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Vorläufiges Endergebnis: SPD in Bremen knapp unter 30 Prozent

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Andreas Bovenschulte am 14.05.2023, über dts NachrichtenagenturBremen (dts Nachrichtenagentur) – Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen ist die SPD laut vorläufigem amtlichen Endergebnis mit etwas weniger als 30 Prozent stärkste Kraft geworden. Die Partei von Bürgermeister Andreas Bovenschulte kam am Sonntag auf 29,8 Prozent der Stimmen, wie der Landeswahlleiter am Donnerstag mitteilte.

Dahinter folgt die CDU mit 26,2 Prozent. Auf Platz drei landeten die Grünen mit 11,9 Prozent – sie ließen im Vergleich zur letzten Wahl vor vier Jahren um 5,5 Prozentpunkte nach. Die Linke folgt dahinter mit 10,9 Prozent, vor der Partei „Bürger in Wut“ mit 9,4 Prozent. Weiterhin in der Bürgerschaft vertreten ist auch die FDP (5,1 Prozent). Die sonstigen Parteien kamen auf 6,7 Prozent der Stimmen. Die SPD kündigte unterdessen an, zunächst mit den bisherigen Partnern sprechen zu wollen. Am Freitag soll demnach erst mit Grünen und Linkspartei sondiert werden. Am Samstag folgt dann ein Gespräch mit der CDU.

In der neuen Bürgerschaft sind sechs Parteien vertreten: Die SPD mit 27, die CDU mit 24, die Grünen mit 11, Linke und BIW mit jeweils 10 und die FDP mit 5 Sitzen.


Foto: Andreas Bovenschulte am 14.05.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Stoltenberg verlangt von Berlin schnell mehr Geld für Verteidigung

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Jens Stoltenberg, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Deutschland aufgefordert, seine Verteidigungsausgaben schnellstmöglich auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. „Ich erwarte, dass alle Verbündeten, die die zwei Prozent noch nicht erreichen, das so schnell wie möglich tun“, sagte Stoltenberg dem „Spiegel“.

Zwei Prozent seien künftig nicht mehr das Ziel, sondern das „absolute Minimum“, was alle erreichen sollten – „nicht erst in einem Jahrzehnt, sondern so schnell wie möglich“. Deutschland bewege sich in die richtige Richtung. Die Nato hatte bereits auf ihrem Gipfel 2014 in Wales die zwei Prozent als Zielmarke für alle Mitgliedstaaten beschlossen. Im vergangenen Jahr hatten nur sieben Nato-Länder dieses Ziel erreicht.

Vor allem die USA und die Osteuropäer drängen darauf, die zwei Prozent auf dem Nato-Gipfel im Juli in Vilnius als Untergrenze festzulegen. Stoltenberg sagte, es gebe keinen Zweifel daran, dass die Ukraine Mitglied der Nato werden solle. Das hätten die Mitgliedstaaten schon vor einem Jahr betont. Das Bündnis müsse sicherstellen, dass Russland nicht wieder eine souveräne, unabhängige Ukraine angreife.


Foto: Jens Stoltenberg, über dts Nachrichtenagentur

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Tichanowskaja warnt Moskau vor Einmarsch in Weißrussland

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Swetlana Tichanowskaja, über dts NachrichtenagenturVilnius/Minsk (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund der Spekulationen über den Gesundheitszustand des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko warnt Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja Russland vor einem Einmarsch in ihrem Land. „Wenn Lukaschenko etwas zustößt, wird dies definitiv eine politische Krise auslösen“, sagte Tichanowskaja dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Unser Ziel als Opposition wird es dann sein, das Momentum zu nutzen und Belarus auf einen neuen Weg zu führen: Richtung Demokratie und Richtung Europa.“ Russlands Präsident Wladimir Putin werde in diesem Fall versuchen, „sein eigenes Spiel zu spielen“. Die Weißrussen würden jedoch das russische Joch niemals akzeptieren. „Putin wird, wenn er versucht, politisch zu intervenieren oder das Land militärisch zu besetzen, bei uns auf Widerstand stoßen“, warnte Tichanowskaja.

Die westliche Staatengemeinschaft müsse schon jetzt den Druck auf Putin erhöhen. Der Westen habe genug Instrumente zur Verfügung, von weiteren Wirtschaftssanktionen bis zur politischen Isolierung Russlands. „Wichtig ist, dass die russische Führung weiß: Eine Intervention in Belarus, erst recht eine militärische Besetzung des Landes, hätte für Russland enorme Konsequenzen.“


Foto: Swetlana Tichanowskaja, über dts Nachrichtenagentur

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Kubicki fordert Entschuldigung von Faeser bei Ex-BSI-Chef Schönbohm

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Wolfgang Kubicki, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) fordert eine öffentliche Entschuldigung von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) beim früheren BSI-Chef Arne Schönbohm. „Rechtlich kann ein hochrangiger Beamter ohne Begründung jederzeit versetzt werden, aber Frau Faeser hat Herrn Schönbohm wegen Vorwürfen von Jan Böhmermann abgelöst, ohne ein Disziplinarverfahren abzuwarten“, sagte der FDP-Politiker dem Portal „Business Insider“.

Dadurch sei sein Renommee beschädigt worden. „Es würde menschliche Größe zeigen und es wäre sogar eine Verpflichtung aus Fürsorge der Dienstherrin, wenn sie sich öffentlich bei Herrn Schönbohm entschuldigt.“ Schönbohm hatte im November seinen Job als Chef des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verloren, nachdem ZDF-Satiriker Jan Böhmermann ihm in seiner Sendung eine zu große Nähe zu einem Cyberverein mit angeblichen Kontakten zu russischen Geheimdiensten vorgeworfen hatte. Später kamen weitere Vorwürfe dazu.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) versetzte Schönbohm daraufhin zur Bundesakademie für öffentliche Verwaltung mit der Begründung eines „gestörten Vertrauensverhältnisses“. Die Vorwürfe waren aber Medienberichten zufolge offenbar haltlos. Die sechsmonatigen behördeninternen Voruntersuchungen hätten demnach keine Anhaltspunkte gebracht, die die Einleitung eines Disziplinarverfahrens rechtfertigen würden.


Foto: Wolfgang Kubicki, über dts Nachrichtenagentur

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EU legt beim Klimaschutz einen Zahn zu

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Klima Banken
Foto von Dr. Tillmann Lang (Quelle: Inyova)

Ein aktueller Marktkommentar von Dr. Tillmann Lang, CEO und Mit-Gründer von Inyova Impact Investing:

Das Europäische Parlament hat einige wichtige Klimagesetze verabschiedet. Diese Neuerungen sind ein starkes internationales Signal für den Wandel hin zu Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Wirtschaft.

Die neuen Gesetze sind Teil des Plans, die Netto-Treibhausgasemissionen der EU bis 2030 um mindestens 55% zu reduzieren. Auch bekannt als „Fit for 55“ sind sie eine wichtige Vorstufe für das Ziel der EU, bis 2050 treibhausgasneutral zu werden. Damit geht der Staatenbund bullisch voran, was im Markt für viel Reibung sorgen wird. Aber dies ist notwendig, damit Neues entstehen kann.

Reform des Emissionshandels

Eine zentrale Neuerung ist ein längst überfälliges Update des Emissionshandels. Die Anzahl der Treibhausgas-Zertifikate wird reduziert, was die Gesamtmenge an erlaubten Emissionen verkleinert und den CO2-Preis erhöht. Dies bedeutet, dass emissionsarme Alternativen attraktiver werden. Ab 2034 wird es überhaupt keine kostenlosen Zertifikate mehr geben, und das Grundbudget an Treibhausgasen, das ohne Zahlung emittiert werden darf, sinkt auf null. Für Emissionen aus dem Straßenverkehr und dem Gebäudesektor wird ein neuer, zweiter Emissionshandel geschaffen.

Zudem wurde ein Gesetz gegen CO2-Outsourcing geschaffen. CO2-Outsourcing bedeutet, dass Unternehmen ihre Emissionen „reduzieren“, indem sie CO2-intensive Produktionen und Prozesse außerhalb der EU erledigen. Sie reduzieren also nicht, sondern sie verlagern ihre Treibhausgas-Emissionen nur, was für das Klima wiederum keinen Unterschied macht. Um die örtlich verlagerten Treibhausgas-Emissionen fair zu behandeln, wird bei importierten Produkten zukünftig eine Abgabe auf Emissionen fällig, die durch die Produktion dieser Importe an anderen Orten entstanden sind. Die EU spricht hier von einer „Carbon Levy“ als Teil des „Carbon Border Adjustment Mechanisms“.

Fairer Klima-Fonds und Schutz für Wälder

Ein innovativer Finanzentlastungs-Mechanismus soll zukünftig für eine faire und solidarische Aufteilung der Kosten sorgen. Konkret heißt dies, dass ein sogenannter EU Social Climate Fund (SCF) sozial schwache Haushalte und kleine Unternehmen schützen soll, die unter höheren Energiepreisen besonders leiden. Außerdem wurde erstmalig eine Verordnung über entwaldungsfreie Produkte beschlossen, das Anti-Deforestation-Gesetz, die sicherstellen soll, dass in der EU verkaufte Produkte nicht zur Abholzung von Wäldern geführt haben. Auch dürfen Importe nicht von abgeholzten oder geschädigten Flächen stammen. Dies meint Produkte wie Rindfleisch, Kaffee und Kakao, aber auch Soja und Holz. Sie gilt auch für Produkte wie Leder, Palmöl, Schokolade, Holzkohle und bedrucktes Papier, die aus diesen Rohstoffen hergestellt wurden.

EU legt beim Klimaschutz einen Zahn zu

Foto von Dr. Tillmann Lang (Quelle: Inyova)

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Debitkarten sorgen weiter für Akzeptanzprobleme

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Verkauf in einem Kaufhaus, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere große Direktbanken in Deutschland haben ihre Kunden mit reinen Debitkarten der Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard ausgestattet – doch an der Kasse bekommen viele Verbraucher damit offenbar weiter Probleme. „Viele berichten davon, dass ihre Debitkarte im Geschäft nicht akzeptiert wird oder sie im Supermarkt kein Bargeld mit der Karte abheben können“, sagte Ramona Pop, Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, dem „Spiegel“.

Gleich mehrere Banken haben die Debitkarten mit den Logos der US-Konzerne zu ihren kostenlosen Topprodukten erklärt, bei manchen Mietwagenstationen, Behörden oder Händlern können Kunden mit den Karten aber nicht zahlen. So schätzt das Handelsinstitut EHI, dass zwischen 150.000 und 200.000 Händler in Deutschland die Karten der US-Konzerne nicht akzeptieren wollen. „Offenbar funktionieren die neuen Debitkarten nicht so, wie viele Verbraucherinnen und Verbraucher sich das wünschen“, sagte Stephanie Heise, Bereichsleiterin für Verbraucherfinanzen bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die bislang mehr als 140 Beschwerden von Betroffenen zählt. Die Kreditkartenfirmen wollen dafür sorgen, dass ihre Karten noch häufiger akzeptiert werden: So möchte der Zahlungsdienstleister Visa in diesem Geschäftsjahr bis zu zwölf Millionen Euro in die Hand nehmen, um die Zahl der Akzeptanzstellen auszubauen. Mastercard-Deutschlandchef Peter Robejsek sagte, man arbeite daran, kleinere Händler zur Akzeptanz der Karten zu bewegen.


Foto: Verkauf in einem Kaufhaus, über dts Nachrichtenagentur

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CHAOS//LOOP: Eine revolutionäre NFT-Kollektion von Christof Babinsky

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CHAOS//LOOP: Eine revolutionäre NFT-Kollektion von Christof Babinsky

Die Kunstgalerie xcircle freut sich, in Zusammenarbeit mit dem European Culture Center (ECC) anlässlich der Architekturbiennale 2023, Werke des Künstlers Christof Babinsky zu präsentieren.

Christof Babinsky verbindet Unternehmertum und künstlerisches Genie, indem er Innovationen vorantreibt und komplexe Prozesse inszeniert. Mit der Erfindung von interaktiven Voll-LED-Videopanels gilt der preisgekrönte Unternehmer als Revolutionär. Die Themen Architektur und Design führen ihn zur Kunst, die den visionären Geist seit geraumer Zeit umtreibt.

Mit CHAOS//LOOP, so der Titel der NFT-Kollektion, fordert Babinsky die Welt der digitalen Kunst heraus, indem er Kunstinhalte einfängt, die in der physischen Welt entstehen, aber nur durch den Einsatz eines digitalen Aufnahmegeräts möglich sind.

Der Künstler nutzt das Medium der Digitalkamera, die auf ihre eigene Projektion gerichtet ist, um eine unendliche Rückkopplungsschleife zu schaffen, die unvorhersehbare, vom Chaos geprägte Kreationen hervorbringt. Das künstlerische Prinzip basiert auf der Idee der Initialzündung, die der Kamera Input für zufällige Mixturen von Farbe und Form gibt. Dabei kann es sich um ein eigenes Kunstwerk handeln oder um eine vom italienischen Maler Tiziano, von Jackson Pollock oder von der Flamme eines Feuerzeugs geliehene Aneignungskunst. Das Ergebnis sind chaotische und hypnotische Muster, die autonom entstehen und sich zu einem künstlerischen Werk verdichten, das Babinsky durch sorgfältige Analyse auswählt.

CHAOS//LOOP: Eine revolutionäre NFT-Kollektion von Christof Babinsky

NFT-Kunst basiert oft auf komplexen digitalen Algorithmen, die bewegte Bilder erzeugen. Babinsky kehrt den Prozess um: CHAOS //LOOP basiert auf den physikalischen Parametern unserer physischen Welt und verwendet ein System, das nur durch moderne digitale Kamerasensoren und deren Rückkopplungsschleife existieren kann. Entscheidend ist, dass analoge Form und digitales Medium in einer Weise zusammenkommen, die ohne das andere nicht auskommt. Für die Projektion der Arbeiten verwendet Babinsky seine eigenen architektonischen Bildschirme namens ASB Digital Wallpaper.

Die Gruppenausstellung Time Space Existence wird am 20. Mai eröffnet und läuft bis zum 26. November 2023 im Palazzo Bembo, Palazzo Mora und den Marinaressa-Gärten im Herzen von Venedig, Italien. Die Ausstellung wird die Aufmerksamkeit auf die neu entstehenden Ausdrucksformen der Nachhaltigkeit in ihren zahlreichen Ausprägungen lenken, die von einem Fokus auf die Umwelt und die urbane Landschaft bis hin zu den sich entwickelnden Gesprächen über Innovation, Wiederverwendung und Gemeinschaft reichen.

Artist Christof Babinsky
Title CHAOS//LOOP 2023
Gallery xcircle
Partner European Cultural Centre
Venue Palazzo Mora, Venice, Italy
Period May 20 – November 26, 2023
Websites timespaceexistence.com
xcircle.io
babinsky.io
Minting: gallery.manifold.xyz/babinsky_01

4GAMECHANGERS Festival 2023

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Fulminanter Abschluss des #4GCF23: 70 Prozent Frauenquote on Stage, 400 Speaker:innen, mehr als 10.000 Besucher:innen, 200 Sponsoren und Kooperationspartner, 50 Moderator:innen von ORF & ProSiebenSat.1 PULS 4 und Hunderttausende vor den Screens.

Das zweite 4GAMECHANGERS Festival im Zeichen der Zusammenarbeit und Kooperation zwischen dem ORF & ProSiebenSat.1 PULS 4 ging von Montag bis Mittwoch über die Bühne. Zum Abschluss des dreitägigen Festivals in Wien, das über 10.000 Gäste begrüßen durfte, sagte Bundeskanzler Karl Nehammer in seiner Keynote: „Dieses Event hat viele Möglichkeiten geboten, sich mit Angeboten auseinanderzusetzen, die Fragen der Zukunft zu lösen, das Spiel zu verändern und Gamechanger zu sein.“Amal Clooney, Olena Selenska, Mikaela Shiffrin und Nadia Murad waren als starke Stimmen auf der Bühne.

Justizministerin Alma Zadic über die immense Bedeutung der Menschenrechte, die auch beim 4GAMECHANGERS Festival im Zentrum standen: „Menschrechte sind die Erfolge des Widerstandes und des Aufbegehrens von unterdrückten Minderheiten.“ Die Ministerin ergänzte: „Menschenrechtsbewegungen sind ein Herzstück unserer liberalen Demokratie.“Außenminister Alexander Schallenberg sprach über die aktuelle Situation des Ukraine-Kriegs.

Frauenministerin Susanne Raab diskutierte in einem spannenden Panel zum Thema „Gender Equality In Leading Positions“.Die deutsche Kultband Sportfreunde Stiller sorgen für den musikalischen Höhepunkt zum großen Abschluss. Im Verlauf des Tages rockten Mola, Eli Preiss, Nina Sofie und Camo & Krooked feat. Mira Lu Kovacs die Bühne.

Das 4GAMECHANGERS Festival unter dem Motto „The Power of Cooperation” wäre ohne die Unterstützung der treuen Platin-Partner Google, Magenta, Nespresso und der Österreichischen Post nicht möglich.

Bilder: Credits: 4GAMECHANGERS Festival

Quelle ProSiebenSat.1 PULS 4

Klima-Ökonom ruft G7 zu Finanzierungsangeboten an ärmere Länder auf

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Flaggen der G7-Staaten, über dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer hat den G-7-Gipfel zu „konkreten Finanzierungsangeboten“ an ärmere Länder aufgerufen, damit sich der Kohleausstieg und der Aufbau der Erneuerbaren für sie lohnt. „Ansagen der G-7-Länder dazu wären ein kraftvolles Signal“, sagte der Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe).

Es helfe wenig, wenn sich die Industriestaaten selbst weitere Ziele setzen würden. „Stattdessen sollte es auch in Hiroshima endlich darum gehen, wie ein globaler Kohleausstieg in Gang zu bringen ist“, so Edenhofer mit Blick auf den G-7-Gipfel von Freitag bis Samstag in der japanischen Stadt. Als Geldgeber für die Finanzierungszusagen stünden multilaterale Entwicklungsbanken bereit, sagte der Klima-Ökonom. Entsprechende Signale der G-7-Staaten seien jetzt wichtig, denn die Zeit zwischen den UN-Klimagipfeln müsse für den Start von Verhandlungen mit den rund 15 ärmeren Kohle-Ländern über glaubwürdige Ausstiegspfade genutzt werden.

„Nur so wird aus der schier ewigen Ankündigungs-Klimapolitik auch eine Umsetzungspolitik“, so Edenhofer.


Foto: Flaggen der G7-Staaten, über dts Nachrichtenagentur

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ruhrSUMMIT 2023 INTERNATIONAL BUSINESS EVENT

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ruhrSUMMIT

Neben Keynotes präsentieren Start-ups ihr Businessmodell auf der Pitch Stage und können den ruhrSUMMIT-Award inklusive Preisgeld gewinnen.

Am 13. Juni 2023 geht der ruhrSUMMIT in die achte Runde. Dieses ganzheitlich nachhaltig gestaltete Businessevent bringt jährlich Start-ups, Unternehmen und Investor*innen zusammen. Richtungsweisende Themen wie beispielsweise Female Entrepreneurship oder Circular Economy, innovative Technologien und aktuelle Problematiken werden thematisiert und via Networking langfristige Relationen hergestellt. Der Fokus auf langfristige Ergebnisse für seine Teilnehmer*innen ist das Alleinstellungsmerkmal des ruhrSUMMIT und macht ihn zu einem einzigartigen Businessevent im Ruhrgebiet.

Der ruhrHUB als Ausrichter des ruhrSUMMIT fördert die digitale Wirtschaft im Ruhrgebiet und ist stark in der Region verankert. Deshalb ist die neue Ausstellungsfläche sowohl im Namen als auch in der Auslegung daran angelehnt. In der ruhrMETROPOLIS präsentieren sich Ausstellende nach Themen in verschiedene Towns, um somit Besucher*innen einen leichteren Überblick zu verschaffen. Die Herhod-, Ecosystem-, Digital Health-, XR-, Expo-, Corporate-, Future Web- und Impact Town bilden zusammen die ruhrMETROPOLIS. Jede Town verkörpert Trendthemen, wie z.B. Circular, Food and Lifestyle, Social Entrepreneur, Female Entrepreneur, IT-Sicherheit und vieles mehr.

Weitere Informationen zu den ruhrMETROPOLIS-Towns werden in Kürze auf unserer Website, ruhrsummit.de, in Form von einer 3D Event-Map einzusehen sein.
Die Masterclasses werden im Workshop-Format stattfinden, sodass hier tiefgreifende Themen und Problemstellungen von den Teilnehmenden diskutiert werden können, um so Mehrwerte zu schaffen. Die Investors Lounge bildet einen Treffpunkt, welcher Raum für Investierende und Start-ups gibt. Sie bietet sich für ungestörte Geschäftsgespräche an. Ein neues Konzept sowie eine starke inhaltliche Agenda befeuern das diesjährige Programm.

Die zwei 360° Bühnen gewähren den Speakern sowohl auf der Pitch als auch auf der Innovation Stage Nähe zum Publikum, damit sie in den direkten Austausch treten können. So werden aus Zuhörenden aktive Teilnehmer*innen, die ihr Potenzial und Know-how nicht nur einbringen dürfen, sondern sollen. Erstmalig wird dem besten Pitch auf der Pitch Stage der ruhrSUMMIT-Award verliehen. Hinzu kommt ein Preisgeld in Gesamthöhe von 10.000,-€, welches von Aulinger Rechtsanwälte Notare gestellt wird. Hier läuft alles unter der Devise: „THINK.CREATE.GROW“, die die einzelnen Phasen der Start-ups widerspiegelt.

Zahlreiche erfolgreiche Entrepreneur*innen teilen zudem in Insight Talks ihre wertvollen Erfahrungen mit Start-ups und Gründer*innen der Zukunft.
Die Innovation Stage wird von Frau Claudia Bechstein und Sven Göth moderiert. Frau Bechstein gehört zu den besten Wirtschaftsmoderatoren Deutschlands. Als Unternehmerin und Investorin bringt Sie das Know-how mit. Herr Göth ist Experte für Zukunft und Innovation. Die internationale Speakerszene ist für beide eine Leidenschaft.

Das ganze Programm läuft unter einem Nachhaltigkeitskonzept. Der ruhrSUMMIT ist sowohl sozial, ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig aufgebaut, von Mehrwerten für Besucher*innen bis zum CO2-Fußabdruck. Aufgrund eines nachhaltigem Verpflegungsangebots werden wir fleischlose Kost anbieten. Wir bitten alle Teilnehmer*innen auf Werbemittel in Form von Flyern, oder ähnlichem zu verzichten und weisen auf eine direkte Vernetzung via Social Media hin. Dadurch wollen wir den Einwegmüll reduzieren. Zusätzlich bietet die Location, Jahrhunderthalle Bochum, gute Anbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an.

Der ruhrSUMMIT verkörpert nicht nur das aktuelle Thema ökologischer Nachhaltigkeit, sondern schafft auch nachhaltige Mehrwerte.
Für die dritte Förderperiode haben wir DWNRW-Hubs das gemeinsame Leitthema „Tech4Good“ entwickelt. Auf Basis der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit der DWNRW-Hubs wurden Maßnahmen sowie Aktivitäten innerhalb des Hub- Verbundes festgelegt und unter dem gemeinsamen Leitthema umgesetzt. Bei „Tech4Good“ geht es um die 17 Sustainable Developement Goals der UN.

Es zielt einerseits auf das Lösen von drängenden sozialen, gesellschaftlichen wirtschaftlichen und klimatischen Problemen ab und andererseits auf den rücksichtsvollen, sozialverträglichen und sicheren Einsatz neuer Technologien. In gemeinsam konzentrierten, öffentlich sichtbaren Aktionen und Events findet die Thematik Ausdruck. Diese sollen im Rahmen der Hub-übergreifenden Zusammenarbeit sowohl regelmäßig als auch anlassbezogen gezielt kommunikativ als auch im Rahmen von (gemeinsamen) Events hervorgehoben werden. Auch der ruhrHUB wird sich im Rahmen seiner regelmäßigen Angebote und Formate dem Themenfeld „Tech4Good“ widmen sowie für die Ausrichtung von gemeinsamen Formaten zur Verfügung stehen, um dieses übergreifende Leitthema nachhaltig zu stärken.

Tech4Good spielt auf dem ruhrSUMMIT allein aus der Nachhaltigkeitsperspektive eine große Rolle.
Areas für Unterhaltung, Verpflegung und Entspannung runden den ruhrSUMMIT ab. Die DJs Cupidon Djing begleiten den ruhrSUMMIT musikalisch. Die beiden nutzen Ihre Fähigkeiten, um Underground-Beats und Chartsmashers auf eine originelle und energiegeladene Weise zu mischen. Mit einem Mix aus Hip-Hop, Afrobeat, R&B, Elektro, Future Bass und mehr werden die Beiden Stimmung machen.

Weitere Infos zum ruhrSUMMIT findet ihr hier

Foto/Quelle: stock.adobe.com – aerogondo

Textquelle: Ruhr:HUB GmbH