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2. Bundesliga: HSV zittert sich zum Sieg

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HSV-Fans, über dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV mit 2:1 gegen Greuther Fürth gewonnen. Das Spiel begann relativ ausgeglichen.

Die Gäste aus Fürth gingen früh ins Gegenpressing, um die Hamburger zu langen Bällen zu zwingen, was zunächst auch gelang. In der 27. Minute fiel Hamburgs Miro Muheim an der Strafraumkante der Ball vor die Füße, der Linksverteidiger zog ab und hämmerte den Ball unter die Latte zum Führungstreffer für die Gastgeber. Fürth ließ sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiterhin mutig auf. Zur Pause blieb es bei der Führung der Hausherren, auch wenn diese teils erhebliche Schwächen im Aufbauspiel zeigten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wurden die Franken immer mutiger und näherten sich dem Anschlusstreffer gegen die immer passiver werdenden Spieler des HSV. In der 67. Minute wurde Sonny Kittel im Strafraum von Luca Itter gestoppt: Elfmeter für Hamburg. László Bénes trat an und traf souverän für den HSV. In der 84. Minute gelang den Fürthern durch Lukas Petkov jedoch der Anschlusstreffer und rückte ein Unentschieden damit plötzlich in greifbare Nähe. Die Hamburger gerieten zunehmend ins Straucheln, ebenfalls gefördert dadurch, dass Bakery Jatta in der 87. Minute die Gelb-Rote Karte kassierte. Doch auch Fürth kam nicht ungeschoren davon: In der fünften Minute der Nachspielzeit wurde Dickson Abiama für ein heftiges Offensivfoul des Platzes verwiesen.

Es blieb dabei: 2:1 für den HSV.


Foto: HSV-Fans, über dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Bayern stolpern im Titelrennen

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Thomas Müller (FC Bayern), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstagabendpartie des 33. Bundesliga-Spieltags hat der FC Bayern München mit 1:3 gegen RB Leipzig verloren. Erneut gebührte den Bayern der erste Zug im Titelrennen gegen den Verfolger aus Dortmund, der am Sonntag auf Augsburg trifft.

Entgegen den Erwartungen zogen sich die Leipziger nicht tief in die eigene Hälfte zurück, sondern wirkten von Beginn an gut sortiert und versuchten ihre Ballbesitzphasen zu behaupten, was ihnen zunächst auch gelang. Die Dominanz der Hausherren wurde jedoch immer deutlicher. In der 25. Minute war es Serge Gnabry, der seine Topform mit einem Tor bestätigte. Die Sachsen hielten dagegen, scheiterten aber immer wieder am Bayerns Torwart Yann Sommer, der mehrere Schüsse auf der Linie parierte.

Mit einer verdienten Führung für die Hausherren ging es somit in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Leipzigs Trainer Marco Rose den zuletzt formstarken Benjamin Henrichs für Mohamed Simakan. Rose spürte, dass hier etwas möglich war und trieb seine Mannschaft lautstark nach vorne. In der 65. Minute traf Konrad Laimer folgerichtig für die Gäste zum Anschlusstreffer und setzte den Rekordmeister damit unter Druck.

In der 72. Minute erwischte Bayerns Benjamin Pavard Christopher Nkunku am Fuß: Elfmeter für die Bullen aus Leipzig. Der Gefoulte trat selbst an und traf souverän zur Führung für die Gäste. Die Bayern fanden keine Antwort und wirkten alles andere als souverän. In 84. Minute ging schließlich Bayerns Noussair Mazraoui im eigenen Strafraum mit der Hand zum Ball: Erneut Elfmeter für Leipzig.

Diesmal trat Dominik Szoboszlai für die Gäste an und traf zum 3:1 Entstand für die Sachsen. Die Bayern stolpern somit im Titelrennen und können aus eigener Kraft nicht mehr Meister werden, unterdessen sichert Leipzig sich die Teilnahme an der Champions League.


Foto: Thomas Müller (FC Bayern), über dts Nachrichtenagentur

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Lottozahlen vom Samstag (20.05.2023)

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Lotto-Spieler, über dts NachrichtenagenturSaarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 5, 6, 24, 33, 34, 42, die Superzahl ist die 3. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 1039747. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 313751 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. Nach unterschiedlichen Statistiken spielen rund 10-20 Millionen Deutsche jede Woche Lotto. Innerhalb eines Jahres beteiligen sich rund 25 Millionen Deutsche mindestens einmal an dem Gewinnspiel.


Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

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SPD und Grüne erwägen "Spurwechsel" für qualifizierte Asylbewerber

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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Innenpolitiker von SPD und Grünen haben sich für einen Spurwechsel für bestimmte Asylbewerber mit Arbeitsplatz ausgesprochen. „An und für sich bin ich für eine klare Trennung zwischen Erwerbsmigration und Asyl“, sagte SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese der „Welt am Sonntag“.

„Angesichts des anhaltenden Bedarfs an Arbeitskräften und Auszubildenden kann es aber aus meiner Sicht in Einzelfällen bei vorhandenen und nachweisbaren Qualifikationen sowie bereits bestehenden Deutschkenntnissen durchaus Sinn machen, über einen Spurwechsel nachzudenken.“ Filiz Polat, parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, erklärte, einen entsprechenden Vorschlag der schleswig-holsteinischen Integrationsministerin Aminata Touré (Grüne) zu unterstützen. Touré hatte in den Beratungen des Bundesrats zum geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz vorgeschlagen, Asylbewerbern mit Arbeitsplatz unter bestimmten Umständen den Wechsel in eine Aufenthaltserlaubnis zu Erwerbszwecken zu ermöglichen. Einen solchen Wechsel sieht das Aufenthaltsrecht bislang nicht vor.

Asylbewerber dürfen zwar in der Regel nach kurzer Zeit arbeiten, erhalten dadurch aber keine sichere Bleibeperspektive. „Ich begrüße den Vorschlag von Aminata Touré, da er die Möglichkeiten für den sogenannten Spurwechsel sehr weit fasst“, sagte Polat. „Aber auch hier bietet uns der Koalitionsvertrag immerhin einen Einstieg; dort heißt es: `Einem an sich bestehenden Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis steht ein laufendes Asylverfahren nicht entgegen, sofern bei Einreise die Voraussetzungen für die Aufenthaltserlaubnis bereits vorlagen.`“ Stephan Thomae, parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, äußerte sich auf Anfrage zurückhaltend. „Langfristig setzt sich die FDP-Fraktion dafür ein, Asylverfahren und Arbeitskräfteeinwanderung klar zu trennen“, sagte Thomae.

„Wer bei uns arbeiten möchte, sollte von Anfang an den Weg der Arbeitskräfteeinwanderung gehen.“


Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

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SV Elversberg mit einem Bein in 2. Bundesliga

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Fußbälle, über dts NachrichtenagenturSpiesen-Elversberg (dts Nachrichtenagentur) – Der SV Elversberg steht kurz vor dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga. Die Saarländer trennten sich am 37. Spieltag der dritten Liga vom SV Wehen-Wiesbaden 1:1 unentschieden.

Den Führungstreffer erzielte in der 52. Minute Marcel Correia nach einer Ecke per Kopf. Zuvor hatte der Wehener Max Reinthaler für eine Notbremse kurz vor dem Seitenwechsel die Rote Karte gesehen. In der 82. kamen die dezimierten Gäste durch John Iredale zum Ausgleich. Theoretisch kann zwar neben Dynamo Dresden auch noch der 1. FC Saarbrücken vorbeiziehen, aber aufgrund des deutlichen besseren Torverhältnisses ist dem SVE der Aufstieg kaum noch zu nehmen. Elversberg war erst im vergangenen Sommer aus der Regionalliga Südwest aufgestiegen. Am 11. Spieltag hatten sie die Tabellenführung der dritten Liga übernommen und seitdem nicht mehr abgegeben.


Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

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Union begrüßt Kurswechsel der USA bei Kampfjets für die Ukraine

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US-Flagge, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsverteidigungsausschusses, Henning Otte (CDU), begrüßt, dass sich US-Präsident Joe Biden nun offen für die Lieferung von Kampfjets des Typs F-16 an die Ukraine zeigt. „Der Ukraine müssen die Ausrüstungen zur Verfügung gestellt werden, die sie zur Verteidigung benötigen“, sagte er den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“.

Dazu gehöre das „robuste“ System F-16. Es sei gut, dass die USA Europa hier unterstütze. Allerdings müsse im sogenannten Ramstein-Format Einigkeit herrschen über die Einsatzbedingungen. „Wenn notwendig, sollte auch Deutschland hierzu Trainingskapazitäten zur Verfügung stellen“, so Otte. Auf dem US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz treffen sich die westlichen Unterstützer-Staaten der Ukraine regelmäßig, um das weitere Vorgehen abzusprechen.


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2. Bundesliga: Heidenheim macht weiteren Schritt Richtung Aufstieg

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Fußball, über dts NachrichtenagenturHeidenheim (dts Nachrichtenagentur) – Am 33. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat der 1. FC Heidenheim einen weiteren Schritt Richtung Aufstieg gemacht. Die Ostwürttemberger besiegten den SV Sandhausen mit 1:0.

Über eine Stunde rannten die Heidenheimer an, blieben aber vorerst glücklos. In der 68. Spielminute erkämpfte sich dann Tim Kleindienst den Ball an der Grundlinie, legte zurück in den Rückraum, von wo aus Jan-Niklas Beste trocken ins linke Ecke abzog. Damit festigt der FCH den zweiten Tabellenplatz. Sollte der Hamburger SV am Abend gegen Fürth verlieren, steht Heidenheim als zweiter direkter Aufsteiger fest.

Sandhausen muss hingegen nach elf Jahren den Weg zurück in die dritte Liga antreten. Eine geringe Resthoffnung auf den Klassenerhalt darf sich unterdessen Jahn Regensburg machen. Die Oberpfälzer gewannen in Braunschweig mit 2:1. Dadurch haben sie noch genau drei Punkte Rückstand zu Arminia Bielefeld auf Relegationsplatz 16, allerdings auch ein um 15 Zähler schlechteres Torverhältnis.

Die Arminen trennten sich im ostwestfälischen Nachbarschaftsduell 2:2 unentschieden vom SC Paderborn.


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Röttgen kritisiert Haltung der Ampel zu Kampfjet-Lieferungen

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Norbert Röttgen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hat die Ampel-Regierung zur stärkeren Unterstützung der Ukraine aufgerufen. „Die Bundesregierung hat versäumt, sich an die Seite der europäischen Staaten zu stellen, die F-16 an die Ukraine liefern wollen“, sagte Röttgen den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Das sei „wieder eine verpasste Chance für europäische Solidarität und Geschlossenheit“, fügte er hinzu. Man müsse jetzt in den anderen Bereichen, in denen Deutschland „etwas zu bieten“ habe, die Voraussetzungen für „dauerhafte Unterstützung“ schaffen. Deutschland müsse schnell die „fehlenden industriellen Kapazitäten“ erzeugen, um „verlässlich“ weiter Munition und Waffen zu liefern, so Röttgen. Unterdessen kündigte die US-Regierung am Rande des G7-Gipfels in Hiroshima an, ukrainische Piloten bei der Ausbildung an F-16-Kampfflugzeugen unterstützen zu wollen.

Demnach soll die Ausbildung in Europa stattfinden und in den nächsten Wochen beginnen. Zuletzt hatten sich Großbritannien und die Niederlande für Lieferungen solcher Jets an die Ukraine ausgesprochen.


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CDU fordert von Faeser "zügige Grenzkontrollen" im Osten und Süden

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Grenze Polen-Deutschland bei Frankfurt (Oder), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die CDU verlangt von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) eine rasche Einführung von Kontrollen an der deutschen Grenze zu mehreren Nachbarländern. „Die Grenzkontrollen zu Polen, Tschechien und der Schweiz sollten in Ergänzung zu den bereits bestehenden Kontrollen an der Grenze zu Österreich jetzt zügig angeordnet werden“, sagte Josef Oster, Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Innenausschuss des Bundestages, dem „Tagesspiegel“ (Sonntagsausgabe).

Die Kontrollen müssten „europäisch notifiziert, lageangepasst und im Zusammenspiel mit moderner Binnengrenzfahndung stattfinden“, so der CDU-Politiker. Auf dem Flüchtlingsgipfel am 10. Mai hatte der Bund eine Ausweitung der Kontrollen über jene an der Grenze zu Österreich hinaus angekündigt. Die Zahl unerlaubter Einreisen nach Deutschland sei „seit Monaten außergewöhnlich hoch“, so Oster. An den Grenzen zu Polen, Österreich, Tschechien und der Schweiz seien im ersten Quartal von der Bundespolizei über 12.000 Personen aufgegriffen worden.

„Solange die Zahlen so hoch sind, halte ich an den Grenzen zu diesen Ländern Grenzkontrollen für notwendig und angebracht“, fügte er hinzu. Der SPD-Innenpolitiker Sebastian Hartmann verwies darauf, dass Bundesinnenministerin Faeser erst mit Wirkung zum 12. Mai die Grenzkontrollen an der österreichischen Grenze für weitere sechs Monate angeordnet habe. Das sei nachvollziehbar, „da die unerlaubten Einreisen über diese Grenze wieder enorm angestiegen sind und auch unsere Länder und Kommunen immer stärker gefordert sind bei der Unterbringung und Versorgung der Geflüchteten“, sagte Hartmann dem „Tagesspiegel“. Stationäre Binnengrenzkontrollen können nach Ansicht der FDP-Innenpolitikerin Sandra Bubendorfer-Licht (FDP) „nur das letzte Mittel“ sein.

„Der europäische Schengenraum ist eine historische Errungenschaft, dessen Aufweichung stets sehr gut abgewogen werden muss.“ Natürlich müsse man wissen, „wer in unser Land kommt“. Das bessere Mittel sei „eine ausgeweitete Schleierfahndung durch die Bundespolizei im Grenzgebiet“, so Bubendorfer-Licht. Marcel Emmerich, Obmann der Grünen im Innenausschuss, nannte die stationären Grenzkontrollen wie zu Österreich „reine Symbolpolitik“.

Sie schadeten der Wirtschaft, belasteten die Menschen vor Ort und seien „sicherheitspolitisch ineffektiv“, sagte Emmerich dem „Tagesspiegel“. „Gleichzeitig fehlen dadurch dringend benötigte Einsatzkräfte an Bahnhöfen und Flughäfen.“ Nötig seien „mobile Schwerpunktkontrollen“, auch im Hinblick auf Drogenschmuggel und illegale Waffen. Nach Ansicht der Linken-Abgeordneten Clara Bünger wird die Reisefreiheit in der EU „durch die stationären Grenzkontrollen an der deutsch-österreichischen Grenze eingeschränkt“.

Bünger warf der Koalition vor, die Verlängerung der Kontrollen „ohne konkrete und neue Gefahren nachzuweisen, wie es der Schengener Grenzkodex vorsieht“, sei ein „klarer Verstoß gegen Unionsrecht“. Diese „rechtswidrige Praxis“ müsse beendet statt ausgeweitet werden. „Die große Mehrheit derer, die `irregulär` einreisen, sind Asylsuchende, sie dürfen ohnehin nicht an der Grenze zurückgewiesen werden“, so Bünger.


Foto: Grenze Polen-Deutschland bei Frankfurt (Oder), über dts Nachrichtenagentur

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Türkische Stichwahl in Deutschland begonnen

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Türkisches Wahllokal in Berlin am 20.05.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Stichwahl zum türkischen Präsidenten hat am Samstag in Deutschland begonnen. Dabei können 1,5 Millionen Wahlberechtigte, die in der Bundesrepublik leben, noch bis zum 24. Mai für Amtsinhaber Recep Tayyip Erdoğan oder seinen Herausforderer Kemal Kılıçdaroğlu abstimmen.

Die Wahlurnen befinden sich in den türkischen Generalkonsulaten in Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Hürth, Karlsruhe, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Aachen, Bremen und Regensburg. Im ersten Wahlgang konnte keiner der Kandidaten die nötige absolute Mehrheit erreichen. Erdoğan lag demnach bei etwa 49,5 Prozent, Kılıçdaroğlu bei knapp unter 45 Prozent. Auf Rang drei holte Sinan Oğan etwa fünf Prozent der Stimmen – seine Wähler könnten in der Stichwahl den Ausschlag geben.

Oppositionelle hatten nach dem ersten Durchgang Benachteiligungen beklagt. In Deutschland bekam Erdoğan fast zwei Drittel der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von knapp 50 Prozent. Die Präsidentschaftswahl gilt in der Türkei als richtungsweisend. Erdoğan ist seit 2003 an der Macht – zunächst als Ministerpräsident, seit 2014 als Präsident.

Kılıçdaroğlu hatte im Vorfeld eine Abkehr vom Präsidialsystem versprochen.


Foto: Türkisches Wahllokal in Berlin am 20.05.2023, über dts Nachrichtenagentur

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