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Ökostrom-Importe schließen großen Teil der AKW-Lücke

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Strommast, über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke wehrt sich die Bundesnetzagentur gegen Vorwürfe, Deutschland würde nun vor allem Atom- und Kohlestrom aus dem Ausland einkaufen. „Es kann günstiger sein, Strom zu importieren, als ihn teurer bei uns zu produzieren“, sagte Behördenpräsident Klaus Müller dem „Spiegel“.

Im Außenhandel komme es darauf an, welche Kraftwerke zur jeweiligen Stunde am preiswertesten liefern können. „Und das sind fast immer die Erneuerbaren“, so Müller. „Auch aus Frankreich, von wo zuletzt unter anderem billiger Solarstrom zu uns kommt.“ Die Importe würden somit die Großhandelspreise in Deutschland senken.

Der Netzagentur zufolge hat Deutschland im Mai netto gut 3,5 Terawattstunden Strom aus dem Ausland bezogen; das ist die Summe der Importe abzüglich der Exporte. Damit hat die Bundesrepublik im selben Monat gut neun Prozent ihres Stromverbrauchs mit ausländischer Hilfe gedeckt. Der Importsaldo lag deutlich höher als in den vergangenen Jahren. In der ersten Junihälfte blieben die Einfuhren auf hohem Niveau.

Beim importierten Strom im Mai handelte es sich laut der Denkfabrik Agora Energiewende zu 52 Prozent um erneuerbare Energie, zu 23 Prozent um Atom- und zu sieben Prozent um Kohlestrom. Das wichtigste Bezugsland war Frankreich, gefolgt von Dänemark und der Schweiz. Die Ökostromerzeugung in Europa profitiert derzeit unter anderem von den vielen Niederschlägen im ersten Quartal; sie steigern nun die Ausbeute der Wasserkraft, etwa in Norwegen und der Schweiz. Mit dem Atomausstieg am 15. April sind hierzulande jene drei Kraftwerke vom Netz gegangen, die – nach den erneuerbaren Energien – die niedrigsten Grenzkosten hatten, so bezeichnet man den Preis einer zusätzlich erzeugten Megawattstunde.

Dem weggefallenen Atomstrom stehe nun zu einem Teil ein niedrigerer Verbrauch gegenüber, zu einem anderen Teil zusätzliche Erzeugung durch neue Erneuerbare-Anlagen, sagte Philipp Godron von Agora. Zwar ragt die Höhe der Importe in diesem Frühjahr heraus, Deutschland musste jedoch schon in früheren Jahren im Mai und Juni importieren, die Windproduktion ist in den Wintermonaten stärker.


Foto: Strommast, über dts Nachrichtenagentur

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FDP will ohne Koalitionsaussage in nächste Bundestagswahl gehen

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FDP-Parteitag April 2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP will ohne Koalitionsaussage in die nächste Bundestagswahl gehen. Das sagte Parteichef und Bundesfinanzminister Christian Lindner der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagsausgabe).

Auf die Frage, ob er weiterhin der Meinung sei, eine Koalition sollte mit der Absicht antreten, gemeinsam wiedergewählt zu werden, sagte er zwar: „Ja, wenn man erfolgreich arbeitet und von den Menschen bestätigt wird, ändert man ja die Konstellation nicht ohne Not.“ Gleichzeitig erklärte er: „Klar ist aber auch, dass die FDP eigenständig in Wahlen geht und danach schaut, wo wir unsere Inhalte am besten einbringen können.“ Über die koalitionsinternen Auseinandersetzungen rund um das Heizungsgesetz sagte Lindner, die FDP insgesamt habe „Korrekturbedarf“ gesehen. Zum scharfen Ton in der Debatte, den etwa der FDP-Abgeordnete Frank Schäffler gesetzt hatte, sagte er: „Wenn ich alle Äußerungen der Grünen Jugend oder Abgeordneter anderer Fraktionen auf die Goldwaage legen würde, käme ich nicht zu meiner Arbeit. So sehe ich auch meine eigenen Leute.“

Den Zustand der Koalition hält er nicht für kritisch. „Ich weiß, dass manche Beobachter sich Rot-Grün wünschen. Die fühlen sich von uns gestört. Aber es gibt eben keine Mehrheit links oder rechts der FDP.“

Mit Blick auf den Haushaltsstreit erklärte Lindner, dass die Gespräche von ihm und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ressorts, die mit seinen Sparvorgaben nicht einverstanden waren, inzwischen abgeschlossen seien. „Wir legen den Haushalt planmäßig und wie angekündigt vor der Sommerpause vor.“ Die Schützenhilfe des Kanzlers bei den Gesprächen, begründete Lindner mit „Zeitersparnis“. Die Alternative wäre „ein Wochenende im Kreis des Kabinetts oder des Koalitionsausschusses“ gewesen.

Da die zur Verfügung stehenden Mittel aber feststünden, hätte dieses Verfahren jetzt „wenig Sinn gemacht“, so Lindner.


Foto: FDP-Parteitag April 2023, über dts Nachrichtenagentur

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Mordkommission ermittelt nach Massenschlägerei in Castrop-Rauxel

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Polizisten, über dts NachrichtenagenturCastrop-Rauxel (dts Nachrichtenagentur) – Nach einer Massenschlägerei mit bis zu 80 Beteiligten in Castrop-Rauxel am Donnerstagabend, bei der mindestens eine Person lebensbedrohlich verletzt worden ist, ermittelt jetzt die Mordkommission. „Ich finde es erschreckend, dass Personen der Meinung sind, sie könnten Meinungsverschiedenheiten mit Gewalt austragen“, sagte Polizeipräsidentin Friederike Zurhausen.

„Das Ausmaß und die Dimension haben mich erschüttert.“ Am Donnerstagabend hatte die Leitstelle der Polizei Recklinghausen mehrere Hinweise auf eine Schlägerei zwischen zwei großen Personengruppen im Stadtgebiet erhalten. Mehrere Zeugen hatten geschilderten, dass sich die Beteiligten mit gefährlichen Gegenständen attackieren. Erst mit einem Großaufgebot von Einsatzkräften, die zudem Unterstützung aus anderen Bundesländern erhalten hatte, sei es der Polizei gelungen, die Situation zu beruhigen.

Die Ermittlungen hätten nun höchste Priorität, so Zurhausen. „Deshalb habe ich innerhalb des Polizeipräsidiums Recklinghausen eine 19-köpfige Mordkommission eingesetzt.“ Zudem wolle man mit zusätzlichen Einsatzkräften im Stadtgebiet Präsenz zeigen.


Foto: Polizisten, über dts Nachrichtenagentur

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Was macht glücklich?

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glück

Inmitten des turbulenten Jahres 2023 fürchten die Deutschen verstärkt um ihre Zukunft. Das schlägt sich nicht nur auf den stagnierenden Konsum und eine Rückgang des BIP nieder, auch auf dem aktuellen worldhappiness.report sinkt die Republik um weitere Plätze. Trotz einer Flut an Glücks-Ratgebern wirken mehr Menschen denn je unzufrieden. In einem Interview wurde die Frankfurter Entscheidungsexpertin Dr. Johanna Dahm zu diesem Trend befragt: Ist Glück lernbar? Ist Mut ein Schlüssel zum Glück? Und machen Entscheidungen glücklich? Sie antwortete aus einem Fundus an historischen, wissenschaftlichen, empirischen Erkenntnissen und 22 Jahren persönlicher Betrachtung – zur allgemeinen Überraschung.

Frage: Es gibt zahlreiche Coaching-Angebote, Bücher und Seminare, die versprechen, das Glück zu finden oder mehr Mut zu entwickeln. Doch trotz des Booms in der Selbsthilfe-Branche scheinen solche Versprechen oft nicht zu funktionieren. Wie sehen Sie das?

JD: Glück und Mut sind ja sehr persönliche und individuelle Themen. Was für den einen Menschen funktioniert, klappt für den anderen eben nicht. Viele Coaches und Konzepte offerieren eine Art Einheitslösung, die sich mit den Bedürfnisse und Umständen der Ratsuchenden nicht vereinbaren lässt.

Frage: Was ist mit Erfolgsversprechungen – kann man diese ernst nehmen oder raten Sie da eher zur Vorsicht?

JD: Ähnlich wie in der Medizin würde eine seriöse Beratung oder Coaching gar keine gar schnellen Erfolge oder Ergebnisse versprechen, das wäre ja unlauter. Es ist der Zeitgeist, der immer schneller wird. Menschen wollen Adhoc-Lösungen, und das steht nun mal im Widerspruch zu Geduld, Ausdauer und Bereitschaft, sich mit den eigenen Werten, Zielen und Bedürfnissen auseinander zu setzen. Langfristige gerade individuelle Veränderungen erfordern das allerdings, das ist im privaten wie im beruflichen Kontext nicht anders.

Frage: Gibt es denn überhaupt irgendeine Garantie oder zumindest ein Anrecht auf Erfolg oder Glück – die amerikanische Verfassung hat das ja verankert…

JD: Danke für dieses Beispiel! Das „Recht auf Glück“ wurde ja gar nicht direkt in die amerikanische Verfassung aufgenommen. Stattdessen heißt es in der Unabhängigkeitserklärung von 1776, dass alle Menschen „das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück“ haben. Die Formulierung ist wichtig, weil sie ein grundlegendes Menschenrecht konstatiert und mit der damaligen Monarchie der britischen Herrschaft und feudalen Gesellschaftsstrukturen bricht. Die Idee des individuellen Glücksstreben war ein zentraler Gedanke in der Begründung der neuen amerikanischen Nation. Es war das erste Mal, dass eine Regierung offiziell das Recht auf Glück als Teil ihrer politischen Doktrin anerkannte, was bis heute ein wichtiges Erbe der amerikanischen Geschichte ist – also kein allgemein gültiger Glücksbegriff sondern ein Appell, dass Menschen sich auf ihre eigenen Entscheidungen konzentrieren, die langfristige Zufriedenheit und Glück fördern sollten.

Frage: Was bedeutet das dann konkret?

JD: Die Übertragung der Aufgabe an den einzelnen, sich den eigenen Platz in der Gesellschaft, eine Karriere, Vermögenswerte, Absicherung für die Familie, vielleicht Grundbesitz aufzubauen, für manche Industrielle durchaus auch Unternehmenswerte und all das nicht durch Missachtung der Gesetze zu gefährden – eben nicht auf dem Rücken von Staat und Regierung als Versorger. In Deutschland wird diese Verantwortung ja mehr und mehr abgewälzt, das eigene Glück von Staat, Politik, Gehaltssicherheit abhängig gemacht. Der Rest besteht in kurzfristigen Glücks-Momenten und aneinandergereihten Momenten, die oft mit Lebensstandard und Konsum, Aktivitäten und Beziehungen in Verbindung stehen. Weniger aber mit Selbstreflexion, Selbstakzeptanz, Hinterfragen von Werten und Zielen oder innerer Zufriedenheit zu tun haben

Frage: Haben wir also einen falschen Fokus?

JD: Nicht unbedingt, allerdings lassen wir uns durch die Medien stark manipulieren. Dadurch befinden wir uns in einem dauernden und komplexen inneren Algorithmus: wir vergleichen ständig Ist- und Sollzustände, hinterfragen unsere Erwartungen an Leben, Beruf, Beziehung usf. Wir reden uns inzwischen selbst ein, nicht gut genug zu sein, stellen uns selbst durch fortlaufendes Vergleichen unter einen Erfolgsdruck, an dem wir zwangsläufig scheitern müssen!

Frage: Und das macht unglücklich?

JD: mehr und mehr! Erfolgserleben schüttet im Hirn Dopamine aus, die Glücksempfinden steigern. Statt uns am eigenen Sein und Haben zu freuen, setzen wir uns dem dauernden Vergleich aus, mehr haben zu müssen, nicht genug zu sein, zu leisten. Als hätten wir mit Covid, Krieg, Digitalisierung, Umweltthemen nicht schon Stress, Krise und Veränderungen genug, ist auch das nicht genug, was uns ein bisschen Komfort geben könnte.

Frage: Auf dem worldhappiness.report, der Liste der glücklichsten Länder der Welt rutscht Deutschland weiter ab, inzwischen auf Platz 16 der Liste. Skandinavien dagegen führt unangefochten – was haben andere uns voraus?

JD: (lacht) ja, wir reden, die anderen machen, oder? Aber im Ernst: Deutschlands Medien treiben ja geradezu eine Mut-Welle vor sich her: Der Kanzler wirbt auf dem Wirtschaftstag für „mehr Mut, mehr Investitionen und vor allem mehr Tempo“, Ulrich Spahn fordert auf der Retail-Messe „Weitsicht, Innovations-Bereitschaft und Mut“, die Umwelt-Zeitschrift GEO animiert mit dem Slogan „NUR MUT – DIE WELT IST GUT“ die Leser nochmals zum Kauf – aber was bei den Bürger ankommt, ist: MUT sollen erstmal sie aufbringen und in Vorleistung gehen, damit die Erwartungen der Politik erfüllt werden und diese vielleicht eine Entscheidung treffen, ihre Versprechungen wahr machen können.

Frage: Sehen Sie hier auch einen Zusammenhang mit den jüngsten Wahlerfolgen extremer Parteien und der lauter werdenden Unzufriedenheit in der Gesellschaft?

JD: Die Politiker versuchen ja den Dialog, der natürlich noch Spielraum für Verbesserungen lässt. Bei den Bürger*Innen spüren wir inzwischen alles zwischen echtem Engagement über Politik-Müdigkeit bis Verachtung: viele haben Erwartungen an Vorteile aufgegeben, die nicht gewährt wurden und die Wähler*innen sind natürlich in einer Hab-Acht-Stellung, welches Damokles-Schwert als nächstes droht! Ob beim Fußball oder auf der Demo: In der Gruppe kann die Angst in einem kurzen “Wir” abgeleitet werden, was durch die Massendynamik sogar kurzfristig glücklich macht! Aber wir kennen ja den berühmten Spruch aus dem Film „Star Wars“ – und aus der deutschen Vergangenheit: Angst führt zu Wut, diese zu Hass, Hass zu Gewalt und auf die dunkle Seite.

Frage: Haben wir denn gar keine Chance auf Glück? Sollten wir uns nicht einfach mal für etwas entscheiden?

JD: Ich wage die Behauptung: den meisten Menschen mangelt es an echtem Interesse an irgendetwas. Mit Entscheidungen haben Glücksempfindungen im Regelfall wenig zu tun, denn als Individuen lieben wir doch die Vielfalt, die Option, empfinden die finale Wahl tatsächlich doch eher als Einschränkung. Daher auch das Sprichwort von der ‚Qual der Wahl‘: stellen Sie sich einen bunten Markt vor, das Überangebot an Speisen, Früchten, Gemüse und Obst – und jetzt dürfen Sie nur eine einzige Sache kaufen. Das setzt ganz schön unter Druck und noch vor der Kaufentscheidung trauern Sie den vielen Dingen nach, die Sie auch gern gehabt hätten.

Frage (ungläubig) Überangebot führt also zu Desinteresse?

JD: So wie im Supermarkt die meisten Lebensmittel wieder weggeworfen werden, weil sie gar nicht abverkauft werden, verhält es sich auch auf dem Arbeitsmarkt: alle Welt spricht vom Fachkräftemangel, aber weder auf Unternehmens- noch Kandidatenseite ist genügend Zug: Eine Studie der Uni Bamberg hat jetzt wieder gezeigt: 70% der BewerberInnen verliert sofort das Interesse selbst an einem hochdotierten Job, wenn der Recruiting Prozess länger als 4 Wochen dauert. Und die Führungskräfte tun sich nach wie vor schwer mit dem finalen Zuschlag, wollen lieber noch zwei, drei Kandidaten mehr sehen nach dem Motto „drum prüfet, wer sich ewig bindet“. Und mit einem Mal ist der Top-Kandidat gar nicht mehr so attraktiv, weil die Entscheidung selbst so schwer fällt.

Frage: Veränderungsprozesse in Unternehmen, Transformationen brauchen ja Zeit – treffen die Verantwortlichen gern Entscheidungen?

JD: In Organisationen prallen zwei Welten aufeinander, die einen sehen sich als Teil einer Gemeinschaft, die für ihr Wohlgefühl zuständig ist. Läuft alles gut, sozusagen in tadellosen Routinen und das Geld ist pünktlich auf dem Konto, sind alle mehr oder minder zufrieden. DAs ist ein absolut unterschätzter Punkt: diese Mitarbeitenden stemmen sicher den Hauptteil der Arbeit und wollen weder Mut noch eine Position mit großartiger Entscheidungsbefugnis. Und das sollten wir auch respektieren

Frage: Und der andere Teil?

JD: Wenn ich vor Arbeitgeber-Foren oder Executives Vorträge halte oder mit meinem ExpertInnen-Netzwerk auf Projekten bin, dann sind unsere Ansprechpartner oft die 1 bis 2 Prozent, die sich mit Agilität und lernenden Organisationen beschäftigen und auch dran glauben. Nur wenige in Unternehmen sind wirklich davon überzeugt, dass Glück ein Ergebnis von Handlungen oder gar Entscheidungen, gegen Trends, Mainstream oder Routinen ist.

Frage: Warum ist das so? Besteht nicht in Veränderung Innovation?

JD: Mag sein, aber es fühlt sich ja nicht so an. Abstimmungsprozesse sind langwierig, wer schon einmal in einer Tarifrunde saß, einen Sozialplan ausgearbeitet hat, oder gar eine Organisation umgebaut hat, weiß das. Aber hier erkenne ich, ob Menschen sich engagieren und wirklich bei der Sache sind: Interesse ist wichtig, um überhaupt erst eine Leidenschaft und Motivation für eine längere Zeitspanne aufzubauen für das, was man im Kleinen angefangen hat. Wenn man für ein Thema oder eine Aufgabe brennt, ist es wahrscheinlicher, dass man sich engagiert und die notwendige Arbeit leistet, um erfolgreich zu sein. Interesse trägt auch dazu bei, dass man sich kontinuierlich weiterbildet und notwendige Fähigkeiten entwickelt, um durchzuhalten, ans Ziel zu kommen.

Frage: Ist Glück in Unternehmen überhaupt ein Thema?

JD: Glück ist ja fälschlicherweise zu einem Synonym für den Zustand des Wohlbefindens oder der positiven Emotionen geworden. Unternehmen tun gut daran, hier keine falschen Versprechungen zu machen. Ohnehin wollen alle – KandidatInnen, Mitarbeitende; Dienstleister – alle wollen möglichst unter dem gleichen Dach des Unternehmens ihr Glück finden. Das ist schlicht unmöglich. Ein Unternehmen dient einem Zweck – und der richtet sich nicht nach dem individuellen Glück der Mitarbeitenden. Es ist schon viel gewonnen, wenn die Werte von Mensch und Unternehmen kongruent sind. Das ist Grundlage für eine lange und gute Zusammenarbeit. Was wir aber immer noch unterschätzen: eine möglichst sinnvolle, täglich ausgeführte Tätigkeit trägt zu individuellem Glück und Wohlbefinden zu einem Grossteil bei. Wenn Unternehmen diese bieten können, müssen Sie sich um die Bindung und Gewinnung von Personal nicht sorgen. Umgekehrt gilt es diese Tätigkeit seitens der Mitarbeitenden wieder verstärkt zu wertschätzen, möglichst vor dem Arbeitsplatzverlust an ambitioniertere KandidatInnen oder gar die künstliche Intelligenz.

Frage: Was würden Sie Menschen also empfehlen, die sich aktuell mutlos oder unglücklich fühlen

JD: Ich würde den eigenen Anspruch an meinen Mut oder an mein Glück ein klein bisschen runterschrauben und mich zunächst fragen: was interessiert mich wirklich? Vielleicht brauche ich ein neues Karriereziel? Vielleicht habe ich ein altes, längst vorhandenes Ziel ein bisschen schleifen lassen? Und dann sollte ich mich erinnern, dass stetes Interesse, Disziplin, Durchhalten mich dahin geführt hat, wo ich heute stehe. Gewiss hat auch immer ein bisschen Glück dazu gehört, aber es ist schlussendlich der eigenen Motivation, dem eigenen Engagement zu verdanken, dass man vielleicht sogar trotz Widerstand etwas zustande gebracht hat.

Und ob es jetzt die Unternehmensgründung oder die Neuausrichtung der Karriere, eine Produktentwicklung oder etwas anderes ist – Mut ist so etwas wie die Zündung beim Motor, aber das echte Interesse, die Motivation, das Durchhalten und die notwendige Sorgfalt – darauf kommt es an, um die eigene Entscheidung auch wirklich zum Erfolg zu führen.

Danke liebe Frau Dahm für das Gespräch. Die Fragen wurden gestellt vom HR.

Über Dr. Johanna Dahm:
Dahm, International Consulting, CEO Dr. Johanna Dahm, MBA
Die Unternehmensberaterin und Entscheidungs-Expertin unterstützt seit mehr als 20 Jahren Menschen und Organisationen in Krise und Change-Management.
Mehr Tipps zu persönlichen und unternehmerischen Veränderungen im neuesten Buch von Johanna Dahm (Hrsg.) Atlas der Entscheider – Von der Entscheidung zum Erfolg (Münster 2023).
www.drjohannadahm.com

Bild: Dr. Johanna Dahm im Interview Foto: Dominik Pfau

Quelle JANE UHLIG PR

Grüne fordern bessere Therapieangebote für suchtkranke Straftäter

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Drogenabhängiger, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will die Unterbringung von suchtkranken Straftätern im Maßregelvollzug reformieren, einigen Abgeordneten aus den Reihen der Grünen reicht das wohl nicht. Das berichtet der „Spiegel“.

Bislang können Gerichte sozial gefährdete oder gefährliche suchtkranke Straftäter in Entziehungsanstalten einweisen. Weil die Therapieeinrichtungen bundesweit überbelegt sind, sollen die Betroffenen künftig häufiger in Gefängnissen landen. So sieht es ein Gesetzentwurf zur Reform des Paragrafen 64 im Strafgesetzbuch vor, die noch vor der Sommerpause im Bundestag beschlossen werden soll. Der soll enger gefasst werden: Nur wenn die begangene Straftat großteils mit einer übermäßigen Drogensucht zusammenhängt, soll ein Straftäter in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden können.

Mehrere Abgeordnete der Grünen befürchten Nachteile für suchtkranke Straftäter. „Es werden dadurch mehr Menschen mit Suchterkrankungen ohne adäquate Therapiemöglichkeiten im Strafvollzug sein“, sagte die Grünenpolitikerin Kirsten Kappert-Gonther dem „Spiegel“. Sie und andere fordern bessere Therapieangebote in den Haftanstalten. Es brauche ein Gesamtkonzept der Versorgung innerhalb und außerhalb der Anstalten und eine weitreichendere Reform.


Foto: Drogenabhängiger, über dts Nachrichtenagentur

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Dax am Mittag zum Ende der Rekordwoche stärker

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Freitag nach einem Start auf Vortagesniveau zum Mittag zugelegt. Gegen 12:30 wurde der deutsche Leitindex mit rund 16.315. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.

Hält der Dax im Verlauf des Tages sein Niveau, ist es ihm über die ganze Woche hinweg gelungen, sich erfolgreich über der 16.000-Punkte-Marke zu etablieren. „Der Deutsche Aktienindex steht heute kurz davor, die Woche auf einem Allzeithoch zu beenden“, kommentierte Konstantin Oldenburger von CMC Markets den Handel. „Und mit dem Treiben der Hexen am großen Verfallstag am Terminmarkt könnte dieses Unterfangen auch gelingen.“ Die größten Gewinne gab es am Mittag bei Rheinmetall, Zalando und Sartorius.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0947 US-Dollar (0,06 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9135 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 75,14 US-Dollar, das waren 53 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

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Auto-Ikone bekommt eigene Hymne

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BIRDDOGS

Die Berliner Band Birddogs präsentiert mit „VW-Bus“ eine Hommage an das Kultfahrzeug

Out now: „VW-Bus“ von den Birddogs. Der Song ist eine Ode an alles, wofür der „Bulli“ seit Jahrzehnten steht: Freiheit, Abenteuergeist und einen unkonventionellen Lebensstil. Erstmalig live performen wird die Band den Song auf Einladung von Volkswagen zwischen hochkarätigen Bands und Solokünstler:innen wie Zoe Wees, die Fantastischen Vier, Rea Garvey oder Bosse beim VW Bus Festival vom 23. bis 25. Juni 2023 auf dem Messegelände Hannover.

„Hey, wann fahren wir endlich los in einem alten VW-Bus…“: Text und Melodie von „VW-Bus“ entfachen den Spirit des legendären „Bullis“ und laden die Hörer auf eine Reise voller Erinnerungen, Liebe, Freundschaft und dem Gefühl von Unbeschwertheit ein. „Der VW-Bus hat seit den 50er-Jahren schon eine Magie, die Menschen für unvergessliche Erlebnisse zusammenbringt“, erklärt Felix Franke, Leadsänger der Birddogs. „Mit unserem Song möchten wir diese Magie einfangen und die Herzen unserer Hörer mit diesem gewissen Roadtrip-Feeling erreichen.“

Entstehung des Sommer-Soundtracks
Die Birddogs sind eigentlich eine Cover- und Partyband und spielen deutschlandweit auf Firmenevents und Hochzeiten. „VW-Bus“ haben sie selbst geschrieben und produziert. Denn die Band ist seit der Corona-Pandemie selbst mit einem VW-Bus unterwegs. Das Besondere an ihrem Exemplar: Er kann mit wenigen Handgriffen zur Bühne umfunktioniert werden. Geboren wurde die Idee in der Corona-Pandemie als Veranstaltungslocations und Bühnen geschlossen waren und die Band sich damit kurzerhand eine eigene Bühne baute, um zumindest ein paar Spontanauftritte zu realisieren. In Wolfsburg beim Volkswagenkonzern entstand zunächst Skepsis gegenüber dem „Stage-Bulli“. Diese währte jedoch nur kurz. Denn die fahrende Bühne gewann schnell viele Fans bei Events im ganzen Land.

Life-Performance beim VW Bus Festival
Kein Wunder also, dass die Birddogs schließlich eingeladen wurden, Ihr Bühnenfahrzeug mitzubringen und den neuen Song live beim VW Bus Festival in Hannover zu spielen. Hier treten Sie zusammen mit Top-Level Bands und Sänger:innen auf. „Dass wir auf einem Festival zusammen mit den Fantastischen Vier oder Bosse auftreten, haben wir so schnell nicht erwartet“, sagt Felix Franke. „Dass ausgerechnet die Corona-Pandemie für uns Musiker doch noch was Gutes bewirken konnte, ist schon irgendwie verblüffend.“

Der Song „VW-Bus“ ist ab sofort auf allen gängigen Musikplattformen zum Streamen und Download verfügbar. Ein offizielles Video wird zu Beginn des Festivals am 23. Juni 2023 veröffentlicht. Die Birddogs sind gespannt auf die Resonanz und freuen sich, Bulli-Liebhabern deutschlandweit mit der eingängigen Hymne ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

VW-Bus Spotify

 

Bildcredits/ Fotograf:Christoph Schöning

Christine Maria Veauthier PR Professional

Mercedes-Benz hebt Sprachsteuerung auf ein neues Level

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Mercedes-Benz bringt ChatGPT über Microsoft Azure OpenAI Service für US-Kundinnen und ‑Kunden in Fahrzeuge mit MBUX

Mercedes-Benz baut die Nutzung von Künstlicher Intelligenz weiter aus und integriert sie als nächsten Schritt in die Sprachsteuerung seiner Fahrzeuge. Mit Hilfe von ChatGPT soll die Sprachsteuerung per Aufruf „Hey Mercedes“ des MBUX Sprach-Assistenten noch intuitiver werden. Am 16. Juni 2023 startet eine Betaphase für Kundinnen und Kunden in den USA, deren Modellreihen mit dem Infotainmentsystem MBUX[1] ausgestattet sind. Das sind mehr als 900.000 Fahrzeuge.

Die Teilnahme am Betaprogramm ist optional. Interessierte werden über die Mercedes me App oder bequem direkt aus dem Fahrzeug heraus über die Verwendung instruiert. Um teilzunehmen[2] sagt man dem Fahrzeug: „Hey Mercedes, I want to join the beta programme.“ Die Einführung in das Betaprogramm erfolgt over the air. Mercedes-Benz integriert ChatGPT über Azure OpenAI Service und nutzt dabei die Möglichkeiten der Microsoft Cloud- und KI-Plattform.

Ergänzung für Sprachsteuerung via Hey Mercedes

Bereits in der Vergangenheit hat Mercedes-Benz mit seinem MBUX Sprach-Assistenten Industriestandards gesetzt. Er ist bekannt für seine intuitive Bedienung sowie das sehr große Portfolio: Insassen können sich schon jetzt Fragen zu Sportergebnissen, dem Wetter oder zur Umgebung beantworten lassen – und sogar ihr Smart Home steuern.

ChatGPT ergänzt nun diese intuitive Sprachsteuerung via Hey Mercedes. Während die meisten Sprach-Assistenten auf vorgegebene Aufgaben und Antworten beschränkt sind, nutzt ChatGPT ein sogenanntes Large Language Model. Dadurch verbessert sich das Verständnis natürlicher Sprache deutlich. Auch die Vielfalt der Themen, auf die der Sprach-Assistent reagieren kann, wird größer.

Mercedes-Benz kombiniert nun das Beste aus beiden Welten: den MBUX Sprach-Assistenten mit seinen zugrundeliegenden validierten Daten und natürlichere Dialoge dank ChatGPT. Teilnehmende können sich auf einen Sprach-Assistenten freuen, der nicht nur konkrete natürliche Sprachbefehle zum Fahrzeug entgegennimmt, sondern auch Konversationen führen kann. So erhält künftig auch eine Antwort, wer seine Sprachsteuerung bittet, Interessantes zum Zielort zu erzählen, neue Rezeptideen vorzuschlagen oder Wissensfragen zu klären. Das Fahrzeug gibt alle Informationen per Sprache wieder, daher kann sich der Blick der Fahrerin bzw. des Fahrers immer auf das Verkehrsgeschehen richten. Die Hände bleiben dabei am Lenkrad.

Mercedes-Benz gewährleistet Datenschutz

Grundlage für die Integration von ChatGPT ist eine Kooperation mit Microsoft. Über Azure OpenAI Service nutzt Mercedes-Benz die groß angelegten generativen KI-Modelle von OpenAI in Kombination mit den erstklassigen Sicherheits-, Datenschutz- und Zuverlässigkeitsfunktionen von Azure. Mercedes-Benz hat zu jeder Zeit die Hoheit über die IT-Prozesse im Hintergrund. Die Spracheingaben der Testerinnen und Tester werden in der Mercedes-Benz Intelligent Cloud gespeichert, dort anonymisiert und dann analysiert.

Datenschutz hat für Mercedes-Benz höchste Priorität. Kundinnen und Kunden erfahren immer, welche Informationen zu welchem Zweck erhoben werden und können darüber frei entscheiden. Alle Kundendaten schützt Mercedes-Benz vor Manipulationen und Missbrauch.

„Die Integration von ChatGPT gemeinsam mit Microsoft in unsere abgeschirmte Cloud-Umgebung ist ein echter Meilenstein auf unserem Weg, das Auto zum Mittelpunkt des digitalen Lebens zu machen. Unser Betaprogramm erweitert bestehende Hey Mercedes Funktionen wie die Navigationseingabe, die Wetterabfrage und andere um die Fähigkeiten von ChatGPT. Auf diese Weise wollen wir Gespräche mit natürlichen Dialogen und Folgefragen möglich machen. Dabei können sich unsere Kundinnen und Kunden jederzeit darauf verlassen, dass wir den bestmöglichen Schutz ihrer Daten sicherstellen. Alles steht unter dem großen Ziel: Die Beziehung zu Ihrem Mercedes neu definieren.”Markus Schäfer, Vorstandsmitglied der Mercedes-Benz Group AG. Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf

Mercedes-Benz möchte US-Kundinnen und Kunden mit dem voraussichtlich dreimonatigen Betaprogramm die Möglichkeit geben, als Early Adopter die neuesten Technologien in ihren Fahrzeugen auszuprobieren. Im Gegenzug versprechen sich die Entwicklerinnen und Entwickler hilfreiche Erkenntnisse zu bestimmten Anfragen, um bei der Weiterentwicklung der Sprachsteuerung präzise Schwerpunkte setzen zu können. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen in die Strategie zur Einführung eines Large Language Model in weiteren Märkten und Sprachen einfließen.

ChatGPT im Einklang mit den Mercedes-Benz KI-Prinzipien

GPT steht für „Generative Pre-trained Transformer“. Dahinter verbergen sich ausgeklügelte neuronale Netzwerke, die auf das Erstellen von Texten trainiert wurden. ChatGPT basiert auf einem Large Language Model des Unternehmens OpenAI. Das System beantwortet Fragen, erstellt Texte oder fasst sie zusammen, kann übersetzen und sogar Programmiercodes generieren.

Mercedes-Benz verfolgt bei der Einbindung von ChatGPT einen Ansatz, der mit den hauseigenen KI-Prinzipien im Einklang steht. Deren Zweck ist es, den Kundinnen und Kunden die Vorteile innovativer KI-Lösungen zugänglich machen. Gleichzeitig behält Mercedes-Benz potenzielle Risiken genauestens im Blick. Das System soll im Sinne aller Kundinnen und Kunden stetig verbessert werden. Ein verantwortungsvoller Umgang mit generativen KI-Lösungen hat bei Mercedes-Benz höchste Priorität.

[1] Alle Fahrzeuge mit MBUX der Baureihen A 238, C 118, C 167, C 238, C 253, C 254, C 257, H 247, N 293, R 232, S 213, V 167, V 177, V 295, V 297, W 206, W 213, WV 223, X 167, X 243, X 247, X 253, X 254, X 294, X 296, Z 223 und Z 296.
[2] Ohne Abschluss eines Mercedes me connect Vertrages und der anschließenden Aktivierung der gewünschten Dienste im Mercedes me Portal oder der Mercedes me App erfolgt grundsätzlich keine Datenübertragung aus dem Fahrzeug. Dies gilt für alle Modelle und Baureihen. Ungeachtet dessen gibt es zwei Ausnahmen, bei denen es zu einer punktuellen Übertragung von bestimmten Daten kommt: Bei dem Mercedes-Benz Notrufsystem und Mercedes‑Benz Info- und Pannenruf.

Bild: Mit ChatGPT wird der MBUX Sprachassistent „Hey Mercedes“ noch intuitiver – Passagiere können voraussichtlich drei Monate am US Betaprogramm teilnehmen.

Quelle Bild und Text: Mercedes-Benz AG

Bund und Länder wollen Hasskriminalität und Gewalt stärker bekämpfen

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Regenbogen-Fahne, über dts NachrichtenagenturHannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Innenministerkonferenz (IMK) hat sich darauf geeinigt, stärker gegen LSBTIQ-feindliche Gewalt vorgehen zu wollen. „Wir müssen all diejenigen noch besser schützen und unterstützen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität Hass, Diskriminierung und Gewalt erleben“, sagte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD).

Der Arbeitskreis „Bekämpfung homophober und transfeindlicher Gewalt“ hatte der IMK zuvor seine Handlungsempfehlungen vorgelegt. „Die Zunahme an queerfeindlichen Straftaten in den vergangenen Jahren ist erschreckend“, so Faeser. Allein im vergangenen Jahr hatte die Polizei mehr als 1.400 Straftaten registriert. „Die Bundesländer sind jetzt am Zug“, sagte Sven Lehmann (Grüne), Beauftragter der Bundesregierung für die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.

„Prävention, Erfassung und Bekämpfung queerfeindlicher Hasskriminalität muss flächendeckend ausgebaut werden“, so Lehmann. 2022 sind die registrierten Fälle von Hasskriminalität gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie queere Menschen (LSBTIQ) weiter gestiegen, berichtete das Bundeskriminalamt. So wurden im Unterthemenfeld „sexuelle Orientierung“ 1.005 Straftaten (davon 227 Gewaltdelikte) und im Unterthemenfeld „geschlechtliche Diversität“ 417 Straftaten (davon 82 Gewaltdelikte) erfasst.


Foto: Regenbogen-Fahne, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Tschakka, Tschakka: der Chagaccino von Blue Farm

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Chagaccino blue farm

Zeit für ein (Vital)Pilz Upgrade.

Der neue Blue Farm Chagaccino ist dank des Vitalpilz Chaga die besondere Alternative zum klassischen Cappuccino. Der vielseitige Chaga Pilz hat seinen Ursprung in den nördlichsten Teilen Europas und man nennt ihn aufgrund seiner gesundheitsfördernden Eigenschaften auch „König der Vitalpilze“. Blue Farm kombiniert den natürlichen Kaffeeersatz Chaga jetzt mit einer einzigartigen Mischung aus Superfoods, reinen Bio-Zutaten, Vitaminen und der cremigen Haferbasis. Das bringt dem Chagaccino nicht nur höchste Qualität, sondern macht ihn auch unverwechselbar gut und gesund im Genuss. Chaga und Maca verleihen dem Chagaccino eine herbe Würze, die mit Kakao, erfrischendem Acerola und Zimt abgerundet werden.

Chagaccino. Kleiner Pilz mit großer Wirkung.
Darum ist der Blue Farm Chagaccino so besonders

# Natürlicher, koffeinfreier Kaffeeersatz dank Chaga Extrakt
# Gesunde Superfoods wie Chaga Extrakt, Maca, Acerola Extrakt und Zimt
# Hoher Vitamin C Gehalt durch Acerola Extrakt
# Bio Qualität für besten Geschmack und Reinheit der Inhaltsstoffe
# Haferdrinkbasis, der Hafer verleiht dem Chagaccino die cremige Konsistenz
# Gesunde Alternative zum Cappuccino oder für andere Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato und Mokka

1…2…Chagaccino

Der neue Blue Farm Chagaccino ist im nu zubereitet:
Einfach mit heißem Wasser aufgießen, umrühren oder aufschäumen und genießen.

Gesund. Besonders. Und absolut köstlich im Geschmack.

Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird.
Sie kosten ab 7,95 € (z.B. Oat Base Classic, ergibt 4 Liter Haferdrink) und es gibt sie auch vergünstigt im praktischen Vorteilsabo. Der Chagaccino kostet 18,95 €.

Quelle Sonja Berger Public Relations