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Der vertikale Indoor-Garden Oasys macht‘s vor

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Oasys, das österreichische Start-up für Hydroponik-Pflanzentürme, bietet nicht nur eine nachhaltige Alternative zum herkömmlichen Anbau von Gemüse, sondern trägt auch aktiv dazu bei, die stetig steigende Lebensmittelverschwendung einzudämmen.

Laut aktuellen Statistiken werden entlang der Lebensmittellieferkette etwa 50% des produzierten Obsts und Gemüses verschwendet. Besonders beim Endkonsumenten kommt es häufig zu Überkäufen und dem darauffolgenden Verderb im Kühlschrank. Mit dem Oasys Garden soll dieser bedenklichen Praxis ein Ende gesetzt werden. Der vertikale Garten ermöglicht es den Kunden, den Salat blattweise zu ernten und nur so viel zu pflücken, wie sie tatsächlich benötigen.

Dadurch wächst der Salat auch nach der Ernte weiter, was nicht nur nachhaltiger, sondern langfristig auch kostengünstiger ist. Eine einzige Pflanze, welche zu jeder Jahreszeit zuhause dank eingebauter LED angebaut werden kann, kann über Monate hinweg frische Blätter liefern, ohne dass diese verderben oder verschwendet werden müssen. Durch eine deutlich kürzere Lieferkette werden außerdem lange Transportwege und Verpackungsmüll vermieden und der Nährstoffverlust bei Obst und Gemüse verhindert.

Die innovative Hydroponik-Technologie, die im Oasys Garden zum Einsatz kommt, ermöglicht den Pflanzen ein optimales Wachstum, während der Wasserverbrauch drastisch reduziert wird. Im Vergleich zum herkömmlichen Anbau spart der Oasys Garden bis zu 95% Wasser und ermöglicht den Pflanzen ein bis zu 50% schnelleres Wachstum. Dies führt zu einer effizienteren Nutzung der Ressourcen und einer weiteren Reduzierung der Umweltauswirkungen.

„Mit dem Oasys Garden möchten wir nicht nur den Eigenanbau von frischen Lebensmitteln in den eigenen vier Wänden ermöglichen, sondern auch aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung vorgehen. Indem wir den Nutzern die Möglichkeit geben, nur das zu ernten, was sie wirklich brauchen, wird der unnötige Verderb von Obst und Gemüse vermieden“, erklärt Christophe Vermeersch, Gründer von Oasys. Der Oasys Garden ist ab Ende Juni im exklusiven Vorverkauf auf www.oasysgarden.com erhältlich.

Das Start-up hat es sich zur Aufgabe gemacht, jedem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, sich durch Eigenanbau gesünder und nachhaltiger zu ernähren. Durch den Oasys Garden wird nicht nur ein engerer Bezug zur Natur hergestellt, sondern auch das Bewusstsein für den Erhalt der Umwelt und den Klimaschutz gestärkt. Der Oasys Garden kostet inklusive Starterpaket, bestehend aus 24 Pflanzen und Dünger, 699 Euro.

Quelle Bild und Text: Oasys

Euroraum-Wirtschaft im ersten Quartal doch gesunken

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Container, über dts NachrichtenagenturLuxemburg (dts Nachrichtenagentur) – Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum ist im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorquartal doch zurückgegangen. Das saisonbereinigte BIP sank im Euroraum um 0,1 Prozent und stieg in der EU um den gleichen Wert, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag nach einer revidierten Schätzung mitteilte.

In einer vorherigen Schätzung hatte sie noch bei beiden einen Anstieg gemeldet – 0,1 Prozent im Euroraum und 0,2 Prozent in der EU. Für das vierte Quartal 2022 geht Eurostat nun von einem Rückgang im Euroraum um 0,1 Prozent und in der EU um 0,2 Prozent aus. Polen (+3,8 Prozent) verzeichnete im ersten Quartal 2023 den höchsten Anstieg des BIP im Vergleich zum Vorquartal, gefolgt Luxemburg (+2,0 Prozent) und Portugal (+1,6 Prozent). Die höchsten Rückgänge wurden in Irland (-4,6 Prozent), Litauen (-2,1 Prozent) und den Niederlanden (-0,7 Prozent) beobachtet.


Foto: Container, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Verena Zander startet als CEO bei Just Spices

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verena zander just spices

Am 1. Juli startet Verena Zander als neue CEO in dem Gewürzunternehmen. Sie bringt starke Expertise im Bereich FMCG, E-Commerce und internationalem Markenaufbau mit

Verena Zander startet ab Juli als neue CEO bei dem international expandierenden Unternehmen Just Spices. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im Bereich FMCG unterstützt sie dabei, das nationale und internationale Wachstum voranzutreiben. Außerdem wird sie gemeinsam mit der bestehenden Geschäftsführung von Béla Seebach (COO) und Daniel Zelaquett (CFO) eng mit Mehrheitseigner Kraft Heinz zusammenarbeiten, um die Markenpräsenz online sowie im Retail auf weitere globale Märkte auszudehnen.

Mit ihrer Expertise leitet sie auch die Bereiche Business Development, Innovations und Marketing. Damit übernimmt sie die Verantwortung von Ole Strohschnieder (Gründer und bisheriger CMO), der sich aus dem operativen Bereich zurückzieht und in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechselt.

Starke Expertise im Bereich FMCG, E-Commerce und internationalem Markenaufbau “Ich bin schon lange ein großer Just Spices Fan und freue mich nun umso mehr, mit diesem großartigen Team diese wundervolle Marke in die nächste Wachstumsphase zu führen“, sagt Verena Zander. Zuletzt war sie beim führenden E-Commerce Unternehmen Amazon im Bereich “Private Brands Consumables Europe“ tätig und baute dort erfolgreich den neuen Geschäftsbereich mit der Marke “Our Essentials by Amazon” sowie das europäische Beauty- und nachhaltige Portfolio um Amazon Aware auf, bevor sie zuletzt zusätzlich die weltweite Verantwortung für Consumables Private Brands Selection Management übernahm. Davor hat sie das deutsche Retail Geschäft von “Home Entertainment & Wireless” mit mehreren Milliarden Euro Umsatz verantwortet.

“Ich freue mich sehr, Verena in unserem Team zu begrüßen. Sie passt nicht nur mit ihrer riesigen Expertise, sondern vor allem auch mit ihrer Persönlichkeit perfekt in das Just Spices Team”, sagt Daniel Zelaquett, CFO und Geschäftsführer von Just Spices.

just spices

Zuvor arbeitete Verena bei der Henkel AG & Co. KGaA und konnte dort viel Erfahrung im Bereich Sales, Brand Management und Innovations für lokale und internationale Märkte sowie im Business Development in Middle East & Africa sammeln. “Wir werden unsere Vision und Ziele auf der ganzen Welt verwirklichen und ich weiß, dass Verena Just Spices mit Béla und Daniel erfolgreich weiterführt. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit. Ich bin sehr stolz und dankbar, die letzten Jahre jeden Tag mit dem Just Spices Team zusammengearbeitet zu haben. Es hat unfassbar viel Spaß gemacht, aus unserer Idee etwas Großes zu erschaffen”, sagt Ole Strohschnieder.

“Mit Verena haben wir eine starke Leaderin für uns gewinnen können. Wir werden Just Spices weiter zu einer erfolgreichen internationalen Gewürzbrand machen und dabei natürlich auch die Stärken und Synergien von Kraft Heinz nutzen”, so Béla Seebach, COO und Gründer von Just Spices.

Seit den Anfängen im Jahr 2014 ist Just Spices schnell gewachsen und hat sich zu einer der führenden Marken im Bereich Gewürzmischungen etabliert. Nachdem das Unternehmen den deutschen Markt revolutioniert hat, launchte Just Spices seine Produkte innerhalb der letzten drei Jahre in Spanien, England sowie erst im April diesen Jahres in den USA. Mittlerweile folgen dem Unternehmen mehr als 2.5 Millionen Menschen auf seinen Social Media Kanälen wie Instagram, Facebook und TikTok. Neben dem starken E-Commerce Geschäft sind die Produkte von Just Spices in mehr als 16.000 Supermärkten in Europa verfügbar.

“Unsere bisherige Zusammenarbeit und Erfolge zeigen, dass wir mit der Größe und dem Einfluss von Kraft Heinz sowie dem innovativen Omnichannel Ansatz von Just Spices etwas Besonderes erschaffen. Ein großer Schritt, um das Wachstum unserer “Taste Elevation Strategie” voranzutreiben und unsere Produktkategorien weiter auszubauen. Dass wir Verena mit ihrer Erfahrung und Expertise gewinnen konnten, ist ein weiterer Meilenstein. Wir freuen uns sehr, mit ihr unser Wachstum weiter zu beschleunigen”, sagt Willem Brandt, Präsident Continental Europe bei Kraft Heinz und Board Mitglied bei Just Spices.

Quelle Bild und Text: Just Spices GmbH

stromee ist Preisträger des Deutscher Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023

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stromee

Das innovative Ökostrom-Startup stromee wurde mit dem Deutscher Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 in der Kategorie “Onlineplattform/Marktplatz” ausgezeichnet. Der Preis würdigt herausragende Projekte, die vorbildhaft Nachhaltigkeit umsetzen und wird jährlich vom Deutschen Institut für Service-Qualität, dem DUP UNTERNEHMER-Magazin und ntv verliehen.

“Der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte 2023 ist eine wunderbare Anerkennung für das Engagement und die Arbeit unseres Teams bei stromee. Die Auszeichnung bestätigt unseren ganzheitlichen Ansatz für ein nachhaltiges Energieleben und die Bedeutung unserer digitalen Plattform, die es Kunden ermöglicht, direkt mit regionalen Stromerzeugern verbunden zu werden”, erklärt Mario Weißensteiner, Gründer und Geschäftsführer von stromee. “Die Anerkennung ist zudem ein großer Ansporn für uns, weiterhin innovative Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu entwickeln. Vielen Dank an die Jury und alle, die uns auf diesem Weg unterstützt haben.“

Der Deutsche Award für Nachhaltigkeitsprojekte wurde am 06. Juni 2023 in einer feierlichen Zeremonie in der Berliner Bertelsmann-Repräsentanz vergeben. Die Gewinner wurden von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt, die insgesamt 283 Unternehmen und deren Projekte bewertet hat. Die Juryvorsitzende Yvonne Zwick (B.A.U.M. e.V.) betonte die Innovationskraft der Unternehmen und die Vielfalt der nachhaltigen Projekte, die in konstruktiven und teils kontroversen Diskussionen bewertet wurden.

Bundesjustiz- und Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, die als Schirmherrin des Awards fungierte, erklärte, dass der Award das nachhaltige Engagement auf allen Ebenen sichtbar machen möchte. Die ausgezeichneten Projekte sollen als Leuchttürme dienen und andere Unternehmen und Institutionen inspirieren, den Bereich Nachhaltigkeit aktiv anzugehen.

Die Jury bewertete die eingereichten Nachhaltigkeitsprojekte anhand von Kriterien wie ökonomischer und ökologischer Wirkung, Innovation, Relevanz für das Kerngeschäft des Unternehmens und die Branche sowie Aktualität. stromee wurde in der Kategorie “Onlineplattform/Marktplatz” für sein wegweisendes Konzept sowie für nachhaltiges und ganzheitliches Energieleben ausgezeichnet.

Bild Foto-Credit: Pedro Becerra / ntv / DISQ / DUP

Quelle macheete

IWH: Zahl der Firmenpleiten stabil

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IWH - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, über dts NachrichtenagenturHalle (Saale) (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Insolvenzen ist im Mai nicht weiter angestiegen. Insgesamt zählten die Forscher des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) 909 Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften.

Das sind in etwa so viele Insolvenzen wie im April, aber 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Analyse des Instituts zeigt, dass in den größten 10 Prozent der Unternehmen, deren Insolvenz im Mai gemeldet wurde, gut 6.000 Arbeitsplätze einbegriffen waren. Die Zahl der betroffenen Beschäftigten liegt im Mai damit unter den Werten der Vormonate, aber nahe dem Durchschnittswert für den Monat Mai in den Jahren vor der Corona-Pandemie. Eine Auswertung nach Unternehmensalter zeigt, dass im Mai nur ein Drittel der insolventen Unternehmen älter als zehn Jahre und nur zwei Prozent der Unternehmen älter als 50 Jahre waren.

Somit entfällt der mit Abstand größte Anteil an Insolvenzen auf Jungunternehmen unter zehn Jahren, während Insolvenzen nur sehr selten Traditionsunternehmen betreffen. Die Altersstruktur der Insolvenzen ist zudem langfristig sehr stabil. Junge Unternehmen testen neue Produkte, Konzepte und Standorte auf ihre Marktfähigkeit. Naturgemäß scheitern viele dieser Versuche.

„Die Lohnverluste für die Beschäftigten nach Insolvenz eines jungen, kleinen Unternehmens sind in der Regel gering“, sagte Steffen Müller, der am IWH Abteilung Strukturwandel und Produktivität und die dort angesiedelte Insolvenzforschung leitet. Für die kommenden beiden Monate rechnet das IWH weiter mit stabilen Insolvenzzahlen.


Foto: IWH – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax startet an Fronleichnam zurückhaltend – Wachstum in Japan robust

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist an Fronleichnam zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.930 Punkten berechnet, 0,2 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Am Ende der Kursliste standen am Morgen die Aktien von Sartorius, SAP und Zalando. Auf der Suche nach Impulsen blicken die Anleger wohl vor allem auf die internationalen Märkte. „Die Hoffnung stirbt bei den Börsenoptimisten bekanntlich zuletzt und so werden börsentäglich die kleinsten positiven Konjunkturkrümel aus der jeweiligen Datenlage gesucht“, sagte Marktanalyst Andreas Lipkow am Morgen. Am Donnerstag müssten die positiven japanischen BIP-Zahlen dafür herhalten.

Die Behörden gaben dort für das erste Quartal ein „robustes Wachstum“ an. Dennoch bleibe es fraglich, ob sich die chinesische Konjunktur in einem dynamischen Durchlauf erholen werde und davon auch die deutschen Exportwerte profitieren werden, so Lipkow. „Zudem werden die Zinsängste erneut genährt: So hatten sowohl die Bank of Canada als auch die Royal Bank of Australia überraschend die Leitlinien erneut angehoben.“ Das könne ein Fingerzeig in Richtung Fed sein.

„Diese tagt in der kommenden Handelswoche und das Ereignis wirft bereits seine Schatten voraus“, so der Marktexperte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen kaum verändert. Ein Euro kostete 1,0703 US-Dollar (+0,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9343 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Außenhandel warnt vor Wiedereinführung von EU-Binnengrenzkontrollen

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Grenzmarkierung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA), Dirk Jandura, hat in der Debatte um eine europäische Asylreform vor einer möglichen Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen in der Europäischen Union gewarnt. „Die Rückkehr zu nationalen Grenzen wäre für den Groß- und Außenhandel ein absolutes Desaster und muss auf jeden Fall verhindert werden“, sagte er dem „Handelsblatt“.

Der EU-Binnenmarkt lebe vom freien, ungehinderten Austausch von Waren und Dienstleistungen, Arbeitsplätze – Warenversorgung und Wohlstand in Deutschland hingen direkt davon ab. Mit Blick auf wirtschaftliche Schäden wies Jandura auf den kritischen Zustand der britischen Wirtschaft unmittelbar nach dem Brexit hin. Auch das „Chaos“ nach den temporären Grenzschließungen während der Corona-Pandemie zeige nur einen Bruchteil der realen Folgen, die Deutschland drohten. „Durch das schlecht gemachte Lieferkettengesetz und die massive EU-Regulierung zäunen wir uns bereits heute ohne Not ein“, so der BGA-Präsident.

„Eine weitere Grenzziehung wäre ein kaum verkraftbarer Nackenschlag.“ Auch der Bundesverband Spedition und Logistik (DSLV) warnte vor Grenzkontrollen. „Der wirtschaftliche Schaden dürfte bei deutschen Binnengrenzkontrollen durch die mittelbar entstehende Behinderung des freien Warenverkehrs beträchtlich sein“, sagte die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des Verbands, Jutta Knell, dem „Handelsblatt“. „Aufgrund unkalkulierbarer Laufzeiten könnten insbesondere getaktete Lkw-Verkehre nicht mehr termingerecht durchgeführt und Liefertermine nicht mehr eingehalten werden.“

Knell sprach von einem „Rückfall zu den Anfängen der Coronakrise“.


Foto: Grenzmarkierung, über dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommissar erhöht in Huawei-Debatte Druck auf Mitgliedsstaaten

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Huawei, über dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Industriekommissar Thierry Breton hat die Mitgliedsstaaten, darunter Deutschland, zu einer härteren Gangart gegen 5G-Zulieferer aus China wie Huawei aufgefordert. „Es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Entstehung erheblicher Schwachstellen und Abhängigkeiten zu verhindern, die nur schwer wieder rückgängig zu machen wären“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe).

Die EU-Länder hätten sich auf Sicherheitsstandards für die Mobilnetze verständigt – die sogenannte 5G-Toolbox. Damit sind auch Restriktionen für Hochrisiko-Lieferanten bis hin zum Ausschluss möglich. Praktisch alle Mitgliedstaaten hätten die gemeinsamen Grundsätze in nationales Recht übertragen, aber nur eine Minderheit wende sie tatsächlich an, kritisierte Breton und fügte hinzu: „Dies stellt ein Risiko für die kollektive Sicherheit der Europäischen Union dar.“ Die Warnung richtet sich auch an Deutschland.

Fast 60 Prozent des deutschen 5G-Netzes wird einer Studie der Analysefirma Strand Consult zufolge mit Huawei bestückt. Auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht Handlungsbedarf: „Wir müssen unsere Kommunikationsnetze schützen“, sagte die SPD-Politikerin dem „Handelsblatt“. Deshalb würden derzeit alle schon im 5G-Netz verbauten chinesischen Komponenten „sehr genau“ geprüft. „Wenn wir Gefährdungen erkennen, dann werden wir Komponenten verbieten“, so die Ministerin.


Foto: Huawei, über dts Nachrichtenagentur

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Über drei Millionen Kinder und Jugendliche armutsgefährdet

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Kinder hinter einem Gitter, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts von hoher Inflation, Pandemie und Flucht vor dem Ukraine-Krieg droht immer mehr Minderjährigen in Deutschland ein Leben in Armut. Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Statistischen Bundesamtes hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) berichten.

Demnach waren im vergangenen Jahr hierzulande 3,08 Millionen Kinder und Jugendliche armutsgefährdet, das entsprach mehr als einem Fünftel der unter 18-Jährigen. Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der betroffenen Minderjährigen um 146.000 zu, gegenüber dem Jahr 2020 sogar um 302.000. Als armutsgefährdet gelten Personen oder Haushalte, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung beträgt. „Kinderarmut ist eine Schande für Deutschland. Ein Zukunftsrisiko für die gesamte Gesellschaft“, sagte der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, den Funke-Zeitungen. „Wir brauchen eine Politik der Nulltoleranz gegenüber Kinderarmut.“ Der Linken-Politiker forderte die Ampel auf, die geplante Kindergrundsicherung so schnell wie möglich einzuführen. Notwendig seien keine Almosen, sondern Armutsbekämpfung. „Familienministerin Paus muss konkret werden, Beträge und Leistungshöhen nennen“, so Bartsch. „Da wird sich entscheiden, ob die Kindergrundsicherung der Ampel auch diesen Namen verdient.“


Foto: Kinder hinter einem Gitter, über dts Nachrichtenagentur

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FDP drängt Asyl-Einigung in der EU

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Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Treffen der EU-Innenminister zur umstrittenen Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) an diesem Donnerstag in Luxemburg hat FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai auf eine Einigung gedrungen. „In Deutschland und in Europa besteht Konsens darüber, dass wir eine Zeitenwende in der Migrationspolitik brauchen“, sagte Djir-Sarai der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

Das bedeute seiner Ansicht nach mehr Kontrolle, mehr Steuerung und letztlich eine Begrenzung der Migration. Deshalb sei es zu begrüßen, dass Asylverfahren zukünftig an den EU-Außengrenzen durchgeführt werden sollen. „Eine Einigung auf dem EU-Gipfel an diesem Donnerstag ist zwingend notwendig, diese Chance muss genutzt werden – das liegt sowohl im Interesse der Länder und Kommunen in Deutschland als auch im Interesse unserer europäischen Partner“, sagte der FDP-Generalsekretär.


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute vor einem Grenzzaun, über dts Nachrichtenagentur

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