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CYCLE erhaelt 10,3 Millionen Euro in Series-A-Finanzierungsrunde

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CYCLE

CYCLE, die Full-Service-Mobilitätslösung für Zustelldienste und Kuriere, hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 10,3 Millionen Euro erhalten. Angeführt wird die Runde von Scania Growth Capital (East Hill Equity). Zudem beteiligen sich Local Globe, EnBW New Ventures (ENV), Visionaries Club, Third Sphere, Founder Collective, APX (first check investor by Porsche and Axel Springer) und die SpeedUp Venture Capital Gruppe, die bereits als Investoren an Bord waren. Mit den mehr als 10 Millionen Euro wird CYCLE weiter in Europa wachsen und unter anderem auch nach Großbritannien expandieren. Außerdem sollen neue Kunden aus Bereichen wie der Brief- und Paketlogistik bedient werden. Auch eine Erweiterung der Flotte ist geplant.

Auf dem Vormarsch in Europa
Zum 5-jährigen Firmenjubiläum am 4. Juli ist das B2B-Angebot hierzulande bereits in über 40 Städten verfügbar. Neben Deutschland ist das Start-up in Österreich, Italien, Polen und den Niederlanden auf dem Markt. Zu den Kunden zählen namhafte Essenslieferdienste wie Just Eat Takeaway.com und Wolt sowie führende Unternehmen im Bereich der Lebensmittellieferungen wie Flink und Gorillas/Getir. Auch im Segment der Pharma-/Medikamentenlieferungen und Paketzustellungen baut CYCLE Partnerschaften auf und positioniert sich über den Quick-Commerce hinaus.

Diversizifierung für eine bessere Umwelt
Zur Diversifizierung des Kundenportfolios startet CYCLE Projekte mit renommierten Paketdienstleistern. Das flächendeckende Servicenetzwerk von CYCLE ist auch für sie von großer Bedeutung, da sie ebenfalls nach Lösungen suchen, um ihre Emissionen auf der letzten Meile zu reduzieren und ihre Dienste nachhaltiger zu gestalten. Während elektrische Lieferwagen die derzeitigen Werte nur um ein Drittel reduzieren, können E-Bikes den Emissionsausstoß bei der Lieferung auf der letzten Meile um 90 Prozent verringern. „Wir schätzen, dass mindestens die Hälfte aller Lieferungen im urbanen Raum mit E-Bikes und größeren Lastenfahrrädern abgewickelt werden könnten. Dies würde nicht nur zu weniger Verkehr auf überfüllten innerstädtischen Straßen führen, sondern auch zu einer erheblichen Reduzierung der Umweltbelastung”, so Luis Orsini-Rosenberg, Mitbegründer und CEO von CYCLE.

CYCLE treibt nachhaltige Unternehmensmobilität voran

Ein weiterer Meilenstein für CYCLE ist die Partnerschaft mit einem der größten Unternehmen Italiens im Rahmen eines betrieblichen Mobilitätsprogramms. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Unternehmen in Italien, ihren Mitarbeitern nachhaltige Mobilitätslösungen anzubieten und damit die Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeiten zu reduzieren. CYCLE sieht in dieser Partnerschaft einen wichtigen Schritt, um seine Produkte und Dienstleistungen in den Unternehmenssektor zu erweitern und die Vorteile nachhaltiger Mobilität für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen.

Neues E-Bike im Sortiment: “20FIFTY”
Durch ein ganzheitliches Geschäftsmodell, das auf Abonnement, Reparatur und langlebige Bauteile setzt, fördert CYCLE aktiv die Kreislaufwirtschaft und setzt in Sachen Nachhaltigkeit neue Maßstäbe für die Lieferbranche. Mit der Finanzierungsrunde soll demnach auch in die kontinuierliche Weiterentwicklung der E-Bikes investiert werden. Besonders stolz ist CYCLE darauf, das neue E-Bike mit dem Modellnamen “20FIFTY” mit einem Rahmen aus recyceltem Aluminium auf den Markt zu bringen. Das speziell für Lieferungen konzipierte E-Bike verspricht eine revolutionäre Lösung für die Zustellung im urbanen Raum. Es hat eine Ladekapazität von bis zu 200 kg, eine 1000 Wattstunden starke Batterie und ein modulares Dual-Dropout-System, durch das sich der Radstand verlängern oder verkürzen lässt. Mit seiner außergewöhnlichen Ladekapazität hat das innovative Lastenrad das Potenzial, herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennermotor bei der Zustellung auf der letzten Meile zu ersetzen.

Die erfolgreiche Finanzierungsrunde unterstreicht das Vertrauen der Investoren in das Potenzial von CYCLE und seine visionäre Mission, Lieferungen auf der letzten Meile zu revolutionieren: Luis Orsini-Rosenberg, Mitbegründer und CEO von CYCLE: „Trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage steigt die Nachfrage nach nachhaltigen und effizienten Transportlösungen im urbanen Raum. Allerdings wird der Großteil aller Lieferungen nach wie vor von Verbrennermotoren durchgeführt. Unser Ziel ist es, die Logistikbranche zu transformieren. Mit flexiblen Abonnementplänen senken wir die Barriere zur Anschaffung von Lasten-E-Bikes und durch unser europaweites Servicenetzwerk, garantieren wir maximale Betriebszeiten. Wir freuen uns sehr, unsere führende Position mit der neuen Finanzierung und der starken Ergänzung des Gesellschafterkreises weiter ausbauen zu können.”

Für den Lead-Investor Scania Growth Capital markiert diese Finanzierungsrunde eine Art „Rückkehr zu den Wurzeln“, da das schwedische Mutterunternehmen (Scania) im Jahr 1911 bereits einen Fahrradhersteller übernommen hat und sein Logo mit einer dreispeichigen Fahrradkurbel verbunden ist. Die Beteiligung an CYCLE bekräftigt das Engagement des Unternehmens für innovative und nachhaltige Mobilitätslösungen.

Zitat Christian Zeuchner, Founding Partner bei East Hill Equity (Scania Growth Capital): „Wir freuen uns sehr, dass Scania Growth Capital die Führung bei der Series-A-Finanzierungsrunde von CYCLE mit einem Umfang von 11,3 Millionen US-Dollar übernimmt. Den Wandel hin zu einem nachhaltigen Verkehrssystem voranzutreiben, ist auch für die letzte Meile gleichermaßen relevant und notwendig. Wir sind überzeugt, dass E-Bikes in diesem Bereich eine wichtige und wachsende Rolle spielen werden und dass CYCLE mit seinem starken Team und seinem Fahrzeug-als-Service-Angebot in diesem spannenden Transportsegment erfolgreich wachsen wird.“

Zitat Theodor Schulte, EnBW New Ventures: „Die Elektrifizierung von gewerblichen Lieferflotten ist ein wichtiger Schritt, Emissionen zu verringern. E-Bikes sind die optimale Wahl für die Zustellung auf der letzten Meile, denn sie tragen dazu bei, den Verkehrsfluss in dicht besiedelten Städten zu verbessern. Wir sind der Überzeugung, dass dieser Sektor die Mobilität in Großstädten maßgeblich mitgestaltet. Der umfassende Mobilitätsservice von CYCLE ermöglicht eine schnelle und kosteneffiziente Elektrifizierung von Flotten. Wir freuen uns sehr, ein so herausragendes Team auf seinem Weg in die Zukunft der nachhaltigen Mobilität unterstützen zu können.“

Kompletter Service für Lieferdienste und Kurierunternehmen
Die Gründer Luis Orsini-Rosenberg und Nik Seilern kommen beide aus der internationalen Mobilitätsbranche. 2018 starteten sie das Unternehmen (noch unter dem Namen GetHenry) und konzentrierten sich zunächst darauf, Hotels mit E-Scootern für ihre Gäste auszustatten. Mit dem Beginn der Pandemie änderten sie ihren Fokus und begannen, ein All-in-One-Paket für Lieferdienste und Kurierunternehmen anzubieten. Damit sich diese Unternehmen auf ihre Kernkompetenzen – das Liefern – konzentrieren können, übernimmt CYCLEs Abo-Service alles andere. Dazu gehören die Produktion und Finanzierung hochwertiger E-Bikes, das Management der Flotte durch eine eigens entwickelte Software sowie die regelmäßige Wartung durch spezialisierte Mechaniker. CYCLEs Fachwissen fußt auf Erfahrungen mit Lieferdiensten aus über 85 Städten, darunter Rom, Amsterdam, Berlin und Wien. Die Zustellenden können sich nicht nur darauf verlassen, dass ihre Fahrräder das ganze Jahr lang einsatzbereit sind, sondern auch, dass sie dabei vollständig von CYCLE unterstützt werden. Dafür sorgt eine maßgeschneiderte Flottenmanagement-Software, die Echtzeitdaten zur Verfolgung, Optimierung und Vorhersage der Nutzung der E-Bike-Flotte liefert. Unterstützt wird dies von einem Team erfahrener Mechaniker, die bei Bedarf Reparaturservice anbieten. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt sind durchschnittlich über 90 Prozent der Fahrzeuge der CYCLE-Flotte für Kunden verfügbar.

Bild: Fotograf:Rico Rolle

Quelle Kruger Media GmbH

Berghotel Hammersbach: Ganz nah dran am Erlebnis Zugspitze

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Berghotel Hammersbach****

Das Zugspitzdorf Grainau im oberbayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen wartet mit großer Natur auf. Das Berghotel Hammersbach zählt zu den besten Adressen im gleichnamigen Ortsteil am Fuß des höchsten Berges Deutschlands – und am Eingang in die sagenumwobene Höllentalklamm.

Schon von Weitem sind der Waxenstein und das markante Zugspitz-Massiv mit dem höchsten Berg Deutschlands zu sehen. Angekommen beim Berghotel Hammersbach im staatlich anerkannten Luftkurort Grainau ist die ungezähmte Natur zum Greifen nah: Das romantische und typisch bayerische Hotel im eleganten Landhausstil liegt am Fuß der Zugspitze und am Eingang in die rauschende Höllentalklamm. Die Haltestelle der historischen Zahnradbahn auf das Zugspitzplateau ist nur zwei Gehminuten entfernt. Drei weitere Bergbahnen im Umkreis sorgen für Marscherleichterung ins Wettersteinmassiv und für grandiose Ausblicke in die Alpen und das Bayerische Alpenvorland. Aber auch vor der Türe des Berghotels liegen aussichtsreiche Wanderwege. Der Badersee-Rundweg und der zweistündige Eibsee-Rundweg zählen zu den schönsten Spazierwegen Bayerns. Zum Eintauchen lädt allerdings nur der Eibsee, ist doch der Badersee mit maximal elf Grad nur etwas für „unverfrorene“ Schwimmer.

Platz für Genießer und Gipfelstürmer

Deutlich wärmer wird es im Spa-Bereich Well-Vita des Berghotel Hammersbach. Hier locken ein chlorfreier Indoor-Pool zum Abtauchen, eine Liegewiese zum Sonnenbaden und ein Fitnessstudio zum Workout. Für eine Extraportion Wärme sorgt das Saunarium mit drei Wärmekabinen, Dampfbad und Ruhebereich. Für Gipfelstürmer ideal ist das vitalisierende Ganzkörper-Alpenkräuter-Peeling. Die enthaltenen Kräuter erfrischen und beleben Seele und Muskulatur. Außerdem gehören Beauty-Anwendungen und Massagen zum Relax-Angebot. Aromaöle, Zirbenholz und Hot Stones spielen hier ebenso eine Rolle, wie Lomi Lomi Nui oder Abhyanga. Ganz auf das individuelle Wohlbefinden zugeschnitten ist ebenso die Küche im Berghotel Hammersbach mit ihrer Leidenschaft für Bayern und die Alpen und für hochwertige, regionale und saisonale Lebensmittel. Dreimal pro Woche sorgen Themenbuffets für Hochgenüsse. Auf Wunsch gibt es à-la-carte-Küche. Serviert wird in den Restaurants Kreuzeck und Osterfelder, in der rustikalen Bauernstube und im Biergarten. Die urige Hammersbacher Hütte kann für Veranstaltungen und bayerische Abende auch exklusiv gemietet werden. Die hier servierten, knusprig gegrillten Hax’n sind weithin bekannt.

Gute Nacht und guten Morgen

Für einen Absacker und die Vorbesprechung des nächsten Urlaubstages trifft man sich in der Kaminbar. Hier und in der Bar „Endstation“ klingt ein ereignisreicher Tag aus. Danach ist der Rückzug in eine der lieblich-romantischen bis zeitlos-modernen Zimmer und Suiten der drei Häuser des Berghotels angesagt. Hier sorgt die gute Bergluft auf 750 Metern für erholsamen Schlaf. Der nächste Tag am Fuße des Wettersteingebirges beginnt mit einem ausgedehnten Langschläferfrühstück. Zur Wahl stehen anschließend ein Shoppingtag in Garmisch-Partenkirchen (7 km), ein Ausflug ins malerische Oberammergau (21 km), zu König Ludwigs Linderhof (31 km) oder Neuschwanstein (60 km). Oder wieder ein Tag in der Natur: durch die wunderschönen Partnachklamm vielleicht, zum Königshaus am Schachen oder mit der Eibsee-Seilbahn hinauf zum 4-Länder-Fernblick von der Zugspitze.

Top-Adresse im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Das Berghotel Hammersbach zählt zu den besten Adressen in Grainau mit Top-Bewertungen auf holidaycheck.de, booking.com und tripadvisor.de. Der Bahnhof Untergrainau mit Verbindungen nach Garmisch-Partenkirchen und Österreich ist nur 2,6 km entfernt. Die drei Häuser verfügen über 127 Zimmer und vier Tagungsräume für bis zu 200 Personen. haus-hammersbach.de

Bild Berghotel Hammersbach****

Quelle © mk Salzburg

FREIGOLD Impulshotel – Bringt Leben ins Leben, beflügelt und verblüfft

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c Dominik Rauch-Fruehmann Hotel Freigold

Keine Frage, ein Wellnessurlaub ist herrlich. ABER: Wer sich auf das neue FREIGOLD Impulshotel in Freistadt einlässt, der spürt einen noch nie dagewesenen Spirit. FREIGOLD – das ist kein klassisches Wellnesshotel. Neue Wege beschreiten, sich mitreißen lassen, out of the box denken, das wird hier plötzlich ganz leicht. Das spannende Impulshotel lädt ein, das eigene Potential auszuschöpfen, Körper und Geist in Bewegung zu bringen. Im September 2023 geht es los.

FREIGOLD ist ein Name, den sich Neugierige merken. Deshalb, weil das neue Impulshotel mehr Spaß und Motivation ins Leben bringt. In der FREIGOLD-Welt wird der Alltag losgelassen und Inspirierendes aktiviert. Hier bündeln Experten ihr ganzes Wissen, um den Gästen ein völlig neues Impuls-Erlebnis zu bieten. Kopf und Seele „atmen durch“ beim Indischen Yoga, bei Phantasiereisen, Mental- und Achtsamkeitstrainings, Faszien, Pilates und Wanderungen – um nur ein paar wenige Angebote zu nennen. Hier gibt es Raum, Zeit und Anstoß, aus der Komfortzone auszubrechen und neue Ufer zu erobern: beispielsweise in der Open-Kitchen-Hour, beim Tee-Workshop und veganen Kochkurs, beim Barista-Schnuppern, in der Kräuterschule, bei Erlebnis-Ausflügen, beim traditionellen Mostpressen oder der klassischen Dance-Tea-Time.

Schön zu spüren, wie aufregend das Leben sein kann. Wer möchte, holt sich im FREIGOLD seine Leichtigkeit zurück. Abends wecken die Impuls-Speaker die Neugier oder lassen einen über das Leben und sich selbst schmunzeln. Glücklich sein am Tanz- oder Spieleabend, bei Kultur-Highlights und Events. Versprochen: Im Impulshotel FREIGOLD entdeckt man neue Seite an sich.

Ein Luftsprung für das Wohlgefühl. Die Macher des FREIGOLD haben sich viel überlegt: „Bei uns warten zahlreiche Überraschungen und neue Ideen darauf, entdeckt zu werden. Wir werden Freigeister mit unseren WOW-Momenten verblüffen. Vor allem ist es unser Wunsch, dass die Gäste gelassen und entspannt nach Hause fahren, vollgetankt mit Impulsen.“ Ob man „Wellness“ sagt zu dieser Auszeit oder „Selfness“, FREIGOLD wird wohl eine eigene Kategorie des Wohlfühlens sein. Und traumhaft saunieren, schwimmen, massieren und relaxen kann man hier auch wunderbar. Die Wellness-Areas sind vom Feinsten.

FREIGOLD-Facts zum Einstimmen: Der Infinity-SKY-Pool ist ein spektakuläres Highlight mit Glasboden in 36 Meter Höhe. Das SKY-Restaurant im Rooftop des FREIGOLD entpuppt sich als Refugium zeitgeistiger und gesunder Ernährung – vorwiegend vegetarisch. Kompetente Mental-, Fitness- und Yogatrainer:innen erwarten die Gäste. Mit dem Bike geht es durch traumhafte Landschaften. Oder die Walking Stöcke schnappen und an der Hoteltür losmarschieren. Die Golfer genießen am 18-Loch-Meisterschaftsplatz St. Oswald-Freistadt ihr Spiel.

Das Impulshotel FREIGOLD steckt voll positiver Inspiration, Lebendigkeit und Power. Für ein aktiveres und achtsameres Leben, eine gesündere Ernährung und nicht zuletzt für mehr Lebensfreude. Herrlich, wenn ein Hotel überraschen kann. Das neue FREIGOLD startet am 04. September 2023.

Eröffnungsangebot 2 + 1
Leistungen: 2 Nächte ab 540 Euro für 2 Personen + 1 Nacht geschenkt
Buche bis 31. Juli 2023 2 Nächte für September bis Oktober 2023 und du bekommst einen Gutschein für 1 Nacht 2024 für 2 Personen (08.01. – 20.12.24).

FREIGOLD (er)leben (buchbar Sonntag bis Freitag)
Leistungen: 2 Nächte im Deluxe Zimmer 500 Euro für 2 Personen, in der Deluxe Suite 800 Euro für 2 Personen

Bild:c Dominik Rauch-Fruehmann Hotel Freigold

Quelle mk Salzburg

Habeck erwartet "schwierige Diskussionen" in Indien

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Robert Habeck (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will der deutschen Wirtschaft den Zugang zum indischen Markt ebnen. „Indien hat das Potenzial, eines der wachstumsstärksten Länder zu werden“, sagte Habeck dem Internetportal des Senders ntv vor seinem Abflug nach Neu-Delhi.

Das Land gehöre ökonomisch zu „einem der spannendsten Länder“. Und: „Es ist auch im geopolitischen Kontext ein unglaublich wichtiges Land, auch wenn wir schwierige Diskussionen führen“, sagte der Grünen-Politiker. Deutschland und Europa müssten sich im Wettbewerb mit China und den USA behaupten und brauchten daher Partner. „Wir können uns eine wirtschaftspolitische Hybris nicht mehr leisten“, sagte Habeck.

„Wir müssen uns schon bemühen und im globalen Wettbewerb mitspielen, statt an der Seitenlinie zu stehen.“ Habeck hofft auf Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien. „Wir als Bundesregierung haben ein großes Interesse daran“, sagte Habeck. Es gebe jedoch „noch viel Gesprächsbedarf“.

„Es ist aber nicht so, dass Indien mit wehenden Fahnen versucht, Premiumpartner des Westens zu werden“, sagte der Minister auch mit Blick auf das gute Verhältnis zwischen Indien und Russland. „Die Beziehung zu Indien ist wichtig, aber eben auch kompliziert.“ Dass Indien durch seine hohen Ölimporte aus Russland aktiv von den Sanktionen gegen Russland und der Gesamtlage profitiere, finde er „nicht richtig“. Das wolle er auch bei Gesprächen mit indischen Regierungsmitgliedern adressieren.

Habeck fliegt am Mittwoch nach Neu-Delhi, wo er am Donnerstag (Ortszeit) eintrifft. Nach Gesprächen mit indischen Ministern reist der deutsche Minister am Freitag weiter nach Mumbai. Am Samstag nimmt Habeck am Treffen der G20-Energieminister in Goa teil.


Foto: Robert Habeck (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Aiwanger will bei Klimaneutralität auf Wasserstoff setzen

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Wasserstoff-Behälter (Archiv), über dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert beim Ziel, in 20 Jahren klimaneutral zu sein, besonders auf Wasserstoff zu setzen. „Die einzige Chance in meinen Augen ist, auf grünen Wasserstoff umzustellen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“.

„Wir können unsere Wirtschaft nur dann erhalten, wenn wir grünen Wasserstoff einsetzen, also Wasserstoff, der aus erneuerbaren Energie gewonnen wird“, fügte er hinzu. Die Alternative wäre laut Aiwanger, aus energieintensiven Branchen wie Chemie-, Schwer- oder Glasindustrie auszusteigen „und auf diese Art unsere CO2-Bilanz zu frisieren“. „Das würde unsere Wirtschaft kaputtmachen“, so der Freie-Wähler-Chef. Vom Bund fordert er, sich stärker auf diese Technologie zu fokussieren.

„Ich glaube, dass wir das bis 2040 hinkriegen können, wenn man jetzt Ernst macht und mit den Lieferländern spricht – also mit Schweden und Norwegen, Tunesien und Algerien und, wenn der Krieg vorbei ist, mit der Ukraine“, sagte er. Bei der Frage nach dem Preis für den Verbraucher hielt sich der Landespolitiker eher bedeckt: „Wie teuer grüner Wasserstoff am Ende sein wird, das wird man sehen, die Amerikaner streben einen Preis von ein bis zwei Dollar pro Kilogramm an.“


Foto: Wasserstoff-Behälter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Siemens rechnet auch nach 2030 mit fossiler Stromerzeugung

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Kraftwerk (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Siemens-Chef Roland Busch rechnet damit, dass Deutschland noch lange fossile Energieträger wie Kohle und Gas verwenden wird. „Wir werden auch 2030 auf fossile Brennstoffe angewiesen sein“, sagte Busch der „Bild“ (Mittwochsausgabe).

Es werde „immer enger, die Ausbau-Ziele für Erneuerbare zu erreichen“. Nach Ansicht des Siemens-Chefs steht Deutschland am Scheidepunkt: „Wenn wir jetzt nicht die Geschwindigkeit deutlich erhöhen, wird es schwierig.“ Busch bemängelte Defizite in den Sektoren Transport, Energie und Kommunikation. „Da fallen wir zurück und müssen dringend nacharbeiten. Wir brauchen schnellere Genehmigungsverfahren und müssen Überregulierung vermeiden. Wir brauchen eine starke Infrastruktur.“

Auf die Frage nach Märkten der Zukunft sagte Busch, dass es in Zukunft vor allem „um die Kombination aus Daten und Algorithmen“ ginge. Das sei ein unheimlicher Wert.

„Damit kann man Ressourcen schonen, Produktivität steigern, Emissionen senken. Die Welt wird uns überholen, wenn wir nicht schneller werden“, sagte Busch.


Foto: Kraftwerk (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Linke für Hitzefrei ab 37 Grad für Arbeiten im Freien

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Bauarbeiter (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Hitzetagen in Deutschland fordert Linken-Chefin Janine Wissler eine Temperaturobergrenze für Arbeiten im Freien. „Wenn es im Büro Temperaturobergrenzen für das Arbeiten gibt, dann muss es sie fairerweise auch für den Außenbereich geben, wo man sich oft vor starker Sonneneinstrahlung und Hitze noch viel schlechter schützen kann“, sagte Wissler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben).

Die klimatischen Bedingungen hätten sich auch in Deutschland geändert. „Insofern bedarf der Arbeitsschutz im Freien dringend einer Klimakrisen-Anpassung im Arbeitsrecht.“ Konkret will sie einen Stopp von Tätigkeiten im Freien ab 37 Grad. „Bei Extremhitze um die 37 Grad muss in bestimmten Berufen, in denen ein Schutz nicht möglich ist, die Arbeit eingestellt werden und ein Sommerausfallgeld greifen“, forderte die Linken-Politikerin. Arbeiten bei extremer Hitze führe zu gesundheitlichen Problemen wie Hitzschlag, Sonnenstich und Krämpfen. Es liege in der Verantwortung der Arbeitgeber, ihre Beschäftigten vor diesen Risiken zu schützen. „Angesichts des Klimawandels sollten Schutzmaßnahmen wie Sonnensegel und regelmäßige Pausen zum Standard werden.“ Zudem müsse die für 2026 geplante Einführung einer bundeseinheitlich verbindlichen Kontrollquote beim Arbeitsschutz vorgezogen werden. Vorschlägen, nach denen der Hitze mit einer Art Siesta für alle begegnet werden könnte, steht sie eher skeptisch gegenüber. Das könne „individuell eine gute Lösung sein“, sagte Wissler. „Allerdings muss man dabei auch im Blick haben, dass die Menschen immer längere Anfahrtswege zu ihrer Arbeit haben. Es geht natürlich nicht, dass die Menschen durch eine Streckung des Arbeitstages irgendwann gar nicht mehr zu Hause sein können.“


Foto: Bauarbeiter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Studie: Klima-Sorgen in der Mittelschicht weit verbreitet

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Trockenes Salatfeld (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Neun von zehn Erwerbstätigen aus den mittleren Einkommensgruppen sorgen sich wegen der Folgen des Klimawandels und knapp jeder Dritte von ihnen befürchtet, im Job nicht mit der Digitalisierung und dem technologischen Wandel mithalten zu können. Das sind Ergebnisse einer noch unveröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochausgabe berichtet.

Die Studie über die Wahrnehmung der so genannten „doppelten Transformation“ – dem fortschreitenden Klimawandel und der zugleich zunehmenden Anwendung neuer digitaler Technologien – basiert auf Umfrageergebnissen des „Sozio-oekonomischen Panels“ am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, einer jährlich durchgeführten Befragung von etwa 15.000 privaten Haushalten. Ausgewertet wurden die Antworten von rund 20.000 Erwerbspersonen (Arbeitslose, Selbstständige, Angestellte, Arbeiter, Beamte und Auszubildende) aus dem Jahr 2020 im Alter zwischen 18 und 65 Jahren. Demnach macht Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und armutsgefährdete Menschen der technologische Fortschritt mehr Angst als der Klimawandel. Dagegen sind Akademiker und Personen aus der oberen Mittelschicht häufiger über den Klimawandel besorgt als über den digitalen Wandel.

Beamte und Angestellte zeigen sich im Vergleich der Erwerbspersonengruppen am häufigsten besorgt über den Klimawandel, während Arbeiter und Arbeitslose sich am häufigsten sorgen, nicht mit dem technologischen Wandel mithalten zu können. Generell ist der Anteil derer, die der technologische Wandel ängstigt, deutlich geringer ausgeprägt als der Anteil derer, denen der Klimawandel Angst macht: In der Regel sind die Digitalisierungssorgen über alle Berufsgruppen hinweg nur etwa halb so groß wie die Klima-Sorgen, so die Studie. Ältere Menschen ab 60 Jahren sorgen sich der Studie zufolge erkennbar häufiger wegen der Klimawandel-Folgen als Menschen zwischen 30 und 50 Jahren. So machen sich in dieser älteren Altersgruppe über 42 Prozent der Menschen „große Sorgen“ über die Folgen des Klimawandels – und damit sogar noch mehr als in der jüngsten Altersgruppe zwischen 18 und 30 Jahren (41 Prozent).

Dagegen verursacht der Klimawandel große Sorgen bei etwa 36 Prozent der 30- bis 40-Jährigen. Den Unterschied erklärt das IW damit, dass Menschen in dieser Lebensphase oft mit Familiengründung und Karriereplanung beschäftigt sind. Unter den 40- bis 50-Jährigen äußern allerdings mit etwa 37 Prozent auch noch deutlich weniger Menschen „große Sorgen“ über die Klima-Folgen als die Über-60-Jährigen.


Foto: Trockenes Salatfeld (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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DGB unterstützt Forderung nach Hitze-Siesta

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DGB (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterstützt die Forderung der Amtsärzte nach einer Hitze-Auszeit für Arbeitnehmer während der Mittagsstunden in den heißen Sommermonaten. „Beschäftigte vor Hitze zu schützen ist Verantwortung der Arbeitgeber – und der Schutz muss zum jeweiligen Arbeitsplatz genau passen“, sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Die Arbeitszeit in den kühleren Stunden des Tages stattfinden zu lassen, ist ein denkbares Instrument“, sagte Piel. „Im Büro gehört auch effektiver Sonnenschutz dazu – etwa, dass Jalousien auch nachts zu bleiben und die Lüftung durchläuft. Wärmequellen wie Drucker und Kopierer aus Arbeitsräumen zu entfernen, eine gelockerte Kleiderordnung sowie die Bereitstellung von Getränken schaffen ebenfalls Abhilfe“, sagte Piel. Der Arbeitsschutz biete jetzt schon gute Leitplanken und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für individuelle Lösungen in den Betrieben. „Jedoch nicht alle Arbeitgeber setzten es um. Deshalb braucht es mehr Kontrollen und mehr Personal in den Arbeitsschutzbehörden“, forderte sie. Der Verband der Amtsärzte hatte vorgeschlagen, wie in südlicheren Ländern künftig auch in Deutschland eine längere Mittagspause für Beschäftigte in den Sommermonaten einzuführen.


Foto: DGB (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Verdi pocht auf Hitzeschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz

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Verdi (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Verdi-Bundesvorstandsmitglied Dagmar König hat die Arbeitgeber in der Debatte über eine Hitze-Siesta aufgefordert, mit Gewerkschaften und Betriebsräten über Maßnahmen zu verhandeln, die das Arbeiten bei Hitze erträglicher machen. „Arbeitgeber müssen eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, um langfristige Maßnahmen festzulegen“, sagte König der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Wichtig ist, rechtzeitig Vereinbarungen mit den betrieblichen Interessenvertretungen in den Betrieben und Einrichtungen zu treffen, die das Arbeiten erträglich machen“, sagte sie. „Nach der Arbeitsstättenverordnung haben Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten so eingerichtet und betrieben werden, dass von ihnen keine Gefährdungen für die Gesundheit der Beschäftigten ausgehen“, sagte König.


Foto: Verdi (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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