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Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (25.11.2025)

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Spielscheine für Eurojackpot und Lotto 6 aus 49, via dts NachrichtenagenturHelsinki (dts Nachrichtenagentur) – In der Dienstags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 1, 23, 30, 35, 46, die beiden „Eurozahlen“ sind die 4 und 8. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Da ein Lottogewinn in Deutschland keiner der sieben Einkommensarten, die einer Einkommenssteuer unterliegen, zugeordnet werden kann, ist ein Gewinn allgemein steuerfrei.


Foto: Spielscheine für Eurojackpot und Lotto 6 aus 49, via dts Nachrichtenagentur

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Staat und Wirtschaft wollen bei Rohstoffen unabhängiger werden

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Containerschiff in Wilhelmshaven (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung und Industrievertreter sind sich einig, bei kritischen Rohstoffen unabhängiger werden zu wollen – und haben nach einem Treffen am Dienstag ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht.

„Unternehmen in Deutschland und Europa müssen in die Diversifizierung von Rohstoffbezugsquellen investieren, sowohl zuhause als auch im Ausland, und dies entlang der gesamten Wertschöpfungskette“, heißt es in dem Papier, das unter anderem von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), der IG Metall, dem BDI, weiteren Industrie- und Arbeitgeberverbänden, der DIHK, Gewerkschaften und dem DGB mitgetragen wird. Die Politik solle diese Diversifizierung „mit entsprechenden Maßnahmen unterstützen“.

Angestrebt wird demnach unter anderem auch ein „zügiger Auf- und Ausbau von Partnerschaften mit rohstoffreichen Staaten außerhalb Europas“, der Abschluss von langfristigen Lieferverträgen oder „die Förderung und Steigerung von Innovationen insbesondere beim Recycling“.

„Rohstoffpolitik ist heute eine Frage der nationalen Resilienz“, sagte Reiche am Dienstag. Politik, Wirtschaft und Sozialpartner müssten „jetzt gemeinsam handeln, um Deutschlands Versorgung zukunftsfest zu machen“.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, sagte, seitens der Koalition seien „einige Weichen“ bereits gestellt worden. Die ersten Signale in Sachen Entlastung machten zwar Mut, gingen aber noch nicht weit genug. „Am Ende bleibt jede Wachstumsstrategie Makulatur, wenn die Unternehmen nicht durch grundlegende und wachstumswirksame Strukturreformen entlastet werden“, sagte Leibinger.


Foto: Containerschiff in Wilhelmshaven (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Ukraine-Verhandlungen gehen weiter – Ausgang weiter offen

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Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington/Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der Poker um die Beendigung des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine geht weiter – viele Details sind aber weiterhin öffentlich nicht bekannt.

Das Weiße Haus erklärte, es seien weitere Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten erforderlich, um ein Abkommen zur Beendigung des Krieges auszuarbeiten.

Von ukrainischer Seite hieß es am Dienstag, man habe dem Vorschlag der USA prinzipiell zwar zugestimmt, es gebe aber noch „viel Arbeit“. Der ukrainische Präsident Selenskyj drängt dabei offenbar kurzfristig auf ein erneutes Treffen im Weißen Haus in Washington schon in den nächsten Tagen, „um die letzten Schritte zu vollziehen und eine Einigung zu erzielen“, wie es hieß.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow deutete unterdessen an, dass Moskau einen geänderten Friedensplan der USA ablehnen könnte, wenn dessen Bedingungen „grundlegend anders“ seien als die Vereinbarungen, die vor einigen Monaten beim Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska getroffen worden waren.

An der Seite stehen dabei die Europäer. Die sogenannte „Koalition der Willigen“ tauschte sich am Dienstagnachmittag aus, in der Hoffnung, den Prozess beeinflussen zu können – und wohl zu große Zugeständnisse an Russland zu verhindern. Vorher gab es bereits ein Telefonat zwischen Merz und Selenskyj, wobei im Anschluss keine konkreten Details öffentlich bekannt gegeben wurden.


Foto: Wolodymyr Selenskyj (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax macht Freudensprung – Friedensverhandlungen locken Käufer an

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Dienstag deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 23.465 Punkten ein rundes Prozent höher als am Vortag. Die Hoffnung auf einen vielleicht doch schneller als erwarteten Frieden in der Ukraine sorgte dabei am Mittag für einen sichtbaren Freudensprung auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal.

Als gegen 14 Uhr Meldungen kamen, die Ukraine hätte dem umstrittenen Plan der US-Amerikaner zugestimmt, sprang der Dax sichtlich bis an die Widerstandszone um 23.500 Punkte heran. „Da war dann zum einen aus technischer Sicht Schluss, zum anderen bleiben auch nach dieser Meldung mehr Fragen als Antworten offen“, kommentierte Christine Romar von CMC Markets das Marktgeschehen. Offen sei die Frage, welchem Plan Kiew nun genau zugestimmt habe, der schließlich mehrfach geändert wurde, wobei die Details nicht öffentlich sind. „Festzuhalten bleibt, dass Bewegung in die Verhandlungen gekommen ist und man einem Waffenstillstand in diesem fast vier Jahre dauernden Krieg höchstwahrscheinlich näher ist als je zuvor“, sagte Romar.

Lag der Fokus der Anleger in Frankfurt in den vergangenen Tagen noch auf der Frage nach der weiteren Zinsentwicklung in den USA und der Angst vor einem Platzen der KI-Blase, könnte dieser jetzt auf die Fortschritte in den Friedensverhandlungen in Genf, Washington, Kiew und Moskau wandern. „Mit jeder Annäherung aller Beteiligten dürfte auch der Dax das Potenzial entfalten, die Sorgen über die heimische Konjunktur abzuschütteln und eine Art Friedensdividende in die Kurse einzupreisen“, so die Analystin.

Hoffnungen auf ein Kriegsende dürften wohl nicht alleiniger Grund für die Kursgewinne sein, immerhin legten auch Papiere von Rheinmetall oder Airbus, die kräftig von Rüstungsaufträgen profitieren, ebenfalls um die ein Prozent zu.

Ganz vorne waren aber mit Abstand Papiere von Heidelberg Materials, die ein Plus von rund sechs Prozent verzeichneten. Mit Zugewinnen um die drei Prozent folgten Conti, Daimler Truck und Merck. Zu den wenigen Kursverlierern gehörten am Dienstag insbesondere Scout24, RWE und SAP.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag stärker: Ein Euro kostete 1,1561 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8650 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Auswärtiges Amt steht vor großem Umbau

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Auswärtiges Amt (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Seinem Versprechen einer verstärkt interessengeleiteten Außenpolitik folgend lässt Außenminister Johann Wadephul (CDU) sein Ministerium umbauen. Es steht wohl eine der größten Strukturreformen des Auswärtigen Amtes in der jüngeren Vergangenheit an, bei der nicht nur Abteilungen um- oder abgebaut werden, sondern auch die Kompetenzen der Länderreferate erheblich ausgeweitet werden, wie die FAZ in ihrer Mittwochausgabe schreibt.

Der Auswärtige Dienst und sein Handeln werde dadurch konsequent auf „die außen- und sicherheitspolitischen Interessen und Ziele Deutschlands und Europas ausgerichtet“, heißt es dazu aus dem Auswärtigen Amt. Es gehe „um die Wahrung von Sicherheit, Freiheit und Wohlstand unseres Landes in sehr herausfordernden Zeiten“.

Wadephul selbst hatte am Dienstag bei einer Rede in Berlin gesagt, es brauche „einen modernen und zukunftsfähigen deutschen Auswärtigen Dienst – mit dementsprechenden Strukturen“. In einem am Dienstag an die Mitarbeiter des Ministeriums versendeten Video des Außenministers sagte Wadephul, die Strukturen und Arbeitsabläufe im Haus seien nicht mehr in dem Maße auf der Höhe der Zeit, wie es die Herausforderungen erforderten. Veränderungen seien nie einfach, aber notwendig.

Ein zentraler Punkt der Reform ist die Aufwertung der Länderreferate. Sie sollen künftig in ihrer bilateralen Zusammenarbeit auch über alle außenpolitischen Instrumente verfügen können – also auch über die Mittel für die bilaterale Kulturzusammenarbeit oder die Stabilisierungshilfe.

Die Abteilung S, die bislang für Krisenprävention, Stabilisierung und humanitäre Hilfe zuständig war, wird demnach ganz aufgelöst. So würden in der Zentrale die Kompetenzen, Instrumente und Mittel, mit denen das Auswärtige Amt die bilateralen Beziehungen zu Ländern weltweit gestalte, in regional teils neu zugeschnittenen Länderabteilungen gebündelt, heißt es aus dem Auswärtigen Amt. Das sind: Europa, Amerika, Asien/Pazifik, Naher und Mittlerer Osten/Afrika.

In der neuen Europa-Abteilung werden künftig alle Referate für die europäischen Länder zusammengefasst, also auch der Osten Europas inklusive Ukraine und Russland, die bislang in der Politische Abteilung 2 angesiedelt waren. Aus dieser soll eine reine Abteilung für Sicherheitspolitik werden, in der sicherheitspolitische Kernkompetenzen von Deutschlands Rolle in der Nato, EU und OSZE über Abrüstung und Rüstungsexportkontrolle bis zu Cyber-Sicherheit zusammengefasst werden, wie es aus dem Auswärtigen Amt heißt.

Am Dienstag wurden die Mitarbeiter informiert über die Pläne, bis zum allgemeinen Versetzungstermin im nächsten Sommer soll die neue Struktur stehen. Neben der Reform muss das Auswärtige Amt auch noch bis 2029 acht Prozent einsparen bei den Personalkosten, das sind etwa 570 Stellen.


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Schnieder sagt Millionenförderung für strombasierte Kraftstoffe zu

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Patrick Schnieder (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverkehrsministerium will das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei der Entwicklung klimafreundlicher Kraftstoffe mit weiteren rund 157 Millionen Euro unterstützen. Der neue Förderbescheid sichere die Betriebsphase der Technologieplattform Power-to-Liquid-Kraftstoffe (TPP) in Leuna bis 2035, teilte das Ministerium am Dienstag mit. In der Anlage werden strombasierte Kraftstoffe optimiert sowie Technologien und Verfahren für deren Produktion in einem industriellen Maßstab weiterentwickelt.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) sagte, mit der Förderung der Betriebsphase setze man den nächsten großen Schritt für strombasierten, klimafreundlichen Kraftstoff. „In Leuna entsteht mit unserer Unterstützung die weltweit erste vollintegrierte Forschungsanlage, in der strombasierte Kraftstoffe über die gesamte Prozesskette hinweg und im semi-industriellen Maßstab erprobt werden.“ Die Technologieplattform schaffe damit den entscheidenden Schritt zwischen Labor und Praxis.

Das DLR wurde 2023 in einem wettbewerblichen Verfahren ausgewählt, die Anlage zu planen. Hierfür stellte das Bundesministerium bereits 5,48 Millionen Euro bereit. Im Jahr 2024 folgten 130 Millionen Euro für den Bau. Mit den jetzt bewilligten Mitteln ist der Forschungs- und Testbetrieb für den Zeitraum 2028 bis 2035 gesichert.


Foto: Patrick Schnieder (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD fordert "Aktiv-Pension" für Beamte

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Justizvollzugsbeamter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD fordert parallel zur geplanten Aktivrente einen ähnlichen Anreiz auch für Bundesbeamte. Vorbild ist eine „Aktiv-Pension“, die Markus Söder für Bayern angekündigt hatte.

„Ich kann der Idee einiges abgewinnen“, sagte SPD-Fraktionsvize Sonja Eichwede dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe). „Bundesbeamte können zwar bereits heute über die reguläre Pensionsgrenze hinaus im Dienst bleiben. Das gilt allerdings nur in eng begrenzten Ausnahmefällen.“ Daher sollte die Bundesregierung „eine Ausweitung dieser Möglichkeit, ähnlich dem Modell einer Aktivrente, im Rahmen der geplanten Reform des öffentlichen Dienstrechts prüfen“. Ergebnis könnte eine „Win-win-Situation“ sein, die sowohl die Wünsche von Beamten berücksichtige als auch die Verwaltung stärke.

In Bayern sind die Pläne für die Aktiv-Pension noch nicht weit gediehen, teilte das bayerische Finanzministerium dem „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) mit. Sie würden nun „konzeptionell erstellt und ausgearbeitet“.


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Bas hält an Rentenpaket fest

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Bärbel Bas (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat das von ihr vorgelegte Rentenpaket beim Deutschen Arbeitgebertag gegen Kritik verteidigt.

„In der Rentendebatte der vergangenen Wochen ging viel durcheinander“, sagte sie am Dienstag bei der Veranstaltung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände in Berlin. „Von einer Verlängerung der Haltestelle profitieren alle Generationen und nicht nur die, die bereits in Rente sind oder bis 2031 in Rente gehen.“

„Es geht dabei übrigens auch nicht um Geschenke, sondern um ein Grundversprechen“, so Bas. Und zwar, dass man nach einem langen Arbeitsleben ausreichend Sicherheit im Alter habe. „Wir finanzieren diese Haltelinie aus Steuermitteln“, fügte die Ministerin hinzu. „Sie belasten damit die Beitragszahler nicht.“ Für diese Aussage erntete Bas laute Lacher im Saal.

Daraufhin sagte Bas, dass die Rente nicht nur ein „abstraktes Talkshow-Thema“, sondern für viele „eine reale soziale Absicherung“ sei. „Und es geht um Geld, mit dem sie auskommen müssen.“ In Ostdeutschland hätten drei Viertel der Bürger nur die gesetzliche Säule. Wegen der Debatte würden viele Menschen das Vertrauen in die sozialen Sicherungssysteme verlieren.

Im Kern geht es im aktuellen Rentenstreit um das Rentenniveau. Die Verlängerung der sogenannten Haltelinie soll sicherstellen, dass das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent bleiben soll. Danach soll nach den Plänen der Bundesregierung der zwischenzeitlich pausierte Nachhaltigkeitsfaktor wieder greifen. Daran stört sich die Junge Gruppe in der Unionsfraktion, da die bis 2031 gesetzte Haltelinie sich damit auch danach noch auswirken würde. Eine Mehrheit der Koalition im Bundestag ist bei dem Thema derzeit nicht sichergestellt.


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Forsa: AfD hält Führung – Union stabil

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Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – In der von Forsa gemessenen Wählergunst hat es in der vergangenen Woche kaum Veränderungen gegeben.

Die AfD konnte in der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv ihre Position als stärkste Kraft mit 26 Prozent behaupten, knapp gefolgt von der Union mit 25 Prozent. SPD (14 Prozent), Grüne (12 Prozent), Linke (11 Prozent) und FDP (3 Prozent) halten ihr Niveau der Vorwochen. Das BSW erreicht wieder die 3-Prozent-Marke. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt bei 26 Prozent und damit über dem der Bundestagswahl 2025 (17,9 Prozent).

In der Kompetenzfrage gelingt keiner Partei ein Durchbruch. Die Union steigert sich leicht auf 17 Prozent, während die AfD auf 13 Prozent fällt. SPD und Grüne liegen bei jeweils 5 Prozent, die Linke bei 4 Prozent. Eine Mehrheit von 54 Prozent traut keiner Partei zu, die Probleme im Land zu lösen.

Für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erreicht die Zufriedenheit unterdessen erneut einen neuen Tiefstand: Nur noch 23 Prozent der Bürger sind mit seiner Arbeit zufrieden (-2), 75 Prozent sind unzufrieden – der schlechteste Wert seit Beginn seiner Amtszeit. Selbst in der eigenen Partei bröckelt die Unterstützung: Eine Mehrheit von 52 Prozent der CSU-Wähler ist unzufrieden (48 Prozent zufrieden). Zufrieden mit der Arbeit von Merz sind mehrheitlich nur noch die Anhänger der CDU (58 Prozent zufrieden, 48 Prozent unzufrieden). Bei SPD-, Grünen-, Linke- und AfD-Anhängern dominiert die Unzufriedenheit klar.

Auch die wirtschaftliche Stimmung bleibt schlecht: Nur 15 Prozent glauben an eine Verbesserung der Lage, 60 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung. 23 Prozent erwarten keine Veränderung.


Foto: Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Eltern sehen bei Digitalisierung von Schulen großen Nachholbedarf

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Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Eltern sehen bei der Digitalisierung von Deutschlands Schulen noch immer großen Nachholbedarf. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Dienstag veröffentlicht wurde.

Im Schnitt geben sie der digitalen Gestaltung des Schulunterrichts ihrer Kinder demnach nur die Note 3,3 („befriedigend“). 17 Prozent bewerten sie nur als „ausreichend“, zehn Prozent als „mangelhaft“ und fünf Prozent sogar als „ungenügend“. 42 Prozent vergeben immerhin ein „befriedigend“, aber nur eine Minderheit bewertet die Digitalität des Unterrichts als „gut“ (17 Prozent) oder „sehr gut“ (vier Prozent).

Der Digitalisierungsstand an Deutschlands Schulen geht aus elterlicher Sicht an der späteren Lebensrealität vorbei: 85 Prozent meinen, die Schule bereite Kinder und Jugendliche nicht ausreichend auf die digitale Arbeitswelt vor. So fordern zwei Drittel der Eltern (65 Prozent) dringend mehr Geld für die Digitalisierung an Schulen.

Zusätzlich zum Einsatz digitaler Technologien und Plattformen im Unterricht wünschen sich Eltern, dass ihre Kinder in der Schule mehr über die digitale Welt lernen. So befürworten 79 Prozent, die Vermittlung von Medien- und Digitalkompetenz in den Lehrplänen zu verankern. Konkret wünscht sich jedes vierte Elternteil (24 Prozent), ihre Kinder würden in der Schule den Umgang mit KI lernen. 62 Prozent befürworten Informatik als Pflichtfach für alle Schüler. Gleichzeitig empfinden 69 Prozent der Eltern die meisten Lehrkräfte als nicht ausreichend geschult, um Medien- und Digitalkompetenzen zu vermitteln. Entsprechend fordern 63 Prozent, Lehrkräfte sollten sich verpflichtend zu digitalen Kompetenzen weiterbilden.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.004 Eltern in Deutschland von Kindern zwischen sechs und 18 Jahren. Die Befragung fand im Zeitraum von der 22. bis zur 27. Kalenderwoche 2025 statt.


Foto: Klassenraum in einer Schule (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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