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Gaswirtschaft lobt Einigung bei Heizungsgesetz

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Gasheizung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vertreter der Gaswirtschaft haben positiv auf die jüngste Einigung der Ampelkoalition zum umstrittenen Heizgesetz reagiert. „Im parlamentarischen Prozess setzt sich nun das durch, was unsere Branche im Sinne einer klimaneutralen und sozialverträglichen Energiewende von Beginn an gefordert hatte“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW), Gerald Linke, der „Welt“ (Mittwochausgabe).

„Wasserstoff und grüne Gase werden zukünftig feste Bestandteile im Wärmemarkt sein.“ Die Fraktionsspitzen der Ampelparteien hatten sich in der Nacht zum Dienstag auf Einzelheiten des geplanten Gebäude-Energiegesetzes (GEG) verständigt. Dem Vernehmen nach können Gasheizungen auch nach dem Abschluss einer kommunalen Wärmeplanung ab 2029 weiter betrieben werden. Die Einigung sieht aber vor, den Brennstoff durch Beimischungen von Wasserstoff, Biogas oder synthetischem Gas schrittweise klimafreundlicher zu machen.

„15 Prozent ab 2029, 30 Prozent ab 2035 und 60 Prozent ab 2040 sind ein starkes Signal dafür, dass der Wert der Netze für die Versorgungssicherheit erkannt wurde und an Technologieoffenheit kein Weg vorbeiführt“, kommentierte DVGW-Chef Linke die Einigung. Ab 2045 sollen fossile Gase nicht mehr zum Einsatz kommen. Nichtregierungsorganisationen wie WWF, Deutsche Umwelthilfe und NABU hatten sich noch im März dagegen ausgesprochen, grüne Gase als gleichwertige Erfüllungsoption in der Wärmewende zuzulassen. „Im Gebäudesektor jetzt auf Wasserstoff und andere grüne Gase zu setzen, ist ein Trugschluss“, hatte etwa Viviane Raddatz vom WWF Deutschland gewarnt: „Ihr Einsatz ist weder effizient, noch sind die grünen Gase heute oder in den kommenden Jahren im großen Stil verfügbar.“


Foto: Gasheizung, über dts Nachrichtenagentur

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Forsa: AfD weiter zweitstärkste Kraft

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Alice Weidel, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die AfD bleibt in der Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa weiterhin die zweitstärkste Kraft. In der Erhebung für die Sender RTL und ntv kommt sie wie in der Vorwoche auf 19 Prozent.

Auch die anderen Werte bleiben unverändert: Die Union liegt demnach mit 27 Prozent weiter vor der AfD und der SPD (18 Prozent). Dahinter folgen Grüne (15 Prozent), FDP (7 Prozent), Linke (4 Prozent) sowie die sonstigen Parteien (10 Prozent). Die AfD hatte zuletzt angekündigt, bei der nächsten Bundestagswahl einen eigenen Kanzlerkandidaten aufzustellen – elf Prozent der Bundesbürger glauben laut der Umfrage, dass ein AfD-Politiker als Bundeskanzler gut für Deutschland wäre. 81 Prozent hielten das für schlecht.

80 Prozent der Bundesbürger glauben zudem nicht, dass die AfD jemanden hat, der für das Amt des Bundeskanzlers geeignet wäre. 14 Prozent meinen, dass die AfD „kanzlertaugliche“ Politiker hat. Von diesen 14 Prozent nennen auf die offene Nachfrage, welchen Politiker bzw. welche Politikerin der AfD sie für fähig genug halten, das Amt des Bundeskanzlers zu übernehmen, die meisten Alice Weidel (64 Prozent). Ein Prozent nennen Björn Höcke, sieben Prozent andere Politiker der AfD. Wie gering der Rückhalt für einen AfD-Kandidaten bei der Bevölkerung insgesamt wäre, zeigen die Ergebnisse auf die Frage nach der Kanzlerpräferenz unter Einbeziehung der AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel: Wenn die Befragten den Kanzler direkt wählen könnten und die Wahl zwischen Olaf Scholz (SPD), Friedrich Merz (CDU), Robert Habeck (Grüne) und Alice Weidel (AfD) hätten, würden sich 27 Prozent für Scholz, 24 Prozent für Merz, 17 Prozent für Habeck und zehn Prozent für Weidel entscheiden.

Bei der Alternative Scholz – Merz – Baerbock und Weidel würde sich neun Prozent für Weidel entscheiden. 25 Prozent würden für Scholz, 23 Prozent für Merz und 19 Prozent für Baerbock stimmen. Die Daten zu den Parteipräferenzen wurden vom 20. bis 26. Juni erhoben. Datenbasis: 2.506 Befragte.

Zu einem möglichen Kanzlerkandidaten der AfD wurden vom 22. bis 23. Juni 1.008 Personen befragt.


Foto: Alice Weidel, über dts Nachrichtenagentur

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Faeser will Kennzeichnungspflicht für Künstliche Intelligenz

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Computer-Nutzerin, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) spricht sich für strenge Regeln im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) aus. „Wir brauchen gesetzliche Antworten wie klare Kennzeichnungspflichten“, sagte sie dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe).

Genauso wichtig sei allerdings die „Aufklärung und Sensibilisierung unserer Gesellschaft“. Dass mit KI-Anwendungen auch Risiken einhergehen, liegt für die Ministerin auf der Hand: KI könne es Kriminellen oder Geheimdiensten ermöglichen, Bürger leichter zu manipulieren und öffentliche Debatten „mit Lügen und Propaganda zu überschwemmen“, sagte Faeser. „Deepfakes, die Stimmen oder Gesichter imitieren oder verfälschen, können hier ein sehr gefährliches Mittel sein.“ Gleiches gelte für das künstliche Verstärken demokratiefeindlicher Narrative.

„Entscheidend ist: Wir müssen immer mit Fakten gegenhalten und Fakes schnell erkennen und offenlegen“, so die SPD-Politikerin. Faeser warb für eine „angemessene Regulierung von KI“. Entsprechende Regelungen müssten Grundrechte schützen, Transparenz schaffen und zugleich Innovationen fördern. „Das sind überhaupt keine Widersprüche, sondern das ist die Grundlage für die weitere KI-Entwicklung“, so die Ministerin.


Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

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Ampel will Mieter beim Heizungsgesetz stärker entlasten

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Gaszähler, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Mieter sollen im neuen Entwurf zum Gebäudeenergiegesetz (GEG) offenbar stärker als bisher geplant entlastet werden. Das berichtet die „Bild“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Koalitionskreise.

Demnach sollen Vermieter die Modernisierungskosten künftig zwar um bis zu zehn Prozent auf die Miete umlegen können, bisher waren maximal acht Prozent möglich, allerdings soll die staatliche Förderung so ausgestaltet sein, dass Mieter im Vergleich zur bisherigen Regelung sogar leicht entlastet werden, schreibt die Zeitung. Außerdem sollen Mieter mit weniger als 40.000 Euro Jahreseinkommen sowie Bürgergeld-Bezieher zusätzliche staatliche Hilfen erhalten können. Wie die „Bild“ weiter schreibt, soll das GEG ab 2024 für Neubauten in Neubaugebieten gelten. Für Bestandsbauten gilt das Jahr, ab dem eine kommunale Wärmeplanung vorliegt.

Dabei sollen auch Gasheizungen weiterbetrieben oder auch neu eingebaut werden können, wenn der kommunale Versorger klimaneutrale Gase oder Fernwärme anbietet. Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Meyer lässt offen, ob seine Fraktion in der nächsten Woche im Bundestag zustimmen wird: „Jetzt muss Habecks Ministerium Textvorschläge für die Gesetzesänderung liefern“, sagte er der Zeitung. „Nach Prüfung der Vorschläge entscheiden wir, ob wir nächste Woche abschließend beraten.“


Foto: Gaszähler, über dts Nachrichtenagentur

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Zahl antisemitischer Vorfälle leicht gesunken

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. 2022 wurden 2.480 antisemitische Vorfälle erfasst, teilte der Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus (Rias) am Dienstag mit.

Zwar sei dies gegenüber 2021 ein Rückgang, das Niveau bleibe jedoch hoch. Im vergangenen Jahr hätten sich zudem neun Vorfälle extremer Gewalt – potenziell tödliche oder schwere Gewalttaten – ereignet. Dies ist laut Rias die höchste Anzahl solcher Fälle seit Beginn der bundesweiten Erfassung in 2017. So wurde unter anderem im November 2022 auf das ehemalige Rabbinerhaus der Alten Synagoge Essen geschossen.

„Aufgrund der hohen Gefährdung durch islamistische und rechtsextreme Akteure stehen die Bundesländer in der Pflicht, Sicherheits-Defizite für jüdische Gemeinden umgehend zu beheben“, sagte Benjamin Steinitz, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbands Rias. Diese antisemitischen Gewalttaten wirkten verunsichernd auf jüdische Menschen in Deutschland. Jeder fünfte antisemitische Vorfall hat einen verschwörungsideologischen Hintergrund, heißt es in dem Bericht.


Foto: Mann mit „Anti-Israel-Mundschutz“ (Demonstration), über dts Nachrichtenagentur

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Studie: Viele vermeidbare Todesfälle in Deutschland

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Friedhof, über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland gibt es vergleichsweise viele „vermeidbare“ Todesfälle. Ihr Anteil an allen Sterbefällen betrug 19 Prozent im Zeitraum von 2017 bis 2019, so das Ergebnis einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Als „vermeidbar“ werden alle diejenigen Todesfälle von Unter-75-Jährigen eingestuft, die auf Basis des aktuellen Stands des medizinischen Wissens durch „Vorbeugung, Früherkennung beziehungsweise eine optimale Behandlung“ verhinderbar wären. Der Anteil ist erheblich, wenn beachtet wird, dass ein Großteil der Sterbefälle im Alter ab 75 Jahren erfolgt. Bei Männern ist der Anteil mit 24 Prozent höher als bei Frauen mit 13 Prozent. Die Studie offenbart bei vermeidbaren Sterbefällen ein beträchtliches Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle: Demnach verringern diese die Lebenserwartung besonders stark in Ostdeutschland, vor allem in Vorpommern und Sachsen-Anhalt – und dies trotz großer Fortschritte, die bei der Reduzierung der vermeidbaren Sterblichkeit seit der Wiedervereinigung erreicht wurden.

Aber auch einige von wirtschaftlichem Strukturwandel geprägte Regionen in Westdeutschland wie Ostfriesland, das Ruhrgebiet und das Saarland weisen eine ähnlich hohe vermeidbare Sterblichkeit auf. Die geringste Zahl an vermeidbaren Todesfällen verzeichnen dagegen die Schweiz und Südtirol, gefolgt vom Westen Österreichs und dem Süden Deutschlands. In Österreich gibt es ähnlich wie in Deutschland ein Ost-West-Gefälle zuungunsten des Ostens mit der höchsten vermeidbaren Mortalität in der Hauptstadt Wien. Dagegen sind die regionalen Unterschiede in der Schweiz vergleichsweise gering.

„Obwohl der Süden Deutschlands mit der Metropolregion München und dem südlichen Baden-Württemberg im innerdeutschen Vergleich relativ gut dasteht, ist die vermeidbare Sterblichkeit in der Schweiz und in Südtirol noch einmal merklich niedriger“, fasste der BiB-Mortalitätsforscher Michael Mühlichen die Ergebnisse zusammen. Dabei ist der Abstand zur Schweiz und Südtirol in den letzten Jahren sogar noch gewachsen. „Insofern besteht in allen Regionen Deutschlands noch Potenzial, vermeidbare Todesfälle zu reduzieren“, so Mühlichen. Deutschland hat aber nicht nur bei vermeidbaren Todesfällen einen Nachholbedarf gegenüber seinen südlichen Nachbarn, „auch bei der Sterblichkeit im höheren Alter, vor allem im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zeigen sich Defizite“, so Pavel Grigoriev, Mitautor der Studie und Leiter der Forschungsgruppe Mortalität am BiB. Die hohe Zahl an vermeidbaren Todesfällen steht im Kontrast zu den Ausgaben im Bereich der Gesundheitsversorgung, die pro Kopf im weltweiten Vergleich mit zu den höchsten gehören.

Die Autoren sehen unter anderem Verbesserungsbedarf bei Präventionsmaßnahmen und -politiken, um gesundheitsschädigendes Verhalten wie etwa Rauchen oder Alkoholmissbrauch wirkungsvoller einzudämmen. Auch bei der Früherkennung und deren adäquater Inanspruchnahme hinke Deutschland hinterher. Viele Behandlungen setzten spät an, wenn Erkrankungen schon stark fortgeschritten seien, so die Forscher.


Foto: Friedhof, über dts Nachrichtenagentur

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Ex-Audi-Chef Stadler zu Bewährungsstrafe verurteilt

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Landgericht München II, über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Im Betrugsprozess um den Abgasskandal bei Audi ist der frühere Konzernchef Rupert Stadler zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt worden. Nach einem Geständnis im Prozess sprach das Landgericht München II Stadler am Dienstag schuldig.

Im Rahmen eines Deals hatte das Gericht dem Angeklagten zuvor bereits die Bewährungsstrafe in Aussicht gestellt, verbunden mit der Zahlung hoher Bewährungsauflagen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Vorschlag ebenfalls zugestimmt. Konkret ging es in dem Prozess, der seit September 2020 lief, darum, dass Diesel-Fahrzeuge mit manipulierter Abgassteuerungssoftware auf den Markt gebracht worden sein sollen. Stadler wurde vorgeworfen, den Absatz von betroffenen Fahrzeugen zu spät gestoppt zu haben.

Er hatte die Betrugsvorwürfe vor seinem Geständnis jahrelang bestritten. Neben Stadler waren in dem Verfahren noch zwei weitere Personen angeklagt, die ebenfalls zu Bewährungsstrafen von einem Jahr und neun Monaten bzw. zwei Jahren verurteilt wurden.


Foto: Landgericht München II, über dts Nachrichtenagentur

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tonies® launcht Toniebox im Micky Design

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tonies® launcht Toniebox im Micky Design

Anlässlich des diesjährigen 100-jährigen Jubiläums von Disney launcht tonies® am 13. Juli eine limitierte Auflage der roten Toniebox mit einer exklusiven Lochung des Micky Maus Kopfes

Anlässlich des diesjährigen 100-jährigen Jubiläums von Disney launcht tonies® am 13. Juli eine limitierte Auflage der roten Toniebox mit einer exklusiven Lochung des Micky Maus Kopfes statt des bekannten tonies® Logos. Zusätzlich wird es im exklusiven Geburtstags-Bundle Disneys „Fantasia“ als Hörfigur geben.

Die beiden Marken tonies® und Disney kooperieren schon seit vielen Jahren. Nun gibt es erstmals in der Geschichte der Zusammenarbeit eine Sonderedition, bei der die Toniebox verändert wird. Mit einer Stückzahl von nur 30.000 wird die Toniebox im Micky Design schnell Sammlerwert erlangen. Denn: Die Fan-Gemeinde der legendären Disney Welt ist riesig. Auch den bezaubernden Tonie von Disneys „Fantasia“ – Micky Maus mit Hut und Umhang gibt es nur für kurze Zeit im exklusiven Bundle. Die Lochung des Lautsprechers ist der Umriss des Micky Maus Kopfes. Zum bekannten tonies® Logo an der Seite der Toniebox kommt das Logo von Disney – beides erstmals auf schwarzem Grund. Auch die Verpackung ist mit Metallic-Effekten besonders und spiegelt das große Jubiläum feierlich wider.

Ein weiteres Highlight der beiden Marken in diesem Frühsommer (am 7. Juni) und sicher einer der meist erwarteten Tonies: Disneys „Encanto“! Endlich erscheint diese magische Geschichte zum Hören auf der Toniebox. Es geht um die Familie Madrigal, die in einem verzauberten, lebendigen Haus lebt. Mit Magie und Humor schenkt es der kolumbianischen Großfamilie besondere Gaben – von Heilkraft und Superstärke bis hin zu Zukunftsvisionen. Nur die kleine Mirabel erhält bei ihrer Zeremonie keine magische Fähigkeit.

tonies® launcht Toniebox im Micky Design

Zwei weitere Disney Tonies kommen in Kürze auf die Box: Disneys „Dornröschen“ und Disneys „Lilo & Stitch“. Das bekannte Märchen rund um die Königstochter, die sich an einer Spindel sticht und dann in einen tiefen Schlaf sinkt, darf wohl in keinem Kinderzimmer fehlen. Auch das Schicksal von Lilo und Stitch ist hörenswert: Es geht um das kleine Waisenmädchen Lilo, das das außerirdische Wesen Stitch rettet und adoptiert, eine Geschichte, die bereits als Film sehr beliebt war und nun als Tonie sicher ebenso gerne gehört wird.

Die limitierte Toniebox im Micky Design gibt es ab 13. Juli für 119,95 Euro online und im Handel, „Dornröschen“ schon ab 11. Mai und „Lilo & Stitch“ und „Encanto“ ab 7. Juni (alle ab 16,99 Euro).

Quelle Tonies GmbH

AIRMO sichert sich 5,2 Millionen Euro Vorfinanzierung

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AIRMO

Überwachung von Treibhausgasemissionen aus dem Weltraum mit Unterstützung der ESA

AIRMO, ein Startup an der Schnittstelle von Klima- und Weltraumtechnologie, freut sich, seine Pre-Seed-Runde von 5,2 Millionen bekannt zu geben. Die Runde ist eine Kombination aus Geld von führenden Raumfahrt- und Impact-Investoren sowie einem Großauftrag der Europäischen Weltraumorganisation. Diese Pre-Seed-Runde wird es AIRMO ermöglichen, seinen ersten von 12 Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen, um die Transparenz über die Treibhausgase Kohlendioxid und Methan zu revolutionieren.

Angesichts der sich zuspitzenden Krise des Klimawandels ist es wichtiger denn je, unsere Treibhausgasemissionen genau zu überwachen und dringend Maßnahmen zu ihrer Verringerung zu ergreifen. Das bahnbrechende Pariser Abkommen über den Klimawandel hat das Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2, vorzugsweise auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es genauer und zuverlässiger Daten über die Emissionen, insbesondere von starken Treibhausgasen wie Kohlendioxid und Methan. Vor diesem Hintergrund ist AIRMO entstanden, eine Lösung, die den dringenden Bedarf an Transparenz und Genauigkeit bei der Überwachung dieser Emissionen decken soll.

„Seit der letzten Gründungsrunde haben wir bedeutende Fortschritte in unserer Mission gemacht. Wir sind stolz darauf, offizieller Partner der Initiative Aiming for net zero der OGCI (Oil and Gas Climate Initiative) zu sein, ein Beweis für unser Engagement und unsere Fortschritte im Kampf gegen den Klimawandel“, sagt Daria Stepanova, Mitbegründerin von Airmo.

Aus der Vogelperspektive bleibt kein Methanleck unentdeckt

Eines der von AIRMO überwachten Treibhausgase, Methan, ist für mehr als 25 Prozent der globalen Erwärmung verantwortlich, die wir heute erleben. Aufgrund seiner Struktur speichert Methan pro Molekül mehr Wärme in der Atmosphäre als Kohlendioxid (CO2), so dass es 20 Jahre lang nach seiner Freisetzung 80 Mal schädlicher ist als CO2. Daher sind große Methanlecks, die wochen- oder sogar monatelang unentdeckt bleiben, besonders klimaschädlich. Bei einem solchen Superemitter-Ereignis wurden letzten Sommer im August in der Nähe von Turkmenistan stündlich 427 Tonnen Methan freigesetzt; dieses eine Leck entspricht den stündlichen nationalen Emissionen Frankreichs.

Die Vogelperspektive, die die AIRMO-Satelliten bieten, wird es den Unternehmen wesentlich erleichtern, die Treibhausgasemissionen an verschiedenen und oft entlegenen Orten zu überwachen. Die AIRMO-Satelliten werden selbst kleinste Leckagen aufspüren, so dass diese rechtzeitig entdeckt und repariert werden können. Dies ermöglicht eine Auflösung bis hinunter auf die Ebene der Anlage und damit eine genaue und zuverlässige Zuordnung der Emissionen zu ihrer Quelle. Mit der innovativen Weltraumtechnologie von AIRMO werden die spektrometergestützten Messungen durch die LiDAR-Technologie ergänzt, die hochgenaue, nahezu in Echtzeit verfügbare und zuverlässige Daten liefert.

Zusätzlich zur regelmäßigen Überwachung strebt AIRMO an, bis 2030 jeden Superemitter, insbesondere in der Öl- und Gasindustrie, zu erfassen. Für eine enge Zusammenarbeit und Produktabstimmung mit den wichtigsten Akteuren der Branche ist AIRMO offizieller Partner der Initiative Aiming for net zero methane emissions“ der OGCI (Oil & Gas Climate Initiative), der führenden von CEOs geleiteten Initiative zur Bekämpfung von Emissionen in der Öl- und Gasindustrie.

Alan Poensgen, Partner bei Antler, kommentiert: „Airmo verfügt über ein erfahrenes und beeindruckendes Gründerteam, das eine Technologie von Weltklasse entwickelt, die sich mit der größten Herausforderung der Welt befasst – dem Klimawandel. Airmo könnte die Art und Weise, wie wir Kohlenstoffemissionen weltweit verfolgen und reduzieren, verändern, und diese Finanzierungsrunde ist ein Beweis für ihr Wachstumspotenzial. Wir freuen uns, Airmo vom ersten Tag an unterstützt zu haben, und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen bei seiner Expansion.

Das vielseitige europäische Gründerteam, bestehend aus zwei Frauen und zwei Männern, bringt eine einzigartige Kombination aus Raumfahrt- und Klimaerfahrung mit, um ihre Mission erfolgreich zu erfüllen. Das Unternehmen wurde von Daria Stepanova, Pavels Razmajevs, Dr. Errico Armandillo und Harriet von Kügelgen gegründet. Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung bei einigen der weltweit führenden Raumfahrtorganisationen wie der Europäischen Weltraumorganisation und ihrem Fachwissen in den Bereichen ESG und Kohlenstoffmanagement sind die Mitbegründer bestens gerüstet, um die Branche zu verändern. Mit diesem außergewöhnlichen Team ist AIRMO in der Lage, die Art und Weise, wie wir Treibhausgasemissionen überwachen und verstehen, zu verändern und letztendlich effektivere Lösungen für das Klima zu entwickeln und zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen.

Über die Finanzierungsrunde
Christian Federspiel, vertreten durch Findus Venture, einem bekannten Raumfahrt-Investor in Europa, ist der Hauptinvestor der Finanzierungsrunde, neben Ananda Impact Ventures, Pi-Labs, E2MC, Antler und mehreren starken Business Angels wie Anna Alex, Gründerin von Planetly und bekannt in Klima-Tech-Kreisen oder Rainer Horn, ein bekannter Name in der deutschen Raumfahrt.

Neben den VCs und Angel-Investoren hat sich auch die ESA (European Space Agency) entschlossen, AIRMO mit einem Auftragsvolumen von 3,7 Millionen grundlegend zu unterstützen und ein enger Partner des Startups zu sein.

Quelle Bild und Text: airmo GmbH

Ampel erzielt Durchbruch beim Heizungsgesetz

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Gasheizung, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Fraktionsspitzen von SPD, Grünen und FDP haben bei den Verhandlungen über die letzten offenen Punkte beim Heizungsgesetz offenbar eine Einigung erzielt. Grünen-Chef Omid Nouripour bestätigte am Dienstag im ZDF-Morgenmagazin entsprechende Medienberichte.

In die Details wolle er allerdings nicht gehen, sagte er. „Wir werden dieses Gesetz wie verabredet vor dem Sommer miteinander verabschieden.“ Es werde eine Gültigkeit zum 1. Januar 2024 haben, es sei auch offensichtlich, dass die kommunale Wärmeplanung bis 2028 kommen müsse. „Es wird verschiedene Zeiten geben für verschiedene Lebenssituationen.“

Zudem versprach Nouripour „großzügige Hilfen“. Die Ampelkoalition hatte sich nach langem Streit bereits vor zwei Wochen auf „Leitplanken“ für eine neue Version des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) geeinigt, ausformuliert war dieser Entwurf bisher aber nicht. Das ursprünglich geplante Verbot neuer Gasheizungen wird durch diese „Leitplanken“ faktisch wohl um mehrere Jahre verschoben. Das Gebäudeenergiegesetz soll demnach an ein Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung gekoppelt werden, außerhalb von Neubaugebieten sollen die Regelungen des GEG beim Heizungstausch noch nicht gelten.

Laut Nouripour sollen Details zur jetzt erfolgten Einigung im Laufe des Dienstags vorgelegt werden.


Foto: Gasheizung, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts