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EGF – Der Signalstoff regt Hautzellen zu neuer Kollagenbildung an

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Dr. M. Phytoplasma Cosmetic

EGF ist ein natürlicher Stoff, der sich in unserm Blut befindet und erst aktiviert wird, wenn er benötigt wird. Ziehen wir uns beispielsweise eine Schnittwunde zu, dann wird das EGF-Molekül in unserem Blut aktiviert um die Wunde wieder zu schließen. Es gibt dabei Befehle an unsere Hautzellen neues Kollagen zu bilden. Auf gesunde Haut aufgetragen wird auch die Kollagenbildung aktiviert, was unsere Haut strafft und jünger aussehen lässt.

Eine historische Entwicklung
Gleich 4 Nobelpreisträger legten den Grundstein für die Entwicklung der Dr. M. EGF-Creme und des darin enthaltenen Signalmoleküls EGF.

Stanley Cohan und Rita Levi-Montalcini erhielten den Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung des epidermalen Wachstumsfaktors (EGF) und dessen Bedeutung für die Bildung von neuen Zellen.

Jennifer Doudna und Emmanuelle Charpentier erhielten 2020 den Nobelpreis für Chemie. Sie machten die bahnbrechende Erfindung der „Genschere“. Dadurch kann man beispielsweise durch Punktmutation humane Proteine in Pflanzen erzeugen. Diese auch als „Transient Expression“ bezeichnete Methode führt nicht zu einer dauerhaften Veränderung des Erbgutes einer Pflanze, also nicht zu neuen genmanipulierten Pflanzen, sondern es können punktuell ganz spezifische Humanpeptide in der Pflanze erzeugt werden, wie auch Antikörper und moderne Impfstoffe.

Pflanzliches EGF
Für die Gewinnung von pflanzlichem EGF wird eine spezielle Tabakpflanze verwendet. Die Nicotinia Benthamiana, ist eine krautige Pflanzenart der Nachtschattengewächse die ursprünglich in Australien beheimatete ist und in Spanien neu angebaut wird. Sie ist die bevorzugte Pflanzenart für das sog. Molekular Farming, da sie sich besonders gut zur Herstellung von Human-Proteinen eignet.

Der Transport in die Haut
Der beste Wirkstoff taugt nichts wenn er nicht in die Haut eindringen kann. Herkömmliche Cremes sind deshalb als Träger für den EGF-Wirkstoff ungeeignet. EGF ist ein empfindliches Protein, dass beispielsweise durch Konservierungsstoffe und Emulgatoren denaturiert wird und seine Funktion verlieren kann.

Dr. M. verwendet deshalb für seine Cremebasis reines, pflanzliches Zellmaterial, was in einem patentierten Prozess gewonnen wird. Erst durch Zugabe eines pflanzlichen Aktivators bilden sich neue Zellformen, die den menschlichen Hautlipiden sehr ähnlich sind und das EGF-Molekül aktivieren, indem es zwischen den Zellwänden eingelagert wird. Die EGF-Frischzellencreme wird deshalb in einem Set mit 3 Komponenten geliefert und muss, wie der Name bereits verrät, immer frisch hergestellt werden. EGF-Creme-Set 190,- Euro im Onlineshop von Dr. M. Phytoplasma Cosmetic

Die Zubereitung
Die Zubereitung der EGF-Frischzellencreme ist einfach. Es werden die 3 flüssigen Komponenten des Sets in den mitgelieferten Pumpspender gegeben, verschlossen und kurz geschüttelt. Dadurch vermischen sich die zunächst flüssigen Komponenten und der Prozess der Zellbildung wird eingeleitet, wodurch sich eine cremeartige Konsistenz bildet. Durch eine weitere Hülle wird der Spender luftdicht verschlossen und die Creme ist so über 3 Monate haltbar.

Die Wirkung

Klinische Studien belegen, dass es sich bei diesem Produkt um eines der weltweit effektivsten Anti-Aging Präparate zur täglichen Hautpflege handelt:

· Hyaluronzuwachs + 41% nach 48 Std.

· Kollagenzuwachs + 123% nach 7 Tagen

· Elastinzuwachs + 45% nach 7 Tagen

Bild Dr. M. Phytoplasma Cosmetic

Quelle SPApress

Sven Schneider wird Chief Operating Officer bei PAIR Finance

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Sven Schneider wird Chief Operating Officer bei PAIR Finance

PAIR Finance (https://www.pairfinance.com), der führende europäische Anbieter von KI-basiertem Digitalinkasso, hat die Ernennung von Sven Schneider zum neuen Chief Operating Officer bekannt gegeben. In seiner Funktion wird er ab sofort das operative Geschäft des Fintechs leiten sowie die Strukturen für die ambitionierte Expansion des Unternehmens schaffen. PAIR Finance ist aktuell in sechs Ländern Europas aktiv.

Sven Schneider (42) war 18 Jahre in verschiedenen Managementfunktionen bei Riverty (vormals Arvato Financial Solutions) tätig. Zuletzt leitete der erfahrene Finanzexperte das europäische Inkasso- und Forderungsgeschäft in elf Ländern. In seiner Rolle als Managing Director führte Sven Schneider mehr als 1.500 Mitarbeiter*innen in zentralen Bereichen wie Operations, Produktentwicklung, Data Science sowie das InnoLab des Unternehmens. Der Diplom-Wirtschaftsjurist erwarb einen Executive MBA der IFM Business School, Genf.

Sven Schneider, COO von PAIR Finance, freut sich auf seine neue Rolle und betont die zukunftsweisende Stellung des Fintechs in der Inkassoindustrie: „Die PAIR Finance Technologie, rund um Künstliche Intelligenz, ist dabei die Inkassobranche zu revolutionieren. Ich verfolge die Entwicklung bereits seit einiger Zeit mit großem Interesse. PAIR Finance geht im Bereich Digitalinkasso einen einzigartigen und überaus erfolgreichen Weg. Der grundlegende KI-Ansatz, die skalierbare Plattform und das starke Team haben mich überzeugt. Ich werde meine langjährige Erfahrung in der Teamführung, Produktgestaltung und Prozessoptimierung gezielt einsetzen, um dem PAIR Finance-Ansatz zu nachhaltigem internationalem Erfolg zu verhelfen.”

„Wir waren sofort begeistert von Svens außergewöhnlichen Kenntnissen und Erfahrungen im nationalen und internationalen Inkassobereich”, freut sich Stephan Stricker, Gründer und CEO von PAIR Finance. „Als erfahrener Top-Experte wird er das PAIR Finance Führungsteam mit seiner Expertise bereichern. Sven wird eine wichtige Rolle bei unserem weiteren Wachstum spielen und die außergewöhnliche Entwicklung von PAIR Finance weiter beschleunigen.“

Quelle Bild und Text: PAIR Finance GmbH

iwoca erhält 230 Millionen Euro für neue KMU-Kredite

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iwoca

Barclays Bank PLC („Barclays“) und Värde Partners geben iwoca eine Finanzierungslinie von über 230 Millionen Euro

iwoca, einer der größten digitalen europäischen KMU-Kreditgeber, erhält eine neue Finanzierungslinie in Höhe von 230 Millionen Euro von Barclays und Värde Partners. Seit seinem Start in 2012 hat das deutsch-britische Fintech rund 120.000 Unternehmenskredite in Höhe von 2,9 Milliarden Euro, davon mehr als 400 Millionen Euro in Deutschland, finanziert. Die ersten drei Quartale dieses Jahres sind bislang die erfolgreichsten am deutschen Markt seit Launch in 2015. Das Kreditbuch ist auf fast 100 Millionen Euro angewachsen. Dieses Wachstum spiegelt sich auch in den Zahlen von iwoca wider: Im vierten Quartal in Folge wirtschaftet iwoca profitabel.

Alternative Finanzierer gefragt
Laut iwocas aktuellem KMU-Index sagen über vier von fünf befragten Finanzierungsexperten (85 Prozent), dass Banken restriktiver Kredite an KMU vergeben. Die Mehrheit (73 Prozent) erwartet bis Jahresende dabei gleichzeitig eine steigende Nachfrage nach Krediten durch KMU. Ohne Unterstützung durch alternative Kreditgeber würde sich diese Finanzierungslücke weiter vergrößern. Die erweiterte Refinanzierung ermöglicht es iwoca, einen weiteren Teil der wachsenden Nachfrage von KMU zu stillen.

“iwoca wird in 2023 Mittel in Höhe von über 100 Millionen Euro allein für unsere deutschen Kund*innen zur Verfügung stellen. Wir sind derzeit dabei, unsere Refinanzierungslinien für den deutschen Markt erneut substantiell auszuweiten, um die steigende Nachfrage in 2024 in Deutschland zu bedienen. Unternehmer*innen brauchen heute mehr denn je schnelle Entscheidungen und flexible Finanzierungslösungen, die zu ihren Bedürfnissen passen. Hier bieten wir mit iwoca eine Lösung und wachsen selbst als Unternehmen mit unseren Kundinnen und Kunden”, erklärt Fabian Platzen, General Manager von iwoca Deutschland.

Christoph Rieche, CEO und Co-Founder von iwoca, erläutert: „Wir haben iwoca nach der Finanzkrise gegründet, um KMU die Unterstützung zu bieten, die sie in unsicheren Zeiten so dringend benötigten. Wir haben in den letzten 12 Jahren kontinuierlich bewiesen, dass wir für KMU da sein können, wo und wann sie uns brauchen. Die neue Finanzierung stärkt unsere Position noch mehr. So können wir kleinen und mittelständischen Unternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden, in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit helfen. iwoca unterstützt sie mit einfachem und flexiblem Fremdkapital dabei, sich weiterzuentwickeln und ihre Ziele zu erreichen.”

„Die differenzierten Sourcing- und Underwriting-Fähigkeiten von iwoca verschaffen uns Zugang zu einem hochwertigen Portfolio von Unternehmen. Dies baut auf unserer führenden Position bei der Bereitstellung von gewerblichen Kredit- und Leasing-Lösungen für Teile der Wirtschaft auf, die zunehmend unterversorgt sind, da die Banken weniger in der Lage sind, das gesamte Nachfragespektrum zu bedienen“, erläutert Aneek Mamik, Global Head of Financial Services & Diversified Private Credit bei Värde Partners.

iwoca erreicht viele Unternehmen neben seinem Direktgeschäft über seine Embedded-Finance-Technologie und ermöglicht ihnen, über eine Reihe von Plattformen und Partnern wie eBay und digitale Neo-Banken wie Qonto direkt auf Kredite zuzugreifen.

Bild iwoca-Gründer: James Dear und Christoph Rieche © iwoca

Quelle: Laika Communications GmbH

Farmitoo sammelt 2,5 Millionen Euro ein

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farmitoo

Farmitoo sammelt 2,5 Millionen Euro zur Rentabilitätssteigerung und Stärkung des Engagements in der Agrarbranche ein

Die Online-Plattform für den Verkauf landwirtschaftlicher Ausrüstung Farmitoo verkündet eine Kapitalerhöhung von 2,5 Millionen Euro von seinen langjährigen Investoren. Diese neue Kapitalerhöhung dient hauptsächlich dazu, die Rentabilität des Unternehmens voranzutreiben und gleichzeitig Möglichkeiten für Fusionen und Übernahmen zu erkunden, um die Präsenz des Unternehmens im landwirtschaftlichen Sektor zu stärken.

Seit der Gründung von Farmitoo, hat sich das Start-Up auf dem europäischen Markt für landwirtschaftliche Bedarfe etabliert. Ein breites Netzwerk sowie die enge Zusammenarbeit mit den größten Herstellern Europas ermöglicht es Farmitoo, landwirtschaftliche Ausrüstungen über die eigene Online-Plattform direkt an Landwirte zu vertreiben. Durch die direkte Zusammenarbeit mit den Herstellern reduziert Farmitoo die Anzahl der Zwischenhändler und gewährleistet den Landwirten wettbewerbsfähige und faire Preise.

Farmitoo bietet über 200.000 Produkte an und verbindet somit über 500 Agrar-Hersteller mit mehr als 100.000 Kunden und Kundinnen. Das 2018 gegründete Start-Up positioniert sich, mit mehr als 200.000 Artikeln, in Frankreich bereits heute als Marktführer für Agrarbedarfe.

Mit einem breiten Sortiment und detailliert technischen Produktinformationen erleichtert Farmitoo den Beschaffungsprozess von Landwirten. Der öffentlich einsehbare Katalog aus mehr als 200.000 Artikeln schafft außerdem eine dringend benötigte Preistransparenz. Die online bestellte Ware wird auf direktem Weg vom Hersteller zum bestellenden Landwirt geliefert. Dies erspart den bei Farmitoo bestellenden Landwirten im Schnitt zwei Tage pro Monat, die durchschnittlich für die herkömmliche Beschaffung anfallen würden. Ähnlich wie ein lokaler Laden unterstützt das Farmitoo-Team die Landwirte mit technischer und bedarfsgerechter Beratung – darauf vertrauen bisher bereits mehr als 100.000 europäische Landwirte.

In enger Zusammenarbeit mit den Herstellern ermöglicht das Start-Up Farmitoo Agrar-Herstellern den Zugang zu neuen Märkten. Oftmals hindern Sprachbarrieren und aufwendige Exportprozeduren die Expansion in neue Märkte. Durch die internationale Online-Plattform haben bereits 45 % der Vertriebspartner des Start-Ups einen neuen Markt erschließen können.

Die nun dritte Finanzierungsrunde ermöglicht es Farmitoo, dessen Präsenz auf internationaler Ebene auszubauen sowie die bereits bestehenden Märkte in Deutschland, Österreich und Belgien zu stärken. Neben der Weiterentwicklung des Kerngeschäfts prüft das Start-Up auch Fusionen und Übernahmen im Agrarsektor. Mögliche strategische Übernahmen sollen die Marktposition von Farmitoo weiter stärken.

„Wir freuen uns über unsere neue Finanzierungsrunde, welche es uns ermöglichen wird, unser Angebot zu diversifizieren und unseren landwirtschaftlichen Kunden weiterhin einen herausragenden Service zu bieten, während wir aktiv an der Steigerung unserer Rentabilität arbeiten. Wir sind stolz darauf, eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformation des landwirtschaftlichen Sektors zu spielen.“, erklärt Mathilde Lefrançois, Mitbegründerin von Farmitoo.

Farmitoo ist überzeugt, dass dessen dritte Finanzierungsrunde einen wichtigen Schritt in der weiteren Unternehmensentwicklung darstellt, insbesondere da Rentabilität und Expansion zusammen gedacht werden. Das Unternehmen wird weiterhin eng mit seinen Investoren, Partnern und Kunden zusammenarbeiten, um dessen Vision von einem effizienteren und nachhaltigeren Agrarsektor zu verwirklichen.

Bild Farmitoo Team

Quelle Farmitoo

Upcycling statt Recycling

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moot katjes

MOOT und Katjes launchen Kosmetiktaschen aus upgecycelten Fruchtgummi-Verpackungen

Der Hersteller für vegane Fruchtgummis Katjes schließt sich mit Upcycling Pionier MOOT aus Berlin zusammen und entwickelt upgecycelte Kosmetiktaschen aus ausrangierten Verpackungsfolien. Die Produkte sind ab sofort im Online-Shop von Katjes verfügbar.

Die Vision: Aussortiertes Verpackungsmaterial der Katjes Süßwaren sollen upgecycelt werden und ein neues Leben bekommen. Das Upcycling bietet eine noch nachhaltigere Alternative im Vergleich zum Recycling: Da die bereits produzierten Folien nicht entsorgt, zerlegt und neu produziert werden müssen, sondern MOOT sie direkt weiterverarbeitet und aufwertet, werden Energie und Produktionsschritte eingespart.

Dafür hat MOOT zusammen mit seinem erfahrenen Team aus Produktentwicklern und Upcycling-Experten ein Konzept entwickelt: Aus den Folien werden verschließbare und wasserabweisende Kosmetiktaschen hergestellt. In Zusammenarbeit mit MOOT stellte Katjes davon eine limitierte Anzahl her und bietet diese für einen Preis von 10 Euro im eigenen Webshop an.

Katjes ist für seine Nachhaltigkeitsbestrebungen bekannt. Mit MOOT hat das Unternehmen für das Upcycling-Projekt einen erfahrenen Partner an der Seite. MOOT stellt seit 2020 Kleidung aus vermeintlichen Textilabfällen her. Das Leistungsspektrum des Berliner Unternehmens geht allerdings über den Verkauf nachhaltiger Mode hinaus: Die beiden Gründer und Geschäftsführer, Michael Pfeifer und Nils Neubauer, bieten ihr Expertenwissen zum Thema Upcycling seit diesem Jahr auch als Dienstleistung für Unternehmen an. “Upcycling-as-a-Service” nennen die Gründer das Modell.

In verschiedenen Projekten unterstützt MOOT deutschlandweit Unternehmen dabei, ihre Abfallkonzepte zu verändern und erarbeitet mit ihnen zusammen maßgeschneiderte Lösungen. Dafür senden Unternehmen MOOT zunächst Musterexemplare der Materialien zu, die zurück in den Kreislauf gebracht werden sollen. Ein Team von Produktentwicklern prüft diese auf ihre Upcycling-Fähigkeit und entwickelt Produktideen, die unweit von Berlin hergestellt und innerhalb weniger Wochen an die Unternehmen ausgeliefert werden.

Bild Katjes x MOOT Kosmetiktaschen Copyright: MOOT

Quelle Cléo Public Relations UG (haftungsbeschränkt)

„Auch ChatGPT vertritt eigene Werte“

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ChatGPT_Medien

Von Paul van de Wiel 

Beeinflusst ChatGPT die Medien oder beeinflussen die Medien ChatGPT? Hat Künstliche Intellligenz (KI) das Potenzial, Medienarbeitsplätze zu vernichten? Diese und andere Fragen diskutierten der Moralphilosoph Prof. Dr. Klaus-Jürgen Grün, der Kommunikationsberater Dr. Matthias Wühle, Unternehmensberater Dr. Lothar Weniger, Linguist Harald Vajkonny, die Philosophiestudenten Leo Kissling und Jannis Graumann gemeinsam mit dem Publizisten und Herausgeber des AI-Magazins Stefan Kny. Die Diskussion fand im Rahmen der Task Force Künstliche Intelligenz (TFKI) im Ethikverband der Deutschen Wirtschaft statt.

Roboter-Journalismus funktioniert bereits heute sehr gut, etwa in den Bereichen Wetter, Fußball und Börse, weiß Kny aus eigener Erfahrung. KI wird also vor allem in Massenmedien eingesetzt und weniger bei Spezialthemen mit einem geringerem Interessenkreis. Die Nachrichtenagentur dpa setzt dabei KI eigenen Angaben zufolge nur unter menschlicher Aufsicht ein, wohingegen sich Reuters offener gibt: „Mit differenzierten Metadaten in über 45 Millionen vollständig lizenzierbaren Nachrichtenbeiträgen ist Material von Reuters eine unverzichtbare Quelle für Trainingsdaten, ganz gleich für welches Projekt“, heißt es auf der Reuters-Webseite, wo die Weiterentwicklung zu Large Language Models (LLM) oder Verlags-GPT-Varianten schon angedeutet zu sein scheinen.

„Bei der Kennzeichnungspflicht von KI-generierten Inhalten befinden wir uns in einer Grauzone“

Stefan Kny

Mindverse ist ein AI-Tool, das anhand von Online-Quellen einen Faktencheck von Behauptungen durchführen kann. Ähnliches gibt es auch zur Prüfung zur Echtheit von Fotos. Es gibt allerdings bis heute noch kein überzeugendes Tool, das KI-Texte identifizieren könnte.

Dabei besteht keine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Fotos. Kny berichtet, dass er über Midjourney ein Foto von Emmanuel Macron erstellen lassen hat, auf dem der inmitten von Personen abgebildet ist, neben denen er in Wahrheit gar nicht stand. Dieses fotorealistische Bild hätte man theoretisch frei nutzen können. Sicherer war aber die Umwandlung in eine Art Illustration – da ist die Gestaltungsfreiheit größer.

Auch bei KI-generierten Texten gibt es keine Kennzeichnungspflicht. Aktuell befinden wir uns in einer Grauzone, berichtet Kny. Allerdings kann man unter bestimmten Texten hin und wieder der Zusatz „Mit freundlicher Unterstützung von ChatGPT“ beobachten.

Grundregeln der Transparenz und der Kennzeichnungspflicht müssten einfach nur streng genug aufgestellt und auch nachverfolgt werden, ebenso wie es bei der Überprüfung der Doktorarbeiten der Fall ist, entgegnet Grün. Unter der Einhaltung dieser Voraussetzungen sollte der Nützlichkeit kein juristische Stolperfalle im Weg stehen. 

„Trifft ein Unternehmer eine KI-Entscheidung zu spät, kann er im Extremfall den Bestand des Unternehmens gefährden“

Lothar Weniger

Wenn ein Redakteur zum Beispiel bei ChatGPT eingibt: „Erstelle einen Beitrag auf Basis all meiner Beiträge der letzten fünf Jahre“, und er erhält einen Beitrag der in Ton und Duktus seinen eigenen Beiträgen gleicht, wird sich der Redakteur sicher ziemlich überflüssig vorkommen. Hierin sieht Kny eine ethische Herausforderung im Zusammenhang von ChatGPT. Weniger zufolge stellt dies kein ethisches, sondern eher ein unternehmerisches Problem dar: Denn wenn ein Unternehmer neue Technologie einsetzt, erzielt er dadurch Effizienzgewinne, die auch durch Freisetzung manueller Tätigkeiten erreicht wird, erklärt Weniger. Dies wird in der Regel an anderer Stelle kompensiert oder sogar überkompensiert, etwa wenn mehr Zeit und Ressourcen für wirklich kreative Prozesse bereitgestellt werden können. Trifft der Unternehmer solche Entscheidungen nicht oder zu spät, könnte er im Extremfall sogar den Bestand seines Unternehmens gefährden.

„Gefährliche Gemengelage an wahren, halbwahren und falschen Informationen“

Harald Vajkonny

Vajkonny hat die Erfahrung gemacht, dass man sich mit ChatGPT sehr lange und sehr kompetent über vergleichsweise schwierige Themen unterhalten kann, etwa über die Literatur von James Joyce. Dabei kommen Erkenntnisse zutage, die sich bei späterer Überprüfung durchaus als wahr erweisen. Allerdings kommt bei Chat-Unterhaltungen, die detaillierte Spezialfragen berühren, irgendwann der Punkt, an denen ChatGPT Unsinn schreibt. Nicht immer erkennt man diesen, da er bisweilen plausibel verargumentiert wird. Hier liegt Vajkonny zufolge die Hauptgefahr von ChatGPT-generierten Texten, da die Überprüfung am Ende fatalerweise deshalb nicht erfolgt, weil der Inhalt den Leser bis dahin überzeugt hat. Am Ende hat man eine gefährliche Gemengelage an wahren, halbwahren und falschen Informationen, die man nur schlecht auseinanderbekommt.

Das Problem dabei ist, dass ChatGPT irgendwann anfängt zu halluzinieren, wenn der verfügbare Informationsbestand erschöpft ist. Im Zeitverlauf des Chats nimmt die Qualität der Ergebnisse ab, ergänzt Kny. Dies ist Vajkonny zufolge besonders bei Fachgebieten der Fall, zu denen es vergleichsweise wenig Quellen gibt. Über sich selbst sagt ChatGPT auch aus, dass es kein Wahrheitsgenerator ist, sondern ein Sprachgenerator. ChatGPT generiert Inhalte, die stilistisch so klingen, als würden sie zum Inhalt passen, ohne jedoch den Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Nach demselben Muster erfolgt die Bildgeneration bei Midjourney, ergänzt Kny. Die Bilder werden wie ein Kristall um einen Kern herum aufgebaut, wobei die Zuordnung der Pixel nach der Wahrscheinlichkeit erfolgen, welche am wahrscheinlichsten dem Nachbarpixel folgen. Beim Menschen entsteht dadurch der irrtümliche Eindruck, die KI denke mit. Das ist aber nicht der Fall, betont Vajkonny.

„Der Banale-Content-Überdruss müsste echte Journalisten zu Stories inspirieren“

Jannis Graumann

Der klassische Journalismus kennt verschiedene Stilausprägungen. Die BILD wird Fakten zum Beispiel anders gewichten und interpretieren als die taz, erläutert Kissling. Gonzo-Journalismus, der auf Basis subjektiver Erfahrungen und Emotionen beruht und den Journalisten zum Protagonisten macht, stellt wiederum einen anderen Stil dar. Demnach müsste es auch möglich sein, ChatGPT mit den Werken Heinrich Heines zu füttern um dann aktuelle Ergebnisse im Heinrich-Heine-Stil zu erhalten, fragt Kissling. Kny zufolge ist das problemlos möglich. Er berichtet von einem Chatbot, der zur Bewältigung von Jugendproblemen konstruiert wurde. Als Input wurde eingegeben, dass er sich wie ein Freund verhalten soll. Die Verwendung von jugendsprachlichen Slang-Begriffen stellte zunächst eine ernste Hürde für den Bot dar. Nachdem er mit einer Liste mit 40 Begriffen erhalten hatte, fing er an, diese im Übermaß zu verwenden. Nach einer Nachjustierung war das Ergebnis dann jedoch überraschend gut, berichtet Kny.

Angesichts der Verwendung von KI in den Massenmedien mutmaßt Graumann, dass es irgendwann auf eine Art „Banalen-Content-Überdrusses“ hinauslaufen müsste. Die sollte echte Journalisten eigentlich inspirieren, in die Welt hinauszugehen, um einzigartigen Content zu erschaffen. Auch „User generated content“, also so, dass das Magazin als Input von Content-Hinweisen der Leserschaft gemacht wird, könnte so eine Gegenbewegung darstellen, wobei hier die Frage der Vergütung zu klären wäre. 

Die BILD-Zeitung hat schon früh mit User generated content angefangen, berichtet Kny; etwa bei Ereignissen wie Unfällen, bei denen die ersten Fotos gemacht und an die Zeitung geschickt haben. Solche Fotos wurden dann etwa mit 100,- Euro pauschal vergütet. Diese Grundidee ist ausbaubar, zum Beispiel beim Ukraine-Konflikt. Hier lassen sich zahlreiche Sichtweisen, z.B. aus Moskau und aus Kiew nebeneinander darstellen und der Leser kann sich dann eine jeweilige Perspektive aussuchen. Über Pay-per-view-Modelle lassen sich dann auch Vergütungen kanalisieren. Das Problem der Urheberschaft von Texten und deren Nennung als Quelle wäre auch mittels NFTs darstellbar, ergänzt Weniger. Dies funktioniere jedoch nur bei digitalen Publikationen, schränkt Kny ein. Man kann z.B. selbst ein Bild entwerfen und dieses dann selbst vermarkten. Midjourney verkauft Lizenzen zur kommerziellen Nutzung. Der Ersteller könnte aber juristisch dagegen vorgehen. An KI-generierten Bildern hat nicht der Ersteller die Copyrights, sondern Midjourney. Und Midjourney kann das Bild auch an jedermann weiterverkaufen.

„90 Prozent der Journalisten sind durch KI ersetzbar“

Lothar Weniger

90 Prozent der journalistischen Texte bestehen Weniger zufolge aus Versatzstücken von bereits bekannten Informationen. Wenn KI hier also tatsächlich großflächig zum Einsatz gelangt, wären im Prinzip 90 Prozent der Journalisten durch KI ersetzbar und wir müssten uns nur auf die 10 Prozent der verbliebenen Journalisten konzentrieren, die wirklich schöpferische Arbeit abliefern. Copyrights bei Texten werden in der Regel auch nur auf echte Autoren-Texte erteilt, nicht aber auf KI-generierte Texte. Durch den Schutz des geistigen Eigentums sollen Innovation und Kreativität bewahrt werden. 

Bei KI-generierten Texten ist der menschliche Einfluss in der Regel jedoch gar nicht mal so klein, entgegnet Kny. Manche feilen stundenlang am richtigen Prompt, nur um die Antwort weiter zu präzisieren. Daher ist der Anspruch auf ein Copyright gar nicht mal so weit hergeholt. Aus Sicht der Gerichte liegt das Problem jedoch bei der Beweisbarkeit.

Journalistische Texte kann man auch so nicht pauschal betrachten, meint Wühle. Zwischen reinen Online-Medien wie Wetter.de und der Zeit bestehen schon noch große qualitative Unterschiede. Entsprechend unterschiedlich fällt der Nutzen einer KI für die jeweilige Nutzergruppe aus. Wer also KI in Anwendung bringen möchte, sollte zunächst sein Aktionsfeld und damit auch den Grad seiner Verantwortlichkeit abstecken. Bezogen auf die Entscheidungsfindung seitens KI findet das auf diesen unteren journalistischen Ebenen bereits flächendeckend statt; das heißt, hier ist die Verantwortung längst durch einen menschlichen Entscheider an eine KI weiterdelegiert worden. Diese werden innerhalb eines gesteckten Rahmens getroffen. Die Frage ist nun, wie weit ein solcher vordefinierter Rahmen erweitert werden kann und wie groß das Entwicklungspotential ist.

Wenn Journalisten durch KI ersetzbar würden und sich dadurch der Mensch in seiner Würde verletzt fühlen würde, könnte man KI ja auch dahingegen programmieren, dass es niemals die Menschenwürde verletzen dürfe. Müsste sich dann die KI eigentlich nicht selbst abschaffen, fragt sich Grün. Natürlich wurden beim Aufkommen von ChatGPT sofort die Stimmen laut, dass es einschränkende Regularien geben müsse, damit das System nicht so schnell außer Kontrolle gerate, weiß Kny.

„Bestimmte Probleme können mit KI besser gelöst werden als mit Ethik“

Klaus-Jürgen Grün

Grün hegt den Verdacht, dass wir unsere ethisch-moralischen Vorurteile schnell der KI überstülpen, anstatt sie an die richtige Adresse zu richten. Viele unserer ethischen Selbstverständlichkeiten werden durch KI ad absurdum geführt. Dabei können bestimmte Probleme durch KI viel besser gelöst werden als durch Ethik. Dies zeigt sich an den Paradoxien. Man spricht KI das Recht ab – etwa beim Autonomen Fahren – bestimmte Entscheidungen, die auch überlebensnotwendig sein können, zu treffen. Wir sollten auch von der Ethik – in Bezug auf KI und generell – nicht verlangen, was wir nicht einlösen können.

Jeder, der etwas bei ChatGPT eingibt („promptet“), hat eine unterschiedliche Wertevorstellung, die er in das Tool hineinträgt – und das diese Werte in anderer Form wiedergibt. Diese Werte können positiv oder negativ sein, wendet Kny ein. Grün zufolge glauben jedoch viele, deswegen eine Ethik anrufen zu müssen, um zu verhindern, dass so etwas passiert. Das ist illusorisch. Im Gegenteil, es ist eine schöne Herausforderung an uns selbst, diese Werte, die durch KI offensichtlich werden, zu verinnerlichen, bekräftigt Grün.

„KI ist voll von Werten, da diese mit Sprache gefüttert werden“

Leo Kissling

Auch ChatGPT vertritt durchaus auch eigene Werte, und zwar die des „West-kalifornischen Unternehmertums“, wendet Kissling ein. Wertevorstellungen werden mit Sprache trainiert. Insofern steckt Ethik und Moral bereits in diesen Large Language Models (LLM) drin. KI ist keine objektive Maschine, sondern ist voll mit Werten, da sie mit Sprache gefüttert wurde.

Kny ergänzt dies mit Hinweis auf einer Studie, die zum Ergebnis gekommen ist, dass es durchaus einen Unterschied mache, ob man in der Kommunikation mit ChatGPT die Wörter „Bitte“ und „Danke“ verwendet. Früher konnte man auch mit alternativen Antworten ChatGPT davon abbringen, dass 1+1 gleich 2 sei. Heute geht das nicht mehr. 

„Auch ChatGPT vertritt eigene Werte“

Titelfoto: KI in den Medien (Präsenationsfolie)

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Endergebnis zu Polen-Wahl: Pis verliert Mehrheit

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Wahllokal in Polen am 15.10.2023, über dts NachrichtenagenturWarschau (dts Nachrichtenagentur) – Zwei Tage nach der Parlamentswahl in Polen ist am Dienstag ein vorläufiges Endergebnis veröffentlicht worden. Nach Auszählung aller Wahlkreise kommt die regierende Pis-Partei auf 35,38 Prozent und wird damit wieder stärkste Kraft, sie verliert aber gegenüber der letzten Wahl deutlich und verpasst die absolute Mehrheit klar.

Stattdessen könnte ein Oppositionsbündnis die neue Regierung bilden: Die „Bürgerkoalition“ (KO) um Donald Tusk kommt auf 30,70 Prozent, dahinter landet mit 14,40 Prozent das Bündnis „Dritter Weg“ und auf dem vierten Rang die Linke mit 8,61 Prozent. Die drei Parteien hatten schon im Vorfeld angekündigt, koalieren zu wollen. Kleinste Fraktion im Sejm wird die rechte Partei Konfederacja, die auf 7,16 Prozent kommt. Oppositionsführer Tusk hatte bereits am Wahlabend gesagt, die Pis von der Macht „entfernt“ zu haben.

Die Wahlbeteiligung war am Sonntag mit rund 74 Prozent so hoch wie noch nie bei freien Wahlen in Polen.


Foto: Wahllokal in Polen am 15.10.2023, über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

BAND fordert Abbau von Bürokratie bei der Start-up Finanzierung

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BAND

Sowohl für den Verkauf von GmbH-Anteilen als auch für eine Verpflichtung, diese Anteile zu verkaufen, ist die notarielle Beurkundung vorgeschrieben. Ein Fossil aus vergangenen Jahrhunderten nennt Business Angels Deutschland e. V. (BAND), der Verband der Business Angels, diese Rechtsvorschrift (§ 15 Absätze 3 und 4 GmbHG) in einem Brief an Bundesjustizminister Marco Buschmann. Sie stammt noch aus dem Jahr 1892, als das GmbH Gesetz erstmals erlassen wurde. BAND fordert von Buschmann, diese überholte Regelung im Rahmen des geplanten Bürokratieentlastungsgesetzes IV zu streichen.

Nachteilig ist die uralte Formvorschrift vor allem für die Finanzierung von Start-ups. Wenn Business Angels in Start-ups mittels Eigenkapital investieren, erhalten sie Anteile an dem Unternehmen. Weil die erforderlichen Beteiligungsverträge Mitveräußerungspflichten vorsehen, fallen erhebliche Beurkundungsgebühren an. Denn der Wert des Unternehmens wird dann zusätzlich zum Investment der Berechnung der Gebühren zugrunde gelegt. „Das geht voll auf Kosten der Start-ups“, sagt der BAND Vorstand Roland Kirchhof. „Dieses Geld fehlt dann für den Aufbau und die Entwicklung des jungen Unternehmens.“ Auch der Zeitaufwand, den die Terminierung und Durchführung des Notariatsakts erfordert, sei nicht zu unterschätzen und führe oft zu Problemen, besonders, wenn mehrere Business Angels gleichzeitig ein Start-up finanzieren.

Das geplante Zukunftsfinanzierungsgesetz wolle viele Hürden für bessere Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung beiseite räumen. Da sei es nachteilig, so BAND, wenn die Mitarbeiterbeteiligung gleichzeitig – anders als bei der bisher üblichen virtuellen Mitarbeiterbeteiligung – nicht ohne den vorherigen Gang zum Notar möglich werde. Denn immer müssen bei der im Gesetzentwurf vorgesehenen Form der offenen Mitarbeiterbeteiligung Unternehmensanteile übertragen werden.

Es gebe heute auch keinen nachvollziehbaren Grund für die notarielle Rechtsform mehr, schreibt BAND in dem Brief an Buschmann. Der Zweck der Beweissicherung werde seit 2008 durch die Gesellschafterliste erfüllt, die beim Handelsregister einzureichen ist. Und der spekulative Handel mit Gesellschaftsanteilen lasse sich einfacher vermeiden, indem Anteilsabtretungen von der Genehmigung des Unternehmens abhängig gemacht werden.

Während es künftig elektronische Aktien geben wird und das geplante Bürokratieentlastungsgesetz IV die Schriftform zugunsten der sog. Textform abschaffen will, wodurch z.B. auch Mails Rechtsgültigkeit erhalten, habe der Gesetzgeber bisher die teure und zeitaufwändige notarielle Beurkundung der Abtretung von GmbH Anteilen nicht angefasst. Außer Spanien und Österreich (das jetzt gerade eine Änderung vornimmt) sieht kein Land der Welt einen ähnlichen Formalismus vor. Wenn das in Deutschland weiter so bleiben sollte, befürchtet Kirchhof, wäre dies ein erheblicher Standortnachteil.

Das Schreiben von BAND an Bundesjustizminister Marco Buschmann finden Sie hier

Titelfoto: Bild von Franz26/ Franz Bachinger auf Pixabay

Quelle Business Angels Deutschland e. V.

Schokoladen-Start-up zeigt starke Fernsehwerbung

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nucao startet erste TV-Kampagne

nucao startet erste TV-Kampagne

Das Schokoladen-Impact-Unternehmen nucao macht seit der Gründung alles anders, als in der Branche üblich und setzt damit neue Maßstäbe, die auffallen. So auch ab sofort im Bereich der TV-Werbung. Mit einem humorvollen Werbespot, der ab dem 16. Oktober im reichweitenstarken Fernsehen ausgestrahlt wird, möchte das Unternehmen die konventionelle TV-Landschaft aufrütteln und den Konsument:innen zeigen, dass Verantwortung und Schokogenuss Hand in Hand gehen können.

“Das Richtige tun, macht Spaß!“ – Mit dieser Kernbotschaft animiert nucao in seinem extravaganten Spot die Konsument:innen den eigenen Konsum konventioneller Schokoladen zu überdenken und den Griff zu veganen Schokoladen zu wagen. nucao selbst setzt mit seinem Sortiment einen neuen Maßstab im Schokoladenregal: Alle nucao Produkte sind vegan, bio, mit fairem Kakao produziert und in heimkompostierbarer Folie oder in Papier verpackt.

Der 30-Sekunden-Spot wird drei Wochen lang bei ProSieben, Sat.1, Kabel1, Joyn, Sixx und weiteren Sendern zu sehen sein. Mit einer Nettoreichweite von 25 Millionen Menschen, welche den Spot im Schnitt fünf Mal sehen werden, rechnet das Impact-Unternehmen mit einem echten Awareness-Boost. Mit diesem kühnen Schritt wird nucao seine Markenbekanntheit in einem breiteren Publikum steigern sowie das Vertrauen in die Marke weiter ausbauen.

„Ganz klar, wir wollen uns von konventioneller Werbung im TV abheben und dafür braucht es einen einschlägigen und mutigen Spot – eben genau so wie wir sind. Wir haben uns zum Ziel gesetzt aufzurütteln und konventionelle Schokoladen abzulösen, und tun das jetzt auch in der TV-Landschaft.“, so der nucao CMO und Co-Founder Christian Fenner. Das Konzept und die Kreativdirektion des erfrischend anderen Spots kam von Christian Fenner selbst, die Produktion wurde zusammen mit der renommierten Berliner Agentur „Hey Na!“ umgesetzt.

Der TV-Beitrag wurde als One-Take im nucao Office in Leipzig gedreht und alle auftretenden Darsteller:innen sind Mitarbeiter:innen des Unternehmens. Auch das spritzige Ohrwurm verdächtige Jingle mit Wiedererkennungswert, wurde von Christian Fenner zusammen mit dem Leipziger Produzenten Justus Brockmann selbst geschrieben und produziert.

Die TV-Kampagne begleitet nucaos große Handelsoffensive in diversen Bio-, Drogerie- und Supermärkten. Zwei brandneue Sorten werden noch in diesem Jahr die Regale erobern, während Publikumslieblinge wie Crunchy Strawberries, Crunchy Raspberries und Salted Almonds national bei REWE gelistet und dort prominent in der Kassenzone platziert werden.
Begleitet wird der TV-Auftritt des Leipziger Unternehmens von Maßnahmen in den sozialen Medien, auf YouTube sowie durch Suchmaschinenwerbung verlängert.

Bild: B.U.: Ausschnitt aus dem TV-Spot des nucao-Teams mit Co-Gründer Christian Fenner am Mikrofon. ©nucao

Quelle ease PR

Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0

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Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0

Stoppt Schimmel – schnell, effektiv und langfristig

Der neue Problemlöser für jeden Haushalt: Die antimikrobielle Spezialfarbe Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0 stoppt Schimmel schnell und effektiv – Vorbehandlung oder Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Die Farbe deckt den Schimmel nicht nur sofort ab, sondern schließt die Schimmelsporen sicher ein, sodass sie nicht wieder an die Oberfläche gelangen und auch nicht mehr wachsen können. Eine Nachsorge ist nicht erforderlich – als praktische Spraydose oder 4,5 Liter Farbeimer erhältlich!

Gruselstunde in der Löwenhöhle
Halloween steht vor der Tür und passend dazu legten Sandro Heindl und Peter Richter in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ einen echten Grusel-Pitch samt spektakulärer Licht- und Soundeffekte hin. Dabei machten sie auf den wohl größten Schrecken eines jeden Haushalts aufmerksam: Schimmel! Damit kennt der Maler- und Lackierermeister Sandro sich aus, denn schon sein Vater Anton „Toni“ Heindl suchte nach einer Lösung, die schnell anzuwenden ist und langfristig wirkt. Gemeinsam setzten sie im familiären Malerbetrieb alles daran, ihr Produkt zu optimieren. Mit Erfolg: Denn jetzt muss sich der Schimmel fürchten – vor der antimikrobiellen Farbe, die ihn einbindet und das Auskeimen weiterer Sporen verhindert. Das sorgte bei den Investoren für Begeisterung – insbesondere bei Ralf Dümmel, mit dem das Startup einen Deal einging.

Schnelle Anwendung, lange Wirkung
So leicht geht‘s: Farbe einfach direkt auf den Schimmelfleck auftragen oder mit der Spraydose aus 25 Zentimetern Entfernung aufsprühen, anschließend trocknen lassen und für einen langfristigen Schutz gegen eine erneute Schimmelbildung noch einmal wiederholen. Mit der antimikrobiellen Spezialfarbe Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0 kann jede:r Schimmel bekämpfen – ohne Fachwissen, ohne Handwerker:in, ohne zusätzliche Kosten. Die befallenen Räume sind direkt wieder bewohnbar. Das sofort verarbeitungsfertige Produkt ist für Wände und Decken mit verschiedenen Untergründen geeignet, zum Beispiel Putz, Beton, Kalksandstein, Raufasertapete, Mineralfarbe, Altanstrich oder Gipskarton. Bei nicht weißen Wänden Farbe einfach vor dem Streichen abtönen. Tschüss Schimmel – Hallo Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0!

„Mein Vater hat mir die Liebe zum Malerberuf in die Wiege gelegt. Tonis SCHIMMELSCHOCK trägt seinen Namen – wir freuen uns riesig darauf, jetzt in zahlreichen Haushalten dem Schimmel den Kampf anzusagen! Ralf ist genau der richtige Partner für uns, weil er der Produktkönig ist und Problemlöser genauso sehr liebt wie wir.“ Sandro Heindl Gründer von Tonis SCHIMMELSCHOCK

„Niemand muss sich mehr vor Schimmel fürchten – dank Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0! Einfach genial: Dieser Problemlöser stoppt den Schimmel langfristig und verhindert, dass er weiterwächst – und das ohne jede Vorbehandlung! Die vielen Jahre, die Sandro und sein Vater in ihren Schimmelschock gesteckt haben, haben sich definitiv gelohnt. Und der Grusel-Pitch von Sandro und Peter war einmalig! Ich bin happy, als Investor und Partner mit an Bord zu sein und gemeinsam mit den beiden zahlreichen Menschen zu helfen, das lästige Problem Schimmel loszuwerden.“ Ralf Dümmel
Investor und Geschäftsführer DS Unternehmensgruppe

Tonis SCHIMMELSCHOCK 5.0 ist als Schimmelspray (300 ml) aktuell für 19,99 € oder als Farbe (4,5 l) aktuell für 69,99 € unter www.tonis-schimmelschock.de – aber auch im Handel – erhältlich.

Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle PCI GmbH/ DS Unternehmungsgruppe