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SPD-Außenpolitiker Roth für Annäherung an Saudi-Arabien

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Botschaft von Saudi-Arabien in Deutschland (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Michael Roth (SPD), fordert eine Annäherungspolitik an führende arabische Staaten, um den Iran stärker zu isolieren – notfalls auch mit umfassenden Rüstungsexporten. „Wir werden zu den moderaten arabischen Staaten, die bereit sind, Frieden mit Israel zu schließen, ein engeres Verhältnis aufbauen müssen“, sagte Roth der „Süddeutschen Zeitung“.

„Damit meine ich im Wesentlichen die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar, Ägypten, Marokko, Saudi-Arabien.“ Das seien autoritäre Systeme, denen man etwas bieten müsse, wenn sie eine Rolle als Stabilitätsfaktor in der Region übernehmen sollen, „bis hin zu Rüstungsgütern“. Ziel müsse sein, „diese Staaten zu einer dauerhaft konstruktiven Zusammenarbeit mit Israel zu ermutigen“.

Man brauche sie auch dringend bei einer perspektivischen Zweistaatenlösung. Hier sollten sie deutlich mehr Verantwortung für Frieden und Sicherheit in den palästinensischen Gebieten übernehmen. „Für mich ist das Existenzrecht Israels und der Frieden im Nahen Osten so wichtig, dass ich auch bereit bin, eine schwierige Abwägung vorzunehmen, die uns am Ende näher an Regime heranführt, mit denen ich in Sachen Menschenrechte und Werte derzeit sehr wenig teile“, so Roth.

Zudem müssten dringend die Sanktionen gegen Iran verschärft und die Revolutionsgarden als Terrororganisation eingestuft sowie das Islamische Zentrum in Hamburg geschlossen werden. „Dieses Hin und Her in Sachen Listung der Revolutionsgarden als Terrororganisation auf EU-Ebene war eine Ausgeburt von Schwäche“, sagte der SPD-Politiker. Und auch wenn es schon sehr weitreichende Sanktionen gebe, müsse man die Handelsbeziehungen noch einmal massiv einschränken. „Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Handelspartner Irans in Europa“, kritisierte Roth. „Das Regime nimmt durch den Handel mit dem Westen weiterhin Milliarden ein. Schauen Sie auf die blutige Unterdrückung der Freiheitsbewegung in Iran, die Unterstützung Russlands mit Drohnen und auch die Hamas wird von Iran finanziert und mit Waffen ausgestattet.“

Er räumte ein, dass man sich in der Iran-Politik und den Versuchen, das Atomprogramm diplomatisch zu stoppen, von Irrtümern habe leiten lassen. „Wir hätten allerspätestens nach dem 7. Oktober, dem Terrorangriff der Hamas auf Israel, eine andere Gangart einschlagen müssen“, sagte Roth mit Blick auf die Hamas-Unterstützer in Teheran.


Foto: Botschaft von Saudi-Arabien in Deutschland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

DHDL-Deal für STEINER‘s

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STEINER´s“

„DHDL“-Deal für STEINER‘s: Inge und Matthias Steiner überzeugen Nils Glagau mit Low Carb-Produkten

Das Gründer-Ehepaar Inge und Matthias Steiner hat sich mit seinem Start-up STEINER’s ein Versprechen auf die Fahne geschrieben: Einfach schlank werden und schlank bleiben! In ihrem Produktportfolio haben sie verschiedene Low Carb-Produkte wie Brötchen, Nudeln oder Kuchen. Sie verzichten in ihren Produkten komplett auf zugesetzten Zucker. Zudem haben sie alle weiteren Kohlenhydrate, die für einen schnellen Blutzuckeranstieg sorgen würden, durch wertvolle Ballaststoffe und hochwertiges Eiweiß ersetzt. Bei „Die Höhle der Löwen“ gelingt Investor Nils Glagau in der zweiten Folge der laufenden Staffel wieder ein Deal.

Matthias Steiner ist vielen sicherlich durch einen der emotionalsten Sportmomente bekannt. Am 19. August 2008 gewinnt er bei den Olympischen Spielen in Peking im Gewichtheben die Goldmedaille. Was ihm dieser Erfolg bedeutete, konnte die ganze Sportwelt sehen. Es war aber auch ein Triumph über seinen Typ-1-Diabetes. Die durch eine Grippe ausgelöste Autoimmunerkrankung wurde bei ihm bereits an seinem 18. Geburtstag festgestellt. Trotzdem hat er es geschafft, der „stärkste Mann der Welt“ zu werden.

Nach seiner aktiven Karriere gründete Matthias sein Start-up STEINER’s

Als Matthias 2013 seine Profisportkarriere beendete, wollte er abnehmen, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Da Matthias sehr gerne Brot und Brötchen isst, suchte er nach Low Carb-Alternativen. Doch er fand keine schmackhaften Produkte. So entwickelte er gemeinsam mit seinem Freund Helmut, Bäckermeister und heutigem Produktentwickler von STEINER’s, etwas Eigenes.

Mittlerweile hat Matthias mit seiner Frau und Mitgründerin Inge, die jahrzehntelang als Moderatorin vor der Kamera stand, ein kleines, engagiertes Team um sich herum, das tagtäglich mit viel Herzblut und Know-How die Marke STEINER’s voranbringt. Ihr Low Carb High Protein Produktportfolio umfasst u.a. Brot und Brötchen, Nudeln und verschiedene Kuchen. Viele der Einzelprodukte lassen sich im Onlineshop unter www.steiners.shop auch im Bundle kaufen.

Besonders stolz sind die Gründer, dass es eine Woche nach Ausstrahlung ab dem 22. April Aktionen bei Kaufland, dm und Globus geben wird. Den Kunden werden dann orangefarbene Displays mit Olympiasieger Matthias Steiner und STEINER’s-Produkten ins Augen stechen.

Investor Nils Glagau kannte die Geschichte von Matthias Steiner

Nun steht dem Team Investor Nils Glagau mit seiner RockB(r)and-Mannschaft zur Seite: „Natürlich kenne ich die Geschichte von Matthias. So wie er damals bei den Olympischen Spielen für die Goldmedaille gekämpft hat, macht er es heute gemeinsam mit Inge für sein Unternehmen. Die beiden haben mich mit ihrem Pitch und ihren Produkten absolut überzeugt. Im Zuge eines Re-Designs haben die beiden die Optik ihrer Produkte angepasst. In Zukunft freue ich mich, gemeinsam mit dem Team von STEINER’s die Marke Stück für Stück noch ein bisschen besser zu machen“, sagt Nils Glagau.

„Wir sind glücklich, den Deal mit Nils bekommen zu haben. Auf der einen Seite gibt er uns wertvolle Tipps, auf der anderen Seite gibt er uns aber auch die Freiheit, unsere Unternehmensentscheidungen selbst zu treffen“, freuen sich auch Inge und Matthias über die Zusammenarbeit. Denn auch nach dem Deal haben sie mit STEINER’s einiges vor: „Unser Motto ist: Einfach Lower Carb. Wir wollen, dass die Menschen einfach, ohne viel Aufwand, gesünder leben können. Und auch, dass ihnen die Produkte einfach zur Verfügung stehen. Daher wollen wir künftig noch mehr Handelsplatzierungen erreichen.“

Bild Inge und Matthias Steiner präsentieren mit „STEINER´s“ Low Carb-Produkte. Sie erhoffen sich ein Investment von 300.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle: Rock B(r)and/ STEINERfood GmbH

KitchBo im Test

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KitchBo im Test: Profikoch Christian Rach

KitchBo im Test: Profikoch Christian Rach gibt exklusiven Kochkurs und bringt mit der modularen Backmatte den Backspaß auf Profi-Level

Nach ihrem erfolgreichen Auftritt in der letzten Staffel der VOX Gründershow „Die Höhle der Löwen“ kehrt das innovative Start-up KitchBo mit neuen Ideen und einem neuen Produkt zurück. Das Gründertrio, bestehend aus Darko Djukic, Karolin Djukic und Nikola Natterer, hat seitdem nicht nur ihre multifunktionale Silikonbackmatte weiterentwickelt, sondern auch ein brandneues Produkt auf den Markt gebracht: eine faltbare Mikrowellenhaube mit Befestigungsmagnet.

„Angebote von gleich vier Löwen zu bekommen, hat sich damals extrem surreal angefühlt. Mit unserer Entscheidung für Ralf sind wir bis heute sehr glücklich! Die Zusammenarbeit mit Ralf Dümmel und der DS Gruppe macht unglaublich viel Spaß. Das gesamte Team unterstützt uns seit dem ersten Tag in allen Bereichen und gibt uns die Möglichkeit, unsere Vision weiter voranzutreiben. Wir arbeiten tagtäglich daran, das Kochen und Backen durch neue innovative Lösungen zu erleichtern und gleichzeitig nachhaltig zu gestalten.“ – Darko Djukic, Gründer KitchBo

„Ich bin immer noch überglücklich, dass sich Darko, Karolin und Niki in der Höhle für mich entschieden haben! KitchBo hat gezeigt, dass sie nicht nur innovative Produkte entwickeln, sondern auch kontinuierlich an neuen Ideen arbeiten. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Darko, Karolin und Niki. Zusammen wollen wir KitchBo als Marke etablieren – und noch mehr innovative Lösungen für die Küche auf den Markt bringen!“ Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Eine Matte, viele Möglichkeiten: Christian Rach beweist in einem exklusiven Kochkurs, wie vielfältig die KitchBo Backmatte einsetzbar istKitchBo im Test: Profikoch Christian Rach

Als Highlight ihres Wiederbesuchs bei „Die Höhle der Löwen“ veranstaltet KitchBo gemeinsam mit Christian Rach und Ralf Dümmel einen exklusiven Kochkurs. 10 glückliche Gewinner eines Gewinnspiels auf Instagram hatten die einmalige Gelegenheit, in Hamburg bei diesem besonderen Kochkurs teilzunehmen. Dabei wurde ausschließlich mit der KitchBo Backmatte gekocht und außerdem das neue Produkt, die faltbare Mikrowellenhaube, getestet.

Christian Rach und die Teilnehmer zeigen sich begeistert und sind von der Multifunktionalität der Backmatte beeindruckt.

„Als ich das erste Mal mit KitchBo gekocht habe, war ich direkt begeistert und dachte mir, dass das ein „Knaller“ werden könnte. Insbesondere die Pyramidenstruktur der Matte hat mich überzeugt, denn die Hitze kann ungehindert durch die Zwischenräume zirkulieren, was zu einem rundum knusprigen Ergebnis führt – egal ob Fisch, Gemüse oder Fleisch.“ – Christian Rach, Fernsehkoch und Kochbuchautor

Sauber, faltbar, platzsparend: Die clevere Mikrowellenhaube von KitchBo

Die faltbare KitchBo Mikrowellenhaube aus Silikon sorgt nicht nur dafür, dass das Innere der Mikrowelle vor lästigen Essenspritzern geschützt ist, sie lässt sich dank Magneten an der Oberseite auch ganz einfach und platzsparend direkt in der Mikrowelle verstauen. Ganz einfach zusammenfalten und an der inneren Mikrowellendecke anklicken – fertig. Nicht weniger praktisch ist auch das clevere Lüftungssystem: Es hilft die Speisen gleichmäßig und ideal zu erwärmen – ganz ohne Feuchtigkeitsverlust oder Verwässerung der Speisen durch übermäßige Dampfentwicklung.

Die KitchBo Silikonbackmatte ist als Starter Set mit vier Klicksteinen, zwei Edelstahlspießen und einem Reinigungsschwamm aktuell für 19,99 € und die KitchBo Mikrowellenhaube für aktuell 9,99€ unter www.kitchbo.de – aber auch im Handel – erhältlich.

Bilder : Fotocredits: KitchBo | DS Unternehmensgruppe |Stefan Groenveld

Quelle DS Unternehmensgruppe/ KitchBo GmbH

Pee & Bob: Das transportable Klapptöpfchen

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Pee & Bob Das transportable Klapptöpfchen

Pee & Bob sorgt für ein sauberes und sicheres Gefühl deines Kindes – immer und überall.

Endlich große und kleine Abenteuer stressfrei genießen: Als Eltern kennt man das Problem, eine saubere Toilette zu finden, gerade wenn es schnell gehen muss. Oft müssen Ausflüge an den Strand oder auf den Spielplatz unterbrochen werden, wenn nach einer geeigneten und sauberen Toilette für den Sprössling Ausschau gehalten werden muss. Staus und lange Autofahrten werden so zur Zerreißprobe, Wandertouren können selten entspannt begangen werden.

Doch mit Pee & Bob, dem klappbaren Kindertöpfchen, das in jeden Rucksack passt, ist nun Schluss damit. Gründerin Anna Wirsching überzeugt mit ihrem beeindruckenden Pitch gleich zwei Löwen – die Entscheidung fiel auf Wunschinvestor Ralf Dümmel.

Für ein rundum sauberes & sicheres Gefühl deines Kindes – immer & überall!

Das klappbare Pee & Bob Kindertöpfchen ist immer dabei und sorgt damit für viele schöne Draußen- und Unterwegs-Momente – ohne große Unterbrechungen. Gründerin Anna ist selbst Mutter von zwei Kindern und kannte das Problem nur zu gut:

„Immer wieder mussten wir Spielplatz-Dates abbrechen, Staus wurden zur Zerreißprobe, Picknicks oder Wandertouren verliefen nur mit längeren Unterbrechungen – denn nicht immer ist eine saubere Toilette in Reichweite. Nach dem ersten 3-D-Druck war Pee & Bob aus unserem Rucksack bereits nicht mehr wegzudenken und ich freue mich mit meinem Produkt auch anderen Eltern Ausflüge mit ihren Kindern erleichtern zu können. Ich bin glücklich von Ralf Dümmel dabei unterstützt zu werden– für mich stand von Anfang an fest, dass ich mich für ihn entscheide, wenn ich die Wahl habe. Er ist ein Herzensmensch, offen und ehrlich und das sind Eigenschaften, die mir so wichtig sind.“ Anna Wirsching, Gründerin Pee & Bob

„Anna ist einfach eine Power Gründerin – Ihr Pitch bei „Die Höhle der Löwen“ hat mich komplett geflasht. Pee & Bob sorgt für ein sauberes und sicheres Gefühl für Kinder – immer und überall. Und macht das Unterwegs sein für Eltern einfacher mit Kleinkindern. Ideal für Reisen, Staus, Wandertouren oder Ausflüge zum Spielplatz. Super Schnell einsatzbereit: Töpfchen aufstellen, Tüte einhängen – fertig!“ Ralf Dümmel
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Pee & Bob ist unter www.peeandbob.de im Set mit 5 Einwegtüten und Saugpads inklusive Versand für 27,99€ erhältlich.

Bild: Anna Wirsching präsentiert mit Pee & Bob ein Klapptöpfchen für unterwegs. Sie erhofft sich ein Investment von 30.000 Euro für 10 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen. Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer

Quelle DS Unternehmensgruppe/ Pee & Bob

Bauernpräsident droht mit Rückkehr der Traktoren

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Bauernproteste (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – 100 Tage nach dem Beginn der großen Bauernproteste droht Bauernpräsident Joachim Rukwied mit der Rückkehr der Traktoren.

Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte Rukwied: „Der Agrardiesel darf nicht gestrichen werden.“ Es brauche „eine faire Lösung“ für deutsche Landwirte beim Thema Diesel, die ansonsten im europäischen Wettbewerb benachteiligt werden würden. Rukwied verwies auf Belgien, wo Agrardiesel gar nicht besteuert werde. Der Bauernpräsident mahnte die Politik, auf die Forderung einzugehen: „Wenn es notwendig wird, sind wir sehr schnell wieder auf der Straße. Was das bedeutet, haben wir im Winter gezeigt. Da lassen wir nicht locker.“

Anfang des Jahres hatten geplante Subventionskürzungen im Bereich der Landwirtschaft zu massiven Protesten gesorgt. Am 8. Januar versammelten sich Bauern und andere Unternehmer vor dem Brandenburg Tor in Berlin, um gegen die Politik der Ampel-Regierung zu demonstrieren. Bundesweit kam es in der Folge immer wieder zu Aktionen. Die Ampel nahm daraufhin Teile der Kürzungen zurück, die Agrardiesel-Streichung soll aber schrittweise zum Jahr 2026 kommen. Bislang können sich Landwirte die Energiesteuer für Diesel teilweise zurückerstatten lassen – mit einer Vergütung von 21,48 Cent pro Liter.


Foto: Bauernproteste (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Lehrerverband warnt vor bekifften Schülern im Unterricht

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, warnt nach der Anfang April erfolgten Teilfreigabe von Cannabis vor bekifften Schülern im Unterricht.

Düll sagte der „Rheinischen Post“ (Mittwoch): „Die Gefahr bekiffter Schüler im Unterricht ist jetzt größer. Lehrer werden besonders gefordert sein.“ Betroffen seien vor allem die Schulen mit bereits volljährigen Schülern. „Schulzentren beispielsweise mit Gesamtschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen. Da sind viele Schüler schon 18 Jahre alt“, betonte Düll. Man schaue sich daher jetzt genau an, „wie sich die Situation seit Beginn der Freigabe entwickelt“.

Zugleich warnte Düll die Schüler vor dem Cannabis-Konsum: „Wer bekifft im Unterricht sitzt, muss mit Ordnungsmaßnahmen rechnen. Je nach den Umständen können auch die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet werden.“ Zugleich müsse man aber ehrlich sein: „Es gab vorher schon einen Schwarzmarkt. Neu ist, dass der Zigaretten-Schwarzmarkt für Minderjährige jetzt um Cannabis erweitert wird“, sagte Düll. Zuletzt hatte sich der Lehrerverband für mehr Aufklärung und Prävention sowie für Weiterbildungsangebote für die Lehrkräfte ausgesprochen.


Foto: „Smoke-in“ vor dem Brandenburger Tor (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Insa: Zustimmung für Klima-Auflagen bei öffentlichen Aufträgen

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Baustelle A 100 (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Trotz Bürokratie-Frust und Wirtschaftsflaute werden die Pläne von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) für schärfere Klimaschutz-Auflagen für öffentliche Aufträge von mehr Bürgern unterstützt als abgelehnt.

„Eine relative Mehrheit von 39 Prozent befürwortet die verpflichtende Erfüllung von Umweltkriterien zur Senkung der Treibhausgasemissionen als Vergabekriterium von öffentlichen Aufträgen, auch wenn dies zu höheren Preisen führt“ – so das Ergebnis einer Insa-Umfrage, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet. 34 Prozent der Befragten lehnen schärfere Auflagen ab, die übrigen 26 Prozent äußerten keine Präferenz.

In Auftrag gegeben hatte die Umfrage das Berliner Forum für Klima, Energie, Mobilität und Bauen (KEMB). Das Forschungsinstitut erhob auch die Parteipräferenz der Befragten. Bei den Grünen lag die Zustimmung zu verpflichtenden CO2-Auflagen bei 83 Prozent und damit am höchsten. Auch SPD-Wähler sind absolut-mehrheitlich dafür. Und auch bei Wählern von Union und Linken überwog das Lager der Befürworter das der Neinsager mit 42:38 beziehungsweise 41:27 Prozent. Die übrigen Wählergruppen sprechen sich mehrheitlich dagegen aus. 46 Prozent sind es bei der FDP-Anhängerschaft und 56 Prozent bei den AfD-Wählern.

Wirtschaftsminister Habeck und Finanzminister Christian Lindner (FDP) ringen seit Monaten um eine Novellierung des Vergaberechtes, ein Kabinettsbeschluss wird für den Sommer erwartet. Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, die öffentliche Beschaffung im Volumen von mehr als 300 Milliarden Euro jährlich „wirtschaftlich, sozial, ökologisch und innovativ“ auszurichten. Habeck sieht darin auch ein Instrument, CO2-Emissionen zu senken. Lindner will neue Belastungen für die Wirtschaft verhindern.

Eine Vereinfachung der Regeln ist gemeinsames Ziel der Ampel. „Mit der wichtigen Reform werden Vergabeverfahren vereinfacht und unnötige bürokratische Belastungen abgebaut“, sagte ein Sprecher Habecks der „NOZ“. Das Finanzministerium lehnte eine Stellungnahme „zu regierungsinternen Abstimmungen“ ab.

„Es macht durchaus Sinn, dass der Staat bei öffentlichen Aufträgen allgemeinverbindliche Kriterien festschreibt, die zur Senkung der Treibhausgasemissionen führen“, kommentierte Martin Neumann, Vorsitzender des KEMB-Forums, das Umfrageergebnis gegenüber der „NOZ“. Das könne eine Lenkungswirkung in der Wirtschaft auf dem Weg zur Klimaneutralität entwickeln, zumal in Deutschland die Staatsquote bei mehr als 48 Prozent liege. „Über alle Parteigrenzen hinweg gibt es allerdings nur eine relative Mehrheit für Vergabekriterien, die auch Mehrkosten verursachen.“

Dass das Bild angesichts der ökonomischen Situation in Deutschland sehr differenziert sei, sei nicht überraschend, so Neumann. „Trotzdem lässt sich aber auch in der April-Erhebung des KEMB-Klimaindex ablesen, dass die Deutschen weiter mehrheitlich bereit sind, ihren Beitrag auf dem Weg zur Klimaneutralität zu leisten. Die persönliche Bereitschaft ist relativ hoch.“


Foto: Baustelle A 100 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Entwicklungsministerin will nicht kürzen – sondern mehr Geld

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Svenja Schulze (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) stellt sich gegen die für den Haushalt 2025 geplanten Kürzungen und fordert stattdessen mehr Geld für ihr Ressort.

„Ich will das klar sagen: Schon das bestehende Budget ist nicht angemessen“, sagte sie dem „Stern“. Im letzten Jahr habe sie bereits einen großen Sparbeitrag geleistet. „Das haben wir hinbekommen, aber so kann es nicht weitergehen, denn die Weltlage erfordert mehr Geld, nicht weniger.“

Sie verstehe zwar, dass Finanzminister Christian Lindner (FDP) einen Haushalt zusammenstellen muss, die SPD-Politikerin fügte aber an: „Dabei muss er Deutschlands Interessen beachten – und zwar nicht nur kurz-, sondern auch langfristig: Es wird am Ende nämlich deutlich teurer, wenn wir jetzt in der Entwicklungszusammenarbeit sparen.“

In welchem Bereich dann alternativ mehr gespart werden solle, könne sie nicht entscheiden. „Eigentlich müssten wir an die Schuldenbremse ran“, sagte Schulze. Dass sich die FDP dem verwehre, sei langfristig nicht vernünftig. „Natürlich wollen wir nachfolgenden Generationen solide Finanzen hinterlassen. Aber wir sollten ihnen eben auch eine funktionierende Infrastruktur hinterlassen, ein intaktes Klima – und verlässliche Partnerschaften in der Welt“, so Schulze. „Das geht nicht, wenn wir jetzt alles kurz und klein kürzen.“


Foto: Svenja Schulze (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Verdi will Streik bei Telekom ausweiten – 12 Prozent mehr gefordert

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Deutsche Telekom (Archiv), via dts NachrichtenagenturBonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Gewerkschaft Verdi will die Warnstreiks bei der Deutschen Telekom ausweiten. Die zweite Verhandlungsrunde sei nach zwei Verhandlungstagen ohne Ergebnis geblieben, teilte Verdi am Dienstagabend mit.

Deswegen soll am Mittwoch zunächst an Telekom-Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Baden-Württemberg gestreikt werden. Am Donnerstag sind Arbeitsniederlegungen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen und in Bayern geplant.

Verdi fordert für bundesweit rund 70.000 Tarifbeschäftigte 12 Prozent mehr Lohn, mindestens aber eine Steigerung um 400 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen sowie die Entgelte der dual Studierenden sollen um monatlich 185 Euro erhöht werden.

Bislang habe die Telekom noch „kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt“, so Verdi. Die Verhandlungen sollen am 29. und 30. April fortgesetzt werden.


Foto: Deutsche Telekom (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Juso-Chef beschimpft Merz als "wirtschaftspolitischen Bruchpiloten"

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Philipp Türmer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Juso-Chef Philipp Türmer kritisiert CDU-Chef Friedrich Merz scharf für dessen Festhalten an der Schuldenbremse.

„Aus rein parteitaktischen Gründen versagt der CDU-Parteivorsitzende es, ansatzweise darüber nachzudenken, die Schuldenbremse anzutasten.“ Damit setze Merz „Wohlstand und Sicherheit des gesamten Landes für seine kleingeistigen politischen Taktierereien aufs Spiel“, sagte der Chef der SPD-Nachwuchsorganisation.

Türmer forderte aber auch die Ampel-Parteien zu mehr Mut auf: Die Ampel solle jetzt zeigen, dass sie ihre Wirtschaft-Expertise von ernsthaften Ökonomen habe und nicht „auf dem gleichen Holzweg wie die CDU ist“. Eine Aussetzung der Schuldenbremse sei „unumgänglich“, sagte Türmer. „Das geht auch ohne den wirtschaftspolitischen Bruchpiloten aus dem Sauerland.“

Zurzeit laufen die Haushaltsverhandlungen in der Bundesregierung für das Jahr 2025 an. Es muss ein zweistelliger Milliardenbetrag eingespart werden.


Foto: Philipp Türmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts