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Bas verteidigt Bürgerrat gegen Kritik aus CDU

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Bärbel Bas (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) hat den ersten vom Parlament eingesetzten Bürgerrat gegen Kritik aus den Reihen der CDU verteidigt. „Bürgerräte haben ein einzigartiges Potenzial, die Demokratie zu bereichern – sie schaffen durch die Zufallsauswahl Raum für Diskussionen zwischen Menschen mit ganz unterschiedlichen Lebenserfahrungen“, sagte Bas der „Süddeutschen Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

Dies könne „helfen zu erkennen, wo die Gesellschaft bei wichtigen Fragen steht und wie politische Knoten gelöst werden können“. Die drei Ampelparteien haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, „neue Formen des Bürgerdialogs wie etwa Bürgerräte“ zu nutzen, um die Entscheidungsfindung zu verbessern. Das Thema, das der erste Bürgerrat behandeln soll, lautet: „Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“. Die zufällig ausgewählten Mitglieder werden dazu bis Februar kommenden Jahres ein „Bürgergutachten“ mit Handlungsempfehlungen vorlegen.

Über dieses Gutachten soll dann der Bundestag diskutieren. „Bürgerräte ersetzen die parlamentarische Auseinandersetzung natürlich nicht – sie stehen vielmehr an ihrem Anfang und können ihr einen Schub geben“, sagte Bas. „Am Ende entscheiden aber allein die Mitglieder des Deutschen Bundestages, welche Empfehlungen umgesetzt werden und welche nicht.“ Der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor ist in der Unionsfraktion für das Thema zuständig.

Er kündigt in der „Süddeutschen Zeitung“ zwar an, dass seine Fraktion den Bürgerrat „konstruktiv begleiten“ werde. Und er dankt den Bürgern, die ausgelost werden, schon jetzt für ihren Einsatz. Amthor sagte aber auch: „Unser Bürgerrat ist zuallererst der Deutsche Bundestag.“ Und dieser Bundestag stehe bereits „seit Jahren unter dem immer stärkeren Druck einer Entparlamentarisierung – etwa durch Beratungsverlagerungen in Koalitions- und sogenannte Expertengremien“.

Legitime Bemühungen um mehr Bürgerbeteiligung dürften „nicht zu einer fortschreitenden Erosion des Konzepts der repräsentativen Demokratie führen“. Statt „als symbolische Glücksfee“ reüssieren zu wollen, erwarte man von Bas deshalb „eher eine Fokussierung auf die Stärkung der repräsentativen Demokratie“.


Foto: Bärbel Bas (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Umfrage: Mehrheit vom "Gendern" genervt

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Gegendertes Wort am 14.07.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage vom „Gendern“ genervt. In der Erhebung von Forsa für RTL und ntv gaben 22 Prozent der Bundesbürger an, die Verwendung einer geschlechtsneutralen Sprache unter Nutzung von „Genderzeichen“ wie Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt und einer Pause beim Sprechen persönlich gut zu finden.

Fast drei Viertel (73 Prozent) stört es, wenn so gesprochen oder geschrieben wird. Die einzige Gruppe, die das „Gendern“ mehrheitlich gut findet, sind die Anhänger der Grünen (58 Prozent). Ähnlich deutlich fällt die Ablehnung von Plänen aus, die öffentliche Verwaltung – wie in Niedersachsen vorgesehen – auf die Verwendung einer „geschlechtsneutralen“ Sprache in geschriebenen Texten zu verpflichten. 22 Prozent der Bundesbürger fänden das richtig, 75 Prozent lehnen solche Pläne ab.

Auch in dieser Frage sind es ausschließlich die Grünen-Anhänger (58 Prozent), die sich mehrheitlich für eine verpflichtende Verwendung der Gender-Sprache in Verwaltungstexten aussprechen. Mittlerweile gibt es in Deutschland auch Beschlüsse, die das „Gendern“ in geschriebenen Texten der Verwaltung oder an Schulen (z.B. in Zeugnissen) ausdrücklich verbieten: 48 Prozent der Bundesbürger finden das richtig, 46 Prozent nicht richtig. Am häufigsten gegen ein „Gender-Verbot“ in Texten der öffentlichen Verwaltung sind die 18- bis 29-Jährigen (62 Prozent) sowie die Anhänger der Grünen (76 Prozent). Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 14. bis 17. Juli erhoben.

Datenbasis: 1.009 Befragte.


Foto: Gegendertes Wort am 14.07.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Studie: Zahl neuer Wohnungen könnte unter 200.000 sinken

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Hochhaus-Baustelle im Juli 2023, über dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der neu gebauten Wohnungen in Deutschland könnte im nächsten Jahr unter 200.000 sinken. Grund dafür seien die hohen Zinsen und gestiegenen Baukosten, heißt es in einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Die Zahl der neu fertiggestellten Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienhäusern könnte demnach von 295.000 im Jahr 2022 auf im schlechtesten Fall schätzungsweise 223.000 in diesem und nur noch 177.000 im kommenden Jahr fallen. Damit könnte 2024 fast wieder der historische Tiefststand von 2009 erreicht werden. Das von der Bundesregierung angestrebte Ziel von jährlich 400.000 neuen Wohnungen läge damit in weiter Ferne. Der mögliche Einbruch bei den Fertigstellungen würde einem Rückgang der realen Wohnungsbauinvestitionen um knapp 21 Milliarden Euro in diesem beziehungsweise gut 16 Milliarden Euro im kommenden Jahr entsprechen.

Angesichts solcher Aussichten sollten die Ausgaben für öffentlich geförderten Wohnungsbau erhöht und die Strukturen für eine schnellere Umsetzung gestärkt werden, empfehlen die Forscher. So lasse sich Risiken begegnen, dass sich die Wohnungsknappheit noch weiter zuspitzt und die Kapazitäten der Bauwirtschaft dauerhaft zurückgefahren werden. Um den absehbaren Einbruch der privaten Bauinvestitionen zumindest teilweise auszugleichen, plädiert das IMK für eine spürbare weitere Aufstockung der öffentlichen Ausgaben für den sozialen Wohnungsbau. Damit könne nicht nur ein Absturz der Baubranche verhindert, sondern auch der Anteil günstigerer und energieeffizienter Wohnungen gesteigert werden, die zuletzt von privaten Bauträgern angesichts zu hoher Bau- und Finanzierungskosten zu selten gebaut wurden.

Befürchtungen, ein verstärktes Engagement der öffentlichen Hand werde dazu beitragen, die Baupreise und indirekt auch die Inflation anzuheizen, halten die Experten in der gegenwärtigen Situation für überzogen. Die Risiken seien beherrschbar, insbesondere, wenn man die Ausgaben schrittweise aufstocke, die Lage im Jahresrhythmus evaluiere, die sonstige Bautätigkeit im Blick behalte und auf die weiteren Ausbaustufen bei gegebenenfalls besserer Entwicklung verzichte. Zudem könne es andererseits auch zur Inflation beitragen, wenn zu wenig Wohnungen gebaut werden und durch die Knappheit Mieten weiter anziehen, so das IMK.


Foto: Hochhaus-Baustelle im Juli 2023, über dts Nachrichtenagentur

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Auch FDP lehnt neuen Asyl-Vorstoß der CDU ab

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Flüchtlinge (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai hat den CDU-Vorschlag zur Abschaffung des Individualrechts auf Asyl in der EU zurückgewiesen und als unseriös kritisiert. „Nach ihrer katastrophalen Flüchtlingspolitik von 2015 ist die CDU derzeit offenbar auf der Suche nach einem Kurs in der Migrationsdebatte“, sagte Djir-Sarai dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben).

Der Politiker warf der CDU vor, sie habe es in ihrer Regierungszeit nicht vermocht, die Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik zu ordnen und lasse auch jetzt Ernsthaftigkeit vermissen. „Die FDP steht für Steuerung, Kontrolle und Begrenzung in der Migrationspolitik“, sagte er dem RND. „Daher ist es auch ein richtiger Schritt, dass auf europäischer Ebene das gemeinsame Europäische Asylsystem reformiert wird. Es wäre gut, wenn die CDU mit Ernsthaftigkeit diese Bemühungen unterstützen würde“, so der Liberale.


Foto: Flüchtlinge (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Fußball-WM 23: Das können Unternehmen vom Erfolg des Frauenfußballs lernen – Vorreiter Trustpilot, Verisk Analytics und FDM

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Fußball WM

Ein aktueller Kommentar von Claire Marwick, Investmentmanagerin bei Aegon Asset Management:

Während Investoren die Vorteile von Diversität in den Führungsetagen erkennen, sollten Unternehmen die Lektionen aus dem Erfolg der englischen und deutschen Fußballnationalmannschaft der Frauen, im vergangenen Jahr beherzigen und sich um eine bessere Vertretung von Frauen in der Unternehmenswelt bemühen. Die UEFA-Frauenmeisterschaft 2022 war ein Wendepunkt in der Popularisierung des Frauenfußballs.

Lange Zeit war der Frauenfußball das Stiefkind des Männerfußballs, doch die Begeisterung und das gezeigte Können haben die Fans im vergangenen Sommer derart in ihren Bann gezogen, wie es zuvor noch nie der Fall war. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen an die diesjährige FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, die am 20. Juli in Australien und Neuseeland beginnt.

Im Fußball haben die Spielerinnen der Frauenfußball-Nationalmannschaften einen Wandel herbeigeführt, aber wie sieht es in der Vorstandsetage, in der Chefetage oder im Büro eines Fondsmanagers aus? Die Vertretung von Frauen in der Wirtschaft wird zunehmend als wichtiges Kriterium anerkannt, und zwar nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch im Hinblick auf Investitionen. Mehr Frauen in Führungspositionen zu haben, sollte für jedes wettbewerbsfähige Unternehmen jetzt ein wichtiges Anliegen sein.

Es trägt nicht nur dazu bei, neue weibliche Talente für die Branche zu begeistern, und fördert gleichzeitig eine bessere Umsetzung der Kriterien für Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion, sondern es gibt auch Daten, die auf einen Zusammenhang zwischen der Diversität von Führungskräften und der finanziellen Leistung hindeuten. Laut einer Studie von McKinsey aus dem Jahr 2019 ist die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen im obersten Viertel der Führungskräfte in Bezug auf die Geschlechtervielfalt eine überdurchschnittliche Rentabilität aufweisen, um 25 Prozent höher als bei Unternehmen im untersten Viertel[1].

Diese drei Schlüsselbereiche verzeichnen deutliche Fortschritte und zeigen Beispiele von Unternehmen, die diesen Wandel vorantreiben:

Repräsentanz auf Vorstandsebene – Trustpilot (TRST)

Im Unternehmensbereich sind Frauen wohl am stärksten in den Führungsetagen vertreten, wo sie inzwischen einen festen Platz und Einfluss haben. In Großbritannien hat der Frauenanteil in den Verwaltungsräten in diesem Jahr
40 % erreicht, während die EU im vergangenen Jahr die gleiche Zahl als Zielvorgabe[2] festgelegt hat.

Eines der Unternehmen, die diesen Fortschritt vorantreiben, ist Trustpilot, eine Online-Plattform für Kundenrezensionen, die Verbrauchern ein vertrauenswürdiges Feedback gibt und sie bei ihren Kaufentscheidungen unterstützt, während sie für ihre Unternehmenskunden dazu beiträgt, Glaubwürdigkeit aufzubauen und Einblicke in die Kundenerfahrungen gewährt.
Das Unternehmen hat vor kurzem eine bekannte weibliche Führungskraft zur Vorstandsvorsitzenden ernannt, in der Hoffnung, ihre Fähigkeiten für die nächste Wachstumsphase nutzen zu können. Dies bestärkt uns in unserer Überzeugung, dass das Unternehmen eine glänzende Zukunft vor sich hat.

Geschäftsleitung – Verisk Analytics (VRSK)

Die Vertretung von Frauen in Führungspositionen liegt leicht hinter der in den Vorstandsetagen zurück. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Grant Thornton schätzt den Anteil von Frauen in Führungspositionen weltweit auf 32 % im Jahr 2022[3]. Dennoch sind Fortschritte zu verzeichnen. Ein gutes Beispiel dafür ist mein Besuch bei dem amerikanischen Datenmanagement-Unternehmen Verisk Analytics.

Verisk ist ein führendes Datenanalyseunternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, seinen Kunden Einblicke in die Versicherungsbranche zu gewähren. Es zeichnet sich dadurch aus, dass es fortschrittliche Analysen einsetzt, um seinen Kunden zu helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und Risiken zu managen. Aber das Treffen war noch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Alle Teilnehmer – der Finanzchef, der Leiter der Investor Relations, der Vertreter des Maklers und der Fondsmanager – waren Frauen.

Dies ist ein Zeichen für die zunehmende Vertretung von Frauen in den höchsten Führungsebenen, und das ist erfreulich. Allerdings bleiben solche Treffen die Ausnahme, während reine Männerrunden eher die Regel sind. In unserem Investitionsansatz stehen wir vielfältigen Managementteams, wie wir sie bei Verisk vorgefunden haben, positiv gegenüber, weil wir glauben, dass Unternehmen, die die Fähigkeiten aller ihrer Mitarbeiter nutzen, bessere Erfolgschancen haben. Wir hoffen sehr, dass mehr Unternehmen diesem Beispiel folgen.

Recruitment – FDM-Gruppe (FDM)

Einige Unternehmen gehen noch einen Schritt weiter und haben sogar ihr gesamtes Geschäftsmodell darauf ausgerichtet, die Rolle von Frauen und anderen Minderheiten in der Arbeitswelt zu stärken. Ein Beispiel dafür ist FDM, ein IT-Unternehmen, das Berater für renommierte Kunden rekrutiert, schult und einsetzt. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Rekrutierung von Hochschulabsolventen, Berufsrückkehrern und ehemaligen Militärangehörigen.

Die Erschließung von beruflich wenig repräsentierten Gesellschaftsgruppen wie Frauen, die nach der Kindererziehung in den Beruf zurückkehren, verschafft FDM einen Wettbewerbsvorteil. Obwohl nur 31 % der Belegschaft weiblich sind, ist FDM das einzige Unternehmen, das ich je gesehen habe, welches ein negatives durchschnittliches geschlechtsspezifisches Lohngefälle aufweist, d. h. der durchschnittliche weibliche Mitarbeiter erhält mehr Gehalt als der durchschnittliche männliche Mitarbeiter.

Dieser Fortschritt ist beachtlich, liegt aber weit hinter dem zurück, was nötig wäre. Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass der Anteil der weiblichen Fondsmanager weltweit bei 12 %[4] verharrt, und im Laufe der Jahre hat sich die Situation nur unglaublich langsam verbessert. Erfreulicherweise sind viele Akteure in dieser Branche zunehmend bestrebt, junge Frauen zu ermutigen, diesen Beruf in Betracht zu ziehen. Doch in der Praxis hat sich das Rad kaum bewegt.

Es bleibt also zu hoffen, dass die Mädchen und Jungen, die sich in diesem Sommer die Fußballweltmeisterschaft der Frauen ansehen, dazu inspiriert werden, ihren eigenen Weg zu gehen, wo auch immer dieser sie hinführen mag – auch in die Vorstandsetage, in die C-Suite und vor allem ins Fondsmanagement.

Fußball-WM 23: Das können Unternehmen vom Erfolg des Frauenfußballs lernen – Vorreiter Trustpilot, Verisk Analytics und FDM

Foto von Claire Marwick (Quelle: Aegon AM)

Quellen:

[1] https://www.mckinsey.com/featured-insights/diversity-and-inclusion/diversity-wins-how-inclusion-matters

[2] https://ftsewomenleaders.com/latest-reports/

[3] https://www.grantthornton.global/en/insights/women-in-business-2022/

[4] https://uk.citywire.com/Publications/WEB_Resources/alpha-female/alpha-female-2022-dollars.pdf

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Christoph Freund wird neuer Sportdirektor beim FC Bayern

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Fans des FC Bayern München (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Christoph Freund wird offenbar der neue Sportdirektor beim FC Bayern München. Laut übereinstimmenden Medienberichten tritt der Österreicher die Nachfolge von Hasan Salihamidzic an.

Aktuell steht Freund noch in gleicher Position bei RB Salzburg bis 2026 unter Vertrag. Daher wird er laut der Berichte die Stelle beim Rekordmeister erst nach dem Ende des Transferfensters zum 1. September antreten. In München soll er dann vor allem für die Kaderplanung verantwortlich sein. Freund ist seit 2006 bei den Salzburgern tätig.

Nach Stationen als Teammanager und Sportkoordinator ist er seit 2015 als Sportdirektor bei den Österreichern aktiv. Der FC Bayern hatte im Mai direkt nach dem knappen Gewinn der Meisterschaft die Trennung von Vorstandsboss Oliver Kahn und Sportvorstand Salihamidžić bekannt gegeben.


Foto: Fans des FC Bayern München (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grüne kritisieren Unionsvorstoß gegen Individualrecht auf Asyl

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Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstoß des parlamentarischen Geschäftsführers der CDU/CSU-Fraktion, Thorsten Frei, das Individualrecht auf Asyl in der EU abzuschaffen, stößt bei den Grünen auf Kritik. „Dieses Grundrecht einfach wegzugeben, das ist aus meiner Sicht rechtlich hoch zweifelhaft“, sagte Grünen-Chef Omid Nouripour den Sendern RTL und ntv.

Unverständnis äußerte er für das Argument der Union, die gängige Asylrechtspraxis sei inhuman: „Warum es unmenschlich sein soll, dass jemand erst mal vorträgt, warum er Schutz braucht, das geht mir nicht in den Kopf“, sagte der Grünen-Politiker. Man müsse sich auf die Unterstützung der Kommunen bei der dauerhaften Versorgung und Integrationsarbeit konzentrieren. „Diese Fragen, wie man hemdsärmelig Probleme löst, sind deutlich wichtiger als Parolen, die am Ende sowieso nicht tragen“, so Nouripour.


Foto: Flüchtlinge auf der Balkanroute (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Hotel Ramada Graz: Die besten Seiten der Steiermark

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Hotel Ramada Graz

Drei Kilometer vom Autobahnknoten Graz West, sieben Minuten vom Flughafen Thalerhof und 15 Minuten vom Grazer Zentrum: Das Hotel Ramada Graz in Premstätten ist die ideale Adresse für ein Wochenende zwischen der Steirischen Landeshauptstadt und der Südsteiermark.

Am Seering zwischen Samitzsee, Schwarzlsee und dem Österreichischen Skulpturenpark liegt das Hotel Ramada Graz. Mit 95 Prozent Empfehlungen auf holidaycheck.at, sehr guten 8 Punkten auf booking.com und 4 von 5 Punkten auf tripadvisor.at zählt das Viersternehaus zu den besten Adressen im Süden der Steirischen Landeshauptstadt. Die Lage am Schnittpunkt zwischen Stadt und Land macht es ideal für ein Wochenende im nur sieben Kilometer entfernten Graz ­­ebenso wie für Erkundigungen in der Südsteiermark. Wer am nahen Flughafen Graz-Thalerhof landet oder startet und eine moderne und unkomplizierte Unterkunft für eine Nacht braucht, ist ebenso ein gern gesehener Gast.

Zwischen moderner Kunst, Sommersport und Wein

Vor Ort gibt es viel zu sehen und zu tun: Der österreichische Skulpturenpark des steirischen Universalmuseums Joanneum liegt nur fünf Gehminuten vor der Hoteltüre. Auf sieben Hektar Fläche treten Landschaftsarchitektur und über 70 große, teilweise spektakuläre Außenskulpturen von zeitgenössischen internationalen Künstlern in Dialog. Gleich dahinter liegt um den Schwarzlsee ein riesiges Freizeitzentrum mit über 30 Sportmöglichkeiten, darunter Schwimmen, Segeln, Surfen und Stand Up-Paddeln. Für Wasserskifahrer und Wakeboarder gibt es sogar eine Liftanlage mit Rampen.

Der Murradweg ist vom Hotel Ramada Graz mit dem Rad in 20 Minuten erreicht. Wer Richtung Norden radelt, hat die Radhauptstadt Österreichs mit ihren vielen Verlockungen im Visier. Richtung Süden gibt es ebenso viele schöne Ziele. Ab dem nur 16 Kilometer entfernten Wildon sind bereits die ersten Weinberge der Südsteiermark zu sehen und dann laden Leibnitz, Seggau, das Römermuseum Flavia Solva oder etwa Ehrenhausen zum Zwischenstopp. Von Leibnitz lohnt sich auch ein Abstecher auf der Sausaler Weinstraße durch das Sulmtal bis nach Kitzeck. Fahrräder und E-Bikes gibt es im Ramada Hotel Graz zum Ausleihen.

Genießen und entspannen leicht gemacht

Wer noch mehr Kilometer zählen möchte, steigt auf Ergometer, Laufband oder Stepper im kleinen Fitnesscenter des Hotel Ramada Graz. Ist den Heimkehrern eher nach Entspannung, empfiehlt sich ein Gang in die Hotelsauna. Auch die großzügigen, modern und in warmen Farben eingerichteten Zimmer laden zu einer Auszeit. Im modern-gemütlichen Restaurant wartet die Küche des Hauses mit einer kulinarischen Reise von der Steiermark in alle Welt auf, wobei Lebensmittel der Region und Saison einen hohen Stellenwert genießen. An der Bar klingt der Tag bei einem Glas steirischem Wein und in gemütlicher Atmosphäre aus. ramada-graz.at

Kultur­Wochenende in Graz
2 Übernachtungen inkl. Upgrade auf Superior Zimmer, 2 x Frühstück vom Buffet inkl. 1 x Graz Tourismus Card für 24Std, 1 x Shuttle Premstätten–Graz, Fahrt mit Schlossbergbahn & Schlossberglift, freier Eintritt in vielen Museen, Eggenberg, Joanneumsviertel, öffentliche Verkehrsmitteln in Tarifzone 101, Nutzung unseres Saunabereiches, Early Check In & Late Check out, Parkplatz am Hotel. – Preis p. P. 164 Euro im DZ/ 242 Euro im EZ.

Bild: Hotel Ramada Graz

Quelle © mk Salzburg

Beekeeper präsentiert KI-basierte Workforce-Intelligence-Plattform

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Beekeeper präsentiert KI-basierte Workforce-Intelligence-Plattform

Das neue Analyse-Tool der mobilen Mitarbeiterplattform hilft Führungskräften dabei, datenbasierte Entscheidungen zu treffen – für mehr Zufriedenheit und Produktivität in der Belegschaft

Beekeeper, Anbieter einer Lösung für die mobile Zusammenarbeit von Teams im operativen Bereich von Hotellerie, Bau, Produktion oder des Gesundheitswesens, erweitert sein bewährtes Frontline-Success-System um Funktionen, die Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen nutzen. Die Workforce-Intelligence-Plattform liefert Führungskräften datenbasierte Informationen über die Zufriedenheit der Belegschaft und zeigt, wo Maßnahmen sinnvoll sind, um die Arbeit produktiver zu gestalten. Konkret unterstützt das Tool auf drei Wegen: Es bietet eine KI-gestützte Sentimentanalyse, erweiterte Analyse-Dashboards und Analysen zur App-Einführung und Aktivierung – alles datenschutzkonform gemäß der Datenschutz-Grundverordnung der EU. Die neuen Workforce-Intelligence-Funktionen sind ab sofort im bewährten Frontline-Success-System von Beekeeper verfügbar.

Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen entwickeln sich rasant und verändern unsere Wirtschaft grundlegend. Die neuen Technologien verbessern nicht nur Kundenkontakt, Logistik und Sicherheit. Gerade in Branchen wie Hotellerie, Bau, Produktion oder dem Gesundheitswesen können sie dafür eingesetzt werden, Stimmungen zu erkennen und die Kommunikation mit dem Team zu verbessern. Überall dort, wo Mitarbeitende nicht im Büro, sondern örtlich flexibel und in direktem Kontakt mit Kunden, Patienten oder Gästen arbeiten, mussten sich Führungskräfte bei wichtigen Fragen bislang oft auf ihr Bauchgefühl verlassen: Was benötigen die Mitarbeitenden, damit sie mit ihrer eigenen Arbeit zufrieden sind? Welche Hindernisse lassen sich aus dem Weg räumen, um die Produktivität zu steigern? Wie könnte man die Einarbeitung verbessern, damit sich neue Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen schnell zu Hause fühlen? Um fundierte Entscheidungen treffen zu können, waren oft aufwendige Mitarbeiterbefragungen notwendig. Die neuen Workforce-Intelligence-Funktionen sind in dem bewährten Frontline-Success-System von Beekeeper verfügbar. Sie unterstützen Führungskräfte auf drei Wegen:

KI-gestützte Sentimentanalyse

Workforce-Intelligence erhebt mithilfe von KI-Technologie DSGVO-konforme Daten zur Stimmung und zum Engagement der Mitarbeitenden. Langwierige und mühsame Mitarbeiterbefragungen werden dadurch überflüssig. Mit der Stimmungsanalyse können Führungskräfte Bedenken, Vorbehalte oder Sorgen in der Belegschaft frühzeitig erkennen – und proaktiv gegensteuern, bevor Produktivität und Mitarbeiterbindung leiden. Patrick Meier, VP Legal bei Beekeeper, erklärt: „Um das Verhalten der Nutzenden auf der Plattform zu verstehen, anonymisiert Beekeeper alle Daten und konzentriert sich darauf, Muster zu erkennen, anstatt persönliche Informationen wie Name, E-Mail-Adresse oder Standort zu sammeln. Auch die privaten Chats der Mitarbeitenden bleiben zu jeder Zeit privat. Für die Analysen wertet die KI ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen wie Kommentare in Streams aus. Außerdem hat Beekeeper die eingesetzte KI selbst entwickelt. Sie greift niemals auf andere Apps oder auf Einstellungen der Endgeräte von Mitarbeitenden zu.”

Erweiterte Analyse-Dashboards

Die Echtzeit-Analysen des Workforce-Intelligence-Dashboards liefern Informationen darüber, wann die Mitarbeitenden besonders produktiv arbeiten und in welchen Zeiträumen Aufgaben erledigt werden. Die Analysen machen unbemerkte Hindernisse und Potenziale im Arbeitsalltag sichtbar und helfen Führungskräften, die Arbeitsprozesse zu optimieren.

App-Einführungsanalysen und Aktivierungs-Tools
Mit diesen Funktionen behalten Führungskräfte den Überblick über die Einarbeitung neuer Kollegen in die Beekeeper-App sowie das Engagement der Belegschaft. Mit wenigen Klicks lässt sich die Leistung des eigenen Teams darüber hinaus mit Daten von 1.200 Unternehmen weltweit vergleichen. Angezeigt wird auch die tägliche, wöchentliche und monatliche Anzahl der Nutzenden der Plattform – dadurch wird deutlich, welche Maßnahmen besonders effektiv zum Engagement beitragen.

Cristian Grossmann, CEO und Mitbegründer von Beekeeper, erläutert: „Angesichts der Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz und Maschinellem Lernen stehen Branchen wie Hotellerie, Bau, Produktion, aber auch das Gesundheitswesen an einem Wendepunkt. Die Daten sind eindeutig: Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden verstehen und deren Produktivität sinnvoll fördern, haben geringere Mitarbeiterfluktuation und bessere Wachstumszahlen. KI liefert Führungskräften wichtige Erkenntnisse, wie sie ihre Teams besser einbinden und unterstützen können. Sie sind so in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Geschäftsergebnisse zu verbessern – und sind damit der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.”

Beekeeper ist überzeugt, dass Unternehmen jetzt handeln müssen, wenn sie nicht abgehängt werden wollen. Weltweit arbeiten mehr als 80 Prozent aller Beschäftigten in Frontline-Branchen: im Einzelhandel, im Gastgewerbe, im Gesundheitswesen, im Kundendienst oder in Transportunternehmen. Gerade für diese Arbeitsplätze hinken Technologieentwicklung und Digitalisierung jedoch hinterher. Befragungen zeigen darüber hinaus, dass vielen Führungskräften zentrale Informationen über ihre Teams fehlen: Was benötigen die Mitarbeitenden, um produktiv arbeiten zu können? Wo stocken Arbeitsabläufe? Wie lässt sich der Informationsfluss verbessern, um die Beschäftigten enger an das Unternehmen zu binden? Die neuen KI-Funktionen von Beekeeper unterstützen Unternehmen dabei, diese Kluft zwischen Mitarbeitenden und Management zu schließen.

Die neue Workforce-Intelligence-Funktionen sind im Frontline-Success-System von Beekeeper ab sofort verfügbar.

Quelle Sabrina Ortmann Kommunikation

Lutz Seiler erhält Georg-Büchner-Preis

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Lutz Seiler (Archiv), über dts NachrichtenagenturDarmstadt (dts Nachrichtenagentur) – Der deutsche Schriftsteller Lutz Seiler erhält in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis. Das teilte die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung am Dienstag mit.

Seiler sei ein Autor, „der mit klangvollen Gedichtbänden begann, von dort zum Erzählen fand, stets aber ein so klarer wie rätselhafter, dunkel leuchtender Lyriker bleibt, zuletzt mit `schrift für blinde riesen`“, so die Jury zur Begründung. „Die Essays und Poetikvorlesungen wiederum zeugen von argumentierender Präzision.“ Seiler habe als „Romancier und als Dichter“ zu seiner eigenen, unverwechselbaren Stimme gefunden, „melancholisch, dringlich, aufrichtig, voll von wunderbaren Echos aus einer langen literarischen Tradition“, so das Gremium. Der Georg-Büchner-Preis soll in diesem Jahr am 4. November in Darmstadt verliehen werden.

Er gilt als der renommierteste Literaturpreis im deutschen Sprachraum.


Foto: Lutz Seiler (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts