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Markus Lewe als Städtetagspräsident wiedergewählt

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Wahl von Städtetagspräsident am 25.05.2023, über dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) ist als Präsident des Deutschen Städtetages wiedergewählt worden. Er wurde am Donnerstag am Schlusstag der Hauptversammlung in Köln mit großer Mehrheit im Amt bestätigt.

In der offenen Abstimmung gab es von den über 600 Delegierten nur zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen. Erstmals gibt es zudem künftig nicht nur einen, sondern zwei Vizepräsidenten, die gemeinsam mit Lewe gewählt wurden: Neben dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD), der wiedergewählt wurde, bekleidet künftig auch die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner (Grüne) dieses Amt in der Führung des kommunalen Spitzenverbands. Damit soll auch die gewachsene Bedeutung der Grünen auf kommunaler Ebene berücksichtigt werden. Bei der Führung der Vereinigung wechseln sich Union und SPD beim Vorschlagsrecht ab, wobei auch die Parteimitgliedschaft des Hauptgeschäftsführers berücksichtigt wird.

Da Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy Mitglied der SPD ist, kam diesmal wieder die CDU/CSU-Gruppe zum Zug. Die Städtetagsspitze besteht neben dem Präsidenten und den Vizepräsidenten aus mehreren Stellvertretern, unter denen sich auch Parteilose und Linken-Politiker befinden. Lewe ist seit November 2021 Präsident des Städtetags. Zuvor hatte er das Amt bereits von Januar 2018 bis Juni 2019 inne.


Foto: Wahl von Städtetagspräsident am 25.05.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

DER NEUE ASTON MARTIN DB12: DER WELTWEIT ERSTE SUPERTOURER

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ASTON MARTIN DB12

Der DB12 läutet als erster Sportwagen der nächsten Generation eine neue Ära für Aston Martin ein

Aston Martin ist stolz darauf, den neuen DB12 präsentieren zu können. Diese neue Generation der legendären DB-Modelllinie stellt einen Quantensprung in Sachen Sportlichkeit und Dynamik dar und schafft ihre ganz eigene neue Kategorie. Der DB12 kombiniert ein atemberaubendes Fahrerlebnis mit außergewöhnlicher Eleganz, modernster Technologie und edlen Luxus und fordert so eine neue Definition. Mehr als ein GT: Das ist der weltweit erste Supertourer.
Der DB12 schlägt eine völlig neue Richtung ein. Er ist das kompletteste und vollendetste DB-Modell in der Geschichte von Aston Martin. Mit seinem klassenführenden V8-Biturbo-Antrieb mit 680 PS / 800 Nm und seinem perfekt darauf abgestimmten Fahrwerk bietet er eine außergewöhnliche Leistung und ein Handling, das selbst die anspruchsvollsten Fahrer/innen zufriedenstellt und begeistert. Das Ergebnis ist ein energiegeladener Aston Martin, der mit Authentizität, Leistung und Leidenschaft glänzt und für ein unvergleichliches Fahrerlebnis sorgt.

Der DB12 wurde für maximale Performance und intensive Emotionen entwickelt. Dieser Entwicklung liegt ein ganzheitlicher Ansatz zugrunde, der bei einer deutlichen Erhöhung der strukturellen Steifigkeit beginnt und mit Reifen des Typs Michelin Pilot Sport 5 S endet, die nach Aston Martins exakten Vorgaben gefertigt wurden. Die hochpräzise, direkte elektronische Servolenkung (EPAS) und das elektronische Hinterachsdifferenzial (E-Diff) verstärken in Kombination mit dem völlig neuen Aufhängungsystem mit den neuesten adaptiven Stoßdämpfern Kontrolle und Handling und erhöhen die Agilität, sodass der DB12 auf den dynamischsten Straßen sein ganzes Können zeigt.

ASTON MARTIN DB12

Mithilfe eines branchenführenden elektronischen Stabilitätskontrollsystems (ESC), das anhand einer sechsachsigen Trägheitsmessung die verfügbare Bodenhaftung vorhersagt, bietet der DB12 dem/der Fahrer/in die Wahl zwischen fünf voreingestellten Fahrmodi, die es ihm/ihr ermöglichen, die Grenzen von Bodenhaftung und Traktion schrittweise und mit vollem Vertrauen sicher auszuloten. Einfach ausgedrückt: Kein Aston Martin in Serienproduktion hat sich so sehr dem Ziel verschrieben, neue dynamische Maßstäbe zu setzen.

Die Ankündigung des DB12 erfolgt in dem Jahr, in dem Aston Martin zwei bedeutende Meilensteine feiert: 2023 markiert das monumentale 110-jährige Jubiläum des Unternehmens und das 75-jährige Bestehen der schillernden DB-Modellreihe. Als die Gründer Lionel Martin und Robert Bamford offiziell eine Partnerschaft eingingen, aus der Aston Martin hervorging, entfachten sie damit über ein Jahrhundert aufregender automobiler Leidenschaft, technischer Innovation und beeindruckender Erfolge im Spitzen-Rennsport. Die neue Markteinführung geschieht nun zu einer Zeit, in der Aston Martin eine der dynamischsten Perioden in seiner 110-jährigen Geschichte erlebt – dank der anhaltenden Erfolge und der Podiumsplätze in der Formel-1-Saison 2023. Die Teilnahme an der Weltspitze des Motorsports bleibt eine wichtige Säule der Marken- und Produktstrategie des Unternehmens.

Die Kernwerte des DB12 – Hochleistung und Ultraluxus – bilden die Speerspitze der nächsten Sportwagengeneration von Aston Martin. Damit läutet er eine neue Ära ein – eine Ära, in der alle Aston Martin-Modelle gekennzeichnet sein werden durch außerordentliche Leistungsfähigkeit und präzise Dynamik, eine nahtlose Integration modernster Technologien sowie den vornehmen Stil und die vorbildliche Handwerkskunst, für die die Marke seit Langem bekannt ist.

ASTON MARTIN DB12

Roberto Fedeli, Group Chief Technology Officer bei Aston Martin, sagt über den neuen DB12: „Der DB12 ist ein Statement-Wagen. Ein Wagen, der die Position von Aston Martin als führendes Unternehmen in Sachen Performance, Dynamik, Technik und Technologie unterstreicht. Jeden Aspekt dieses Wagens haben wir klassenführend gemacht. Das Ergebnis ist mehr Kraft und Leistung als seine Konkurrenten und – in Kombination mit außergewöhnlichem Handling und einer aufregenden Soundkulisse – ein Auto voller Leidenschaft mit einem wahrhaft sportlichen Charakter. Entscheidend ist, dass wir dies dank seines breiten Leistungsspektrums erreicht haben, ohne Kompromisse in Sachen Eleganz, Komfort und Luxus. Zusammen mit unseren branchenführenden dynamischen Steuerungs- und Infotainment-Systemen markiert der DB12 den Beginn einer aufregenden neuen Ära für Aston Martin.“

Performance – noch stärkeres, neuartiges Fahrerlebnis durch klassenführenden Antrieb

Der DB12 setzt ein klares Zeichen – unverblümt und unmissverständlich. Er strahlt das Selbstbewusstsein eines Fahrzeugs aus, das in 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt, einen Top-Speed von 325 km/h erreicht und mit seinem 4,0-Liter-Biturbo-V8-Motor klassenführende Leistung bietet. Dieser außergewöhnliche, handgefertigte Motor wurde von den Aston Martin Ingenieuren so abgestimmt, dass er beeindruckende 680 PS bei 6000 U/min und 800 Nm zwischen 2750–6000 U/min liefert – eine Steigerung von 34 % im Vergleich zum Vorgänger DB11.

Erzielt werden diese höheren Leistungen durch veränderte Nockenprofile, optimierte Verdichtungsverhältnisse, Turbolader mit größerem Durchmesser und eine verbesserte Kühlung. Um den erhöhten thermischen Anforderungen gerecht zu werden, wurde das Kühlsystem komplett überarbeitet und der vorhandene zentrale Hauptkühler um zwei weitere Zusatzkühler ergänzt. Um sicherzustellen, dass die gewünschten Ansauglufttemperaturen unter allen Bedingungen erreicht werden, wurde ein zusätzlicher Niedertemperaturkühler in den Wasserkreislauf des Ladeluftkühlers eingebaut.

ASTON MARTIN DB12

Außerdem hat der externe Motorölkühler jetzt mehr als die doppelte Fläche als sein Vorgänger, um die Anforderungen an den Schmierkreislauf zu erfüllen. Weiter optimiert wurde die Kühlung durch die Verbesserung des thermischen Luftstroms. Die Öffnungen sind nun 56 % größer, sodass mehr kalte Luft in die Kühler strömt, während zentrale Luftauslässe auf der Motorhaube über den Twin-Turbos die heiße Luft entweichen lassen.

Handling und Dynamik – der schärfste DB aller Zeiten

Die Kraftübertragung erfolgt über ein 8-Gang-Automatikgetriebe und zum ersten Mal bei einem Aston Martin DB-Modell über ein elektronisches Hinterachsdifferenzial (E-Diff). Dieses Differential ist mit der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) des Fahrzeugs verbunden. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Sperrdifferenzial kann es innerhalb von Millisekunden von vollständig geöffnet auf 100 % gesperrt umschalten und bietet dem/der Fahrer/in ein maximales Ansprechverhalten für ein präzises und gleichmäßiges Handling.

Im Zusammenspiel mit dem ESC-System der neuesten Generation verbessert das E-Diff das Kurvenverhalten des Fahrzeugs unter allen Bedingungen erheblich. Bei niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit fühlt sich der DB12 in Kurven brillant agil und reaktionsschnell an und zeigt auf anspruchsvollen Straßen dank des immensen Grips der Frontpartie und der enormen Traktion sein ganzes Können. Darüber hinaus vermittelt der DB12 bei hohen Geschwindigkeiten in Kurven ein Gefühl von vollem Vertrauen und Kontrolle.

Um das Fahrerlebnis weiter zu verbessern und eine intensivere Leistung zu ermöglichen, verfügt der DB12 über eine überarbeitete (verkürzte) Achsübersetzung (3,083:1) sowie eine einzigartige Getriebeabstimmung. Erstere sorgt für eine kraftvollere „In-Gear“-Beschleunigung, während letztere die Schaltvorgänge verkürzt und unterschiedliche Schaltcharakteristika erzeugt, die die breite Palette der dynamischen Modi des DB12 unterstützen.

ASTON MARTIN DB12

Dank Änderungen an einer Reihe von Unterbodenkomponenten, der Motor-Querverstrebung, dem Unterbodenschutz vorne und hinten, dem vorderen Querträger und der hinteren Trennwand, weist die verklebte Aluminiumstruktur des DB12 nun eine um 7 % höhere Torsionssteifigkeit auf. In Kombination bewirkt dies ist eine gezielte Verbesserung der Torsionssteifigkeit und der seitlichen Steifigkeit – vor allem zwischen den vorderen und hinteren Federbeindomen. Das sorgt für stärkere und stabilere Befestigungspunkte für die Stoßdämpfer und die Hinterachse. Dies führt zu einer Optimierung der Aufhängungsleistung, Isolierung und Feinabstimmung sowie zu einer Verbesserung des Geradeauslaufs, des Lenkgefühls und des Fahrerlebnisses allgemein.

Mit der Einführung der neuen Generation intelligenter adaptiver Stoßdämpfer und hochentwickelten Schlüsselkomponenten wie z. B. steiferen Stabilisatoren bietet der DB12 eine klassenführende Fahrdynamik und ein deutlich erweitertes Leistungsspektrum.

Mit einer um 500 % breiteren Kraftverteilung sind diese hochmodernen Stoßdämpfer ein enormer Fortschritt: Ihre größere Kapazität ermöglicht eine weitaus höhere Bandbreite an Kontrolle und Feinabstimmung über die Fahrmodus-Einstellungen des DB12 hinweg. Durch die Ausnutzung dieses größeren Spielraums haben die Ingenieure von Aston Martin die Charaktereigenschaften des DB12 weit über die der Konkurrenten seiner Klasse hinaus erweitert.

Die sorgfältige Kalibrierung der Dämpfer ermöglicht eine schrittweise Steigerung des Ansprechverhaltens und eine straffere Kontrolle der Karosserie von einem dynamischen Modus zum nächsten, wobei die detaillierte Einstellung der Aufhängungsbuchsen für eine hervorragende Feinabstimmung und Isolierung sorgt. In Kombination mit dem E-Diff und dem ESC-System bedeutet das, dass der GT-Modus eine luxuriöse Fahrqualität für ein erhabenes und dennoch agiles Cruisen bietet, während die Modi Sport und Sport+ das Ansprechverhalten des DB12 erhöhen und die Karosseriekontrolle straffen, sodass der Wagen um den/die Fahrer/in herum schrumpft und auf anspruchsvollen Straßen ein noch nie dagewesenes Leistungsvermögen zeigt.

Als wichtigster Kontaktpunkt zwischen Auto und Fahrer/in wurde die elektronische Servolenkung (EPAS) des DB12 mit größter Sorgfalt perfektioniert. Dies beginnt mit dem Einbau einer nicht isolierten Lenksäule, die die Lenkbewegungen des/der Fahrers/Fahrerin und das Feedback von der Straße rein und unverfälscht weitergibt und so ein dynamischeres Gefühl vermittelt.

ASTON MARTIN DB12

Die EPAS-Kalibrierung legt den Schwerpunkt darauf, einen ausgezeichneten Geradeauslauf sowie ein schnelles, aber natürliches Ansprechverhalten zu gewährleisten. Da die Lenkung nicht übertrieben aggressiv reagiert, bietet der DB12 ein intuitives, vertrauenserweckendes Gefühl. So kann der/die Fahrer/in sich auf langen Fahrten entspannen, aber auch Präzision, Reaktionsfreudigkeit und Agilität genießen, wenn er/sie einen Scheitelpunkt ansteuert.

Das EPAS verfügt über eine Zahnstangenlenkung mit konstanter 13,09:1-Übersetzung und variabler, geschwindigkeitsabhängiger Unterstützung sowie 2,4 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag. Das sorgt für ein einheitliches Fahrerlebnis. Dieses variable Unterstützungsniveau ist in die Fahrmodus-Programme des DB12 integriert, wobei das Unterstützungsniveau in Richtung des aggressivsten Modus (Sport+) schrittweise reduziert wird.

Der DB12 ist serienmäßig mit gusseisernen 400-mm-Bremsscheiben vorne und 360-mm-Bremsscheiben hinten mit gerillten und gebohrten Flächen für eine verbesserte thermische Kapazität ausgestattet, um die für seine enorme Geschwindigkeit benötige Bremskraft bereitzustellen. Der Bremskraftverstärker wurde ebenfalls neu abgestimmt, um die Pedalrückmeldung zu verbessern, was dem/der Fahrer/in dank eines festen Pedals mit einem unmittelbaren Gefühl für die Bremskraft in Kombination mit einem progressiven Ansprechverhalten mehr Vertrauen gibt.

Der DB12 ist mit einer optionalen Carbon-Keramik-Bremse (CCB) erhältlich, die seine Qualitäten als Supertourer unterstreicht. Die Carbon-Keramik-Bremse bietet eine erhöhte Bremsleistung und reduziert das Bremsfading bei Temperaturen von bis zu 800 °C. Durch den Einbau der CCB werden im Vergleich zur Standardbremsanlage 27 kg ungefederte Massen eingespart, was sich wiederum positiv auf das Fahr- und Lenkverhalten auswirkt.

ASTON MARTIN DB12

Aston Martin ist der erste Hersteller, der die neuen Michelin Pilot Sport 5 S Reifen einsetzt – 275/35 R21 103Y vorne und 315/30 R21 108Y hinten. Auch damit positioniert das Unternehmen den DB12 klar als Supertourer. Als Maßanfertigungen sind die Reifen des DB12 mit dem „AML“-Code gekennzeichnet. Das bedeutet, dass sie eine eigens entwickelte Zusammensetzung aufweisen und vom Aston Martin Dynamikteam so abgestimmt wurden, dass sie ein Höchstmaß an Reaktionsfähigkeit für eine präzise Lenkung sowie maximalen Grip auf nasser und trockener Fahrbahn gewährleisten.

Die Pilot Sport 5 S verfügen außerdem über geräuschdämpfende Polyurethanschaumeinlagen in der Reifenkarkasse. Diese reduzieren das „Brummen“ des Reifens, das in den Innenraum des Fahrzeugs übertragen wird, um 20 %, was den Geräuschpegel senkt und Laufruhe und Fahrkomfort verbessert.

Der DB12 ist serienmäßig mit 21 Zoll großen geschmiedeten Leichtmetallrädern ausgestattet: 9,5J vorne und 10,5J hinten. Drei verschiedene Designs – serienmäßige Fünfspeichenräder oder optionale Vielspeichen- und Y-Speichen-Räder – stehen in einer Reihe von Farben und Finishes zur Auswahl: Fünfspeichenräder in Gloss Silver; Vielspeichenräder in Satin Platinum, Satin Black und Satin Black Diamond Turned; Y-Speichenräder in Satin Bronze, Satin Black und Satin Black Diamond Turned.

Aston Martin hat in enger Zusammenarbeit an der Optimierung der Struktur dieser leichten Räder mitgewirkt, um die Performance zu maximieren, ohne die Ästhetik zu beeinträchtigen. Durch den Einsatz modernster Simulationen, durch die überschüssige Masse entfernt werden konnte, sind diese Räder 8 kg leichter als die 20-Zoll-Vorgänger.

Fahrerzentriert – reinere, intuitive Technologie, mit der Sie die Kontrolle haben

Der DB12 wurde entwickelt, um dem/der Fahrer/in ein perfektes Maß an dynamischer Unterstützung zu bieten, ohne ihn/sie zu behindern, und verfügt über ein branchenführendes elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP). Das System bietet vier vordefinierte ESP-Modi (Wet, On, Track & Off), die über die ESP-Taste in der Mittelkonsole ausgewählt werden können. Jeder dieser Modi ist nahtlos integriert, um eine progressive Kontrolle zu ermöglichen und abrupte Eingriffe zu vermeiden.

Das System sammelt Informationen von einer Vielzahl von Sensoren rund um das Fahrzeug, von denen der modernste die neue sechsachsige Trägheitsmesseinheit ist. Diese komplexen Beschleunigungsdaten ergeben ein Echtzeitbild der Fahrzeugbewegungen. Mithilfe modernster Algorithmen wird dann der verfügbare Grip vorhergesagt und auf momentane Instabilitäten reagiert.

ASTON MARTIN DB12

Dieses hochentwickelte System arbeitet diskret im Hintergrund und ermöglicht dem/der Fahrer/in, bei minimierten Eingriffen des ESP und höchster Sicherheit das Beste aus dem Fahrzeug und den Bedingungen herauszuholen. Dieselbe vorausschauende, modellbasierte Technologie unterstützt alle Fahrwerkskontrollsysteme des Fahrzeugs (ABS, Traktionskontrolle und Querdynamik) in einer noch nie dagewesenen, integrierten Art und Weise und sorgt so für unübertroffenes Vertrauen und Fahrspaß.

Zusätzlich zum Multimodus-ESP verfügt der DB12 über fünf vordefinierte Fahrmodi: Die Modi GT, Sport und Sport+ passen das dynamische Verhalten schrittweise an, wobei jede Stufe dem/der Fahrer/in mehr Freiheit gibt, die Grenzen von Grip und Traktion auszuloten. Der Wet-Modus verbessert die Stabilität auf wenig griffigem Untergrund und der Individual-Modus erlaubt es dem/der Fahrer/in, die Einstellungen von Fahrwerk, Antrieb, ESP und Traktionskontrolle frei zu kombinieren und so die Fahrzeugsysteme genau auf seine/ihre Vorlieben abzustimmen.

Die Fahrmodi werden über die Mittelkonsole ausgewählt – ein gerändelter Drehregler ermöglicht das schnelle und einfache Durchlaufen der fünf Voreinstellungen. Einzelne Override-Tasten für Fahrwerk, ESP und Auspuff befinden sich ebenfalls auf der Mittelkonsole, unterhalb und links des Drehreglers. Mit ihnen kann der/die Fahrer/in den Vorrang des Fahrmodus außer Kraft setzen und seine/ihre bevorzugten Einstellungen wählen.

Exterieur – kühneres Design

Das kühne und selbstbewusste Exterieur-Design des DB12 ist der perfekte Ausdruck von Power und Performance. Der DB12 präsentiert sich mit dem makellosen Stil, für den Aston Martin bekannt ist, integriert 75 Jahre DB-Erbe und segmentdefinierende Proportionen, die dem weltweit ersten Supertourer würdig sind. Mit seiner beeindruckenden athletischen Form, kontrollierten Aggressivität und unvergleichlichen Eleganz strahlt er Selbstvertrauen aus und zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

ASTON MARTIN DB12

Sein muskulöserer Charakter signalisiert die Kraft, die in ihm steckt: eine um 6 mm vergrößerte Spurweite an der Front und 22 mm an der Heckpartie, eine größere, neu geformte Kühleröffnung und ein neu geformter Splitter. Eingerahmt von neuen LED-Scheinwerfern mit markantem Tagfahrlicht und feinen Oberflächendetails wird die breite Spur des DB12 durch die serienmäßigen 21-Zoll-Schmiederäder ergänzt. Vorne auf dem DB12 prangt stolz die jüngste Weiterentwicklung des kultigen Aston Martin Flügel-Emblems. Als Symbol für den Beginn einer aufregenden neuen Ära ist der DB12 der erste Sportwagen, den die neuen Flügel zieren. Neue, kleinere, rahmenlose Außenspiegel ergänzen das neue Design und optimieren gleichzeitig das aerodynamische Profil des Wagens, während elegante Türgriffe für einen angenehmen Einstieg sorgen und die Insassen im neuen, ultraluxuriösen Innenraum willkommen heißen.

Marek Reichman, Executive Vice President und Chief Creative Officer bei Aston Martin, fügt hinzu: „Der DB12 ist unsere Design-Definition eines Supertourers. Historisch gesehen verbinden die meisten zeitgenössischen Enthusiasten einen GT mit einem gewissen Maß an Komfort, Geschwindigkeit und Eleganz. Der/die Aston Martin Kunde/Kundin ist aber kein/e gewöhnlicher/gewöhnliche Autofahrer/in und wir entwerfen nicht mehr nur Objekte an sich. Daher haben wir beim DB12 alles miteinander verschmolzen – das Handling, die Dynamik, den Antrieb, das Raumgefühl und das Styling. Mithilfe von Technologie haben wir die Möglichkeiten voll ausgeschöpft, um diese neue Kategorie von Performance, Design und Fahrerlebnis zu schaffen.

Wir wissen, worauf es dem/der Besitzer/in eines Aston Martin auf der offenen Straße ankommt: Grenzen ausloten, den Nervenkitzel von Geschwindigkeit und Performance erleben und berauschende Momente der Perfektion erreichen. Dabei will er/sie aber auch die volle Kontrolle über sein/ihr Erlebnis behalten. Der DB12 weiß intuitiv, was der/die Fahrer/in will, und bietet ihm/ihr mühelos die optimale Kombination in jedem Fahrmoment. Es ist dieses Gesamterlebnis, das den DB12 als die erste Generation der Supertourer auszeichnet.

Als jüngster Spross im berühmtesten Stammbaum von Aston Martin verkörpert der DB12 die kühne Weiterentwicklung der Marke. Dieser Fortschritt spiegelt sich auch im Design des DB12 wider, der mit einer völlig neuen Frontpartie, einer breiteren Spur und muskulöseren Oberflächen für mehr Präsenz sorgt. Auch der Innenraum wurde komplett neu gestaltet. Klare horizontale Linien betonen das Raumgefühl und bilden den perfekten, eleganten Hintergrund für ein neues, hochmodernes Infotainment-System. Der DB12 ist ein frischer und doch unverwechselbarer Aston Martin und definiert die neue Generation der Supertourer.“

Wer seinen eigenen Stil zelebrieren möchte, kann mit dem Personalisierungsservice „Q by Aston Martin“ unendliche Möglichkeiten erkunden. Die Designer/innen und Handwerker/innen von „Q by Aston Martin“ bieten Kunden/Kundinnen ein einzigartiges Personalisierungserlebnis, das von einem einzigen kleinen Detail bis hin zur Entwicklung und Produktion von komplett maßgeschneiderten Komponenten reicht. Das Designteam bietet eine enorme Vielfalt von Optionen, um aus dem DB12 ein echtes Unikat zu machen.

Interieur – feinstes Handwerk und fortschrittlichste Technik

Der DB12 verfügt über ein völlig neues, ultraluxuriöses Interieur, das die Insassen mit moderner Opulenz verwöhnt. Aston Martins maßgeschneidertes Infotainment-System der nächsten Generation, eine beeindruckende Reihe von vernetzten Technologien und das spektakuläre Surround-Sound-System des neuen Audio-Partners Bowers & Wilkins sorgen für zahlreiche Möglichkeiten und Unterhaltung.

ASTON MARTIN DB12

Das Interieur des DB12 verbindet klares, modernes Design mit klassischer Handwerkskunst und feinsten Materialien und empfängt Fahrer/in und Mitfahrer/in in einer stilvollen und luxuriösen Oase. Im Mittelpunkt des Designs steht ein fahrerzentriertes Cockpit, das alltägliche

Technologien nahtlos mit hochwertiger Handwerkskunst und edlen Materialien integriert. Die Insassen sitzen unterhalb der Schulterlinie, wo die hohe Mittelkonsole und die Kombination aus modernen Bildschirmen und interaktiven analogen Schaltern uneingeschränkte Steuer-, Kontroll- und Bedienmöglichkeiten im ultraluxuriösen Cockpit bieten. Die fahrerorientierten Bedienelemente sind ergonomisch entlang der Mittellinie des Innenraums platziert, um ein optimales Fahrerlebnis zu gewährleisten, und die kühnen, horizontalen Linien werden durch elegante Zierelemente und markante Verkleidungsdetails aufgelockert.

Das Herzstück aller Aston Martins ist nach wie vor die Handwerkskunst. Der in aromatische, handgenähte Bridge of Weir-Leder gehüllte Innenraum verkörpert die wahren Werte eines Supertourers: beruhigender Komfort für lange Strecken zusammen mit der nötigen Unterstützung und das Fahrgefühl für ein bestmögliches Erlebnis. Die exquisiten Details des mit dem DB12 eingeführten neuen Steppmusters, das die hochwertige Innenausstattung aus Vollleder oder Alcantara® ziert, bringen einen einzigartigen Charakter zum Ausdruck.

Ein wichtiger Meilenstein des DB12 ist die Einführung von Aston Martins Infotainment-System der nächsten Generation. Es ist das erste System, das von Aston Martin selbst entwickelt und gestaltet wurde.

Das neue System unterstützt kabelloses Apple CarPlay™ und Android Auto™* und verfügt über mehrere vollintegrierte hochauflösende 10,25-Zoll-Bildschirme in Pure Black (1970 x 720) mit extrem reaktionsschneller (30 ms Reaktionszeit) kapazitiver Touch-Bedienung.

Der DB12 weiß, wie wichtig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Touchscreen-Befehlen und der positiven Haptik physischer Schalter ist. Daher bietet er mit den Tasten für die wichtigsten mechanischen Funktionen wie Gangwahl, Antriebswahl, Heizung und Lüftung die perfekte Mischung aus digitalen und analogen Bedienelementen. Darüber hinaus sind Override-Schalter für Fahrwerk, ESP und Auspuffanlage, Spurassistent und Einparkhilfe vorhanden, sodass die am häufigsten verwendeten Bedienelemente immer bequem zur Hand sind.

Das brandneue Navigationssystem für den DB12 verfügt über eine Online-Verbindung für ein intelligenteres, schnelleres und informativeres Erlebnis. Die Online-Verbindung ermöglicht es dem/der Fahrer/in, einfach sein/ihr Lieblingsrestaurant zu suchen, die Bewertungen zu lesen und es als Ziel zu wählen. Oder, wenn es bequemer ist, ein Ziel in der Aston Martin App auszuwählen und es zur Vorbereitung der Fahrt einfach an den DB12 zu senden.

Das neue 3D-Kartenmaterial mit gedämpften Farbtönen bietet intuitive, klare Anweisungen mit Fahrspurführung und Echtzeit-Verkehrsüberlagerungen, während die vernetzte dynamische Routenführung unnötige Verzögerungen verhindert. Für diejenigen, die gerne Details sehen, ist eine Satellitenansicht verfügbar, die dynamisch heruntergeladen wird und eine visuelle Darstellung der Umgebung während der Fahrt bietet.

Die Eckpfeiler des neuen Infotainment-Systems des DB12 sind der Internetzugang und eine völlig neue Aston Martin App. Zwei Premieren für die Marke: DB12-Besitzer/innen können mit ihrem Auto kommunizieren und interagieren.

Mit Over-the-Air-Updates (OTA) und Diagnosen erhöht der Internetzugang die Benutzerfreundlichkeit und bietet dem/der Fahrzeughalter/in so mehr Seelenfrieden und ein optimales Erlebnis. Das Connected Car von Aston Martin ist ein sich ständig erweiterndes System, das sich zusammen mit der Weiterentwicklung von Produkten, Dienstleistungen und Support für Fahrzeuge weiterentwickeln wird.

Dieses völlig neue vernetzte Ökosystem basiert auf drei Schlüsselelementen: dem DB12, der Aston Martin App und den sicheren Datenservern von Aston Martin. Diese drei Elemente verbinden sich über globale 4G-LTE/GSM-Roaming-Mobilfunknetze über die eingebettete e-SIM im DB12, die von Aston Martin bereitgestellt und finanziert wird.

Beim Kauf ihres neuen DB12 werden die Kunden/Kundinnen eingeladen, sich bei der neuen Aston Martin App anzumelden und ihre eigene AML-ID zu erstellen. Die App ist für iOS und Android verfügbar und ermöglicht eine nahtlose Interaktion, Steuerung und Rückmeldung zum und vom Fahrzeug über das persönliche Endgerät.

Personalisierte, fahrzeugspezifische Inhalte werden auf klaren und intuitiven Bildschirmen angezeigt, die sich nahtlos in das neue UI/UX des Infotainment-Systems einfügen. Über die App können Kunden/Kundinnen ihr Fahrzeug überwachen, orten und schützen, Navigations-POIs senden oder sich mit der Last-Mile-Navigation zu Fuß führen lassen. Außerdem können sie ihre Benutzerkontodaten verwalten und sich über integrierte Medien-Feeds mit anderen Aston Martin Besitzern/Besitzerinnen austauschen.

Die App bietet auch eine Reihe von Connected-Car-Abo-Paketen, die in den ersten drei Jahren kostenlos sind und das Aston Martin Erlebnis maximieren sollen. Drei Connected-Car-Abo-Angebote stehen zur Auswahl. Sie werden kostenlos aktiviert, wenn die neue DB12-Garantie des/der Kunden/Kundin aktiviert wird. Als zusätzlicher Vorteil für künftige Besitzer/innen ist das Abonnement für die ersten drei Jahre an das Fahrzeug gebunden, auch wenn der DB12 über das Aston Martin Timeless Programm als Gebrauchtwagen wieder gekauft wird.

ASTON MARTIN DB12

Folgende Connected-Abonnements und Funktionen sind erhältlich:

Komfort

Vernetzte Navigation / Diebstahlwarnung / Sprachassistent / Geofence-Warnung

Fahrzeug-Management

Orten / Identifizieren / Schützen / Geschwindigkeitswarnung / Reisedaten / Fahrzeugstatus / Fernverriegelung / Entriegelung

Fahrzeug-Dienste

Notruf / Pannenruf / Aston Martin Concierge / Datenschutzmodus / Over-the-Air Updates / Abonnements / Diagnosen

Ein optionales Advantage-Abonnement bietet zusätzliche Personalisierung, Interaktion und funktionale Vorteile. Advantage bietet zunächst einen Tracker für gestohlene Fahrzeuge und ermöglicht es DB12-Besitzern/Besitzerinnen, ein Portfolio an zusätzlichen Funktionen und Abo-Diensten aufzubauen, um ihr Kundenerlebnis zu erweitern und zu bereichern.

Im Einklang mit seiner Mission, in jeder Hinsicht Spitzenleistungen zu erbringen, bietet der Aston Martin DB12 auch ein ganz neues Audio-Erlebnis. Hierfür ist er serienmäßig mit dem Aston Martin 390-W-Audiosystem mit 11 Lautsprechern ausgestattet. Dieses System bietet dank fortschrittlicher Hardware einen Surround-Sound-Modus und erzeugt mithilfe der QuantumLogic®-Klangverarbeitung ein Klangbild und eine Audioleistung, die perfekt zum DB12 passen.

Für echte Audiophile hat Aston Martin zusammen mit seinem neuen Audiopartner Bowers & Wilkins ein optionales Surround-System entwickelt. Dieses maßgeschneiderte System basiert auf den Technologien und Innovationen der Weltklasse-HiFi-Anlagen von Bowers & Wilkins und wurde akustisch auf das Innenvolumen und die Form des DB12 abgestimmt, um ein wirklich spektakuläres Hörerlebnis zu schaffen.

Hochleistungslautsprecher wie Doppelkalotten-Hochtöner aus Aluminium und Continuum®-Mitteltöner verleihen diesem aus 15-Lautsprechern bestehenden, doppelt verstärkten 1.170-Watt-Surround-Sound-System einen ausgewogenen und präzisen Klang. Spezielle 3D-Headline-Lautsprecher und ein leistungsstarker Subwoofer sorgen für das mitreißendste Klangerlebnis, das in einem Aston Martin Sportwagen möglich ist.

Diese immersive Qualität ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen Aston Martin und den Ingenieuren von Bowers & Wilkins. Erreicht wird sie durch die perfekte Positionierung, Ausrichtung und Symmetrie der Lautsprecher, die tief in die Struktur des DB12 integriert wurden.

Das nahtlos integrierte Design sorgt dafür, dass das System auch genauso gut aussieht, wie es klingt. Die Lautsprechergitter aus Edelstahl sind mit Finishes erhältlich, die zu den Zierelementen des DB12 Innenraums passen, und weisen Perforationen auf, die für eine perfekte Akustik und eine beeindruckende Ästhetik optimiert sind.

Amedeo Felisa, Chief Executive Officer bei Aston Martin, über den neuen DB12: „Wenn eine Marke so viel Geschichte hat wie Aston Martin, ist es wichtig, die Vergangenheit zu ehren. Nicht indem man zurückblickt, sondern indem man mit der gleichen Energie und Leidenschaft voranschreitet, die unsere Gründer vor 110 Jahren angetrieben hat. Mit dem neuen DB12 verleihen wir der DB-Modelllinie neuen Schwung und festigen die Position von Aston Martin als Hersteller von außergewöhnlichen Sportwagen. Durch die Kombination von klassenführender Performance und außergewöhnlicher Fahrwerksdynamik mit modernster Technologie, hochwertiger Handwerkskunst und makellosem Design führt der DB12 Aston Martin in eine neue Ära der Spitzenleistungen.“

Mit den ersten Auslieferungen, die für das dritte Quartal 2023 geplant sind, definiert der kühne neue DB12 seine eigene neue Klasse und setzt den Maßstab für Leistung, Fahrspaß, Ultraluxus und Stil. Dies ist kein gewöhnlicher GT. Der DB12 ist der weltweit erste Supertourer.

Quelle Bild und Text: Aston Martin Lagonda

Dax startet schwach – Verunsicherung wegen US-Schuldenstreit wächst

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der Dax mit rund 15.775 Punkten berechnet, ein Minus von 0,4 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag.

Die größten Abschläge gab es bei den Papieren von Bayer, Infineon und der Deutschen Bank. An der Spitze der Kursliste standen unterdessen die Aktien von Rheinmetall, Siemens Energy und Qiagen entgegen dem Trend im Plus. Prägendes Thema bleibt der US-Schuldenstreit. „Die Stimmung auf dem Parkett schwankt im Moment mit den Nachrichten aus Washington“, sagte Thomas Altmann von QC Partners.

„Der neue Rating-Status von Fitch zeigt eindrucksvoll, wie ernst diese Krise schon jetzt ist und wie ernst sie noch werden kann.“ Gleichzeitig sorge neuer Optimismus von Kevin McCarthy zumindest für etwas Erleichterung. „Viele auf dem Parkett hoffen und erwarten weiterhin, dass 2011 für viele Politiker eine mahnende Lehre war und die Einigung diesmal nicht erst in der allerletzten Sekunde erfolgt“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen schwächer.

Ein Euro kostete 1,0724 US-Dollar (-0,24 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9325 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 78,07 US-Dollar. Das waren 29 Cent oder 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

zero44 schließt Finanzierungsrunde in Höhe von 2,5 Mio. Euro ab

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zero44

zero44 bietet CO2-Management-Software für Unternehmen in der Schifffahrt

Das mit Unterstützung von Flagship Founders gegründete Unternehmen zero44, ein SaaS-Startup für das CO2-Management von Handelsschiffen, kann heute eine erfolgreiche Finanzierungsrunde in Höhe von 2,5 Millionen Euro verkünden. Die Runde wird angeführt vom Frühphasen-Investor Atlantic Labs. Darüber hinaus investieren u. a. Starthub Ventures und Bernhard Schulte Innoport sowie mehrere Business Angels aus der Logistik und der Schifffahrt.

zero44 wurde im Mai 2022 gegründet. Das Startup hilft Unternehmen aus der Schifffahrt (Reedereien, Charterern und Schiffsmanagern) dabei, die jeweils optimale und kommerziell sinnvollste CO2-Strategie aufzustellen und CO2 deutlich und schnell zu reduzieren. Insbesondere unterstützt zero44 seine Kunden bei der Teilnahme am EU-Emissionshandel, die ab Januar 2024 auch im maritimen Sektor verpflichtend wird.

Im ersten Jahr seines Bestehens konnte zero44 bereits namhafte Kunden und Partner gewinnen, darunter MPC Container Ships als Entwicklungspartner und MariApps Marine Solutions als Vertriebspartner.

Maritimer Sektor unter Druck, Emissionen zu senken
Das Management von Emissionen ist für Unternehmen der maritimen Wirtschaft zu einem Thema von höchster Priorität geworden. Insbesondere die Entscheidung der EU, das Emissionshandelssystem ab Januar 2024 auf die Schifffahrt auszuweiten, hat weitreichende Folgen für die Branche. Aber auch die seit 2023 bestehende Carbon-Intensity-Indicator-Regulatorik (CII) stellt den Sektor nach wie vor Herausforderungen. Nachhaltige Kraftstoffe werden als Lösung künftig ebenso eine wichtige Rolle spielen wie neue Schiffstypen, allerdings sind diese kurzfristig noch nicht verfügbar und sehr teuer. Daher spielen sofort einsetzbare Technologie-Lösungen nun eine tragende Rolle in der Emissionsreduktion. zero44’s Technologie kann von Unternehmen schnell und unkompliziert eingesetzt werden, zudem profitieren sie von der Expertise des Teams hinsichtlich der komplexen regulatorischen Fragen.

„Die Schifffahrt muss schnell nachhaltig werden und Emissionen reduzieren. Der Druck vonseiten Politik und Gesetzgebung ist massiv gestiegen, für viele Unternehmen ist das eine riesige Herausforderung”, so Friederike Hesse, Mitgründerin und Geschäftsführerin von zero44. „Wir bieten ihnen eine Antwort und können ihnen helfen, sich schnell nachhaltig aufzustellen und Emissionen zu reduzieren. Dass wir auch Atlantic Labs von dieser Vision überzeugen und als Investoren gewinnen konnten, ist gerade in Zeiten, in denen VC-Gelder viel spärlicher vergeben werden als zuvor, ein wichtiges Zeichen – für uns und den gesamten Markt.”

Nils Obermann, Mitgründer und ebenfalls Geschäftsführer von zero44, ergänzt: „Die neuen Mittel wie auch die große Expertise und das Netzwerk von Atlantic Labs werden uns Rückenwind für die Zukunft geben: Wir wollen unser Produkt weiterentwickeln und optimieren, auch unser Team soll weiter wachsen. Zudem drängt die Zeit, so viele Unternehmen der Schifffahrt wie möglich noch rechtzeitig auf das EU-Emissionshandelssystem vorzubereiten. Auch dafür brauchen wir Ressourcen – durch diese Finanzierungsrunde haben wir sie. Wir sind sehr froh und stolz auf unser Team, das in nur einem Jahr seit der Gründung so viel geleistet hat.”

Christophe M. Maire, Gründer und Managing Partner von Atlantic Labs kommentiert: „Die Dekarbonisierung in der Schifffahrt ist ein extrem wichtiges, zukunftsträchtiges Feld, in das wir vermehrt investieren wollen. Und zero44 hat uns überzeugt: Das Team leistet großartige Arbeit und das Timing ist perfekt. Der gesamte Markt sucht dringend nach den besten Optionen, um Emissionen zu senken und möglichst gut den Übergang ins EU-Emissionshandelssystem zu gestalten. Mit zero44 finden sie diese Lösung. Wir sind uns sicher: Das Unternehmen hat noch eine große Zukunft vor sich.”

Quelle flagshipfounders

Clever Clover und Loonshot Ventures gehen künftig gemeinsame Wege

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Clever Clover und Loonshot Ventures

Bereits seit Jahren ist Clever Clover unter der Führung von Heinrich Prokop und Marie- Louise Vormanns aus der DACH Startupszene nicht mehr wegzudenken. Nahezu jeder, der ein Food- Beverage oder Kosmetikprodukt in den Handel bringen möchte landet früher oder später bei einer der größten FMCG Accelerating Companies in Europa.

Bekannt wurde das Unternehmen von Heinrich Prokop nicht zuletzt durch sein Engagement in der Puls4 Startup-Show „2Minuten 2 Millionen“wo er in Startups investiert sowie durch die Kooperation mit der Erste Bank und der Rewe Österreich im „Startupticket“ und der „Glaub an dich Challenge“.

„Bereits seit über 10 Jahren gestalten wir den österreichischen Startup Markt mit, sei es durch unser Netzwerk, unsere Experten aber auch unsere Investments Wir kennen die Trends, mögliche Produzenten und vor allem die Händler und arbeiten nach dem Motto „we walk the walk und talkt he talk“ stets im Sinne unserer Startups“ so Heinrich Prokop einleitend. Eben diese Investments sind es, die nun zu einer Kooperation mit dem kürzlich vorgestellten FMCG und AG-Tech Investor Loonshot Ventures führen.Clever Clover und Loonshot Ventures

„Der Markt und auch der Wettbewerb, sowohl um Kunden als auch um Investoren wird für Startups durch die vergangene Covid Krise und die andauernde Wirtschaftskrise immer schwieriger. Dazu kommt, dass viele Investoren sich gerade im FMCG und AG-Tech Bereich nicht über Investments trauen, weil das Netzwerk oder auch die Expertise fehlt.“ so Loonshot CEO Bernhard-Stefan Müller. Dies wolle man mit Loonshot Ventures ändern und als Leadinvestor weiter Angel Tickets hinter sich poolen um ein starker Partner für Startups aus dem DACH Raum zu sein.

„Durch unsere enge Kooperation mit Clever Clover schaffen wir eine Win-Win Situation für beide Seiten und können mit vereinten Kräften mehr Startups und Ideen
entwickeln, finanzieren und gemeinsam für den benötigten Boost zum Erfolg sorgen. “ so Müller weiter.

Die Kooperation mit Loonshot Ventures ist für uns eine logische Konsequenz in der Bemühung für unsere Startups stets das Beste heraus zu holen und die besten Partner an Bord zu haben. „We only want to work with nice people“ die Philosophie vom Loonshot und dem Clever Clover Team deckt sich damit sehen wir im künftig gemeinsamen Vorgehen eine maßgebliche Stärkung für alle Seiten führt Heinrich Prokop weiter aus.

Von einem starken Leadinvestor der neben Geld und Netzwerk auch Expertise miteinbringt würden sowohl Startup als auch Co-Investoren profitieren.

„Über unsere Netzwerke und mit unserm Partner Clever Clover sind wir in der Lage Produkte schnell marktfit und in den Handel bzw. auch in andere Absatzkanäle zu bringen. Dies ist für unsere Investments ein einzigartiger Vorteil. Andererseits haben Clever Clover Startups nun einen Partner für künftige Finanzierungsrunden der den Markt und den Startup-Need versteht, schnell entscheiden und agieren kann und nicht zuletzt über den hauseigenen Company Builder Tantum weiteren Boost einbringen kann.“ so Bernhard-Stefan Müller abschließend.

Heinrich Prokop ist derzeit jeden Dienstag um 20:15 Uhr in der Puls4 Startup-Show „2Minuten 2 Millionen“ zu sehen.

Quelle: Tantum GmbH

Wirtschaftsleistung im ersten Quartal doch geschrumpft

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Industrieanlagen, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal 2023 doch geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ließ gegenüber dem vierten Quartal 2022 um 0,3 Prozent nach, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte.

In einer Schätzung von Ende April waren die Statistiker noch von einer Stagnation ausgegangen. „Nachdem das BIP bereits zum Jahresende 2022 ins Minus gerutscht war, verzeichnete die deutsche Wirtschaft damit zwei negative Quartale in Folge“, sagte Bundesamtspräsidentin Ruth Brand. Die weiterhin hohen Preissteigerungen belasteten die deutsche Wirtschaft auch zum Jahresbeginn. Das machte sich besonders bei den privaten Konsumausgaben bemerkbar, die im ersten Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 1,2 Prozent zurückgingen.

Die Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte zeigte sich in verschiedenen Bereichen: Sowohl für Nahrungsmittel und Getränke als auch für Bekleidung und Schuhe sowie für Einrichtungsgegenstände gaben die privaten Haushalte weniger aus als im Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Daneben wurden weniger neue Pkw von privaten Haushalten gekauft, was unter anderem auf den Wegfall der Prämien für Plug-in-Hybride und die Reduzierung der Prämien für Elektrofahrzeuge zum Jahresbeginn 2023 zurückzuführen sein dürfte, so das Bundesamt. Auch die staatlichen Konsumausgaben nahmen mit -4,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal merklich ab. Dagegen wurde mehr investiert als im vierten Quartal 2022: Nach einer schwachen zweiten Jahreshälfte 2022 stiegen die Bauinvestitionen auch wegen der guten Witterung im ersten Quartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt deutlich um 3,9 Prozent.

Die Investitionen in Ausrüstungen – also vor allem in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge – nahmen zum Jahresbeginn ebenfalls deutlich zu (+3,2 Prozent). Auch vom Außenhandel kamen positive Impulse: Im Vergleich Vorquartal wurden preis-, saison- und kalenderbereinigt insgesamt 0,4 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen exportiert, wobei sich vor allem der Handel mit Kunststoffen und Metallerzeugnissen robust zeigte. Dagegen sanken die Importe insgesamt um 0,9 Prozent, was unter anderem auf die schwächere Einfuhr von mineralischen Brennstoffen wie beispielsweise Rohöl und Mineralölprodukten sowie chemischen Erzeugnissen zurückzuführen war. Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im ersten Quartal 2023 insgesamt um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit 6,1 Prozent, was auch der ungewöhnlich milden Witterung geschuldet war. Innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes stand in vielen Branchen einem schwungvollen Jahresauftakt ein Dämpfer im März entgegen. Insgesamt konnte preis-, saison- und kalenderbereinigt im ersten Quartal 2023 dennoch ein deutlicher Zuwachs von 2,0 Prozent zum Vorquartal verbucht werden. Die Wirtschaftsleistung in den Dienstleistungsbereichen entwickelte sich sehr heterogen, aber insgesamt schwächer als in der Industrie.

Im Vorjahresvergleich war das BIP im ersten Quartal 2023 preisbereinigt um 0,2 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2022. Preis- und kalenderbereinigt fiel der Rückgang stärker aus (-0,5 Prozent), da ein Arbeitstag mehr zur Verfügung stand als vor einem Jahr. Auch im Vorjahresvergleich machten sich die starken Preisanstiege bemerkbar. Die Kaufzurückhaltung führte zu einem starken Rückgang der preisbereinigten Konsumausgaben.

Im privaten Konsum zeigte sich dieser besonders bei den rückläufigen Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke. Dagegen wurde für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen deutlich mehr ausgegeben als im ersten Quartal 2022, in dem noch letzte Corona-Schutzmaßnahmen galten. Insgesamt waren die preisbereinigten privaten Konsumausgaben um 1,0 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Die staatlichen Konsumausgaben gingen noch stärker zurück, um preisbereinigt 5,4 Prozent.

Hauptursache war der Wegfall der staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen wie beispielsweise der Durchführung von Corona-Impfungen und -Testungen. Diese hatten im Rahmen der Bekämpfung der Omikron-Welle zum Jahresbeginn 2022 einen Höchststand erreicht. Ihr Wegfall führte im ersten Quartal 2023 zu entsprechend niedrigeren Staatsausgaben. Die Bauinvestitionen waren durch die hohen Bauzinsen und die weiterhin hohen Preise belastet. Sie sanken preisbereinigt um 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Dagegen stiegen die Ausrüstungsinvestitionen erneut kräftig um 6,7 Prozent. Zurückzuführen war dies besonders auf die positive Entwicklung der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen. In der Summe lagen die Bruttoanlageinvestitionen etwas höher (+0,8 Prozent) als vor einem Jahr.

Die inländische Verwendung ging im ersten Quartal 2023 preisbereinigt insgesamt um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal zurück. Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahr zu. Im ersten Quartal 2023 wurden preisbereinigt 1,8 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im ersten Quartal 2022, wobei unter anderem aus der Automobilbranche positive Impulse für die Warenexporte kamen. Die Importe nahmen insgesamt im selben Zeitraum preisbereinigt um 1,7 Prozent zu, weil die Dienstleistungsimporte kräftig um 11,9 Prozent gestiegen sind. Dies lag insbesondere an höheren Reiseausgaben, beispielsweise für Hotelübernachtungen und Flüge. Die Warenimporte waren dagegen preisbereinigt um 1,3 Prozent geringer als im Vorjahr. Im Vorjahresvergleich stieg die Wirtschaftsleistung am stärksten im Verarbeitenden Gewerbe mit preisbereinigt +3,2 Prozent. Zurückzuführen ist dies maßgeblich auf die deutlich ausgeweitete Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Dagegen lag die Bruttowertschöpfung der energieintensiven Branchen wie der Herstellung von chemischen Erzeugnissen sowie der Metallerzeugung und -bearbeitung erneut deutlich unter dem Vorjahresniveau. Das Baugewerbe verzeichnete im Vorjahresvergleich nochmals ein kleines Minus (preisbereinigt -0,7 Prozent), nach starken Rückgängen in den drei Vorquartalen. Die Wirtschaftsleistung im zusammengefassten Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe lag preisbereinigt ebenfalls leicht unter dem Vorjahreswert (-0,5 Prozent). Einem deutlichen Rückgang im Handel stand eine Erholung im Gastgewerbe entgegen, das im Vorjahreszeitraum noch von Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie betroffen war. Die meisten anderen Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftliche Leistung im Vorjahresvergleich ebenfalls steigern. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung insgesamt legte gegenüber dem ersten Quartal 2022 um 0,7 Prozent zu, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Die deutliche Differenz zur Veränderungsrate des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts geht in erster Linie auf die verhaltene Entwicklung der Gütersteuern zurück, beispielsweise der Binnenumsatzsteuer und der Grunderwerbsteuer. Dies dürfte auch auf die Kaufzurückhaltung und Sparmaßnahmen der privaten Haushalte zurückzuführen sein. Steuerliche Entlastungen, wie die temporäre Senkung des Umsatzsteuersatzes auf Gas und Fernwärme, wirken sich dagegen nur auf die nominalen Gütersteuern, nicht aber auf die preisbereinigte Veränderung der Gütersteuern aus. In jeweiligen Preisen gerechnet war das BIP im ersten Quartal 2023 um 6,0 Prozent und das Bruttonationaleinkommen um 6,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Das Volkseinkommen war um 7,5 Prozent höher als im ersten Quartal 2022. Dabei stieg nach vorläufigen Berechnungen das Arbeitnehmerentgelt um 6,3 Prozent; die Unternehmens- und Vermögenseinkommen nahmen um 9,9 Prozent zu. Die durchschnittlichen Löhne und -gehälter je Arbeitnehmer verzeichneten im ersten Quartal 2023 ein Plus von brutto 5,7 Prozent. Netto fiel der Anstieg mit 7,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum wegen der schwachen Entwicklung des Lohnsteueraufkommens kräftiger aus. Dazu dürften neben dem Rückgang der Kurzarbeit vor allem Zahlungen von Inflationsausgleichsprämien beigetragen haben. Hinzu kommt der seit Oktober 2022 erhöhte gesetzliche Mindestlohn, der unter anderem zu überdurchschnittlich gestiegenen Durchschnittsverdiensten von geringfügig Beschäftigten geführt hat. Dennoch ergaben sich insgesamt aufgrund der weiterhin hohen Inflation auch zum Jahresbeginn 2023 im Durchschnitt noch Reallohnverluste der Arbeitnehmer. Die Bruttolöhne und -gehälter insgesamt waren um 6,9 Prozent höher als im Jahr zuvor, da sich auch die Zahl der Arbeitnehmer erneut erhöhte. Insbesondere die weiterhin hohen Preissteigerungen für Energie und Nahrungsmittel haben dazu beigetragen, dass die privaten Konsumausgaben in jeweiligen Preisen im Vorjahresvergleich um 7,3 Prozent zulegten. Das verfügbare Einkommen erhöhte sich im Vorjahresvergleich mit 6,9 Prozent etwas weniger stark. Die Sparquote lag im ersten Quartal 2023 mit 13,8 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert (14,3 Prozent).


Foto: Industrieanlagen, über dts Nachrichtenagentur

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Stimmung in deutscher Exportindustrie deutlich verschlechtert

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Containerschiff, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich deutlich verschlechtert. Die Ifo-Exporterwartungen fielen im Mai auf 1,8 Punkte, von 6,5 Punkten im April.

Das ist der niedrigste Wert seit November 2022. „Die weltweiten Zinserhöhungen schlagen langsam auf die Nachfrage durch“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Der deutschen Exportwirtschaft fehlt die Dynamik.“ In der Autobranche bekamen die Exportpläne einen kräftigen Dämpfer: Nachdem zuletzt merkliche Zuwächse erwartetet worden waren, rechnen die Unternehmen nun mit einem Rückgang.

Auch in der Metallbranche und bei Textilien gehen die Hersteller von sinkenden Auslandsumsätzen aus. In der chemischen Industrie und den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen halten sich die positiven und negativen Aussichten gegenwärtig in etwa die Waage. Die Hersteller von Geräten zur Datenverarbeitung sowie die Bekleidungsfabrikanten blicken hingegen optimistisch auf die Entwicklung ihres Auslandsgeschäfts.


Foto: Containerschiff, über dts Nachrichtenagentur

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Kommunen fürchten Überforderung durch Wärmeplanungsgesetz

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Heizung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Städte- und Gemeindebund warnt vor einer Überforderung der Kommunen durch das Wärmeplanungsgesetz. „Die vorgesehene Fristen zur Erhebung der Daten werden die Kommunen zeitlich wie personell überfordern“, sagte Bernd Düsterdiek, Beigeordneter für Klimaschutz des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, der „Rheinischen Post“.

Es sei unklar, wie eine kleine Stadt bis 2028 „gebäudescharf“ ermitteln solle, wie geheizt werde. „Große Städte sollen dies gar bis 2026 schaffen. Es fehlt ein praxisgerechter und umsetzbarer Regelungsansatz.“ Ein weiteres Problem seien die Kosten: „Die Erstellung von umfangreichen Katastern ist eine Aufgabe, die der Bund über die Länder an die Kommunen übertragen will. Dies wird extrem aufwendig. Daher müssen alle mit der Wärmeplanung entstehenden Kosten auch von Bund und Ländern übernommen werden. Wer die Musik bestellt, muss sie auch bezahlen“, forderte Düsterdiek.

„Der Entwurf muss deutlich nachgebessert werden.“

Der Entwurf aus dem Ressort von Klara Geywitz sei auch nicht technologieoffen. „So will der Bund etwa vorschreiben, dass zukünftig nur noch ein Biomasseanteil von maximal 35 Prozent an der jährlich erzeugten Wärme im Netz zulässig sein soll. Dies wäre nicht sinnvoll“, so der Beigeordnete.


Foto: Heizung, über dts Nachrichtenagentur

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Grüne wollen Heizungsgesetz-Lesung in der nächsten Sitzungswoche

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Bundestagsplenum, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Koalitionsstreit um das Heizungsgesetz hat Grünen-Chefin Ricarda Lang auf eine rasche Behandlung des Heizungsgesetzes gedrängt. „Mein Appell: Diese Regierung kann jetzt beweisen, dass sie handlungsfähig ist. Dafür muss das Gebäudeenergiegesetz in der nächsten Sitzungswoche aufgesetzt werden“, sagte Lang den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Es sei möglich, das Gesetz noch vor der Sommerpause zu verabschieden. „Wir sind uns ja einig, dass das Gesetz noch Änderungen bedarf“, fügte sie hinzu. „Aus unserer Sicht ist beispielsweise eine soziale Staffelung bei der Förderung zentral, damit gerade Menschen mit geringeren Einkommen ausreichend Zuschüsse für ihre neue Heizung bekommen.“ Die Grünen-Chefin erinnerte den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner an die Einigung in der Ampel-Koalition, das Gebäudeenergiegesetz noch vor der Sommerpause im Bundestag abzuschließen. „Es ist bedauerlich, wenn das von Christian Lindner gegebene Wort – dem Kanzler und den Koalitionspartnern gegenüber – nicht zu zählen scheint. Das ist weniger das Problem meiner Partei als der gesamten Regierung“, sagte Lang.


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FDP will bei Wärmeplanungs-Gesetz auf Datenschutz achten

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Wohngebiet, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP-Fraktion hat das Gesetzesvorhaben von Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) für eine verpflichtende Wärmeplanung begrüßt, zugleich aber den Datenschutz bei der Umsetzung des Gesetzes angemahnt. „Die FDP-Fraktion wird natürlich ganz besonders darauf achten, dass der Datenschutz im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung gewahrt bleibt“, sagte Lukas Köhler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP im Bundestag, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben).

Positiv bewertete Köhler, dass das Gesetz gemeinsam mit dem Gebäudeenergiegesetz beraten werden könne. „Die Kommunale Wärmeplanung ist für ein gutes Gebäudeenergiegesetz unverzichtbar, da andernfalls zentrale Fragen der Technologieoffenheit nicht geklärt werden können“, so der FDP-Fraktionsvize.


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