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Pistorius will Kosten für Litauen-Brigade erst Ende 2023 benennen

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Boris Pistorius (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Verteidigungsministerium will erst Ende des Jahres Angaben zu den Kosten der Brigade machen, die Minister Boris Pistorius (SPD) dauerhaft fest in Litauen stationieren will. „Die Planungen, die auch den Finanzierungsbedarf, den Infrastrukturbedarf sowie Art und Umfang der Beiträge der einzelnen Teilstreitkräfte und Organisationsbereiche der Bundeswehr einbeziehen, wollen wir bis Ende des Jahres 2023 abschließen“, teilte das Ministerium der „Welt am Sonntag“ mit.

Nach Informationen der Zeitung soll auch erst in der Woche vor Weihnachten entschieden werden, welche Soldaten nach Litauen umziehen müssen. Im Gespräch ist neben der Entsendung eines bereits existierenden Verbandes auch der Aufbau einer neuen Brigade. Der verteidigungspolitische Sprecher der Union, Florian Hahn (CSU), kritisiert die zögerliche Umsetzung der Pläne, die Pistorius im Juni verkündet hatte. „Leider erkennen wir wieder das bekannte Muster von großer Ankündigungsrhetorik und zäher, schleppender oder ganz ausbleibender Umsetzung der zuvor gemachten Versprechungen“, sagte Hahn der Zeitung.

Das liege schlicht daran, „dass die eh schon überlastete Bundeswehr weder personell noch materiell für dieses Wagnis vorbereitet ist“. Die Kosten taxiert der CSU-Politiker auf vier bis sechs Milliarden Euro, von denen „im aktuellen Haushalt nicht ein Cent eingestellt“ sei. André Wüstner, Vorsitzender des Bundeswehrverbands, sagte, wer denke, dass die beabsichtigte Stationierung einer Brigade in Litauen neben allen anderen in der Nato eingegangenen Verpflichtungen keine zusätzlichen Kosten verursachen würde, irre gewaltig. Der verteidigungspolitische Sprecher der AfD, Rüdiger Lucassen, glaubt, dass sich Pistorius mit seiner Ankündigung überhoben habe.

„Der Zustand der Bundeswehr lässt die dauerhafte Stationierung einer vollständigen Brigade im Ausland nicht zu.“ Deshalb werde der Minister versuchen, das Projekt auf die lange Bank zu schieben – „bis es in Vergessenheit geraten ist“. Lucassen kritisierte auch, dass Pistorius bei der Aufstellung der Brigade auf Freiwilligkeit setzen will. Das sei ein Element von Hilflosigkeit: „Freiwilligkeit ist kein Wesenskern von Streitkräften, schon gar nicht in einer sicherheitspolitischen Spannungsphase.“

Ein kriegsbereiter Großverband sei eine komplexe Organisation mit vielen Spezialisten, die Truppenteile müssten sich kennen und das Gefecht der verbundenen Waffen geübt haben, so der Oberst a. D. „Das kann Pistorius nicht durch Freiwilligenmeldungen ersetzen.“


Foto: Boris Pistorius (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kubicki drängt auf schnelle Begrenzung der Zuwanderung

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Flüchtlingsunterkunft Tempelhof (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Wolfgang Kubicki, stellvertretender FDP-Vorsitzender und Bundestagsvizepräsident, fordert eine schnelle und wirksame Begrenzung der Zuwanderung nach Deutschland. „Wir müssen jetzt konsequent Maßnahmen ergreifen, die den Zuzug wirklich begrenzen“, sagte Kubicki am Freitag dem TV-Sender „Welt“.

„Wir sind an der Grenze unserer Leistungsfähigkeit in Deutschland insgesamt angelangt.“ Die Gesellschaft müsse die Integration bewältigen können, „denn ansonsten platzen wir auseinander“. Kubicki fürchtet Folgen für die Stabilität der Demokratie in Deutschland. Wenn es nicht gelinge, rasch wirkende Lösungen anzubieten, würden die Ränder weiter gestärkt.

„Wir müssen unsere demokratische und humanitäre Gesinnung verteidigen gegen die, die andere Absichten hegen.“ Einer Mehrheit der Zuwanderer warf der FDP-Politiker vor, sich der Integration aktiv zu verweigern. „Mehr als die Hälfte der Menschen, die zu uns gekommen sind, sind Integrationsverweigerer.“ Sie würden seiner Ansicht nach an Integrations- und Sprachkursen entweder nicht teilnehmen oder sie nach kurzer Zeit abbrechen.

Der Union warf Kubicki in Zusammenhang mit der Asylpolitik „Scheinheiligkeit“ vor. CDU und CSU machten im Bundestag bei dem Thema „dicke Backen“, aber in den sechs Ländern, in denen die Union mit den Grünen regierten, würden sinnvolle Maßnahmen verhindert, die man in Berlin fordere. Konkret nannte er die Schaffung zusätzlicher Abschiebehaft-Plätze sowie den Wechsel von Geld- zu Sachleistungen. Er persönlich und seine Partei seien aber auch „genervt von Bündnis 90/Die Grünen“, die nicht sehen wollten, „dass auf der einen Seite die Menschen, die zu uns kommen, Anspruch auf humanitäre Hilfe haben, aber andererseits die aufnehmende Gesellschaft auch noch in der Lage sein muss, diese humanitäre Hilfe zu leisten“.

Er finde es auch „bemerkenswert“, dass Katrin Göring-Eckardt (Grüne) erkläre, man müsse „einfach nur mehr Kitaplätze bauen und mehr Kitakräfte einstellen“, so Kubicki. Die Kitakräfte gebe es aber nicht und der Bau von Kitas brauche mehrere Jahre.


Foto: Flüchtlingsunterkunft Tempelhof (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Kuhle stellt sich gegen Ausweitung von Familiennachzug

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Konstantin Kuhle am 22.09.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Konstantin Kuhle, hat eine Ausweitung des Familiennachzugs für Geflüchtete abgelehnt. Eine solche Ausweitung sei „in der aktuellen Lage mit der FDP nicht zu machen“, sagte Kuhle dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

„Das passt nicht in die Zeit. Die Städte und Gemeinden sind überlastet mit den Menschen, die gerade zu uns kommen. Sie erwarten deshalb eine spürbare Entlastung“, sagte Kuhle. „Wenn man jetzt den Familiennachzug ausweiten würde, würde das das Gegenteil bedeuten.“

Die Ampel-Parteien habe eine Ausweitung des Familiennachzugs zwar 2021 in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben. Die Zahl der Asylanträge habe sich seitdem aber stark erhöht, außerdem seien seit dem vergangenen Jahr mehr als eine Million Ukrainer nach Deutschland gekommen. „Viele Menschen in Deutschland machen sich Sorgen über das Thema Migration und erwarten, dass die Politik jetzt hinterfragt, wie auf die veränderte Lage reagiert werden muss. Dazu gehört, dass man Maßnahmen kritisch prüft, die im Koalitionsvertrag vereinbart wurden.“

Einen Familiennachzug brauche es jetzt nicht. „Andere Maßnahmen braucht es, beispielsweise die Rückführungsoffensive, die ja auch im Koalitionsvertrag geregelt ist“, sagte Kuhle. Er erwarte, „dass jetzt zügig der Abschiebegewahrsam auf 28 Tage ausgeweitet wird, so wie es die Ministerpräsidentenkonferenz auch vorgeschlagen hat.“ Er gehe davon aus, dass auch die Grünen dem am Ende zustimmen würden, sagte Kuhle.

In Medienberichten war am Freitag die Rede davon gewesen, es gebe einen aktuellen Referentenentwurf aus dem Bundesinnenministerium, der eine Ausweitung des Familiennachzugs vorsehe. Faeser und ihr Ministerium dementierten das jedoch.


Foto: Konstantin Kuhle am 22.09.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Jüngere SPD-Abgeordnete drängen in Führungspositionen

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SPD-Logo (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der SPD-Bundestagsfraktion streben die neuen Abgeordneten nach mehr Einfluss. In der kommenden Sitzungswoche soll es Kampfkandidaturen um Führungsposten geben, obwohl die Fraktionsführung zuletzt versucht hatte, sie zu verhindern.

Timo Schisanowski, 42-jähriger Parlamentarier aus Hagen, kandidiert für den Vorsitz der Arbeitsgruppe Bauen und Wohnen. „Der Fraktion liegt meine Kandidatur vor“, sagte Schisanowski dem „Spiegel“. Die SPD könne den Jüngeren mehr Verantwortung zutrauen. „Wir tun gut daran, in der Bau- und Wohnungspolitik stärker eigene Akzente zu setzen“, sagte der Abgeordnete.

Das Thema werde künftig eine größere Rolle spielen, so Schisanowski, „dafür müssen wir schon jetzt sichtbar die Weichen stellen“. Mehr als die Hälfte der 206 SPD-Abgeordneten ist neu im Parlament. Angesichts schwacher Umfragewerte und der bevorstehenden Verkleinerung des Bundestags bringen sich gerade Jüngere nun in Stellung. Mehrere von ihnen kandidieren für den Fraktionsvorstand.

Die neuen Abgeordneten werben dafür, bei den nächsten Listenaufstellungen auch Jüngere und Menschen mit Migrationshintergrund zu berücksichtigen. „Wir wissen jetzt einmal mehr, dass Vielfalt unserer Politik guttut“, sagte die 36-jährige Ye-One Rhie dem Nachrichtenmagazin. „Vor diesem Hintergrund kann ich mir nicht vorstellen, dass die SPD in den nächsten Wahlen einen Schritt zurück macht und es bei Wahlkreis- und Listenaufstellungen nur um Erfahrung im Parlament gehen wird.“ Bereits zur neuen Sprecherin der AG Migration und Integration gewählt ist Rasha Nasr.

Die 31-Jährige gibt sich kämpferisch. „Ich hoffe, dass die jungen, neu in den Bundestag gekommenen Abgeordneten aus ihrer Zeit im Parlament genug Selbstbewusstsein schöpfen, sodass sie bei der Listenaufstellung für die nächste Bundestagswahl in die Auseinandersetzung gehen und für gute Listenplätze kandidieren“, sagte Nasr dem „Spiegel“.


Foto: SPD-Logo (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Patientenschützer beklagt mangelnden Corona-Schutz in Kliniken

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Krankenhaus (Archiv), über dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hält die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zum Schutz vor Corona in Krankenhäusern und Heimen für unzureichend. „Von Leitlinien oder verbindlichen Schutzmechanismen kann nicht die Rede sein“, sagte Patientenschützer Brysch dem „Spiegel“.

In diesem Jahr haben RKI und SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) keine verpflichtenden Coronaschutzmaßnahmen angekündigt. Stattdessen empfiehlt das RKI regelmäßige Testungen in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern ab zwei Coronainfektionen. Dabei bleibe offen, wer diese Teststrategie finanzieren solle, erklärt Brysch. Um die Empfehlungen umzusetzen, müssten die Einrichtungen laut Brysch mindestens einen zehntägigen Vorrat mit Tausenden Schnelltests vorhalten.

Für schwierig hält der Patientenschützer zudem, in Pflegeheimen die Infizierten von den Nichtinfizierten und Verdachtsfällen zu trennen. Die massive Personalnot in Kliniken und Pflegeheimen erschwere die Situation. Zusätzliches Personal zur Bewältigung einer solchen Lage gebe es nicht.


Foto: Krankenhaus (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Prognose: Gasbedarf geht schon bis 2030 deutlich zurück

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Gasspeicher (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Abschied vom Erdgas geht womöglich rascher als bislang erwartet. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und des Öko-Instituts könnte die Nachfrage nach dem einst billigen Energieträger deutlich schneller einbrechen als ursprünglich prognostiziert, berichtet der „Spiegel“.

Schon bis zum Jahr 2030 werde in Deutschland demnach ein Drittel weniger Erdgas benötigt als noch vor zwei Jahren, bis 2040 werde die Nachfrage um ein weiteres Drittel zurückgehen. Mitte des Jahrhunderts, wenn die Bundesrepublik insgesamt klimaneutral sein soll, würden nur noch fünf Prozent des ursprünglichen Bedarfs übrig bleiben. So steht es im „Natural gas demand outlook“ der beiden Institute. Für die gesamte EU kommen die Fachleute auf ähnliche Prognosen. Mit ein Grund: die Entwicklungen im Heizungsmarkt. Der Prognose zufolge werden Wärmepumpen bis 2050 fast die Hälfte der Nutzwärme in Deutschland erzeugen. Bereits 2030 sollen zudem 80 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen kommen, auch in der Industrie dürfte Erdgas eine immer geringere Rolle spielen, bis 2050 auch dort kein Erdgas mehr benötigt wird. Deloitte-Experte Bernhard Lorentz warnt vor diesem Hintergrund vor neuen Gasförderprojekten, die für den hiesigen Markt bestimmt seien. „Es besteht die Gefahr, dass diese Projekte aufgrund der Nachfrageentwicklung scheitern werden“, sagte Lorentz. Wenn die Politik neue Gasförderprojekte unterstützt, sollte sie nach Ansicht des Öko-In-stituts auf klare Konzepte pochen, wie die Anlagen später umgewandelt werden könnten, beispielsweise hin zu Wasserstoff.


Foto: Gasspeicher (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Künstliche Intelligenz: Erfolge auf dem Weg zur vollautomatisierten Baustelle

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Künstliche Intelligenz ermöglicht ein digitales und vernetztes Datenmanagement in der Bauwirtschaft. Wie nützlich dies vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen ist, zeigt das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt „SDaC – Smart Design and Construction“. Das auf eine verlustfreie Informationsweitergabe zwischen Organisationen und Softwaresystemen gerichtete Projekt bildet einen wichtigen Forschungsbeitrag zur Mensch-Maschine-Kollaboration. Bei einem Abschlussevent stellten die Forschenden die Ergebnisse vor.

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) Menschen in der Bauwirtschaft unterstützen? Welche Aufgaben können Maschinen lernen? Diesen Fragen widmete sich das vom KIT koordinierte Projekt „SDaC – Smart Design and Construction“. „Wir haben eine Plattform entwickelt, auf der sich unter anderem Dokumente aus Projekten, beispielsweise PDF-Lieferscheine, digitalisieren und strukturieren lassen“, sagt der wissenschaftliche Leiter von SDaC, Professor Shervin Haghsheno vom Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB) des KIT.

Außerdem entstanden gemeinsam mit den Projektpartnern neun KI-Demonstratoren, die Organisationen der Bauwirtschaft bei der Bauplanung und -realisierung unterstützen sollen. „Dabei haben wir vor allem Wert auf Transparenz und Erklärbarkeit gelegt“, so Haghsheno weiter. Die Demonstratoren sind auf der Plattform für Interessierte einsehbar und lassen sich testen, um die Mehrwerte von KI für die Bauwirtschaft zu erleben. Das TMB betreibt die aufgebaute Plattform und die entwickelten Demonstratoren über den Projektabschluss hinaus in einem Netzwerk weiter, um den Wissens- und Praxisaustausch zum Thema KI in der Bauwirtschaft zu unterstützen.

„Die Ergebnisse des Projekts bilden einen wichtigen Baustein in unserer Forschung zur Digitalisierung in der Bauwirtschaft, besonders zur Mensch-Maschine-Kollaboration“, sagt Shervin Haghsheno. Bei der Bauwirtschaft handele es sich um ein stark fragmentiertes Ökosystem mit vielen Schnittstellen, erklärt Projektleiterin Svenja Lauble vom TMB. „Daher ist eine verlustfreie Informationsweitergabe zwischen Organisationen und Softwaresystemen häufig nur schwer möglich. Mit SDaC haben wir die Mehrwerte von KI gezeigt, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen. Gerade diese haben mit vielen Datenformaten zu tun, die häufig nicht digital und strukturiert vorliegen.“

Plattform ermöglicht Digitalisierung von Dokumenten

Zusätzlich haben die Projektbeteiligten in SDaC eine Übersicht von 230 Softwareunternehmen erstellt, die sich mit KI für die Bauwirtschaft befassen. Auf einer Seite können KI-Expertinnen und Experten ihre Leistungen für Bau- oder Bausoftwareunternehmen anbieten. Schulungen und Netzwerkveranstaltungen werden ebenfalls organisiert. Auf der Basis des Demonstrators „Lieferscheine digitalisieren“ haben die Forschenden zudem eine App realisiert, die ab Herbst 2023 in den App-Stores zum Download bereitsteht. Jede Baustelle erhält Lieferscheine im Papierformat, die zur Rechnungsprüfung und Dokumentation manuell aufbereitet werden müssen – die App bietet eine einfache Möglichkeit, sie zu digitalisieren.

Folgeprojekt befasst sich mit intelligenten Sanierungsmaßnahmen

Einzelne in SDaC entstandene Demonstratoren werden im Folgeprojekt „NaiS – Nachhaltige intelligente Sanierungsmaßnahmen“ weiterentwickelt, das ebenfalls vom KIT koordiniert wird. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderte Projekt verknüpft Daten aus verschiedenen Quellen mithilfe von KI-Technologien auf einer digitalen Plattform, um Sanierungsmaßnahmen objektiv zu bewerten und zu optimieren.

Aus dem Projekt SDaC heraus hat sich außerdem das Start-up Valoon in Dortmund gegründet. Sein Ziel ist, Informationen aus bestehenden Kommunikationskanälen wie WhatsApp intelligent aufzubereiten und zu strukturieren.

Mehr als 40 Projektpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft waren an SDaC beteiligt. Das Projekt wurde in einem bundesweiten Innovationswettbewerb zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz ausgezeichnet und vom BMWK über 3,5 Jahre mit rund 9 Millionen Euro gefördert.

Foto/Quelle: stock.adobe.com – DIgilife

Quelle Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Fundscene Talk 61: Metaverse und NFT

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metaverse fundscene
In dieser Folge sprechen Michael Sälzer von Racemates und Stefan Kny von FUNDSCENE über NFT- und Metaverse-Themen. Diesmal geht es um ein Konzert, Kollektionen und versenkte Milliarden. Das kommende AI:Mag Comic Spezial findet ihr bei Readly: https://de.readly.com/magazines/ai-mag Alle Informationen zu dem Midjourney Workshop.
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Fundscene Talk 61: Metaverse und NFT

Hyaluron 2.0!

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Die Beauty-Tech-Brand Dr. M. Phytoplasma Cosmetic setzt seit jeher auf “Clean Beauty”. Soll heißen, die Produkte enthalten reine und hoch wirksame Inhaltsstoffe, die Produkte sind so natürlich wie möglich, auf alles unnötige wird verzichtet. In diesem Zuge basieren einige Produkte von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic auf Oligo-Hyaluron – oder auch Hyaluron 2.0.. Warum? Weil es noch wirksamer ist. Und das hat mehrere Gründe.

Oligo-Hyaluron vs. herkömmliches Hyaluron: Der entscheidende Unterschied

Keine Frage: Hyaluronsäure ist ein bewährter Bestandteil in der Hautpflege, der für seine Fähigkeit bekannt ist, Feuchtigkeit zu speichern und die Haut prall und strahlend aussehen zu lassen. Aber was genau ist Oligo-Hyaluron, und wie unterscheidet es sich von herkömmlicher Hyaluronsäure?

Oligo-Hyaluron ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Hyaluronsäure. Der entscheidende Unterschied liegt in der Molekülgröße. Während herkömmliche Hyaluronsäure größere Moleküle hat, die die äußere Hautschicht nicht leicht durchdringen können, zeichnet sich Oligo-Hyaluron durch kleinere Moleküle aus. Diese geringere Molekülgröße ermöglicht es Oligo-Hyaluron, tiefer in die Haut einzudringen und dort seine erstaunlichen Wirkungen zu entfalten.

Bernd Kuhs, Chemiker und Mitgründer von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic. erklärt: „Oligo-Hyaluron ist ein Gamechanger im Bereich der Hautpflege. Aufgrund seiner kleineren Molekülgröße kann es tiefer in die Haut eindringen und die Feuchtigkeitsbindung und Elastizität verbessern. Dies führt zu einer sichtbar glatteren und jugendlicheren Haut.“


Die Vorteile von Oligo-Hyaluron auf einen Blick

Tiefere Feuchtigkeitsversorgung: Die kleinen Moleküle dringen tiefer in die Haut ein, um Feuchtigkeit effektiver zu speichern und die Haut von innen heraus zu hydratisieren.
Glättung von feinen Linien und Falten: Oligo-Hyaluron unterstützt die Haut bei der Verringerung von Falten und feinen Linien, was zu einem jugendlicheren Erscheinungsbild führt.
Verbesserte Elastizität: Durch die Unterstützung der Kollagenproduktion trägt Oligo-Hyaluron dazu bei, die Hautelastizität zu erhöhen und die Spannkraft der Haut zu verbessern.
Beruhigung und Regeneration: Oligo-Hyaluron hilft bei der Beruhigung der Haut und fördert die Regeneration, was sie ideal für empfindliche Hauttypen macht.

Die “Hero”-Produkte von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic mit Hyaluron 2.0

Dr. M. Phytoplasma Cosmetic hat zwei Produkte entwickelt, die die Vorteile von Oligo-Hyaluron nutzen, um die Hautpflegeeffekte zu maximieren:

Hk Hyaluronsäurekomplex: Dieses Produkt ist ein konzentrierter Hyaluronsäurekomplex mit Oligo-Hyaluron. Es ist ideal für die tägliche Anwendung und kann morgens und abends auf die gereinigte Haut aufgetragen werden. Der Hk Hyaluronsäurekomplex hydratisiert die Haut intensiv und unterstützt die Glättung von feinen Linien und Falten. Die leichte Textur zieht schnell ein und hinterlässt die Haut erfrischt und jugendlich strahlend. Im 30 ml Airless Dispenser 58,- Euro

Fmaa Face Mask Anti-Aging Biocellulose: Die Anti-Aging Maske von Dr. M. besteht aus einem neuen Biomaterial, welches durch Fermentation von Kokoswasser und Aloesaft hergestellt wird. Es entspricht der körpereigenen Hautmatrix und kann Wirkstoffe deshalb optimal in tiefere Hautschichten transportieren. Die Sheet-Mask ist eine intensive Anti-Aging-Behandlung, die mit Oligo-Hyaluron angereichert ist. Die Biocellulose-Maske passt sich perfekt an die Gesichtskonturen an und ermöglicht eine tiefgehende Feuchtigkeitsversorgung. Nach der Anwendung fühlt sich die Haut erfrischt, straffer und jugendlicher an. Diese Maske eignet sich besonders gut für regelmäßige Spa-Tage zu Hause. Fmaa Face Mask Anti-Aging Biocellulose 14,90 €

Bild Dr. M. Phytoplasma Cosmetic Produkten

Quelle SPA Press

Vertrauen: Das Fundament guter Unternehmenskultur

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martina jahrbacher pr com

Vertrauen ist der Stoff, aus dem das Fundament einer guten Arbeitskultur gegossen wird. Im Gegensatz zu Beton erstarrt es jedoch nicht, braucht die zwischenmenschliche Kommunikation und stetige Pflege. Die Münchner Kommunikationsagentur PR-COM präsentiert ihr Modell der Vertrauenssäulen, mit dem Mitarbeitende und Führungsetage gemeinsam für den Trust-Faktor sorgen können.

Die kühnsten architektonischen Ideen wären nichts ohne das passende Fundament, das ein Gebäude sicher in seiner Umwelt verankert. Ein Bild, das sich auch in den Unternehmenskontext übertragen lässt. Schließlich kann ein Unternehmen nur dann krisensicher sein, wenn es auf stabilen Füßen steht. Dann ziehen Mitarbeitende und Geschäftsführung gemeinsam an einem Strang, wenn die Auftragslage einmal nicht rosig ist oder die letzte Meile von Kundenprojekten zur Mammutaufgabe mutiert. Vertrauen ist das Fundament, mit dem eine agile und krisenfeste Unternehmenskultur realisiert werden kann. Die Münchner Kommunikationsagentur PR-COM präsentiert dazu ihr Modell der Vertrauenssäulen und deren vier Key-Facts für den Trust-Faktor im Unternehmen.

Mut & Ehrlichkeit: Zu einer bindungsstarken Beziehung gehören immer zwei Seiten. Es erfordert Mut und Ehrlichkeit, um schwierige Themen offen anzusprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Dieser Mut wird jedoch belohnt. Denn so entsteht Vertrauen, das mit jeder durchlebten Herausforderung stärker und krisenfester wird.

Offenheit & Kommunikation: Herausforderungen zu verschweigen und unter den Teppich zu kehren, ist in vielen Situationen die bequemste Vorgehensweise. Doch weder für die menschliche Gesundheit noch die Arbeitskultur ist Bequemlichkeit ein guter Ratgeber. Wer nicht bereit ist, kontinuierlich an den gemeinsamen Werten und Zielen zu arbeiten und offene Kommunikationswege zu pflegen, verliert Stück für Stück an gegenseitigem Vertrauen. Umso tragfähiger und stabiler fühlt es sich an, wenn eine offene und gelebte Kommunikation alle Mitarbeitenden verbindet.

Berechenbarkeit & Stabilität: Klare Vorgaben und definierte Ziele reduzieren internen Frust und Unsicherheiten. Berechenbarkeit ist deshalb für Mitarbeitende ein wichtiger Stabilitätsfaktor, der das Vertrauen in das Unternehmen und die Prozesse stärkt. Doch nicht nur die Performance, sondern auch die kulturellen Verhaltensweisen werden so erwartbar. Als Konsequenz muss sich niemand vor plötzlichen Krisenmeldungen fürchten, wenn die Arbeitsteilung zuverlässig funktioniert und die Kommunikation darüber gepflegt wird.

Fehlerkultur & Lösungsorientierung: Fehler zu machen ist menschlich und oft der Startpunkt für großartige Ideen. Denn nur wer Fehler macht, lernt Neues und kann sich weiterentwickeln. Eine gelebte Fehlerkultur ist deshalb ein zentrales Kriterium für einen respektvollen und wohlwollenden Umgang miteinander. Er sollte lösungsorientiert sein, damit das gesamte Unternehmen sich weiterentwickeln kann – gewissermaßen die Zukunftsorientierung anstatt der Problembrille.

„Vertrauen ist eine Two-Way-Street, die alle Stakeholder eines Unternehmens und ganz besonders die Mitarbeitenden und die Geschäftsführung verbindet“, erklärt Martina Jahrbacher, Managing Director bei PR-COM. „Eine Vertrauenskultur sorgt für eine gemeinsame Vision und stärkt die zwischenmenschliche Kommunikation und das Wirgefühl im Unternehmen. Ohne Vertrauen gibt es langfristig kein gutes Miteinander. Das gilt heute ganz besonders, weil Homeoffice und digitales Arbeiten oft eine räumliche und emotionale Distanz verursachen, die auf gute Weise gefüllt werden will.“

Quelle Bild und Text: PR-COM GmbH