiver Extended Reality (XR-) Methoden vor den Teilnehmer*innen auf den Tisch dargestellt werden, bilden einen essenziellen Teil der Projektentwicklung und -evaluierung.

Zusätzlich sollen Daten aus der videobasierten Erfassung des Verhaltens (z.B. Kopfbewegungen) und der Psychophysiologie (z.B. Herzfrequenz) in die Anpassung wie Auswertung des Trainings einbezogen werden. Aus dieser Forschungspraxis ergibt sich, dass Proband*innen, Schwierigkeitsgrad und Belohnungsmechanismen besser aufeinander eingestimmt werden können. Zu guter Letzt erlaubt eine Analyse der Trainingsdaten und die Visualisierung der Ergebnisse eine quantifizierbare Kontrolle der Trainingseffekte für Ärzt*innen, Forscher*innen und Therapeut*innen.

Nicht nur deshalb „ist es besonders wichtig, dass wir bereits innerhalb des Projektes die Bedürfnisse der Patient:innen aber auch die der anderen Nutzerguppen des zukünftigen TeMoRett-Systems berücksichtigen“ sagt Claudia Petzold, Vorsitzende des Rett Syndrom Deutschland e.V. Der Verein ist eine zentrale Anlaufstelle für Rett-Betroffene im deutschsprachigen Raum. Die Vernetzung des Vereins in der inter-nationalen Rett-Community wird das Konsortium dabei unterstützen Kontakte zu potenziellen Nutzergruppen aufzubauen, Evaluationen in den Familien durchzuführen und für die TeMoRett-Ergebnisse zu kommunizieren.

Zusammenfassend spezialisiert sich TeMoRett auf die robuste Erfassung von willentlichen Handbewegungen – in Echtzeit. Für die schnelle Auswertung werden Computer-Vision-Verfahren mit maschinellem Lernen kombiniert. Für den Projekt- Erfolg ist es entscheidend, eine benutzerfreundliche Trainingsanwendung bereitzustellen, die zur häufigen Nutzung motiviert. Das TeMoRett-Vorgehen bietet zahlreiche Vorteile wie die kontaktlose Erfassung von Handbewegungen, personalisierbare XR-Trainingsinhalte und telemedizinische Unterstützung.

Titelfoto: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Quelle © 2023 Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut HHI

FOM Absolvent gewinnt Preis für Abschlussarbeit

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FOM Absolvent Hendrik Oertzen gewinnt den VPH-Förderpreis. Er ist einer von insgesamt drei Preisträgern. Der Preis wird in diesem Jahr zum neunten Mal durch den Verband der Privaten Hochschulen in Berlin verliehen. Das Leitthema lautete „Sicherheit in der Wirtschaft und Gesellschaft (auf digitaler Ebene) – Möglichkeiten und Grenzen“. Hendrik Oertzen studierte „Wirtschaftsinformatik (B.Sc.)“ an der FOM Hochschule in Hannover und schrieb seine Bachelor-Thesis über das Unfallrisiko der Ablösung von Rädern an LKW oder Bussen. Der 39-jährige FOM Absolvent erhält für seine herausragende Thesis eine Prämie von 5.000 Euro.

Die Ablösung von LKW- oder Busrädern kann zu schweren Unfällen mit verletzten Personen führen. Zur Vermeidung solcher Unfälle wird empfohlen, die Radmuttern manuell zu kontrollieren. Die Prüfung erfordert jedoch einen hohen Wartungsaufwand, der mit Hendrik Oertzens Idee minimiert werden kann. In seiner Bachelor-Thesis mit dem Titel „Senkung des Unfallrisikos eines ÖPNV-Unternehmens durch den Einsatz künstlicher Intelligenz“ schlägt er eine Lösung vor.

Er entwickelte ein automatisiertes Vorgehen für das Unternehmen regiobus Hannover, das auf künstlicher Intelligenz basiert. So soll durch eine Bilderkennung von stationären Kameras das Fehlerrisiko durch maschinelle Erkennung minimiert werden. Die künstliche Intelligenz von Hendrik Oertzen kann anhand der Stellung der Radmuttern erkennen, ob die Räder lose sind.

Positives Urteil von Betreuern

Doch wie kam der FOM Absolvent auf das Thema? „Ich war viele Jahre in der ÖPNV-Branche tätig und hatte regelmäßigen Austausch mit Kollegen und Kolleginnen aus allen Gewerken. In Gesprächen mit dem Fuhrparkleiter und den Werkstattkollegen habe ich erfahren, dass der Vorsorge- und Kontrollaufwand für die Sicherung der Busreifen sehr hoch ist und die Frage aufgenommen, ob dies automatisierbar sei.“ Da er grundsätzlich Interesse hatte, ein KI-Projekt zu machen, das er selbst programmiert und seine Bachelor-Arbeit einen praktischen Bezug haben sollte, hat er sich für die Erstellung dieses Prototypens entschieden.

Kevin Riebandt und Prof. Dr. -Ing. Stephan Kluth waren Betreuer der Thesis und ihr Urteil fiel durchweg positiv aus: Hendrik Oertzens Arbeit stelle einen herausragenden Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit einer wichtigen Wirtschaftsbranche dar. „In der Arbeit von Herrn Oertzen wurde ein konkretes technisches Problem adressiert und dieses mit Hilfe von KI-Technologie angegangen. In seinem technischen Prototypen, welcher mit viel Aufwand erstellt und trainiert wurde, zeigt Herr Oertzen die Machbarkeit der Umsetzung und somit einen interessanten sicherheitsrelevanten Anwendungsfall für künstliche Intelligenz“, so Prof. Dr. -Ing. Stephan Kluth.


Preisgeld für Weiterbildung

Der Verband der Privaten Hochschulen e.V. (VPH) setzt sich für die Interessen Privater Hochschulen in Deutschland ein. Mit dem Förderpreis, der jährlich verliehen wird, zeichnet der VPH besonders qualifizierte Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen aus. Die vergebenen Preisgelder sollen für die Weiterbildung der Preisträger eingesetzt werden. Die ausgezeichneten Arbeiten von den rund 83 Mitgliedhochschulen wurden alle im Vorfeld mit „sehr gut“ von ihren Betreuern bewertet.

Bild (v.l.n.r.) Betreuer Kevin Riebandt und Prof. Dr. -Ing. Stephan Kluth mit Hendrik Oertzen, Karin Kohlstedt, Vorstandmitglied des VPH und Prof. Dr. Burghard Hermeier, Rektor der FOM Hochschule bei der Übergabe der Urkunde. (Foto: VPH)

Quelle FOM Hochschule für Oekonomie & Management

10 erfolgreiche Strategien für mehr Umsatz

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10 erfolgreiche Strategien für mehr Umsatz als Unternehmer und Selbstständiger von Jane Uhlig, PR-Content-Expertin & Coach

Als Unternehmer oder Selbstständiger ist es wichtig, stets nach neuen Wegen zu suchen, um die eigenen Umsätze zu steigern und mehr Aufträge zu erhalten. Mit den richtigen Strategien, kann jeder erfolgreich mehr Aufträge gewinnen und den Umsatz steigern. In diesem Beitrag von PR-Content-Expertin Jane Uhlig geht es um die besten Strategien, um Unternehmen voranzutreiben und mehr Umsatz zu erzielen! Aber auch auf die richtigen Gedanken kommt es an.

1. Warum ist es wichtig, mehr Aufträge und Umsatz als Unternehmer oder Selbstständiger zu erzielen?

Als Selbstständiger oder Unternehmer ist es von entscheidender Bedeutung, kontinuierlich mehr Aufträge und Umsatz zu erzielen. Denn nur so kann man langfristig erfolgreich sein und sich gegenüber der Konkurrenz behaupten. Mehr Aufträge bedeuten auch mehr Erfahrung und Expertise, die man in die eigene Arbeit einbringen kann. Zudem ermöglicht ein höherer Umsatz, Investitionen in das eigene Unternehmen zu tätigen und sich weiterzuentwickeln. Ein erfolgreicher Selbstständiger sollte sich daher stets bemühen, neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen. Dabei ist es wichtig, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und sich von anderen Anbietern abzuheben. Wer hart arbeitet und sich auf seine Ziele fokussiert, wird langfristig Erfolg haben und seine Selbstständigkeit ausbauen können.

2. Welche Strategien gibt es, um den Umsatz zu steigern?

Als Selbstständiger ist es wichtig, den Umsatz stetig zu steigern, um langfristig erfolgreich zu sein. Doch welche Strategien gibt es, um dieses Ziel zu erreichen? Eine Möglichkeit ist, das eigene Angebot zu erweitern und neue Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Auch eine gezielte Preisstrategie kann dazu beitragen, den Umsatz zu steigern. Dabei kann man beispielsweise Rabatte für größere Bestellungen anbieten oder Staffelpreise einführen. Zudem ist es wichtig, das Marketing zu optimieren und gezielt auf die Zielgruppe auszurichten. Eine gute Online-Präsenz sowie eine aktive Social-Media-Präsenz können dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen und den Umsatz zu steigern. Auch eine enge Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder Kooperationen können zu einem höheren Umsatz führen. Wichtig ist es jedoch, immer am Ball zu bleiben und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, um langfristig erfolgreich zu sein. Vor allem ist PR angepasst an die Digitalisierung wichtig, denn was nicht kommuniziert wird, ist nicht präsent.

3. Wie kann man neue Kunden gewinnen?

Als Selbstständiger ist es unerlässlich, stetig neue Kunden zu gewinnen, um das Geschäft am Laufen zu halten und den Umsatz zu steigern. Doch wie geht man dabei am besten vor? Zunächst einmal ist es wichtig, sich über die Zielgruppe und ihre Bedürfnisse im Klaren zu sein. Nur so kann man gezielt auf potenzielle Kunden zugehen und sie von den eigenen Leistungen überzeugen. Eine gute Möglichkeit, um neue Kunden zu gewinnen, ist das Netzwerken. Besuche Branchen-Events, knüpfe Kontakte und sei präsent in den sozialen Medien. Eine weitere Möglichkeit ist die Empfehlung von zufriedenen Kunden. Biete ihnen einen Anreiz, um sie dazu zu motivieren, dein Unternehmen weiterzuempfehlen. Und nicht zuletzt: Sei kreativ und denke außerhalb der Box. Finde neue Wege, um auf dich und dein Unternehmen aufmerksam zu machen und potenzielle Kunden zu erreichen. Mit Durchhaltevermögen und einem klugen Content-Marketing-Mix wirst du schon bald neue Kunden gewinnen und deinen Umsatz steigern.

4. Welche Möglichkeiten der Kundengewinnung sollte man unbedingt in Betracht ziehen?

Um als Selbstständiger und Unternehmer erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich, stetig neue Kunden zu gewinnen. Doch welche Möglichkeiten der Kundengewinnung sollte man unbedingt in Betracht ziehen? Ein wichtiger Faktor ist die Präsenz im Internet. Eine gut gestaltete Website, eine professionelle Präsenz in den sozialen Medien und eine gezielte Suchmaschinenoptimierung können dazu beitragen, dass potenzielle Kunden auf das eigene Angebot aufmerksam werden. Auch die persönliche Empfehlung durch zufriedene Kunden ist ein wertvolles Instrument der Kundengewinnung. Daher sollte man stets darauf achten, eine hohe Qualität in der eigenen Arbeit zu bieten und Kunden zufriedenzustellen. Darüber hinaus bieten auch Netzwerke und Kooperationen mit anderen Unternehmen und Selbstständigen die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen und das eigene Angebot zu erweitern. Es gibt viele Möglichkeiten, um als Selbstständiger erfolgreich zu sein und neue Kunden zu gewinnen. Wichtig ist es, die verschiedenen Optionen zu kennen und gezielt zu nutzen.

5. Wie kann man alte Kunden besser binden und neue Kunden gewinnen?

Als Unternehmer und Selbständiger ist es wichtig, nicht nur neue Kunden zu gewinnen, sondern auch alte Kunden zu binden. Denn treue Kunden sind die Basis für langfristigen Erfolg. Um alte Kunden zu binden, ist es wichtig, regelmäßig mit ihnen in Kontakt zu bleiben und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie geschätzt werden. Das kann durch Newsletter, persönliche Anrufe oder kleine Geschenke geschehen. Auch das Angebot von besonderen Aktionen oder Rabatten für Stammkunden kann dazu beitragen, dass diese sich besonders wertgeschätzt fühlen. Um neue Kunden zu gewinnen, sollte man sich auf die Zielgruppe konzentrieren und gezielt Marketingmaßnahmen ergreifen. Dabei kann es helfen, sich von der Konkurrenz abzuheben, beispielsweise durch ein besonderes Angebot oder eine außergewöhnliche Dienstleistung. Auch das Nutzen von Social-Media-Kanälen oder das Empfehlen durch zufriedene Kunden kann dazu beitragen, neue Kunden zu gewinnen. Letztendlich ist es wichtig, flexibel zu bleiben und immer wieder neue Wege zu finden, um alte Kunden zu binden und neue zu gewinnen.

6. Wie kann man das Vertrauen seiner KundInnen stärken und die Kundenzufriedenheit erhöhen?

Als Selbstständiger und Unternehmer ist es von entscheidender Bedeutung, das Vertrauen deiner KundInnen zu gewinnen und ihre Zufriedenheit zu erhöhen, um langfristige Geschäftsbeziehungen aufzubauen. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist durch eine klare und offene Kommunikation. Sei transparent über deine Dienstleistungen, Preise und Lieferzeiten. Halte deine Versprechen und gehe auf die Bedürfnisse deiner KundInnen ein. Biete einen hervorragenden Kundenservice, indem du schnell auf Anfragen reagierst und Probleme schnell löst. Zeige deinen KundInnen, dass du sie schätzt, indem du ihnen besondere Angebote und Rabatte anbietest. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Qualität deiner Arbeit. Liefere stets hochwertige Ergebnisse und übertreffe die Erwartungen deiner KundInnen. Wenn du diese Schritte befolgst, wirst du das Vertrauen deiner KundInnen stärken und ihre Zufriedenheit erhöhen, was sich letztendlich in mehr Aufträgen und Umsatz für dein Unternehmen auszahlen wird.

7. Wie kann man aus einem einzelnen Projekt mehrere Aufträge generieren?

Als Selbstständiger ist es wichtig, nicht nur auf einen einzelnen Auftrag zu setzen, sondern mehrere Aufträge aus einem Projekt zu generieren. Doch wie geht das? Zunächst einmal ist es wichtig, eine gute Beziehung zum Kunden aufzubauen und ihn von der Qualität der eigenen Arbeit zu überzeugen. Wenn der Kunde zufrieden ist, besteht die Möglichkeit, weitere Projekte zu gewinnen oder Empfehlungen von ihm zu erhalten. Außerdem kann man durch gezielte Nachfrage beim Kunden herausfinden, welche weiteren Bedürfnisse er hat und ihm passende Lösungen anbieten. Auch das Angebot von Zusatzleistungen oder Paketen kann dazu beitragen, aus einem Projekt mehrere Aufträge zu generieren. Wichtig ist es, stets flexibel zu bleiben und sich auf die Bedürfnisse des Kunden einzustellen. Mit einer proaktiven und kundenorientierten Arbeitsweise kann man als Selbstständiger erfolgreich sein und aus einem Projekt mehrere Aufträge generieren.

8. Welche Tools können helfen, die Produktivität und Effizienz bei der Arbeit zu steigern und somit mehr Aufträge abzuschließen?

Als Selbstständiger ist es wichtig, die Produktivität und Effizienz bei der Arbeit zu steigern, um mehr Aufträge abzuschließen und somit mehr Umsatz zu generieren. Es gibt eine Vielzahl von Tools, die dabei helfen können. Zum Beispiel gibt es Projektmanagement-Tools wie Asana oder Trello, die dabei helfen, Aufgaben zu organisieren und den Fortschritt im Auge zu behalten. Auch Time-Tracking-Tools wie Toggl oder RescueTime können dabei helfen, die Zeit effektiver zu nutzen und Ablenkungen zu minimieren. Weitere hilfreiche Tools sind beispielsweise Cloud-Speicher wie Dropbox oder Google Drive, die eine einfache Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen ermöglichen. Es lohnt sich, verschiedene Tools auszuprobieren und zu testen, welche am besten zu den individuellen Bedürfnissen und Arbeitsabläufen passen. Mit der richtigen Auswahl und Nutzung von Tools kann die Arbeit als Selbstständiger effektiver und erfolgreicher gestaltet werden.

9. Was ist beim Pricing von Dienstleistungen zu beachten, um mehr Umsatz zu erwirtschaften?

Als Selbstständiger ist es wichtig, nicht nur qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten, sondern auch das richtige Pricing zu finden. Dabei sollten Sie nicht nur die Kosten für Material und Arbeitszeit berücksichtigen, sondern auch den Wert, den Ihre Dienstleistung für den Kunden hat. Eine zu niedrige Preisgestaltung kann den Eindruck erwecken, dass Ihre Dienstleistung von geringer Qualität ist, während ein zu hoher Preis potenzielle Kunden abschrecken kann. Es lohnt sich daher, die Preise Ihrer Konkurrenten zu recherchieren und Ihre Preise entsprechend anzupassen. Zudem können Sie durch die Einführung von Paketangeboten oder Rabatten für Stammkunden zusätzliche Anreize schaffen. Wichtig ist es, immer den Fokus auf den Kunden zu legen und ihm das Gefühl zu geben, dass er für sein Geld eine wertvolle Dienstleistung erhält. Mit der richtigen Preisgestaltung können Sie nicht nur mehr Umsatz erzielen, sondern auch das Vertrauen Ihrer Kunden gewinnen und langfristige Geschäftsbeziehungen aufbauen.

10. Fazit: Gewinne mehr Aufträge und Umsatz als Selbstständiger durch Zielorientierung, strategisches Handeln, Kundenfokussierung sowie effizientere Arbeitsweisen!

Am Ende des Tages geht es als Selbstständiger darum, erfolgreich zu sein und genügend Aufträge und Umsatz zu generieren. Doch wie erreicht man dieses Ziel? Durch Zielorientierung, strategisches Handeln, Kundenfokussierung sowie effizientere Arbeitsweisen! Es ist wichtig, sich klare Ziele zu setzen und diese auch konsequent zu verfolgen. Dabei sollte man sich immer an den Bedürfnissen seiner Kunden orientieren und sich auf deren Wünsche und Anforderungen einstellen. Eine gute Strategie sowie effiziente Arbeitsweisen helfen dabei, Zeit und Ressourcen zu sparen und somit produktiver zu sein. Wer all diese Faktoren berücksichtigt und konsequent umsetzt, wird langfristig erfolgreich sein und mehr Aufträge sowie Umsatz generieren.

Jane Uhlig studierte Kommunikationspsychologie, Sozialpädagogik sowie Erziehungswissenschaften und ist Inhaberin einer PR-Agentur, eines Verlages und eines Online Magazins. Seit mehr als 25 Jahren coacht sie in Politik und Wirtschaft und ist Autorin zahlreicher Wirtschafts-Publikationen – wie „Mut zum Handeln“ (Campus Verlag), „Das agile Unternehmen – Wie Organisationen sich neu erfinden“ (Campus Verlag), „Die kleine Zukunftsfibel“ (Wily Verlag) oder „Blondinen im Management – Was wir von Frauen im Management lernen können“. Jane Uhlig ist Autorin des Buches „Das agile Unternehmen – wie Organisationen sich neu erfinden“, erschienen im CAMPUS Verlag. Sie interviewte zahlreiche Vorstände und CEO’s großer Konzerne zum Thema Veränderungsfähigkeit. Als Kommunikationsexpertin ist sie in großen, mittleren und kleinen Wirtschaftsunternehmen gefragt. Zahlreiche Erfahrungen in Wirtschaft und Politik prägen ihre Coaching- und Beratungsmethoden. In Berlin arbeitete sie unter der Leitung von Altbundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog als Geschäftsführerin und Kommunikationsexpertin für den Konvent für Deutschland.

Besuchen Sie Jane Uhlig: https://www.janeuhlig.de/

Quelle: JANE UHLIG PR

London: Russland intensiviert Rekrutierung von Gefängnisinsassen

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Gefängnis, über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben des britischen Militärgeheimdienstes intensiviert das russische Verteidigungsministerium die Rekrutierung von Gefängnisinsassen für den Ukraine-Krieg. Man gehe davon aus, dass sich allein im April 2023 mehr als 10.000 Verurteilte gemeldet haben, hieß es am Donnerstag im täglichen Lagebericht aus London.

Seit Sommer 2022 seien Gefangene die Hauptquelle für Rekruten der privaten Militärfirma Wagner gewesen. Diese sei aber im Februar 2023 versiegt, als die öffentliche Fehde zwischen russischem Strafvollzug und Verteidigungsministerium eskaliert sei, so die Briten. Der Geheimdienste ordnet die Rekrutierungskampagne als Teil einer breiteren Aktion ein, um die eigenen Zahlen zu erhöhen. Das Verteidigungsministerium vermeide eine obligatorische Mobilisierung, welche die russische Öffentlichkeit stark verärgern könne, hieß es aus London weiter.


Foto: Gefängnis, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Übergangsquote ins Masterstudium bleibt stabil

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Junge Leute vor einer Universität, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Übergangsquote vom Bachelor- ins Masterstudium in Deutschland ist zuletzt stabil geblieben. So begannen 45 Prozent der insgesamt 251.200 Bachelorabsolventen, die im Prüfungsjahr 2020 (Wintersemester 2019/20 und Sommersemester 2020) ihren Abschluss erworben haben, bis zum Wintersemester 2021/22 in Deutschland ein Masterstudium, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Im Prüfungsjahr 2019 lag die Quote beim gleichen Wert. Die Übergangsquote vom Bachelor- ins Masterstudium bezieht sich auf Personen, die innerhalb von 1,5 Jahren nach ihrem Bachelorabschluss ein Masterstudium an einer deutschen Hochschule beginnen. Für die Bachelorabsolventen des Prüfungsjahres 2020 an Universitäten war die Übergangsquote ins Masterstudium mehr als doppelt so hoch wie an Fachhochschulen mit ihrer stärker praxisbezogenen Ausbildung. So begannen wie im Vorjahr 66 Prozent der 107.900 Personen, die 2020 einen Bachelorabschluss an einer Universität erworben hatten, bis zum Wintersemester 2021/22 ein Masterstudium an einer deutschen Hochschule.

Demgegenüber nahmen von den 128.900 Bachelorabsolventen an Fachhochschulen im selben Zeitraum nur 31 Prozent ein Masterstudium auf. Während die Übergangsquote an Universitäten gegenüber dem Vorjahr unverändert war, stieg diese an Fachhochschulen um zwei Prozentpunkte an, so das Bundesamt. Zwischen den Fächergruppen ergeben sich teils große Unterschiede bei den Übergangsquoten vom Bachelor- ins Masterstudium, wobei diese mit den fachlichen Profilen in den einzelnen Hochschularten zusammenhängen. Die Fächergruppe „Mathematik, Naturwissenschaften“, die an Universitäten deutlich stärker vertreten ist als an Fachhochschulen, wies für Bachelorabschlüsse des Prüfungsjahrs 2020 mit 79 Prozent die höchste Übergangsquote ins Masterstudium aus.

Gleichzeitig ergab sich für die Fächergruppe „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“, die stärker an Fachhochschulen angeboten wird, eine Übergangsquote von 33 Prozent. Wenig Unterschiede bei den Übergangsquoten ergaben sich dagegen zwischen Männern und Frauen. Insgesamt wiesen die Bachelor-Absolventinnen des Prüfungsjahrs 2020 mit 45 Prozent eine etwas geringere Übergangsquote ins Masterstudium aus als ihre männlichen Kommilitonen (46 Prozent). Das liege vor allem darin begründet, dass die Frauen in Fächergruppen mit niedrigen Übergangsquoten wie den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften überrepräsentiert, in Fächergruppen mit hohen Übergangsquoten wie Mathematik, Naturwissenschaften oder den Ingenieurwissenschaften unterrepräsentiert sind.

Innerhalb der jeweiligen Fächergruppen weisen dagegen Frauen regelmäßig leicht höhere Übergangsquoten vom Bachelor- ins Masterstudium auf als Männer, so die Statistiker.


Foto: Junge Leute vor einer Universität, über dts Nachrichtenagentur

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Faeser lobt Einigung zur Flüchtlingsfinanzierung

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Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat die Einigung beim sogenannten Flüchtlingsgipfel gelobt. Diese zeige, „dass alle staatlichen Ebenen gemeinsam ihrer großen humanitären Verantwortung gerecht werden“, sagte sie am Donnerstag.

Um Menschen, die vor Krieg und Terror geflüchtet sind, weiter schützen zu können, begrenze man die „irreguläre Migration“, fügte sie hinzu. „Uns geht es um eine nachhaltige Entlastung der besonders stark geforderten Kommunen“, so die Ministerin. Dazu stärke man „die konsequente Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern“, indem man weitere Migrationsabkommen mit Herkunftsstaaten abschließen werde. „Gleichzeitig kontrollieren wir unsere Grenzen viel stärker, als es in einem Europa der offenen Grenzen eigentlich vorgesehen ist“, sagte die SPD-Politikerin.

Das sei „notwendig“, weil der „Schutz der EU-Außengrenzen noch nicht hinreichend“ funktioniere. Als Ergebnis des Gipfels war am Mittwochabend angekündigt worden, dass der Bund die Flüchtlingspauschale an die Länder für dieses Jahr um eine Milliarde Euro erhöhen werde. Zudem solle der „Schutz der EU-Außengrenzen“ unter anderem durch die „Errichtung von Grenzschutzstrukturen“ vorangebracht werden. Das nächste reguläre Treffen der Länderchefs mit dem Bundeskanzler ist für den November geplant, dort sollen weitere Details geklärt werden.


Foto: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland, über dts Nachrichtenagentur

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Laumann gegen Rückkehr zur telefonischen Krankschreibung

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Behandlungszimmer beim Arzt, über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat das Auslaufen der telefonischen Krankschreibung nach dem Ende der Corona-Maßnahmen verteidigt. „Bei Corona war das zu verantworten, aber generell finde ich schon: Wenn man ein Attest haben will, ist es richtig, dass man dann in eine Hausarztpraxis geht“, sagte er bei einer Veranstaltung der „Rheinischen Post“.

Viel Vertrauen sei gut, aber ab und zu auch ein bisschen Kontrolle nötig. Ohnehin pochten inzwischen viele Unternehmen nicht auf ein Attest am ersten Krankheitstag. „Bei vielen Arbeitgebern ist es so, dass man die Krankschreibung nach zwei oder drei Tagen haben will, weil man festgestellt hat, dass die Arbeitnehmer dann eher wieder da sind, als wenn sie krankgeschrieben sind“, sagte Laumann.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt, über dts Nachrichtenagentur

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Holznagel mahnt stabilitätsorientierte Finanzpolitik an

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Reiner Holznagel, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor der für Donnerstag geplanten Bekanntgabe der Steuerschätzung haben der Steuerzahlerbund und Opposition die Bundesregierung vor neuen Schulden gewarnt. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) sagte der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel: „Bürger und Betriebe stehen allein bei den Steuerzahlungen vor einem Abgabenrekord von 1.000 Milliarden Euro. Ich meine: Mit diesem vielen Geld muss endlich wieder eine stabilitätsorientierte Finanzpolitik gelingen – ohne Umwege über kreative Schuldenfonds und Krisen-Erfindungen.“

Der Staat, so Holznagel weiter, habe keine Geldnot, „sondern schlichtweg zu hohe Ausgabenwünsche und keine Prioritäten“. Er hält jetzt „Belastungsbremsen“ für notwendig. „Anzufangen wäre mit einem konsequenten Inflationsausgleich im Steuerrecht und der vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags“, schlägt Holznagel vor. Seit Anfang 2021 ist der Solidaritätszuschlag für rund 90 Prozent derjenigen, die Lohnsteuer und veranlagte Einkommensteuer zahlen, durch die Anhebung der Freigrenzen vollständig entfallen. 2023 liegt die Freigrenze bei 17.543 Euro. Auch für Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU) bietet die Steuerschätzung keinen Anlass zu Euphorie: „Die Steuerschätzung zeigt den Ernst der Lage.“ Die Wirtschaft wachse praktisch nicht mehr, so der Haushaltspolitiker. „Gleichzeitig steigen Preise und Zinsen weiter. Die politischen Spielräume werden deshalb drastisch enger“, sagte Middelberg der NOZ. Die Ampel-Regierung müsse jetzt zügig im Haushalt umsteuern. „Dazu muss zwingend gespart werden.“ Middelberg mahnt außerdem einen „ehrlichen Strukturumbau“ bei Rente und Krankenversicherung an. Wer gern länger arbeiten möchte, müsse dafür bessere Bedingungen vorfinden. Außerdem müsse „die chaotische Migration nach Deutschland“ gestoppt werden, sagte der CDU-Politiker. Zu viele Zuwanderer landeten im Sozialsystem, zu wenige in Arbeit. Zudem könne in den öffentlichen Verwaltungen viel Personal gespart werden, wenn die Digitalisierung der Ministerien endlich umgesetzt werden würde, meint Middelberg.


Foto: Reiner Holznagel, über dts Nachrichtenagentur

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