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Städtetag will mehr Unterstützung beim Schutz gegen Hitzewellen

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Deutscher Städtetag, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kommunen fordern von Bund und Ländern mehr Hilfen, um sich stärker gegen die immer häufiger auftretenden Hitzewellen wappnen zu können. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Helmut Dedy, sagte der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe), Bund und Länder erwarteten bis 2025 Hitzeaktionspläne.

„So sinnvoll das ist – für diesen ambitionierten Zeitplan brauchen die Städte für die Umsetzung vor Ort mehr Unterstützung.“ Erhebliche personelle sowie finanzielle Ressourcen seien notwendig. Ein Hitzeaktionsplan dürfe „nicht zum Papiertiger werden und in der Schublade verschwinden. Wir brauchen am Ende auch ausreichende Mittel von Bund und Ländern, um ihn umzusetzen.“ Hilfreich wäre zudem „eine zentrale Stelle auf Bundesebene, die die Kommunen berate“, sagte Dedy. Schon jetzt sorgten die Kommunen zwar mit mehr Bäumen, Pflanzen und Wasserflächen im Stadtgebiet für Abkühlung. „Wir stellen Trinkbrunnen auf, halten Frischluftschneisen frei, lassen Fassaden und Dächer begrünen.“ Dennoch bleibe beim Thema Hitzeschutz noch viel zu tun, so der Hauptgeschäftsführer. Ein entsprechendes Positionspapier verabschiedete der Städtetag kürzlich.


Foto: Deutscher Städtetag, über dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsminister will mehr Azubis und weniger Studierende

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Hubertus Heil, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will im Kampf gegen den Fachkräfte- und Azubi-Mangel mehr junge Menschen zu einer Ausbildung bewegen und setzt dabei auch auf die Eltern. „Inzwischen macht die Hälfte eines Jahrgangs Abitur. Ganz oft drängen Eltern ihre Kinder danach zum Studieren. Etliche brechen ab. Das muss nicht sein“, sagte der SPD-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe).

„Wir müssen das Handwerk stärken“, so Heil. Die frühe Berufsorientierung sei dafür besonders wichtig. Er wünsche sich, dass die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit ab der 7. Klasse in den Schulen „noch mehr genutzt wird“, sagte der Minister weiter. „Denn Deutschland braucht nicht nur Master, sondern auch Meister. Und in vielen Bereichen des Handwerks kann man richtig gut verdienen.“ Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, hatte vor wenigen Tagen erklärt, dem Handwerk fehlten derzeit knapp 40.000 Auszubildende.


Foto: Hubertus Heil, über dts Nachrichtenagentur

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Braun beklagt mangelnde Transparenz des Kanzleramts

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Bundeskanzleramt bei Nacht, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Kanzleramtsminister und jetzige Vorsitzende des Haushaltsausschusses im Bundestag, Helge Braun (CDU), hat der Ampel-Regierung mangelnde Transparenz gegenüber der Opposition vorgeworfen. „Das Kanzleramt hat immer auch die Aufgabe, die Opposition zu unterrichten“, sagte Braun dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

„Wir haben immer eine freundliche Informationspolitik betrieben und uns bemüht, die Minderheitenrechte wahrzunehmen. Bei der Ampelregierung wartet man als Opposition zwei Wochen, um eine nichtssagende Antwort zu bekommen.“ Er rief die Regierung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, ihre Streitigkeiten beizulegen. Merkel habe nicht abwarten wollen, bis Probleme unter Kabinettsmitgliedern in der Zentrale landeten. „Bei Scholz hat man das Gefühl, er will, dass seine Leute selbst klarkommen. So häufen sich Probleme an. Und dann ist Rabatz in der Bude.“


Foto: Bundeskanzleramt bei Nacht, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Freiburg gewinnt gegen Wolfsburg

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Christian Günter (SC Freiburg), über dts NachrichtenagenturFreiburg im Breisgau (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 33. Spieltags der 1. Fußball-Bundesliga hat der SC Freiburg gegen den VfL Wolfsburg 2:0 gewonnen. Damit bleibt Freiburg auf Tabellenplatz fünf, während Wolfsburg auf Rang sieben zurückfällt.

Zunächst gab es für beide Mannschaften nur wenige Torchancen. Der VfL hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, nutzte diesen aber wenig effektiv. Erst gegen Ende kam mehr Bewegung ins Spiel: Der frisch eingewechselte Christian Günter traf für Freiburg in der 71. Minute, Nils Petersen erhöhte vier Minuten später auf 2:0.


Foto: Christian Günter (SC Freiburg), über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Darmstadt sichert sich gegen Magdeburg den Aufstieg

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Linienrichter, über dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Zum Auftakt des 33. Spieltags der 2. Fußball-Bundesliga hat der SV Darmstadt 98 gegen den 1. FC Magdeburg 1:0 gewonnen und sich damit den Aufstieg gesichert. Magdeburg bleibt derweil auf Tabellenplatz elf.

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel war Darmstadt dennoch immer wieder etwas zielstrebiger und gefährlicher. Für sie traf Phillip Tietz in der 36. Minute. Im parallel laufenden Spiel hat der FC St. Pauli gegen Holstein Kiel 4:3 gewonnen. St. Pauli kann sich damit auf Platz vier verbessern, Kiel stagniert auf Platz 9.


Foto: Linienrichter, über dts Nachrichtenagentur

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Ärztetag will Bundesfonds für klimagerechtes Gesundheitswesen

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Ärztekammer, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Ärztetag hat einen Bundesfonds für ein klimagerechtes Gesundheitswesen sowie verstärkt Maßnahmen zum Hitzeschutz gefordert. Das teilte die Bundesärztekammer am Freitag mit.

Die Abgeordneten sprachen sich dafür aus, eine klimafreundliche Versorgung im GKV-System zu ermöglichen. Dazu sollten die sozialgesetzlichen Regelungen so angepasst werden, dass Untersuchungs-, Behandlungs- und Verordnungsmaßnahmen, die dem Klimaschutz hinreichend Rechnung tragen, nicht durch das Wirtschaftlichkeitsgebot behindert werden. Krankenhäuser, Medizinische Versorgungszentren, Arztpraxen und alle weiteren Leistungserbringer müssten in die Lage versetzt werden, ihre baulich-technische Ausstattung klimafreundlich anzupassen. Dies setze erhebliche Investitionen voraus, die in den bisherigen Finanzierungsmechanismen nicht abgebildet seien.

Erforderlich sei deswegen ein sektorenübergreifender Bundesfonds „Klimagerechtes Gesundheitswesen“. Der Ärztetag mahnte zudem konkrete Maßnahmen zum Hitzeschutz an. Dieser dürfe nicht bei Absichtserklärungen stehenbleiben. „Stattdessen sind auf allen Ebenen, vom Bund bis zu den Kommunen, sinnvoll aufeinander abgestimmte und, wo immer möglich, gesetzlich vorgeschriebene Hitzeschutzpläne erforderlich“, heißt es in dem Beschluss.

Regionale und lokale Hitzeschutzbündnisse sollten dafür sorgen, dass die Pläne tatsächlich auf praxistaugliche Weise verwirklicht und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus verabschiedeten die Abgeordneten eine Reihe weiterer Beschlüsse zum Klimaschutz. So forderten sie Bund, Länder und Kommunen auf, mit gezielten Förderprogrammen die Einrichtungen des Gesundheitswesens bei den baulichen Maßnahmen für einen ausreichenden Hitzeschutz zu unterstützen.


Foto: Ärztekammer, über dts Nachrichtenagentur

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Förderanträge für Wärmepumpen stark rückläufig

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Heizung, über dts NachrichtenagenturEschborn (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Förderanträge für Wärmepumpen ist in den Monaten Januar bis April deutlich gefallen. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) hervor, über die die „Welt am Sonntag“ berichtet.

Im Schnitt gab es in diesem Jahr pro Monat nur noch rund 8.200 Anträge auf finanzielle Förderung von Projekten, „die mindestens eine Wärmepumpe beinhalten“. Im vergangenen Jahr lag die Nachfrage dreimal höher bei durchschnittlich 29.000 Anträgen pro Monat. Die Nachfrage nach Fördergeldern hatte im August vergangenen Jahres mit 148.097 Anträgen sogar einen sechsstelligen Rekordwert erreicht. Seit März vergangenen Jahres war die Nachfrage nach Bafa-Zuschüssen stets fünfstellig.

Noch im vergangenen Dezember wurden 19.897 Anträge gestellt. In den ersten vier Monaten dieses Jahres blieb die Zahl der Förderanträge durchgehend nur noch vierstellig und lag etwa im März bei 9.862 Anträgen. Sollte sich der Trend fortsetzen, wird in diesem Jahr der Einbau von weniger als 100.000 Wärmepumpen durch das Bafa gefördert. Die Planvorgabe der Bundesregierung liegt allerdings um das Vierfache darüber, bei jährlich mehr als 500.000 Installationen.

Mit dieser Jahresausbaurate will die Bundesregierung erreichen, dass bis 2030 rund sechs Millionen Wärmepumpen installiert werden. Ein Grund für das rückläufige Interesse an Wärmepumpen dürfte die Hoffnung auf eine noch höhere Förderung sein, die Politiker in Aussicht gestellt hatten. Zuweilen stand sogar der Vorschlag eines 80-prozentigen Zuschusses im Raum. Kaufinteressenten dürften sich deshalb mit der Bestellung zurückhalten, bis die Politik über die Höhe der Förderung entschieden hat.

Weil Wärmepumpen vor allem im Neubau gefragt sind, schlägt sich auch die aktuelle Flaute im Wohnungsbau in der niedrigen Nachfrage diesen Wärmeerzeugern nieder. Die jüngsten Absatzzahlen der Branche hatten noch ein optimistischeres Bild vermittelt. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) wurden im ersten Quartal dieses Jahres mehr als 90.000 Wärmepumpen verkauft. Würde man dies fortschreiben, wäre das Ziel von 500.000 Anlagen pro Jahr zumindest in Reichweite.

Die guten Absatzzahlen im ersten Quartal basieren auf der hohen Zahl an Förderanträgen des vergangenen Jahres, die nun abgearbeitet werden.


Foto: Heizung, über dts Nachrichtenagentur

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Empowering Digital Creativity: Das ist das Motto der DMEXCO 2023

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In diesem Jahr hat die digitale Kreativität in unsere Lebens- und Arbeitswelt Einzug gehalten: Binnen weniger Wochen haben bereits über eine Milliarde Menschen Texte gelesen und Bilder betrachtet, die Programme mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erzeugt haben. Analysierten diese Programme vorhandene Daten bislang lediglich statistisch, werden die neuen Programme nun selbst kreativ und generieren beeindruckende Ergebnisse, die bislang ohne menschliches Zutun kaum möglich schienen: Geschichten, Beschreibungen, Bilder, Filme, physische Produkte – und das ist erst der Anfang. Welche Auswirkungen die digitale Kreativität auf die ebenfalls kreative Digitalwirtschaft hat, wird auf der DMEXCO am 20. und 21. September unter dem Motto “Empowering Digital Creativity” in Köln diskutiert

Daten sind seit jeher Grundlage für strategische Entscheidungen im Digitalen Marketing. In Verbindung mit den kreativen Modellen, die künstliche Intelligenz ermöglicht, werden jetzt völlig neue und wirksame Wege vorstellbar, mit Menschen in Kontakt zu treten, Ideen zu kommunizieren und Produkte zu entwickeln. Es ergeben sich gleichzeitig auch viele neue Fragen: Wie kreativ wollen wir die Künstliche Intelligenz werden lassen? Wem gehören die Ergebnisse dieser neuen Programme? Welchen Wert hat menschliche Kreativität im Vergleich zu der von KI? Welche Aufgaben bleiben dem Menschen überhaupt künftig vorbehalten? Und: Wie steht es um die Gefahren sowie die entsprechende Regulierung?

Weil aber diese neue Form der Kreativität aus dem digitalen Marketing der Zukunft nicht mehr wegzudenken ist und gelernte Arbeitsweisen erheblich verändern wird, bringen die Macher der DMEXCO die Branche unter dem Motto “Empowering Digital Creativity” im September in Köln zusammen. Oliver Frese, Geschäftsführer (COO) der Koelnmesse: „Das Zusammenführen von Daten aus unterschiedlichsten Quellen, der gewaltige Sprung im Bereich Künstliche Intelligenz und parallel dazu die Entwicklungen im Metaverse erschließen im Zusammenspiel ein enormes kreatives Potenzial für Marken und Unternehmen. Auf der diesjährigen DMEXCO werden wir einen Blick nach vorne werfen und mit Expert:innen diskutieren, wie das digitale Marketing von morgen aussehen kann.”

Mega-Trends live erleben: Metaverse, Retail Media, Digital Fashion

Doch natürlich gibt es auf der DMEXCO auch ein umfangreiches Angebot zu den anderen Mega-Trends, die das Digitale Marketing treiben. So bietet die DMEXCO 2023 in Kooperation mit w3.fund die zweite Edition der Konferenz w3.vision, die sich den neuesten Entwicklungen rund um das Metaverse und anderer Web3-Technologien widmet. Es diskutieren dazu u.a. Tim Walther, Metaverse & NFT bei Volkswagen Group, Maike Hornung, Europe Crypto & Global CBDC Strategy Lead bei VISA, Peter Grosskopf, Co-Founder & CTO bei Unstoppable Finance und Jürgen Alker, Web3 Consultant bei Highsnobiety.

Zum ersten Mal baut die DMEXCO die Retail Media Area auf, auf der große Handelsunternehmen wie OBI, REWE, Otto oder Douglas zeigen, welche vielfältigen Möglichkeiten der Handel werbetreibenden Marken bietet. Retail Media galt im vergangenen Jahr als das am stärksten wachsende Werbesegment – auch weil die Anbieter über qualitativ hochwertige First-Party-Daten verfügen. Ob sich der Boom so stark fortsetzen wird, diskutieren die führenden Köpfe der Szene auf dem DMEXCO Retail Media Summit.

Außerdem wird es erstmalig einen Bereich für Digital Fashion geben, der eine ganzheitliche, „phygitale“ Perspektive auf Fashion bietet, und somit die physische mit der digitalen Welt verbindet. Durch die Kooperation mit dem Deutschen Mode-Institut werden aktuellste technologische Entwicklungen in der Branche präsentiert.

Dirk Freytag, Präsident des Bundesverbandes Digitaler Wirtschaft (BVDW) e.V.: „Die Zeichen sind überdeutlich: Wir stehen technologisch am Anfang einer tiefgreifenden digitalen Zeitenwende. Die disruptive Kraft von Daten und neuen Technologien wie KI und Metaverse zeigen sich bereits in der Kommunikation und im Marketing, seit jeher die kreativen Vorreiter in der digitalen Welt. Jedoch lässt sich das volle Ausmaß der tiefgreifenden Veränderungen auf die Wirtschaft und den Alltag der Menschen erst in Ansätzen erkennen. Insofern müssen wir jetzt die richtigen Weichen für den Standort Europa stellen – in Bezug auf Standards, Leistungsnachweise, den politischen Rahmen sowie den verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Die DMEXCO ist der perfekte Marktplatz, innovative Wege für die Zukunft aufzuzeigen und zu diskutieren.“

Prof. Dr. Dominik Matyka, Chief Advisor der DMEXCO: „Die DMEXCO ist auch 2023 wieder ein Ort des Aufbruchs und des Miteinanders, ein Ort, die Zukunft zu diskutieren und zu gestalten. Hier wird die nächste Generation des digitalen Marketings entstehen und die Kraft digitaler Kreativität entfesselt.“

Aussteller: doppelt so viele Early-Bird-Anmeldungen wie im vergangenen Jahr

Dass der Bedarf nach Dialog und Austausch gerade in Zeiten dynamischer Entwicklungen groß ist, zeigt sich auch in einer im Vergleich zum vergangenen Jahr fast doppelt so hohen Buchungsrate (+95%) der Early-Bird-Angebote für Aussteller. Unter den frühen Commitments sind in diesem Jahr zahlreiche internationale Großkonzerne wie DHL Deutsche Post oder Huawei Technologies. Aber auch prominente DMEXCO-Rückkehrer wie beispielsweise Payback, Pimcore, Kentico oder media:net Berlin Brandenburg wollen den zentralen Treffpunkt aller wichtigen Entscheidungsträger aus digitaler Wirtschaft, Marketing und Innovation für sich nutzen.

Hochkarätige Speaker diskutieren die aktuellsten Trends der Branche

Im Rahmen des rund 200-stündigen Konferenzprogramms debattieren auch in diesem Jahr zahlreiche Expertinnen und Experten aktuelle Trends aus Marketing und digitaler Wirtschaft und bieten den Besuchern über zwei Tage hinweg tiefe Einblicke in die Top-Themen der Branche. Unter anderem sprechen in Köln Sir Martin Sorrell, CEO S4 Capital plc, Ronan Harris, Präsident EMEA Snap, Jessica Koch, Director Retail Media Douglas, François-Xavier Pierrel, Group CDO JCDecaux, Adam Singolda, CEO Taboola, Franziska von Lewinski, CEO SYZYGY GROUP, Eko Fresh, Rapper und Unternehmer, sowie Mirijam Trunk, Chief Diversity Officer RTL Deutschland, Thomas Wlazik, General Manager DACH/NL TikTok und Patricia Grundmann, Geschäftsführerin OBI First Media Group.

Bild:DMEXCO Motto 2023: Empowering Digital Creativity

Quelle:DMEXCO Presse

Porsche Digital Campus fördert Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft

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Porsche AG und Porsche Digital streben Ausbau ihres internationalen Kooperationsnetzwerkes an.
Ziel ist die Förderung des Austauschs von Tech-Talenten und Experten mit Unternehmen und Wissenschaft.
Thematische Schwerpunkte sind Künstliche Intelligenz (KI), Data Analytics sowie weitere Software-Technologien.
Erster Standort im Ipai in Heilbronn geplant.

Die Porsche AG und die Porsche Digital GmbH starten den Aufbau eines globalen Porsche Digital Campus. Ziel ist es, hochqualifizierte Studierende und Berufseinsteiger aus den Themenfeldern Künstliche Intelligenz (KI), Data Analytics sowie weiterer Software-Technologien mit der Wirtschaft und der Wissenschaft zu vernetzen. Erster Standort des Porsche Digital Campus ist der Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) in Heilbronn. Dort soll das größte Ökosystem Europas zur Anwendung von KI entstehen.

„Wir sind ein hochattraktiver Arbeitgeber für Tech-Experten. Mit dem Porsche Digital Campus werden wir aktuelle und potenzielle Mitarbeiter in ihrer individuellen Entwicklung unterstützen und damit auch unsere langfristige Innovationskraft stärken“, sagt Andreas Haffner, Vorstand für Personal- und Sozialwesen der Porsche AG. Albrecht Reimold, Vorstand für Produktion und Logistik bei Porsche ergänzt: „Ipai ist ein wichtiger strategischer Partner, um unsere Vision der Smart Factory zu verwirklichen. Künstliche Intelligenz soll uns dabei helfen, intelligente und nachhaltige Lösungen in der Produktion umzusetzen“.

Standort im Ipai in Heilbronn setzt den Startpunkt
Der Ipai ist der ideale Standort für den Start des Porsche Digital Campus. In diesem KI-Innovationspark vernetzen sich unterschiedlichste Unternehmen, Startups, Forschung und Wissenschaft sowie Akteure aus dem öffentlichen Sektor direkt mit Tech-Unternehmen.

Die Mitgliedschaft im Ipai ist der Startschuss für den globalen Porsche Digital Campus in Heilbronn. Dabei greift Porsche auf sein bestehendes und wachsendes Standortnetzwerk zurück. Geplant ist, den Porsche Digital Campus auf weitere Standorte in Europa sowie auf jeweils mindestens einen Standort in Nordamerika und Asien auszuweiten.

Umfassende Angebote für Talente
Studierende und Berufseinsteiger erhalten auf dem Porsche Digital Campus gezielte und praxisnahe Unterstützung über Mentorenprogramme, Seminare, Fachvorträge und Trainings. Darüber hinaus werden spannende Einblicke in vielfältige, zukunftsweisende, digitale Projekte bei Porsche im Rahmen von Praktika, Hackathons oder Promotionsstellen in enger Kooperation mit Hochschulen und weiteren Partnern ermöglicht.

„Der Aufbau einer globalen Community aus Experten und ambitionierten Nachwuchskräften ermöglicht Produktinnovationen und neue Geschäftsmodelle, die durch den Technologietransfer entstehen. Dies soll die Position von Porsche als digitalen Innovationstreiber stärken“, sagt Mattias Ulbrich, CEO der Porsche Digital GmbH und CIO der Porsche AG. Darüber hinaus ist Porsche Digital weltweit in relevanten Startup-Ökosystemen präsent und bietet für Talente eine Brücke zu Porsche mit Fokus auf digitale, vernetzte und innovative Produkte und Services.

Bild:Der Innovation Park Artificial Intelligence (Ipai) in Heilbronn ist der erste Standort des Porsche Digital Campus

Quelle:Porsche Digital Campus

Seed-Finanzierung für OMC°C: BMH und Companisto investieren in einzigartige Lösung zur urbanen Begrünung

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Nicola Stattmann und Carlotta Ludwig anja jahn; office for micro climate cultivation

Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH und die Companisto GmbH haben sich gemeinsam an der Office for Micro Climate Cultivation GmbH (OMC°C) beteiligt. Das Frankfurter Startup entwickelt ein flexibel einsetzbares und standortunabhängiges Produktsystem, das mittels freistehender vertikaler Grünflächen die Klimaresilienz und Luftqualität in urbanen Zentren verbessert. Die neuen finanziellen Mittel wird OMC°C dazu nutzen, Produkt und Service weiterzuentwickeln, den Markteintritt vorzubereiten und sein Team weiter auszubauen.

Das Unternehmen OMC°C wurde Ende 2021 von Nicola Stattmann und Carlotta Ludig mit dem Ziel gegründet, der zunehmenden Erhitzung urbaner Zentren großflächig und zeitnah entgegenzuwirken. Ihr innovatives Begrünungssystem „Climate Farming-System“ nutzt einjährige Rankpflanzen, die an freistehenden Modulen jedes Jahr in kürzester Zeit über sieben Meter in die Höhe wachsen. Die so entstehenden „Pflanzensegel“ haben eine Standardgröße von 18 Quadratmetern und sind in der Lage, ihre Umgebung um bis zu 2,5°C zu kühlen. Jedes Modul verfügt über sechs Pflanzensegel und generiert mit seinen insgesamt 108 Quadratmetern Segelfläche täglich 270 Kubikmeter Frischluft. Zudem kann ein Modul rund 0,5 Tonnen CO2 pro Jahr speichern. Die seriell fertigbaren Module bestehen aus einer Leichtbau-Trägerkonstruktion, Substrat-Behältern, biologisch abbaubaren, orkansicheren Rank-Netzen und einem automatisierten Bewässerungssystem. Sie können frei positioniert werden und dort Schatten werfen, wo er benötigt wird. Anders als Bäume benötigen die Module keinerlei Erdraum, da sie mit vergleichsweise schmalen Schraubfundamenten oder Fundament-Fertigteilen überirdisch gesichert werden.

Das Climate Farming-System ist somit – im Gegensatz zu etablierten Begrünungslösungen, insbesondere der Fassaden- und Dachbegrünung – nahezu unbegrenzt skalierbar und bedeutend kosteneffizienter. OMC°C bietet seinen Kunden zudem eine One-Stop-Lösung: Neben der Bereitstellung der Module unterstützt das Startup mit fachlicher Beratung sowie bei der Standortplanung und übernimmt anschließend alle notwendigen Dienstleistungen – von der Saat im Frühling bis zum Einholen der bewachsenen Netze im Herbst – im Rahmen eines Green-as-a-Service-Modells. Das Climate Farming-System richtet sich in erster Linie an Städte und Kommunen sowie Unternehmen, speziell aus der Immobilienwirtschaft, die bspw. ihren CO2-Fußabdruck verringern, Klimatisierungskosten senken oder neue Regularien erfüllen möchten bzw. müssen.

Für sein innovatives System hat das OMC°C bereits mehrere Auszeichnungen, u. a. den dritten Platz beim Frankfurter Gründerpreis 2022, sowie verschiedene Förderungen, darunter von Hessen-Ideen, Frankfurt frischt auf und push! erhalten. Das Projektvorhaben wird zudem von u. a. der Wirtschaftsförderung Frankfurt, dem Deutschen Wetterdienst und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung unterstützt. Auf die bisherigen Meilensteine der Entwicklung von Ständerwerk und Rank-Netz, der Testung von Bewässerungssystem und Substraten folgt nun der Test eines ersten Prototyps im Sommer 2023 in einem Real-Labor in Frankfurt.

„Wir sind auf dem besten Weg, im dritten Quartal 2023 die Serienreife zu erreichen und den Produktionsaufbau voranzutreiben. Die Markteinführung planen wir im Oktober dieses Jahres“, so Nicola Stattmann und Carlotta Ludig, Gründerinnen von OMC°C. „Wir freuen uns, nun mit unseren neuen Partnern insbesondere Innenstädte grüner und lebenswerter gestalten zu können.“

„Insbesondere für Ballungszentren haben wir noch nie so dringend innovative Lösungen in den Bereichen Klimaschutz, Klimaresilienz und urbane Biodiversität gebraucht. Wir sind fest überzeugt, dass das Begrünungssystem von OMC°C eine der Technologien ist, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Mehrwert nachhaltig verbinden wird“, sagt Jürgen ten Elsen, zuständiger Investment Manager der BMH, die u. a. den Fonds Hessen Kapital III (EFRE) GmbH verwaltet.

„Das zukunftsweisende Geschäftsmodell sowie das starke und komplementäre Netzwerk von OMC°C haben uns schon beim ersten Kontakt überzeugt. In der weiteren Due Diligence überzeugte uns neben dem Team vor allem das inhaltliche Angebot: Die Begrünung der städtischen Infrastrukturen trägt nach unserer Einschätzung neben den unmittelbaren lokalen Vorteilen auch einen gesellschaftlich relevanten Mehrwert für ein zunehmendes Bewusstsein für Klimaschutz in sich. Das Konzept überzeugte nicht nur Companisto, sondern auch die Companisten, die in OMC°C mit Kapital und Expertise investierten“, ergänzt Christoph Schweizer, Partner und Head of Investment bei Companisto.

Foto:Gründerinnen Nicola Stattmann und Carlotta Ludig (v.l.n.r.)

Quelle:IWK Communication Partner