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London: Größere Lieferungen iranischer Drohnen über Kaspisches Meer

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Frontverlauf in der Ukraine, über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Laut Einschätzungen des britischen Geheimdienstes ist der Iran dazu übergegangen, größere Mengen von Drohnen auf dem Seeweg über das Kaspische Meer an Russland zu liefern. Dieser Lieferweg habe seit dem Angriff auf die Ukraine erheblich an Bedeutung gewonnen, auch weil er Moskau einen Zugang zu den asiatischen Märkten garantiere und es dem Land ermögliche, die vom Westen verhängten Sanktionen auf diesem Weg zu umgehen, heißt es.

Russland sei zudem bestrebt, die eigene Produktion von Drohnen iranischer Bauart auszubauen, da die Bestände an Marschflugkörpern deutlich gesunken seien. Die Drohnen ermöglichten es, die Ukraine verhältnismäßig kostengünstig über lange Strecken anzugreifen, so der Geheimdienst. „Mit der Lieferung dieser Waffen verstößt der Iran weiterhin gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats“, heißt es aus London. Sowohl Russland als auch der Iran sind Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres.

Das Binnengewässer ist etwa 371.000 Quadratkilometer groß und besitzt keine natürliche Verbindung zu den Ozeanen.


Foto: Frontverlauf in der Ukraine, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Trucksters schließt 33 Mio Euro Serie B ab

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Trucksters schließt 33 Mio Euro Serie B ab: Continental, Volvo Group und die EIB sind mit an Bord

Das spanische Scale-up für Straßentransport Trucksters, das den Langstrecken-Transport mithilfe von KI und Big Data revolutioniert, hat eine Investitionsrunde der Serie B in Höhe von 33 Millionen Euro abgeschlossen. An der Investitionsrunde beteiligten sich sowohl neue als auch bisherige Investoren.

Die neue Kapitalspritze soll dazu dienen, einige der strategischen Ziele des Unternehmens zu verwirklichen, darunter die Elektrifizierung der Strecken, wodurch Trucksters zum ersten Unternehmen in Europa werden könnte, das Ware über elektrifizierte Langstrecken transportiert.

Darüber hinaus werden die neuen Investitionen weitere Schlüsselbereiche des Unternehmens unterstützt, wie den Ausbau und die Stärkung des IT- und Managementteams sowie die Eröffnung neuer internationaler Korridore. Die Arbeitsbedingungen der Fahrer werden weiter verbessert und gleichzeitig an effiziente Transportlösungen für die Kunden gekoppelt.

Diese Finanzierungsrunde wird von neuen Investoren unterstützt, dazu gehören Continental’s Corporate Venture Capital Unit, Volvo Group Venture Capital, Teil des weltweit tätigen Fahrzeugherstellers aus Schweden, die Europäischen Investitionsbank (EIB) und FondICO.

Die Finanzierung der Europäischen Investitionsbank (EIB) ist Teil des europäischen Programms InvestEU, das Investitionen zur Unterstützung politischer Prioritäten der EU fördert. In diesem Fall sind es „Innovation, Digitalisierung und Humankapital“, Kernwerte, auf die das Business Model von Trucksters aufgebaut ist.

Auch die bisherigen Investoren haben Trucksters erneut unterstützt und unterstreichen damit ihr Vertrauen in das Unternehmen, den Transportsektor effektiver, sicherer und am Menschen orientiert zu gestalten. So wurde die Runde erneut von Kibo Ventures, dem deutschen Logistikfonds Amplifier VC, The Valley VC, Bonsai Partners und den Fonds Big Sur Ventures und Metavallon VC unterstützt. Sacha Michaud, Mitbegründer von Glovo und Mitglied des Verwaltungsrats als Non-Executive Chairman, investiert ebenfalls in diese Runde.

Continental’s Corporate Venture Capital Unit, die Investmenttochter von Europas führendem Reifen- und Fahrzeugkomponentenhersteller aus Deutschland, beteiligt sich erstmals als Investor an dieser neuen Runde. Jürgen Bilo, Geschäftsführer der Corporate Venture Capital Unit von Continental, sagt: „Die Investition bei Trucksters steht im Einklang mit unserer Vision von Mobilität, die innovative datengesteuerte Flottenmanagementlösungen umfasst, betriebliche Effizienz gewährleistet und nachhaltiges Wachstum fördert. Neben dem exzellenten Team und dem starken Geschäftsmodell sind wir davon überzeugt, dass die Lösung von Trucksters das Flottenmanagement revolutionieren und die Zukunft des Transports gestalten wird.“

Auch Volvo Group Venture Capital beteiligt sich als neuer Investor an dieser Runde. „Wir sind beeindruckt von dem, was Trucksters erreicht hat, und sehen, dass die Volvo-Gruppe einen beträchtlichen strategischen Wert für die Entwicklung des Unternehmens schaffen kann. Angesichts des wachsenden Bedarfs im Güterverkehr können Staffelsysteme eine solide Struktur für die Elektrifizierung von Langstrecken sowie für autonome Lösungen in der Zukunft bieten“, sagt Martin Witt, Präsident von Volvo Group Venture Capital.

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Trucksters im Rahmen dieses von InvestEU unterstützten Projekts, das dazu beiträgt, den Übergang zu nachhaltigen, effizienten und innovativen Verkehrsmodellen zu beschleunigen. Als Klimabank unterstützen wir in der EIB Initiativen zur Dekarbonisierung des Verkehrs in Einklang mit unserer Finanzierungspolitik für diesen Sektor. Diese Operation fördert auch den digitalen Wandel in Spanien und in der EU“, unterstreicht Ricardo Mourinho Félix, Vizepräsident der EIB.

Luis Bardají, Mitbegründer und CEO von Trucksters, betont: „Als wir Trucksters gründeten, hätten wir uns nie vorstellen können, dass wir nach nur wenigen Jahren eine Partnerschaft wie die, die wir gerade mit Volvo und Continental unterzeichnet haben, formalisieren würden. Sie als unsere Anteilseigner zu haben, ist ein Traum: Sicherheit, die Fahrer in den Fokus rücken, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung sind die Elemente, die uns zur Gründung von Trucksters veranlasst haben, gleichzeitig gehören sie zu den Markenzeichen beider Unternehmen. Wir können viel von dem lernen, was sie bereits geschaffen haben, und wir freuen uns darauf, diese neue Phase gemeinsam zu beginnen.“

300 % Wachstum: 30 Millionen Euro Umsatz erreicht

Trucksters hat im März letzten Jahres bereits in einer Serie-A-Runde 14,3 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen verzeichnete 2022 Rekordeinnahmen von 30 Millionen Euro, was einer Steigerung von 300 % gegenüber 2021 entspricht (eine Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr).

Mit einem ebenso beeindruckenden Umsatzwachstum von 300 % in 2022 ist einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg des Unternehmens die Ausrichtung auf Großkunden mit einer hohen Wachstumskapazität. Ihnen bietet Trucksters schnelle und zuverlässige Lösungen an, wie z. B. die Vergrößerung ihres Fuhrparks zur Deckung einer höheren Nachfrage. So gelang es dem Scale-up beispielsweise im Jahr 2022, seine Flotte um das Dreifache zu vergrößern und dabei Herausforderungen wie den gravierenden Fahrermangel in der Branche zu überwinden.

Trucksters ist bereits in Spanien, Belgien, Deutschland und Polen vertreten und in sieben Ländern tätig: den Niederlanden, Deutschland, Belgien, Polen, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Spanien.

Seit 2020 fährt das Unternehmen Routen zwischen Europa und Spanien und nutzt dabei sein auf Big Data und künstlicher Intelligenz basierendes Lkw-Staffelsystem. Das Unternehmen operiert wie eine Fluggesellschaft über vier Hauptkorridore: Zentral-/Nordspanien mit Anbindung an Dortmund, die spanische Levante mit Anbindung an die Benelux-Länder und Westdeutschland, die Levante mit Polen und die jüngste Eröffnung in diesem Jahr, der neue Korridor für Zentralspanien mit Anbindung an Großbritannien. Es handelt sich um den ersten Trucksters-Korridor außerhalb der EU. Er verbindet Nordspanien mit Großbritannien in 28 bis 34 Stunden, das ist 50 % schneller als die üblichen Transportzeiten.

Trucksters bewegt mehr als 600 voll beladene Lkw und hat im letzten Jahr fast 2.000 Staffel-Touren durchgeführt. Darüber hinaus hat die schnelle Expansion des Unternehmens dazu geführt, dass das Team bereits 103 Mitarbeiter umfasst, zu denen in Zukunft noch weitere hinzukommen werden.

Das Angebot von Trucksters wird bereits von mehr als 600 internationalen Unternehmen wie Samsung, Bosch, LG, DHL und Nestlé genutzt.

100 % elektrifizierte Langstrecken bis 2023

Das Unternehmen plant, bis Ende 2023 als eines der ersten für Langstrecken-Straßentransporte mit E-Lkws zu fahren. Trucksters gehört auch zu den ersten Unternehmen, die das Ziel der Nullemission im Fernverkehr verfolgen. In Kürze wird mit dem Einsatz mehrerer Elektro-Lkw begonnen, deren Anzahl im Laufe des Jahres erhöht wird. Bis Ende 2023 soll mindestens eine der Strecken zu 100 % elektrisch befahren werden.

Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern

Das Staffelsystem von Trucksters ermöglicht es den Fahrern, öfters zu Hause zu schlafen, da die Profis nur noch Abschnitte einer längeren Route fahren und an festgelegten Umschlagplätzen die Sattelauflieger mit einem anderen Lkw tauschen, um die Waren in die Gegenrichtung zu fahren. Dadurch verbessert sich nicht nur die Lebensqualität der Fahrer, Trucksters ist auch in der Lage, kostengünstiger und fast doppelt so schnelle Transportdienstleistungen anzubieten als normalerweise üblich.

Bild Trucksters

Quelle roman reputation matters

Huber kritisiert Ampel-Vorstoß zu Fermwärmeausbau

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturMünchen/Berlin (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Generalsekretär Martin Huber hält das sogenannte Heizungsgesetz trotz des von der Bundesregierung favorisierten Ausbaus der Fernwärme für verfehlt. „Na ja, es ist ja schon mal bemerkenswert, dass die Ampel, nachdem sie dieses Murksgesetz vorgelegt hat, jetzt nach Monaten mal auf die Idee kommt, man könnte auch Fernwärme nutzen“, sagte er am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

„Das Gesetz soll zum 1. Januar 2024 in Kraft treten, sie haben bis dahin ja gar nicht die Möglichkeit, die Planung und die Umsetzung von Fernwärmenetzen auch in Angriff zu nehmen“, so Huber. Insofern sei das „auch nur wieder Augenwischerei“, auch wenn „natürlich die Nutzung von Fernwärme durchaus sinnvoll und gegeben ist“, fügte er hinzu. „Auch wir sind dafür, dass das Heizen klimaneutral wird, aber es ist doch auch entscheidend, dass das mit den Menschen passiert und auch mit der Wirtschaft passiert“, so Huber.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

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Dax startet vor US-Inflationsdaten freundlich – Zalando vorn

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.190 Punkten berechnet, 0,6 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Gewinne gab es unter anderem bei den Aktien von Zalando, Commerzbank und Covestro. Auf dem New Yorker Parkett gingen Impulse zuletzt vermehrt von Technologiewerten aus. „Es sind weiterhin die Big-Techs, die den Aktienmarkt nach oben ziehen“, kommentierte Thomas Altmann von QC Partners am Morgen das Handelsgeschehen. „Allerdings mehren sich jetzt auch die Warnzeichen, aus technischer Sicht ist der NASDAQ 100 überkauft, da wäre ein Rücksetzer eher der Normalfall als eine Überraschung“, ergänzte er.

Dazu komme, dass die Tech-Werte aus dem NASDAQ 100 mit einem „historischen“ Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 33 und einem erwarteten KGV von gut 28 mittlerweile alles andere als günstig bewertet seien. Eine weitere Warnung komme von den impliziten Volatilitäten, so der Marktanalyst weiter. „Trotz erneuter Kursgewinne sind die Volatilitätsindizes in den USA gestern angestiegen: Steigende Volatilitäten bei gleichzeitig steigenden Aktienkursen waren in der Vergangenheit häufig ein zuverlässiger Früh-Warn-Indikator.“ Im Fokus der Börsianer wird am Dienstag US-Inflationsrate für den Mai stehen.

„Anleger und Analysten erwarten den elften Rückgang der Jahresrate in Serie“, so Altmann. Diese sei das letzte Hindernis auf dem Weg zur Zinspause der Fed. „Fällt die Inflation wie erwartet in Richtung 4 Prozent, dann steht der Zinspause nichts mehr im Weg“, erwartet der Marktexperte. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen stärker.

Ein Euro kostete 1,0799 US-Dollar (+0,39 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9260 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 72,47 US-Dollar, das waren 63 Cent oder 0,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


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Übernachtungen fast wieder auf Vor-Corona-Niveau

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Hotelzimmer, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Übernachtungszahlen der Beherbergungsbetriebe in Deutschland bewegen sich fast wieder auf Vor-Corona-Niveau. Im April 2023 lagen sie gegenüber April 2019 nur noch um 0,2 Prozent niedriger, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag nach vorläufigen Ergebnissen mit.

Insgesamt waren es 40,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste und damit 12,4 Prozent mehr als im April 2022. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland stieg im April 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,9 Prozent auf 33,9 Millionen. Das waren 2,6 Prozent mehr Übernachtungen als im April 2019. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 28,5 Prozent auf 6,3 Millionen, lag aber damit noch 13,2 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von April 2019, so Destatis.


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Viessmann-Chef sieht "klaren" Trend von Gasheizung zu Wärmepumpe

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Gasheizung, über dts NachrichtenagenturAllendorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des hessischen Heizungsunternehmens Viessmann sieht trotz politischer Debatten um das neue Heizungsgesetz einen klaren Trend zu einem schnellen Hochlauf von Wärmepumpen. Dem „Handelsblatt“ sagte Max Viessmann: „Die Verkäufe von Wärmepumpen sind im ersten Quartal dieses Jahres um 110 Prozent gestiegen. Die Stoßrichtung ist also klar, genauso wie die Aufbruchstimmung im gesamten Land – unabhängig von vereinzelten Diskussionen in Berlin.“

Viessmann spielt damit darauf an, dass das geplante Gebäudeenergiegesetz (GEG) noch immer ein Streitpunkt zwischen Grünen und FDP ist. Der Heizungsmarkt wandele sich rasant von Gasheizungen zu Wärmepumpen. Vor diesem Hintergrund hatte Viessmann Ende April seine Heizungssparte und damit den Kern des Unternehmens an das US-Unternehmen Carrier verkauft. Carrier-Chef David Gitlin sagte zu dem Deal: „Der globale Trend in der Klimalösungsbranche ist eindeutig.“ Die Gesellschaft bewege sich weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energien. Im Hinblick auf den deutschen Heizungsstreit sagte Gitlin: „Dabei geht es nicht darum, ob eine Rechtsvorschrift am 1. Januar oder am 1. Juli verabschiedet wird, sondern vielmehr um eine langfristige Perspektive.“ Zudem kündigte der Carrier-Chef für das kommende Jahr an: „Wir werden Investitionen in signifikanter Höhe in der EU tätigen.“


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Putin-Kennerin: "Er will im Amt sterben – egal auf welche Weise"

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Wladimir Putin, über dts NachrichtenagenturBerlin/Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Die Sicherheitsexpertin und Putin-Kennerin Fiona Hill sieht den russischen Präsidenten in seinem eigenen Gedankengebäude isoliert. „Früher war für Putin auch die Wirtschaft sehr wichtig, heute zählt für ihn nur noch historische Größe“, sagte sie dem „Stern“.

Der russische Präsident sehe sich in einer Reihe mit Zaren wie Peter dem Großen. „Für Putin ist dieses riesige russische Reich kein Gebilde aus einer dunklen Vergangenheit. Er holt all diese uralten Verträge aus dem Kreml-Archiv hervor und glaubt, jedes Land, das Russland je in seiner Geschichte einmal erobert hat, gehört auch heute zu Russland.“ Hill hat drei US-Präsidenten in Russland-Fragen beraten, zuletzt Donald Trump.

Dabei hat sie mit dem russischen Präsidenten am Verhandlungstisch gesessen, ihre Bücher zu Putin gelten als Standardwerke. Sie sieht in der Covid-Pandemie einen wichtigen Grund, warum Putin mit dem Krieg begonnen habe. „Plötzlich war er total isoliert. Ich glaube, er hatte keinen wirklichen Kontakt mehr mit Leuten, die ihn von seinen Ideen hätten abbringen können. Ich glaube, Putin ist paranoid geworden.“

Hill hält es für wahrscheinlich, dass die Sprengung des Kachowka-Staudamms auf Putin selbst zurückgehe, schließlich habe der auch stets damit geprahlt, dass sein Vater im Zweiten Weltkrieg mit einem Spezialkommando Infrastruktur während der Besetzung von Leningrad zerstört hätte. „Die Aktion ist aber auch ein Zeichen, dass sich die Russen vorbereiten für eine brutale Schlacht.“ Anzeichen für einen möglichen Rücktritt Putins sieht Hill nicht.

„Er will im Amt sterben. Egal auf welche Weise.“


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Union fordert deutlich höheren Wehretat

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Deutsche Kriegsschiffe, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Union im Bundestag fordert ungeachtet des Spardrucks eine deutliche Erhöhung des Wehretats. „Die viel beschworene Zeitenwende wird von der Ampel langsam, aber sicher zu Grabe getragen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Johann Wadephul, der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe).

Wadephul kritisierte Pläne, das Zwei-Prozent-Ziel der Nato vor allem durch die Einrechnung der Investitionen aus dem 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen für die Bundeswehr zu erreichen. „Eine durch das Sondervermögen wachsende Bundeswehr kann dauerhaft nur durch einen parallel steigenden Wehretat finanziert werden“, sagte Wadephul. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte nach dem russischen Überfall auf die Ukraine angekündigt, Deutschland werde „Jahr für Jahr mehr als zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in unsere Verteidigung investieren“. Dieses Ziel wird von Deutschland mit einem Wert von etwa 1,5 Prozent bislang deutlich verfehlt.

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) habe selbst „zu Recht zehn Milliarden Euro mehr gefordert“, betonte Wadephul. Nun gelte: „Die tatsächlich erreichte Summe wird der erste Lackmustest dafür, was ein beliebter Minister durchsetzen kann.“ In der Bundesregierung sollen in dieser Woche schwierige Verhandlungen über den Bundeshaushalt 2024 zum Abschluss kommen. Der Wehretat ist dabei von Einsparungen ausgenommen.


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Lauterbach: E-Rezept kommt ab dem 1. Juli

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Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Ab dem 1. Juli wird es Rezepte auch digital geben. Das hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angekündigt.

„Das E-Rezept ist endlich alltagstauglich“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Zum 1. Juli 2023 können Patienten das erste Mal das E-Rezept in den Apotheken ganz einfach mit ihrer Versichertenkarte abrufen. Bis Ende Juli werden voraussichtlich schon 80 Prozent der Apotheken in Deutschland an das System angeschlossen sein.“ Lauterbach fügte hinzu: „Wenn die Patienten ihre Versichertenkarte in den Apotheken in die Lesegeräte einstecken, liegt das E-Rezept dann bereits in der Datenbank vor. Es geht jetzt mit der Digitalisierung los.“


Foto: Geschäftsfrauen mit Smartphone, über dts Nachrichtenagentur

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Wegen Milliardendefizit: Kassenbeiträge sollen ab 2024 steigen

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AOK, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) rechnet nicht mit steigenden Steuerzuschüssen zur Gesetzlichen Krankenversicherung und schließt Leistungskürzungen aus. Deswegen werden nach Angaben des SPD-Politikers die Kassenbeiträge im Jahr 2024 angesichts des Milliardendefizits der GKV wieder steigen.

„Finanzminister Christian Lindner hat klar gemacht, dass die Steuerzuschüsse an die Gesetzliche Krankenversicherung nicht erhöht werden können“, sagte Lauterbach dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Mit mir wird es keine Leistungskürzungen geben. Der Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung wird daher im nächsten Jahr erneut leicht steigen müssen.“ Er gehe nicht davon aus, dass das Defizit der Gesetzlichen Krankenkassen bei 7 Milliarden Euro liege, betonte der Sozialdemokrat. „Trotzdem wird es wohl ein Defizit geben“, sagte der Minister. Weiter erteilte Lauterbach den Forderungen nach einer Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze in der GKV eine Absage. Um die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben, müsse man gleichzeitig die Versicherungspflichtgrenze anheben, sagte der Sozialdemokrat. „Das ist durch den Koalitionsvertrag aber ausgeschlossen“, betonte Lauterbach. „Ich hätte selber kein Problem damit, die Versicherungspflichtgrenze und die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben. Aber ich halte mich an Abmachungen.“


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