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Bundestag stuft Georgien und Moldau als sichere Herkunftsländer ein

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Bundestag (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat am Donnerstag Georgien und Moldau als sogenannte „sichere Herkunftsstaaten“ eingestuft. Für die Änderung stimmten die Abgeordneten der Fraktionen der Ampelkoalition, der Union und der AfD. Gegen die Einstufung stimmte die Linksfraktion.

Damit müssen Asylsuchende aus diesen Ländern deutlicher nachweisen, dass ihnen in ihrem Land Verfolgung droht, Rechtsbehelfsfristen sind verkürzt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) begrüßte den Beschluss. „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Begrenzung irregulärer Migration“, sagte sie. „Mehr als jeder zehnte abgelehnte Asylantrag kommt aus Georgien und Moldau, die Anerkennungsquote liegt bei unter 0,3 Prozent.“

In beiden Staaten drohe ihrer Ansicht nach „in aller Regel“ keine politische Verfolgung. Durch die Bestimmung als sichere Herkunftsstaaten könnten die Asylverfahren stark beschleunigt und Kommunen und Gerichte entlastet werden, so Faeser. „Außerdem wollen wir mit Georgien und Moldau jetzt Migrationsvereinbarungen schließen, um qualifizierte Zuwanderung von Arbeitskräften zu ermöglichen und damit Anreize dafür zu schaffen, dass georgische und moldauische Staatsbürger künftig keine aussichtslosen Asylanträge in Deutschland stellen.“ Ihr Parteikollege Helge Lindh verwies in der Bundestagsdebatte darauf, dass man in anderen europäischen Staaten sehen könne, dass die Zahl der Schutzsuchenden nach der Anerkennung als „sicheres Herkunftsland“ zurückgehe.

Man müsse darüber hinaus jedoch die Situation von LGBTQI-Personen und Roma in Georgien und Moldau sehen. Es seien zudem noch weitere Schritte in allen Verfahren notwendig, um vulnerable Personen besser zu schützen. Der Unionsfraktion geht der Beschluss nicht weit genug. Detlef Seif (CDU) forderte, auch Algerien, Marokko und Tunesien zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären.

„Die Union verlangt seit Langem, dass alle Länder, die die Voraussetzung erfüllen, sichere Herkunftsstaaten zu werden, auch als solche eingestuft werden“, so Seif. Filiz Polat (Grüne) äußerte hingegen grundsätzliche Bedenken an dem rechtlichen Konstrukt. „Schon Ende 2018 warnte das Deutsche Institut für Menschenrechte zutreffend, das Konzept sicherer Herkunftsstaaten sei `grundsätzlich rechtsstaatlich problematisch`, da es einer individuellen und unvoreingenommenen Prüfung des Schutzgesuchs zuwiderlaufe“, so Polat. „Bekanntermaßen teilen Grüne diese Auffassung, das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten halten wir für grundsätzlich falsch.“

Sie verwies zudem auf die Bedenken in der Stellungnahme des Lesben- und Schwulenverbandes und der gemeinsame Stellungnahme der Kirchen. Darüber hinaus sei zu berücksichtigen, dass Regierungen von Georgien und Moldau keine Kontrolle über Teile ihrer ausüben. Die Grünenpolitikerin plädierte für eine regelmäßige Kontrolle der Einstufung. Stefan Keuter (AfD) stellte in seiner Rede das Recht auf Asyl für sexuelle Minderheiten in Frage, sprach sich für „konsequente Remigration“ aus und nannte Moldau „Drehscheibe des internationalen Waffenhandels“.

Stephan Thomae (FDP) sieht in der Ernennung weiterer sicherer Herkunftsstaaten einen „Baustein“ der Migrationspolitik der Ampelregierung. Man habe das Ziel, „irreguläre Migration zu beschränken, zu reduzieren, zu begrenzen, und die reguläre Einwanderung in den Arbeitsmarkt leichter zu machen“. Clara Bünger (Linke) kritisierte die Einstufung als „unverantwortlich“. „Die Wahrheit ist, dass in Moldau Romja systematisch diskriminiert, ausgegrenzt und angegriffen werden“, sagte Bünger.

„In Georgien hat sich die Situation vieler Menschen zuletzt deutlich verschlechtert. Ähnliches gilt für Journalisten und Kulturschaffende. Die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Sicherheit für alle Menschen im gesamten Land ist damit schlicht und einfach nicht garantiert.“


Foto: Bundestag (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Gysi will stärkeren Einsatz der Linkspartei in Ostdeutschland

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Gregor Gysi am 16.11.2023, über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der langjährige Linkenabgeordnete Gregor Gysi fordert von seiner Partei einen stärkeren Einsatz in Ostdeutschland. „Wir haben den Osten vernachlässigt, nachdem wir uns mit der WASG vereinigt haben“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe).

„Wir dachten, jetzt ist unsere Stunde in Bayern und Nordrhein-Westfalen gekommen.“ Er habe das kritisch gesehen und auch gesagt, jedoch nicht laut genug. „Wir haben der AfD dort Freiräume gegeben, die wir ihr nie hätten geben dürfen. Das rückgängig zu machen, ist nicht so leicht.“

Mit Blick auf die Krise seiner Partei nach dem Dauerstreit mit Sahra Wagenknecht und deren jüngster Ankündigung, eine eigene Partei zu gründen, sagte Gysi, er denke „jetzt in erster Linie vorwärts“. Nach der Fraktionsauflösung gehe es darum, im Bundestag so schnell wie möglich eine Gruppe zu bekommen und die Rechte als Gruppe wahrzunehmen. „Wir müssen uns fokussieren, eine Partei in der Krise kann sich nicht um tausend kleine Dinge kümmern.“ Die Rettung könne gelingen, wenn sich die Partei auf fünf Fragen konzentriere – reale Friedenspolitik, mehr soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit in sozialer Verantwortung, die Gleichstellung von Frau und Mann sowie die Gleichstellung von Osten und Westen.

Auch Denunziation und Selbstbeschäftigung müssten aufhören, sagte Gysi. „Dann können wir die Krise 2025 überwinden, und ziehen mit fünf Prozent oder mehr in den Bundestag ein.“ Es gehe dabei nicht nur um die Partei, sondern um die Gesellschaft. „Wenn linke Denkanstöße in der Diskussion fehlen, dann verarmt sie.“

Es müsse eine Partei geben, die an die soziale Frage, die Flüchtlingsfrage und weitere anders herangehe als alle anderen. „Das ist das Wichtige an der Opposition, man kann den Zeitgeist verändern. Das ist unsere Aufgabe. Deshalb will ich die Partei retten. Klar ist aber auch: Das ist die letzte Krise der Linkspartei, um die auch ich mich kümmere.“

In der Migrationspolitik stellte sich Gysi gegen eine Beschränkung auf Kontingente. „Obergrenzen, wie sie jetzt wieder diskutiert werden, funktionieren nicht.“ Man müsse die Fluchtursachen beseitigen.

„Und wenn es – hoffentlich bald – einen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland gibt, bin ich dafür, dass die meisten Ukrainer zurückkehren, um ihr Land wiederaufzubauen.“


Foto: Gregor Gysi am 16.11.2023, über dts Nachrichtenagentur

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Schätzl sieht nach Glyphosat-Zulassung Özdemir am Zug

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Johannes Schätzl (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Glyphosat-Entscheidung der EU-Kommission sieht die SPD-Fraktion Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne) am Zug. „Entscheidend ist nun, welchen Umsetzungsvorschlag das Landwirtschaftsministerium unter Berücksichtigung aus den Vorgaben der EU-Kommission und aus dem Koalitionsvertrag vorlegen wird“, sagte Johannes Schätzl (SPD), Abgeordneter im Landwirtschaftsausschuss des Bundestags, den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitagausgaben).

„Klar ist, dass der Einsatz von Glyphosat zumindest im privaten Haus- und Gartenbereich sowie auf Allgemeinflächen wie Kinderspielplätzen und Parks verboten bleibt. Diese bisher in Deutschland geltenden Regeln werden durch die Entscheidung nicht beeinflusst. Ein schonender Einsatz in der Landwirtschaft ist darüber hinaus ohne Alternativen erforderlich.“ Die Ampel hat in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass das Totalherbizid Glyphosat nur noch bis Ende 2023 zum Einsatz kommen soll.

Die Entscheidung aus Brüssel dürfte dieses Vorhaben erschweren. „Ich begrüße die Entscheidung der EU-Kommission. Sie gibt deutschen Landwirten Rechtssicherheit auch über 2023 hinaus, um Glyphosat weiterhin für die minimale Bodenbearbeitung zu nutzen“, sagte Max Straubinger (CSU), ebenfalls Mitglied des Landwirtschaftsausschusses. „Ein Verbot auf nationaler Ebene lässt sich vor dem Hintergrund dieser Entscheidung nicht durchsetzen.“

Auf EU-Ebene habe sich Deutschland „mit der Enthaltung einmal mehr blamiert und die Bundesregierung ihre Uneinigkeit gezeigt“, so Straubinger.


Foto: Johannes Schätzl (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Investorenumfrage von Montana Capital Partners: Private Equity in Zeiten des Konjunkturrückgangs

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Montana Capital Partners
Foto von Marco Wulff (Bildquelle: Montana Capital Partners)
  • Ausschüttungen aus Private Equity-Investitionen sind gesunken, und der Bedarf an Liquidität wird zum Hauptgrund für Verkäufe auf dem Sekundärmarkt
  • Fundraising-Umfeld bleibt auch in 2024 herausfordernd
  • Secondaries-Allokation wird voraussichtlich steigen mit robuster Nachfrage für LP-geführte und Multi-Asset GP-geführte Transaktionen

Montana Capital Partners („mcp“) hat seine 11. jährliche Investorenumfrage mit dem Titel „Private Equity im Rampenlicht – wie führende Investoren durch den Konjunkturrückgang navigieren“ veröffentlicht. Diese untersucht aktuelle Anlagestrategien und Präferenzen globaler Private Equity-Investoren, darunter Family Offices, Stiftungen und große institutionelle Anleger.

Trotz des schwierigen Marktumfelds zeigt die Studie, dass das Interesse der Anleger an Private Equity weiterhin wächst. So investieren 84 % der Family Offices und 41 % der institutionellen Anleger mehr als 10 % ihres Portfolios in diese Anlageklasse. 2022 waren es 81 % bzw. 39 %, was vor allem auf die anhaltende Outperformance gegenüber anderen Anlageklassen zurückzuführen ist.

Gleichzeitig sind die Ausschüttungen in den Private Equity-Portfolios deutlich zurückgegangen: Zwei Drittel der Befragten erhielten 2023 geringere Ausschüttungen als erwartet, ein Drittel gab sogar an, dass die Einbußen signifikant waren. Diese Entwicklung dürfte sich auch 2024 fortsetzen, denn 44 % der Befragten erwarten geringere Ausschüttungen als ursprünglich angenommen. Erwartungsgemäß ist der Liquiditätsbedarf   nunmehr der wichtigste Beweggrund für einen Verkauf auf dem Sekundärmarkt.

Die Performance von Private Equity ist weitgehend stabil geblieben: 78 % der Investoren melden für 2023 bisher eine positive oder neutrale Performance, was die Attraktivität der Anlageklasse unterstreicht. Allerdings ist die Zahl der Investoren, die in den kommenden zwölf Monaten mit einem Rückgang ihrer gesamten Private Equity-Allokation rechnen, gestiegen, wenn auch von einem niedrigen Niveau aus (9 % der Investoren gegenüber 3 % im Vorjahr). Dies deutet darauf hin, dass die Rahmenbedingungen für das Fundraising auch im Jahr 2024 herausfordernd bleiben dürften.

Mid-Market Buyouts und Secondaries, die von 75 % bzw. 66 % der Investoren favorisiert wurden, bleiben die beiden wichtigsten Strategien. Entsprechend ist mit einem Anstieg der Secondaries-Allokation zu rechnen: 85 % der Befragten planen, die Allokation in Secondaries beizubehalten, zu erhöhen oder erstmals vorzunehmen. Die bevorzugten Transaktionsarten sind LP-geführte Transaktionen im kleinen und mittleren Marktsegment (37 %) und Multi-Asset GP-geführte Transaktionen (24 %).

„Investoren bevorzugen nach wie vor Anlagestrategien, die sich in Zeiten konjunktureller Abschwünge und hoher Zinsen als besonders stabil erwiesen haben“, so Marco Wulff, Managing Partner und CEO bei mcp. „Die Bedeutung von Sekundärmarkt-Strategien wird weiter zunehmen, da Investoren auf der Suche nach Stabilität, Performance und frühzeitiger Liquidität sind.“

Auf Sektorebene bevorzugen Investoren nach wie vor Software & Technologie, das Gesundheitswesen und Unternehmensdienstleistungen. 68 %, 64 % bzw. 45 % der Investoren stufen diese Sektoren mit den attraktivsten Risiko-Rendite-Profilen ein, verglichen mit 52 %, 64 % bzw. 44 % im Jahr 2022. Dies spiegelt eine vorsichtige Vorgehensweise in Bezug auf das derzeitige makroökonomische Umfeld wider und steht im Einklang mit den Befürchtungen hinsichtlich einer möglichen Konjunkturabschwächung in den nächsten 12 Monaten.

Eduard Lemle, Managing Partner und CIO bei mcp, kommentiert: „Private Equity hat im Jahr 2023 einen Rückgang der Deal- und Fundraising-Aktivitäten gesehen, ist aber in puncto Performance widerstandsfähig geblieben. Der Rückgang der Ausschüttungen stellt eine sehr attraktive Gelegenheit für Secondaries-Käufer dar, und wir beobachten derzeit einen robusten Transaktionsfluss sowohl von Seiten der LPs als auch der GPs.“

Investorenumfrage von Montana Capital Partners: Private Equity in Zeiten des Konjunkturrückgangs

Foto von Marco Wulff (Bildquelle: Montana Capital Partners)

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Connemann will Streitrecht einschränken

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Gitta Connemann (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Gitta Connemann (CDU), will das Recht auf Streiks einschränken. „Niemand will Streiks verbieten“, sagte Connemann der „Bild“ (Freitagausgabe).

Aber bei Energieversorgung, Rettungsdiensten, Bahn oder Flughäfen müsse Streik das „letzte Mittel“ sein, da über diese sensible Infrastruktur Teile des Landes lahm gelegt werden könnten. „Unbeteiligte Bürger und Betriebe werden zum Spielball einer kleinen Gruppe“, so Connemann. „Kritische Infrastrukturen brauchen Sicherheit. Für Streiks an neuralgischen Knotenpunkten wie Bahnhöfen, im Gesundheitswesen, in der Energieversorgung oder an Flughäfen muss vorher ein Schlichtungsverfahren abgeschlossen werden.“

Es müsse eine Vorlauffrist von vier Tagen beachtet werden, sagte die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. „Und gerade rund um bundesweite Feiertage brauchen Menschen und Betriebe einen besseren Schutz vor Willkür-Streiks. Weihnachten, Neujahr, Ostern und Co. dürfen nicht den Interessen einer Gruppe geopfert werden.“ Denn die Menschen hätten „ein Anrecht auf besinnliche Feiertage“, so Connemann.

„Hier ist der Gesetzgeber wirklich einmal gefordert. Deutschland braucht Regelungen für mehr Fairness bei Arbeitskämpfen. Dazu gehört auch, Streiks im unmittelbaren zeitlichen Umfeld bundesweiter Feiertage zu untersagen.“


Foto: Gitta Connemann (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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Verhängnis Betriebsprüfung – mit diesen Maßnahmen lassen sich hohe Nachforderungen vermeiden

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Verhängnis Betriebsprüfung - mit diesen Maßnahmen lassen sich hohe Nachforderungen vermeiden

In den letzten Jahren kam es zu verhältnismäßig wenigen Betriebsprüfungen. Grund dafür war die Covid-Pandemie, die die Wirtschaft stark erschütterte. Doch nun kehren die Steuerprüfer wieder zum Alltagsgeschäft zurück und nehmen die Unterlagen der Betriebe unter die Lupe. Obwohl viele Unternehmen noch heute mit den finanziellen Nachwirkungen der Krise zu kämpfen haben, sollten sie bei Auffälligkeiten nicht mit Nachsicht rechnen – die Konsequenzen für fehlerhafte Dokumentationen sind hohe Nachzahlungen.

„Eine Betriebsprüfung gleicht einem medizinischen Check-up; sie kann unangenehm sein, aber mit entsprechender Vorbereitung minimiert man die Risiken erheblich“, erklärt Soufian El Morabiti. Zusammen mit seinem Partner Ali Doygun unterstützt er vor allem mittelständische Unternehmen bei der Reduzierung ihrer Steuerlast. Dafür ist es allerdings häufig zu spät, wenn die Betriebsprüfung bereits angekündigt wurde. Stattdessen sollten die relevanten Unterlagen kontinuierlich aktuell gehalten werden, um die persönliche Steuersituation zu überblicken. Nachfolgend erklärt Soufian El Morabiti den Ablauf einer Betriebsprüfung und verrät, wie Unternehmen hohe Nachzahlungen vermeiden können.

Unbeliebtheit von Betriebsprüfungen

Sie hat schon so manchem Geschäftsführer die Laune verdorben: die schriftliche Ankündigung des Finanzamts, dass in zwei bis vier Wochen eine Betriebsprüfung im Unternehmen durchgeführt werden wird. Den meisten Inhabern ist schließlich klar, dass damit ein hoher Aufwand verbunden ist. Das liegt vor allem daran, dass in vielen Betrieben erst jetzt das Ordnen aller Unterlagen beginnt. Ein weiterer Grund, warum Betriebsprüfungen meist unbeliebt sind: Wenn die Finanzamtmitarbeiter Fehler entdecken, ist es egal, ob diese beabsichtigt oder aus Unwissenheit durchgeführt wurden; in jedem Fall werden sie mit hohen Nachzahlungen geahndet.

Dauer und Ort der Betriebsprüfung

Wie lange die Steuerprüfer für die Sichtung der Unterlagen benötigen, kann vorab nicht gesagt werden. Es hängt insbesondere von der Größe des Betriebs ab, und auch der Zustand der Dokumente spielt eine entscheidende Rolle. Der Ort einer Betriebsprüfung kann ebenfalls variieren. Meist befindet er sich im Unternehmen selbst, häufig kann auch die Prüfung ins Büro des zuständigen Steuerberaters oder ins Finanzamt verlegt werden. Sinnvoll ist in jedem Fall, den Ort vorher zu erfragen und vorzubereiten. Wenn möglich, sollte die Betriebsprüfung in den Räumlichkeiten des Steuerberaters oder in den Amtsräumen erfolgen. Das ermöglicht einen besseren Ablauf und eine gute Zusammenarbeit mit dem Betriebsprüfer. 

Bereitstellung notwendiger Unterlagen

Je sorgfältiger die Unterlagen geführt und vorbereitet werden, desto geringer ist die Gefahr einer Nachzahlung. Deshalb lohnt es sich, vor der Betriebsprüfung nochmals einen kontrollierenden Blick auf Bilanzen, Handelsbücher, Rechnungen, Fahrtenbücher und andere relevante Dokumente zu werfen. Digitale Unterlagen sind ebenfalls Gegenstand der Prüfung und sollten deshalb genauso akkurat geführt und vorbereitet werden. Das kann unter anderem die Finanz-, Lohn- oder Anlagenbuchhaltung betreffen, Waren- und Materialwirtschaft oder Kosten- und Leistungsrechnung. Alles, was steuerrelevant ist und digital verwaltet wird, kann auch überprüft werden. 

Ablauf einer Betriebsprüfung

Eine Betriebsprüfung beginnt immer mit einem Einführungsgespräch zwischen dem Steuerprüfer und dem Steuerpflichtigen. In diesem können wichtige Informationen, beispielsweise über den geplanten Ablauf, ausgetauscht werden. Außerdem findet hier die Übergabe der gesammelten Dokumente statt. Dann macht sich der Steuerprüfer an die Arbeit und kontrolliert die angegebenen Zahlen. Während dieser Phase sollte der Zuständige permanent erreichbar sein, um für Rückfragen des Prüfers zur Verfügung zu stehen.

Ursachen für Betriebsprüfungen

Betriebsprüfungen sind ein Mittel des Finanzamts, um Auffälligkeiten in betrieblichen Steuererklärungen abklären zu lassen. Dazu gehören nicht nachvollziehbare oder unglaubwürdige Angaben, verspätete Abgaben sowie starke Schwankungen bei Einnahmen oder Ausgaben. Wenn ein Unternehmen also allzu häufige Betriebsprüfungen vermeiden möchte, sollte es bereits bei der Erklärung der Steuerlast darauf achten, dass alle aufgeführten Zahlen plausibel erklärt werden können. Betriebe können und werden jedoch auch rein zufällig geprüft.

Autoren:

Ali Doygun und Soufian El Morabiti entwickeln mit GoldmanTax intelligente Steuerstrategien für den Mittelstand. Die beiden Steuerprofis haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Steuerberatung zu revolutionieren und Mittelständlern dabei zu helfen, den niedrigsten für sie möglichen Steuersatz zu erhalten. Dabei setzt die Steuerkanzlei GoldmanTax auf die Steuerstrategien der erfolgreichsten Konzerne

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Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Weselsky deutet Kompromissbereitschaft beim Thema Arbeitszeit an

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Claus Weselsky (Archiv), über dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), Claus Weselsky, hat im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn Kompromissbereitschaft beim umstrittenen Arbeitszeitthema angedeutet. „Niemand sagt, dass morgen drei Wochenstunden weniger gearbeitet werden soll“, sagte Weselsky dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

„Wir sind bereit, Kompromisse zu machen und Schritte zu einer Arbeitszeitverkürzung zu vereinbaren.“ Denn natürlich müsse man dem Arbeitgeber auch die Gelegenheit geben, zusätzliches Personal auszubilden. „Wenn wir je abgesenkte Arbeitszeitstunde dem Arbeitgeber ein Jahr Vorlauf lassen, dann ist das auch möglich.“ Die GDL fordert für die Beschäftigten unter anderem 555 Euro mehr im Monat und für Schichtarbeiter eine Absenkung der Arbeitszeit von 38 auf 35 Wochenstunden.

Bahn-Personalvorstand Martin Seiler weigert sich aber bisher, überhaupt über das Arbeitszeitthema zu verhandeln. Die GDL hat deshalb am Mittwoch und Donnerstag zu einem 20-stündigen Warnstreik aufgerufen. Weselsky machte auch klar, dass sich seine Gewerkschaft auch auf eine Urabstimmung unter den Mitgliedern über weitere Arbeitskampfmaßnahmen vorbereitet. „Eine Urabstimmung ist zwingend erforderlich, wenn wir uns rechtssicher bewegen wollen. Denn jeder Arbeitskampf kann vor Gericht überprüft werden – insbesondere auf Verhältnismäßigkeit.“

Einen 50-stündigen Warnstreik, wie ihn die konkurrierende Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) im Tarifstreit mit der Bahn im Mai angekündigt hatte, werde es mit der GDL nicht geben, sagte deren Chef. „Das würden wir nie machen. Weil dann ein deutscher Richter sagt: Das ist unverhältnismäßig.“


Foto: Claus Weselsky (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Grounded Dystopy: Ein Appell an die Menschlichkeit

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Einblicke in die DNSYS Herbst-Winter-Kollektion 2024 |Bildrechte: Simon Graff, Marie Krause / Midjourney

Die Herbst/Winter-Kollektion 2024 der digitalen Fashionbrand DNSYS soll die Menschen an ihre gemeinsamen Ursprünge erinnern. Simon Graff, „FOR REAL?!“-Gründer, und Marie Krause, Creative Technologist, ebenfalls FOR REAL?!, vermengen dabei Realität und Illusion zu einer dystopisch erscheinenden Welt, die bruchstückhaft der gefühlten gesellschaftlichen Lebenswahrheit nachempfunden ist.

Die Kulisse, vor der Simon Graff und Marie Krause ihren neusten KI-Coup präsentieren, provoziert ein mulmiges Gefühl: Futuristische und von der Natur zurückeroberte Gebäude entwerfen einen grotesken wie faszinierenden Lost Place. Die beiden kreativen Köpfe von DNSYS spiegeln in ihrer von Text-to-Image-KI Midjourney visualisierten Kollektion auch die aktuelle Weltlage, die eine Rückbesinnung zu mehr Menschlichkeit fordert.

Die Ästhetik der „Grounded Dystopy“-Kollektion lebt von ihren Gegensätzen. Unter High-Tech- mischen sich traditionelle Designs. Plastische, weiche Formen treffen auf technisch anmutende und klare Schnitte. Während von Erde, Wind, Feuer und der Natur inspirierte Color-Pop-Elemente mit dem Laufsteg verschmelzen und einen Zustand der Ursprünglichkeit skizzieren, verstärken dramatische Make-up- und Sleek-Hair-Looks das Gefühl einer künstlich erschaffenen und am Leben erhaltenen Weltordnung. Ein der Realität nachempfundenes Spannungsfeld, das aufzulösen jetzt und in Zukunft in der Verantwortung der Menschen liegt.

Marie Krause, seit Mitte des Jahres als Creative Technologist bei FOR REAL?! an Bord, erklärt ihre Vision: „Die Intention von Grounded Dystopy besteht darin, angesichts unserer gegenwärtigen Weltlage buchstäblich zu erden und daran zu erinnern, dass wir alle denselben Ursprung teilen – wir sind Menschen. Wir sind Zeugen von Krieg, Terrorismus, politischen Konflikten, generationsübergreifenden Diskrepanzen und durchleben eine Klimakrise. Die Farbpalette und ein Großteil der Materialien basieren auf natürlichen Elementen. Wie auf ein Feuer der Regen folgt und die Natur nach einem Erdbeben ihren organischen Weg zurückerlangt, liegt es nun an uns Menschen, wieder gemäß unserer Natur zu handeln.“

Recyceltes Algenpulver, Meeresplastik sowie pflanzenbasiertes, veganes Leder bilden die Grundlage der Herbst/Winter-Kollektion 2024. Kleidungsstücke mit Wet-Look-Finish entstehen durch Erhitzung und Formung des Algenpulvers – ein CO2-neutraler Prozess. Recycelte PET-Flaschen finden in Nähten, Reißverschlüssen und dekorativen Elementen Verwendung. Die Materialauswahl spiegelt an dieser Stelle die Botschaft von Nachhaltigkeit und Resilienz wider, eine von Graff und Krause ganz bewusst getroffene Entscheidung.

Bild Einblicke in die DNSYS Herbst-Winter-Kollektion 2024 |Bildrechte: Simon Graff, Marie Krause / Midjourney

Quelle Borgmeier Public Relations

Bye Bye altes Ich, Hello nachhalt-Ich! Mit Blue Farm ins neue Jahr.

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blue farm forever bottle

2024 lassen wir unsere alten Gewohnheiten in Sachen (Milch-)Karton endgültig hinter uns und ersetzen sie durch neue, nachhaltige und einfache Lösungen. Die Blue Farm Forever Bottle wird unser smarter Begleiter für den Alltag und setzt mit nur einer Glasflasche ein Statement für eine grüne Zukunft in jeder Küche bzw. jedem Kühlschrank. Die Flasche ist wiederverwendbar, reduziert jede Menge unnötigen Verpackungsmüll und spart langfristig Kosten sowie Co2 ein. Ob heiß oder kalt – in der Forever Bottle werden unsere liebsten Blue Farm Haferdrinks jedesmal aufs Neue zum Genuss. Da freut sich unsere (Um)Welt und unser neues Ich.

Blue Farm Forever Bottle. Shake it. Don´t waste it.

Eine Flasche. Viele Benefits.
Die Forever Bottle kommt zu 100% aus Deutschland und besteht aus drei Bauteilen: zwei miteinander verknüpfte -Deckel aus Monoplastik (notwendig für Spülmaschinenfestigkeit) und einem 0,5 l Glaskörper. Die große Öffnung des Haupt-Deckels ist die Verbindung zwischen Glaskörper und Deckel und hilft bei der Dosierung des Pulvers, der kleine Deckel hilft beim Ausgießen. Der Glaskörper verfügt über 5 Messlinien (von 100-500 ml) inkl. Dosierungshilfe in Form von Löffel (Magic Spoon oder EL).

Weitere Vorteile:

# Spülmaschinenfest
# BPA frei
# 100% dicht
# vielseitig einsetzbar
# hergestellt in Deutschland

Alle Blue Farm Produkte können in der Flasche mit warmem oder kaltem Wasser anrührt werden. Zum Aufbewahren einfach in den Kühlschrank stellen (hält bis zu fünf Tage) und jederzeit frisch genießen. Reinigung per Hand oder in der Spülmaschine.

Über Blue Farm
Blue Farm entwickelt das Thema Milch radikal neu, mit pflanzlichen Produkten in Pulverform. Indem das Unternehmen buchstäblich auf Wasser verzichtet und nur die fermentierte Pflanzenbase verkauft, reduziert es den Fußabdruck des Produkts erheblich und kann mehrere Liter Pflanzenmilch frei von Zusätzen direkt in den Briefkasten an den Endkunden liefern. Das Team von Betriebswirten, Lebensmitteltechnikern und Marketeern setzt stark auf den Online-Vertrieb und ein praktisches Milch-Abo. Seit der Einführung Anfang 2021 wurde bereits Haferdrinkpulver für über 1.000.000 Liter Haferdrink verkauft. Die Oat Base Bio wurde von Peta mit dem Vegan Food Award als bester Pflanzendrink 2022 ausgezeichnet.

Die Blue Farm Produkte sind alle online unter bluefarm.co erhältlich. Sie können einmalig oder im Abo gekauft werden. Spart Geld und gibt gleichzeitig maximale Flexibilität, wann und wie oft geliefert wird.
Sie kosten ab 11,95 € (z.B. Oat Base Classic, ergibt 4 Liter Haferdrink) und es gibt sie auch vergünstigt im praktischen Vorteilsabo.

Die Forever Bottle kostet 24,96 € und ist Online erhältlich. Sie reicht für 500ml Flüssigkeit.

Bildquelle Blue Farm

 

Quelle Sonja Berger Public Relations

Schladming-Dachstein: Einheimische und Gäste freuen sich auf zauberhaften Advent

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Bild Advent am Talbach: Als ein Highlight der Schladminger Bergweihnacht gilt der Advent am Talbach. Bildquelle: Martin Huber

Vorfreude auf die Weihnachtszeit bei vielen besinnlichen Veranstaltungen in der steirischen Urlaubsregion
Veranstaltungsreihe “Schladminger Bergweihnacht” von 24.11. bis 24.12.

In der steirischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein hat mit dem ersten Schneefall schon die Vorfreude auf die Adventzeit begonnen. Bei Glühwein, Punsch, köstlichen Keksen und typisch steirischen Schmankerln kommt bereits Weihnachtsstimmung auf. Die Adventveranstaltungen in Schladming-Dachstein, allen voran die Schladminger Bergweihnacht vom 24. November bis 24. Dezember, bieten die perfekte Gelegenheit, sich auf die schönen Festtage vorzubereiten. Die Veranstaltungen werden durch die Auftritte lokaler Künstler, ein vielfältiges Kinderprogramm und die Angebote zahlreicher Handelsstände und Gastronomiebetriebe stimmungsvoll untermalt.

Die Schladminger Bergweihnacht steht auch heuer wieder ganz im Zeichen von Christkindl und seinen Helfern. Weihnachtliche Vorfreude vermitteln, ganz wie’s früher einmal war. Kindliches Magenkribbeln, Weihnachtsduft in der Nase, weihnachtliche Lieder und Texte im Ohr und steirische Schmankerl für den Gaumen, viel Liebevolles, Kunst und Selbstgemachtes für’s Herz – ein Anspruch, dem die Schladminger Bergweihnacht seit Jahren vollauf gerecht wird.

Als ein Highlight der Schladminger Bergweihnacht gilt der Advent am Talbach. Neben Punsch- und Glühweihnständen sowie kulinarischen Schmankerln verzaubern verschiedene Aussteller mit ihren selbstgemachten Werken und Produkten am Areal der Talbachschenke. Am 26. November und am 9. Dezember 2023 erstrahlt die Talbachklamm in ihrem vorweihnachtlichen Zauber. Neben den Lichteffekten wird entlang des Talbachs gesungen, musiziert und eine Led- und Feuershow geboten. Tolle Weihnachtsmusik wird es auch vom 1. bis 24. Dezember in Form des „Musikalischen Adventkalenders“ geben. Außerdem sind in Schladming wunderschöne Krippenausstellungen zu sehen.

Alle Infos rund um die “Schladminger Bergweihnacht” gibt es hier: Schladminger Bergweihnacht

Advent auf der Pürgg – Das Kripperl der Steiermark

An den ersten zwei Adventwochenenden verwandelt sich der romantische Ort Pürgg in ein weihnachtliches „Kripperl“. Ein einzigartiger Adventmarkt zieht in die Häuser ein und verzaubert Jahr für Jahr seine Besucher. Beim Advent auf der Pürgg finden die Besucher keine „Stände“ im herkömmlichen Sinne vor. Die Aussteller präsentieren ihre vielfältigen, traditionellen Handwerkskünste in den Ställen, Garagen, Tennen und Häusern des malerischen kleinen Dorfes.

Ein breit gefächertes Rahmenprogramm – etwa Backen und Basteln mit Kindern, Besichtigungen der Landschaftskrippe Fahringer, Musikalisches und Lesungen in der Pfarrkirche, traditionelles Krampusspiel, Besuch der Stainacher Glöckler, Führungen in der Johanneskapelle oder eine lebende Krippe – lässt Pürgg und seine Besucher an den ersten beiden Adventwochenenden in eine unvergleichliche Idylle und Weihnachtsstimmung sinken.

Mühlen Advent in Ramsau am Dachstein

Für viele ist es noch ein Geheimtipp, für andere schon eine jährliche Tradition, die jedes Jahr ein neues Thema zum Schwerpunkt hat. Passend zur kalten Jahreszeit dreht sich beim heurigen Mühlen Advent alles um die wärmende Wolle unserer heimischen Schafe und Alpakas. Ausgangspunkt ist die wiederhergestellte Alte Mühle in Rössing. Von dort geht es über den geschmückten und beleuchteten Hofrat-Gruber-Weg und dem idyllischen Philosophenweg, vorbei an jenen Plätzen, wo einst 9 von insgesamt 64 Ramsauer Wassermühlen gestanden sind, zur Waldschenke in Ramsau Ort. Stimmungsvolle Klänge, traditionelles Handwerk und das köstliche Bauernbrot aus heimisch angebautem Getreide, sind nur ein paar der „Schätze“ entlang des Weges. Zum Abschluss können sich Gäste mit liebevollen Schmankerln in der urig-gemütlichen Waldschenke verwöhnen lassen.

Lichterpfad in Haus im Ennstal

Nach vier erfolgreichen Veranstaltungen seit dem Jahr 2019 mit mehreren tausend Besuchern ist der Lichterpfad in der Region endgültig angekommen. Einheimische und Touristen schätzen die Lichtkunst im historischen Kern von Haus gleichermaßen. Hier findet man noch Zeit, die Ruhe beim abendlichen Spaziergang durch die stimmungsvollen Lichtinszenierungen zu genießen. Zu den Weihnachtsfeiertagen kommen die Gäste der Region, um ihren erlebnisreichen Urlaub durch faszinierende Eindrücke des Lichterpfads zu erweitern. Heuer neu: Musikalische Begleitung an jedem Lichterpfad-Abend.

Adventkonzert des Schloss Schönbrunn Orchesters

Am Mittwoch, dem 13.12., wird das “Schloss Schönbrunn Orchester” im Landhaus Bierfriedl in Pruggern zu Gast sein. Das international gefragte, elfköpfige Ensemble gibt bekannte Stücke aus dem Repertoire der Wiener Klassik, insbesondere der Werke von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart, sowie Musik aus der Strauß-Dynastie zum Besten. Das hochkarätige Wiener Kammerorchester, welches seit seiner Gründung im Jahr 1997 schon viele große Erfolge feiern konnte, legt großen Wert auf den Wiener Klangstil und kann die oben genannten Komponisten nicht nur subtil individuell, sondern auch traditionell interpretieren.

www.schladming-dachstein.at/advent

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Die Höhepunkte der “Schladminger Bergweihnacht” im Detail:

– Advent am Talbach: Advent am Talbach
– Adventzauber in der Klamm: Adventzauber in der Talbachklamm
– Advent in der Annakapelle: Krippenausstellung
– Musikalischer Adventkalender: Musikalischer Adventkalender
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Weitere Veranstaltungs-Highlights im Advent:

– Advent auf der Pürgg: Advent auf der Pürgg
– Lichterpfad in Haus im Ennstal: Lichterpfad
– Mühlen Advent in Ramsau am Dachstein: Mühlen Advent
– Adventkonzert des Schloss Schönbrunn Orchesters: Adventkonzert

Bild Advent am Talbach: Als ein Highlight der Schladminger Bergweihnacht gilt der Advent am Talbach. Bildquelle: Martin Huber

Quelle Tourismusverband Schladming-Dachstein