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Bundespolizeigewerkschaft schlägt wegen hoher Asyl-Zahlen Alarm

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Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der deutliche Anstieg der Asylanträge seit Jahresbeginn besorgt die Deutsche Bundespolizeigewerkschaft. Mit Blick auf die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) veröffentlichte Halbjahresbericht fordert die Gewerkschaft Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zum Handeln auf.

Die Zahlen seien „hochdramatisch“, sagte Gewerkschaftschef Heiko Teggatz der „Bild“ (Dienstagsausgabe). „Bei einem Anstieg der Asylzahlen von 77,5 Prozent ist zweifelsfrei belegt, dass die auf den Flüchtlingsgipfeln vereinbarten Maßnahmen kläglich gescheitert sind.“ Von Januar bis Juni 2023 wurden insgesamt 162.271 Asylanträge gestellt, davon waren 150.166 Erstanträge. 2022 waren es im gleichen Zeitraum 84.583 Erst-Asylanträge.

Der Polizeigewerkschaftler prognostiziert: „Die Länder und Kommunen werden bald keine Menschen mehr anständig unterbringen können.“ Um denjenigen, „die wirklich unsere Hilfe brauchen, weiterhin aufnehmen zu können“, müssten diejenigen ohne Bleibeperspektive, „direkt an unseren Grenzen abgewiesen werden“. Teggatz weiter: „Nur durch die Einführung stationärer Grenzkontrollen bekommt die Bundespolizei die Befugnis, Menschen mit Wiedereinreisesperre oder Menschen, die bereits Schutz in einem anderen europäischen Land gefunden haben, direkt an der Grenze abzuweisen.“ Innenministerin Faeser müsse „endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwachen und ihre Verantwortung für die Menschen in diesem Land wahrnehmen“.

Bernd Merbitz, Sachsens Polizeipräsident a.D., fordert von der Bundespolitik ebenfalls eine Neuausrichtung der Asylpolitik, sagte: „Der unkontrollierte Flüchtlingsstrom stellt unser Land vor große Probleme.“ Das sei das Resultat einer „verfehlten Einwanderungspolitik“. Das stelle „nicht nur die ganze Gesellschaft, sondern auch die Polizei vor große Probleme“. Grenzkontrollen seien in der gegenwärtigen Situation „zwingend erforderlich“.

Die Integrationspolitik müsse „umgehend“ auf den Prüfstand. „Asyl ja, aber nicht unkontrolliert“, so Merbitz.


Foto: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Enter stärkt Führungsteam

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enter

Climate-Tech-Start-up Enter stärkt Führungsteam und erweitert Angebot auf dem Weg zum europäischen Marktführer für energetische Sanierung

Das Climate-Tech-Start-up Enter setzt seinen Wachstumskurs fort und stärkt sein Führungsteam. Ab dem 1. September wird Mitja Sadar (39) das Unternehmen als Chief Financial Officer unterstützen. Seine Aufgaben umfassen neben klassischen Tätigkeiten eines CFO den Aufbau einer Sparte, die leicht zugängliche und attraktive Finanzierungen für Kunden anbietet. Somit wird Enter künftig mit Hilfe eines umfangreichen Partnernetzwerks nicht nur bei der Analyse und Optimierung des energetischen Zustands von Eigenheimen unterstützen, sondern Kunden und Kundinnen auch die günstige Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen ermöglichen.

Finanzexperte Sadar war zuvor knapp fünf Jahre als Senior Vice President Finance und Head of Debt Capital Markets bei dem Berliner Start-up Grover tätig. Dort verantwortete er den Aufbau des Treasury-Teams und eines umfassenden Treasury-Berichtswesens und leitete das Zahlungsteam zur Sicherstellung eines reibungslosen Zahlungsverkehrs. Zu seinen Erfolgen zählt die Beschaffung einer gesicherten Kreditfazilität in Höhe von 800 Millionen Euro sowie die Aufnahme von 15 Millionen Euro Venture Debt. Vor seiner Zeit bei Grover sammelte der gebürtige Slowene Erfahrungen unter anderem bei der IKB Deutsche Industriebank und Royal Bank of Scotland.

Max Schroeren, Co-Founder und Geschäftsführer von Enter: „Mit seiner Fachkompetenz in der Optimierung und Implementierung von Finanzprozessen und der Strukturierung von Finanzierungen wird Mitja unser Führungsteam perfekt ergänzen. Mit dem neuen Angebot von Finanzierungsmöglichkeiten gehen wir den nächsten kundenorientierten Schritt in unserer Entwicklung und bieten eine vollumfängliche Gesamtlösung im Bereich der energetischen Sanierung von Wohnhäusern an. Mit Mitja haben wir die richtige Person gefunden und wir freuen uns, dass er Enter auf dem Weg zu Europas führendem Unternehmen für energetische Sanierung begleiten wird. “

Bild Mitja Sadar Quelle Enter

Quelle NewMark Finanzkommunikation

Rezessionsgetriebene Einkaufsmanagerindizes werden die EZB nicht von einer Zinserhöhung im September abhalten

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Inflation Großbritannien EZB PMI Fed Quantitative Tighting Bank of England BoE Lohn
Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

Ein aktueller Marktkommentar von Tomasz Wieladek, Chief European Economist bei T. Rowe Price:

Die gestern veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes haben wieder einmal negativ überrascht. Die Schwäche des Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist darauf zurückzuführen, dass sich die Lieferketten lockern, während die Nachfrage nach Industriegütern weltweit nachlässt. Dies trifft exportorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland besonders hart. Viele Ökonomen haben auf der Grundlage des IFO-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe auf das Potenzial eines hohen Auftragsbestands hingewiesen, der eine Erholung des verarbeitenden Gewerbes im dritten Quartal 2023 unterstützen könnte.

Die PMI-Umfrage zu den Auftragsbeständen im verarbeitenden Gewerbe, die in der Vergangenheit der IFO-Umfrage vorausging, zeigt jedoch, dass sich die Auftragsbestände wieder normalisiert haben. Angesichts der sehr schwachen globalen Nachfrage, insbesondere aus China, ist es daher wahrscheinlicher, dass der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes im Euroraum im dritten und vierten Quartal 2023 sehr schwach bleiben wird.

Bislang gab der im Vergleich zur Schwäche des verarbeitenden Gewerbes robuste Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor Anlass zur Hoffnung, dass der Euroraum trotz der Straffung der Geldpolitik durch die EZB eine weiche Landung erleben könnte. Die heutige Veröffentlichung des PMI bestätigt jedoch, dass die Stärke des Dienstleistungs-PMI nur vorübergehend war.

Zwar hat der Sektor der Immobiliendienstleistungen eine wichtige Rolle bei der Erholung des PMI für den Dienstleistungssektor im ersten und zweiten Quartal 2023 gespielt, doch hat sich diese Branche in der Vergangenheit als sehr zinssensitiv erwiesen. Frühere Veröffentlichungen des Bank Lending Survey (BLS) der EZB deuten auf eine starke Abwärtskorrektur in dieser Kategorie hin. Ich erwarte, dass die morgige Veröffentlichung des BLS der EZB diese Einschätzung bestätigen wird.

In Anbetracht der angespannten makroökonomischen Bedingungen, die die EZB durch ihre rasche Straffung der Geldpolitik geschaffen hat, gehe ich davon aus, dass sich der PMI für den Dienstleistungssektor im Laufe des Sommers weiter verschlechtern und im September/Oktober einen Wert von etwa 48 erreichen wird.

Trotz dieser klaren Signale, dass die Wirtschaft der Eurozone in eine Rezession rutscht, wird die EZB ihre Geldpolitik in dieser Woche weiter straffen. Die Entscheidung im September bleibt offen, aber ich glaube, dass die Inflations- und Arbeitslosenzahlen für die Entscheidung im September wichtiger sein werden.

Solange die Kerninflation, gemessen am Verbraucherpreisindex, nicht rasch sinkt und die Arbeitslosigkeit nicht rasch ansteigt – zwei Variablen, die nur mit Verzögerung auf die reale Wirtschaftsaktivität reagieren – wird die EZB die Geldpolitik wahrscheinlich im September erneut straffen. Dieser letzte Zinsschritt könnte sich als politischer Fehler erweisen, wenn sich die Einkaufsmanagerindizes so stark verschlechtern, wie ich es erwarte.

Rezessionsgetriebene Einkaufsmanagerindizes werden die EZB nicht von einer Zinserhöhung im September abhalten

Foto von Tomasz Wieladek (Quelle: T. Rowe Price)

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Das ZillergrundRock Luxury Mountain Resort rockt den Bergsommer

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ZillergrundRock Luxury Mountain Resort

High-End-Genuss hat im ZillergrundRock seinen Platz. Mit dem #bestskypoolever2 und der Kulinarik-Boutique Rocky 7. In luftigen Höhen über die ZillergrundRock – the Bridge wandeln, ein Shooting auf der Cloud 7. Es ist Zeit für alpinen Urlaub mit Twist.

Special moments, wohin man sich wendet. Ein architektonisches Meisterwerk setzt in luftiger Höhe die Bergwelt in Szene wie sie schöner nicht sein könnte. Im Sky Spa ist Zeit für good vibes. Der #bestskypoolever2 auf zwei Ebenen vermittelt das befreite Gefühl, sich treiben lassen zu können und der Natur entgegen zu schwimmen. In der Hängeliege abhängen und auf die Berge rausblinzeln. Die Alpin Rock Terrasse ist der place to be nach dem heißen Saunaaufguss. 3.000 m2 außergewöhnliche Wellness, ob im Sky Spa, im Indoor-Zillerpool oder im Nature Spa am Gebirgsbach, geben Körper und Geist ihre Energie zurück. Jeden Dienstag bleibt zur Spa & Poolnight das Nature Spa bis 22.30 geöffnet, der #bestskypoolever2 im Sky Spa für Erwachsene ab 16 Jahre ebenso.

Move your body – das sportlich-aktive Team des ZillergrundRock weiß, wo es lang geht. Die umliegenden Berge kennen die Naturburschen und Mädels wie ihre Westentasche. Sie erwarten Berg-Enthusiasten zum Skifahren am Gletscher, zum Wandern und Biken und bringen die Glücksgefühle ganz nah. So wie die Haubenküche im Rocky 7.

Das Boutique-Restaurant verführt mit einem legeren Gourmeterlebnis. Und nicht nur das: Die ZillergrundRock Gourmetpension verwöhnt mit kulinarischem Hochgenuss fast rund um die Uhr. Innovation par excellence, das ist das ZillergrundRock Mountain Luxury Resort, persönlich geführt von den Eigentümern Melly und Chris Pfister mit Familie. Lässig, chillig und elegant verführt es zum Genießen und Erleben im einmaligen ZillergrundRock Spirit – direkt am Naturpark.

Bild Fotograf Michael Huber ZillergrundRock Luxury Mountain Resort

Quelle mk Salzburg

Neue Finanzierungsrunde, neuer Name

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repairfix motum

RepairFix wird zu motum und sichert sich eine Finanzierung im hohen einstelligen Millionenbereich

RepairFix, ein Pionier in digitalen Lösungen für operatives Fuhrparkmanagement, hat sich eine Finanzierung im hohen einstelligen Millionenbereich von Hauptinvestor BASF Coatings GmbH gesichert. In einem strategischen Schritt zur Weiterentwicklung wird RepairFix zur Marke motum, um die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens zu unterstreichen.

RepairFix ist bekannt für seine innovative Softwareplattform motum, die Fuhrparkbetreibern eine optimale Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge ermöglicht. Für das 2020 gegründete Unternehmen ist es die zweite Finanzierungsrunde. Das neue Kapital fließt in die Weiterentwicklung und den Ausbau der Plattform sowie die Expansion in Märkte außerhalb des DACH-Raums.

„Wir sind begeistert, dass BASF uns als Investor weiterhin die Unterstützung und das Vertrauen entgegenbringt. Damit kommen wir unserem Ziel näher, Fahrzeugflotten fit für die Herausforderungen der zukünftigen Mobilität zu machen. Wir freuen uns darauf, motum gemeinsam mit unseren Kunden weiter auszubauen“, sagt Dr. Moritz Weltgen, CEO und Co-Gründer von motum.

„Das Wachstum von motum ist in den letzten drei Jahren sehr positiv verlaufen, so dass eine weitere und vertiefende Zusammenarbeit nur der nächste logische Schritt ist. Das motum Team möchte ein intelligentes Betriebssystem für operatives Flottenmanagement entwickeln. Das ist ambitioniert, aber aus unserer Sicht genau das, was der Automotive Aftermarkt benötigt, um die kommenden Herausforderungen zu bewältigen“, ergänzt Dr. Uta Holzenkamp, Leiterin des Unternehmensbereichs Coatings der BASF.

Die Umbenennung in motum unterstreicht den klaren Fokus des Unternehmens, Fuhrparkbetreibern nicht nur ein digitales Schadenmanagement, sondern ein proaktives und operatives Management ihrer Flotten zu ermöglichen. motum unterstützt aktuell Flottenmanager bei der effizienten und digitalen Abwicklung operativer Tätigkeiten wie Schadenmanagement und Fahrzeugkontrollen, optimiert die Verfügbarkeit von Flotten und leistet damit einen essentiellen Beitrag zum Unternehmenserfolg seiner Kunden. Das unterstreicht auch das neue Motto #movingfleetsforward.

Natalie Maier, COO und Co-Gründerin sagt: „Die konsequente Umbenennung ist ein wichtiger Schritt in unserer Unternehmensentwicklung. Wir möchten durch die Digitalisierung des operativen Fuhrparkmanagements unseren Beitrag zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Mobilität der Zukunft leisten – dafür steht motum.“

Quelle Bild und Text: RepairFix GmbH

Hand & Body Wash zum Nachfüllen von everdrop

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everdrop NATURAL CARE

Besser für Dich, Deinen Geldbeutel und für die Umwelt

In angespannten wirtschaftlichen Zeiten neigen wir Menschen dazu, unser Kaufverhalten auf das Motto “Billiger ist besser” auszurichten. Verständlich! Und trotzdem keine gute Idee. Weder für die Umwelt, noch für den eigenen Geldbeutel. Denn was wie die beste Wahl aussieht, ist in Wirklichkeit die teuerste – wenn man die Zukunft mit einrechnet. Wir ersticken geradezu in Plastikmüll, der sich überall auf der Welt, an Land und im Wasser ansammelt. Bis zum Jahr 2050 wird die Menge an Plastik in unseren Meeren voraussichtlich die Gesamtmasse aller Fische übertreffen. Gleichzeitig heizen die CO2-Emissionen die Klimakatastrophe an. Die everdrop Refill-Produkte sparen mit jedem Auffüllen eine Einweg-Plastikflasche und zudem CO2-Emissionen und unnötige Chemie. Vielleicht erscheinen sie auf den ersten Blick etwas teurer als herkömmliche Flüssigprodukte, aber auf lange Sicht lohnen sie sich eindeutig. Denn die Flasche kauft man nur einmal und danach benötigt man nur noch die Refill-Sachets. Das ist besser für die Umwelt UND für den Geldbeutel!

Das everdrop Hand & Body Wash verwöhnt unsere Haut mit allem, was sie braucht und das mit bestem Gewissen. Denn in den everdrop Natural Care Produkten steckt nur das, was es wirklich braucht: natürliche, biologische Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Bio-Aloe Vera. Keine unnötigen Zusätze, keine unnötige Chemie, kein Mikroplastik. Durch die innovative Pulverform wird das Hand & Body Wash Powder erst zu Hause zu Gel verwandelt – und verzichtet somit wie alle everdrop Produkte auf Einweg-Plastikmüll.

Gleichzeitig werden viele CO2-Emissionen im Transport eingespart, da nur leichte Pulver-Sachets und keine schweren Flaschen voller Flüssigkeit transportiert werden. Das Beste an dem everdrop Refill Konzept: Du kaufst dir nur ein Mal die Flasche und dann kannst du ganz einfach Sachets für Hand- und Body Wash nachbestellen. Das spart jedes Mal eine Einweg-Plastikflasche, denn statt einer riesigen Wegwerf-Plastikflasche brauchen wir nur eine kleine Papiertüte, die man ganz einfach im Altpapier entsorgen kann.

Das Hand Wash von everdrop NATURAL CARE im Überblick:

● Hautverträglichkeit an sensibler Haut von dermatest mit “sehr gut” bewertet
● feuchtigkeitsspendend, hautpflegend, rückfettend
● für alle Hauttypen geeignet; reinigt mild, ohne auszutrocknen
● mit Bio-Haferöl und Bio-Aloe Vera
● duftet nach Zitrone, Zedernholz und Lavendel
● nachhaltig und mit Liebe hergestellt; spart bis zu 82% CO2-Emissionen im Transport ein

Das Body Wash von everdrop NATURAL CARE im Überblick:

● feuchtigkeitsspendend, hautpflegend, rückfettend
● mit Bio-Olivenöl und Bio-Aloe Vera
● für alle Hauttypen geeignet; reinigt mild, ohne auszutrocknen
● Sachet-Verpackung kann nach Gebrauch bedenkenlos im Altpapier recycelt werden
● nachhaltig & mit Liebe hergestellt; spart bis zu 83% CO2-Emissionen im Transport ein

Die Produkte von everdrop können einzeln oder im persönlichen Abo-Paket online auf everdrop.de gekauft werden. Im Abo lassen sich die Lieferintervalle ganz einfach festlegen und können für alle Folgelieferungen jederzeit angepasst werden – spart Zeit und Geld.

Quelle Sonja Berger Public Relations

CSU lehnt Debatte um Kanzlerkandidatur ab

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CSU-Logo (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz der Diskussionen um CDU-Chef Friedrich Merz erhebt die Schwesterpartei CSU zunächst keinen Anspruch auf eine Kanzlerkandidatur ihres Vorsitzenden Markus Söder. „Personalfragen sind keine Fragen, die jetzt diskutiert werden“, sagte CSU-Generalsekretär Martin Huber am Dienstag den Sendern RTL und ntv.

Für die CSU gehe es darum, mit voller Kraft auf die Wahlen in Bayern im Oktober hinzuarbeiten. „Insofern ist unser Ziel, dass wir am 8. Oktober ein gutes Ergebnis einfahren, dass Markus Söder Ministerpräsident bleibt.“ Man müsse sich noch stärker um die Sorgen und Nöte der Bürger in Deutschland kümmern. „Denn das ist ja eigentlich auch der Hauptgrund, warum in den Umfragen die AfD da steht, wo sie steht: weil eben beispielsweise auch von der Ampel meilenweit an der Lebenswirklichkeit vorbei regiert wird.“

Der CSU-Generalsekretär kritisierte Merz für seine Äußerungen zu einer Zusammenarbeit mit der AfD in den Kommunen. „Die Debatte ist natürlich insgesamt nicht hilfreich“, so Huber. Die CSU aber habe klipp und klar deutlich gemacht, dass für sie die „Brandmauer“ zur AfD stehe. Die Partei sei geschichtsvergessen und wohlstandsvernichtend.

„Wer aus der Europäischen Union, dem Euro und aus der Nato austreten will, der schadet unserem Land ganz massiv.“


Foto: CSU-Logo (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Energieforscher hält Wasserstoff-Hoffnungen für unrealistisch

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Wasserstoff-Behälter (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Energieforscher Volker Quaschning hält die Hoffnungen, die Klimaziele mit grünem Wasserstoff erreichen zu können, für unrealistisch. „Wir müssten den fehlenden Wasserstoff importieren, aber auch der Import ist mit Verlusten und damit Kosten verbunden, es ist auch nicht beantwortet, wo die Mengen herkommen sollen“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstagsausgabe).

„Das ist eine reine Luftbuchung“, fügte er hinzu. Man werde die gesetzlich verankerte Klimaneutralität bis 2045 mit Gas nicht erreichen können: „Der Grund ist, dass eine mit Wasserstoff betriebene Gasheizung bis zu fünfmal so viel Energie aus grünem Strom braucht wie eine Wärmepumpe, um ein Gebäude zu beheizen.“ Eine Wärmepumpe sei sehr effizient, weil sie die Wärme zu zwei Dritteln aus der Umgebung hole. Eine Gasheizung brauche dort also schon dreimal so viel Energie wie eine Wärmepumpe.

„Bei der Erzeugung von Wasserstoff für die Gasheizung mit grünem Strom entstehen nochmals Verluste, damit ist man beim Faktor vier bis fünf“, so Quaschning. Die Debatte über das Gebäudeenergiegesetz habe er „mit großer Verwunderung“ zur Kenntnis genommen, so der Forscher weiter. „Hier wurden Preise und Falschaussagen genannt, bei denen man als Wissenschaftler nur den Kopf schütteln kann“, sagte er. „Wenn Herr Söder behauptet, der Kauf einer Wärmepumpe koste bis zu 300.000 Euro, dann weiß ich nicht, wie groß die dazugehörige Villa ist.“

Eine normale Wärmepumpe koste 30.000 Euro inklusive Einbau, so Quaschning.


Foto: Wasserstoff-Behälter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Habeck-Berater skizzieren Reform des Bundeswehr-Beschaffungswesens

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Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Berater von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) empfehlen eine Reform des militärischen Beschaffungswesens, um die Bundeswehr schneller besser ausrüsten zu können. Bisher war es üblich, dass der Haushaltsausschuss vor der Vertragsunterzeichnung teurer Projekte vorgelegt bekam.

Mit dem Sondervermögen Bundeswehr sei aus einer Praxis eine Regel geworden, gibt der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in seinem neuesten Gutachten zu bedenken. „Diese sogenannte Parlamentsschleife führt zu einer Vermischung von Legislative und Exekutive“, zitiert die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ daraus. Zur gewollten Entscheidungsgewalt der Regierung gehöre die Befugnis, Geld auszugeben. „Das Parlament hat auch nicht die sachliche Kompetenz, um einzelne Beschaffungsvorgänge im Detail zu beurteilen.“

Es wäre nicht sinnvoll, dass es diese Kompetenz aufbaue. „Der Parlamentsvorbehalt ist als zusätzliche Kontrolle gedacht, führt aber dazu, das Vergabeverfahren zu verteuern, intransparenter und lobbyanfälliger zu machen und zeitlich in die Länge zu ziehen“, heißt es in dem Gutachten. Habecks Berater schlagen vor, diese Regel aufzuheben. Das Gutachten soll am Dienstag vorgestellt werden.

Kritisch bewerten die Wissenschaftler eine weitere Sonderregelung: die mögliche Beschränkung der Auftragsvergabe zugunsten europäischer Kooperationsprojekte. „Wenn die Regel greift, können auch Anbieter aus anderen Nato-Staaten, insbesondere aus den USA, ausgeschlossen werden. Die Regel hat also einen protektionistischen Effekt“, schreiben sie. Besser wäre es, für die Förderung der eigenen Industrie eine transparente Regel zu schaffen.

„Zu diesem Zweck könnte man zum Beispiel Projekten einen definierten Bonus in der Vergabeentscheidung geben.“ Beim Beschaffungsverfahren sprechen sich die Autoren für eine Beschleunigung des Verfahrens aus, das unterlegenen Anbietern die Möglichkeit gibt, den Vorgang überprüfen zu lassen. Die zuständige Vergabekammer ist beim Bundeskartellamt angedockt. Darüber hinaus gibt es eine Beschwerdemöglichkeit beim Oberlandesgericht Düsseldorf.

Die einfachste Lösung wäre eine Verkürzung des Instanzenzugs, heißt es. Die Autoren regen dem Bericht zufolge einen Verzicht auf die Vergabekammer an.


Foto: Deutsche Kriegsschiffe (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Politikwissenschaftlerin kritisiert Merz

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Friedrich Merz (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach den umstrittenen Äußerungen von CDU-Chef Friedrich Merz zu möglichen Kooperationen zwischen CDU und AfD auf kommunaler Ebene sieht die Berliner Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach einen Bruch mit der bisherigen Linie der Partei. „Die Aussage in der Form ist eine Zäsur“, sagte Reuschenbach der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe).

„Das steht im Widerspruch zum Unvereinbarkeitsbeschluss der Partei.“ Mit seiner Aussage eröffne Merz aktiv die Möglichkeit einer Zusammenarbeit und legitimiere sie dort, wo sie bereits stattfinde. Zugleich warnte Reuschenbach die CDU davor, sich von einer AfD-Annäherung wachsende Zustimmungswerte zu erhoffen. „Das sich Andienen an rechtspopulistische Sprache und Programmatik nützt dem Original, also den rechtspopulistischen und extrem rechten Parteien. Für die konservativen Parteien zahlt sich diese Strategie nicht aus.“

Der Politikwissenschaftlerin zufolge habe Merz die Erwartungen an ihn bislang in nahezu allen Bereichen nicht erfüllen können. „Nach den jahrelangen personalpolitischen Querelen um Kramp-Karrenbauer (CDU), Laschet (CDU) und Söder (CSU) ist er bislang nicht die Führungsfigur, die die Partei und ihre verschiedenen Flügel eint, inhaltliche Debatten führt und gestaltet und die AfD auf Abstand halten kann.“


Foto: Friedrich Merz (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts