Start Blog Seite 2056

Hofreiter kritisiert von der Leyens "Rede zur Lage der Union"

0

Anton Hofreiter (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) für ihre diesjährige „Rede zur Lage der Union“ im Europaparlament kritisiert. Die Rede sei eine „klassische Bewerbungsrede“ gewesen, sagte Hofreiter dem Fernsehsender „Welt“.

Die Kommissionspräsidentin habe bei ihrer „State Of The Union“-Rede wichtige Probleme wie die Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn ausgeklammert, weil klar sei, dass sie, „wenn sie nochmal Kommissionspräsidentin werden will, und mein Eindruck ist nach der Rede, sie will es wirklich, dann braucht sie die Unterstützung der Chefs möglichst vieler Mitgliedsstaaten“. Von der Leyen nannte den „Europäischen Green Deal“ als Herzstück der europäischen Wirtschaft und bezeichnete die EU als globalen „Vorreiter bei den Online-Rechten“. Sie sprach bei ihrer Rede von der „Geburt einer geopolitischen Union“, die die Ukraine unterstützt und der russischen Aggression die Stirn geboten habe. Zudem lobte sie die Aufnahme ukrainischer Flüchtlinge in der EU und hob den Kampf gegen Schmuggler hervor.

Zur Migrationsdebatte der EU sagte Hofreiter: „Ich bin gerade in Bayern unterwegs – und da erzählen mir alle Unternehmen, die ich bis jetzt getroffen habe, dass sie einen massiven Fachkräftemangel haben. Und wenn man mit den Gastronomen spricht, die sagen: `Wir haben einen totalen Arbeitskräftemangel.`“ Und gleichzeitig haben man Schwierigkeiten, mit der Migration vernünftig umzugehen, so der Grünen-Politiker. „Ich glaube, ein erster Schritt wäre, das mal ein bisschen ehrlicher zusammenzubringen“, sagte Hofreiter. „Wir haben Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel, und auf der anderen Seite ertrinken Tausende von Menschen im Mittelmeer – das ist ja nicht nur inhuman, sondern irgendwie schon wirklich völlig daneben. Und ich glaube, das muss man versuchen zusammenzubringen.“


Foto: Anton Hofreiter (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundesnetzagentur will auf Mobilfunk-Auktion verzichten

0

Bundesnetzagentur (Archiv), über dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesnetzagentur will auf eine Mobilfunk-Auktion für den Zeitraum ab dem Jahr 2026 verzichten. „Wir erwägen, die bestehenden Nutzungsrechte zu verlängern, um kurzfristig ausreichend Planungs- und Investitionssicherheit herzustellen“, sagte Bundesnetzagenturpräsident Klaus Müller am Mittwoch.

Dadurch wolle man eine bessere Mobilfunkversorgung im ländlichen und anderen dünn besiedelten Regionen ermöglichen. Durch den verstärkten Wettbewerb könne dies erreicht werden. Aus Sicht der Bundesnetzagentur sprechen gewichtige Gründe dafür, ein Vergabeverfahren nicht bereits zum Ende des Jahres 2025 durchzuführen. Die Nutzungsrechte, die Ende 2025 auslaufen, sollen vielmehr zunächst verlängert werden.

Der in dieser Konsultation als erster Vorschlag zur Kommentierung gestellte Zeitraum beträgt fünf Jahre. Diese Frequenzen sollen dann zusammen mit Nutzungsrechten vergeben werden, die 2033 auslaufen. Hierüber will die Bundesnetzagentur im Jahr 2028 entscheiden.


Foto: Bundesnetzagentur (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Constantin Schreiber will sich nicht mehr zum Islam äußern

0

Gläubige Muslime beim Gebet in einer Berliner Moschee (Archiv), über dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Journalist und Islamkenner Constantin Schreiber will öffentlich nichts mehr zum Islam sagen. „Ich werde mich zu allem, was mit dem Islam auch nur im Entferntesten zu tun hat, nicht mehr äußern“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“.

Er werde keine Bücher dazu schreibenund lehne Talkshow-Anfragen ab. „Da mögen jetzt manche feiern und vielleicht die Schampusflaschen aufmachen. Ob das ein Gewinn ist für die Meinungsfreiheit und für den Journalismus, ist eine andere Frage.“ Schreiber war am 29. August bei einem Auftritt an der Universität Jena von linken Aktivisten eine Torte ins Gesicht gedrückt worden.

Zuvor war er unter anderem von einem Taxifahrer vor seiner Haustür bedroht worden. „Da habe ich einfach gesagt, nee, das will ich nicht, ich will diese Negativität in meinem Leben nicht“, sagte Schreiber, der seit 2021 auch einer der Sprecher der Hauptausgabe der „Tagesschau“ ist.


Foto: Gläubige Muslime beim Gebet in einer Berliner Moschee (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Bundeswehrmission im Irak wird verlängert – kein Exit-Szenario

0

Bundeswehr-Soldat mit Pistole (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will die Trainingsmission der Bundeswehr im Irak um ein weiteres Jahr verlängern. Das entsprechende Mandat wurde am Mittwoch vom Kabinett beschlossen.

Im nächsten Schritt muss der Bundestag darüber entscheiden. „In der nationalen Sicherheitsstrategie haben wir uns dazu bekannt, erfolgreiche Instrumente wie die Ertüchtigung von Partnern zur Übernahme eigener Sicherheitsverantwortung weiter zu stärken und in diesem Tenor ist auch das Engagement im Irak zu verstehen“, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch in Berlin. Man habe den Einsatz 2022 evaluiert und sowohl im Hinblick auf die Unterstützungsleistungen für die Verbündeten als auch für die Beratungsleistung, der man erbringe, seien die Ergebnisse eindeutig, fügte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums hinzu: „Die Fortsetzung dieses Mandats ist notwendig.“ Ein Exit-Szenario gebe es derzeit nicht: Solche Szenarien ließen sich aufgrund der „Vielfalt der Faktoren“ nicht bestimmen.


Foto: Bundeswehr-Soldat mit Pistole (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Island und Grönland: Neue Kreuzfahrten mit Expeditionscharakter

0
Foto Iceland ProCruises

Mehr Routen und noch mehr Kombinationen! Iceland ProCruises bringt jetzt den neuen Katalog für das kleine Expeditionsschiff SEAVENTURE in die Reisebüros. Als einziger Anbieter auf dem deutschsprachigen Markt legt Iceland ProCruises in den Sommermonaten 2024 mit dem Expeditionsschiff SEAVENTURE zu intensiven Kreuzfahrten „mit Expeditionscharakter“ rund um Island ab. Mit mehr Anlaufhäfen als bei allen anderen Anbietern und zu neuen Routen nach Grönland. Großer Vorteil: Viele Routen lassen sich kombinieren.

Erstmals neuntägige Seereise um die größte Vulkaninsel der Welt

Neu ist die neuntägige Dauer der Seereisen um die größte Vulkaninsel der Welt, die sich jetzt noch einfacher mit einem Vor- oder Nachprogramm in Islands Hauptstadt Reykjavik kombinieren lässt.

Mit nur 164 Gästen starten die Seereisen der SEAVENTURE. Iceland ProCruises zählt zu Europas größtem Veranstalter für Islandreisen, mit entsprechend viel Kompetenz werden nicht nur die Ausflüge oder Anlandungen in kleineren Buchten mit den bordeigenen Zodiacs durchgeführt, sondern auch das Bordleben überzeugt mit isländischen Produkten wie viel frischem Fisch aus der Region.


Neu: Abenteuer Westgrönland

Ebenfalls neu: Routen entlang der West- und Ostküste Grönlands. Auf drei Routen im Juli und August steht Grönland auf dem Fahrplan. Dabei auch zweimal als 19-tägige Kombinations-Kreuzfahrt inklusive der kompletten Umrundung Islands oder als achttägige Expeditionsfahrt „Abenteuer Westgrönland“. Die Reisen nach Grönland bietet Iceland ProCruises inklusive der Flüge zwischen Island und Grönland an. Für das jetzt neu erschienene Programm 2024 gewährt Iceland ProCruises noch bis zum Jahresende attraktive Frühbuchervorteile.

Reisebeispiel: MS SEAVENTURE, Island-Umrundung, 15. bis 23. August 2024, ab 2.675 Euro pro Person in der Außenkabine, inklusive Vollpension an Bord.

Weitere Informationen: www.icelandprocruises.de

Bild: Iceland ProCruises bringt jetzt den neuen Katalog für das kleine Expeditionsschiff SEAVENTURE in die Reisebüros. Als einziger Anbieter auf dem deutschsprachigen Markt legt Iceland ProCruises in den Sommermonaten 2024 mit dem Expeditionsschiff SEAVENTURE zu intensiven Kreuzfahrten „mit Expeditionscharakter“ rund um Island ab. Mit mehr Anlaufhäfen als bei allen anderen Anbietern und zu neuen Routen nach Grönland. Großer Vorteil: Viele Routen lassen sich kombinieren. Bildquelle Iceland ProCruises

Quelle John Will Kommunikation

Immer mehr Deutsche nutzen digitale Sprachsteuerung

0

Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer mehr Deutsche nutzen digitale Sprachassistenten. Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, verwenden inzwischen 57 Prozent der Internetnutzer zumindest hin und wieder digitale Sprachsteuerung – im Vorjahr waren es 47 Prozent.

Unter den Jüngeren (16 bis 29 Jahre) sind es sogar drei Viertel (74 Prozent), die entsprechende Angebote nutzen. Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 62 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 58 Prozent und bei den Über-65-Jährigen noch 30 Prozent. Das Smartphone ist unter den Nutzern von digitaler Sprachsteuerung das mit Abstand am häufigsten verwendete Gerät (95 Prozent). Dahinter folgen „smarte“ Lautsprecherboxen (71 Prozent), Tablets (58 Prozent), das Auto (57 Prozent), Kopfhörer (52 Prozent), Smart-TVs (42 Prozent) und Smartwatches (27 Prozent).

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.159 Personen in Deutschland ab 16 Jahren befragt.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

cleverly schließt 4,6 Millionen Euro Extended-Seed-Finanzierung ab

0
cleverly

Der Berliner Kids-Coaching-Anbieter cleverly hat seine Extended Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Neu an Bord ist Rubio Impact Ventures aus den Niederlanden, die europaweit gezielt in wertstiftende Startups investieren. Erneut ist auch der deutsche Venture Capital Investor Capnamic unter den Geldgebern. Ergänzt wird der Investorenkreis um emma Ventures, dem Venture Capital Arm des Schweizer Family Office White Alps Invest sowie namhafte Business Angels wie Dr. Florian Langenscheidt, Verena Pausder und die Flixbus-Gründer, die zum Teil bereits seit der Pre-Seed-Runde cleverly unterstützen.

Schul- und Prüfungsangst, Lern-Motivation, Selbstbewusstsein – das sind Themen, die viele Familien umtreibt. Die aktuelle Multi-Krise bildet ein Grundrauschen, auf dem individuelle Belastungen wie Mobbing – das laut jüngster PISA-Studie 23 Prozent der deutschen Kinder beklagen – noch aufsetzen. „Unser Coaching-Ansatz hilft, einerseits akute Probleme zu lösen und andererseits die langfristige Persönlichkeitsentwicklung zu fördern”, erklärt CEO Fredrik Harkort.

„Mit unserem digitalen 1-zu-1-Coaching-Ansatz helfen wir Kindern und Jugendlichen schon in einer frühen Phase ihrer Entwicklung, ihre Stärken abzurufen und mit Herausforderungen selbstbestimmt und konstruktiv umzugehen” sagt CFO Julia Harkort, die cleverly gemeinsam mit ihrem Mann Fredrik gegründet hat. „Wir sind sehr glücklich, für das Stärken von Kindern und Jugendlichen insgesamt bereits 8,6 Millionen Euro Wagniskapital eingesammelt zu haben.”

„Wir freuen uns sehr, in die erfahrenen Serien-Unternehmer Fredrik und Julia zu investieren. cleverly adressiert eines der dringlichsten Themen unserer Zeit: Die Stärkung der persönlichen Kompetenzen, die Schulkinder für ihr heutiges Leben und ihre Zukunft benötigen. Wir sind davon überzeugt, dass die Entwicklung persönlicher Fähigkeiten in jungen Jahren einen enormen Einfluss auf das Wohlergehen von Kindern hat”, so Ilonka Jankovich, Founding Partner von Rubio Impact Ventures.

„cleverly setzt dort an, wo das Schulsystem aufhört. Coaching für Erwachsene hat sich längst bewährt und es ist nur sinnvoll, auch Kinder dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen”, erklärt Jörg Binnenbrücker, Managing Partner von Capnamic.

cleverly setzt auf 1-zu-1-Online-Sessions, in der Kinder und Jugendliche mit ausgebildeten Pädagog:innen arbeiten, den sogenannten Mentor:innen. In von cleverly entwickelten Lern-Tracks werden die Schüler:innen bei fachübergreifenden Themen wie Selbstbewusstsein, Konzentrationsproblemen oder Lern-Motivation unterstützt. Darüber hinaus übernehmen die Mentor:innen auch die kontinuierliche Begleitung der Kinder als erwachsene Vertrauensperson, die bei Mobbing oder schulischen Herausforderungen unterstützen kann. Ergänzend bieten Tutor:innen fachliche Unterstützung in allen gängigen Schulfächern an.

Bild cleverly Founders

Quelle Hypr

happybrush gewinnt Deutschen Gründerpreis

0
happybrush Gründer Florian Kiener und Stefan Walter (v.l.) Bild: Linda Schäffler, Copyright: happybrush

happybrush hat den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie “Aufsteiger” gewonnen

happybrush hat den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie “Aufsteiger” gewonnen. Das Münchner OralCare Unternehmen verbindet Technologie mit Nachhaltigkeit und sozialer Mission. Florian Kiener und Stefan Walter haben es 2016 gegründet, mit dem Ziel, frischen Wind in die angestaubte Branche zu bringen. Dieses Engagement wurde jetzt mit dem Deutschen Gründerpreis ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 12. September 2023 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin statt.

Der Deutsche Gründerpreis zählt zu den renommiertesten Wirtschaftspreisen in Deutschland. Die Auszeichnung wird jährlich in den Kategorien Schüler, Start-up, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. In der Kategorie “Aufsteiger” hat sich das happybrush Team gegenüber zwei anderen Finalisten als Sieger durchgesetzt. „Stefan Walter und Florian Kiener haben sich mit Mut, Kreativität und Ausdauer in einen Bereich gewagt, der schon von einem Duopol besetzt war. Sie haben auf Innovation gesetzt und viel in Forschung investiert, um Produkte zu entwickeln, die den Wünschen der Kundinnen und Kunden entsprechen und nachhaltiger sind”, so die Begründung der Jury. Die Veranstalter hatten in der 21. Ausgabe des Deutschen Gründerpreises Unternehmen nominiert, die “tradierte Verfahrensweisen in Frage stellen. Mit sehr spezifischem Know-how erfinden sie komplette Produktgattungen neu”, heißt es in einer offiziellen Pressemitteilung des Deutschen Gründerpreises.

Stefan Walter, Mitgründer und CEO von happybrush, sagt: “Wir sind vor sieben Jahren angetreten, um die OralCare-Branche mit Produkten zu verändern, die nicht nur technologisch punkten, sondern auch so nachhaltig wie möglich sind. Wir haben den Markt aufgemischt, behaupten uns in der Kategorie und blicken sehr zuversichtlich in die Zukunft. Es ist eine große Ehre für uns, dass die Jury des Deutschen Gründerpreises unsere Bestrebungen auszeichnet.“

Alle Gewinner und Finalisten erhalten eine individuelle Beratung durch Porsche Consulting. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jedes der Unternehmen. Diese erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Die Jury des Deutschen Gründerpreises setzt sich aus Vertretern der Partner Stern, Sparkassen, ZDF und Porsche sowie der Förderer des Preises zusammen. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer:innen und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher.

Bild happybrush Gründer Florian Kiener und Stefan Walter (v.l.) Bild: Linda Schäffler, Copyright: happybrush

Quelle Cléo Public Relations UG (haftungsbeschränkt)

Reederei MSC will beim Hamburger Hafen einsteigen

0

Hamburger Container-Hafen (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin/Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Die Containerreederei MSC will beim Hafenbetreiber Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) einsteigen. Der Konzern aus Genf habe diesbezüglich ein Angebot abgegeben, teilte HHLA am Mittwoch mit.

MSC beabsichtigt demnach, 49,9 Prozent der Aktien zu erwerben. Auch einen Teil der Aktien, die sich momentan noch im Besitz Hamburgs befinden, will die Reederei übernehmen. Die Hansestadt selbst soll anschließend jedoch mit 50,1 Prozent Hauptaktionär bleiben. Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) begrüßte die Offerte der Reederei: Das Vorhaben sei ein „starkes Bekenntnis“ der Schweizer.

Der Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, Dieter Janecek (Grüne), befürwortet die geplante Übernahme: „Das Übernahmeangebot ist ein gutes Signal und zeigt die Attraktivität des Hamburger Hafens als Zukunftsstandort für Logistik und die maritime Wirtschaft insgesamt“, sagte Janecek dem „Handelsblatt“. Generell sei an den deutschen Häfen eine „Aufbruchstimmung“ zu erkennen, wie etwa die fortgeschrittene Diskussion um den Bau von Konverterplattformen für Offshore-Windenergie zeige. Der Hamburger Hafen steht unter scharfem Konkurrenzdruck von anderen Häfen wie Rotterdam oder Antwerpen. Der Investor Klaus-Michael Kühne reagierte allerdings entsetzt über den angekündigten Einstieg von MSC bei der HHLA und will das Manöver möglicherweise durch ein Gegenangebot zu Fall bringen.

Die geplante Lösung sei ein Affront vor allem gegenüber Hapag-Lloyd als größtem Nutzer und damit größtem Reederei-Kunden des Hamburger Hafens, sagte Kühne der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Kühne hält den Plan des Hamburger Senats zudem für halbherzig. Schließlich liege die unternehmerische Führung der HHLA weiterhin bei der Stadt Hamburg nach dem Motto „Hafenwirtschaft = Staatswirtschaft“. „Ersten Zugriff auf eine Minderheitsbeteiligung an der HHLA hätte man natürlich einem echten Hamburger Unternehmen wie Hapag-Lloyd einräumen müssen“, sagte Kühne und fügte hinzu.

„Ich kann Hapag-Lloyd nur dringend raten, selbst und sofort ein Übernahmeangebot für 49,9 Prozent der HHLA-Aktien abzugeben. Wenn Hapag-Lloyd es nicht tun würde, erwägt meine Kühne Holding AG, es kurzfristig zu tun.“ Es könnte also zu einem Bieterkampf um die HHLA kommen. Kühne ist über seine Kühne Holding mit 30 Prozent an Hapag-Lloyd beteiligt.


Foto: Hamburger Container-Hafen (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Herbstferien im Grand Green-Chalet

0
Bild Daniela Jakob/The Grand Green - Familux Resort

Das spezialisierte Familienresort bietet herrlichen Wohnluxus

Im Urlaub mit der ganzen Familie großzügig wohnen, mit Stil und Luxus – diesen Traum erfüllen die neuen Chalets im The Grand Green – Familux Resort. Bis zu sechs Genießer finden im Family Chalet auf 151 m2 den Raum für eine entspannte Auszeit. Die private Familiensauna im Chalet, das Wohnzimmer mit Kamin, das Schlafzimmer mit freistehender Badewanne, Echtholz-Fußböden, angenehme Interieur-Farben – hier lässt sich Quality Time mit Groß und Klein verbringen. Noch großzügiger ist das Grand Chalet für acht Personen.

Das Familux Chalet bietet sogar der Großfamilie bis zu zehn Personen Platz. Familien lieben den Master-Bedroom mit Familienbett, integriertem Luxusbadezimmer, privatem Fitness- und Wellnessbereich. Familienurlaub all inclusive, alles unter einem Dach, das ist das The Grand Green – Familux Resort. Eingebettet in den Thüringer Wald, direkt am Rennsteig, verbindet es einen bunten Familienurlaub mit viel Entspannung für Eltern. Bei den Kids Coaches sind Kinder ab dem 7. Lebenstag bis 16 Jahre an 13 Stunden pro Tag in den besten Händen. Mehr als 2.000 m2 Indoor-Spielbereich, ein riesiger Outdoorbereich, die Badelandschaft mit Familien-Wasserspielbereich und vielem mehr – da werden Kinderträume wahr.

Auf der 100 Meter langen Reifen-Wasserrutsche geht es lustig zu. Vom Kinderfahrzeug-Parcours bis zur Softplayanlage und zur indoor Go-Kart-Bahn ist alles da, das Spaß macht. Sogar einen Virtual-Reality-Room und ein Kino gibt es im Haus. Die Hüpfburg und der Abenteuerspielplatz sind nur zwei vieler Lieblingsplätze im Freien, wo sich Bewegungskünstler austoben dürfen. Eltern genießen eine luxuriöse Auszeit im Adults-only-SPA und bei Gourmetküche. Aktiv Kraft tanken, dafür sorgt ein abwechslungsreiches Freizeitangebot mit Wandern, Biken, Fitness, Yoga und vielem mehr. Die Familux Resorts stehen für einzigartige Familienhotellerie mit bestem Service und umfassender Betreuung. Alle Resorts sind GreenSign-zertifiziert und setzen ein ambitioniertes Umweltprogramm um.

Bild Daniela Jakob/The Grand Green – Familux Resort

Quelle © mk Salzburg