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US-Börsen lassen nach – Sorgen wegen Streit um Schuldenobergrenze

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Dienstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.012 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,0 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.110 Punkten 0,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 12.343 Punkten 0,2 Prozent schwächer. Sorgen bereitete Anlegern der andauernde Streit um eine Anhebung der US-Schuldenobergrenze. „Gestern habe ich dem Kongress mitgeteilt, dass wir nach wie vor davon ausgehen, dass das Finanzministerium wahrscheinlich nicht mehr in der Lage sein wird, allen Verpflichtungen der Regierung nachzukommen, wenn der Kongress nicht bis Anfang Juni – und möglicherweise schon bis zum 1. Juni – gehandelt hat, um die Schuldenobergrenze zu adressieren“, sagte US-Finanzministerin Janet Yellen am Dienstag. „Nach meiner Einschätzung – und der Auffassung zahlreicher Wirtschaftswissenschaftler – würde ein Zahlungsausfall der USA eine wirtschaftliche und finanzielle Katastrophe auslösen.“

Yellen erklärte, es sei „durchaus denkbar“, dass eine Reihe von Finanzmärkten in der Folge zusammenbrechen könne und warnte vor einer „weltweiten Panik“. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Dienstagabend etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0863 US-Dollar (-0,10 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9206 Euro zu haben. Der Goldpreis sank, am Abend wurden für eine Feinunze 1.990,75 US-Dollar gezahlt (-1,49 Prozent).

Das entspricht einem Preis von 58,88 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 74,68 US-Dollar, das waren 55 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

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Europarat: Scholz begrüßt angestrebtes Schadensregister

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Olaf Scholz, über dts NachrichtenagenturReykjavík (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die vom Europarat angestrebte Schaffung eines Schadensregisters für die Kriegsschäden in der Ukraine begrüßt. Es sei sehr wichtig, „dass wir ein Schadensregister aufbauen, das uns jetzt in die Lage versetzt, die durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine entstehenden Schäden gemeinschaftlich zu erfassen, um damit dem Wiederaufbau der Ukraine eine notwendige Basis zu verschaffen“, sagte Scholz bei einer Pressekonferenz am Rande des 4. Gipfeltreffens des Europarats.

„Der Europarat hat immer für die Zusammenarbeit bei der Einhaltung von Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie gestanden, und natürlich ist das das, was wir sehr genau zur Kenntnis nehmen müssen. Bevor Russland seine Aggression gegen die Ukraine begonnen hat, hat es auch im eigenen Land die Freiheiten abgebaut“, so Scholz. „Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir jetzt hier zusammen sind und klarstellen, dass wir auf das bestehen, was für Europa wichtig ist: Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und auch den Gerichtshof, der hier dazugehört.“ Das Treffen in Reykjavík ist das erste Gipfeltreffen des Europarats seit 2005. Es soll zwei Tage dauern.

Der Europarat hat 46 Mitgliedsstaaten und ist institutionell nicht mit der Europäischen Union verbunden.


Foto: Olaf Scholz, über dts Nachrichtenagentur

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Dax lässt geringfügig nach – US-Einzelhandelsumsätze enttäuschen

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 15.898 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Nachdem der Dax sich über weite Teile des Tages im Plus gehalten hatte, drehte er am Nachmittag ins Minus. Insbesondere ein unerwartet geringes Wachstum der US-Einzelhandelsumsätze bereitete Anlegern Sorgen. „Nicht nur die US-Einzelhandelsumsätze, sondern auch die Quartalszahlen des US-Baumarktriesen Home Depot zeigen eine Konsumzurückhaltung in den USA auf“, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow das Geschehen an der Börse. „Nun verlieren die positiv gestimmten Marktteilnehmer zunehmend an Argumentationsbasis.“ Auch der Streit um die US-Schuldenobergrenze sorge für Verunsicherung bei Anlegern. „Die Stimmung bleibt angespannt und es stellen sich die Fragen, wie lange sich der Dax dieser Gemengelage weiter entziehen kann und woher die relative Stärke dafür kommt“, so Lipkow. Unterdessen sanken die Preise für Gas und Öl: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Juni kostete 32 Euro und damit ein Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 7 bis 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,77 US-Dollar, das waren 46 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0861 US-Dollar (-0,12 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9208 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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EU-Agentur für Asyl ernennt ersten Grundrechtsbeauftragten

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Flüchtlinge auf der Balkanroute, über dts NachrichtenagenturValetta (dts Nachrichtenagentur) – Der Verwaltungsrat der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) hat François Deleu zum ersten Grundrechtsbeauftragten der Agentur ernannt. Das teilte die Asylagentur am Dienstag mit.

Bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben soll Deleu unabhängig arbeiten und dem Verwaltungsrat Bericht erstatten. In seiner neuen Funktion soll Deleu der Agentur einen Vorschlag für eine Grundrechtsstrategie unterbreiten und auch für die Umsetzung des Beschwerdeverfahrens der Agentur verantwortlich sein, sobald dieses eingerichtet ist. Das Verfahren richtet sich an Personen, deren Grundrechte durch eine an der operativen Tätigkeit der Agentur beteiligte Person verletzt worden sein könnten. Der Grundrechtsbeauftragte soll dann die Zulässigkeit der Beschwerden zu prüfen und für die Weiterverfolgung sorgen.

Die Einrichtung des Postens war 2021 beschlossen worden. Deleu war zuvor im Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE für die Koordination zur Verhinderung von Hassverbrechen zuständig.


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute, über dts Nachrichtenagentur

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EU-Staaten billigen Verordnung gegen Entwaldung

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EU-Fahnen, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Der Rat der Europäischen Union hat am Dienstag eine Verordnung zur Bekämpfung von Entwaldung angenommen. Demnach dürfen Unternehmen Produkte künftig nur dann in der EU verkaufen, wenn die entsprechenden Lieferanten eine sogenannte Sorgfaltserklärung abgegeben haben.

So soll das Risiko verringert werden, dass der Verbrauch und Handel der EU mit bestimmten Rohstoffen und Erzeugnissen zur Entwaldung und zur weiteren Verschlechterung der Waldökosysteme beiträgt. Die Verordnung muss zur Umsetzung noch in nationales Recht umgewandelt werden. Das EU-Parlament hatte 2022 die EU-Kommission dazu aufgefordert, eine Verordnung gegen Entwaldung vorzulegen. Im Kommissionsvorschlag war der Entwaldungsschutz für Einfuhren von Rindern, Kakao, Kaffee, Palmöl, Soja und Holz, aber auch für daraus gewonnene Produkte wie Leder, Schokolade und Möbel vorgesehen.

Nach den Verhandlungen von Parlament und Mitgliedsstaaten über den Vorschlag waren die Vorschriften auch auf Kautschuk, Holzkohle, Druckerzeugnisse und einige Palmölderivate ausgeweitet worden. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) markiert die Entscheidung des EU-Rats einen „historischen Tag“ für den internationalen Wald- und Klimaschutz. Noch immer gingen „mehr als 16 Prozent der Entwaldung in den Tropen auf unseren Konsum in der EU zurück“, sagte Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH. Unternehmen müssten nun mit dazu beitragen, dass die illegale und legale Entwaldung weltweit eingedämmt werde. „Zudem müssen sie sich an die geltenden nationalen Land-, Arbeits- und Menschenrechte halten und die Rohstoffe bis zur Anbaufläche zurückverfolgen können“, so Müller-Kranner.

„Damit aus dem Gesetz kein zahnloser Papiertiger wird, muss die Bundesregierung jetzt sicherstellen, dass die Verordnung mit ausreichend Personal und vor allem Priorität durchgesetzt wird.“ Fehler wie bei der Umsetzung der EU-Holzhandelsverordnung dürften sich nicht wiederholen und Rohstoffe mit Entwaldungsrisiko nicht über Umwege doch in den Ladenregalen landen. „Wir fordern Bundesminister Cem Özdemir deshalb auf, für ausreichend risikobasierte Kontrollen und wirksame Sanktionen zu sorgen. Nur dann kann die Verordnung ihre Wirkung entfalten und können Produkte aus Entwaldung und Landraub effektiv aus den Lieferketten der Unternehmen ausgeschlossen werden“, so der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe.


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Lindner lehnt IWF-Forderung nach Lockerung der Schuldenbremse ab

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Schuldenuhr, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat der Forderung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nach einer Lockerung der Schuldenbremse eine Absage erteilt. „Der IWF hat die finanzpolitische Strategie des Bundesfinanzministeriums klar bestätigt: finanzielle Zurückhaltung und angebotsseitige Maßnahmen. Die angeregte Lockerung der Schuldenbremse ist aber keine Option“, sagte Lindner dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe).

„Die Schuldenbremse hat sich nicht nur national bewährt, sie ist auch ein Garant für das Vertrauen in die Stabilität deutscher Staatsfinanzen“, so Lindner weiter. Der IWF hat in seinem am Dienstag veröffentlichten neuen Deutschland-Bericht die Bundesregierung aufgefordert, den Spielraum innerhalb der Schuldenbremse etwa um ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) anzuheben. Bislang liegt der Spielraum gemäß Schuldenbremse bei 0,35 Prozent des BIP. Ein größerer Spielraum sei „realistischer“ angesichts der Herausforderungen, vor denen Deutschland stehe.

Dies beuge auch der Gefahr vor, dass Deutschland wie zuletzt Sonder-Schuldentöpfe abseits des regulären Haushalts und der Schuldenbremse schaffe, argumentiert der IWF. Lindner weist diese Kritik zurück: „Sowohl das Sonderprogramm für die Bundeswehr als auch der Abwehrschirm für die Preisbremsen (WSF) haben klare Zweckbindungen. Im Falle des WSF werden die Kreditermächtigungen deshalb voraussichtlich nicht ausgeschöpft.“ Nach einem krisenbedingt starken Anstieg der Schuldenstandsquote müssten die fiskalischen Puffer „schnell wieder aufgebaut werden“. Höhere Schulden oder Steuererhöhungen flössen „nicht notwendigerweise in Investitionen oder Zukunftsaufgaben“, sagte Lindner.

Sein ökonomischer Berater Lars Feld erklärte, die Vorschläge des IWF zur Reform der Schuldenbremse seien gleich mehrfach „erstaunlich“ und zeugten von „Unkenntnis“ über die Mechanik der Schuldenbremse. „Sinnvoller wäre eine Härtung der EU-Fiskalregeln, sodass die Verschuldung im Euro-Raum ab- statt zunimmt“, so Feld. Der Düsseldorfer Ökonom Jens Südekum begrüßte dagegen den IWF-Vorschlag: „Der vorgeschlagene Kompromiss geht durchaus in die richtige Richtung. Noch konsequenter wäre, Investitionen generell von der Schuldenbremse auszunehmen.“


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Brandenburgs Innenminister drängt auf Grenzkontrollen

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Polnische Grenze, über dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) wirft Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) vor, die auf dem Migrations-Gipfel im Kanzleramt vereinbarte Zulassung von Grenzkontrollen bislang nicht umzusetzen. Stübgen sagte dem TV-Sender „Welt“, auf seine Initiative und die des sächsischen Innenministers habe man am 10. Mai beschlossen, dass die Bundesinnenministerin Artikel 25 des Schengener Grenzkodex ausruft, um vorübergehende Kontrollen an den Grenzen Brandenburgs zu Polen und Sachsens zu Tschechien zu ermöglichen.

„Leider habe ich bisher aus dem Bundesinnenministerium noch nichts gehört. Aber wir bestehen darauf“, so Stübgen. Dies sei notwendig, „um zu einer Migrationsbremse zu kommen“. In Brandenburg gebe es auf kommunaler Ebene eine „große Enttäuschung“ darüber, dass der Gipfel beim Kanzler die Frage der langfristigen Aufteilung der Unterbringungskosten auf November vertagt habe.

Andererseits habe man viele Dinge wie die Sicherung der EU-Außengrenzen beschlossen. Das begrüßte Stübgen, fügte aber hinzu: „Das wird Monate bis Jahre dauern.“


Foto: Polnische Grenze, über dts Nachrichtenagentur

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Lepaya übernimmt Weiterbildungsexperten Krauthammer

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Lepaya, Europas größter Anbieter für berufliche Weiterbildungstrainings, übernimmt Krauthammer – einen Schulungsanbieter für Senior Leadership und Commercial Excellence. Die Übernahme ist Teil von Lepayas Mission, die darin besteht, die Performance von Unternehmen durch Mitarbeitertrainings maßgeblich zu steigern.

Das dadurch neugeschaffene Team umfasst nun mehr als 400 Mitarbeiter in Büros in Berlin, München, Amsterdam, London, Stockholm, Paris, Zürich, Brüssel und Shanghai und betreut mehr als 1.000 Kunden weltweit. Hierzu zählen global agierende Unternehmen wie ING, Dell, Maersk, Backbase und Freudenberg.

Lepaya: Kontinuierliches Unternehmenswachstum seit 2018
Seit der Gründung 2018 befindet sich Lepaya durch erfolgreiche M&A-Prozesse auf einem stetigen Wachstumskurs in ganz Europa. Dieser begann mit der Übernahme von KI-Technologieunternehmen wie dem in München ansässigen VCoach (jetzt Lepaya AI-Coach), setzte sich fort mit Smartenup aus Amsterdam und wurde schließlich um die Übernahme von SpeakFirst aus London ergänzt. Im Zuge dieser Schritte hat Lepaya regelmäßig neue Leistungen in sein Schulungsangebot integriert und konnte so noch mehr Unternehmen sowie deren Mitarbeiter erreichen.

Upskilling mit VR und KI als Wettbewerbsvorteil
Die Übernahme belegt die wachsende Bedeutung von internen Weiterbildungsmaßnahmen. Da Unternehmen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage jedoch vor der Herausforderung stehen, mit weniger Ressourcen maximalen Output zu erzielen, sind wirksame und zugleich skalierbare Weiterbildungsansätze wichtiger denn je. Damit verbunden steigt die Nachfrage nach objektiven Lernresultaten, die beispielsweise auf dafür entwickelten Plattformen gemessen werden können.

So hat die Technologie von Lepaya bewiesen, dass sich der Lerntransfer durch die Kombination von VR-Technologie und digital unterstütztem Lernen um 20 % erhöht. Da Innovation für die Kunden von Krauthammer immer wichtiger wird, war die Übernahme durch Lepaya ein logischer nächster Schritt in dem Bestreben, die Spitzenposition innerhalb der Schulungsbranche auch weiterhin erfolgreich zu verteidigen. Krauthammers Fachwissen im Bereich Deep Learning, kombiniert mit dem bewährten plattformbasierten Ansatz von Lepaya, ermöglicht Kunden nun eine umfassende Kompetenzplattform mit einem breitgefächerten Service-Portfolio.

„Mit unserer Technologie lässt sich nachweisen, dass Mitarbeiter, nachdem sie unsere Programme absolviert haben, die von uns vermittelten Fähigkeiten am Arbeitsplatz tatsächlich anwenden können. Insofern sind wir einzigartig“, so Peter Kuperus, Co-CEO von Lepaya. „Kein anderer europäischer Edtech-Anbieter kann dies in einem solchen Umfang leisten.“

„Ich freue mich sehr über den Zusammenschluss von Krauthammer und Lepaya“, sagt Frans van Kreuningen, CEO von Krauthammer. „Durch die Kombination aus langjähriger Schulungsqualität von Krauthammer, der reichweitenstarken Bereitstellung mit der Plattform von Lepaya sowie der KI- und VR-gestützten Technologie werden wir in der Lage sein, Unternehmen auf jeder Organisationsstufe weiterzubilden und bei Transformationsprozessen zu begleiten.“

Langfristiges Ziel: Weiterbildung für Milliarden von Menschen
„Die Übernahme von Krauthammer bedeutet für Lepaya einen großen Schritt vorwärts – sie macht uns zur führenden Kompetenzplattform, die die Produktivität und Mitarbeiterbindung in den größten Unternehmen der Welt steigert“, sagt René Janssen, Co-CEO von Lepaya. „Pünktlich zu unserem fünfjährigen Bestehen sind wir in der Lage, das Leben von mehr als 250.000 Berufstätigen zum Positiven zu verändern. Und das ist nicht alles: Gleichzeitig streben wir danach, langfristig mehr als 3,3 Milliarden Menschen weltweit zu helfen.“

Photo Credits-Lepaya-Founders-René Janssen- Peter Kuperus

Quelle ELEMENT C GmbH

Brandenburgs Innenminister fürchtet Radikalisierung von Aktivisten

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Klimaprotest, über dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) hat sich besorgt über Tendenzen zur Radikalisierung von Klimaaktivisten geäußert. „Das stellen wir seit längerer Zeit fest, und ich sehe die Gefahr, dass es zu einer massiven Radikalisierung kommen kann bis hin zu terroristischen Bestrebungen“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“.

Deshalb müsse man frühzeitig gegenhalten. In Brandenburg gebe es zwar keine eigenen Strukturen von „Ende Gelände“ oder „Letzte Generation“, die Aktivisten kämen vielmehr überwiegend aus Westdeutschland oder Berlin. Wenn sie in Brandenburg aber als Täter in Erscheinung träten, werde die Polizei „alles tun, um das zu verhindern“. Der CDU-Politiker begründete seine Sorge einer Radikalisierung damit, dass es 2022 in Brandenburg mehrere gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur gegeben habe.

Ziele seien die Raffinerie in Schwedt, das Braunkohlekraftwerk in Jänschwalde und der Berliner Flughafen BER gewesen. Die Kriminalpolizei sei dann bei ihren Ermittlungen zu der Überzeugung gelangt, „dass hier der Verdacht auf Bildung einer kriminellen Vereinigung besteht“. Die Staatsanwaltschaft habe das auch so gesehen. Stübgen begrüßte eine entsprechende Entscheidung des Landgerichts Potsdam: „Das Gericht hat unsere Rechtsauffassung bestätigt.“

Man werde „genau mit diesen Ermittlungen weiterverfahren“.


Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

bidi organisiert Fördermittel für Schulen

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Bidi unterstützt in Sachsen bereits 150 Schulen bei der Umsetzung des kostenlosen Nachhilfeunterrichts

Das vom Bund finanzierte Förderprogramm “Aufholen nach Corona” läuft zum Ende des Schuljahres 2022/23 aus. Als eines der ersten Bundesländer hat sich Sachsen dazu entschieden, Fördermittel aus eigener Tasche bereitzustellen, um das Aktionsprogramm zugunsten von Schulkindern mit Lerndefiziten in Eigenregie fortzusetzen. Damit nimmt das Land deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Denn die Verlängerung des Programms ist ein wichtiger Schritt, um Lernlücken zu schließen und damit Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in Sachsen zu fördern.

Geförderte Nachhilfe bereits an 150 Partnerschulen in Sachsen
Wie zusätzliche und durch die öffentliche Hand finanzierte Lernangebote den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern fördern – das weiß das Dresdner Startup bidi Bildung Digital GmbH („bidi“). Denn im Rahmen des Aktionsprogramms “Aufholen nach Corona” hat das Unternehmen an nahezu 150 Schulen in Sachsen kostenlose Nachhilfe organisiert und konnte Schülern so helfen, ihre Lerndefizite wieder aufzuholen.

“Durch die Verlängerung des Aktionsprogramms wird es möglich, auch in Zukunft zusätzliche Lernangebote für Schülerinnen und Schüler in Sachsen zu finanzieren. Wir von Bidi sind stolz darauf, Teil der Lösung zu sein und weiterhin unseren Beitrag zur Bildungsförderung zu leisten”, so Bidi-Geschäftsführer Amadeo Gaigl.

Dresdner Startup unterstützt Schulen bei der Umsetzung
Dafür aktiviert bidi für die Partnerschulen mit vergleichsweise hohem Aufwand staatliche Finanzierungsmittel aus den verschiedenen Fördertöpfen. Die jeweilige Schulleitung erhält kompetente Unterstützung beim Beantragen der Fördermittel, bei der Umsetzung des Lernangebots und der Kommunikation mit Eltern und Schülern. Damit können Schulen den individuellen, für die Eltern kostenlosen Nachhilfeunterricht im 1:1 Format komplett und ohne den Einsatz eigener Gelder gewährleisten. Bidi hat für 15 verschiedene Schulfächer derzeit über 1.000 geprüfte und zertifizierte Lehrkräfte unter Vertrag.

“Dank des Aktionsprogramms der Regierung haben wir allein in Sachsen knapp 8.000 Schülerinnen und Schülern mit etwa 80.000 kostenlosen Nachhilfestunden geholfen”, berichtet Amadeo Gaigl. “Doch um langfristig und möglichst flächendeckend Schülern zu helfen und individuell und differenziert fördern zu können, müssen solche Lernangebote noch dauerhaft Bestand haben. Deshalb begrüßen wir die vom Kultusminister Christian Piwarz angestrebte Verstetigung des Aufholprogramms in ein dauerhaftes Lernförderprogramm.”

Bild Amadeo Gaigl

Quelle Public Imaging Consulting