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Das Naturdorf Oberkühnreit wedelt in den Frühling

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naturdorf

Unten die ersten Frühlingsboten – oben herrlicher Firnschnee. Im Naturdorf Oberkühnreit über Neukirchen am Wildkogel gibt’s ab März dort wie da ein reiches Betätigungsfeld. Grund genug, dass „Doublechecker“ in einem der romantisch-nostalgischen Chalets, Hütten und Appartements einchecken.

Die Chalets des Naturdorf Oberkühnreit liegen locker verstreut am sonnigen Fuß des Wildkogel über Neukirchen am Großvenediger. Vor den Türen glitzert der frisch aufgefirnte Schnee und die Märzensonne schickt wärmende Strahlen. Wen zieht es da nicht hinaus unter den blitzblauen Himmel? Rein in die Skier, ein paar Stockschübe und schon geht es über die Talabfahrt hinunter Richtung Neukirchen. Die Wildkogel-Arena zählt auf skiresort.de zu den „weltweit führenden Skigebieten bis 80 Kilometer Pisten“.

Die Wildkogelbahn bringt in kürzester Zeit hinauf in den Schneekessel über der Zweitausendergrenze, der dank technischer Beschneiung bis nach Ostern schneesicher ist. Zuerst einmal das traumhafte Panorama des Nationalparks Hohe Tauern um die Dreitausender Großvenediger und Großglockner inhalieren. Dann geht es über den frisch präparierten Feinripp-Teppich talwärts, der sich im Laufe des Tages in herrlich-körnigen „Hi-Grip-Firn“ verwandelt. Wer noch weiter ausschwingen will, hat nach maximal 20 Straßenkilometern Zillertal Arena oder Kitzbüheler Alpen erreicht, mit in Summe fast 400 weiteren traumhaften Pistenkilometern.

Next Stop: Zirbensauna

Abgekristelt wird erst, wenn die Sonne knapp über den Kitzbüheler Alpen steht. Nach dem perfekten Sonnenskitag versprechen die Zirbensauna-Hütte am Naturbadeteich oder eine wohltuende Massage im Chalet einen weiteren Genussmoment. Danach rasch das Feuer im Kamin entfachen, bevor Gastgeberin Anika mit ihrem knusprigen Bauernbratl samt Knödeln, Kraut und Erdäpfeln eintrifft. Spätestens da meldet sich auch der Hunger. Dann sitzt man um die gemütliche Eckbank zusammen und ruft die Erlebnisse des Skitages ab, bis die kuscheligen Zirbenbetten rufen. Die Höhenluft unter den Hohen Tauern lässt tief und fest schlafen. Erst die frühlingshafte Sonne und das köstliche Frühstück mit reschem Gebäck, nestfrischen Frühstückseiern, Tees, Marmeladen und Honig aus dem Naturdorfladen locken aus den Federn.

Die Sonne gewinnt

Winter und Frühling gehen im Naturdorf Oberkühnreit fast nahtlos ineinander über. Schon gegen Ende April entfaltet die Sonne ihre ganze Kraft und von den Skiern wird auf Wanderschuhe und Bikes umgesattelt. Im Tal erwacht die Natur und der Nationalpark lockt zu Erkundigungen. Wenn Mitte April die Schmelzwässer anwachsen, sind die Krimmler Wasserfälle besonders „berauschend“. Der Smaragdwanderweg lädt wieder ins steinreiche Habachtal und die Bergwelt der Venedigergruppe. Für das Trattenbachtal und den gemütlichen Alpengasthof Rechtegg treten Mountainbiker in die Pedale. Etwas später im Frühling bringt das Dürnbachtal auch Adrenalin-Junkies auf Touren – im Hochseilgarten, auf Flying Fox, Klettersteig und beim Canyoning, Tubing und Rafting auf dem wilden Dürnbach. Für alle diese Aktivitäten ist das Naturdorf Oberkühnreit das ideale Basecamp. Bis zu acht Urlaubsgäste finden in den 55 bis 120 m2 großen, individuellen Holzhäusern Platz. Das Naturdorf Oberkühnreit verbuchte schon vier Mal den Top-Of-The-Mountains-Award und rangiert auf trivago.de sowie booking.com mit über 9 hervorragenden Punkten. www.huettendorf-salzburg.com

Naturdorf Oberkühnreit

Naturdorf-Hütten für 4–8 Personen

Chalets für 2–8 Personen

Ferienwohnungen an der Piste für 2–9 Personen

Naturdorf Oberkühnreit
Marktberg 143
A-5741 Neukirchen am Großvenediger
Tel.: +43 (0) 664 / 104 56 15
info@naturdorf.at
www.naturdorf.at

Fotograf Blitzlicht Brunner- Bild Naturdorf Oberkühnreit

Quelle © mk Salzburg

Jeder Dritte verzichtet auf Daten-Backups

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Zwei Männer surfen im Internet (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Jeder dritte Computer- oder Smartphonenutzer in Deutschland verzichtet vollständig auf Sicherheitskopien seiner Daten und knapp die Hälfte erstellt regelmäßig Backups. Das ergab eine Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom, die am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Demnach geben 33 Prozent derjenigen, die privat einen Computer oder ein Smartphone nutzen, an, überhaupt keine Backups zu verwenden. Nur 45 Prozent machen regelmäßig Sicherheitskopien von ihren Daten – und das, obwohl 51 Prozent Angst haben, dass ihnen wichtige digitale Daten unwiederbringlich verloren gehen und ein Fünftel (20 Prozent) schon einmal Daten wegen eines fehlenden Backups verloren hat. Neun Prozent kennen zudem jemanden, der schon einmal aus diesem Grund Daten verloren hat.

32 Prozent der Befragten geben an, Backups in einer Cloud zu speichern, 27 Prozent nutzen lokale Medien wie externe Festplatten oder USB-Sticks. Nur 18 Prozent wissen, wie sie die Daten eines Backups wiederherstellen können.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.186 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 1.079 Nutzer eines privaten Computers oder Smartphones.


Foto: Zwei Männer surfen im Internet (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Dax startet leicht im Minus – Siemens sieht sich auf Kurs

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Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 16.905 Punkten berechnet und damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Unter anderem standen am Morgen neue Geschäftszahlen von Siemens auf der Tagesordnung. Der Technologiekonzern wertet den Start in das Geschäftsjahr 2024 als Erfolg und sieht sich auf Kurs. Das Dax-Schwergewicht bestätigte den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2024.

Auf dem Parkett kamen die Zahlen offenbar dennoch nicht gut an, die Papiere von Siemens rangierten am Ende der Kursliste. Die größten Gewinne gab es unterdessen entgegen dem Trend bei Continental, der Post und Zalando.

„Obwohl sich der deutsche Leitindex gestern ein Stück vom neuen Allzeithoch entfernt hat, waren die Umsätze so hoch wie noch nie in diesem Jahr“, sagte Thomas Altmann von QC Partners. „Möglicherweise war das Allzeithoch für die Ersten doch eine gute Gelegenheit, um aus Buchgewinnen hartes Geld zu machen.“

Auch die Positionierung im Dax-Future zeige einen ersten zaghaften Trend zu mehr Absicherung, so der Marktexperte. „Hierzulande sind die Anleger mit dem neuen Allzeithoch also ein Stück skeptischer und vorsichtiger geworden.“

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,0773 US-Dollar (+0,02 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9282 Euro zu haben. Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 79,45 US-Dollar; das waren 24 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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Deutlich weniger Niedriglohnjobs

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Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Knapp jeder sechste abhängig Beschäftigte (16 Prozent) in Deutschland hat im April 2023 im Niedriglohnsektor gearbeitet. Damit lag der Verdienst von rund 6,4 Millionen Jobs unterhalb der Niedriglohnschwelle von 13,04 Euro brutto je Stunde, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

Das waren 1,1 Millionen Niedriglohnjobs weniger als im April 2022 (7,5 Millionen). Der Anteil dieser Jobs an allen Beschäftigungsverhältnissen sank somit bundesweit von 19 Prozent auf 16 Prozent. Eine Erklärung für diese Entwicklung sei der zwischen Januar und Oktober 2022 von 9,82 Euro auf 12,00 Euro gestiegene Mindestlohn, so das Bundesamt.

Gut jedes zweite Beschäftigungsverhältnis im Gastgewerbe (51 Prozent) lag im April 2023 im Niedriglohnsektor. In der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft (43 Prozent) und im Bereich Kunst, Unterhaltung und Erholung (36 Prozent) war der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten ebenfalls überdurchschnittlich hoch.

In der öffentlichen Verwaltung (vier Prozent), in der Finanz- und Versicherungsbranche (sechs Prozent), in der Informations- und Kommunikationsbranche (sieben Prozent) sowie im Bereich von Wasser, Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen (sieben Prozent) waren die Anteile hingegen am niedrigsten.

Knapp jede fünfte Frau (19 Prozent) arbeitete im April 2023 in Deutschland im Niedriglohnsektor. Bei den Männern war es knapp jeder siebte (13 Prozent). Der Anteil an Beschäftigungsverhältnissen im Niedriglohnsektor sank bei den Frauen mit einem Rückgang von 23 Prozent auf 19 Prozent im Zeitraum April 2022 bis April 2023 etwas stärker als bei den Männern. Hier ging er von 16 Prozent auf 13 Prozent zurück.

Im April 2023 wurden deutschlandweit 2,4 Millionen Jobs mit dem gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro bezahlt. Das entspricht 6,2 Prozent aller mindestlohnberechtigten Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland. Gut jedes vierte geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnis erhielt den Mindestlohn (26,6 Prozent).

Jobs in Voll- oder Teilzeit wurden dagegen deutlich seltener mit Mindestlohn vergütet (1,4 Prozent bzw. 5,0 Prozent). Im gleichen Zeitraum hatten gut 1,0 Millionen Beschäftigungsverhältnisse (2,6 Prozent) einen rechnerischen Stundenverdienst unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns.


Foto: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Griechenland wird Hauptquartier für EU-Marinemission im Roten Meer

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Fahnen von Griechenland und EU (Archiv), via dts NachrichtenagenturAthen (dts Nachrichtenagentur) – Das operative Hauptquartier der geplanten EU-Marinemission Aspides wird in der griechischen Stadt Larissa liegen und unter Führung eines griechischen Admirals stehen.

Das berichtet die „Welt“ unter Berufung auf einen Beschluss der zuständigen Botschafter im Politischen und Sicherheitspolitischen Komitee (PSK) vom Dienstag. Ziel des EU-Einsatzes, der bis Ende dieses Monats beginnen soll, ist die Abwehr von Angriffen der jemenitischen Huthi-Rebellen auf westliche Schiffe.

Unterdessen warnt der Sicherheitsexperte Markus Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) vor den Risiken des Einsatzes im Roten Meer, an dem sich auch die Bundeswehr mit der Fregatte „Hessen“ beteiligen wird: „Bei der Operation Aspides ist die Eskalationsgefahr groß. Es ist eine Illusion, dass die Fregatte der Bundeswehr nicht unter Beschuss geraten wird und sich nicht verteidigen muss“, sagte Kaim der „Welt“. Das sei ein „äußerst gefährlicher Einsatz“ für die Soldaten.

Der SWP-Sicherheitsexperte sagte weiter, niemand könne erwarten, dass die Huthi-Rebellen mit dem Beschuss westlicher Schiffe aufhören werden. „Die Wahrscheinlichkeit ist gleich null. Meint die EU es ernst, muss sie sehr viele Jahre in der Region bleiben und Schiffe schützen“, sagte er.

Als „größten Schwachpunkt“ des EU-Marineeinsatzes bezeichnete Kaim, „dass es keine klare politische Ordnungsvorstellung dahinter gibt“. Das Ziel müsste doch sein, „den Iran als regionalpolitischen Destabilisierungsfaktor abzuschrecken“.


Foto: Fahnen von Griechenland und EU (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rufe aus CDU nach "schärferer Regulierung" von Tiktok

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Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Bundesvorstandsmitglied Johannes Steiniger fordert eine „schärfere Regulierung“ der Kurzvideo-Plattform Tiktok und schlägt als letztes Mittel ein Verbot der App vor. „Wenn hier nichts passiert, muss auch das Instrument des Tiktok-Verbots auf den Tisch“, sagte der CDU-Politiker dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Der Bundestagsabgeordnete pocht unter anderem auf Faktenchecks unter Beiträgen und eine Klarnamen-Pflicht. „Faktenchecks direkt unter Videos würden die Verbreitung von Halbwahrheiten unterbinden. Der Algorithmus muss so umgebaut werden, dass Videos aus dem ganzen politischen Spektrum gezeigt werden“, ergänzte der Christdemokrat. „Zudem ist eine Klarnamen-Pflicht und ein konsequenteres Meldewesen notwendig.“

Steiniger warnte: „Tiktok wird immer mehr zu einer Gefahr für unsere Demokratie. Viele landen schnell in einem Rabbit Hole, aus dem sie nicht mehr herauskommen.“

Steiniger betreibt seit drei Jahren einen Tiktok-Account. Die Unionsfraktion hat im Dezember ihren Kanal gestartet.


Foto: Junge Frauen mit Smartphone (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsministerium gibt Prognose zu Bürgergeld-Anpassung ab

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Werbung für das Bürgergeld (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der Diskussion um die Anpassung des Bürgergeldes im kommenden Jahr hat das Arbeits- und Sozialministerium (BMAS) eine erste Prognose abgegeben.

So solle die Anpassung niedriger ausfallen als in den vergangenen Jahren: „Aufgrund der bisherigen Entwicklung und vor allem der Entwicklung der regelbedarfsrelevanten Preise ist absehbar, dass die Höhe der Fortschreibung zum 1. Januar 2025 zumindest deutlich unter den Erhöhungen zum 1. Januar der Jahre 2023 und 2024 liegen wird“, zitiert die „Bild“ (Donnerstagausgabe) das Ministerium. Die Höhe des Regelbedarfs ab 2025 werde im September diesen Jahres feststehen.

CDU-Politiker sprechen sich derweil für eine Nullrunde im Jahr 2025 aus. Die Vorsitzende der Mittelstandsunion, Gitta Connemann, sagte derselben Zeitung: „Die außerordentliche Erhöhung von 12 Prozent beim Bürgergeld hat das Lohnabstandsgebot ausgehebelt. Arbeit lohnt sich immer öfter nicht mehr. Fleißige fühlen sich als Dumme.“ Aus dem Bürgergeld werde ein bedingungsloses Grundeinkommen. „Eine Nullrunde in 2025 würde wieder für mehr Gleichgewicht zwischen hart erarbeitetem Lohn und dem vom Steuerzahler finanzierten Bürgergeld sorgen. Eine Nullrunde wäre gesetzlich leicht umsetzbar.“ Dafür müsse sich „der Finanzminister aber gegen seine Koalitionspartner durchsetzen“, so Connemann.

Michaela Engelmeier, Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD) will Stütze-Empfängern vor einer Nullrunde bewahren. Die Debatte über die Anpassung sei „unanständig und unnötig.“ Engelmeier weiter: „Sparen bei den Ärmsten bleibt der falsche Ansatz: Wir fordern stattdessen eine Stärkung der Einnahmeseite durch die Wiederbelebung der Vermögenssteuer, eine Reform der Erbschaftssteuer und die Abschöpfung von Übergewinnen.“


Foto: Werbung für das Bürgergeld (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Bauernverbände verlangen Inflationszuschlag bei Tierwohlabgabe

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Bauernproteste (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Bauernverband (DBV) will eine höhere „Tierwohlabgabe“ als ursprünglich von der Expertenkommission „Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung“ vorgeschlagen. „Die Borchert-Kommission hatte für den Umbau der gesamten Tierhaltung seinerzeit konkrete Vorschläge gemacht“, sagte DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „Da diese Vorgaben im Zuge des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes mittlerweile noch erhöht worden sind und wir zusätzlich inflationsbedingte Kostensteigerungen haben, bedarf es hier einer Neukalkulation.“

Auch der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Martin Schulz, sprach sich für eine höhere Abgabe aus. „Die Höhe sollte sich am Vorschlag der Borchert-Kommission plus Inflationszuschlag orientieren. Das bedeutet in der Endstufe mindestens 40 Cent pro Kilo Fleisch“, sagte Schulz.

„Die Hauptkosten entfallen nicht auf den Umbau der Ställe, sondern auf die Mehrarbeit in den Ställen, die eine artgerechte Tierhaltung erfordert“, erklärte er. Für die Umbauten und bessere Tierhaltung brauchten die Bauern 4 Milliarden Euro pro Jahr – und dies über die nächsten 20 Jahre.

Eine Tierwohlabgabe sei notwendig, um die Stallumbauten und den höheren Aufwand für die Tierhaltung mitzufinanzieren. „Wenn wir den Umbau der Tierhaltung wollen und weiterhin Fleisch aus Deutschland essen wollen, kommen wir an diesem Weg nicht vorbei. Ohne Tierwohlabgabe ist dies nicht möglich. Der Markt regelt dies nicht alleine“, so Schulz. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hatte zuvor ein Konzept zur Einführung eines sogenannten „Tierwohlcents“ den Fraktionen der Ampel-Regierung vorgelegt.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass eine Tierwohlabgabe an Bedingungen geknüpft und zeitlich begrenzt werden müsse. Verbraucher müssten „sich darauf verlassen können, dass der Aufpreis, den sie zahlen, auch an der richtigen Stelle ankommt“, sagte die VZBV-Vorständin Ramona Pop den Funke-Zeitungen. Die Zahlungen sollten daher nur an die Landwirte gehen, die „nachweislich für mehr Tierwohl in ihren Ställen sorgen“, so Pop.

Die Tierwohlabgabe dürfe nicht zu einer dauerhaften finanziellen Belastung für Verbraucher werden. „Die Abgabe ist sinnvoll, um den Umbau der Tierhaltung zu unterstützen, allerdings zeitlich beschränkt“, so die Verbraucherschützerin. „Langfristig müssen sich am Markt kostendeckende Preise bilden.“


Foto: Bauernproteste (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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FDP will Fregatte im Roten Meer nur zur Verteidigung einsetzen

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Deutsches Kriegsschiff (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat erklärt, dass der Einsatz der Bundeswehr im Roten Meer unter dem Dach einer EU-Mission ausschließlich dem Zweck der Verteidigung dienen soll. „Im Rahmen des Mandats wird eine Fregatte ins Rote Meer entsandt“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).

„Sie wird die Aufgabe haben, Containerschiffe zu begleiten. Dabei geht es ausschließlich um die Verteidigung gegen mögliche Angriffe, nicht um offensive Operationen“, so Strack-Zimmermann. „Einzelheiten werden im Mandatstext stehen, der dem Bundestag in der nächsten Sitzungswoche zur Abstimmung vorgelegt wird.“ Die USA und Großbritannien greifen auch Huthi-Stellungen im Jemen an, von denen die Angriffe ausgehen.

Für die geplante deutsche Beteiligung an einem EU-Militäreinsatz zur Sicherung der Handelsschifffahrt im Roten Meer soll die Fregatte „Hessen“ am Donnerstag von Wilhelmshaven aus in See stechen und damit Ende des Monats im Einsatzgebiet sein können. Die Bundeswehr schafft damit die Voraussetzungen, einen Auftrag nach einem Mandat des Bundestages umgehend übernehmen zu können. Dieses wäre Teil einer EU-Mission, über die spätestens am 19. Februar entschieden werden soll.


Foto: Deutsches Kriegsschiff (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Roth kritisiert Blockade der Ukraine-Hilfen im US-Kongress

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Michael Roth (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Außenpolitiker Norbert Röttgen (CDU) und Michael Roth (SPD) haben die Blockade des milliardenschweren Hilfspakets für die Ukraine im US-Kongress scharf kritisiert. „Die Blockade der Ukraine-Hilfen im Kongress ist nur ein erster Vorgeschmack darauf, was drohen könnte, wenn Donald Trump im November abermals ins Weiße Haus gewählt wird“, sagte Roth, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Mittwochabend.

„Europas Sicherheit wäre dann von einem auf den anderen Tag nicht mehr gewährleistet. Die Zukunft der freien und unabhängigen Ukraine wäre in höchster Gefahr“, so Roth.

Der SPD-Politiker kritisierte außerdem, dass sich die EU zu lange darauf verlassen habe, dass die USA die Ukraine weiter militärisch umfassend unterstützt. Die Europäer müssten „endlich mehr Verantwortung übernehmen, um den russischen Imperialismus einzuhegen und zu stoppen“, forderte er. „Das ist der richtige Weg – egal, ob der nächste Präsident nun Trump oder Biden heißt.“

Die EU hatte sich in der vergangenen Woche auf Finanzhilfen für die Ukraine in Höhe von 50 Milliarden Euro verständigt. „Diese beschlossenen Hilfen werden allerdings bei Weitem nicht ausreichen, falls die die USA dauerhaft ausfallen“, warnte der SPD-Politiker. „Die EU sollte über eine gemeinsame Schuldenaufnahme nach dem Vorbild des Corona-Wiederaufbaufonds nachdenken.“ Damit sollten nach Ansicht Roths der ukrainische Haushalt und Wiederaufbau langfristig finanziert, die europäische Rüstungsproduktion noch schneller hochgefahren und Rüstungsgüter für die Ukraine auf dem Weltmarkt eingekauft werden.

Auch Norbert Röttgen spricht sich dafür aus, dass sich Europa besser auf Donald Trump vorbereiten sollte. „Wir müssen endlich aufwachen und uns auf eine mögliche Präsidentschaft Donald Trumps vorbereiten, indem wir massiv in unsere eigene Sicherheit investieren“, erklärte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal. In Bezug auf die Blockade der Republikaner im US-Kongresse ergänzte er: „Für das außenpolitische Gewicht der USA ist diese Politik verheerend.“ Das schwäche das Vertrauen der Verbündeten in die USA und ermutige Staaten wie China und Iran, die USA auch militärisch herauszufordern.

Den Grund für die Blockade der Republikaner sieht Röttgen vor allem darin, dass diese das Thema Migration im anstehenden US-Präsidentschaftswahlkampf nicht verlieren wollten. „Die Mehrheit der Republikaner im Kongress hat ihre staatspolitische Verantwortung aufgegeben und sich den Wahlkampfinteressen Donald Trumps unterworfen“, sagte er. „Das ist ein Einknicken gegenüber Trump, dem es nicht um das Lösen von Problemen geht, sondern einzig und allein um den Wahlsieg.“


Foto: Michael Roth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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