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Die Fed wird wahrscheinlich eine Zinserhöhung auslassen, aber die anhaltend hohe Kerninflation spricht für eine straffere Ausrichtung

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Fed Jackson Hole Inflation
Foto von Blerina Uruci (Quelle: T. Rowe Price)

Die bevorstehende Fed-Sitzung kommentiert Blerina Uruci, US-Chefvolkswirtin bei T. Rowe Price:

Die FED wird ihre Entscheidung am Mittwoch bekannt geben. Seit den Äußerungen des neuen stellvertretenden Fed-Vorsitzenden Jefferson am 31. Mai haben sich die Markt- und Konsenserwartungen dahingehend angeglichen, dass auf der Juni-Sitzung keine Änderung des Leitzinses erwartet wird. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli ist gestiegen.

Die Fed wird auf der Juni-Sitzung wahrscheinlich auf eine Zinserhöhung verzichten. Der Fed-Vorsitzende Powell und die Fed-Führung haben sich in ihren jüngsten Kommentaren relativ dovish geäußert, was wir so interpretieren, dass sie einen Verzicht auf eine Zinserhöhung im Juni signalisieren, sich aber die Tür für eine weitere Zinserhöhung offenlassen. Noch wichtiger ist, dass der derzeitige Fokus auf die Datenabhängigkeit als Reaktion auf den langfristigen Trend und nicht auf die monatlichen Schwankungen der Wirtschaftsindikatoren interpretiert werden kann.

Da die Politik bereits restriktiv ist, scheinen weitere Zinserhöhungen in größeren Abständen angemessen. Gleichzeitig verdeutlichen die jüngste Verbesserung der Daten zum Immobilienmarkt und die nach wie vor starken Beschäftigungszahlen, wie genau ausbalanciert die Chancen und Risiken für die Fed sind. Sie darf nicht von ihrem Kampf gegen die Inflation ablassen. Aus diesem Grund bin ich nach wie vor der festen Überzeugung, dass eine Lockerung der Geldpolitik in diesem Jahr nicht zu erwarten ist und dass der nächste Schritt eher eine Zinserhöhung als eine Pause sein wird.

Der FED wird auf dieser Sitzung eine aktualisierte Reihe von Prognosen veröffentlichen, bei denen ich die folgenden Änderungen erwarte:

(1) Der Dot Plot wird wahrscheinlich eine weitere Zinserhöhung in 2023 zeigen, was die Tür für eine weitere Straffung offenlassen würde. Wenn Powell während der Pressekonferenz die „Richtschnur“ befolgt, dass die nächste Zinserhöhung bereits im Juli erfolgen könnte, wäre dies meiner Meinung nach ein hawkishes Ergebnis.

Sollte Powell versuchen, die nächste Zinserhöhung auf September zu verschieben, würde ich dies als dovish interpretieren. Es wäre auch ein Zeichen dafür, dass dieses Haltung im FOMC die Oberhand gewinnt und es keine große Unterstützung für weitere Zinserhöhungen gibt.

(2) Die Prognose der Arbeitslosenquote für 2023 wird nach unten korrigiert. Im März wurde für das vierte Quartal 2023 eine Quote von 4,5 % prognostiziert, und selbst angesichts des jüngsten Anstiegs der Arbeitslosenquote auf 3,7 % erscheint mir die März-Prognose zu hoch. Eine niedrigere UR-Prognose würde die Tendenz des FOMC zur Straffung verstärken.

(3) Die Prognose für die privaten Konsumausgaben („PCE“) wird wahrscheinlich leicht nach oben revidiert werden, da die Daten nach oben tendieren. Die prognostizierte Hartnäckigkeit der Inflation würde denselben Zweck erfüllen und den hawkishen Ton in einer Sitzung verstärken, in der die FED die Zinssätze offenbar unverändert lassen wird.

Risiken für diese Einschätzung:

– Die Punktgrafik könnte zwei weitere Zinserhöhungen um 25 Basispunkte für dieses Jahr zeigen, was bedeuten würde, dass die Fed ihre Zinserhöhungen bis zum Ende des Jahres fortsetzt und der Kadenz der Zinserhöhungen bei jeder zweiten Sitzung folgt. Eine solche Projektion würde die Tendenz des FOMC zur Straffung der Geldpolitik weiter verstärken und den Erwartungen einer Lockerung der Geldpolitik entgegenwirken. Ich halte dies jedoch für unwahrscheinlich, da die Fed nach der Silicon-Valley-Bank-Episode vorsichtig ist, um keine großen Schwankungen bei den Marktpreisen zu verursachen und den Finanzsektor nicht übermäßig unter Druck zu setzen. Darüber hinaus würde eine Aussage über den möglichen geldpolitischen Kurs in sechs Monaten ihrem Bestreben nach maximaler Datenabhängigkeit zuwiderlaufen.

– Der Dot Plot könnte zeigen, dass in diesem Jahr keine weiteren Zinserhöhungen zu erwarten sind. Dies wäre ein dovishes Ergebnis und deutet darauf hin, dass ich die Zurückhaltung im Ausschuss, die Politik weiter zu straffen, und ihren Einfluss auf die Fed-Führung unterschätzt habe.

Schließlich spricht einiges dafür, dass die Risiken für eine Erhöhung des Leitzinses auf 6 % oder mehr begrenzt sind. Ein Aspekt der Arbeitsmarktdaten kann dies verdeutlichen. Im vergangenen Jahr profitierten Stellenwechsler aufgrund der hohen Fluktuation auf dem Arbeitsmarkt von einer höheren Lohninflation als Stelleninhaber. In Zeiten des Aufschwungs ist die Lohninflation für Stellenwechsler höher als für Personen, die ihren Arbeitsplatz behalten, aber diesmal ist der Abstand größer. Da jedoch die Zahl der Arbeitsplatzabgänger im Verhältnis zu den Arbeitsplatzverlierern zurückgegangen ist, erwarte ich, dass dies zu einer langsameren Lohninflation führen wird, die einen gewissen Abwärtsdruck auf die Dienstleistungsinflation ausüben wird. Der Spielraum der Fed für Zinssenkungen in diesem Jahr ist ebenfalls begrenzt, da sowohl die Kerninflation bei Waren als auch bei Dienstleistungen weiterhin über den langfristigen Trends liegt, die es der Fed ermöglicht haben, die Inflation durchweg auf oder unter ihrem Zielwert zu halten.

Die Fed wird wahrscheinlich eine Zinserhöhung auslassen, aber die anhaltend hohe Kerninflation spricht für eine straffere Ausrichtung

Foto von Blerina Uruci (Quelle: T. Rowe Price)

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Mehrheit zweifelt an Asyl-Plänen der EU-Innenminister

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Flüchtlinge an der Grenze Griechenland-Mazedonien, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – 60 Prozent der Bundesbürger glauben nicht, dass die Asylpläne funktionieren werden, die zuletzt von den Innenministern im EU-Rat beschlossen worden sind. Das zeigt eine Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Forsa für das Trendbarometer von RTL und ntv.

Ein Drittel der Befragten (35 Prozent) glaubt an ein Funktionieren der Pläne. Von den Anhängern der Grünen gehen nur 19 Prozent aus, dass das neue Verfahren funktionieren wird, 78 Prozent glauben das nicht. Für die Erhebung wurden 1.006 Menschen im Zeitraum vom 9. bis 12. Juni befragt. Der Beschluss der EU-Innenminister sieht vor, dass künftig in vielen Fällen an den Außengrenzen der Europäischen Union geprüft werden soll, ob Asylbewerber aus einem Land kommen, für das nicht selten Asylanträge genehmigt werden.

Dafür sollen in der Nähe der EU-Außengrenzen Lager eingerichtet werden, in denen Asylsuchende für bis zu drei Monate eingesperrt werden. Die Beschlüsse der EU-Minister widersprechen in einigen Punkten denen des EU-Parlaments. Im sogenannten „Trilog“-Verfahren versuchen die Institutionen nun, sich auf eine gemeinsame Gesetzgebung zu einigen.


Foto: Flüchtlinge an der Grenze Griechenland-Mazedonien, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

US-Inflationsrate geht deutlich zurück

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Dollarschein, über dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Der Anstieg der Verbraucherpreise in den USA hat im Mai erneut an Fahrt verloren – und zwar relativ deutlich. Die Inflationsrate sank von 4,9 Prozent im April auf nunmehr 4,0 Prozent, wie aus einer Mitteilung der US-Statistikbehörde vom Dienstag hervorgeht.

Gegenüber dem Vormonat stiegen die Preise im Mai aber noch um 0,1 Prozent, nach einem Anstieg um 0,4 Prozent im April. Die Energiepreise gingen im Jahresvergleich um 11,7 Prozent zurück, nach einem Rückgang um 5,1 Prozent im Vormonat. Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 6,7 Prozent (April: 7,7 Prozent). Alle anderen Preise, also die sogenannte „Kerninflation“, legte durchschnittlich 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, nach 5,5 Prozent im Vormonat.


Foto: Dollarschein, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dynamic42 erhält in einer Series A Finanzierungsrunde

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dynamic42

Biotechnologie-Unternehmen „Dynamic42“ erhält in einer Series A Finanzierungsrunde einen mittleren siebenstelligen Betrag

Der innovative Organ-on-Chip-Spezialist Dynamic42 GmbH hat eine Finanzierungsrunde im mittleren siebenstelligen Bereich abgeschlossen. Das im März 2018 aus dem „Center of Sepsis Control and Care“ des Universitätsklinikums Jena ausgegründete Unternehmen konnte sowohl den bisherigen Lead-Investor bm-t (beteiligungsmanagement thüringen gmbh) als auch ein Family Office aus dem Health Sector überzeugen, im Rahmen einer Wachstumsfinanzierungsrunde (Series A) zu investieren und das Wachstum, die Entwicklung und die Vision des Unternehmens in den kommenden Jahren zu unterstützen.

Ausschlaggebend für das Investment war vor allem der Mehrwert, den Dynamic42 mit seiner Technologie und deren Nutzen für die Gesellschaft generiert, wie z.B. die Erhöhung der Arzneimittelsicherheit, die Senkung der Arzneimittelentwicklungskosten und die Reduzierung von Tierversuchen. Hier bietet die Technologie von Dynamic42 eine sehr gute Alternative zu bisherigen Systemen in der Wirkstoffentwicklung und ein hohes Marktpotenzial. „Wir können mit Stolz verkünden, dass wir ein aufstrebendes Unternehmen geschaffen haben und freuen uns sehr über dieses strategisch wichtige Investment. In Zeiten eines schwieriger werdenden Investitionsmarktes ist es für uns ein starkes Signal, dass unsere Technologie und Vision ein hohes Potential besitzen.“, so die Geschäftsführer Dr. Martin Raasch und Dr. Knut Rennert.

Kundenspezifische Organ-on-Chip-Lösungen für die Zukunft der Arzneimittelprüfung

Dynamic42 bietet seinen Kunden miniaturisierte menschliche Organmodelle (sogenannte Organ-on-Chip Modelle / mikrophysiologische Systeme) für die Arzneimittelprüfung an. Dynamic42 ist einzigartig auf dem Markt durch seine flexiblen und einfach zu erstellenden kundenspezifischen Lösungen, die auf seiner innovativen Technologieplattform basieren. Darüber hinaus ist Dynamic42 in der Lage, wesentliche Komponenten des menschlichen Immunsystems in seine humanen Organmodelle zu integrieren und deren Einfluss auf die Medikamentenverträglichkeit zu untersuchen. So können Kunden bereits vor Tierversuchen in der präklinischen Phase der Medikamentenentwicklung erste Aussagen über die Toxizität von Wirkstoffkandidaten am Menschen treffen und entscheiden, ob die Entwicklung eines Wirkstoffs fortgesetzt oder gestoppt werden soll.

„Die Dynamic42 GmbH ist seit ihrer Gründung vor fünf Jahren stetig gewachsen und hat bereits namhafte Pharmaunternehmen als Kunden gewinnen können. Wir sind überzeugt, dass Dynamic42 mit seiner starken Technologieplattform und seinem motivierten Team in Zukunft eine führende Rolle im schnell wachsenden Organ-on-Chip-Markt spielen wird“, sagt Stefan Jahn, Senior Investment Manager bei bm-t.

Mit dem Investment wird Dynamic42 die Weiterentwicklung der Produkte und Dienstleistungen fortsetzen, neue Märkte erschließen, hochqualifiziertes Personal rekrutieren, die Unternehmensinfrastruktur weiterentwickeln sowie das Schutzrechtsportfolio und die Vertriebsinfrastruktur ausbauen. Ein wichtiger Meilenstein in den kommenden Jahren wird die Internationalisierung des Unternehmens sein, unter anderem mit dem Eintritt in die USA als weltgrößtem Pharmamarkt.

Bild: Das Team von Dynamic42

Quelle Tower PR

Unionsfraktion kritisiert geplante Erhöhung der Kassenbeiträge

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DAK, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge, hat scharfe Kritik an den von Minister Karl Lauterbach (SPD) angekündigten Kassenbeitragserhöhungen geübt. „Neue Beitragsanhebungen sind nichts anderes als ein `Weiter so` auf Kosten der Versicherten“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Dabei wäre eine Finanzierungsreform längst überfällig und wurde von der Ampel schon mehrfach angekündigt.“ Christdemokrat Sorge warf Lauterbach mangelnde Durchsetzungsfähigkeit vor: „Im Haushaltsstreit mit dem Finanzminister gibt Minister Lauterbach klein bei.“ Seit Christian Lindner (FDP) „den Geldhahn zugedreht hat, herrscht Stillstand im Gesundheitsressort“, warnte der CDU-Politiker. Die „Haushaltsblockade“ der Ampel werde zum „handfesten Problem“ für die gesetzliche Krankenversicherung.

Das zeige, welch geringen Stellenwert die Bundesregierung dem Gesundheitswesen zumesse.


Foto: DAK, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

GEMACHT FÜR DIE HELLSTEN MOMENTE

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LILIENTHAL BERLINS NEUE SONNENBRILLEN

LILIENTHAL BERLINS NEUE SONNENBRILLEN AUS DER STATEMENT-KOLLEKTION!

Am Strand, auf großer Wandertour, auf dem Festival oder ganz entspannt am Nachmittag im Park: Es gibt viele gute Gründe, jetzt wieder zur Sonnenbrille zu greifen! Für alle, die dabei auf der Suche nach außergewöhnlicheren Designs sind, hat Lilienthal Berlin nun seine zweite Eyewear-Kollektion auf den Markt gebracht: Sechs brandneue Modelle in insgesamt 27 verschiedenen Varianten, die ikonische Styles neu interpretieren. Und für all diejenigen, die – egal ob Sommer oder Winter – viel Zeit vor dem Computer verbringen, gibt es dazu auch drei Bildschirmbrillen mit Blueblock-Filter.

DAS MACHT‘S NACHHALTIG:
• Rahmen aus recyclingfähigem Stahl sowie biologisch abbaubarem Bio- Acetat
• Biologisch abbaubare Linsen, die zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden
• Qualität „Handmade in Italy“
• Klimaneutral durch CO2- Kompensation

SECHS GANZ UNTERSCHIEDLICHE RAHMENDESIGNS FÜR VERSCHIEDENSTE STYLES

RUNDE SACHE: DIE CHILLWAVE
Die Chillwave mit ihren prägnanten runden Linsen glänzt mit einem geupdateten Retro- Look. Mit fein geschwungenen Elementen und dezenten Verzierungen gibt die Brille jedem Style einen entspannten, leicht nostalgischen Touch.

KLARE KANTE: DIE DREAMGAZE

Die Dreamgaze mit ihrem ebenso minimalistischen wie markanten Rahmen ist eine Weiterentwicklung des klassischen Rectangular- Looks. So wurden der Rahmen etwas breiter und die Linsen etwas runder gestaltet sowie die sonst typische Geradlinigkeit durch lässige Schwünge ergänzt.

AUF KURS: DIE YACHT ROCK
Die Yacht Rock im neu interpretierten Aviator- Style wird vom filigranen Rahmen und den schlank gehaltenen Linsen definiert. Die minimalistische Linienführung des Edelstahl- Rahmens sowie die feinen Linien auf den Bügeln unterstreichen den dynamischen Appeal der Brille.

AUSGESPROCHEN BEQUEM: DIE COMPLEXTRO
Auch die Complextro ist mit ihrer ungewöhnlichen Formensprache eine unkonventionelle Neuinterpretation des Aviator- Styles – statt über einen Nasensteg sind die ovalen Linsen hier nur an der Oberseite des Rahmens verbunden. Praktischer Nebeneffekt: Die Brille lässt sich so ganz besonders angenehm tragen.

FÜR DEN GROSSEN AUFTRITT: DIE HYPER POP
Ein breiter Rahmen, ausladende Bügel, markante Formen – und doch eine gewisse Zurückhaltung: Als stylisches Accessoire ist die Hyper Pop nicht zu übersehen, aber gleichermaßen auch nicht zu aufdringlich.

FÜR DEN GROSSEN AUFTRITT: DIE HYPER POP
Ein breiter Rahmen, ausladende Bügel, markante Formen – und doch eine gewisse Zurückhaltung: Als stylisches Accessoire ist die Hyper Pop nicht zu übersehen, aber gleichermaßen auch nicht zu aufdringlich.

FÜR DIE AUGEN NUR DAS BESTE
Alle Brillen der Statement-Kollektion werden per Handarbeit in Italien gefertigt. So werden die Rahmen-Bestandteile von Präzisionsmaschinen in Form gebracht, bekommen manuell den letzten Feinschliff und werden schließlich poliert und per Hand zusammengebaut. Dabei kommen hochwertiges Bio-Acetat und reiner Stahl zum Einsatz – beides kann voll recycelt werden. Und sogar die Linsen selbst haben einen organischen Anteil.
Die Linsen der Kategorie 3 mit UV-Faktor 400 sind rückseitig entspiegelt und bieten 100-prozentigen UV-Schutz. Außerdem wurden sie mit einer speziellen Beschichtung verstärkt, um die Brille vor Kratzern zu schützen.

Alle Modelle sind entweder mit klassisch getönten Linsen in Grau, Grün und Braun oder mit polarisierten Linsen erhältlich. Bei den polarisierten Brillen wird das Licht von reflektierenden Oberflächen gefiltert. Das
sorgt etwa bei Wasseroberflächen, Schnee oder nassen Straßen für bessere Sicht. Außerdem werden Farben und Kontraste klarer dargestellt.

EXTRASCHUTZ VOR BLAUEM LICHT
Die drei Modelle Chillwave, Dreamgaze und Yacht Rock sind jeweils auch als Blueblock-Versionen erwerbbar. Das heißt, sie haben leicht gelblich eingefärbte Linsen. Diese Einfärbung selbst ist kaum
zu bemerken, doch der Effekt ist groß: Weil 35 Prozent des unnatürlichen blauen Lichtes von technischen Geräten gefiltert werden, ermüden die Augen nicht so schnell, die Konzentration bleibt länger erhalten und der Schlafrhythmus kann so optimiert werden.

Quelle Bild und Text: Lilienthal Berlin GmbH

Dax trotz Gewinneinbußen am Mittag weiter im grünen Bereich

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmittag nach einem freundlichen Start weiterhin im grünen Bereich geblieben, hat jedoch einen Großteil der Gewinne wieder abgeben müssen. Gegen 12:30 wurde der deutsche Leitindex mit rund 16.120 Punkten berechnet, 0,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag.

Der Dax kann sich somit weiterhin über dem Niveau von 16.000-Punkten etablieren. „Die Impulse sind eher gering und das Handelsvolumen zeigt sich ebenfalls von einer ausgedünnten Seite“, kommentierte Marktexperte Andreas Lipkow den Handel am Mittag. „Die Investoren setzen vermehrt auf die wenigen Technologietitel im deutschen Aktienmarkt und trennen sich weiterhin von den Aktien aus den defensiven Sektoren.“ Gewinne gab es bei Zalando, Adidas und Siemens.

Abschläge gab es unterdessen entgegen dem Trend bei Siemens Energy, Henkel und Fresenius. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0800 US-Dollar (0,40 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9260 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 73,25 US-Dollar, das waren 2,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lernen im Metaverse

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gostudent govr

GoStudent führt GoVR ein, eine immersive Sprachlernplattform für Schüler*innen, in Partnerschaft mit Immerse und Meta.

Eis essen am Piccadilly Circus mit muttersprachlichen Tutor*innen: So kann der Englischunterricht bei GoStudent von nun an aussehen. Viele Schüler*innen haben beim Sprachenlernen Hemmungen, vor allem wenn es darum geht, die Sprache in der Praxis anzuwenden. Das kann den Lernprozess erschweren. Um diese Hemmschwelle zu reduzieren, hat GoStudent mit GoVR eine neue, realistische Lernumgebung im Metaverse geschaffen, in der Schüler*innen in Gruppen mit britischen Tutor*innen Englisch lernen und üben.

GoStudent, einer der weltweit führenden Nachhilfeanbieter, stellt GoVR vor, eine immersive Virtual Reality (VR)-Sprachlernplattform, die speziell für Schüler*innen zwischen 13 und 18 Jahren entwickelt wurde. Dieses innovative Bildungsangebot wurde in Zusammenarbeit mit Immerse, einer preisgekrönten VR-Trainingsplattform, entwickelt und wird vom US-amerikanischen Unternehmen Meta durch eine Hardware-Spende von Meta Quest 2 VR-Headsets unterstützt. Dieses innovative Lerntool hat das Potenzial, das Sprachenlernen für Schüler*innen grundlegend zu verändern.

GoVR bietet von Tutor*innen geleitete VR-Gruppenlernerfahrungen, die es den Schüler*innen ermöglichen, ihre Fremdsprachenkompetenz und ihr Selbstvertrauen in der Gruppe zu verbessern. Beim Eintauchen in eine virtuelle Welt (in der VR-Fachsprache auch “Immersion” genannt), erkunden die Schüler*innen neue Umgebungen und erleben “reale” Situationen – wie eben das Einkaufen am Piccadilly Circus. Die Tutor*innen nehmen von ihrem Desktop aus an den Sitzungen teil, während die Schüler*innen entweder über die VR-Headsets oder ebenfalls über ihren Desktop eintauchen können. Damit wird eine immersive Lernumgebung geschaffen, die mit Blick auf die spezifischen Bedürfnisse von Tutor*innen und Schüler*innen entwickelt wurde.

GoStudent ist davon überzeugt, dass Bildung keine Einheitsgröße ist. Mit GoVR schafft GoStudent durch interaktive Elemente individuelle Lernerlebnisse. Neben dem Vorteil, verschiedene Lerntypen noch besser ansprechen zu können, kommen die innovativen Elemente auch dem Wunsch junger Menschen entgegen, mehr Technologie in den Lehrplan zu integrieren. Im Bericht zur Zukunft der Bildung 2023 stellte GoStudent fest, dass 77% der Schüler*innen glauben, dass Technologie das Lernen erleichtert. 80% der 14- bis 16-jährigen Europäer*innen bekunden Interesse an der Nutzung des Metaverse als Lerntool.

Deutschland liegt mit 84% der Schüler*innen in diesem Alter, die am Lernen mit dem Metaverse interessiert sind, sogar über dem europäischen Durchschnitt. 64% dieser 14- bis 16-Jährigen glauben darüber hinaus, dass das Metaverse Lernen unterhaltsamer macht, und 63% sind der Meinung, dass es ihnen ermöglicht, potenzielle zukünftige Berufe in einer sicheren, virtuellen Welt zu erkunden. Mehr als die Hälfte glaubt, dass sie im Metaverse effektiver lernen werden.

Gleichzeitig wurde in demselben Bericht festgestellt, dass trotz dieses Enthusiasmus nur 13% der Schüler*innen in Europa derzeit VR in der Schule nutzen. GoVR füllt diese Lücke, indem es die Bedürfnisse und Wünsche der Schüler*innen auf ihrem Bildungsweg berücksichtigt und ihnen eine anpassbare, personalisierte Lernerfahrung bietet. GoStudent sieht dieses Projekt als eine Möglichkeit, seine Rolle als Visionär für vielfältige Lernerfahrungen zu stärken und neue Möglichkeiten für Bildung und Schule aufzuzeigen.

Felix Ohswald, CEO und Co-Founder von GoStudent: „GoVR ist ein gewaltiger Sprung im Sprachenlernen. Wir haben das traditionelle Klassenzimmer in einen lebendigen Spielplatz verwandelt, auf dem Schüler*innen Sprachen erleben, mit ihnen interagieren und auf eine Weise lernen können, die sowohl Spaß macht als auch effektiv ist. Unsere Partnerschaft mit Immerse und Meta festigt unsere Position als führender EdTech-Akteur und wir sind davon überzeugt, dass GoVR zu unserer Mission beiträgt, den Schüler*innen innovative und personalisierte Lernerfahrungen zu bieten.“

Ab heute: Englischunterricht mit muttersprachlichen Tutor*innen aus Großbritannien
GoVR startet heute, am 13. Juni 2023, in Deutschland, Österreich und der Schweiz und soll in Zukunft auf weitere Märkte ausgedehnt werden. Der Unterricht wird von muttersprachlichen Tutor*innen aus Großbritannien durchgeführt, um eine authentische und qualitativ hochwertige Lernerfahrung zu vermitteln.

Gregor Müller, COO und Co-Founder von GoStudent, gibt einen Einblick in das GoVR-Erlebnis: „Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Fußballtrainer oder eine Fußballtrainerin und halten in der Halbzeitpause eine leidenschaftliche Rede in der Umkleidekabine Ihrer Lieblingsmannschaft, während Sie Ihr Englisch verbessern. Oder stellen Sie sich vor, Sie sind in Paris und üben Ihr Französisch, während Sie unter dem Eiffelturm eine Crêpe bestellen. Mit GoVR verwandeln sich Szenarien wie diese aus reinen Fantasien in interaktive Lernumgebungen, mit denen sich die Schüler*innen beschäftigen wollen. Die ersten Nutzer*innen von GoVR haben sich durchweg positiv über ihre Erfahrungen geäußert. Als Bildungsanbieter haben wir die Verantwortung, mit Innovationen auf die Bedürfnisse der Schüler*innen einzugehen, damit sie ihr Potenzial wirklich ausschöpfen können.“

GoVR fördert mit einer unterstützenden Lernumgebung die soziale Interaktion und die Zusammenarbeit, in der die Schüler*innen das Sprechen mit muttersprachlichen Tutor*innen und ihren Mitschüler*innen üben können. Dieser immersive Ansatz unterstützt nicht nur die Merkfähigkeit, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen, was dazu führt, dass sich die Schüler*innen sicherer und versierter fühlen.

Sprachenlernen im Metaverse verbessert das Sprechen auf Englisch um 98,8%
Die immensen Vorteile der VR-Technologie für das Sprachenlernen werden in den Untersuchungen des GoStudent-Partners Immerse deutlich. Ihre Studien zeigen signifikante Verbesserungen der Hör- und Lesefähigkeiten nach Lernerfahrungen in virtuellen Umgebungen. Beeindruckende 98,8% der Schüler*innen berichteten von verbesserten Englischkenntnissen dank Immerse.

„GoVR ist beispielhaft für eine sorgsame Auswahl von Partnerschaften mit dem gemeinsamen Ziel, die einzigartigen Lernbedürfnisse von Schüler*innen zu erfüllen“, sagt Alexander Nick, Direktor des GoStudent Future Labs. „Im Einklang mit den Ergebnissen des GoStudent-Berichts zur Zukunft der Bildung, wonach 77% der Kinder in Europa an die unterstützende Rolle von Technologie beim Lernen glauben, haben wir uns um Partner bemüht, die sich dieser Vision gleichermaßen verpflichtet fühlen. Unsere Allianz mit Immerse und Meta bringt bahnbrechende Technologie und immersive Erfahrungen zusammen. Diese Dreier-Kooperation ermöglicht es GoVR, das Sprachenlernen neu zu definieren, und für GoStudent, die Position als Vorreiter im EdTech-Sektor weiter zu stärken.“

Im Mittelpunkt der Mission von GoStudent steht das Streben nach Innovation für ein effektiveres, engagierteres und spannenderes Lernerlebnis. GoVR, die jüngste Ergänzung des Angebots von GoStudent, macht das Lernen nicht nur einfacher, sondern auch attraktiver für Schüler*innen. Durch das Angebot unterschiedlicher Lernmethoden, einschließlich VR-Gruppenerfahrungen, gewährleistet GoStudent eine maßgeschneiderte und effektive Lernerfahrung, die den individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen Schülers und jeder Schülerin am besten entspricht. Dieser gesamthafte und personalisierte Ansatz, der GoVR mit traditionellen Nachhilfediensten kombiniert, unterstreicht das tiefe Verständnis von GoStudent für die unterschiedlichen Lernbedürfnisse und -vorlieben moderner Schüler*innen.

“Für die meisten von uns ist Lernen etwas Soziales: Wir lernen von und mit anderen, von den Erfahrungen unserer Mitmenschen. Deshalb kann das einzigartige Gefühl der Präsenz und Immersion, das diese Technologien erzeugen, die Bildung so stark verändern. Partner wie GoStudent helfen uns, zu verstehen, wie Lehrkräfte und Lernende das Beste aus diesen Technologien herausholen können”, so Tino Krause, Regional Director Central Europe bei Meta.

Leistbare Technologie für eine realistische Lernumgebung
GoVR bietet eine einzigartige VR-Lernerfahrung, wobei jede Lektion auf die spezifischen Bedürfnisse der Schüler*innen zugeschnitten ist. Die Lektionen dauern 50 Minuten und jede Klasse besteht aus einem bis acht Schüler*innen, um eine interaktive, immersive und persönliche Lernerfahrung zu gewährleisten. GoVR-Kurse sind zu günstigen Preisen zwischen 25 € und 27 € erhältlich, wodurch diese innovative Technologie für ein breites Schüler*innenpublikum zugänglich ist. Bestehende GoStudent-Kund*innen können über ihr Abonnement eine GoVR-Sitzung anstelle einer regulären Nachhilfestunde buchen.

Mit GoVR können die Schüler*innen an mehr als 40 virtuelle Orte mit teamwork-basierten Übungsszenarien springen. Die Umgebungen reichen von Restaurants und Comedy Clubs bis hin zu Fernsehstudios und einer einsamen Insel. Jeden Monat werden neue Orte hinzukommen, um die Erfahrung für die Schüler*innen interessant und motivierend zu halten.

Quelle Bild und Text: GoStudent

FERNRIDE sichert sich 31 Mio. US-Dollar in der Series-A

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FERNRIDE sichert sich 31 Mio. US-Dollar in der Series-A mit dem Ziel der globale Marktführer im Bereich der autonomen, elektrischen LKWs zu werden

FERNRIDE, ein Pionierunternehmen aus Deutschland im Bereich von autonomen und elektrischen LKWs, gab heute den erfolgreichen Abschluss einer Series-A-Finanzierungsrunde bekannt, in der insgesamt 31 Millionen US-Dollar eingesammelt wurden. Diese Mittel sollen genutzt werden, um den Übergang zur automatisierten und nachhaltigen Logistik zu beschleunigen. FERNRIDE steht hier an vorderster Front der Technologieentwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion. Die einzigartige Herangehensweise des Unternehmens hat bereits das Vertrauen führender Industriekonzerne wie Volkswagen, DB Schenker, BSH und HHLA gewonnen. In den vergangenen zwölf Monaten hat das Unternehmen selbstfahrende LKWs in deren Geschäftsprozesse integriert. Die jüngste Finanzierung nutzt FERNRIDE für den Ausbau der internationalen Zusammenarbeit mit Bestands- und Neukunden und für die Weiterentwicklung der ”human-assisted autonomy” Technologie.

Obwohl autonomes Fahren als Konzept in der Logistikbranche nicht neu ist, ist es das erste Mal, dass ein Unternehmen es geschafft hat die Technologie als funktionierende Lösung für Kunden in den operativen Einsatz zu bringen. Die größten Herausforderungen in der Logistikbranche heute sind der extreme Mangel an LKW-Fahrern, steigende CO2-Emissionen und geringe Gewinnspannen. Diese Probleme haben bereits erhebliche Auswirkungen auf die Gesellschaft und es wird prognostiziert, dass sie weiter zunehmen werden. Zum Beispiel wird erwartet, dass der aktuelle Mangel von 400.000 LKW-Fahrern allein in Europa bis 2026 auf 2.000.000 LKW-Fahrer ansteigen wird. Autonomes Fahren scheint eine Lösung für viele dieser Probleme zu bieten. Bisherige Versuche solche autonomen Konzepte erfolgreich, wirtschaftlich einzusetzen, scheiterten jedoch.

Der einzigartige Ansatz von FERNRIDE adressiert diese branchenspezifischen Herausforderungen für seine Kunden bereits heute und ermöglicht vom ersten Tag der Integration die Vorteile und den zuverlässigen Betrieb von fahrerlosen LKWs. Das Unternehmen hat eine End-to-End-Lösung entwickelt, die nahtlos in laufende Betriebe integriert werden kann, ohne Unterbrechungen oder Ausfallzeiten zu verursachen. „Unsere Kunden profitieren von unserem “human-assisted autonomy” Ansatz von Beginn unserer Zusammenarbeit an“, sagt Hendrik Kramer, CEO und Co-Founder von FERNRIDE. „Unsere derzeitigen Kunden betreiben allein in Europa mehr als 1.000 LKWs in der Hof- und Hafenlogistik, deshalb ist es wichtig, eine leicht skalierbare Lösung anzubieten. Mit FERNRIDE können wir genau das tun, denn mit unserem “human-assisted autonomy” Ansatz können wir schon heute eine funktionierende, zuverlässige Lösung anbieten.“
FERNRIDE wird von den Venture Capital Investoren 10x Founders, Promus Ventures, Fly Ventures, Speedinvest und Push Ventures sowie von Corporate Venture Capital Investoren HHLA Next, DB Schenker via Schenker Ventures und Krone finanziert. Die Investoren haben Vertrauen in die Vision von FERNRIDE und bestätigen die Dringlichkeit für die Branche, sich zu transformieren und die Herausforderungen anzugehen. Das Unternehmen verbindet ein Jahrzehnt Forschung mit Industrieexpertise aus der Automobilindustrie und den führenden Unternehmen für das autonome Fahren. Frühere leitende Mitarbeiter von BMW, MAN, Mobileye und Argo.AI sind Teil des Teams. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, innerhalb von fünf Jahren zum globalen Marktführer im Bereich des autonomen, elektrischen LKWs zu werden.

„Da wir die Art und Weise, wie die Logistikbranche operiert, tiefgreifend verändern, ist es entscheidend, mit einigen der führenden Akteure der Branche zusammenzuarbeiten. Die strategischen Investitionen, die in unsere Series A einfließen, werden helfen, diese Transformation zu beschleunigen“, schließt Kramer. LKWs in der Hof- und Hafenlogistik repräsentieren einen Markt von 25 Milliarden Dollar in Europa und Nordamerika und sind nur der Ausgangspunkt für die Transformation der LKW-Industrie.

Bild Hendrik Kramer

Quelle FERNRIDE GmbH

Der Börsen-Müller – „KI-Aktien: Neue Blasen tun sich auf

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Die Kurse haben im Mai ein gemischtes Bild gezeichnet: Während Standardwerte verloren, ging es für Tech-Titel deutlich nach oben. Wo Anleger langsam vorsichtig werden können, wie es mit der Inflation weitergehen könnte und welche Aktien aktuell interessant sind, erklärt Marktkenner Ulrich Müller in der aktuellen Ausgabe des Börsen-Müller.

1. KI-Aktien: Neue Blasen tun sich auf
Der Nasdaq-100 legte 2023 bislang um rund 30% zu. Zuletzt schob der Hype um künstliche Intelligenz die Kurse an. „Exemplarisch für den KI-Hype an den Börsen ist der Kursverlauf von NVIDIA – die Aktie hat sich binnen Monaten vervielfacht. Zwar können Übertreibungsphasen grundsätzlich lange andauern, doch sollten Anleger je nach eigener Strategie und Risikoeinschätzung auch Gewinnmitnahmen nicht außer Acht lassen“, findet Börsen-Experte Ulrich Müller. „Ein weiterer Risikofaktor beim Nasdaq-100 ist, dass inzwischen die sechs größten Unternehmen im Index für rund die Hälfte der Marktkapitalisierung stehen. KI hat zweifelsohne eine große Perspektive, kurzfristig könnten die Kurse aber wieder zurückkommen“, so Müller.

2. Inflation und China – wie geht es weiter?
Die hohen Inflationsraten haben die Börsen in den vergangenen Monaten belastet. Zugleich machte das Ende der Lockdowns in China Ende des vergangenen Jahres Hoffnung. Für Marktkenner Ulrich Müller sind beide Risikofaktoren weiter relevant: „Obwohl Chinas Wirtschaft, auch getragen von der Nachfrage aus den USA und Europa, wieder Fahrt aufgenommen hat, bleibt die große Dynamik aus. Hinzu kommen schwelende geopolitische Risiken und Probleme auf Chinas Immobilienmarkt. Auch die Inflation in Deutschland und Europa könnte trotz der zuletzt besseren Zahlen länger bestehen, als erhofft. Die Teuerung dürfte ihren Zenit zwar überschritten haben, Verbraucher dürften aber noch bis ins Jahr 2024 hinein Preisdruck spüren“, erklärt Müller.

3. Gefallene Engel – diese Aktien sind interessant
Auch wenn Börsenkenner Müller keine konkreten Empfehlungen ausspricht, lohnt sich aus seiner Sicht doch der Blick auf Titel wie Amgen, Disney, Nike oder PayPal. „Viele Aktien sind zuletzt zurückgekommen. Anleger können langfristige Perspektiven oftmals mit gesundem Menschenverstand überprüfen. Wer glaubt, dass Menschen auch in Zukunft Filme von Disney mögen, sich Laufschuhe kaufen oder im Internet sicher bezahlen wollen, kann sich mit Investments in die genannten Aktien auseinandersetzen“, findet der Anlage-Experte
Über Ulrich Müller

Ulrich Müller hat fast 30 Jahre Börsenerfahrung und ist Gründer der bekannten Ulrich Müller Wealth Academy in Halstenbek bei Hamburg. Mit Gruppenseminaren und individuellen Coachings zu den Themen Investieren mit Strategie und Mental Coaching werden Teilnehmende dazu ausgebildet, ihr Geld erfolgreich an der Börse zu investieren. Vor der Gründung der UMWA war der studierte Finanzwirt 17 Jahre als Investmentberater tätig, dabei wurden seine Anlageentscheidungen von mehr als 10.000 Investmentberatern übernommen.

Über viele Jahre entwickelte er seine eigenen Analyse- und Bewertungssysteme im Bereich Aktien & Optionen, die er nun in seiner Akademie an private Anleger weitergibt. Seit November 2021 ist er zudem Strategiegeber des Investmentfonds „UM Strategy Fund“.

Bild Ulrich Müller UMWA

Quelle Ulrich Müller Wealth Academy