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Eon fordert "leistungsfähige Energieinfrastruktur" bei Wärmewende

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EON-Zentrale (Archiv), über dts NachrichtenagenturEssen (dts Nachrichtenagentur) – Eon-Chef Leonhard Birnbaum mahnt im Zuge der Wärmewende zur Bereitstellung einer leistungsfähigen Energieinfrastruktur. „Für eine echte Wärmewende brauchen wir sowohl neue grüne Erzeugung, aber auch eine leistungsfähige, smarte Energieinfrastruktur“, sagte er dem „Focus“.

„Damit steht und fällt das Erreichen der Klimaziele, denn mit jeder neuen Wärmepumpe und jeder neuen Photovoltaikanlage wird das Netz gestresster“, sagte Birnbaum weiter. Am Freitag war das Heizungsgesetz im Bundestag beschlossen worden. Ursprünglich sollte das bereits Anfang Juli und damit vor Beginn der Sommerpause geschehen. Das Bundesverfassungsgericht hatte eine Verabschiedung im Juli jedoch gestoppt.

Das Gericht hatte nach einer Klage des CDU-Abgeordneten Thomas Heilmann Zweifel daran geäußert, dass die Rechte der Abgeordneten ausreichend gewahrt blieben.


Foto: EON-Zentrale (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Wehrbeauftragte für jährlichen Veteranen-Tag in Deutschland

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Bundeswehrsoldaten (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, spricht sich für die Einführung eines jährlichen Veteranen-Tages in Deutschland aus und hofft dazu auf eine baldige Initiative aus dem Verteidigungsministerium. Sie unterstütze die Idee, wie sie unlängst der Deutsche Bundeswehr-Verband ins Gespräch gebracht hatte, sie fände es sehr wichtig, die Veteranen stärker in den Blick zu nehmen, als dies in Deutschland bislang der Fall gewesen sei, sagte sie der „Rheinischen Post“ und dem „General-Anzeiger“.

Zum Start der „Invictus Games“ versehrter Soldaten am Samstag in Düsseldorf ergänzte sie: „Die Teilnehmer der Invictus Games sind nicht gesund aus dem Einsatz zurückgekommen, sondern haben Verletzungen an Leib und Seele – manche lebenslang.“ An den Spielen sehe man, was es heiße, Soldat zu sein: Am bitteren Ende stehe jeder mit der körperlichen Unversehrtheit oder mit dem Leben für den Auftrag ein. „Dazu gibt es im Übrigen auch die Invictus Games, wir werden kurzfristig sicher keine Veteranen-Kultur wie in den USA oder Großbritannien haben“, sagte Högl. In der deutschen Debatte sei beispielsweise ein Veteranenheim eine Möglichkeit, sich dort zu versammeln.

Man solle den Veteranen dankbar sein, die viel geleistet hätten „für unseren Frieden und unsere Freiheit“, so die Wehrbeauftragte. Es gebe bereits eine Initiative aus dem Parlament heraus, aber auch vom Ministerium selbst könnte ein Veteranen-Tag angestoßen werden. „Ich setze darauf, dass diese Debatte auch während der Invictus Games an Fahrt gewinnt und werde dafür werben“, sagte Högl.


Foto: Bundeswehrsoldaten (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht fordert anderen Umgang mit AfD

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Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linken-Abgeordnete Sahra Wagenknecht fordert einen anderen Umgang der etablierten Parteien mit der AfD. „Das Problem löst man nicht, indem man auf die AfD einprügelt, im Gegenteil, je überzogener und unsachlicher die Debatte, desto mehr hilft sie der AfD“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Viel wichtiger sei, dass die Wähler „eine seriöse Alternative“ bräuchten: „Dann würden die, die von der AfD gar nicht überzeugt sind, sondern sie nur aus Verzweiflung wählen, ihr Kreuz sicher woanders machen.“

Auf die Frage nach der von ihr in Aussicht gestellten Gründung einer neuen Partei sagte Wagenknecht: „Ich habe immer gesagt: Bis spätestens Ende des Jahres wird die Entscheidung fallen.“ Die AfD liegt laut Umfragen bundesweit inzwischen bei 20 Prozent. Nach Ansicht von Wagenknecht sind die etablierten Parteien inklusive der Linken schuld am Aufstieg der AfD: „Ein großer Teil der Bevölkerung fühlt sich laut Umfragen von keiner Partei mehr vertreten.“ Viele wählten AfD, um damit der etablierten Politiker-Klasse eine Ohrfeige zu geben: „Aber diese große Repräsentationslücke ist ein Problem für die Demokratie.“

Zudem spricht sich Wagenknecht dafür aus, Migration nach Deutschland zu beschränken. Wer „wirklich verfolgt“ werde, verdiene Schutz, aber Migration sei keine Lösung für das Problem der Armut auf dieser Welt. „Es gibt Grenzen, jenseits derer unser Land überfordert wird und Integration nicht mehr funktioniert“, sagte sie. Deutschland dürfe nicht aus „falsch verstandener Toleranz“ zulassen, „dass in unserem Land religiöse Hasslehren verbreitet werden oder unser Sozialstaat ausgenutzt wird“, so die Bundestagsabgeordnete: „Andere Länder lösen das Problem auch, nahezu keins ist so offen wie Deutschland.“

Migranten seien auch eine Konkurrenz zu den sozial Schwachen in Deutschland, sagte Wagenknecht: „Viele Bürgermeister berichten, dass in ihren Städten sämtliche Sozialwohnungen mit Flüchtlingen belegt sind.“ Dasselbe gelte für Kita-Plätze oder guten Unterricht in der Schule: „Mittel sind immer begrenzt, wer das leugnet, lebt nicht auf dieser Welt.“ Ferner fordert Wagenknecht „Elemente einer direkten Demokratie in Deutschland nach dem Vorbild der Schweiz“. Ihrer Ansicht nach sollte man die Bürger fragen, „ob wir nicht ein Rentensystem nach dem Vorbild Österreichs schaffen sollten, statt jetzt zehn Milliarden Euro Steuergeld in eine neue Aktienrente zu versenken“.

In Österreich zahlten alle in die Rentenkasse ein, auch Selbstständige und Politiker „und ein langjährig versicherter Rentner hat im Schnitt 800 Euro mehr im Monat als in Deutschland“, so die Linken-Politikerin. Ein anderes Thema für einen solchen Entscheid könnte die Energieversorgung sein, also die Frage, ob Deutschland wirklich auf billiges russisches Gas verzichten wolle, während andere europäische Länder ihren Import sogar gesteigert hätten, sagte Wagenknecht.


Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Steffen Henssler wird neuer Investor bei TADA Ramen

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Star-Koch Steffen Henssler ist durch seine Restaurants und TV- Auftritte bekannt, nun steigt er bei TADA Ramen als Investor mit ein.

Es ist sein erstes Start-up- Investment. Rund fünf Monate nach der Ausstrahlung der beliebten Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ sichert sich das Gründer:innen-Ehepaar Jessica und Matthias Bruckhoff nach Nils Glagau den zweiten Investor. Wer schon einmal echte Ramen gegessen hat, weiß das Gericht zu schätzen: So ging es auch Matthias und Jessica Bruckhoff.

Die Begeisterung für Ramen entstand bei dem Paar vor einigen Jahren, als sie noch in Düsseldorf wohnten. Im größten japanischen Viertel in Deutschland gab es viele Möglichkeiten, authentische japanische Kultur und Kulinarik zu erleben. Doch nach ihrem Umzug ins Rhein-Main-Gebiet mussten sie schnell feststellen, dass die Möglichkeiten, traditionelle Ramen zu essen, nicht sehr vielseitig waren. Deshalb nahmen sie die Kochlöffel selbst in die Hand; es entstand TADA Ramen.

Was genau sind Ramen?
Bestellt man im Restaurant eine Ramen-Suppe, erhält man eine Schüssel köstlicher Brühe mit dampfenden Nudeln und frischen Toppings. Das japanische Nationalgericht besteht traditionell aus 5 Komponenten: Einer reichhaltigen Brühe, der würzigen Tare (Gewürzpaste) und einem intensiven Würzöl, alle drei flüssigen Bestandteile sind bereits in den TADA Ramen Gläsern enthalten. Auch die speziellen Ramen Nudeln gibt es bei TADA Ramen, lediglich die frischen und individuellen Toppings müssen ergänzt werden, sodass sich ganz einfach eigene Ramen Kreationen zaubern lassen.

Hier wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt, Beispiele hierfür sind frisches Gemüse, mit TADA Spice Up Würzpaste angebratenes Hackfleisch oder Tofu, traditionell gehören auch eingelegte Eier dazu. Und das Sortiment wächst: Neu im Portfolio des Start-ups sind nun zusätzlich die Kinoko Pilzbrühe, die Tonkotsu Schweinebrühe und die Spice Up Würzpaste.

Steffen Henssler investiert zum ersten Mal in ein Start-up
Die Leidenschaft zur japanischen Küche teilt auch Steffen Henssler. Nach seiner Lehre als Koch machte er in Los Angeles in der California Sushi Academy als erster Deutscher den Abschluss als „Professional Sushi Chef“. Mittlerweile führt er neben vier Restaurants in Hamburg die Marke „Ahoi by Steffen Henssler“, das „Go by Steffen Henssler“ sowie das „happy by Henssler“ mit mehreren deutschlandweiten Standorten.

Nun steigt er bei TADA Ramen als Investor ein und sagt: „Die japanische Küche begeistert mich seit vielen Jahren. Umso mehr freue ich mich, dass ich Jessica und Matthias mit ihren Produkten kennenlernen durfte. Ich bin sehr überzeugt von TADA Ramen und freue mich auf den gemeinsamen Weg mit den beiden und meinem Co-Investor Nils.“
„Dass wir neben Nils Glagau nun auch Steffen Henssler mit an Bord haben, macht uns wirklich stolz. Wir haben mit Nils in den vergangenen Wochen und Monaten schon einiges erreicht und beispielsweise unser Produktportfolio erweitern können.

Auch bei der Partnerschaft mit Steffen hat er uns kräftig unterstützt. Durch Steffen haben wir nochmal neues Know-How und ein großes Netzwerk dazugewinnen können. Wir freuen uns, mit unseren beiden Investoren so gut aufgestellt zu sein“, blicken Jessica und Matthias positiv in die Zukunft.

Nils Glagau freut sich über Investoren-Kollegen
„Mit Steffen Henssler konnte TADA Ramen einen Kulinarik-Profi und absoluten Experten der japanischen Küche hinzugewinnen. Steffens Netzwerk und Können werden dazu beitragen, die Marke TADA Ramen zu stärken und noch breiter bekannt zu machen. Zudem werden wir gemeinsam weitere Ziele wie die Erweiterung des Produktportfolios angehen. Die kommende Zeit wird sicherlich nicht langweilig, darauf freue ich mich“, sagt Nils Glagau.

Fotograf/ Bildquelle: Stefan Groenveld

Quelle Rock B(r)and GmbH/TADA Ramen UG

Romantik Resort und Spa Der Laterndl Hof

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Romantik Resort & Spa Der Laterndl Hof

Das Tannheimer Tal ist eine der beliebtesten Wanderregionen in Österreich. Die Bergbahnen sind im Sommer kostenlos – perfekt, um leichter in aussichtsreiche Höhen zu kommen.

Kristallklare Bergseen und kleine, traditionelle Dörfer, vielseitige Wanderwege und zahlreiche Radrouten – im Tannheimer Tal lässt es sich gut die Natur und das Leben genießen. Angesichts eines 300 Kilometer langen Wegenetzes und abwechslungsreicher Wander- und Bergtouren auf drei Ebenen sind die Wanderer in ihrem Element. Damit die Auswahl für das „Ziel des Tages“ noch leichter fällt und die Gäste bequem aussichtsreiche Höhen erreichen, sind die Sommerbergbahnen im Tannheimer Tal kostenlos. Warteschlangen gibt es keine: Direkt zum Drehkreuz, rein in die Bahn und ab geht’s nach oben.

Mitten in dieser Berg- und Naturkulisse liegt in greifbarer Nähe zum tiefblauen Haldensee das Romantik Resort & Spa Laterndl Hof****s – eine Genussoase zum Träumen. Ein 3.500 m² großer Alpin-Garten mit Naturschwimmteich und einem 30° warmen Outdoor Infinitypool ist ein privates, großzügiges Refugium für Sonnengenießer. Das Sonnen SPA gilt mit Recht als der ganze Stolz des Hauses. Dort werden die Gäste mit einem vielfältigen Wellness-, Beauty- und Massageangebot nach allen Regeln der Kunst verwöhnt und müde Wandererbeine wieder munter gemacht. In den Juniorsuiten und den romantischen Turmsuiten aus duftendem Zirbenholz schlummern die Gäste traumhaft und wachen erholt auf für einen neuen erlebnisreichen Tag, der mit einem Sektfrühstück beginnt und Genießer bis zum Abend kulinarisch mit der großzügigen Vollpension verwöhnt.

Schnuppertage (21.05.–22.10.23)

Leistungen: 4 Nächte So.-Do. mit Verwöhnpension, kostenlose Nutzung der Bergbahnen im Tannheimer Tal – Preis p. P. ab 636 Euro

Bild TVB/ Romantik Resort & Spa Der Laterndl Hof

Quelle © mk Salzburg

FDP will Maghreb-Staaten zu sicheren Herkunftsländern erklären

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Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP will den Widerstand der Grünen gegen die Einstufung weiterer Länder als sichere Herkunftsstaaten brechen. „Mit der Einstufung von Moldau und Georgien als sichere Herkunftsstaaten ist uns ein weiterer Durchbruch in der Migrationspolitik gelungen. Dabei darf es aber nicht bleiben, denn wir brauchen dringend Migrationsabkommen“, sagte FDP-Fraktionschef Christian Dürr den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben).

„Ich hielte es für richtig, dabei auch über die Maghreb-Staaten zu beraten, darüber werden wir innerhalb der Koalition sprechen müssen.“ Zu den Maghreb-Staaten zählen Marokko, Tunesien und Algerien. Zuvor hatte Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) die Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz zurückgewiesen, die Liste der sicheren Herkunftsstaaten zu erweitern, um Abschiebungen dorthin zu erleichtern.

„Aus innenpolitischen Gründen außenpolitisch mit dem Rasenmäher vorzugehen, halte ich für einen gewagten Ansatz“, sagte sie den Funke-Zeitungen und der französischen „Ouest-France“. „Daher habe ich immer dafür geworben, von dem Konstrukt der sicheren Herkunftsländer, das Länder plakativ menschenrechtlich abstempelt, wegzukommen.“ Die vom Kabinett beschlossene Aufnahme von Georgien und Moldau in die Liste sicherer Herkunftsländer trägt Baerbock indes mit. Die beiden Staaten seien auf dem Weg in die EU und setzten weitgehende Reformen bei Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschenrechten um, sagte sie.

Dürr sagte: „Die Kommunen und die vielen Ehrenamtlichen in Deutschland erwarten zu Recht, dass der Bund seinen Beitrag zu mehr Steuerung und Kontrolle leistet – nach einer über viele Jahre verfehlten Migrationspolitik von CDU und CSU.“


Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kommunen mit immer mehr Problemen bei Suche nach Asylunterkünften

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Asylunterkunft (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Städte und Gemeinden haben mit wachsenden Widerständen gegen neue Flüchtlingsunterkünfte zu kämpfen. „Viele Kommunen sind an ihrer Leistungsgrenze bei Unterbringung, Versorgung und Integration von Geflüchteten angelangt, dies führt dazu, dass der Unmut vor Ort zunimmt“, sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Es fehle an Unterkünften, aber auch an Plätzen in Schulen und Kitas. „Gerade in Gebieten mit großem Wohnungsmangel sinkt die Aufnahmebereitschaft“, so Landsberg. Bundesweit kommt es derzeit zu Protesten gegen neue Flüchtlingsheime, berichtet die NOZ. Für Schlagzeilen sorgte Anfang des Jahres das Dorf Upahl in Mecklenburg-Vorpommern, wo Anwohner eine Containersiedlung für Asylbewerber verhindern wollten. Landsberg fordert eine deutliche Ausweitung der in der Regel von Bundesländern betriebenen Erstaufnahmeeinrichtungen, „sodass nur Personen mit Bleibeperspektive auf die Kommunen verteilt werden“.

Zudem sollten Asylverfahren für diejenigen Migranten mit geringer Anerkennungschance möglichst bereits an der EU-Außengrenze durchgeführt werden. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) hat im laufenden Jahr bereits mehr als 200.000 Asylanträge registriert.


Foto: Asylunterkunft (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Hunderte Tote bei Erdbeben in Marokko

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Chefchaouen in Marokko (Archiv), über dts NachrichtenagenturRabat (dts Nachrichtenagentur) – Bei einem Erdbeben in Marokko hat es hunderte Tote gegeben. Die Behörden des Landes sprachen am frühen Samstagmorgen von 296 Todesopfern und 153 Verletzten.

Bei solchen Unglücken steigt die Opferzahl oft noch erheblich. Nach Angaben von Erdbebenforschern hatte das Beben eine Stärke von 6,8 und ereignete sich in der Nacht zu Samstag um 23:11 Uhr Ortszeit (0:11 Uhr deutscher Zeit). Beben dieser Stärke können regelmäßig im Umkreis von bis zu 70 Kilometern deutliche Schäden anrichten, in westlichen und erdbebenerprobten Ländern bleiben die aber bei dieser Stärke oft noch überschaubar. Das starke Beben in der Türkei und in Syrien im Februar war mit einer Stärke von 7,8 wesentlich heftiger.


Foto: Chefchaouen in Marokko (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Scholz in Delhi gelandet – G20-Gipfel in Indien beginnt

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Das Tagungszentrum für den G20-Gipfel in Indien, über dts NachrichtenagenturNeu-Delhi (dts Nachrichtenagentur) – Als einer der letzten Teilnehmer des G20-Gipfels ist Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Samstagmorgen in Begleitung seines Finanzministers Christian Lindner (FDP) in der indischen Millionenmetropole Neu-Delhi gelandet. Dort beginnen am Vormittag die Verhandlungen auf höchster Ebene mit den anwesenden Staats- und Regierungschefs.

Formelles Ziel ist die Einigung auf eine gemeinsame Abschlusserklärung, was insbesondere wegen Russland und dessen Krieg gegen die Ukraine als Herausforderung gilt. Aber auch das Thema Klimawandel sorgte bereits im Vorfeld, wo die sogenannten „Sherpas“, also Unterhändler der Teilnehmerstaaten, miteinander um Formulierungen feilschen, für Schwierigkeiten. Auf der Agenda sind aber auch Themen wie Kryptowährungen oder eine mögliche Aufnahme der Afrikanischen Union zum Kreis der G20. Indien, das neuerdings China als bevölkerungsreichstes Land der Welt abgelöst hat, will sich mit der Ausrichtung des Gipfels für eine wichtigere Rolle auf dem Parkett der Weltpolitik empfehlen und diese gleichzeitig einfordern. Delhi ist seit Wochen zugekleistert mit G20-Plakaten auf denen Premierminister Modi freundlich grüßt, für den Gipfel wurden manche Slums extra entmüllt und mit großen Sichtbarrieren umzäunt. Das Land gilt als besonders dreckiger Emittent von Treibhausgasen und liegt beim Gesamtausstoß auf Platz drei hinter China und den USA; angesichts der hohen Einwohnerzahl von rund 1,4 Milliarden Menschen fällt die Pro-Kopf-Bilanz aber trotzdem gemäßigt aus und ist nur etwa ein Viertel so hoch wie in Deutschland. Scholz hält sich keine 32 Stunden in Delhi auf. Neben der Teilnahme an den Sitzungen in großer Runde sind auch bilaterale Treffen geplant, mit Nigerias Präsident Bola Tinubu, dem Premierminister von Saudi-Arabien, Kronprinz Mohammed bin Salman Al Saud, und mit Ägyptens Präsident Al-Sisi.


Foto: Das Tagungszentrum für den G20-Gipfel in Indien, über dts Nachrichtenagentur

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Wehrbeauftragte hält Ziel von 203.000 Soldaten für nicht erreichbar

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Bundeswehr-Soldaten beim Großen Zapfenstreich (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl, hält das angestrebte Ziel von 203.000 Soldaten bis 2031 bei der Bundeswehr für nicht mehr erreichbar. Högl sagte der „Rheinischen Post“ und dem Bonner „General-Anzeiger“ (Samstag): „Eigentlich bin ich immer optimistisch, aber ich denke nicht, dass wir das bis 2031 schaffen können. Es wird eine neue Taskforce Personal des Ministeriums geben, weil alle sehen, dass es mit der gegenwärtigen Bewerberzahl so nicht reichen wird. Hinter das gesteckte Ziel von 203.000 bis 2031 – da mache ich ein Fragezeichen dran.“

Die Wehrbeauftragte plädierte ferner dafür, Bewerbern reinen Wein einzuschenken und ihnen zu sagen, dass diese auch bereit sein müssten, ihr Leben zu geben, wenn sie sich für den Soldatenberuf entscheiden. „Das muss den jungen Menschen deutlich gesagt werden. Denn dann gewinnen wir jene Bewerber, denen wirklich bewusst ist, was es heißt, Soldatin oder Soldat zu sein. (…) Wir wollen gute Leute für einen Beruf, der kein gewöhnlicher ist. Ich setze da mehr auf Qualität als auf Quantität.“

Eine Abbrecherquote von 21 Prozent der neu eingestellten Bewerber im vergangenen Jahr sei „einfach zu viel“, bei den Heeres-Zeitsoldaten habe die Abbruchquote sogar bei 33 Prozent gelegen. „Das ist zu hoch, da läuft was falsch. Wir müssen die Gründe, die zu einem solchen Abbruch führen, genauer erfragen.“


Foto: Bundeswehr-Soldaten beim Großen Zapfenstreich (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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