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Habeck spricht am Abend in Ampel-Runde über Heizungsgesetz

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Robert Habeck, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat nach Auskunft seines Ministeriums Vertreter der drei Ampel-Fraktionen für Dienstagabend zu einem überwiegend virtuellen Gespräch über das umstrittene Heizungsgesetz eingeladen. Dabei wolle er „die von den FDP-Berichterstattern gestellten 77 Fragen und gegebenenfalls weitere Nachfragen“ beantworten, sagte eine Sprecherin des Ministeriums der „Rheinischen Post“.

„Die meisten Teilnehmer werden sich virtuell zuschalten.“ Eingeladen seien die Vertreter der Ampel-Fraktionen, die auf Ebene der Berichterstatter und deren Mitarbeiter teilnehmen würden, hieß es ergänzend aus Regierungskreisen. „Das Bundesbauministerium ist ebenfalls vertreten, da es sich bei dem Gesetz um einen gemeinsamen Entwurf handelt“, hieß es in den Kreisen. Da Fragen häufig Nachfragen auslösten, solle dies in einem Treffen geschehen, um alle Fragen gut beantworten zu können.

Es handelte sich also um keine Verhandlungsrunde, und folglich werde es am Dienstag auch keine Ergebnisse geben, sondern die Beantwortung von fachlichen Fragen stehe im Vordergrund. Vielmehr werde es in den nächsten Tagen weitere Gespräche, unter anderem im Kreis mit Verbänden, geben, hieß es weiter. „Ziel ist es, wie von Minister Habeck angekündigt, das Gesetz auszuloten, an welchen der Stellen Verbesserungen sinnvoll und machbar ist, dazu sollen die verschiedenen Gespräche in dieser Woche einen Weg aufzeigen.“ Das BMWK werde dann seine Vorschläge in die Gespräche zwischen den Fraktionen einspeisen.


Foto: Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

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Graichen-Nachfolger nimmt Arbeit auf

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Wirtschaftsministerium, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Als Nachfolger von Patrick Graichen nimmt Philipp Nimmermann am Dienstag seine Tätigkeit als neuer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium auf. Er werde zum 30. Mai vom Land Hessen abgeordnet, teilte das Ministerium mit.

Nimmermann war seit 2019 hessischer Wirtschaftsstaatssekretär. Das Bundeskabinett wird erst in einigen Wochen über die Ernennung entscheiden, dann soll auch die formelle Bestellung zum Staatssekretär und die formelle Versetzung vom Land zum Bund erfolgen. Bereits mit der Abordnung zum BMWK darf er die Aufgaben und Funktionen als Staatssekretär wahrnehmen. Der Frankfurter Ökonom war früher Chefvolkswirt der BHF-Bank und arbeitete dann mehrere Jahre lang als Finanzstaatssekretär in Schleswig-Holstein. 2019 wechselte Nimmermann wieder zurück in seine hessische Heimat.


Foto: Wirtschaftsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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Russland wirft Ukraine "Terrorangriff" auf Moskau vor

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Blick über Moskau mit Moskwa im Hintergrund, über dts NachrichtenagenturMoskau (dts Nachrichtenagentur) – Nach Angaben der russischen Regierung ist am Dienstagmorgen angeblich ein Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt worden. Das russische Verteidigungsministerium sprach von einem „terroristischen Angriff“ auf Einrichtungen in der Hauptstadt.

Insgesamt habe das Militär acht Drohnen abgefangen. Mehrere Gebäude sollen leicht beschädigt worden sein, Verletzte gebe es wohl nicht. Verantwortlich für den Angriff soll dem Verteidigungsministerium zufolge angeblich die Ukraine sein, Beweise für die Anschuldigungen legten die Russen allerdings nicht vor. Von ukrainischer Seite gab es zunächst keine Reaktion.


Foto: Blick über Moskau mit Moskwa im Hintergrund, über dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Einbürgerungen deutlich gestiegen

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Personalausweis, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im Jahr 2022 sind rund 168.500 Menschen in Deutschland eingebürgert worden. Seit 2002 wurden innerhalb eines Jahres nicht mehr so viele Einbürgerungen registriert, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis noch vorläufiger Ergebnisse am Dienstag mit.

Demnach erhöhte sich die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 37.000 oder 28 Prozent. Den mit Abstand deutlichsten Anstieg gab es bei Einbürgerungen von Syrern (+29.200), gefolgt von ukrainischen (+3.700), irakischen (+2.400) und türkischen (+2.000) Staatsangehörigen. Im Jahr 2022 wurden insgesamt Menschen mit 171 unterschiedlichen Staatsangehörigkeiten in Deutschland eingebürgert. Syrer machten 2022 mit einem Anteil von 29 Prozent die größte Gruppe der Eingebürgerten aus.

Insgesamt wurden 48.300 syrische Staatsangehörige eingebürgert, dies waren mehr als doppelt so viele wie 2021 (19.100) und siebenmal so viele wie 2020 (6.700). Sie waren im Schnitt 24,8 Jahre alt und zu zwei Dritteln männlich. Vor ihrer Einbürgerung hielten sie sich im Schnitt 6,4 Jahre in Deutschland auf. Die hohe Zahl der Einbürgerungen von Syrern steht im Zusammenhang mit der Zuwanderung von syrischen Flüchtlingen in den Jahren 2014 bis 2016, die mittlerweile immer häufiger die Voraussetzungen für eine Einbürgerung erfüllen, so das Bundesamt.

Zu den Voraussetzungen für die Einbürgerung zählen unter anderem ausreichende Sprachkenntnisse, ein gesicherter Lebensunterhalt und in der Regel eine Mindestaufenthaltsdauer von acht Jahren. Ehegatten und minderjährige Kinder können dabei ohne Mindestaufenthaltsdauer miteingebürgert werden. Im Jahr 2022 wurden 15.400 Syrer als solche Familienangehörige miteingebürgert, dies waren fast dreimal so viele wie im Vorjahr (5.700). Wer sich bereits nach sechs Jahren Aufenthalt einbürgern lassen will, kann dies über besondere Integrationsleistungen erreichen.

Hierzu zählen beispielsweise besonders gute Sprachkenntnisse, schulische oder berufliche Leistungen, aber auch bürgerschaftliches Engagement. Mit 23.100 frühzeitigen Einbürgerungen aufgrund besonderer Integrationsleistungen hat sich deren Zahl 2022 im Vergleich zum Vorjahr (12.400) fast verdoppelt und einen neuen Höchststand erreicht. Darunter machten 13 900 Syrer (60 Prozent) die am häufigsten vertretene Staatsangehörigkeit aus. 2022 wurden auch 5.600 Ukrainer eingebürgert.

Im Vergleich zum Vorjahr (1.900) hat sich der Wert fast verdreifacht. Die eingebürgerten Ukrainer waren mehrheitlich weiblich (69 Prozent) und im Durchschnitt 36,1 Jahre alt. Vor ihrer Einbürgerung hielten sie sich im Durchschnitt 13,3 Jahre in Deutschland auf. Auch bei irakischen und türkischen Staatsangehörigen gab es 2022 einen deutlichen Anstieg der Einbürgerungen, allerdings ausgehend von einem höheren Ausgangsniveau.

So wurden 6.800 irakische Staatsangehörige nach einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 9,5 Jahren eingebürgert (+54 Prozent). Bei den Türken waren es 14.200 Einbürgerungen (+16 Prozent), nach einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 24,2 Jahren. Türkische Staatsangehörige stellten damit nach den Syrern die zweitgrößte Gruppe unter den Eingebürgerten 2022.


Foto: Personalausweis, über dts Nachrichtenagentur

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sproutling die atmungsaktive und waschbare Babymatratze

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Die atmungsaktive und waschbare Babymatratze – 10 Zentimeter dick und mit weichem, gestepptem und abnehmbarem Bezug

Bessere Luftzirkulation durch hohe Luftdurchlässigkeit und optimale Festigkeit der Matratze

Meltem Aktürk stellt ihre innovative Matratze in der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ vor, begeisterte Ralf Dümmel und freut sich seither über den Deal mit dem Hamburger Investor

sproutling ist die atmungsaktive Baby- und Kleinkindmatratze. Das Besondere dabei ist, dass sowohl der Kern als auch der Bezug luftdurchlässig sind. Mit ihrem emotionalen Pitch in der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ begeisterte und berührte Gründerin Meltem Aktürk die Löwen. Am Ende freute sie sich über den Deal mit ihrem Wunschinvestor Ralf Dümmel.

Meltem Aktürk entwickelte ihr Produkt, nachdem sie von einigen ihrer Freundinnen, die Mütter geworden sind, deren nächtlichen Sorgen um ihre Babys offenbart bekam. Diese begründeten sich darin, dass sich Babys auf den Bauch drehen könnten und so eine potenzielle Erstickungsgefahr besteht. Die Gründerin erkannte einen möglichen Zusammenhang mit der Matratze – und entwickelte daraufhin sproutling. Über ein Jahr entwickelte die Gründerin ihr Produkt und holte sich dabei auch Rat von Hebammen und jungen Eltern – um die Bedürfnisse von Babys für einen gesunden und sicheren Schlaf bestmöglich zu erfüllen. Die finale Matratze wurde dann, mithilfe eines Partners mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Herstellung von Premium Matratzen, fertiggestellt.

Der Kern der sproutling-Matratze besteht aus einer Vielzahl an Polymerfäden, einer Art von weichem, lebensmittelechtem Kunststoff. Der abnehmbare Bezug hat eine Oberfläche aus samtig weichem Lyocell, einer industriell hergestellten Faser aus dem Holz der Eukalyptuspflanze. In ihm ist ein Abstandsgewirke eingewebt, sodass eine Luftschicht im Bezug entsteht. In dieser Kombination sorgen Kern und Bezug für maximalen Komfort bei maximaler Luftdurchlässigkeit! Darüber hinaus sind die Matratzen zu 100% waschbar und „Made in Germany“.

„Ich weiß, wie wichtig Schlaf ist. Daher motiviert es mich, möglichst vielen Babys, Kleinkindern und ihren Eltern einen guten und erholsamen Schlaf zu ermöglichen. Denn nur mit ausreichend Schlaf können wir unser Potenzial, gerade auch als Eltern, vollkommen ausschöpfen.“ Meltem Aktürk Gründerin von sproutling

„Ich bin sehr stolz, mit Meltem eine Gründerin gewonnen zu haben, die sich so für einen gesunden und erholsamen Schlaf von Babys und Kleinkindern engagiert. Mit ihrer atmungsaktiven Babymatratze von sproutling hat Meltem ein fantastisches Produkt entwickelt – für einen besseren Schlaf unserer Kleinsten“ Ralf Dümmel 
Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

sproutling ist unter www.sproutlingbaby.com – sowie im Handel – erhältlich.

Bild: @RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmungsgruppe/ Social Chain AG

ZEBRASTIC: Icekalter Genuss zum Selbermachen

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ZEBRASTIC

Das neue Must-have für eine eiskalte und vor allem gesunde Erfrischung. Das Fruchteis besteht aus Fruchtpüree sowie Traubensaftkonzentrat. Die natürlichen Inhaltsstoffe überzeugen vor allem durch ihren leckeren Geschmack. ZEBRASTIC ist außerdem vegan, glutenfrei und frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen

Vielseitig: Der perfekte Begleiter im Sommer ist der ideale Snack für zwischendurch. Das Eis ist im praktischem Schiebepack, sowie in zwei unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Starker Gründer-Auftritt: Ramtin Randjbar-Moshtaghin hatte den Wunsch besonders ausgefeilte und gesunde Snacks zu entwickeln. Er gründete daraufhin seine Firma Zonama Foods, die unter anderem das ZEBRASTIC Ice entwickelte. Der Gründer sorgte für Begeisterung bei den Investor:innen der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ und ging dort einen Deal mit Ralf Dümmel ein

Das ZEBRASTIC Ice ist mehr als ein einfaches Fruchteis, denn es benötigt keine Kühlung. Das Eis kann nach Belieben ganz einfach im passenden Zeitpunkt eingefroren werden und benötigt keine weitere Zubereitung. Durch das praktische Schiebepack kann das ZEBRASTIC Ice kleckerfrei genossen werden. Mit seinem Pitch sorgte Gründer Ramtin Randjbar-Moshtaghin für Begeisterung in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ – der Gründer freut sich jetzt über einen Deal mit seinem Wunschinvestor Ralf Dümmel.

Dem Gründer Ramtin Randjbar-Moshtaghin kam die geniale Idee, das ZEBRASTI Ice zu entwickeln als er auf der Suche nach ausgefeilten Snacks war – die zudem gesund und fruchtig sein sollten. Kurzerhand gründete er das Unternehmen Zonama Food. Seither erfreuen sich die Kund:innen nicht nur über die raffinierten Eisspezialitäten, auch die leckeren ZEBRASTIC Bars und ZEBRASTIC Bites sind Teil des schmackhaften Produktportfolios.

„Wir sind große Fans von fruchtigen Snacks. Leider geht es heute oft so hektisch zu, dass kaum Zeit bleibt, sich frisches Obst zuzubereiten. Die Idee hinter unserem Fruchteis zum Selbsteinfrieren war also, einen unkomplizierten Booster für zu Hause und to go zu kreieren – mit natürlicher Süße, coolem Geschmack und ohne Konservierungsstoffe. So ist unser Zebrastic Ice entstanden – aus echten Früchten, vegan & glutenfrei.“ Ramtin Randjbar-Moshtaghin Gründer von ZEBRASTIC

Das Fruchteis überzeugt vor allem durch die Inhaltsstoffe. Es besteht aus echten Früchten und kommt ohne Industriezucker daher. Dazu ist es frei von Konservierungsstoffen. ZEBRASTIC ist zudem vegan, laktose- und glutenfrei. Das Fruchteis einfach mindestens 12 Stunden – abhängig von der Kühlstärke des Gefrierfachs – einfrieren, aufreißen und genießen!

„Wer mich kennt weiß, dass ich Süßigkeiten, Chips und natürlich Eis liebe. Dank Ramtin und ZEBRASTIC kann ich jetzt Eis guten Gewissens genießen – und das in gleich zwei leckeren Sorten. Einfach nur Respekt an Ramtin für das, was er geleistet hat. Eis kann jeder, gesundes und leckeres Eis, das kann Ramtin mit ZEBRASTIC Ice!“ Ralf Dümmel Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

ZEBRASTIC ist unter www.zebrastic.de – sowie im Handel – erhältlich.

Bild: @RTL Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmungsgruppe/ Social Chain AG

Fuhrparks der Bundesministerien teilweise über CO2-Grenzwerten

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Dienstwagen von Politikern, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Etliche teils ältere Wagen in den Fuhrparks in elf von 16 Bundesressorts – inklusive des Bundeskanzleramts – überschreiten die von der EU beschlossenen Grenzwerte für den CO2-Ausstoß bei neu zugelassenen Pkw. Das berichtet die „Bild“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion.

Die EU sieht seit 2020 vor, dass ein neu zugelassener Pkw pro gefahrenem Kilometer maximal 95 Gramm CO2 ausstoßen solle. Für leichte Nutzfahrzeuge sind 147 Gramm vorgesehen. Negativ-Spitzenreiter ist demnach das Verteidigungsressort, das mit 21 diesel- bzw. benzinbetriebenen Autos die meisten Fahrzeuge vorhält, die die EU-Richtlinien für Neuzulassungen nicht erfüllen. Bei einigen davon handelt es sich um von Staatssekretären genutzte Audis.

Im Fuhrpark des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD) sind acht Fahrzeuge in Betrieb, die über 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Ernährungs- und Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) hat fünf solcher Fahrzeuge im Fuhrpark. Im Kanzleramt (geteilter dritter Platz) werden ebenfalls fünf solcher Pkw bzw. Nutzfahrzeuge genutzt. Im Fuhrpark des Vizekanzlers und Wirtschaftsministers Robert Habeck (Grüne) befinden sich vier Fahrzeuge, die den EU-Richtlinien nicht entsprechen.

Eine Sprecherin wies auf Anfrage der Zeitung darauf hin, dass es „der Hausleitung des BMWK seit Amtsantritt ein wichtiges Anliegen“ sei, den CO2-Ausstoß der Dienstwagen möglichst gering zu halten. Zumindest die parlamentarischen Staatssekretäre würden ausschließlich Elektroautos fahren. Diese stoßen grundsätzlich kein CO2 aus. Im Ressort von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) befindet sich kein einziges Fahrzeug, das zu viel CO2 ausstößt, denn die Umrüstung ist hier bereits abgeschlossen: Alle Pkw und Nutzfahrzeuge sind elektrisch betrieben.

Unter den fünf Ministerien mit den häufigsten Verstößen gegen die EU-Richtlinie befindet sich keines der FDP. Ein Sprecher sagte, Bundesjustizminister Marco Buschmann verwende lediglich einen einzigen Verbrenner jenseits des Grenzwerts für Neuzulassungen, und dies auch nur, weil ein Leasing-Vertrag nicht aufgelöst werden könne. Ähnlich verhält es sich bei FDP-Bundesfinanzminister Christian Lindner, dessen Haus nur ein Fahrzeug führt, das Emissionen jenseits der Grenze ausweist. Der CDU-Umweltpolitiker Thomas Heilmann sagte der „Bild“: „Die Ampel weicht die Klimaziele im Sektor Verkehr auf – schlimm genug – aber dass sie selbst bei den eigenen Dienstwagen EU-Grenzwerte verletzt, setzt dem die Krone auf.“


Foto: Dienstwagen von Politikern, über dts Nachrichtenagentur

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Patientenschützer kritisieren lange Wartezeiten für Kassenpatienten

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Behandlungszimmer beim Arzt, über dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, kritisiert, dass gesetzlich Versicherte wieder länger auf Termine warten müssen. „Kassenpatienten werden nach wie vor häufig vertröstet, zum Teil beträgt die Wartezeit 30 Tage und mehr, schneller geht es bei Privatpatienten“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Seit dem Wegfall der Neupatientenregelung Anfang dieses Jahres habe sich die Lage erneut verschärft. „Abhilfe konnten auch die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen nicht wirklich leisten“, so Brysch weiter. Zwar habe die Bundesregierung kürzlich die Extravergütung für Arztpraxen erhöht, die Patienten über die Terminservicestellen vermittelt bekommen, aber „die Wirkung bleibt abzuwarten“. Zugleich fordert der Patientenschützer, dass die Terminservicestellen künftig auch Hausbesuche bei Kassenpatienten vermitteln.

„Pflegebedürftige, schwerstkranke und nicht mobile Menschen drohen weiter abgehängt zu werden, sie sind ans Bett gebunden oder nicht in der Lage, die Praxis aufzusuchen, und benötigen den Arzt zu Hause.“ Es sei aber nicht vorgesehen, dass für diese Patientengruppen gezielt auch Hausbesuche über die Terminservicestellen vermittelt werden könnten. „Das muss jetzt kommen“, so Brysch.


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Röttgen erwartet wirtschaftlichen Niedergang in der Türkei

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Fähre in Istanbul, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen erwartet nach dem Wahlsieg Erdogans wirtschaftlich schwierige Zeiten für die Türkei. Das ganze Land werde den „manipulierten“ Wahlsieg Erdogans mit dem „unvermeidlichen weiteren wirtschaftlichen Niedergang teuer bezahlen“, sagte Röttgen der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

„Dieser dürfte Erdogan zu weiterer Radikalisierung im Innern und zu noch größerer Unberechenbarkeit aus Sicht des Westens in der Außenpolitik verleiten.“ Der türkische Präsident spalte die Türkei in zwei praktisch gleich große Teile. „Hinter ihm steht die religiös-konservative Landbevölkerung. Die pro-europäisch gesinnte Hälfte des Landes lehnt Erdogan ab. Wir Europäer müssen wissen, dass es diese andere Hälfte gibt und dürfen schon darum die Türkei nicht aufgeben“, sagte der Außenpolitiker.


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IW verlangt deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren

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Windräder, über dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) muss Deutschland den Ausbau der Erneuerbaren Energien und der dazugehörigen Leitungsnetze ab sofort bis 2030 massiv beschleunigen, falls es seine Industrie am Standort halten will. Die Untersuchung des IW, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Dienstagausgabe berichtet, kommt zu dem Schluss, dass der deutsche Erdgasverbrauch bis 2030 um rund 17,5 Prozent oder 136 Terra-Wattstunden gegenüber 2022 sinken wird.

Im gleichen Umfang werde aber der Strombedarf steigen, da Unternehmen und Verbraucher ihren Verbrauch zunehmend elektrisieren müssten. „Der angestrebte Erneuerbaren-Anteil von 80 Prozent bis 2030 bezieht sich demnach auf einen höheren Gesamtstromverbrauch, sodass das Ausbautempo von Wind- und Fotovoltaikanlagen deutlich an Fahrt aufnehmen muss“, schreiben die IW-Forscher. Das Ausbautempo müsse vor allem auch deshalb extrem zunehmen, damit die Energiekosten für die Industrie nicht komplett unfinanzierbar würden. Ein „Weiter so“ sei angesichts der deutlich verschlechterten Preislage bei fossilen Energieträgern keine Alternative, eine Übergangszeit von mehreren Jahren ohne Aussicht auf absehbar bessere Standortbedingungen für den unternehmerischen Investitionshorizont zu lang. „Die breite und kostengünstige Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und daraus erzeugter grüner Energieträger sind der Schlüssel dafür, dass die Brücke Erdgas kleiner dimensioniert werden kann als bisher geplant und dadurch neben der Energie- auch die Wärme- und Verkehrswende zum Erfolg geführt werden kann. Je schneller dies gelingt, desto eher ergeben sich profitable klimafreundliche Geschäftsmodelle, die ohne staatliche Unterstützung auskommen“, schreiben die Autoren. „Bis dahin sind staatliche Mittel mit größter Priorität beim Infrastrukturausbau gefragt.“


Foto: Windräder, über dts Nachrichtenagentur

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