Start Blog Seite 155

1. Bundesliga: BVB schlägt Hoffenheim und baut Heimserie aus

0

Julian Brandt (Archiv), via dts NachrichtenagenturDortmund (dts Nachrichtenagentur) – Borussia Dortmund hat sich zum Abschluss des 13. Spieltags der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim mit 2:0 durchgesetzt.

In der ersten Halbzeit gelang Julian Brandt kurz vor der Pause der Führungstreffer, nachdem er eine Vorlage von Yan Couto verwertete. Die Partie war bis dahin ausgeglichen, doch Dortmund nutzte seine Chancen effektiver.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Nico Schlotterbeck auf 2:0, nachdem Felix Nmecha ihm den Ball nach einer Flanke aufgelegt hatte. Hoffenheim bemühte sich um den Anschluss, konnte jedoch die gut organisierte Dortmunder Abwehr nicht überwinden. Trotz einiger Wechsel und Offensivbemühungen blieb die TSG ohne Torerfolg.

Dortmunds Torhüter Gregor Kobel zeigte eine solide Leistung und hielt seinen Kasten sauber. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac festigte mit diesem Sieg ihre Position in der Top 3 und bleibt zu Hause ungeschlagen. Hoffenheim hingegen verpasste die Chance, sich im Rennen um die Champions-League-Plätze weiter zu etablieren.


Foto: Julian Brandt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Baerbock drängt auf Frau an Spitze der UN

0

Vereinte Nationen (Archiv), via dts NachrichtenagenturNew York (dts Nachrichtenagentur) – Die Präsidentin der UN-Vollversammlung, Annalena Baerbock, wirbt für eine Frau an der Spitze der Vereinten Nationen.

Männer und Frauen hätten „die gleichen Rechte und sollten somit auch die gleichen Chancen haben, Generalsekretärin zu werden“, sagte die frühere deutsche Außenministerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Und da ist schwer zu erklären, warum es in der 80-jährigen Geschichte der Vereinten Nationen – und bei vier Milliarden Frauen auf der Welt – bislang nicht möglich war, eine geeignete Frau zu finden.“

Für die Generalversammlung sei es wichtig, „dass die Entscheidung über die Nachfolge von UN-Generalsekretär Antonio Guterres nicht im Hinterzimmer zwischen den fünf ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats ausgekungelt wird – komplett abgekoppelt von den vorherigen Anhörungen in der Generalversammlung“, mahnte Baerbock. „Deshalb ist der transparente und inklusive Prozess zur Auswahl des oder der nächsten Generalsekretärin so wichtig.“

Baerbock verneinte die Frage, ob sie selbst als Kandidatin zur Verfügung stehe. „Ich habe eine einzige Rolle bei der Wahl der nächsten Generalsekretärin: den Auswahlprozess fair und transparent zu leiten“, sagte sie. „Zumal nach den ungeschriebenen Regeln definitiv kein weiterer Westeuropäer dran ist, und ich bin bekanntermaßen Deutsche.“


Foto: Vereinte Nationen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

1. Bundesliga: HSV gewinnt Nordderby gegen Bremen

0

Albert Sambi Lokonga (Archiv), via dts NachrichtenagenturHamburg (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Sonntagsspiel des 13. Bundesliga-Spieltags hat der Hamburger SV das Nordderby gegen Werder Bremen 3:2 gewonnen.

In einem wilden Spiel, welches von intensiven Zweikämpfen und sehenswerten Toren geprägt war, gingen die Bremer zunächst durch Jens Stage in Führung. Der Treffer fiel kurz vor der Halbzeitpause, als Stage nach einem Ballverlust der Hamburger im Aufbauspiel aus 18 Metern ins rechte untere Eck traf.

Nach der Pause erhöhten die Hausherren den Druck und glichen durch Albert Lokonga (63. Minute) aus, der im Strafraumgewühl die Übersicht behielt und den Ball ins Tor schob. Wenig später brachte Luka Vuskovic die Hamburger in der 75. Minute mit einem artistischen Hackentor nach einem Freistoß in Führung. Doch Werder Bremen zeigte Comeback-Qualitäten und erzielte direkt im Gegenzug durch Justin Njinmah den Ausgleich. Nach einem Doppelpass mit Sugawara verwandelte Njinmah aus neun Metern ins rechte untere Eck. Aber der HSV blieb dran und konnte in der 84. Minute durch den eingewechselten Yussuf Poulsen erneut in Führung gehen. Das war auch zugleich der Siegtreffer.

In der Tabelle rutschen die Bremer auf den elften Platz ab, während der HSV auf dem 13. Rang bleibt. Für die Hamburger geht es am Samstag bei Hoffenheim weiter, die Bremer sind am Tag darauf gegen Stuttgart gefordert.


Foto: Albert Sambi Lokonga (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Linnemann kritisiert Radikalisierung der AfD unter Führungsduo

0

Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Aus Sicht der CDU verschärft die AfD ihren Kurs in Richtung Rechtsextremismus. „Die AfD radikalisiert sich unter der Führung von Alice Weidel und Tino Chrupalla immer mehr“, sagte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann der „Bild am Sonntag“. Und: „Frau Weidel entwickelt sich selbst immer mehr zum rechtsextremen Verdachtsfall.“

Linnemann bezog seine Kritik konkret auf einen Auftritt der AfD-Co-Vorsitzenden beim Fernsehsender „Welt“ am Donnerstagabend. Moderator Jan Philipp Burgard hatte Weidel damit konfrontiert, dass ein Mitglied im Bundesvorstand der AfD-Jugend das Motto der Hitlerjugend – „Jugend muss durch Jugend geführt werden“ – als Vorbild gelobt hatte. Weidels Antwort lautete: „Also ich wusste jetzt auch nicht, dass das irgendwie irgendwann mal gesagt wurde. Genauso wie `Alles für Deutschland, Alles für Deutschland`. Huch ja, ich verstehe den Aufreger nicht.“

Linnemann kritisiert diese Wortwahl scharf: „Es ist schlimm genug, dass ein Vorstandsmitglied der `Generation Deutschland`, der vor einer Woche gegründeten AfD-Jugend, das Motto der Hitlerjugend als Vorbild empfiehlt.“ Aber dass Weidel diese rechtsextreme Entgleisung wenige Tage später in einem Interview nicht nur entschuldige, „sondern selbst eine verbotene SA-Parole mehrfach wiederholt, ist unerträglich“.


Foto: Alice Weidel und Tino Chrupalla (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lando Norris zum ersten Mal Formel-1-Weltmeister

0

Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts NachrichtenagenturAbu Dhabi (dts Nachrichtenagentur) – McLaren-Pilot Lando Norris ist neuer Formel-1-Weltmeister. Dem Briten reichte am Sonntag beim Saisonfinale in Abu Dhabi ein dritter Platz zu seinem ersten Titelgewinn. Das Rennen konnte Max Verstappen für sich entscheiden, dem aber am Ende zwei Punkte auf Norris zum Titelgewinn fehlten. Oscar Piastri (McLaren) komplettierte auf Platz zwei das Podium.

Das Rennen begann mit einer spannenden Ausgangslage, da Verstappen auf der Pole-Position stand und Norris von Platz zwei ins Rennen ging. Verstappen führte das Rennen von Beginn an, während Norris sich in den ersten Runden gegen Angriffe von Charles Leclerc (Ferrari) verteidigen musste. Im Verlauf des Rennens stabilisierte sich der Abstand zwischen Norris und Leclerc aber, während Verstappen seine Führung weiter ausbaute. Am Ende blieb es bei der für McLaren vorteilhaften Konstellation.

Auf den Punkterängen hinter dem Podium landeten am Sonntag Leclerc, George Russell (Mercedes), Fernando Alonso (Aston Martin), Esteban Ocon (Haas) und Lewis Hamilton (Ferrari). Oliver Bearman (Haas) holte auf dem neunten Rang zwei Punkte für die WM-Wertung, der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg (Sauber) auf dem zehnten Platz einen Punkt.


Foto: Lando Norris / McLaren (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Neuer CSU-Vorstoß für Aufbau einer europäischen Armee

0

Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Aus der CSU kommt angesichts der Neupositionierung der USA in der Außen- und Sicherheitspolitik ein neuer Vorstoß für eine europäische Armee. „Unser geostrategischer Partner, Verbündeter und traditioneller Freund, die Vereinigten Staaten von Amerika, sind nicht mehr bereit, uns allein zu verteidigen. Europa muss erwachsen werden“, heißt es in einem Antrag für den CSU-Parteitag Ende der Woche in München, über den das Nachrichtenmagazin Politico berichtet.

Die Initiative kommt unter anderem von EVP-Chef Manfred Weber, dem CSU-Ehrenvorsitzenden Theo Waigel, Ex-Parteichef Erwin Huber und dem Europaabgeordneten Christian Doleschal.

„Alle europäischen Nationen, die jetzt bereit sind, ihre Verteidigungspolitik stärker zu integrieren, sollen als eine Koalition der Willigen bei der weiteren Harmonisierung und dem fortgesetzten Aufbau gemeinsamer europäischer Kommandostrukturen, mit dem langfristigen Ziel einer europäischen Armee, eingebettet in die Strukturen der Nato voranschreiten“, heißt es in dem Papier.

Europa muss aus Sicht der CSU-Antragsteller über das bisherige Nato-Ziel hinausgehen, fünf Prozent der Wirtschaftskraft für Verteidigung auszugeben: Wenn die EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Jahren so viel wie die USA für Verteidigung ausgeben, hätten die Bürger ein Recht darauf, dass sich Europa im engen Schulterschluss mit den westlichen Partnern auch selbst verteidigen könne.

In dem CSU-Antrag werden auch institutionelle Reformen gefordert. „Um bei außenpolitischen Fragen handlungsfähig zu werden, müssen wir die Einstimmigkeit überwinden“, heißt es im Antragstext. „Es darf nicht mehr der Langsamste das Tempo bestimmen.“


Foto: Bundeswehr-Soldaten (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Urs Fischer neuer Cheftrainer beim 1. FSV Mainz 05

0

Urs Fischer (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FSV Mainz 05 hat Urs Fischer als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der Schweizer Fußballlehrer habe einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieben, teilte der Bundesligist am Sonntag mit.

Er bereitet die Mannschaft demnach ab sofort auf das kommende Spiel in der Conference League bei Lech Posen am Donnerstag vor. Mit Fischer wechseln auch sein langjähriger Co-Trainer Markus Hoffmann sowie Videoanalyst Sebastian Podsiadly nach Mainz.

„Urs Fischer hat als Trainer bei allen Stationen im Profibereich eindrucksvoll bewiesen, dass er Mannschaften strukturieren, entwickeln und darüber hinaus mit seiner ruhigen, aber emphatischen Art jede Kabine gewinnen kann“, sagte Sportvorstand Christian Heidel. „Seine Erfolge und Fähigkeiten haben ihn zu einem begehrten Trainer gemacht.“

In Mainz folgt Fischer auf Bo Henriksen, der am Mittwoch wegen Erfolglosigkeit entlassen wurde. Auf den Schweizer kommt jetzt die Aufgabe zu, die Mainzer vom letzten Tabellenplatz aus den Abstiegsrängen zu führen.


Foto: Urs Fischer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

EU-Kommission verkündet neue Auto-Regulierung am 16. Dezember

0

Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBrüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die EU-Kommission will die ursprünglich für den 10. Dezember angekündigten neuen CO2-Regeln für die europäische Automobilindustrie („Automotive Package“) nun am 16. Dezember vorstellen.

Wie der Fachdienst „Tagesspiegel Background“ unter Berufung auf zwei mit der Sache vertraute Branchenvertreter berichtet, will die Kommission an dem Tag nicht nur erklären, wie die geltende CO2-Regulierung überarbeitet werden soll. Auch neue klimafreundliche Regularien für Unternehmensflotten und Details zum sogenannten „Clean Deal Industrial Implementation Package“ sollen präsentiert werden.

Das im Februar 2025 angekündigte EU-Industrie- und Dekarbonisierungspaket soll Europas Industrie wettbewerbsfähig halten und gleichzeitig schneller klimaneutral machen. Es beinhaltet unter anderem neue Beihilferegeln, Investitionen, eine veränderte Rohstoffpolitik, den Netzausbau und Maßnahmen zur Kreislaufwirtschaft.

Die EU-Kommission war laut „Tagesspiegel“ am Wochenende für eine Bestätigung zunächst nicht erreichbar. Die Bundesregierung hatte vor gut einer Woche in einem Brief an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um eine umfassende Änderung der CO2-Flottenregulierung gebeten, mit der ein striktes Verbrenner-Aus ab 2035 und Strafzahlungen für die Autohersteller vermieden werden sollten.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

VDA ruft Europa zur engeren Zusammenarbeit mit China auf

0

Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – VDA-Präsidentin Hildegard Müller hat Deutschland und Europa zu einer engeren Zusammenarbeit mit China aufgerufen. „Deutschland und Europa müssen mit China im dauerhaften und konstruktiven Dialog bleiben“, sagte Müller der „Rheinischen Post“ (Montag) anlässlich der Reise von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Sonntag in die Volksrepublik.

„Das Potenzial einer konstruktiven Zusammenarbeit ist enorm – genau deswegen sind persönliche Treffen und der intensive Austausch in herausfordernden Zeiten besonders wichtig“, sagte die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie. „Gerade mit Blick auf aktuelle Herausforderungen – wie die Restriktionen bei Seltenen Erden oder die Schwierigkeiten hinsichtlich der Chipversorgung im Zuge der Nexperia-Krise -müssen langfristige Lösungen gefunden werden, die eine Versorgung sicherstellen“, so Müller.

Zudem bleibe zentral, „dass auf beiden Seiten faire Wettbewerbsbedingungen und ein tatsächliches Level-Playing-Field gelten“. Hier habe sich zuletzt ein deutliches Ungleichgewicht entwickelt, sagte Müller.

Die Grünen riefen Außenminister Wadephul unterdessen dazu auf, bei seiner Chinareise nicht zu weich aufzutreten und der Verlockung kurzfristiger Vorteile zu widerstehen. „Ich erwarte vom Außenminister, dass er verhindert, dass die Bundesregierung dieselben Fehler wiederholt, die Union und SPD jahrzehntelang in Bezug auf Russland gemacht haben: fahrlässig Abhängigkeiten riskieren, um kurzfristige wirtschaftliche Interessen zu erfüllen“, sagte die außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Deborah Düring, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

Außerdem müsse Wadephul auch Probleme wie die Beachtung von Menschenrechten thematisieren. „Ich erwarte vom Außenminister, dass er nicht nur bei seiner kritischen Haltung gegenüber der chinesischen Regierung bleibt, sondern kritische Themen, wie die Menschenrechtslage in China, auch offen und selbstbewusst anspricht.“

Auch der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, warnte vor einem zu unkritischen Auftreten. „Gerade in außen- und sicherheitspolitischen Fragen, in Wirtschaft und Handel sowie bei Klima und Menschenrechten braucht es einen klaren, aber zugleich robusten Dialog auf Augenhöhe. Deutschland steht für Kooperation, aber nicht für neue Abhängigkeiten“, sagte er dem RND. „Diese Haltung ist zentral – insbesondere mit Blick auf kritische Bereiche wie seltene Erden. Strategische Abhängigkeiten dürfen nicht zu politischen Druckmitteln werden.“

Wadephul bricht am Sonntag zu einer zweitägigen Chinareise auf. Im Oktober hatte er seine damals geplante Reise kurzfristig verschoben. Als Begründung war das von China angebotene Programm genannt worden, das nach Einschätzung der Bundesregierung zu spärlich ausgefallen war.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Söder und Bayaz wollen Unternehmensteuerreform vorziehen

0

Finanzamt (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen/Stuttgart (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts der hartnäckigen Konjunkturschwäche gibt es erste Vorstöße aus der Politik, die deutschen Unternehmen schneller zu entlasten. „Es wäre sinnvoll, die schrittweise Senkung der Körperschaftsteuer von 2028 auf den 1. Juli 2026 vorzuziehen – sofern es unsere finanziellen Spielräume zulassen“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). „Das würde unserer Wirtschaft einen wichtigen Schub geben.“

Die Bundesregierung will die Körperschaftsteuer von derzeit 15 Prozent beginnend ab dem Jahr 2028 in fünf Schritten bis zum Jahr 2032 auf zehn Prozent senken. Söder schlägt nun vor, den Beginn der Maßnahme um anderthalb Jahre vorzuziehen. „Wir müssen unsere Unternehmen zusätzlich entlasten“, sagte Söder angesichts der schwierigen Wirtschaftslage.

Auch der Finanzminister aus Baden-Württemberg, Danyal Bayaz (Grüne), plädiert für eine vorgezogene Senkung der Unternehmenssteuer. „Die Körperschaftsteuer kann zum kommenden Jahr um zwei Prozentpunkte gesenkt werden, statt erst 2028 mit einer stufenweisen Senkung zu beginnen“, sagte er dem „Handelsblatt“. „So kann der avisierte Steuersatz von zehn Prozent noch in dieser Legislatur erreicht werden.“

Aus Sicht der Präsidentin des Wirtschaftsrates der CDU, Astrid Hamker, war schon die Vereinbarung, erst am Ende der Legislaturperiode mit der Steuerentlastung zu beginnen, ein Fehler. „Die Koalition hätte eine frühzeitige Senkung der Unternehmenssteuern auf den Weg bringen müssen, anstatt sie erst ab 2028 in Aussicht zu stellen“, sagte sie dem „Handelsblatt“.


Foto: Finanzamt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts