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Verdi bestreikt Cinestar und UCI am Berlinale-Wochenende

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Berlinale Palast (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der Kinokonzerne Cinestar und UCI zu einem Warnstreik am Berlinale-Wochenende aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung soll am Cinestar CUBIX am Alexanderplatz stattfinden, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

„Mit dem Warnstreik setzen die Beschäftigten ein sichtbares Zeichen: Glamouröse Filmfestspiele und prekäre Arbeitsbedingungen passen nicht zusammen“, sagte Verhandlungsführer Andreas Köhn. Während sich die Hauptstadt im Glanz der Berlinale präsentiere, kämpften viele Kinobeschäftigte weiterhin für existenzsichernde Löhne.

Cinestar habe in der laufenden Tarifrunde bislang kein Angebot vorgelegt und betrachte den gesetzlichen Mindestlohn als ausreichend. UCI bot in einem ersten Schritt eine Erhöhung um 14 Cent an; ab Januar 2027 soll dort der dann geltende Mindestlohn von 14,60 Euro gezahlt werden. Auch in Leipzig, Frankfurt und Mainz wurde zu Streiks aufgerufen.

Zentrale Forderung von Verdi ist ein Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde. Weitere Verhandlungstermine sind mit Cinestar für den 17. Februar 2026 und mit UCI für den 3. März 2026 angesetzt.


Foto: Berlinale Palast (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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EU-Kommissionsvize offen für Social-Media-Verbot für Jugendliche

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Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen will bis zum Sommer eine Entscheidung über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche in der gesamten Europäische Union treffen. „Ich würde eine gesamteuropäische Lösung bevorzugen“, sagte die für Digitales zuständige Virkkunen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Wir sammeln gerade Daten, sprechen mit Experten, analysieren Studien.“ Dann werde die Kommission entscheiden.

Damit sei keine Vorentscheidung gefallen, sagte Virkkunen. „Wir müssen auch berücksichtigen, dass soziale Medien für Jugendliche eine wichtige Informationsquelle sind.“ Das Schwierige sei, das richtige Alter zu finden, von dem die Nutzung sozialer Medien kein Problem mehr ist. „Ist es 13, 14 oder 16?“

Seit Australien ein Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren verhängt hat, ziehen immer mehr EU-Staaten nach. Neben Spanien und Frankreich plant etwa Österreich ein solches Verbot. Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bad Bunny stürmt an Spitze der Album- und Single-Charts

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Frau mit Kopfhörern, via dts NachrichtenagenturBaden-Baden (dts Nachrichtenagentur) – Nach drei Auszeichnungen bei den diesjährigen Grammy Awards und einem denkwürdigen Super-Bowl-Auftritt ist der US-Sänger und Rapper Bad Bunny sowohl an die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts als auch der Single-Charts gestürmt. Das teilte die GfK am Freitag mit.

Bei den Alben rangiert seine 2025er-Platte „DeBÍ TiRAR MáS FOToS“, zu der ein Vinyl-Reissue erschienen ist, vor dem Soundtrack zum Videospiel-Hit „Clair Obscur: Expedition 33“ sowie dem Album „Durch die Blume“ der Sängerin Sophia.

In den Single-Charts landet Bad Bunnys Song „DtMF“ an der Spitze. Der gebürtige Puerto-Ricaner platzierte zudem sieben weitere Songs in den Charts, darunter unter anderem „NUEVAYoL“ (sieben) und „BAILE INoLVIDABLE“ (zwölf).

Pünktlich zum Start des Straßenkarnevals setzt sich derweil über ein Zehntel der Single-Hitliste aus Party- und Stimmungshits zusammen. Dazu zählen neue Ohrwürmer wie „Karnevalsmaus“ (Druckluft, 13), Longseller wie „Wackelkontakt“ (Oimara, 15) und Rückkehrer wie „Nie mehr Fastelovend“ (Querbeat, 51). Vorwochensiegerin Ayliva („Renn“) zieht sich auf die vierte Stelle zurück und lässt sowohl Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, zwei) als auch Zara Larsson („Lush Life“, drei) vorbei.

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.


Foto: Frau mit Kopfhörern, via dts Nachrichtenagentur

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Merz fordert auf Sicherheitskonferenz stärkeres Europa

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Friedrich Merz am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz ein stärkeres Europa und mehr Unabhängigkeit von den USA gefordert.

„Niemand hat uns in die übermäßige Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten gezwungen, in der wir uns zuletzt befunden haben“, sagte Merz am Freitag zur offiziellen Eröffnung der Konferenz. „Diese Unmündigkeit war selbstverschuldet. Aber diesen Zustand lassen wir jetzt hinter uns, lieber heute als morgen.“ Das solle man nicht tun, indem man die Nato abschreibe, sondern man im Bündnis „einen starken selbsttragenden europäischen Pfeiler“ errichte.

Nach Ansicht des Kanzlers könnten die USA ohnehin schon bald ihre Vorrangstellung verlieren. „In absehbarer Zeit könnte Peking den Vereinigten Staaten militärisch auf Augenhöhe begegnen“, sagte der Kanzler. China erhebe globalen Gestaltungsanspruch und habe die Grundlagen dafür „über viele Jahre mit strategischer Geduld gelegt“.


Foto: Friedrich Merz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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Bundesregierung hält Klimakurs trotz US-Rückschritt fest

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Fridays-for-Future-Protest (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nachdem die US-Regierung am Donnerstag eine zentrale Grundlage für Klimaschutzmaßnahmen in den USA gekippt hat, setzt die Bundesregierung weiterhin auf internationale Allianzen zur Begrenzung der Erderhitzung.

„Nicht nur der Bundesumweltminister, sondern auch Europa als Player ist ja immer bemüht, Allianzen zu schaffen in der Welt, und da sehen wir eben auch, dass natürlich die USA ein wichtiger Player sind, aber eben nicht der einzige“, sagte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums am Freitag in der Bundespressekonferenz.

US-Präsident Donald Trump hatte am Donnerstag die Befugnis der US-Umweltschutzbehörde (EPA), Regeln zur Begrenzung von klimaschädlichen Treibhausgasen zu verhängen, aufgehoben. Gemäß dem „Clean Air Act“, einem der grundlegenden Umweltgesetze der USA, ist die EPA gesetzlich verpflichtet, Schadstoffe zu regulieren, sobald sie feststellt, dass diese die öffentliche Gesundheit und die Umwelt gefährden. Ein Gutachten aus dem Jahr 2009 hatte sechs Treibhausgase als gesundheitsgefährdend eingestuft, und damit Regulierungen ermöglicht. Dieses Gutachten, das den internationalen wissenschaftlichen Konsens abbildet, soll nun nicht mehr anerkannt werden.

Die Bundesregierung ging auf Fragen zum Umgang mit dem politischen Kurs des nach China zweitgrößten CO2-Emittenten der Welt nicht genauer ein, erklärte aber, dass man die wissenschaftlichen Erkenntnisse weiter anerkenne. Zuletzt habe die Europäische Union das Klimazwischenziel für 2040 für eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 90 Prozent im Vergleich zu den Emissionen von 1990 bestätigt. „Dieses Ziel ist auch Teil der Anpassung des europäischen Klimaschutzgesetzes und dient als Brücke zum gesetzlich verankerten Ziel der klimaneutralität bis 2050. Und ganz wichtig dabei ist, dass dieses Klimaziel eben wissenschaftsbasiert ist“, sagte die Sprecherin. Die EU richte ihre Ziele an wissenschaftlichen Erkenntnissen aus.


Foto: Fridays-for-Future-Protest (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Syrisches Außenministerium warnt Deutschland vor Abschiebungen

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Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die syrische Regierung hat die Bundesregierung vor umfassenden Rückführungen nach Syrien gewarnt.

„Die Rückkehr tausender Syrer nach Syrien zum jetzigen Zeitpunkt könnte die humanitäre Krise verschärfen und bedeuten, dass viele Menschen in Flüchtlingslagern leben müssen“, sagte Mohammed Yaqub al-Omar, Chef der Abteilung für konsularische Angelegenheiten im syrischen Außenministerium, dem „Focus“. „Allein in Nordsyrien leben weiterhin rund 1,5 Millionen Binnenflüchtlinge, die aufgrund zerstörter Wohnungen, Schulen, Straßen und mangelnder Stromversorgung in Zeltlagern untergebracht sind“, so al-Omar am Rande der Eröffnung des syrischen Generalkonsulats in Bonn am Donnerstag.

Der Regierungsvertreter bat Deutschland im Hinblick auf Abschiebungen syrischer Staatsbürger um Geduld. „Wir bitten Deutschland darum, die syrischen Flüchtlinge zu verstehen und uns noch mehr Zeit zu geben für den Wiederaufbau“, sagte er. Gleichzeitig zeigte er sich dankbar für die Aufnahme hunderttausender Flüchtlinge in Deutschland seit 2015. „Deutschland stand stets an der Seite der Syrer nach Ausbruch des Krieges, das wissen wir zu schätzen“, sagte al-Omar. Die syrische Regierung forciere derzeit den Wiederaufbau, um anschließend seine Landsleute wieder aufnehmen zu können.

Mit dem Sturz des Assad-Regimes am 8. Dezember 2024 ist der Bürgerkrieg in Syrien offiziell beendet. Deutsche Politiker forderten zuletzt immer wieder die Abschiebung von syrischen Staatsbürgern. Erst vergangene Woche hatte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) erklärt, dass Deutschland absehbar verlassen müsse, wer keinen dauerhaften Aufenthaltstitel hat. Im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD haben sich die Parteien auf Abschiebungen nach Syrien, angefangen mit Straftätern und sogenannten Gefährdern, geeinigt. Seit Dezember 2025 schiebt Deutschland wieder nach Syrien ab, bislang allerdings nur sehr vereinzelt.

Der Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei, Nathanael Liminski (CDU), warb hingegen für eine freiwillige Ausreise. „Patriotismus ist nicht nur eine Sache für den Kopf und das Herz, sondern auch für die Hände – das gilt ganz sicher auch für viele Syrer“, sagte er nach einem Gespräch mit dem syrischen Außenminister Asaad Hassan al-Schaibani dem „Focus“. „Wir sollten ihnen dabei helfen, ihr eigenes Land wieder aufzubauen.“

Geltendes Recht müsse durchgesetzt werden. „Wenn man das Recht auf Schutz und Asyl nicht mehr in Anspruch nehmen muss, weil man weder Krieg noch Verfolgung fürchten muss, sollte man es auch nicht mehr tun und in sein Land zurückkehren – wenn es die Umstände erlauben“, so der CDU-Politiker. Liminski warnte gleichzeitig vor „populistischer Stimmungsmache auf dem Rücken von Menschen, die schon viel zu viel aushalten mussten“.

Am Donnerstag eröffnete die syrische Regierung in den Liegenschaften der ehemaligen Botschaft in Bonn ein neues Generalkonsulat. Der Schritt soll insbesondere dazu beitragen, die Beziehungen zu Deutschland zu normalisieren, gleichzeitig aber auch die Botschaft in Berlin entlasten. Die war insbesondere nach Ende des Bürgerkriegs durch mehrere hundert Besucher täglich besonders stark belastet.


Foto: Flüchtlinge in einer „Zeltstadt“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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MSC: CSU fürchtet Weitergabe sensibler Inhalte durch die AfD

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Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – CSU-Generalsekretär Martin Huber fürchtet, dass AfD-Abgeordnete am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz sensible Informationen etwa an US-Republikaner weitergeben könnten.

„Ich traue der AfD das zu“, sagte Huber der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Freitag. „Man sieht es ja beispielsweise an vielen parlamentarischen Anfragen der AfD, die ja durchaus auch sensible Inhalte, beispielsweise zur kritischen Infrastruktur, zum Inhalt hatten.“ Angesichts der Detailtiefe vieler Anfragen der AfD, stelle sich schon die Frage, wem das nütze und wen das wirklich interessiere. „Und vor dem Hintergrund ist die Gefahr, dass sensible Inhalte weitergegeben werden durch die AfD, stets gegeben.“

Dennoch sei es Sache des Veranstalters, wer eingeladen werde, erklärte der CSU-Generalsekretär. „Nach meinem Eindruck sind jetzt hier keine prominenten Vertreter der AfD eingeladen.“ Erstmals seit zwei Jahren nehmen wieder drei AfD-Bundestagsabgeordnete offiziell teil. „Beispielsweise ist der außenpolitische Sprecher Frohnmaier ja gar nicht eingeladen“, sagte Huber. „Er ist trotzdem in München und versucht verzweifelt, Termine zu bekommen. Also das ist eher ein Zeichen dafür: Die AfD sind Möchtegerns und können nichts.“


Foto: Münchner Sicherheitskonferenz am 13.02.2026, via dts Nachrichtenagentur

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DB-Regio-Betriebsrat will Zusammenlegung von Verkehrsverbünden

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Regionalzug im Bahnhof (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Gesamtbetriebsratschef von DB Regio, Ralf Damde, fordert bundesweit nur noch einen tarifgebenden Verkehrsverbund. „Wir haben zig Verkehrsverbünde in Deutschland, die sind ineffizient. Da reicht uns einer“, sagte Damde der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Freitag.

„Das sind 1.4, 1.5 Milliarden Euro, die wir dadurch einsparen können. Wir haben ein Deutschlandticket, also brauchen wir nur einen Tarifverbund. Somit haben wir jede Menge Mittel frei, die wir zum einen in Sicherheit und zum anderen ins System bringen können“, erklärte er. Aber dazu seien Bund und Länder nicht bereit.

Außerdem brauche es mehr Bundespolizisten, „die dann auch auf den Bahnhöfen da sind“, so Damde weiter. „Wenn ich sehe, dass wir teilweise anderthalb Stunden brauchen, bis der Bundespolizist, wenn er denn gerufen wird, bei uns ist, dann ist das nicht mehr tragbar.“

Da müsse man auch an Sicherheitspartnerschaften zwischen Bund und Ländern ran. Die Anreisewege bei Unfällen und Übergriffen seien viel zu lang. „Und das hängt daran, dass die Bundespolizei eine Menge an Mehrarbeitsstunden hat, Überstunden hat, und nicht in der Lage ist, ihren Job zu machen, weil sie überall rumfliegen“, sagte er. Damde verweist etwa auf die vielen Bundesligaspiele. „Und die sind ja nicht die schlimmsten. Die schlimmsten sind ja die in der Regionalliga.“


Foto: Regionalzug im Bahnhof (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Unternehmensinsolvenzen im November 2025 gestiegen

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Amtsgericht (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Im November 2025 haben die deutschen Amtsgerichte 1.794 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Das waren 0,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Die Forderungen der Gläubiger aus den im November 2025 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte demnach auf rund 1,5 Milliarden Euro. Im November 2024 hatten die Forderungen bei rund 2,8 Milliarden Euro gelegen. Dieser Rückgang der Forderungen trotz steigender Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist nach Angaben der Statistiker darauf zurückzuführen, dass im November 2024 mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen Insolvenz beantragt hatten als im November 2025.

Bezogen auf 10.000 Unternehmen gab es laut Destatis im November 2025 insgesamt 5,2 Unternehmensinsolvenzen. Am höchsten war die Insolvenzhäufigkeit im Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei mit 11,0 Fällen je 10.000 Unternehmen. Danach folgte das Baugewerbe mit 8,1 Fällen sowie die Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (zum Beispiel Zeitarbeitsfirmen) mit 7,7 Fällen.

Im Zeitraum von Januar bis November 2025 verzeichneten die Amtsgerichte insgesamt 22.027 beantragte Unternehmensinsolvenzen, teilte das Bundesamt mit. Das waren 10,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Forderungen der Gläubiger summierten sich auf 44,3 Milliarden Euro. Im Vorjahreszeitraum hatten sie bei 52,3 Milliarden Euro gelegen.

Im November 2025 gab es 6.408 Verbraucherinsolvenzen. Das waren 7,3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Von Januar bis November 2025 erfassten die Amtsgerichte insgesamt 70.941 Verbraucherinsolvenzen und damit 8,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Das Statistische Bundesamt gab zu bedenken, dass die Anträge erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik einfließen. Der tatsächliche Zeitpunkt des Insolvenzantrags liegt in vielen Fällen annähernd drei Monate davor.


Foto: Amtsgericht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Eigentümer sind kaum vor Extremwetter geschützt

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Sandsäcke zum Hochwasserschutz (Archiv), via dts NachrichtenagenturKöln (dts Nachrichtenagentur) – Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Versicherers Axa zeigt, dass viele Häuser offenbar unzureichend auf Extremwetterereignisse vorbereitet sind, obwohl im Zuge der Erderhitzung beispielsweise Überschwemmungen zunehmen. Das berichtet der „Spiegel“. An der Umfrage nahmen 2.005 Personen in Deutschland teil, darunter 991 Immobilieneigentümer.

Die meisten Keller haben demnach offene Fenstergitter. Nur rund jeder dritte befragte Eigentümer hat verschließbare Kellerfenster installiert, die etwa im Fall von Starkregen vermeiden können, dass Wasser eintritt, ergab die Umfrage. Rückstauklappen, die verhindern, dass Abwasser über die Kanalisation ins Gebäude zurückfließt, haben lediglich 18 Prozent der befragen Eigentümer verbaut. Noch seltener sind Schutzmauern oder mobile Barrieren.

Noch immer gebe es zu viele Häuser, in deren Keller nahezu ungehindert Wasser fließen könne, sagte Marc Zimmermann, Vorstand Sachversicherung bei Axa Deutschland. Dabei ließen sich mit relativ einfachen Maßnahmen viele Schäden vermeiden.


Foto: Sandsäcke zum Hochwasserschutz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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