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Trump plädiert in 37 Anklagepunkten auf "nicht schuldig"

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Donald Trump, über dts NachrichtenagenturMiami (dts Nachrichtenagentur) – In der Geheimdokumentenaffäre hat der ehemalige US-Präsident Donald Trump am Dienstag vor einem Bundesgericht in Miami in 37 Anklagepunkten auf „nicht schuldig“ plädiert. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend.

Zuvor wurde ihm die Anklageschrift verlesen, in der ihm 37 schwere Straftaten vorgeworfen werden. Trump soll nach seiner Amtszeit Geheimdokumente unerlaubterweise in seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago aufbewahrt haben. Einer Aufforderung, diese nicht zurückzugeben sei er nicht gefolgt. Daher werden ihm und einem Mitangeklagten unter anderem eine Verschwörung zur Behinderung der Justiz vorgeworfen.

Trump soll die Dokumente mehrmals anderen gezeigt haben und dabei zugegeben haben, dass er sie als Ex-Präsident nicht in seinem Besitz haben darf. Die Geheimdokumente enthielten laut Anklageschrift „Informationen über die Verteidigungs- und Waffenkapazitäten der Vereinigten Staaten und anderer Länder, über die Nuklearprogramme der Vereinigten Staaten, über die potenzielle Verwundbarkeit der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten durch militärische Angriffe sowie über Pläne für mögliche Vergeltungsmaßnahmen im Falle eines ausländischen Angriffs“. 17 der gefundenen Dokumente sind als „Top Secret“ eingestuft, 54 als „Secret“ und 31 als „Confidential“. Zum Teil durften die Dokumente nicht einmal verbündeten Staaten gezeigt werden, heißt es in der Anklage.

Der Sonderermittler Jack Smith war Ende letzten Jahres beauftragt worden, Trumps Aufbewahrung geheimer Unterlagen in seinem Anwesen Mar-a-Lago zu untersuchen. Zuvor hatte das FBI Trumps Privaträume durchsucht und die Dokumente unter anderem unter einer Dusche gefunden. Es ist das erste Mal, dass ein ehemaliger US-Präsident vor ein Bundesgericht gestellt wird.


Foto: Donald Trump, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Happy Hour mit GEFU und dem Trendgetränk Espresso-Martini

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Must-haves: GUSTAVO, LORENZO, GLOBE und MIRA

Er darf auf keiner Cocktailparty fehlen: Der Espresso-Martini. Auch in diesem Sommer ist das Trendgetränk in aller Munde. Um den leckeren Cocktail zu mixen, muss man kein Profi sein. Mit den Küchenwerkzeugen von GEFU wird jeder zum Barkeeper und kann den perfekten Drink einfach und unkompliziert zubereiten.

Kaffeebereiter GUSTAVO
Mit GUSTAVO lässt sich aromatisch duftender Kaffee nicht nur mühelos aufbrühen, sondern auch stylisch und ohne Temperaturverlust transportieren oder direkt servieren. GUSTAVO von GEFU funktioniert mit dem bewährten French-Press-System: Kaffeepulver einfüllen, kochendes Wasser aufgießen, ziehen lassen, Siebeinsatz herunterdrücken – fertig. Dabei ist GUSTAVO aus doppelwandigem Edelstahl gefertigt und damit nicht nur robust und ideal für den täglichen Einsatz oder den Genuss unterwegs, sondern auch mit der perfekten isolierenden Funktion ausgestattet. So können Heißgetränke besonders lange köstlich warmgehalten werden. Zudem verleiht der polierte Edelstahl GUSTAVO seinen eleganten, hochwertigen Look. Mit einem Fassungsvermögen von 600 oder 1.000 ml können bis zu fünf beziehungsweise acht Tassen Kaffee zubereitet, transportiert oder direkt serviert werden. Auch für die Zubereitung von Tee ist GUSTAVO bestens geeignet.

Kaffeemühle LORENZO
Kaffee-Liebhaber wissen, dass man Kaffeebohnen am besten selbst mahlt. Die stylishe Kaffeemühle LORENZO im edlen Edelstahl-Look oder eleganten Schwarz ist dafür ein absolutes Must-have. Mit ihrer Skalierung lässt sich der perfekte Mahlgrad in 11 Stufen einstellen. Ob feines Mehl für Espresso, mittelfeines Mehl für Filterkaffee oder grobes Mehl für French-Press-Kaffeegenuss – das extra große Mahlwerk lässt sich für ein gleichbleibendes Ergebnis auf der entsprechenden Stufe ganz einfach einstellen. Mit deutlich weniger Umdrehungen als bei herkömmlichen Mühlen funktioniert frisch gemahlener Kaffee zudem im Handumdrehen. Zur besseren Aufbewahrung kann die abnehmbare Kurbel senkrecht auf die seitliche Vorrichtung am Kaffeebehälter gesteckt
Eiskugelform GLOBE
Viele kleine Eiswürfel kann jeder, aber eine Jumbo-Eiskugel mit einem Durchmesser von 6 cm gelingt am besten mit der Eiskugelform GLOBE von GEFU. Dank seiner cleveren Konstruktion mit gekennzeichnetem Füllbereich lässt sich GLOBE nicht nur kinderleicht befüllen, sondern gefrorene Eiskugeln können auch ganz leicht aus ihrer Form gelöst werden. Einfach unter warmes Wasser halten und schon ist die Jumbo-Eiskugel bereit für ihren großen Auftritt im Glas. Der besondere Clou: Mit 6 cm Durchmesser bietet GLOBE Platz für die ein oder andere Zugabe wie zum Beispiel aromatische Minzblätter, frische Zitrusfrüchte, leckere Beeren und vieles andere mehr.

Thermoglas und Untersetzer MIRA
Ob eiskalter Cocktail, heißer Cappuccino oder cremiges Dessert – in den Thermo-gläsern MIRA wird alles zum Blickfang, der dank doppelwandigem Borosilikatglas problemlos in der Hand gehalten werden kann. Denn in dem hochwertigen Doppel-wandglas wird Wärme und Kälte im Inneren isoliert, sodass das Außenglas stets wohl- und gleichmäßig temperiert ist. Zusätzlich entsteht durch das Design ein eindrucks-voller Schwebeeffekt, der Inhalte optisch stylish präsentiert. Das Thermoglas MIRA gibt es im praktischen Doppelpack mit einem Füllvolumen von 80, 235 und 350 ml. Die perfekte Ergänzung sind die stilvollen Untersetzer MIRA aus hochwertigem Akazienholz, die in zwei Größen erhältlich sind. Die edlen Untersetzer sind echte Eyecatcher auf dem Tisch, den sie gleichzeitig vor Kratzern und Flecken schützen.

GEFU: Funktion, Design und Qualität in Perfektion
GEFU überrascht immer wieder mit außergewöhnlichen Ideen und Innovationen für eine kreative, moderne Küche. Und eins steht fest: Wer sich für Produkte von GEFU entscheidet, kann sicher sein, dass Funktionalität, Design und Qualität eine perfekte Kombination miteinander eingegangen sind. So begeistern GEFU Produkte immer wieder aufs Neue durch ihre qualitativ hochwertige Verarbeitung, ihre leichte Handhabung und das gewisse Etwas für mehr Inspiration in der Küche.

Foto:Kaffeebereiter GUSTAVO

Quelle:GEFU

Serviceplan gewinnt Gustavo Gusto

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Serviceplan hat sich in einem mehrstufigen Pitch gegen vier weitere Bewerber durchgesetzt und ist neue Leadagentur für Gustavo Gusto. Der Etat umfasst Konzeption und Umsetzung der gesamten strategischen und kreativen Kommunikation mit einem besonderen Fokus auf Internationalisierung – für einen der heißbegehrtesten Werbeetats in Deutschland. Er wird innerhalb der Serviceplan Group integriert von einem internationalen Team betreut.

Serviceplan konnte Gustavo Gusto mit einem starken integrierten Team über vier Houses of Communication in Deutschland und Europa unter der Leitung von CCO Serviceplan Germany Till Diestel überzeugen.

Ziel der Zusammenarbeit von Serviceplan und Gustavo Gusto, die ab sofort startet, ist die kommunikative Weiterentwicklung der Marke sowie die strategische und kreative Unterstützung bei der Expansion in weitere Länder.

Michael Götz, Chief Marketing Officer Gustavo Gusto: „Wir freuen uns riesig, mit Serviceplan nun eine so starke und international gut aufgestellte Agentur an unserer Seite zu haben. Die letzten Jahre haben wir fast alle Kreation inhouse gemacht, aber für die ausländischen Märkte brauchen wir dringend einen kreativen Partner mit Büros in den jeweiligen Ländern. Und auch hierzulande wollen wir künftig gemeinsam daran arbeiten, die Marke Gustavo Gusto auf das nächste Level zu heben.“

„Gustavo Gusto hat in den letzten Jahren die Tiefkühlpizza revolutioniert und das mit höchst innovativer Kommunikation, die Haltung und Humor perfekt balanciert. Wir freuen uns wahnsinnig, für eine echte Lovebrand zu arbeiten und diese dabei zu unterstützen so authentisch zu bleiben und in Deutschland und international weiter zu wachsen“, so Till Diestel, CCO Serviceplan Germany.

Foto:v.l.n.r. Michael Götz (Gustavo Gusto), Till Diestel (Serviceplan)

Quelle:Corporate Communications Serviceplan Group Serviceplan Public Relations & Content

PINKTUM kündigt revolutionäre KI-gestützte Lernmethoden an

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PINKTUM kündigt revolutionäre KI-gestützte Lernmethoden an:
„Nur mit KI werden wir Mitarbeitende künftig individuell und schnell qualifizieren“

Der digitale Personalentwickler PINKTUM will das Lernen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz individualisieren und deutlich beschleunigen.
Ein Team um CTO Alois Krtil entwickelt KI-basierte Produkte, die Nutzer:innen vom Verstehen zum sicheren Beherrschen neuer Anforderungen führen.
Die individuell angepasste Learning Journey ist datenrechtskonform.
Das Unternehmen kombiniert drei Jahrzehnte Erfahrung in der Lernforschung mit EdTech-Kompetenz (Education Technology).

PINKTUM, einer der führenden Anbieter für digitale Personalentwicklung, geht davon aus, dass die steigenden Lernanforderungen für Mitarbeitende mittelfristig nur noch mit KI und Deep-Learning-Ansätzen effizient zu bewältigen sind. Joachim Pawlik, CEO von PINKTUM erklärt: „Im stressigen Berufsalltag werden die erforderlichen Entwicklungen neuer Kompetenzen nur erreichbar sein, wenn wir jeden Einzelnen gezielt mit den für ihn relevanten Inhalten und Methoden unterstützen. KI ermöglicht uns die hohe Individualisierung, mit der wir Menschen auch in Zukunft schnell genug für ihre neue Aufgaben qualifizieren können.“

Das 2010 gegründete Unternehmen PINKTUM baut seine Leistungen daher KI-basiert aus. PINKTUM CTO Alois Krtil und Christian Hencke, Vice President Digital Strategy &KI, testen mit ML-Experten, Data Scientists und KI-Programmierern bereits konkrete Lösungen. Die neuen Lernmethoden verfolgen vier Ziele: Individualisierung, Flexibilisierung, Übung und Feedback.

Individualisierung, Flexibilisierung, Übung und Feedback
Die KI wertet schon jetzt den Lerntyp, seine Kompetenzen, Motive und weitere Persönlichkeitsfacetten aus. Branche, Funktion, Ausbildung, Alter, Lerngewohnheiten, die aktuelle Stimmung und viele weitere Faktoren wie Herausforderungen am Arbeitsplatz werden in den neuen Lernangeboten berücksichtigt (Individualisierung). Die Daten werden im geschlossenen System erhoben und ausgewertet und die Verarbeitung ist DSGVO-konform. Die Module werden in unterschiedlichen Formaten erstellt, die für Nutzer:innen jederzeit und überall abrufbar sind. Sie reichen von intensiven Trainings am PC bis hin zu kurzen Erinnerungseinheiten, die just in time am Handy das Erlernte auffrischen. Beim Üben der vermittelten Inhalte kommen die Lernenden durch sofortiges, individuelles Feedback schneller voran.

Kombination mit didaktischer Expertise und psychologischer Forschung – Betaversion im Test
Als größte Tochtergesellschaft des in Europa führenden Personalentwicklers PAWLIK greift PINKTUM auf drei Jahrzehnte Erfahrung in Potenzialentfaltung basierend auf Forschungsergebnissen aus der Psychologie und Neurowissenschaft. Seit 2022 arbeiten die Psychologen von PAWLIK Consultants mit den EdTech-Experten von PINKTUM zusammen. Die ersten Produkte werden bereits als Beta-Version getestet.

Alois Krtil, CTO PINKTUM: „Wir wissen, dass Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern durch die beschleunigte Digitalisierung in den nächsten Jahren neu qualifiziert werden müssen. Jede Woche ergeben sich dafür durch die Forschung neue Chancen. Unsere Aufgabe ist es, umzusetzen, was für die Lernenden sinnvoll ist.“

Krtil und sein Team forschen in einem EdTech-Thinktank permanent an der Zukunft des Lernens. Im PINKTUM Talk informiert der KI-Experte und Gründer von Aric (das bedeutendste KI-Zentrum im Norden) regelmäßig Hunderte Interessenten über die jüngsten Entwicklungen in der KI-Szene.

Foto:v.l.n.r.: Joachim Pawlik CEO von PINKTUM und Alois Krtil CTO von PINKTUM / Bildrechte: Cécile Ash, Raimar von Wienskowski.

Quelle:Pink University GmbH

Caya erhält sechs Millionen Euro frisches Kapital

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Das Berliner Start-up Caya (www.caya.com) sichert sich im Rahmen einer Venture Round sechs Millionen Euro. Die Finanzierungsrunde wird angeführt von neosfer, dem Frühphaseninvestor der Commerzbank-Gruppe, sowie von den bereits bestehenden Investoren Müller Medien und IBB Ventures. Darüber hinaus investieren Dutch Founders Fund, HV Capital und einige Business Angels, darunter Christian Oldendorff, erneut in Caya.

Das Unternehmen Caya wurde 2017 gegründet und unterstützt kleine sowie mittelständische Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse zu automatisieren. Dazu digitalisiert der Dienstleister die eingehende Briefpost seiner Kunden, reichert sie mit zusätzlichen Informationen an und stellt sie in einer cloudbasierten Dokumenten-Management-Software zur kollaborativen Zusammenarbeit oder automatisierten Weiterverarbeitung zur Verfügung.

Um die weitere Geschäftsentwicklung zu finanzieren, sammelte das Unternehmen sechs Millionen Euro ein, die in die Produktentwicklung sowie insbesondere in die Operational Excellence und Servicequalität investiert werden sollen. Das Investment setzt sich aus frischem Kapital sowie Convertible Loans, die im Rahmen der Finanzierungsrunde gewandelt wurden, zusammen.

Alexander Schneekloth, Geschäftsführer der Caya GmbH, betont: „Wir freuen uns sehr über das nachhaltige Vertrauen unserer Investoren und den positiven Verlauf der Finanzierungsrunde. 2022 sind wir um 120 % gewachsen und erwirtschaften derzeit fünf Millionen Euro Jahresumsatz. Dieser positive Geschäftsverlauf gründet vor allem darin, dass wir mit der smarten Kombination aus digitalem Posteingang – also dem Scannen der täglichen Eingangspost – und Dokumentenmanagement alleine 2022 über 1.500 neue Unternehmenskunden von Caya überzeugen konnten. Diesen Erfolg wollen wir weiter ausbauen und im kommenden Jahr erstmals profitabel werden.“

Julian Bürklein, Senior Investment Manager bei neosfer, sagt: „Die intelligente und einfache Software von Caya löst ein weitverbreitetes Problem für kleine und mittelständische Unternehmen. Über unser Investment in Caya wird es den Kunden der Commerzbank ermöglicht, ihr Dokumentenmanagement und ihre Post zu digitalisieren.“

Kerstin Zimmer, Beteiligungsmanagerin bei Müller Medien, ergänzt: „Caya konnte im Jahr 2022 mehr als 1.500 Unternehmen aus dem Mittelstand von sich überzeugen, was keine Selbstverständlichkeit ist. Mit einem solch starken Wachstum hat das Unternehmen seinen Product-Market-Fit bewiesen. Diese Leistung hat uns wirklich beeindruckt und wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Zukunft mit Caya.“

„Das Management von Caya hat die Zeichen der Zeit erkannt und agiert mit wirtschaftlicher Vernunft, so wie es die jeweils aktuelle Marktlage erfordert. Dies belegen auch das Ergebnis aus dem Vorjahr und die finanziell solide Situation des Unternehmens. Die Stärke, bereits nächstes Jahr profitabel zu werden, haben nicht viele Unternehmen“, so Tobias Schimmelpfennig, Senior Investment Manager bei IBB Ventures, abschließend.

Foto:Alexander Schneekloth

Quelle:Caya GmbH

DUH sieht in Heizungseinigung "Tiefpunkt für die Klimapolitik"

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Deutsche Umwelthilfe, über dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Umwelthilfe hat die Einigung der Ampelregierung zum umstrittenen Heizungsgesetz scharf kritisiert. „Dieses Gebäudeenergiegesetz ist kein Meilenstein, sondern ein Tiefpunkt für die Klimapolitik dieser Bundesregierung“, sagte Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH).

„Am schwersten wiegt, dass die Wärmewende bei Bestandsgebäuden auf einen Zeitpunkt nach 2028 und damit auf eine nächste Regierung verschoben wird und das sogar bei einem großen Teil der Neubauten, wo es besonders einfach umsetzbar ist. Das ist klimapolitischer Irrsinn“, kritisierte Metz. „Darüber hinaus wird das Märchen von wasserstofffähigen Gasheizungen aufrechterhalten und die klima- und umweltschädliche Verbrennung von Holz ermöglicht.“ Gasheizungen könnten sogar bis 2045 mit fossilem Gas betrieben werden, „wenn Sie nur einen Sticker `H2-Ready` tragen“, kritisierte die DUH-Geschäftsführerin.

Die Einigung trage die Handschrift der FDP, die sich an entscheidenden Punkten durchgesetzt habe. Der Klimaschutz bleibt dabei auf der Strecke und Verbraucher würden „weiterhin mit dem Risiko hoher Energiekosten ihrer Gasheizungen alleine gelassen“, so Metz. „Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages auf, dieses Gesetz mit diesen katastrophalen Folgen abzulehnen.“


Foto: Deutsche Umwelthilfe, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Habeck zeigt sich zufrieden mit Einigung zum Heizungsgesetz

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Robert Habeck am 07.06.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat sich zufrieden gezeigt mit dem Verhandlungsergebnis zum umstrittenen Heizungsgesetz. „Das Gebäudeenergiegesetz kommt, der Kern ist gewahrt“, sagte Habeck am Dienstag.

Das sei wichtig für die Planungssicherheit. „Die Wärmewende ist praktikabel, Klimaschutz wird konkret, das klare Signal für den Umstieg auf klimafreundliches Heizen wird gesetzt. Dabei geben wir den Menschen mehr Zeit und verzahnen die kommunale Wärmeplanung besser mit dem Gebäudeenergiegesetz.“ Die Koalitionseinigung sieht unter anderem vor, dass außerhalb von Neubaugebieten die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beim Heizungstausch noch nicht gelten sollen, solange noch keine kommunale Wärmeplanung vorliegt.

Neue Gasheizungen bleiben demnach erlaubt, sie müssten ab 2024 allerdings „auf Wasserstoff umrüstbar“ sein. Auch Holz- und Pelletheizungen sollen eingesetzt werden können. „Insgesamt gibt die Einigung die Chance, die Debatte zu befrieden und den gesellschaftlichen Rückhalt für Klimaschutz zu stärken“, sagte Habeck. „Dass sich in den intensiven Verhandlungen alle Seiten bewegen mussten, gehört dazu. Das war wichtig, um die Handlungsfähigkeit der Regierung herzustellen.“

Das Gebäudeenergiegesetz werde nun aufgesetzt mit dem Ziel, es vor der Sommerpause zu verabschieden. „Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die Wärmewende erreicht“, sagte der Wirtschaftsminister.


Foto: Robert Habeck am 07.06.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dax legt zu – US-Inflationsrate geht deutlich zurück

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Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Am Dienstag hat der Dax nach einem freundlichen Start zum Mittag einen Teil seiner Gewinne eingebüßt, zum Nachmittag jedoch wieder aufgedreht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 16.231 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Wie am Dienstag bekannt wurde, hat der Anstieg der US-Verbraucherpreise im Mai erneut an Fahrt verloren. Die Inflationsrate sank von 4,9 Prozent im April auf nunmehr 4,0 Prozent, wie aus einer Mitteilung der US-Statistikbehörde hervorgeht. „Damit ist die Teuerung auf einem Zweijahrestief angekommen“, kommentierte Analyst Konstantin Oldenburger von CMC Markets den Handel. „Die bisherigen Zinserhöhungen der Fed zeigen also definitiv ihre Wirkung, auch wenn hierfür noch andere Faktoren entscheidend waren.“ Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagnachmittag stärker. Ein Euro kostete 1,0799 US-Dollar (0,39 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9260 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 74,34 US-Dollar, das waren 3,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Gasheizungsverbot wohl faktisch um Jahre verschoben

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das ursprünglich geplante Verbot neuer Gasheizungen wird faktisch wohl um mehrere Jahre verschoben. Solange noch keine kommunale Wärmeplanung vorliege, sollen außerhalb von Neubaugebieten die Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) beim Heizungstausch noch nicht gelten, wie aus einer gemeinsamen Erklärung der Fraktionsspitzen vom Dienstagnachmittag hervorgeht.

FDP-Fraktionschef Christian Dürr nannte das Jahr 2028 als Termin. „Zuerst wird der Staat etwas machen müssen“, sagte Dürr. Neue Gasheizungen müssten ab 2024 allerdings „auf Wasserstoff umrüstbar“ sein. Das gelte auch für Neubauten außerhalb von Neubaugebieten.

Auch Holz- und Pelletheizungen sollen eingesetzt werden können. Die entsprechende Novelle des Gebäudeenergiegesetzes soll noch diese Woche im Bundestag in erster Lesung beraten werden, angestrebt wird nun von allen Ampel-Partnern eine Verabschiedung noch vor der Sommerpause. Ursprünglich sollte der Einbau neuer Gas- und Ölheizungen bereits ab 1. Januar 2024 verboten werden, die Kommunen sollten ihre langfristigen Pläne erst später festlegen müssen. Das Gesetz für die kommunale Wärmeplanung soll nun auch schon zum 1. Januar 2024 in Kraft treten.

Sobald ein solcher Plan vorliegt, soll der Einbau neuer Gasheizungen weiterhin erlaubt sein, allerdings unter bestimmten Bedingungen, je nachdem welche Planung die Kommune hat: Bei einem „klimaneutralen Gasnetz“ bleiben auf Wasserstoff umrüstbare Gasheizungen erlaubt, in anderen Gasnetzen nur solche Heizungen, die mit mindestens 65 Prozent Biomasse oder Wasserstoff betrieben werden.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

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Linke geißelt Erhöhung der Krankenkassenbeiträge

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Linken-Parteizentrale, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Linken-Chefin Janine Wissler hat kritisiert, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) die Beiträge für die Krankenkassen erhöhen will. „Die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge ist ein völlig falscher Schritt“, sagte Wissler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

„Milliardenlöcher werden in dieser Regierung nicht durch eine stärkere Belastung von Vermögen und Supergehältern gestopft, sondern mit ständiger Mehrbelastung der breiten Mehrheit.“ Wissler forderte, Menschen mit einem Einkommen unter 6.300 Euro zu entlasten und Besserverdiener bei den Beiträgen zu belasten. „Lauterbach belastet die arbeitende Bevölkerung und wälzt die Kosten auf sie ab“, sagte sie. Der Sozialverband Deutschland wirft dem Gesundheitsminister vor, seiner Verantwortung nicht nachzukommen: „Das Gesundheitsministerium hatte den gesetzlichen Auftrag, bis Ende Mai 2023 Empfehlungen für eine stabile, verlässliche und solidarische Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung vorzulegen. Dem ist das BMG bisher nicht nachgekommen“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Statt die Beiträge für Versicherte zu erhöhen, solle Finanzminister Christian Lindner (FDP) lieber den Bundeszuschuss aus Steuermitteln entsprechend erhöhen, sagte Engelmeier. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hatte am Dienstag angekündigt, dass die Beiträge für die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) wegen eines drohenden Milliardenlochs im Jahr 2024 erneut steigen.


Foto: Linken-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

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