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US-Börsen uneinheitlich – Einigung im Schuldenstreit erwartet

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Wallstreet in New York, über dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich gezeigt. Anleger warten unterdessen gespannt auf die Ergebnisse des Krisengesprächs zwischen US-Präsident Joe Biden und dem republikanischen Verhandlungsführer Kevin McCarthy im Streit um eine erneute Anhebung der staatlichen Schuldengrenze.

Ansonsten droht wieder einmal der Zahlungsausfall von Bundesbehörden sowie ein Vertrauensverlust gegenüber der US-Wirtschaft. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.287 Punkten berechnet, 0,4 Prozent niedriger als am Freitag. Der breiter gefasste S&P 500 schloss mit rund 4.193 Punkten 0,2 Prozent fester, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende bei 13.850 Punkten 0,3 Prozent im Plus. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend etwas stärker.

Ein Euro kostete 1,0810 US-Dollar (0,03 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9251 Euro zu haben.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Berichte über Gefechte auf russischem Staatsgebiet

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Fahne von Russland, über dts NachrichtenagenturBelgorod (dts Nachrichtenagentur) – In der russischen Stadt Belgorod nahe der ukrainischen Grenze kommt es seit dem Morgen zu Kämpfen zwischen einer militanten Gruppierung und russischen Sicherheitskräften. „Eine ukrainische Sabotagegruppe ist am Montag in den Bezirk Grayvoron der Region Belgorod eingedrungen“, sagte Regionalgouverneur Wjatscheslaw Gladkow der russischen Nachrichtenagentur Tass.

Das Militär, die Grenzschutzbeamten sowie die Soldaten der Nationalgarde und des föderalen Sicherheitsdienstes würden „die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um den Feind zu eliminieren“. Laut übereinstimmenden Medienberichten sei zuvor ein russischer Grenzposten beschossen worden. Der außenpolitische Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Mychajlo Podoljak, hat eine Beteiligung der Ukraine an den Vorkommnissen unterdessen zurückgewiesen. „Die einzige treibende politische Kraft in einem totalitären Land mit angezogenen Schrauben ist immer eine bewaffnete Guerillabewegung“, schrieb Podoljak auf Twitter.

Die Ukraine beobachte die Situation, habe aber nichts damit zu tun. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich bei den Angreifern tatsächlich um russische Rebellen handeln könnte. So berichtet das ukrainische Medienportal Hromadske, dass Kämpfer des „Russischen Freiwilligenkorps“ sowie der „Legion Freiheit Russlands“ sich in Videos, die auf dem Messengerdienst Telegramm geteilt worden waren, zu den Angriffen bekannt hätten. Ihr Ziel sei demnach die Errichtung einer „entmilitarisierten Zone“ an der Grenze zur Ukraine.

Zudem sei die russische Bevölkerung zum Widerstand gegen Machthaber Wladimir Putin aufgerufen worden, heißt es.


Foto: Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mitarbeiter des Innenministeriums begehen am meisten Verkehrsverstöße

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Starenkästen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mitarbeiter des Innen- und Verkehrsministeriums rasen gern, dafür fährt man im Finanz- und Justizministerium weitestgehend nach Vorschrift. Das ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage der Linksfraktion an die Bundesregierung, über die der „Spiegel“ berichtet.

Die Abgeordneten erfragten darin unter anderem die Anzahl der Halteranfragen und -meldungen bei Bundesministerien und deren nachgeordneten Behörden durch Polizei und Ordnungsämter. Unangefochten an der Spitze stehe demnach das Bundesinnenministerium, wo allein bis Ende April dieses Jahres 1.796 Fahrerabfragen wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung eingingen. Vorschriftsmäßiger fahren hingegen die Mitarbeiter aus Bundesfinanz- und Justizministerium: Sie gehören zu den Ministerien, die jeweils nur eine einzige Abfrage erhielten, berichtet der „Spiegel“. Aufgrund sogenannter Übermittlungssperren können Ministerien die Benennung der Fahrer verweigern, wenn dem beispielsweise Sicherheitsinteressen gegenüberstehen.

Davon macht das Innenministerium Gebrauch: Nur in 362 von 1.796 Fällen wurde ein Fahrzeugführer benannt. Da die übrigen Fahrer dann nicht ermittelt werden können, bleiben ihre Verstöße meist ohne Folgen.


Foto: Starenkästen, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Die Zukunft der Kapitalmärkte: Demokratisierung von Privatanlegern

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Kapitalmärkte Spectrum Markets Direct Bitcoin
Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

Ein aktueller Kommentar von Nicky Maan, CEO bei Spectrum Markets, zu den Kapitalmärkten.

In den letzten Jahrzehnten haben sich die globalen Kapitalmärkte enorm verändert. Es gab bedeutende technologische Fortschritte und eine radikale Überarbeitung der Regulierung, sowohl im Hinblick auf die Gesamtheit der neuen Anforderungen als auch auf deren Durchsetzung. Die Covid-19-Pandemie wird häufig als Erklärung für das beträchtliche Wachstum von Privatanlegern genannt. Obwohl sie sicherlich eine beschleunigende Wirkung hatte, ist sie nicht der alleinige Grund für die verstärkte Beteiligung von Privatanlegern an den Kapitalmärkten. Vielmehr handelt es sich um eine Entwicklung, die schon seit einiger Zeit im Gange ist, wobei die Digitalisierung eine Schlüsselrolle spielt, da sie den heutigen, noch nie dagewesenen Zugang, den Privatanleger heute genießen, ermöglicht.

Der Aufstieg moderner, benutzerfreundlicher Apps hat es für Privatpersonen einfacher denn je gemacht, sich am Börsenhandel zu beteiligen. Gleichzeitig hat sich der Kenntnisstand der Privatanleger dank eines höheren Bildungsniveaus im Finanzbereich und einer wesentlich anspruchsvolleren Einstellung erheblich verbessert. Sie verstehen die allgemeinen Marktmechanismen viel besser und suchen nach einer breiten Palette von Handelsfunktionen, die früher professionellen Händlern vorbehalten waren. Dies gilt auch für anspruchsvollere Anlageprodukte, wie verbriefte Derivate.

Gestiegene Vermögenswerte

Die wachsende Klasse der Privatanleger ist heterogen, mit unterschiedlichen Motivationen, Investitionsgewohnheiten und finanziellen Zielen: Durch die Teilnahme an den Kapitalmärkten können sie ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen, nicht nur um ihren Ruhestand und ihre langfristige finanzielle Stabilität zu sichern, sondern auch um ihren sozioökonomischen Status zu verbessern. Privatanleger auf der ganzen Welt sind in den letzten Jahrzehnten in Scharen zu den Finanzmärkten geströmt, da der Wert der Vermögenswerte tendenziell gestiegen ist und die Möglichkeit, Vermögen zu vermehren, einer breiteren Bevölkerung zugänglich gemacht worden ist. Neue Unternehmen nutzen verbesserte Technologien, innovative Plattformen und Dienstleistungen sowie Produkte, um den Zugang zu erweitern.

In diesem Zusammenhang ist es wichtiger denn je, das Engagement der Privatanleger und deren Vertrauen in die Kapitalmärkte aufrechtzuerhalten. Die Notwendigkeit, den Anforderungen dieser Anleger gerecht zu werden, treibt Innovationen und die Entwicklung von Anlagelösungen voran, die allen zugutekommen. Die Auswirkungen dieses Trends – der auch als Demokratisierung des Investierens bezeichnet wird – werden von der Branche nicht länger ignoriert.

Lücken beim Anlegerschutz

Während dieser Wandel eine neue Ära der finanziellen Unabhängigkeit und Stabilität einleitet, bringt er auch neue Herausforderungen mit sich, die angegangen werden müssen. Darüber hinaus gibt es trotz aller bedeutenden Fortschritte immer noch Lücken beim Anlegerschutz, bei der Verlässlichkeit von Informationen, bei der Personalisierung und bei der Finanzkompetenz, die Privatanleger daran hindern, die Vorteile der Kapitalmärkte in vollem Umfang zu nutzen. Um das Potenzial von Privatanlegern voll auszuschöpfen, muss die Branche ein verantwortungsbewusstes und nachhaltiges Ökosystem aufbauen, das Technologie und Innovation nutzt, um diese Herausforderungen zu bewältigen und Privatanlegern die Instrumente an die Hand zu geben, die sie benötigen, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Um die Auswirkungen und Lösungen für ein verantwortungsvolleres Ökosystem für Privatanleger besser zu verstehen, sind Zugang, Bildung und Vertrauen die entscheidenden Komponenten. Zunächst einmal brauchen Privatanleger Zugang zu Anlagelösungen, die ergebnisorientiert und leicht zugänglich sind. Alternative Anlagen, wie z. B. private Produkte, sollten zur Verfügung gestellt werden, jedoch mit dem Schwerpunkt auf Verantwortung und soliden Finanzpraktiken. Zweitens muss die Bildung mit der finanziellen Situation und der Investitions- und Ruhestandsplanung verknüpft werden und praktische, umsetzbare Informationen liefern.

Unternehmen und politische Entscheidungsträger müssen die Finanzbildung so angehen, dass sie bei Privatanlegern auf Resonanz stößt, um ihnen ein allgemeines Verständnis dafür zu vermitteln, warum und wie sie investieren sollten. Schließlich ist Vertrauen auf den Kapitalmärkten von größter Bedeutung und die Branche muss gemeinsam daran arbeiten, dieses Vertrauen aufzubauen und aufrecht zu halten, indem sie Zugang zu verlässlichen Informationen bietet und in Bezug auf Leistung, Datenverletzungen und Gebühren transparent ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Kapitalmärkte einen grundlegenden Wandel durchlaufen, der eine schnelle und proaktive Anpassung des Finanzsektors erfordert. Privatanleger sind die treibende Kraft dieses Wandels und es ist für die Branche von entscheidender Bedeutung, diese Menschen besser zu betreuen und zu unterstützen, indem sie die Technologie nutzt, um die Kluft zu überbrücken und ihnen die Instrumente an die Hand zu geben, die sie benötigen, um ihre finanziellen Ziele zu erreichen.

Die Zukunft der Kapitalmärkte: Demokratisierung von Privatanlegern

Foto von Nicky Maan (Quelle: Spectrum Markets)

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China enttäuscht mit schwachen Wirtschaftsdaten

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IWF China Panama
Foto von Cathy Hepworth (Quelle: PGIM Fixed Income)

Von Cathy Hepworth, Head of Emerging Markets Debt bei PGIM Fixed Income

Die Preise für Schwellenländer-Schuldtitel sind in letzter Zeit angesichts enttäuschender Wirtschafts- und Kreditdaten in China stagniert. Die Spreads von Staatsanleihen aus Schwellenländern in Hartwährung verengten sich zuletzt um 5 Basispunkte (und blieben seit Monatsbeginn unverändert). Das jüngste Angebot an Neuemissionen war gering (3 Mrd. USD in der letzten Woche) und konzentrierte sich auf Investment Grade-Emissionen.

Die Spreads von Emerging Markets-Unternehmensanleihen in Hartwährung blieben in letzter Zeit weitgehend unverändert (und weiteten sich im Monatsverlauf um 9 Basispunkte aus), was hauptsächlich auf die Entwicklungen in China zurückzuführen ist. Zusätzlich zu den schwachen Wirtschaftsdaten scheinen chinesische Immobilien ihre jüngste Dynamik verloren zu haben, und die Handelsvolumina bei chinesischen Immobilienanleihen waren begrenzt. Sofern die chinesische Regierung keine zusätzlichen Anreize schafft, könnte der Immobiliensektor des Landes unserer Meinung nach weiter schwächeln.

Die Währungen der Schwellenländer haben zuletzt gegenüber dem US-Dollar an Wert verloren, in den letzten Wochen aber insgesamt zugelegt. Der US-Dollar könnte die Talsohle durchschritten haben, aber vieles wird von den Daten aus China abhängen. Wir halten weiterhin eine Long-Position im US-Dollar, zusätzlich zu einigen Relative-Value-Trades unter den Schwellenländerwährungen.

China enttäuscht mit schwachen Wirtschaftsdaten

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Dax zum Wochenstart schwächer – Anleger warten auf Impulse

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Zum Wochenstart hat der Dax nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.224 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss.

Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer richtete sich am Montag auf das anstehende Krisengespräch zwischen US-Präsident Joe Biden und dem republikanischen Verhandlungsführer Kevin McCarthy im Streit um eine erneute Anhebung der staatlichen Schuldengrenze. „Die nur leichten Abschläge sprechen weiterhin für die Überzeugung der Anleger, dass sich Demokraten und Republikaner in jedem Fall einigen werden“, kommentierte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets die Auswirkungen des US-Schuldenstreits auf den deutschen Leitindex. „Alles andere wäre eine faustdicke Überraschung und sicherlich eine Katastrophe für die in beinahe schon stoischer Gelassenheit schwelgenden Börsen.“ An der Spitze der Kursliste standen unterdessen die Aktien der Commerzbank, von Adidas und Porsche Automobil entgegen dem Trend im Plus.

Die größten Abschläge gab es bei den Papieren der Münchener Rück, Continental und Sartorius. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagnachmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,0802 US-Dollar (-0,04 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9257 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 75,88 US-Dollar, das waren 30 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

UN-Generalsekretär fordert Kohleausstieg von G7-Staaten bis 2030

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Braunkohlekraftwerk, über dts NachrichtenagenturHiroshima (dts Nachrichtenagentur) – UN-Generalsekretär António Guterres hat die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Hiroshima aufgefordert, den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 zu vollziehen. Die Gefahren, die entstehen würden, wenn man das Tempo des Klimawandels übersehe, seien immens, so Guterres.

Die G7-Staaten müssten aufgrund ihres enormen wirtschaftlichen und finanziellen Einflusses eine zentrale Rolle beim Klimaschutz spielen. Die bestehenden Maßnahmen funktionierten zwar, seien aber nicht genug. „Unsere Beschleunigungsagenda zielt darauf ab, die verlorene Zeit wieder aufzuholen“, so der Generalsekretär. In ihr fordern die Vereinten Nationen, dass alle G7-Staaten vor 2040 und alle Schwellenländer vor dem Jahr 2050 klimaneutral wirtschaften.

Dies erfordere schnellere Fristen für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und den Ausbau der erneuerbaren Energien. „Ich rufe die G7 auf, bis 2030 vollständig aus der Kohle auszusteigen“, so Guterres in seiner Rede an die Staats- und Regierungschefs in Hiroshima.


Foto: Braunkohlekraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Studie: Hälfte lehnt Heizungsreform ab

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Männer in einer Fußgängerzone, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die geplante Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) spaltet die Bevölkerung. Laut einer Umfrage sind 49 Prozent der Bürger für die Reform, 47 Prozent dagegen.

Das geht aus einer Langzeitstudie des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen hervor, über deren Ergebnisse die FAZ berichtet (Dienstagausgabe). Ratsmitglied Veronika Grimm schreibt in einem Gastbeitrag zu der aktuellen Debatte: „Die Diskussion findet in Zeiten großer Verunsicherung statt.“ Seien Teile der Bevölkerung in Sorge, „verschließen sie sich möglicherweise gegenüber tiefgreifenden Veränderungen wie der GEG-Reform.“ Die Befragung, die in den Monaten April und Mai stattgefunden hat, zeige auch sonst Verunsicherung der Bürger.

Rund die Hälfte der Haushalte gab an, sich große Sorgen um die Entwicklung der Energiepreise zu machen. Gleiches gelte für die allgemeine Preisentwicklung. „Hinzu kommen große Sorgen um den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft und die weltpolitische Lage (jeweils 52 Prozent)“, schreibt Grimm. Der Entwurf für das Gebäudeenergiegesetz zielt hauptsächlich auf den Heizungstausch ab.

Ab 2024 soll „möglichst“ jede neu eingebaute Heizungsanlage eine Wärmepumpe sein oder mindestens zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Im Bestand dürfen alte fossile Heizungen noch bis Ende 2044 weiterbetrieben werden. Der Entwurf wird nun im Parlament beraten und möglicherweise noch verändert. Dazu raten Grimm und ihr Co-Autor: „Die Parlamentarier sollten darauf achten, dass die Haushalte durch die GEG-Reform nicht überfordert werden. Insbesondere der Rahmen der finanziellen Entlastung muss realistisch kalkuliert werden. Es gilt, die Hauseigentümer gezielt zu entlasten und zugleich die Staatsfinanzen nicht zu überfordern.“

Es drohten auch Anpassungen auf Kosten des Klimaschutzes: „Denn nimmt man die Rentner von den Verpflichtungen aus, so wird das Gesetz zum zahnlosen Tiger. Gerade Rentner leben weit überdurchschnittlich häufig in Wohneigentum und entscheiden selbst über das Heizsystem. Ihre Immobilien sind oft in einem schlechten energetischen Zustand; ihre Wohnfläche pro Kopf und somit der zu beheizende Wohnraum ist groß.“

Der Bundesrat und auch Teile der SPD hatten gefordert, Menschen im Rentenalter von den Verpflichtungen des Gesetzes auszunehmen.


Foto: Männer in einer Fußgängerzone, über dts Nachrichtenagentur

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Habeck wirbt für Industriestrompreis

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Industrieanlagen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wirbt innerhalb der Bundesregierung für seinen Vorschlag zur Einführung eines Industriestrompreises. „Wir wollen, dass die Industrie, und zwar auch die energieintensive Industrie, in Deutschland eine Heimat behält“, sagte er am Montag nach einem Treffen mit Industrievertretern in Berlin.

Das betreffe vor allem die Metall- und Stahlindustrie sowie die Chemiebranche. Konkret will das Wirtschaftsministerium laut Habeck einen Industriestrompreis in Höhe von 6 Cent pro Kilowattstunde auf 80 Prozent des Stromverbrauchs der Unternehmen einführen. Berechnet werde das auf Grundlage des durchschnittlichen Börsenstrompreises, der dann runtergerechnet werde, so Habeck. Der Anreiz, günstig Strom einzukaufen, bleibe somit bestehen.

Der sogenannte „Brückenstrompreis“ soll laut Habeck allerdings endlich sein – im Raum steht ein Zeitraum bis 2030. Der Minister räumte zudem ein, dass es sich zunächst nur um einen Vorschlag seines Hauses handele, der in der Bundesregierung noch nicht geeint sei. Er erwarte in den anstehenden Beratungen noch Veränderungen, auch BDI-Präsident Siegfried Russwurm sprach am Montag nach dem Treffen lediglich vom „Beginn eines Diskussionsprozesses“. Zur Finanzierung sagte Habeck unterdessen, dass die Kosten seiner Pläne bei durchschnittlich vier Milliarden Euro pro Jahr liegen dürften, wobei diese am Anfang höher und später niedriger ausfallen würden.

Das Geld soll demnach aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) kommen. Dazu wäre aber eine Gesetzesänderung nötig, was von der FDP bisher abgelehnt wird.


Foto: Industrieanlagen, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Einzigartige Düfte, die Geschichten erzählen – made in Switzerland

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KUKUI ab sofort in Deutschland erhältlich

Düfte wirken unmittelbar auf unsere Gefühle und besitzen Kräfte, derer man sich nicht entziehen kann. Auch Erinnerungen können durch Düfte evoziert werden, man denke zum Beispiel an einen Spaziergang über eine frisch gemähte Sommerwiese oder weihnachtlichen Plätzchenduft, der einem noch Jahre später ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Für besonders exklusive und einzigartige Duftwelten steht seit über zehn Jahren die Schweizer Raumduft Manufaktur KUKUI, deren vegane und nachhaltige Produkte ab sofort auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Gegründet wurde sie von der Duftkreateurin Anna Portmann. Bereits als Kind strich sie durch die Gärten ihrer Heimat, der Romandie, und kultivierte die Fähigkeit, Eindrücke und Erlebnisse als Inspiration für Düfte zu nutzen und fein nuanciert zu interpretieren. Ihre harmonisch komponierten Düfte erfüllen Räume mit Stimmungen und verwandeln sie in individuelle Duftlandschaften. Aus einem neutralen Ambiente machen sie eine Welt, in der Menschen sich zuhause fühlen, in denen ihr Geist inspiriert wird, egal, ob privates Zuhause, Hotel oder Boutique.

Die elegante Produktrange von KUKUI umfasst stilvolle Duftkerzen, Stick-Diffusoren und Raumsprays in verschiedenen Größen und 24 Duftrichtungen, sowie ein Discovery Set mit sechs individuell zusammenstellbaren Düften zum Ausprobieren und weiteres Zubehör.

Für den Einsatz in größeren Räumen, etwa in der Hotellerie, Gastronomie und im Handel, gibt es darüber hinaus eigens entwickelte Duftgeräte. In der Schweiz setzen bereits eine Vielzahl exquisiter Hotels die wohltuende Kraft von KUKUI Düften ein, zum Teil auch mit individuell kreierten Signaturedüften. Zu den Partnern zählen zum Beispiel das Beau-Rivage Palace in Lausanne, das Six Senses in Crans-Montana, das Kempinski Palace in Engelberg, die Swiss Deluxe Hotels und die Hirslanden Klinik in Zürich.

Im Anschluss an ihren Aufenthalt können die Gäste ihren KUKUI Lieblingsduft inklusive der damit verbundenen positiven Assoziationen direkt mit nach Hause nehmen. „Wir schaffen Erlebniswelten und machen die emotionalsten Erinnerungen des Lebens sinnlich erlebbar. Wir kreieren Stimmungen und Atmosphären, die unvergessliche Bilder, Emotionen und bleibende Eindrücke entstehen lassen. Unser Ziel ist es, den Menschen dieses Erlebnis an jedem Ort zu ermöglichen. Im eigenen Zuhause, beim Shopping oder als Gast im Hotel“, so Anna Portmann, Maître Créateur von KUKUI.

Alle KUKUI Produkte werden mit viel Liebe, handwerklicher Sorgfalt und Schweizer Präzision in der eigenen Manufaktur in Zürich hergestellt. Die Quelle aller Inspiration ist dabei stets die Natur. Zum Einsatz kommen ausschließlich die für die jeweilige Komposition besten Rohstoffe – das sind zum großen Teil natürliche und auch klassische Synthese-Parfum- rohstoffe. Das Hauptanliegen von KUKUI ist grundsätzlich die Verbindung von höchster Qualität und nachhaltiger Produktion.

Auf jegliche Art von Tierversuchen wird verzichtet. Der Name KUKUI stammt übrigens vom gleichnamigen hawaiianischen Baum, dessen breite Krone Nüsse trägt, die wertvolle Öle mit besonders pflegenden Eigenschaften enthalten. Er inspiriert dazu, die wertvollen Essenzen der Natur als Ausgangspunkt für alle Kreationen zu sehen, denn Naturverbundenheit, Nachhaltigkeit und der respektvolle Umgang mit den natürlichen Ressourcen sind die Essenz der Marke. „Wir glauben daran, dass man nur mit dem gemeinsamen Streben nach Qualität und viel Herzblut wirklich eigenständige und hochwertige Duftwelten erschaffen kann“, so Portmann weiter.

Als dekorative Wohn-Accessoires tragen KUKUI Produkte auch zum optischen Ausdruck des Raums bei. Die stilvollen Duftkerzen, Stick-Diffusoren und Raumsprays verfolgen alle dieselbe unaufdringlich-elegante Gestaltungslinie. Anspruchsvolles Design und praktische Funktion gehen dabei Hand in Hand – so schützen die braunen Flakons den Duft vor Licht und Zersetzung. Die edel schimmernden Metalldeckel der Duftkerzen bewahren den Duft und schützen vor Staub, zudem können sie zum Auslöschen verwendet werden, ohne dass die Kerze den Rauch einschließt und dadurch den Duft beeinträchtigt.

Alle KUKUI Kreationen sind erhältlich im Onlineshop unter www.kukui.ch/com sowie bei den jeweiligen Hotels und Handelspartnern. Zur leichteren Orientierung sind die Düfte im Webshop in sechs Unterkategorien gegliedert (Citrus-Frisch, Frisch-Herbal, Floral-Frisch, Blumig-Pudrig, Holzig-Warm und Holzig-Warm). Die Kreationen selbst tragen eine Signatur bestehend aus einer Nummer und einem Eigennamen, beispielweise Ginger Spirit No 17, Amber Musc No 43, Suede No 77. Die Preisrange reicht je nach Produkt und Größe von 19,00 Euro bis 179,00 Euro.
https://kukui.ch/com/

Titelbild@KUKUI

Quelle: Froschkönig PR