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Bundesregierung bestätigt Essensrationierung der UN in Afghanistan

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Vereinte Nationen, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die humanitäre Krise in Afghanistan spitzt sich weiter zu. Vor wenigen Wochen mahnte das World Food Programme (WFP) der Vereinten Nationen, das Risiko für eine Hungersnot sei „so hoch wie noch nie“ in den vergangenen 25 Jahren.

Zugleich würden finanzielle Engpässe die Möglichkeiten für humanitäre Hilfe einschränken und dadurch Rationskürzungen für Menschen in Afghanistan drohen. Die Bundesregierung hat die Befürchtungen nun bestätigt. Dies geht aus der Antwort des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) auf eine schriftliche Anfrage des CDU-Abgeordneten Detlef Seif hervor, über die „Business Insider“ berichtet. „Das WFP weist auch 2023 in zahlreichen humanitären Kontexten auf die Notwendigkeit von Rationskürzungen aufgrund von Finanzierungsengpässen hin“, so das von Svenja Schulze (SPD) geführte Ministerium.

Die Humanitarian Response Plans der Vereinten Nationen seien weltweit unterfinanziert. In Afghanistan komme erschwerend hinzu, dass der humanitäre Zugang durch Beschäftigungsverbote für afghanische Frauen in Nichtregierungsorganisationen (NGO) und in Organisationen der Vereinten Nationen durch die Taliban erschwert werde. Auf Seifs Frage, was die Bundesregierung gegen die Engpässe tue, antwortet das BMZ unkonkret: Die Bundesregierung setze sich im Kreis der internationalen Geber „mit Nachdruck für eine Reduzierung der internationalen Finanzierungsengpässe ein“. Wie es scheint, wird allerdings auch Deutschland im Jahr 2023 weniger Geld zur Verfügung stellen.

Das BMZ hat laut Angaben im vergangenen Jahr noch 45 Millionen Euro für die Umsetzung von Resilienzmaßnahmen im Rahmen des WFP-Länderstrategieplans für Afghanistan zur Verfügung gestellt. Für das Jahr 2023 sei hierfür nur noch ein Beitrag von 15 Millionen Euro vorgesehen. Das Auswärtige Amt hat im vergangenen Jahr humanitäre Hilfsmaßnahmen des WFP in Afghanistan und der Region mit 125,25 Millionen Euro unterstützt. Für 2023 seien zudem fünf Millionen Euro an Barmitteln zur Verfügung gestellt worden.

Eine weitere finanzielle Unterstützung wird laut Angaben geprüft.


Foto: Vereinte Nationen, über dts Nachrichtenagentur

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SPD mahnt CDU zu klarer Abgrenzung von AfD

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CDU-Logo, über dts NachrichtenagenturBerlin/Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – In der SPD wachsen Zweifel, ob die CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD tatsächlich so kategorisch ablehnt wie von der Parteispitze vorgegeben. Hintergrund ist, dass im Landtag von Sachsen-Anhalt ein führender CDU-Abgeordneter versucht haben soll, Mehrheiten mithilfe der AfD zu schaffen.

„Die Brandmauer gegen rechts muss stehen – immer und überall. Was wir hier erfahren, muss umgehend aufgearbeitet und bundesweit ans Licht der Öffentlichkeit“, sagte Katja Mast, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Bundestag, dem „Spiegel“. In Magdeburg soll CDU-Fraktionsvize Frank Bommersbach angeblich einen führenden AfD-Politiker am Rande einer Landtagssitzung gefragt haben, ob dessen Fraktion bei einer nahenden Abstimmung mit ein paar Ja-Stimmen aushelfen könne. Bommersbach dementiert, von der AfD kommen laut „Volksstimme“ Bestätigungen für diese Darstellung.

Merz müsse „umgehend reagieren“, fordert Mast. „Es kann nicht sein, dass in Berlin die Abgrenzung mit starken Worten vertreten wird und sie ein paar Hundert Kilometer weiter wieder infrage gestellt wird.“ Es sei eine Gefahr, wenn die CDU insgesamt nicht zur Brandmauer stehe. Merz hatte jüngst bekräftigt, die CDU werde nicht mit der AfD zusammenarbeiten.

Allerdings scheinen längst nicht alle Unionsmitglieder diese Position zu teilen.


Foto: CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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Amthor für Asylverfahren an EU-Außengrenze auch für Familien

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Flüchtlingslager, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor spricht sich dafür aus, im Zuge des sogenannten Asylkompromisses zunächst auch Familien mit Kindern an der EU-Außengrenze festzuhalten, um dort die Asylverfahren durchzuführen. „Das ist ein Ja in der Gestalt, dass wir sagen, wir können dieses Außengrenzenverfahren natürlich im Einklang mit der Menschenrechtskonvention, mit europäischem Recht und natürlich erst recht mit deutschem, nationalem Verfassungsrecht lösen“, sagte er den Sendern RTL und ntv.

Es wäre „ambitionslos“, wenn man glaube, das seien „per se menschenunwürdige Bedingungen“ an der Außengrenze, so Amthor. „Nein, es ist das erklärte Ziel der Innenminister der Europäischen Union, ein Außengrenzverfahren einzuführen im Einklang mit dem europäischen Recht und das ist möglich“, fügte er hinzu. Man könne nicht einreisen, „wie man möchte“ in die Europäische Union, sondern man brauche dafür eine „Bleibeperspektive, einen Bleibegrund“. Dafür reiche es nicht, einen Asylantrag zu stellen, sondern der müsse auf „Plausibilität“ geprüft werden, so der CDU-Politiker.

Den Begriff „Internierungslager“ für die Auffanglager an der Außengrenze lehnt Amthor ab. „Der Begriff der Haft, Internierungslager, alles andere, was dort verwendet wird, das entspricht doch nicht der Realität.“ Es gehe doch nicht darum, „ein zweites Moria“ an den Grenzen der Europäischen Union zu errichten, sondern es gehe darum, „geordnete Verfahren“ vorzunehmen.


Foto: Flüchtlingslager, über dts Nachrichtenagentur

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Mehr als doppelt so viele Studenten wie Auszubildende in Deutschland

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Studenten in einer Bibliothek, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als doppelt so viele Studenten wie Auszubildende. Im Jahr 2021 kamen auf zehn Studierende 4,3 Auszubildende, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

1950 war das Verhältnis im früheren Bundesgebiet noch ein völlig anderes: Auf zehn Studierende kamen 75,5 Auszubildende. 971.000 Menschen machten damals eine Ausbildung (2021: 1,3 Millionen), wohingegen nur 129.000 Personen für ein Studium eingeschrieben waren (2021: 2,9 Millionen). Die steigende Bedeutung akademischer Bildung wird auch am wachsenden Anteil der Abiturienten sichtbar: Verfügten im Jahr 1960 etwa 6,1 Prozent der 19- bis 21-Jährigen über die Hochschulreife, lag die Studienberechtigtenquote 2020 bei 46,8 Prozent. Durch die Rückkehr zum neunjährigen Bildungsgang an Gymnasien in Niedersachsen im Schuljahr 2019/2020 und dem damit unvollständigen Abiturjahrgang gab es im Jahr 2020 jedoch ausnahmsweise weniger Studienberechtigte als in den Vorjahren, so die Statistiker.

Ein erklärtes Ziel der Bildungspolitik war es, die Durchlässigkeit des Bildungssystems zu erhöhen. Dafür wurde das traditionelle dreigliedrige Schulsystem um neue Schularten wie Gesamtschulen und andere Schularten mit mehreren Bildungsgängen erweitert, was sich in einer deutlich veränderten Schullandschaft niederschlägt. Während 1960 noch 24,6 Prozent der Schüler im Sekundarbereich der allgemeinbildenden Schulen das Gymnasium besuchten, waren es 2021 bereits 44,0 Prozent. Gleichzeitig ist die Bedeutung der Hauptschule, die bis in die 1970er-Jahre die wichtigste Schulform war, stetig zurückgegangen.

Nahm sie 1960 noch knapp zwei Drittel (61,9 Prozent) aller Schüler in weiterführenden Schulen (Sekundarbereich I und II) auf, besuchten 2021 nur noch 6,4 Prozent eine Hauptschule. 1970 verließ mit 18,9 Prozent noch fast ein Fünftel die Schule ohne Hauptschulabschluss, 2021 lag dieser Anteil nur noch bei 6,2 Prozent. Auch der Anteil der Absolvierenden mit Hauptschulabschluss sank deutlich, von 48,7 Prozent auf 15,9 Prozent. Dagegen wurden höhere Abschlüsse zunehmend häufiger erworben: 2021 erreichten 43,5 Prozent der Absolvierenden den mittleren Abschluss (früher Realschulabschluss) gegenüber 20,9 Prozent im Jahr 1970.

Die Allgemeine Hochschulreife bzw. die Fachhochschulreife erlangten im Jahr 2021 mit 34,4 Prozent der Absolvierenden ein dreimal so hoher Anteil wie im Jahr 1970 mit 11,5 Prozent, so Destatis. Zudem hat sich die Zahl der Privatschulen in Deutschland vervielfacht. Gab es im früheren Bundesgebiet im Jahr 1950 nur 741 Privatschulen, so lag deren Zahl 2021 in Deutschland bereits bei 3757. Fast ein Zehntel (9,3 Prozent) der Kinder und Jugendlichen, welche 2021 allgemeinbildende Schulen besuchten, gingen mittlerweile auf Privatschulen. 1950 lag der Anteil im früheren Bundesgebiet noch bei 1,9 Prozent.

Viele Jahre war die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen größer als das Angebot, mittlerweile wird es jedoch für Ausbildungsbetriebe zunehmend schwieriger, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen; zum einen, da wegen der demografischen Entwicklung weniger junge Menschen die Schule verlassen, zum anderen, da vielen wohl ein Studium attraktiver erscheint. In den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik war die Zahl der Auszubildenden fast ununterbrochen gestiegen: von 970.900 im Jahr 1950 auf 1.831.500 im Jahr 1985. Seit diesem historischen Höchststand ist sie überwiegend rückläufig. Zum Jahresende 2021 befanden sich 1.255.400 Personen in der dualen Berufsausbildung.

Das waren 14,0 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor und sogar 31,5 Prozent weniger als 1985, so das Bundesamt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in den vergangenen zehn Jahren ebenfalls fast kontinuierlich zurückgegangen: 2021 hatten 466.200 Menschen einen Ausbildungsvertrag neu abgeschlossen. Das waren 16,9 Prozent weniger als vor zehn Jahren (2011: 561.100 Neuverträge). Dies lässt sich nur teilweise mit dem Rückgang der Zahl junger Menschen zwischen 15 und 24 Jahren erklären, die im selben Zeitraum lediglich um sechs Prozent sank.

Der Strukturwandel hat über die Jahrzehnte nicht nur zu einem Rückgang der beruflichen Ausbildung geführt, auch die Verteilung der Auszubildenden auf die verschiedenen Berufe hat sich erheblich verändert. Während 1950 bei den männlichen Auszubildenden die angehenden Maurer, Tischler und Maler dominierten, stehen heute die künftigen Kraftfahrzeugmechatroniker, Fachinformatiker und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik an vorderster Stelle. Bei den weiblichen Auszubildenden haben sich die früher am stärksten besetzen Ausbildungsberufe von der Einzelhandelskauffrau, der Damenschneiderin und der Industriekauffrau weiter in den Dienstleistungsbereich (z.B. Kauffrau für Büromanagement, medizinische Fachangestellte und zahnmedizinische Fachangestellte) verlagert. Eine der auffälligsten Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte betrifft die immer stärkere Bildungsbeteiligung von Frauen und Mädchen. 247.300 Frauen nahmen 2021 ein Studium auf. Damit stellen sie inzwischen mehr als die Hälfte der Studienanfänger im ersten Hochschulsemester (52,4 Prozent), 1950 lag ihr Anteil lediglich bei 18,5 Prozent. Unter den Abiturienten ist der Frauenanteil ebenfalls angestiegen: Während 1950 lediglich 32,8 Prozent der Absolventen mit allgemeiner Hochschulreife und Fachhochschulreife an allgemeinbildenden Schulen weiblich waren, betrug der Frauenanteil 2021 bereits 55,3 Prozent. Die veränderten Rollenbilder haben sich auch im Besuch der weiterführenden Schule niedergeschlagen.

Bei den Gymnasien betrug der Frauenanteil 1950 nur 40,8 Prozent, inzwischen sind es knapp 53 Prozent. Unter den Auszubildenden ist der Frauenanteil ebenfalls gestiegen, wenn auch nach wie vor deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufsausbildung im dualen System machen. Im Jahr 2021 lag der Anteil an weiblichen Azubis bei 34,5 Prozent, 1950 hatte der Frauenanteil unter den Auszubildenden bei 24,9 Prozent gelegen, so die Behörde.


Foto: Studenten in einer Bibliothek, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Gewinner:innen der Investor Days Thüringen 2023 stehen fest

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Pitch Day bei den Investor Days Thüringen 2023
14.06.2023 Erfurt: Pitch Day bei den Investor Days Thüringen 2023. Foto: Thomas Müller

Von BioTech über VR- und Automatisierungslösungen bis hin zu Greentech – am heutigen Pitch Day der Investor Days Thüringen wurden 32 Zukunftstechnologien von Startups in Erfurt vorgestellt. Die überzeugendsten fünf Startup-Projekte wurden mit Preisen ausgezeichnet. Darüber hinaus konnten die Gründer:innen zahlreiche Gespräche mit Investor: innen führen und ihre Netzwerke erweitern.

Als eine der größten Startup-Veranstaltungen Deutschlands bringen die Investor Days Thüringen jährlich Akteur:innen des Innovationsökosystems, Startups, Wachstumsunternehmen, Investor:innen und Industrie zusammen, um Innovationen voranzutreiben.

Am 14. Juni 2023 eröffneten Olga Röder und Andreas Sonnefeld von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) die 8. Auflage der Veranstaltung im Steigerwaldstadion in Erfurt und führten die Gäste durch den Tag. Anschließend wurden die Anwesenden von Christiane Kilian, Vorständin der STIFT, und Kevin Reeder, Geschäftsführer der bm|t beteiligungsmanagement thüringen gmbh, zur gemeinsamen Veranstaltung begrüßt. Daraufhin richtete sich Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee mit einem Grußwort an das Publikum.

„Gründerinnen und Gründer aus Thüringen sind im jährlichen Ranking der deutschen TOP-50-Start- ups regelmäßig vertreten“, verwies der Minister auf die Erfolge des Freistaats als Gründerland. So haben es seit 2017 insgesamt elf Start-ups aus dem Freistaat in diese Spitzengruppe geschafft. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass das Land ein breites Förder- und Finanzierungsinstrumentarium für Existenzgründungen und Start-ups anbiete: „Thüringen verfügt über beste Rahmenbedingungen, um gute Geschäftsideen schnell zur Marktfähigkeit zu bringen“, sagte Tiefensee. Er verwies dabei insbesondere auf die bm-t als Beteiligungsgesellschaft des Landes, die nach einer Analyse von startupdetector.de mit zu den aktivsten öffentlichen Kapitalgebern für Gründer in Deutschland zähle. Daneben sei mit den „Investor Days Thüringen“ ein inzwischen auch international erfolgreiches Präsentationsformat entstanden, über das Gründerinnen und Gründer schnell und effektiv Risikokapital für ihre Unternehmen einwerben könnten.

Auch in diesem Jahr zogen die Investor Days Thüringen großes Interesse auf sich. Rund 70 Pitch- Bewerbungen aus ganz Deutschland, Belgien, Österreich, Dänemark und der Schweiz sind dieses Jahr eingegangen. Aus den Bewerbungen wurden schließlich 20 Startups ausgewählt, die am heutigen Pitch Day ihre Innovationen auf der großen Bühne präsentieren durften. Dabei war das Spektrum an Themen und Branchen wie gewohnt breit: MedTech, BioTech, GreenTech, Sicherheits- und Automatisierungstechnik, Virtual Reality, SpaceTech, KI-Lösungen und vieles mehr. Unter den Pitchern präsentierten sich auch fünf erfolgversprechende Startups aus dem Thuringian Regional Innovation Program (TRIP). Als Accelerator-Programm des Freistaats bringt TRIP jedes Jahr seine Teilnehmenden mit voller Geschwindigkeit zur Investment Readyness und schafft eine fundierte Basis für den Markteintritt.

Die Pitches wurden in zwei Blöcken abgehalten. Dazwischen bot die Veranstaltung viel Raum für Erfahrungsaustausch, Inspiration und Netzwerken. Außerdem konnten die Gäste und Investor:innen in der angrenzenden Innovationsarena die 20 Pitchprojekte sowie 12 weitere Startup-Innovationen an deren Ständen entdecken und sich mit den Gründer:innen austauschen.

Darüber hinaus gab es spannende Impulse rund um das Thema Smart Manufacturing sowie Mut zur Innovation und den Startup Spirit in Israel. Im Anschluss erzählte Martha Wenzel, Mitgründerin der E-Terry GmbH, von der Geschichte ihres Startups nach dem Pitch auf der Bühne der Investor Days Thüringen 2020 und welchen Weg E-Terry heute geht, um nachhaltig an der Erfolgsgeschichte des Unternehmens zu arbeiten.
Applaus für die Pitch-Gewinner:innen!

Die Verleihung der Pitch Awards stellte ein Highlight der Veranstaltung dar. Zur Würdigung der überzeugendsten Pitches wählten die Jury aus Investor:innen sowie das Publikum in einer Live- Abstimmung insgesamt 5 Gewinner:innen aus. Herzliche Glückwünsche gehen an:

Preis der STIFT & bm|t: Xsight Optics GmbH
Geldpreis: € 3.000
Preis von EY: openUC2 GmbH
Sachpreis: € 2.000 Beratungsleistungen
Preis der LeoBlu Patentanwälte: plasmotion GmbH
Sachpreis: € 2.500 Beratungsleistungen
Preis der GRÜNDELPARTNER Rechtsberatung: Valoon
Sachpreis: € 1.500 Beratungsleistungen
Publikumspreis der Apropro Haarbeck: FreeMOM
Sachpreis: € 1.500 Beratungsleistungen

Der zweite Eventtag im Egapark in Erfurt steht ganz im Zeichen des Austausches zwischen Investor:innen und Thüringer Wachstumsunternehmen. Unter dem Motto „Invest beyond the crowd“ präsentieren sich 19 ausgewählte Wachstumsunternehmen einer exklusiven Runde aus Investor:innen. Die Pitches der Unternehmen bieten die Grundlage für einen spannenden Austausch über zukunftsweisende Technologien und erlauben es den Investor:innen, ihre Investmentchancen zu nutzen. Der Tag ermöglicht zudem ausreichend Freiraum zum Netzwerken.

Bild:Copyright: Thomas Müller

Quelle Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT)

Lingerie-Startup Buttz produziert 
Unterwäsche ohne Nähte und Zettelchen

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buttz

Minimalistisches Design, innovative Fasern und ikonische Farben: Das Unterwäsche-Startup Buttz schneidet nicht ein, schmeichelt der Haut und sorgt für gute Laune. Für die erste Kollektion von Buttz, setzt die Gründerin und Multiunternehmerin Toyah Diebel auf zeitlose Basic-Styles, die jede extreme Bewegung mitmachen – ob Kickboxen, Poledance oder Fallschirmspringen.

Mit High Elastics, Hipster und Tangster umfasst die erste Kollektion von Buttz drei verschiedene Modelle in den Größen XS bis XXXL. Neben den Everyday-Panties gibt es den Period Keeper für alle, die auf der Suche nach bequemer Periodenunterwäsche sind. Das Design und die Stoffauswahl sind bewusst zurückhaltend und unangestrengt. Dafür sorgen knallige Farben wie Blazing Orange, Purple Haze, Laser Pink, Fizzy Blue oder Space Black für ein optisches Statement.

Die Kollektion kommt ganz ohne Stickereien, Rüschen und Schleifchen aus, setzt dafür auf viel Halt und Komfort für ihre Trägerinnen. Genau das war Gründerin Toyah Diebel wichtig: “Es gibt zwar ein großes Angebot an Unterwäsche, aber ich selbst war nie richtig glücklich damit. Irgendwo hat es immer gekniffen, gezwickt oder es gab schlichtweg keinen Halt. So kam mir die Idee, selbst ein Unterwäschelabel zu gründen. Und jetzt ist Buttz für alle mit Hintern da.”

Buttz goes Slow Fashion. Das Label verzichtet auf ständig wechselnde Kollektionen, um eine Überproduktion und deren Umweltfolgen zu vermeiden. Für die Produktion der Kollektion werden u.a. die pflanzliche Faser Modal oder recyceltes Nylon zu Stoffen verarbeitet, die langlebig sind und der Umwelt so wenig wie möglich schaden. Für die Produktion wird ausschließlich mit GOTS-zertifizierten und ÖKO-TEX-zertifizierten Materialien gearbeitet, auch die Produktionsstätte ist GOTS-zertifiziert.

Die neue Kollektion von Buttz ist ab sofort online unter www.buttz.de erhältlich. Geplant ist auch Buttz im stationären Handel zu führen sowie die Eröffnung eines Pop-Up-Stores zum Ende des Jahres.

Bild: Copyright: Buttz/PR

Quelle macheete | agentur für pr+digitales

Deutsche Krebshilfe fordert mehr Hautkrebsprävention

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Sonnenbaden auf einer Wiese, über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund steigender Hautkrebsfälle in Deutschland fordert die Deutsche Krebshilfe mehr Prävention und strengere Regeln zur Risikominimierung. Die Bundesregierung müsse bei „notwendigen Klimaanpassungsmaßnahmen den Schutz vor UV-Strahlung ebenso in den Blick nehmen wie den vor Hitze“, sagte Vorstandsvorsitzender Gerd Nettekoven dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Zudem fordert die Deutsche Krebshilfe gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention zum Schutz vor Hautkrebs ein Solariennutzungsverbot zu rein kosmetischen Zwecken“, sagte er weiter. Nettekoven wies auch auf die Verantwortung der Kultusministerien hin. Demnach müsse „die Aufklärung über richtiges Verhalten in der Sonne ein fester Bestandteil des Lehrplans und somit des Unterrichts“ sein, fordert er. Ziel sei es dabei, dass gesunde Verhaltensweisen selbstverständlich und alltäglich würden. „Dies bedeutet beispielsweise für die Hautkrebsprävention, dass UV-Schutz verständlich und altersgerecht vermittelt wird und auch Spaß macht.“


Foto: Sonnenbaden auf einer Wiese, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

It´s tea time – die Nature Basics Bio Tees

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Nature Basics Bio Tees

Zeit für eine Tasse Tee.
Ganz gleich ob er uns mit wohltuender Wärme versorgt oder eisgekühlt erfrischt, eine Tasse Tee tut unserem Körper und unserem Wohlbefinden gut. Die fünf neuen Bio Tees von Nature Basics bieten eine besondere Vielfalt von ayurvedisch speziell abgestimmten Kräutertees bis hin zu verwöhnenden Kräutertees. Alle Sorten wurden sorgfältig ausgewählt, um unsere jeweiligen Bedürfnisse zu erfüllen. Ob Balance, Energie tanken oder sich einfach nur eine Auszeit vom Alltag nehmen, bei den Nature Basics Bio Tees ist für jeden Geschmack und jede Stimmung das perfekte Getränk dabei.

A tea a day for a balanced way.

Die Sorten der Nature Basics Bio Tees

# Bio Kapha Tee Der ayurvedische Kapha Tee bringt mit seinen würzig-scharfen Kräutern Energie und Schwung in den Alltag von Kapha Typen. Aus Ingwer, schwarzem Pfeffer, Fenchel und Brombeerblättern.
# Bio Vatawala Tee Der ayurvedische Vatawala Tee sorgt durch die harmonisierenden Aromen und Gewürze für eine beruhigende Wirkung des Vata Doshas. Aus Ingwer, Süßholzwurzel und Anis.
# Bio Pitta Tee Der ayurvedische Pitta Tee hilft Pitta Typen, die Balance wieder zu finden und zur Ruhe zu kommen. Aus Lemongras, Minze und Brombeerblättern.
# Bio Erholungstee Die wohltuenden Kräuter wirken entspannend und helfen dem Körper und Geist, neue Kraft zu tanken. Aus Lindenblüten, Anis und Fenchel.
# Bio Warmgefühl Tee Die feurig-würzige Mischung sorgt an kalten Tagen für eine wohlige, innere Wärme. Aus Ingwer, Zimtstangen und schwarzem Pfeffer.

Nature Basics Bio Tees

In jedem Tee befinden sich 25 Pyramidenbeutel. Alle Tees sind in Deutschland hergestellt, laborgeprüft, vegan und Bio-zertifiziert.

Rezeptidee: Erfrischender Bio-Eistee für heisse Sommertage

# Tee nach Wahl aufgiessen, anschliessend abkühlen lassen.
# Tee über Crushed-Ice giessen, Bio-Zitronen- und Orangenschreiben hinzufügen.
# Für mehr Süße einen Schuss Dattelsirup hinzufügen.
# Mit frischer Minze dekorieren.

Et Voilá! Fertig ist der leckere, selbstgemachte Bio-Eistee.

Die Bio Tees von Nature Basics sind online unter naturebasics.de erhältlich. Sie kosten 16,95 € pro Sorte.

Quelle Sonja Berger Public Relations

Bildungswissenschaftler erwartet "Revolution" auf dem Arbeitsmarkt

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Alte und junge Frau sitzen am Strand, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bildungsforscher Klaus Hurrelmann erwartet angesichts des bevorstehenden Generationenwechsels eine „Revolution“ auf dem Arbeitsmarkt. „Die Babyboomer sind in Zeiten groß geworden, in denen der Beruf Dreh- und Angelpunkt für das Leben war“, sagte Hurrelmann dem „Stern“.

„Die haben die Arbeit höher gewertet und gewichtet als alles andere, auch als ihr privates Leben.“ Die junge Generation ticke angesichts vieler globaler Krisen anders. Wer heute jung sei, habe das Gefühl: Es ist nicht sicher, dass ich in 20 Jahren noch entspannt leben kann, von der Arbeit ganz zu schweigen. „Wenn dann ein Unternehmen kommt und sagt: `Du musst dich jetzt voll verausgaben`, dann sagen die jungen Menschen: `Nein, doch nicht mit diesen Erfahrungen im Rücken und diesen Ängsten vor mir. Ich will doch auch leben.`“ Das bedeute für die junge Generation etwa, in Teilzeit zu arbeiten und Sabbaticals oder Elternzeit zu nehmen.

Sie würden ein wertschätzendes Betriebsklima und einen sinnvollen Job wollen. „Ältere Menschen sagen: `Die wollen nicht mehr arbeiten.` Die Gen Z sagt: `Doch, wollen wir, aber nicht zu den Konditionen, zu denen ihr gearbeitet habt`“, so Hurrelmann. „Wenn alle Rahmenbedingungen so bleiben wie im Moment, also zum Beispiel keine große Wirtschaftskrise dazwischenkommt, dann werden die jungen Leute deshalb ganz schön starken Einfluss darauf nehmen, wie in Zukunft gearbeitet wird. Das bedeutet eine Revolution auf dem Arbeitsmarkt.“

Die Generation der sogenannten „Babyboomer“, die rund 13 Millionen Menschen in Deutschland umfasst, geht bald in Rente. Mit der „Generation Z“ kommen auf dem Arbeitsmarkt rund 8,5 Millionen junge Leute nach.


Foto: Alte und junge Frau sitzen am Strand, über dts Nachrichtenagentur

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Mehr deutsche Technik in russischen Waffen als bislang angenommen

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Fahne von Russland, über dts NachrichtenagenturKiew (dts Nachrichtenagentur) – Die Menge an westlichen High-Tech-Bauteilen in russischen Waffen ist offenbar größer als bisher angenommen. Das geht aus einem internen Papier des ukrainischen Präsidialamtes hervor, das an die G7-Staaten adressiert ist und über das der „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe) berichtet.

Bei dem Dokument handelt es sich um eine digitale Präsentation mit dem Titel „Stoppt den Raketenterror“. Darin werden Länder und Unternehmen benannt, über die westliches High-Tech-Equipment in die russische Rüstungsindustrie gelangt sein soll. Darunter sind auch Firmen aus Deutschland. „Um sein Ziel zu erreichen, baut Russland eine Lieferkette für wichtige Komponenten der Raketenproduktion auf“, heißt es in dem Papier.

Dazu zählten auch „Produkte von Firmen aus der freien Welt“. Konkret geht es dabei um sogenannte Dual-Use-Güter, die sich für zivile und militärische Zwecke gleichermaßen eignen.


Foto: Fahne von Russland, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts