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Max Verstappen gewinnt Formel-1-Sprintrennen in Spielberg

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Max Verstappen / Red Bull, über dts NachrichtenagenturSpielberg (dts Nachrichtenagentur) – Max Verstappen hat das zweite Formel-1-Sprintrennen in diesem Jahr gewonnen. Dahinter folgten Perez und Sainz.

Stroll, Alonso und Hülkenberg fuhren auch noch in die Punkte. Die Formel 1 fährt in dieser Saison nach einem neuen Modus: Der Samstag wird als eigenständige Veranstaltung aus dem Rennwochenende herausgelöst, das Sprintrennen hat keine Auswirkungen mehr auf das Hauptrennen. Beim Großen Preis von Österreich geht Weltmeister Max Verstappen am Sonntag von Startplatz eins ins Rennen. Der Red-Bull-Pilot holte am Freitag die Pole für das Heimrennen seines Rennstalls. Dahinter dürfen Leclerc, Sainz, Norris und Hamilton starten.


Foto: Max Verstappen / Red Bull, über dts Nachrichtenagentur

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Lambsdorff sieht Erpressbarkeit Deutschlands durch China

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Chinesische Flagge, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff, künftiger deutscher Botschafter in Russland, hat die Erpressbarkeit Deutschlands durch China kritisiert. „Wir sind in kritischen Bereichen teilweise zu abhängig, in der Nähe der Erpressbarkeit“, sagte Lambsdorff der „Welt am Sonntag“.

„Das gilt sowohl für das Beschaffen von Rohstoffen und Vorprodukten als auch für den Absatz bei bestimmten Firmen. Denken Sie an die Masken bei Corona oder die eingeschränkte Lieferbarkeit von Medikamenten.“ Zwar wolle die Ampelkoalition keinem Unternehmen untersagen, gute Geschäfte in China zu machen, solange es ethisch vertretbar sei. „Aber was wir den Unternehmen sehr deutlich sagen, ist: Wenn ihr in China ein Klumpenrisiko habt, dann kann bei Ausbruch eines großen geopolitischen Konflikts zwischen den USA und China der chinesische Markt für euch wegbrechen und euer Unternehmen insgesamt in Gefahr geraten.“

Die Firmen müssten ihre Risiken streuen und minimieren. „Für die Politik folgt daraus, dass wir mit Handelsabkommen neue Märkte für die Wirtschaft öffnen müssen“, sagte Lambsdorff. Dabei müsse man wieder zum Kern von Handelsabkommen zurückkehren, „die Möglichkeit zu eröffnen, Waren und Dienstleistungen auszutauschen. Wir sollten nicht versuchen, anderen Ländern unsere Standards überzustülpen und sie so zu bevormunden.“

Länder wie Indien würden sich das mit Nachdruck verbitten. „Es geht darum, Win-win-Situationen zu schaffen und unsere Wirtschaften enger zu verflechten“, so der FDP-Politiker.


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Bericht: Finanzministerium stärkt Anti-Geldwäsche-Einheit

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500-Euro-Geldscheine, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesfinanzministerium will offenbar die umstrittene Geldwäsche-Bekämpfungs-Einheit Financial Intelligence Unit (FIU) durch Änderungen im Geldwäschegesetz stärken. Dies geht aus einem Entwurf eines Gesetzes „zur Stärkung der risikobasierten Arbeitsweise der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen“ hervor, über den das „Handelsblatt“ berichtet.

Ziel des Gesetzes sei es, die „Zentralstelle in ihren Arbeitsprozessen zukunftssicher“ aufzustellen, um „insbesondere dem erhöhten Meldeaufkommen“ gerecht werden zu können, heißt es in dem Gesetzesentwurf. So soll der risikobasierte Ansatz der FIU durch das Gesetz konkretisiert werden. Ziel des neuen Gesetzes sei die „effizientere Filterung und Auswahl der Meldungen, die einer vertieften Analyse zugeführt und auf die Bedürfnisse der Adressaten der Analyseberichte abgestimmt werden können“, damit der Fokus auf Meldungen zu Geldwäsche und damit zusammenhängende Vortaten und Terrorismusfinanzierung gelegt werden könne, heißt es weiter. Auch sollen durch das neue Gesetz „die Modalitäten der Zusammenarbeit der Zentralstelle“ mit den Strafverfolgungsbehörden vereinfacht werden.

Die FIU hatte in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt. So war im vergangenen Jahr bekannt geworden, dass bei der FIU zwischen Januar 2020 und September 2022 rund 100.000 Geldwäsche-Verdachtsmeldungen nicht weiterbearbeitet wurden. Als eine Folge plant Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) daher den Aufbau eines Bundesfinanzkriminalamtes, unter dessen Dach die FIU firmieren soll. „Um möglichst kurzfristig effektive Arbeitsprozesse der Zentralstelle bei der Analyse und Weiterleitung von Meldungen sicherzustellen, werden die erforderlichen Gesetzesänderungen noch vor der geplanten Überführung der Zentralstelle in die neue Behörde zur Bekämpfung der Finanzkriminalität auf den Weg gebracht“, so der Gesetzesentwurf.


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AfD auch bei Insa an SPD vorbei – Nur Drittel mit Scholz zufrieden

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Olaf Scholz, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD fällt in einer weiteren Umfrage in der Wählergunst hinter die AfD zurück. Im „Sonntagstrend“, den das Umfrageinstitut Insa wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, verlieren die Sozialdemokraten einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und kommen auf 19 Prozent, die AfD hingegen kann ihren Wert von 20 Prozent aus der Vorwoche halten.

Leicht bergauf geht es für die Grünen: Sie können einen Punkt zulegen, kommen in dieser Woche auf 14 Prozent. Die FDP bleibt bei 7 Prozent, die Union bei 26 Prozent. Die Linke kann einen Punkt hinzugewinnen und würde mit 5 Prozent den Wiedereinzug in den Bundestag schaffen. Die sonstigen Parteien könnten 9 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (-1).

Damit hätte die Ampel zusammen 40 Prozent und würde wie in den Vorwochen eine Mehrheit klar verfehlen. „Die einzig möglichen Regierungsoptionen wären eine Deutschland-Koalition, die mit 52 Prozent auf eine Mehrheit an Wählerstimmen käme, und eine Jamaika-Koalition, die mit 47 Prozent auf eine parlamentarische Mehrheit käme“, sagte Insa-Chef Hermann Binkert. Ein Grund für die schlechten Ampel-Werte ist wohl eine wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung: Nur 31 Prozent sind mit der Arbeit von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zufrieden, 58 Prozent sind unzufrieden. Noch weniger Befragte, nämlich 28 Prozent, sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, unzufrieden sind 64 Prozent.


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Macron verschiebt Staatsbesuch in Deutschland

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Emmanuel Macron, über dts NachrichtenagenturParis (dts Nachrichtenagentur) – Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat seinen für die kommenden Tage geplanten Staatsbesuch in Deutschland abgesagt. Bei einem Telefonat mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier habe er darum gebeten, diesen zu verschieben, teilte das Bundespräsidialamt am Samstagnachmittag mit.

Steinmeier bedauere die Absage und habe „vollstes Verständnis“ angesichts der Situation in Frankreich, hieß es weiter. Hintergrund sind die seit Tagen andauernden Ausschreitungen in Paris und anderen Städten. Zu diesen war es gekommen, nachdem im Pariser Vorort Nanterre am Dienstag ein 17-Jähriger nordafrikanischer Abstammung während einer Routineverkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden war. Mittlerweile sollen 45.000 Beamte landesweit im Einsatz und bereits über 1.000 Personen festgenommen worden sein.

Gegen den Polizisten laufen unterdessen Ermittlungen wegen Totschlags. Er hoffe, dass die Gewalt auf den Straßen baldmöglichst beendet und der soziale Friede wieder hergestellt werden könne, sagte Steinmeier. Macron wollte vom 2. bis 4. Juli zu einem Staatsbesuch nach Deutschland kommen. Der Besuch soll baldmöglichst nachgeholt werden.


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Ministerium: Pechstein fragte vor CDU-Auftritt nicht nach Erlaubnis

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Bundesinnenministerium, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundespolizistin Claudia Pechstein hat vor ihrem umstrittenen Auftritt bei einem CDU-Konvent offenbar nicht um Erlaubnis gefragt, ob sie dort in Uniform erscheinen dürfe. Das geht aus der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor, über die das „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ berichtet.

„Frau Pechstein hat ihren Auftritt den aktuell zuständigen Vorgesetzten gegenüber nicht angezeigt, das heißt weder der Hundertschaftsführung noch der Abteilungsführung“, heißt es darin. Sie selbst behauptete, im Vorfeld des Auftritts sowohl einen Gewerkschaftsvertreter der Bundespolizei als auch einen Vorgesetzten konsultiert zu haben. Der Auftritt in Uniform sei ihr freigestellt worden. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagte dem RND: „Offenbar wussten weder Claudia Pechsteins Vorgesetzte noch das Bundesinnenministerium etwas von ihrem geplanten Auftritt in Uniform auf dem Parteikonvent der CDU. Das widerspricht ihren bisherigen öffentlichen Aussagen.“

Das Bundesinnenministerium müsse nun schnell die angekündigte dienstrechtliche Prüfung durchführen. Hierbei gehe es auch „um ein unmissverständliches Signal in die Bundespolizei hinein, die Uniform und die Amtsträgereigenschaft nicht für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren“. Mihalic fuhr fort: „Mit Blick auf die Rolle der CDU und Friedrich Merz ist weiterhin die Frage offen, ob man Claudia Pechstein mit dem Ziel der entsprechenden Inszenierung zumindest nahegelegt hat, in Uniform aufzutreten.“

Pechsteins Auftritt hatte breite Kritik ausgelöst. Das lag neben der Uniform auch am Inhalt ihrer Rede, in der sie eigentlich über eine Stärkung des Vereins- und Schulsports sprechen sollte, darüber hinaus aber auch Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber anmahnte. Das sorge für mehr Sicherheit im Alltag, besonders für Ältere und Frauen in öffentlichen Verkehrsmitteln, so die ehemalige Eisschnellläuferin. Verbesserungen dort sollten wichtiger sein, „als darüber nachzudenken, ob wir ein Gendersternchen setzen oder ob ein Konzert noch deutscher Liederabend heißen darf oder ob es noch erlaubt ist, ein Zigeunerschnitzel zu bestellen“.

Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, schrieb anschließend an die Beamten einen Brief, in dem unter anderem steht: „Wenn wir das Vertrauen der Bürger in unsere neutrale Amtsausübung verlieren, brauchen wir am Ende auch keinen besseren Dienstanzug mehr.“ Er forderte: „Lasst Euch nicht anstecken.“ Pechsteins Auftritt wird derzeit dienstrechtlich geprüft.


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Schüler:innen beweisen ihr unternehmerisches Potenzial:

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STARTUP TEENS BUSINESSPLAN-CHALLENGE

GEWINNER:INNEN DER STARTUP TEENS BUSINESSPLAN-CHALLENGE STEHEN FEST

Von Löschkartuschen für E-Auto-Batterien über ein Bezahlsystem für den öffentlichen Nahverkehr bis hin zu elektronischen Hilfsmittel für Blinde, um sich im Raum zu orientieren – die Finalist:innen der 8. nationalen STARTUP TEENS Businessplan-Challenge beweisen, welches unternehmerische Potenzial in der Generation Z steckt. Wie die Non-Profit-Initiative STARTUP TEENS mitteilte, wurden am Abend in sieben Kategorien die herausragendsten Ideen der Schüler:innen mit dem STARTUP TEENS-Award sowie 7 x 10.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. In diesem Jahr haben 913 Projekten von rund 4.500 Schüler:innen teilgenommen.

Jeweils 3 Finalist:innen-Teams pitchten in den Kategorien B2B & B2C-Products, Education, Health, Sustainability, Digital Products & Services, Online-Platforms & Technology sowie Impact Entrepreneurship vor einer hochkarätigen Jury um den Sieg. Die Projekte zeigen, wie wichtig der nachfolgenden Generation unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Technologie oder soziales Miteinander sind. „Wir brauchen die besten und innovativsten Unternehmerinnen und Unternehmer der Zukunft.

Je früher wir diese Talente erkennen und fördern, desto besser. Die Zukunft des Landes hängt davon ab. Es ist wichtig, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Startup Teens hat genau das erkannt und macht jungen Menschen Lust auf die Zukunft. Es ist toll und faszinierend zu sehen, welche innovativen Ansätze hier präsentiert werden. Zukunft gestalten ist wie über Zukunft zu reden, nur besser!“, sagt Niddal Salah-Eldin, Vorständin bei Axel Springer SE und Beirätin von STARTUP TEENS.

„In einem Land, in dem geistiges Kapital der einzige Rohstoff ist, müssen wir Entrepreneurship Education bei jungen Menschen viel stärker verankern, um auch künftig noch zukunfts- und wettbewerbsfähig zu sein”, sagt der Mitgründer und Geschäftsführer von STARTUP TEENS, Hauke Schwiezer. „Denn mehr als die Hälfte der Jugendlichen würde einer YouGov-Umfrage zufolge gerne ein Unternehmen gründen, weiß aber nicht wie.

Hier ist STARTUP TEENS als außerschulische digitale Plattform eine Anlaufstelle, die gebündelt Know-how vermittelt und über das riesige Netzwerk mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Unternehmerschaft, Gründerszene, und dem Bildungsbereich praktische Unterstützung bei der Umsetzung eigener Ideen liefert.”
Ausgezeichnet wurden auch in diesem Jahr die ersten Plätze aus den sieben Kategorien mit jeweils 10.000 € Preisgeld. Damit ist die Challenge der höchstdotierte Businessplan-Wettbewerb für Schüler:innen zwischen 14 und 19 Jahren in Deutschland.

SIEGER:INNEN 2023

In der Kategorie B2B & B2C-Products konnte sich Sentry Bot mit einem kugelförmigen Überwachungs- und Inspektionssystem durchsetzen. Platz 2 ging an Eltex, einer Löschkartusche für E-Auto-Batterien und Platz 3 an Altane, eine Brennstoffzelle mit Ammoniak.

Bulletpoint gewann mit einer App, die Texte zusammenfasst, die Kategorie Education. Platz 2 ging an CodeUp, eine Lernplattform für Coding und den dritten Platz belegte Rex Education ein Tagebuch mit App-Unterstützung für Kinder.

DrinKlean, ein Filteraufsatz für Wasserflaschen, überzeugte die Jury in der Kategorie Health. FlexProtexx belegte mit Knieprotektoren, die bei Krafteinwirkung verhärten, Platz 2. Den Luftreiniger Mozz zur Verbesserung des Raumklimas durch Moos wählte die Jury auf Platz 3.

Gainback, eine Cash-Back-App für die Gastronomie, setzte sich in der Kategorie Online-Platforms & Technology durch. Platz 2 erreichte Langeum, eine Plattform, die den Kontakt zwischen Unternehmen und Kunden stärkt. Auf dem dritten Platz landete Into, ein soziales Netzwerk für private Events.
Der Gewinner der Kategorie Digital Products & Services ist PocketPay mit einer Bezahl-App für den öffentlichen Nahverkehr. Die App Bauer-Lieferant, die regionale Produkte aus der Landwirtschaft mit Verbrauchern verbindet, belegte Platz 2. Die App FamilyFood ermöglicht die Organisation von Rezepten, Zutatenplanung und den Einkauf ökologischer Produkte und erreichte Platz 3.

Mit einem ökologischen Autoreiniger war BRINAX in der Kategorie Sustainability nicht zu schlagen. Platz 2 ging an Haarmlos, die aus Haarabfällen Gartendünger produzieren und Platz 3 belegte SedLED, ein Addapter zum Energiesparen bei Leuchtmitteln.

Das Preisgeld in der Kategorie Impact Entrepreneurship ging an blindSonar, die ein elektronisches Hilfsmittel für blinde Menschen entwickelt haben. Die kommunale App MeinDorfNet entschied Platz 2 für sich und der 3. Platz ging an HEIDI, die ältere Menschen ins digitale Zeitalter bringen möchte.

ROLE MODELS 2023 AUSGEZEICHNET

Ein weiteres Highlight des Tages war die Vergabe der RoleModel-Awards 2023 powered by STARTUP TEENS. Der Award wurde an 30 herausragende unternehmerische Vorbilder für die Generation Z verliehen. Ganz neu dabei waren in diesem Jahr die Kategorien Investor:in und Sozialunternehmer:in.

Gründerin: Gründer:
1. Christina Diem-Puello (Deutsche Dienstrad) 1. Tao Tao (GetYourGuide)
2. Julia Bösch (Outfittery) 2. Johannes Kliesch (SNOCKS)
3. Lubomila Jordanova (Plan A) 3. Christian Hülsewig (Schüttflix)

Familienunternehmerin: Familienunternehmer:
1. Dr. Caroline von Kretschmann 1. Christoph Werner (dm)
(Europäischer Hof)
2. Alicia Lindner (Börlind GmbH) 2. Philip Hitschler-Becker (Hitschler)
3. Bonita Grupp (Trigema) 3. Marcus Diekmann (ROSE Bikes)

Managerin: Manager:
1. Fränzi Kühne (Edding) 1. Lionel Souque (REWE)
2. Simone Carstens (Telekom Privatkunden- 2. Oktay Erciyaz (Goetzpartners)
Vertrieb GmbH)
3. Deepa Gautam-Nigge (SAP) 3. Thomas Saueressig (SAP)

Investorin: Investor:
1. Diana Saharova (Worldfund) 1. Christian Vollmann (C1 Green Chemicals)
2. Sherin Maruhn (PwC) 2. Dr. Alexander von Frankenberg
(High-Tech Gründerfonds)
3. Svenja Lassen (Gateway Ventures) 3. Min-Sung Sean Kim (Digital Health Ventures)

Sozialunternehmerin: Sozialunternehmer:
1. Düzen Tekkal (HÀWAR Help) 1. Stefan Schabernack (RockYourLife)
2. Katja Urbatsch (Arbeiterkind) 2. Kadim Tas (Joblinge)
3. Manuela Stier (Förderverein für 3. Volker Baisch (Väter gGmbH)
Kinder mit seltenen Krankheiten)

Alle Nominierten wurden mit dem Role Model Award 2023 ausgezeichnet.
Den Role Model Award hat STARTUP TEENS im Jahr 2020 erstmals ins Leben gerufen, um Vorbilder für junge Leute in Deutschland sichtbarer zu machen, die eben NICHT Schauspieler, Sportler, Musiker, Models etc. sind, sondern Unternehmer:innen und Manager:innen!

Fotograf/ Bildcredits: Philip Nürnberger

Quelle STARTUP TEENS

VdK-Präsidentin fordert Hilfen für Senioren beim Heizungstausch

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Heizungsrohre, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, fordert nach der Streichung der Ausnahmeregel für Über-80-Jährige im Heizungsgesetz andere Hilfen. „Der Wegfall der Ausnahmeregelung für Über-80-Jährige darf jetzt die älteren Menschen nicht verunsichern, es wird weiterhin Härtefallklauseln geben, die soziale Nöte abfedern“, sagte Bentele der „Rheinischen Post“.

Wenn Senioren nicht das Budget hätten oder aus gesundheitlichen Gründen keine Sanierung übernehmen könnten, müssten sie sich unkompliziert per Antrag befreien lassen können, fordert sie. „Die Härtefallregelung darf nicht zu einer unüberwindlichen bürokratischen Hürde werden.“ Im ursprünglichen Gesetzentwurf war geplant, dass für über-80-jährige Eigentümer im Havariefall die Pflicht entfallen sollte, eine neue Heizung mit 65 Prozent Ökostrom einzubauen.


Foto: Heizungsrohre, über dts Nachrichtenagentur

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Polizei warnt vor zunehmendem Diebstahl von Wärmepumpen

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Wärmepumpe, über dts NachrichtenagenturStuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Sicherheitsbehörden sind offenbar wegen mehrerer Diebstähle von Wärmepumpen alarmiert. Wie der „Spiegel“ berichtet, befürchtet das Landeskriminalamt Baden-Württemberg, die teuren und schweren Geräte könnten zunehmend zum Ziel von Kriminellen werden.

Es rechnet damit, „dass in diesem Deliktsbereich zukünftig ein Anstieg zu verzeichnen sein wird“. Für die Pumpen gebe es einen Absatzmarkt „in weiten Teilen der Welt“. Bereits jetzt verzeichnen zahlreiche Landespolizeibehörden Einzelfälle von Diebstählen. Außer in Baden-Württemberg sind etwa den Landeskriminalämtern in Bayern, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt Fälle bekannt.

In Brandenburg gab es laut dortigen Sicherheitsbehörden 2022 zehn Fälle. In Niedersachsen verzeichnete das LKA ebenfalls eine niedrige zweistellige Zahl – und einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die Experten gehen von einer Dunkelziffer aus. In der Polizeilichen Kriminalstatistik werden zwar Straftaten erfasst, aber nur in einigen Fällen auch das gestohlene oder beschädigte Gut.

Die genannten Zahlen basieren auf Sonderauswertungen der Polizeibehörden in der Anzeigestatistik. Viele der registrierten Diebstähle ereignen sich laut baden-württembergischen Landeskriminalamt „auf Baustellen beziehungsweise in Rohbauten“. Teils hätten Pumpen unbeaufsichtigt im Freien gelegen, sodass es „ungeachtet des Gewichts“ zu Diebstählen gekommen sei, „womöglich mithilfe größerer Transportfahrzeuge“.


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Siemens-Personalvorständin fordert Willkommenskultur

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Siemens, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Erfolg der AfD bei der Landratswahl im thüringischen Sonneberg wächst in der deutschen Wirtschaft die Sorge vor negativen Folgen für den Standort Deutschland. „Deutschland benötigt mindestens 300.000 qualifizierte Einwanderer pro Jahr als Antwort auf die Fachkräfteknappheit“, sagte Judith Wiese, Personalvorständin und Arbeitsdirektorin bei Siemens, dem „Spiegel“.

Benötigt würden sowohl hoch qualifizierte Spezialisten als auch Fachkräfte und zunehmend auch geringer qualifizierte. Diese Menschen müssten sich wohlfühlen, nicht nur am Arbeitsplatz. Da sei ein Land, „das eine Willkommenskultur hat, im Vorteil gegenüber einer Gesellschaft, in der diese weniger ausgeprägt ist“. Die AfD hatte am vergangenen Wochenende erstmals eine Landratswahl gewonnen und war zuletzt in bundesweiten Umfragen auf rund 20 Prozent Zustimmung gekommen.

Die rechtsradikale Partei lehnt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz ab und vertritt die Auffassung, Deutschland brauche keine Arbeitskräfte aus dem Ausland. Auch Eckart von Klaeden, oberster Politstratege beim Autokonzern Mercedes, warnte, generell hänge „der Erfolg eines Wirtschaftsstandortes auch von seiner Attraktivität für Investitionen und für Fachkräfte aus dem In- und Ausland ab“. Innenpolitische Entwicklungen, die auch im Ausland mit Sorge betrachtet würden, „können uns nicht gleichgültig sein“. Thorben Albrecht, Leiter Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik bei der IG Metall, kritisiert indirekt die fehlende politische Abgrenzung anderer Parteien gegenüber der AfD: „Den Positionen der AfD hinterherzurennen, wie es manche Partei tut, macht das Original nur stärker“, sagte er.

Die Gewerkschaft ringt selbst um Abgrenzung, sie hat nicht nur rechtsorientierte Mitglieder, sondern steht bei Betriebsratswahlen teils in direkter Konkurrenz zu extrem rechten Gruppen. „Für Positionen, wie sie die AfD vertritt, ist in der IG Metall kein Platz“, sagte Albrecht. Rassistische Positionen seien inakzeptabel, man unterstütze das Fachkräfteeinwanderungsgesetz.


Foto: Siemens, über dts Nachrichtenagentur

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