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BRABUS 900 ROCKET R „1 OF 25“

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BRABUS 900 ROCKET R "1 OF 25"

In den mittlerweile 46 Jahren seit der Gründung des Unternehmens hat sich BRABUS einen hervorragenden Ruf bei der Entwicklung und Fertigung von Hochleistungstriebwerken erarbeitet. Dieses enorme Know-how fließt natürlich auch in den 3,8 Liter großen Sechszylinder-Biturbo-Boxermotor mit 662 kW / 900 PS und 1 000 Nm maximalem Drehmoment des BRABUS 900 ROCKET R „1 of 25“ Limited Edition ein. Wie alle BRABUS Triebwerke wird auch hier der gesamte Antriebsstrang mit Hightech-Schmierstoffen von MOTUL betrieben.

Das Kraftwerk im Heck wird mit zwei BRABUS VTG Spezialturboladern aufgeladen, die einen maximalen Ladedruck von 1,9 bar produzieren. BRABUS Schubumluftventile mit BoostXtra Adaptern lassen das Supercar bei Lastwechseln deutlich vernehmbar abblasen.

Die BRABUS Auspuffanlage umfasst nicht nur zwei Hochleistungskatalysatoren und spezielle Ottopartikelfilter: Ebenfalls auf hervorragende Leistungsentfaltung ausgelegt ist der BRABUS Sportschalldämpfer. Durch den Einsatz des superleichten und extrem hitzebeständigen Hightech-Werkstoffs Inconel leistet er auch einen wichtigen Beitrag zum hervorragenden Leistungsgewicht dieses Supercars. Die elektronische Abgasklappensteuerung bietet dem Fahrer oder der Fahrerin die Möglichkeit, den Motorsound vom Cockpit aus zu regulieren. Bei geschlossenen Klappen operiert der Sechszylinder im diskreten „Coming home“ Modus. In der offenen Position „Sport“ entlocken die Abgasklappen dem Boxermotor einen spektakulären Motorsound.

BRABUS 900 ROCKET R "1 OF 25"

Alle Leistungskomponenten wurden von den Motoreningenieuren und Elektronikern im Zuge von umfangreichen Tests auf modernen Prüfständen und im Fahrbetrieb präzise aufeinander abgestimmt. Eine Schlüsselrolle dabei spielen die speziellen Kennfelder für Einspritzung, Ladedruckregelung und Zündung. Auch die Getriebesteuerung wurde dem Leistungspotenzial angepasst.

Die Leistungsdaten des BRABUS Triebwerks bewegen sich auf höchstem Niveau: Mit 662 kW / 900 PS bei 7 200 U/min reiht sich der BRABUS 900 ROCKET R „1 of 25“ Limited Edition genauso unter den leistungsstärksten Sportwagen der Welt ein wie mit seinem maximalen Drehmoment von 1 000 Nm, das bei 5 100 Touren verfügbar ist. Ebenso wichtig wie die puren Leistungswerte ist die überlegene Souveränität, mit der das neue Supercar die Befehle vom Gaspedal in jedem Drehzahlbereich in enorme Beschleunigung umsetzt.

In Kombination mit dem wahlweise automatisch oder manuell geschalteten Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe und dem elektronisch geregelten Allradantrieb sprintet das neue BRABUS Supercar in nur 2,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. 7,2 Sekunden nach dem Start ist das Coupé bereits 200 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit ist, um die Reifen zu schonen, elektronisch auf 340 km/h limitiert.

In diesen Geschwindigkeitsbereichen spielt Aerodynamik eine beherrschende Rolle. Eine Aufgabe, die für die BRABUS Designer stets ganz oben im Lastenheft steht. Mit der BRABUS WIDESTAR Karosserie des BRABUS 900 ROCKET R „1 of 25“ Limited Edition, die im aufwendigen PrePreg-Verfahren aus leichtem, aber hochfestem Carbon hergestellt wird, beweisen die Entwickler in der Bottroper Traumwagenfabrik einmal mehr, dass sie den schwierigen Spagat zwischen spektakulärer Optik und effizienter Aerodynamik meisterhaft beherrschen.

BRABUS 900 ROCKET R "1 OF 25"

Die BRABUS Frontschürze besitzt eine zusätzliche BRABUS Sicht-Carbon-Spoilerlippe, die aktiv gesteuert nach unten ausfährt. Damit erzeugt sie mehr Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten. Die aus dem gleichen Material produzierten Carbon-Blenden leiten den Fahrtwind optimal in die Lufteinlässe für die Kühler im Bug und die vorderen Bremsen.

Der WIDESTAR Stoßfänger schließt auf beiden Seiten perfekt an die vorderen BRABUS Kotflügel an. An deren Rückseite sind Luftauslässe integriert, die so konzipiert wurden, dass sie die aufgeheizte Luft aus den mit maßgeschneiderten Kevlar-Verkleidungen ausgestatteten Radhäusern ausleiten. Diese Kotflügel schaffen Platz für die neuen BRABUS Monoblock P Räder mit fünf filigranen Speichen. Sie werden unter Einsatz von State-of-the-Art Schmiede- und Bearbeitungstechnologie exklusiv für BRABUS gefertigt und faszinieren durch ihre perfekte Kombination von Leichtbau und Festigkeit.

In der Dimension 9.5Jx21 vorne werden sie mit 255/45 ZR 21 SportContact 7 Hochleistungsreifen von Technologiepartner Continental bestückt. Eine weitere smarte Sonderentwicklung, die nicht nur Design, sondern auch Funktion bietet, sind die Sicht-Carbon-AERODISKS an diesen Leichtmetallfelgen. Sie verleihen nicht nur allen vier Rädern einen reinrassigen Racing-Look, sondern nutzen die Rotation der Felgen, um die von den Bremsen aufgeheizte Luft aus den Radhäusern herauszuschaufeln.

Die Sicht-Carbon-Schweller leiten in die BRABUS WIDESTAR Seitenwände an der Hinterachse über, deren große Lufteinlässe das Triebwerk mit Atem- und Kühlluft versorgen. Sie verhelfen dem Supercar zu einem Gardemaß von 196,8 Zentimetern Breite. Um die für einen Sportwagen typische Keilform zu betonen, rollt der BRABUS 900 ROCKET R „1 of 25“ Limited Edition hinten auf 12Jx22 Felgen mit einem im Vergleich zu den Vorderrädern ein Zoll größeren Durchmesser. Die darauf montierten 335/45 ZR 22 Pneus verleihen dem Supercar hervorragende Traktion und enorme Seitenführungskräfte.

BRABUS 900 ROCKET R "1 OF 25"

Den Heckabschluss bildet die BRABUS WIDESTAR Schürze mit integriertem Sicht-Carbon-Diffusor, der die vier 100 Millimeter großen Endrohre der BRABUS Hochleistungsauspuffanlage perfekt in Szene setzt. Doch ein aufregender Look ist nicht die einzige Stärke dieses Aerodynamikteils: Es trägt genauso dazu bei, mehr Abtrieb an der Hinterachse zu produzieren wie der ebenfalls im Windkanal entwickelte BRABUS Heckspoiler, der sich bei hohem Tempo aufstellt, um mehr Abtrieb zu erzielen. Die Blende zwischen den Rückleuchten zeigt mit ihrem BRABUS Schriftzug, aus welcher renommierten Highend-Manufaktur dieses Supercar stammt. Das sportliche Design wird mit Sicht-Carbon-Blenden für die Seitenspiegel komplettiert.

Für ein optimales Handling entwickelten die Ingenieure, Techniker und Testfahrer ein Spezialfahrwerk mit BRABUS Sportfedern mit Gewindeverstellung und Stoßdämpfern mit speziellen BRABUS Dämpferkennlinien mit voller PASM-Kompatibilität. Mit dem Frontlift an der Vorderachse kann die Nase des Fahrzeugs per Knopfdruck angehoben werden. Per erneutem Knopfdruck oder automatisch fährt das Fahrwerk danach zurück auf die normale Höhe.

Passend zur Sonderlackierung des hier präsentierten BRABUS 900 ROCKET R „1 of 25“ Limited Edition in „Signature Gray“ wurde das BRABUS MASTERPIECE Interieur des ROCKET R von den erfahrenen Sattlermeistern in der BRABUS Manufaktur aus feinstem grauem Leder maßgeschneidert. Passend dazu wurde der Dachhimmel im gleichen Farbton mit Alcantara verkleidet. Die edle Herkunft dieses Cockpits dokumentieren die BRABUS MASTERPIECE Plaketten auf den Rückenlehnen der vorderen Sitze.

BRABUS 900 ROCKET R "1 OF 25"

Rote Ziernähte und ebenfalls rot lasierte Zierteile wie Lüftungsblenden, Lautsprechergitter und Schalter setzen bei dieser exklusiven Volllederausstattung pointierte Kontraste zum feinen, schiefergrauen Leder. Die Sitzflächen und der Boden sind millimetergenau im Ellipse-Muster abgesteppt. Ebenso präzise wurde das Leder in ausgewählten Partien zusätzlich perforiert.

Hochglänzend versiegelte Carbon-Elemente setzen im Innenraum genauso sportliche Akzente wie die aus dem gleichen Material gefertigten Einstiegsleisten mit beleuchtetem BRABUS Logo, das seine Farbe wechselt. Aus matt eloxiertem Aluminium werden die BRABUS Pedalauflagen und die Fußstütze mit ebenfalls beleuchtetem Logo gefertigt.

Beim schwarzen BRABUS 900 ROCKET R „1 of 25“ Limited Edition Supercar wurde der Innenraum passend zur Außenhaut in edlem Leder im Farbton „Mondial Schwarz“ gepolstert. Auch hier gibt es Interieurelemente, die im Ellipse-Design abgesteppt wurden, und einen Alcantara-Dachhimmel in Schwarz. Carbon-Elemente sorgen auch hier für einen Touch von Motorsport während die Zierteile im Cockpit in „Shadow Chrome“ lasiert sind.

Quelle Bild und Text: BRABUS GmbH

Nach dem Nasdaq-Rebalancing: Starbucks, Mondelez und Booking könnten in den Fokus rücken

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Nasdaq KI Netflix Tesla
Foto von Roman Przibylla (Quelle: CATFP)

Ein aktueller Marktkommentar von Roman Przibylla, Börsenexperte bei CAT Financial Products:

Der Nasdaq-100 Index hat in diesem Jahr eine bemerkenswerte Performance gezeigt, mit einem Anstieg von über 42 %, weit über den 17 % des S&P 500, der als üblicher Maßstab für den Aktienmarkt gilt. Doch mit diesem starken Aufschwung sind auch Herausforderungen verbunden, die Nasdaq dazu veranlasst haben, eine „Special Rebalance“ für den Nasdaq-100 Index anzukündigen.

Der Index ist nach der Marktkapitalisierung gewichtet, was bedeutet, dass größere Unternehmen einen größeren Anteil der Investitionen erhalten. Aktuell konzentrieren sich die Gewinne auf einige wenige Top-Unternehmen, wodurch der Index unverhältnismäßig stark auf diese wenigen Schwergewichte ausgerichtet ist. Die fünf größten Unternehmen, darunter Microsoft, Apple, Nvidia, Amazon und Meta Platforms, machen mehr als 43 % des Index aus. Mit Tesla und Alphabet an Bord erhöht sich der Anteil dieser sieben Unternehmen sogar auf über 55 %.

Diese Konzentration hat eine Rebalancierung erforderlich gemacht, die nun das dritte Mal in der Geschichte des Index durchgeführt wird. Während bei den Top-Tech-Titel der Anteil reduziert wird, sollte sich bei Aktien wie Starbucks, Mondelez, Booking, Gilead Sciences, Intuitive Surgical und Analog Devices die Konzentration erhöhen. Das wird diese Titel wieder mehr in den Fokus rücken.

Kurzfristige Volatilität zu erwarten

Die bevorstehende Neugewichtung wird sich auf viele Investoren auswirken, da der Nasdaq-100 bei Anlegern beliebt ist. Die Anpassung der Gewichtung könnte zwar kurzfristige Volatilität für die betroffenen Aktien bedeuten, aber Anleger sollten auch ihre Portfolios überdenken, um zu sehen, wie diese jetzt positioniert sind.

Empfehlenswert ist, die Gewichtung der Top-Tech-Aktien zu reduzieren, um die Abhängigkeit vom Technologiesektor zu verringern. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn das Portfolio zu stark in bestimmten Bereichen konzentriert ist. Da auch der S&P 500 nach der Marktkapitalisierung gewichtet ist und die beiden Indexe oft von denselben Anlegern gehalten werden, besteht die Gefahr einer Überkonzentration, die möglicherweise nicht erkannt wird.

Nach dem Nasdaq-Rebalancing: Starbucks, Mondelez und Booking könnten in den Fokus rücken

Foto von Roman Przibylla (Quelle: CATFP)

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Geheimdienst: Wagner entlässt letzte Sträflinge aus Dienst

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Gefängnis (Archiv), über dts NachrichtenagenturLondon (dts Nachrichtenagentur) – Laut einer Einschätzung des britischen Militärgeheimdienstes wird die Söldnertruppe Wagner in den kommenden Tagen wahrscheinlich die letzten ihrer Sträflingsrekruten aus dem Dienst entlassen. Das Projekt K zur Rekrutierung von Strafgefangenen habe Anfang 2023 seinen Höhepunkt erreicht und mindestens 40.000 Männer hätten in diesem Rahmen gedient, heißt es im täglichen Lagebericht aus London.

Eine beträchtliche Anzahl der nun begnadigten Sträflinge werde wahrscheinlich das Angebot annehmen, bei Wagner als professionelle Auftragnehmer weiterzumachen. Inzwischen habe das russische Verteidigungsministerium Wagners Rekrutierungsprogramm übernommen. Das Ende des Programms markiere einen Wendepunkt in der Geschichte Wagners und des russischen Krieges in der Ukraine. Die von Projekt K bereitgestellten Soldaten ermöglichten es Russland, Bachmut einzunehmen: einer der wenigen Erfolge in letzter Zeit, heißt es weiter.

Durch das Projekt habe sich Wagner zu einer Organisation entwickelt, die im vergangenen Monat die Autorität von Präsident Wladimir Putin direkt herausfordern konnte. Es markiere auch eine der blutigsten Episoden der modernen Militärgeschichte: Innerhalb weniger Monate seien bis zu 20.000 Rekruten getötet worden, so die Briten.


Foto: Gefängnis (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Immer weniger Erwerbstätige arbeiten überlang

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Stahlproduktion (Archiv), über dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Immer weniger Erwerbstätige in Deutschland arbeiten überlang, also über 48 Stunden pro Woche. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, war es im Jahr 2022 mit 8,3 Prozent der 30 Millionen Vollzeiterwerbstätigen der niedrigste Anteil seit 1991. Im Jahr 2021 hatten noch 8,9 Prozent aller Vollzeiterwerbstätigen überlange Arbeitszeiten.

Im Durchschnitt arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im vergangenen Jahr 40,4 Stunden in der Woche. Ein Grund für den Tiefststand der überlangen Arbeitszeiten ist die Entwicklung bei den Selbstständigen: Mehr als ein Drittel (38,6 Prozent) von ihnen war zwar 2022 von überlangen Arbeitszeiten betroffen. Der Anteil ist jedoch auf den tiefsten Stand seit 1991 gesunken. Unter den Selbstständigen mit Beschäftigten arbeitete allerdings 2022 noch fast die Hälfte (48,2 Prozent) besonders lang.

Selbstständige mit Beschäftigten haben auch häufiger später Feierabend als Arbeitnehmer: 31,9 Prozent der Selbstständigen mit Beschäftigten haben 2022 regelmäßig zwischen 18 und 23 Uhr gearbeitet. Bei den Arbeitnehmern war es hingegen nur knapp jede siebte Person (14,0 Prozent). Bei der Nachtarbeit von 23 bis 6 Uhr war das Verhältnis ausgeglichener: Nur 5,2 Prozent der Selbstständigen mit Beschäftigten und 4,6 Prozent der Arbeitnehmer verdienten ihr Geld, während andere schliefen. Wie eine überlange Tätigkeit können auch zu geringe Arbeitszeiten zur Belastung werden, und das nicht nur, weil sie meist zu Gehaltseinbußen führen.

Teilweise wird auch kürzer gearbeitet, weil gerade keine Tätigkeit mit höherer Stundenzahl zu finden ist: 5,7 Prozent aller rund 12,5 Millionen Teilzeiterwerbstätigen betrachteten 2022 die Teilzeitarbeit als Notlösung. Sie gaben als Grund für ihre Teilzeittätigkeit an, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr (6,7 Prozent) ging der Anteil damit leicht zurück, im Zehn-Jahres-Vergleich hat er sich mehr als halbiert (2012: 15,4 Prozent). 2022 waren 7,4 Prozent der teilzeitbeschäftigten Männer und 5,2 Prozent der Frauen eigentlich auf der Suche nach einem Vollzeitjob.

Die meisten Erwerbstätigen sahen im Jahr 2021 in ihrer Arbeit eine sinnvolle Tätigkeit. 88 Prozent der Befragten hatten immer oder oft das Gefühl, sinnhafte Arbeit zu leisten. Dabei sehen die jüngeren Altersklassen ihre Arbeit etwas seltener als sinnreich an. Während bei den 25- bis 34-Jährigen 81 Prozent Sinn in ihrer Tätigkeit erkennen, sind es in der Gruppe ab 55 Jahren 94 Prozent.

Im Jahr 2022 waren etwas weniger als die Hälfte (42,8 Prozent) der Erwerbstätigen seit mindestens zehn Jahren bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt. In den letzten zehn Jahren ging dieser Anteil allerdings zurück: 2012 waren noch 48,3 Prozent der Beschäftigten besonders lange bei ein und demselben Arbeitgeber tätig gewesen. Im Jahr 2022 arbeiteten dagegen mit 19,2 Prozent mehr Beschäftigte seit fünf bis zehn Jahren beim selben Arbeitgeber (2012: 17,4 Prozent). Eine Beschäftigungsdauer von weniger als fünf Jahren lag bei mehr als einem Drittel (38,0 Prozent) vor.

2012 war der Anteil der Arbeitnehmer mit kürzerer Beschäftigungsdauer beim aktuellen Arbeitgeber noch etwas geringer gewesen (34,4 Prozent), so die Statistiker.


Foto: Stahlproduktion (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kommunen fordern mehr Geld für Schwimmbäder

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Schwimmbad (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Kommunen in Deutschland fordern von Bund und Ländern mehr finanzielle Hilfe für Betrieb, Erhaltung und Sanierung der Freibäder. „Insbesondere durch die Inflation und steigende Energiepreise sind die Kosten für den Betrieb von Freibädern gestiegen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Gemeinde- und Städtebundes, Gerd Landsberg, der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

„Es braucht eine spezielle Unterstützung von Bund und Ländern, um Frei- und auch Hallenbäder zu modernisieren und energetisch zu sanieren“, fordert er. „Die sommerliche Hitze ist sicher ein Grund, um Freibäder offenzuhalten und den Menschen Abkühlung anbieten zu können. Je mehr Möglichkeiten es gibt, dass Menschen sich bei großen Hitzewellen abkühlen können, desto besser“, sagte Landsberg. „Wichtig ist aber auch, dass die Freibäder eine wichtige Funktion im Rahmen des Schwimmunterrichts in den Schulen haben. Schließlich erfüllen Freibäder und Schwimmbäder auch eine wichtige Funktion als soziale Treffpunkte in einer Stadt oder Gemeinde“, so der Gemeindebund-Geschäftsführer.

„Klar ist, dass es gerade bei den Kommunen, die in einer schwierigen Haushaltslage sind, Diskussionen über die Streichung von freiwilligen Aufgaben gibt. Gerade mit Blick auf die Finanzierung von Sport- und Kulturangeboten ist die Lage in vielen Kommunen sehr schwierig.“ Auch die jüngsten Erfahrungen mit Gewaltausbrüchen in Freibädern erschwerten die Lage der Kommunen, weil sie mehr Geld für Sicherheitsmaßnahmen ausgeben müssten.

„Sicherlich erschweren die Zusatzkosten für einen dauerhaften Sicherheitsdienst – je nach Bad und Einsatzstärke – zusätzlich den Betrieb von Bädern, die in den Kommunen in der Regel immer Zuschussgeschäfte sind“, sagte Landsberg. Wegen der besonderen Bedeutung der kommunalen Freibäder für die soziale Daseinsvorsorge werde eine Entscheidung über notwendige Schließungen der Bäder aber nicht leichtfertig getroffen.


Foto: Schwimmbad (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Deutsche Reeder nicht von Ende des Getreideabkommens betroffen

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Schiff in einer Werft (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutsche Reeder sind von der Kündigung des Getreideabkommens durch Russland offenbar nicht betroffen. „Uns sind keine Fälle bekannt, in denen derzeit Schiffe deutscher Reedereien im Schwarzen Meer unterwegs beziehungsweise generell noch tätig sind“, sagte eine Sprecherin des Verbands Deutscher Reeder (VDR) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben).

„Nach unseren Informationen handelte es sich vorwiegend um Schiffe chinesischer, türkischer und griechischer Reedereien“, fügte sie hinzu. Im Rahmen des Getreideabkommens seien keine deutschen Reeder aktiv gewesen. Das Schwarze Meer gilt seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs als „Hochrisikogebiet“. „Das hat sich durch den Getreidedeal auch nicht verändert“, sagte die VDR-Sprecherin.

Eine Tätigkeit im Schwarzen Meer sei eine unternehmensinterne Entscheidung der einzelnen Reedereien, die nach Abwägung aller Risiken erfolge. Dabei spiele auch der Versicherungsschutz eine große Rolle. „Kriegsversicherungen sind extrem teuer. Daneben dürfte es auch sehr schwierig sein, für das Befahren von Kriegs- und Krisengebieten entsprechende Crews zu finden.“


Foto: Schiff in einer Werft (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Weiter keine Spur von Löwin im Süden Berlins

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Löwen-Jagd im Süden Berlins in der Nacht auf den 21.07.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Auch nach der zweiten Nacht hat die Polizei keine Spur von einer mutmaßlich entlaufenen Löwin im Süden Berlins. Seit dem frühen Donnerstag wurde nach einer Raubkatze, die zuerst im brandenburgischen Kleinmachnow gesichtet worden sein soll, mit einem Großaufgebot gefahndet.

Über hundert Polizeibeamte, Wärmebildkameras, Hubschrauber und Drohnen wurden laut Behörden eingesetzt. In der Nacht zu Freitag wurden die Suchaktivitäten dann vorübergehend eingestellt, „auf Empfehlung von Veterinärmediziner und Stadtjäger“, wie es hieß, Polizeifahrzeuge fuhren aber sowohl in Kleinmachnow als auch im Berliner Stadtteil Zehlendorf verstärkt Streife, auch an der A 115 positionierte sich Polizei auf dem Grünstreifen. Woher das gesuchte Tier stammen könnte, ist weiter unklar. Tierhaltungseinrichtungen wie Tierparks, Zoos, Tierschutzeinrichtungen oder Zirkusse gaben an, keine Löwin zu vermissen, vermutet wird, dass es aus privater Haltung ausgebrochen sein könnte; Die ist in Brandenburg unter bestimmten Umständen erlaubt, in Berlin verboten.

Manche Experten zweifeln aber auch an, dass es sich tatsächlich um eine Löwin handelt, die kursierenden Bilder könnten demach auch einen Puma oder ein Reh zeigen. Unterdessen meldete sich ein Mitglied des Berliner Remmo-Clans mit einem Social-Media-Beitrag zu Wort: „Wenn jemand was weis bitte erst an mir Bescheid geben dann führen wir die Löwin in ihr Gehege zurück bevor irgend ein Trottel die abknallt“, schrieb Firas Remmo, einer der Söhne des bekannten Clan-Oberhaupts Issa Remmo, auf Instagram.


Foto: Löwen-Jagd im Süden Berlins in der Nacht auf den 21.07.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Lindner weist Vorwurf des Sparens an Familien zurück

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Christian Lindner am 19.06.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Koalitionsstreit um die Kindergrundsicherung hat Bundesfinanzminister Christian Lindner den Vorwurf zurückgewiesen, zu wenig Geld für Familien bereitzustellen. „Bei Familien, Kindern und Bildung wird nicht gespart. Im Gegenteil: Wir stellen Rekordmittel bereit“, sagte der FDP-Vorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

„Meine Fachleute haben angesichts der öffentlichen Debatte ermittelt, dass die familienpolitischen Leistungen des Bundes verglichen mit 2019 von uns mit 18,4 Milliarden Euro mehr finanziert werden.“ Als Beispiel nannte er die Erhöhung des Kindergelds auf 250 Euro. Zugleich verteidigte Lindner die geplanten Steuerentlastungen für Unternehmen. Erst eine funktionierende Wirtschaft mache die neue Kindergrundsicherung nachhaltig finanzierbar. „Deshalb müssen wir jetzt unter anderem mit dem Wachstumschancengesetz Impulse geben für Investitionen und Forschung.“ Lindner zog in Zweifel, ob höhere Leistungen über die Kindergrundsicherung ihren Zweck erfüllten. „Die Hälfte der Kinder, die heute von Kinderarmut betroffen sind, kommt nach meinen Zahlen aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte“, sagte Lindner. Er fragte, ob mehr Geld auf dem Konto der Eltern wirklich helfe oder ob man mehr tun solle für Sprachförderung und Arbeitsmarktzugang der Erwachsenen und für die Schulen der Kinder. „Der finanzielle Anreiz zur Arbeitsaufnahme darf auch nicht verloren gehen“, so Lindner. „Bevor wir ein Preisschild an die Kindergrundsicherung machen, sollten wir fragen, was wir eigentlich brauchen, um die Lebenschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern.“


Foto: Christian Lindner am 19.06.2023, über dts Nachrichtenagentur

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FDP kritisiert geplantes Cannabisgesetz als zu restriktiv

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So läuft das in Italien: Cannabis-Automat, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion um die Legalisierung von Cannabis hat die FDP Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vor zu starken Einschränkungen des Staates durch das geplante neue Gesetz gewarnt. „In der jetzt vorliegenden Form würde ein echtes Bürokratiemonster entstehen, das sich kaum kontrollieren lässt“, sagte Kristine Lütke, sucht- und drogenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Aktuell trägt der Cannabis-Gesetzentwurf von Karl Lauterbach eine prohibitionistische Handschrift.“ Im parlamentarischen Verfahren müssten daher „noch weitreichende Nachbesserungen vorgenommen werden, um mit dem Cannabisgesetz doch noch einen echten Paradigmenwechsel in der Cannabis-Politik einzuleiten“. Konkret kritisierte Lütke die Besitzobergrenze von 25 Gramm pro erwachsener Person. Generell lehne die FDP-Fraktion eine solche Beschränkung entschieden ab.

„Schließlich kontrolliert auch niemand, wie viele Flaschen Wein jemand im Keller lagert“, sagte Lütke. Es brauche nun stattdessen „verhältnismäßige und treffsichere Regularien, die für echten Jugendschutz sorgen und gleichzeitig nicht zu einer Mehrbelastung von Polizei und Justiz führen“, so die FDP-Politikerin. Derweil bezweifelt die Deutsche Polizeigewerkschaft, dass es durch das Gesetz zu einer erheblichen Entlastung der Strafverfolgungsbehörden kommen könnte. Der Ökonom Justus Haucap hatte geschätzt, dass die Polizeikosten durch wegfallende Strafvorschriften um 800 Millionen Euro sinken könnten.

„Da die Polizei zur Kontrolle eines `ordnungsgemäßen Anbaus` herangezogen werden dürfte und somit neue Aufgaben auf sie zukommen werden, ist die Zahl wohl eher unrealistisch“, sagte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Polizeigewerkschaft, Sven-Erik Wecker, der Zeitung. Trotz offensichtlicher Unstimmigkeiten in der Koalition soll das Gesetz nach Vorstellung von Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), stellvertretende Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, nun zeitnah verabschiedet werden. „Ich setze mich dafür ein, dass es bis Ende des Jahres zu einer Beschlussfassung im Bundestag kommt.“


Foto: So läuft das in Italien: Cannabis-Automat, über dts Nachrichtenagentur

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SPD plant Anlauf für Pflichtdienst in Deutschland

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Bundeswehr-Helme (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD will nach der parlamentarischen Sommerpause die Einführung eines sozialen Pflichtdienstes in Deutschland von mindestens drei Monaten angehen. „Wir brauchen wieder mehr Respekt im Umgang und ein stärkeres Miteinander im Land“, sagte SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Beides schwinde „im täglichem Umgang und digital, in Freibädern, beim Nichtbilden von Rettungsgassen, im Alltag oder bei AfD-Trollen im Internet“. Daher müsse offen über die Vorschläge geredet werden, die etwa Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in die Debatte eingebracht habe. „Insbesondere die Frage, wann ein solcher Dienst für mehr Miteinander und Respekt absolviert werden könnte und wer alles in Frage kommt“, so Wiese. „Eine soziale Pflichtzeit muss dabei kein ganzes Jahr andauern – aber doch mindestens drei Monate“, sagte Wiese. „Die von Steinmeier richtigerweise angestoßene Debatte müssen wir nach der Sommerpause weiterführen.“ Steinmeier hatte sich kürzlich erneut für einen sozialen Pflichtdienst für junge Menschen ausgesprochen. Grüne und FDP äußerten sich daraufhin kritisch zu dem Vorstoß. Im Koalitionsvertrag der Ampel ist das Vorhaben nicht vorgesehen. Die Union hingegen will ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr in Deutschland einführen.


Foto: Bundeswehr-Helme (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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