Start Blog Seite 1447

Bundestag stimmt für Solarpaket

0

Solarzellen auf Hausdach (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundestag hat ein Solarpaket beschlossen, mit dem der Ausbau von Balkonkraftwerken und Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen erleichtert werden soll. Am Freitag stimmten 384 Abgeordnete für den entsprechenden Gesetzentwurf zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes und weiterer energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung, 79 dagegen, bei 200 Enthaltungen.

Um die Ziele für den Ausbau der Photovoltaik zu verwirklichen, sind laut Bundesregierung weiterhin erhebliche Anstrengungen in allen Rechts- und Wirtschaftsbereichen erforderlich. Mit Anpassungen insbesondere im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sollen Weichen gestellt werden, um die mit dem EEG 2023 beschlossenen Ausbauziele „in systemverträglicher Form“ zu erreichen.

Mit dem Gesetzentwurf will die Regierung, um das Ziel von 215 Gigawatt (GW) Photovoltaik bis 2030 zu erreichen, den jährlichen Zubau verdreifachen, von 7,5 GW im Jahr 2022 auf 22 GW im Jahr 2026. Planung und Zubau sollen beschleunigt, büroktratieärmer und leichter werden und etwa hälftig auf Dächern und in der Fläche erfolgen. Beides wird in dem Gesetzespaket adressiert. Für den Ausbau in der Fläche werden weitere Flächentypen für die Nutzung durch Photovoltaik geöffnet und die Förderung für Solaranlagen wie Agri-PV, Biodiversitäts-PV und Parkplatz-PV gestärkt, so die Bundesregierung.

Für Aufdachanlagen sollen bürokratische Hürden beseitigt werden, Mieterstrom und Balkon-PV sollen vereinfacht und die Netzanschlüsse beschleunigt werden. Die Anschlussbedingungen sollen bundesweit vereinheitlicht werden. Für Balkon-PV soll die Anmeldung beim Netzbetreiber entfallen. Daneben soll die Direktvermarktung von Strom flexibler und die Weitergabe von PV-Strom beispielsweise in Mietshäusern deutlich erleichtert werden.


Foto: Solarzellen auf Hausdach (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mehrheit glaubt an Bestand der Ampel bis 2025

0

Robert Habeck, Christian Lindner, Olaf Scholz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Rund drei Viertel (74 Prozent) der Deutschen, und damit mehr als im Februar (65 Prozent), glauben, dass die Ampelkoalition bis zur nächsten Bundestagswahl im Herbst 2025 hält. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle ZDF-Politbarometer vom Freitag.

Nur 22 Prozent (Februar: 31 Prozent) rechnen demnach mit einem vorzeitigen Bruch der Koalition. Dabei wird das Verhältnis der drei Koalitionspartner mittlerweile nicht einmal mehr von jedem zehnten Befragten als gut bezeichnet (neun Prozent), 87 Prozent halten es für schlecht. Schuld an diesem schlechten Verhältnis ist für 34 Prozent hauptsächlich die FDP, 26 Prozent machen vor allem die Grünen hierfür verantwortlich und sechs Prozent die SPD. Für 32 Prozent sind alle gleichermaßen schuld.

Zurzeit gibt es immer wieder Spekulationen darüber, ob die FDP vor Ablauf der Legislaturperiode aus der Koalition aussteigen will: Davon gehen jedoch nur 14 Prozent aus, 80 Prozent glauben das nicht.

Trotz der Unzufriedenheit mit der amtierenden Koalition fallen auch die Erwartungen an eine unionsgeführte Regierung gering aus. Nur 30 Prozent glauben, dass es die CDU/CSU besser machen würde, wenn sie an der Regierung wäre. Für 45 Prozent wäre da kein großer Unterschied und 21 Prozent würden mit einer schlechteren Arbeit rechnen.

Die FDP hat kürzlich in einem 12-Punkte-Plan unter anderem Einschnitte bei den Sozialausgaben gefordert. Dies unterstützen nur 28 Prozent der Befragten, zwei Drittel (67 Prozent) sprechen sich gegen Kürzungen im Bereich Soziales aus, darunter mehrheitlich die Anhänger von SPD, Grüne, AfD, Linke und BSW. Die Beibehaltung der Schuldenbremse, ebenfalls eine Forderung der FDP, befürworten 54 Prozent, 40 Prozent sind für eine Lockerung.

Wenn am nächsten Sonntag wirklich Europawahl wäre, käme die Union unverändert auf 30 Prozent, die Grünen auf 17 Prozent (+2), die SPD auf 15 Prozent (-1) und die AfD auf 15 Prozent (-1). Linke und FDP erhielten beide jeweils unverändert drei Prozent, das BSW vier Prozent (-1) und die anderen Parteien zusammen 13 Prozent (+1).

Die Interviews wurden in der Zeit vom 23. bis 25. April 2024 bei 1.228 Wahlberechtigten telefonisch und online erhoben.


Foto: Robert Habeck, Christian Lindner, Olaf Scholz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Merz schließt Machtkampf mit Söder um Kanzlerkandidatur aus

0

Markus Söder und Friedrich Merz (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat einen Machtkampf mit CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur ausgeschlossen. Der ARD sagte Merz, er glaube Söders Beteuerungen, dass sein Platz in Bayern sei. Die Frage, ob er einen Machtkampf mit dem bayerischen Ministerpräsidenten um die Spitzenkandidatur der Union für die Bundestagswahl 2025 ausschließen könne, beantwortete Merz mit „Ja“.

Den Entscheidungsprozess, ob er selbst antritt, hat Merz nach eigenen Angaben noch nicht abgeschlossen. Es gebe viele Faktoren zu beachten, sagte der CDU-Vorsitzende. Dazu zähle auch, ob man als Kandidat Wählergruppen ausreichend erreiche. „Das sind doch alles Fragen, die man stellen muss und die man auch für sich selbst beantworten muss und die man letztendlich auch in der Partei selber diskutieren und beantworten muss“, so Merz. Der CDU-Vorsitzende sieht sein Alter als einen Aspekt, der gegen seine Kandidatur sprechen könnte: „Ich werde bei der Bundestagswahl 2025, wenige Wochen danach, 70 Jahre alt. Es hat bis auf Konrad Adenauer keinen Bundeskanzler gegeben, der potenziell zu diesem Zeitpunkt so alt war, wie ich im nächsten Jahr sein werde. Natürlich ist das ein Punkt, über den ich nachdenken muss.“

Zu seinen im Vergleich zu Markus Söder und Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, deutlich schlechteren Popularitätswerten verwies Merz darauf, dass in Deutschland nicht einzelne Personen, sondern Parteien gewählt würden, die anschließend den Kanzler im Bundestag zur Wahl stellen. „Für mich kommt es darauf an, dass die CDU insgesamt stark genug ist“, sagte der Parteichef. „Aber ich sage es mal etwas selbstbewusst: Auch meine Popularitätswerte sind ja nicht unbedingt nur schlechter geworden, sondern sie sind zum Teil deutlich besser geworden.“

Hendrik Wüst antwortete auf die Frage, ob er eine Kandidatur von Friedrich Merz befürworten würde, ausweichend: „Wenn es dann entschieden ist, stehen wir wie ein Mann hinter dem Kandidaten, der es dann ist.“ Ob er selbst als Kanzlerkandidat zur Verfügung stehen würde, ließ Wüst offen: „Ich habe hier eine große Aufgabe in Nordrhein-Westfalen, und die ist noch nicht vorbei. Und alles andere klären wir, wenn es dran ist“, so Wüst.

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Karin Prien, Bildungsministerin in Schleswig-Holstein, sagte der ARD, sie würde eine Kandidatur von Friedrich Merz unterstützen, wenn dieser sich dafür entscheiden würde. „Aber ich finde es richtig, dass er selber sagt: Lass uns darüber reden, wenn es so weit ist“, so Prien. „Und er hat ja auch selber durchaus nachdenkliche Töne angeschlagen zu der Frage: Wer ist eigentlich der Richtige, um dieses Land in die 30er-Jahre zu führen?“. Am Ende sei es die Entscheidung von Friedrich Merz, ob er antrete. „Das ist meine feste Überzeugung. Und er wird selber diese Entscheidung für sich dann treffen müssen. Und das wird er auch tun.“


Foto: Markus Söder und Friedrich Merz (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

KI in der Finanzabteilung? Deutsche CFOs noch skeptisch

0
ki

KI in der Finanzabteilung? Deutsche CFOs noch skeptisch

44 Prozent der Finanzentscheider trauen dem Einsatz von KI nicht
31 Prozent sehen Entlastungspotenzial durch KI
Jens Leucke: “KI wird zentraler Bestandteil der Geschäftsprozesse”

Im März dieses Jahres hat die EU das weltweit erste KI-Gesetz verabschiedet, das die Entwicklung vertrauenswürdiger KI unterstützen soll. Diese Initiative entspricht der teilweise noch vorherrschenden Skepsis in der Wirtschaft. Denn die Finanzentscheider in deutschen Unternehmen trauen der neuen Technologie noch nicht über den Weg. Mehr als 44 Prozent stehen dem Einsatz von KI in Finanzprozessen zurückhaltend gegenüber. Das zeigt das CFO-Playbook, für das Pleo – Europas führender Anbieter von Ausgabenmanagement-Software – mehr als 500 Finanzentscheider befragen ließ.

Die Zahlen verdeutlichen die Ambivalenz der deutschen Finanzentscheider gegenüber KI. Lediglich ein Viertel ist zuversichtlich, dass KI in die Finanzprozesse Einzug halten wird. Nur 29 Prozent erwarten, dass CFOs und Finanzteams ein umfassendes Verständnis von KI haben. Immerhin 31 Prozent trauen KI zu, ihre Teams von administrativen Tätigkeiten zu entlasten und so Zeit für höherwertige und strategische Aufgaben zu schaffen.

CFOs sollten schnell Skepsis ablegen

Mit dieser Skepsis stehen die deutschen Finanzentscheider europaweit nicht alleine da. Zwar sehen in Großbritannien und Spanien nur 36 Prozent keine KI in der Finanzabteilung, doch sieht allgemeine Begeisterung der Technologie gegenüber anders aus. Es ist daher zu hoffen, dass das KI-Gesetz seine vertrauensbildende Wirkung bestätigt.

Jens Leucke, General Manager und Head of DACH bei Pleo, betont die Bedeutung von KI für die digitale Weiterentwicklung von Finanzteams: “Die Skepsis gegenüber KI muss aktiv angegangen und herausgefordert werden. Wer nicht mit KI Schritt hält, gefährdet nicht nur Wachstum und Stabilität seines Unternehmens, sondern auch dessen langfristige Entwicklung. KI optimiert Finanzprozesse, verbessert Entscheidungen und erschließt neue Erkenntnisse. Ihr Einsatz ist entscheidend, um in der dynamischen Geschäftswelt zu bestehen und die Zukunft der Finanzen aktiv zu gestalten, damit CFOs in der Ära technologischen Wandels erfolgreich sind.”

KI wird zentral

Dies erfordert ein strategisches Umdenken: “Die Finanzabteilungen sollten sich jetzt an die Planung der schrittweisen Einführung von KI machen. Sie müssen KI nicht nur als Ergänzung ihrer Tools sehen, sondern künftig als zentrales Element ihrer Geschäftsprozesse. Darin liegt auch die große Chance, eine Kultur der Innovation und des Vertrauens in produktbasierte Strategien zu etablieren. Dies führt nicht nur zu mehr Effizienz, sondern sichert auch die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit.”

Bild und Text: Archetype/Pleo

Santre Gourmet – Genusskultur im Santre dolomythic home

0
Santre Gourmet - Genusskultur im Santre dolomythic home

Santre Gourmet – Genusskultur im Santre dolomythic home

Kulinarik ist Kult in Bella Italia. Denn was wäre ein Italien Besuch ohne gutes Essen und noch besseren Wein? Das Santre dolomythic home in Brixen in Südtirol hat gleich mehrere kulinarische Gründe für einen Urlaub mit Genuss-Momenten und versteht es, seine Gäste mit einer Vielfalt an nationalen und internationalen Köstlichkeiten zu verwöhnen und dabei immer mit einer gewissen Raffinesse zu begeistern. So werden erstklassige Gourmet-Menüs vom Küchenchef völlig neu interpretiert, exklusive Wein- und Käseverkostungen dank edler Tropfen zum wahren Gaumenfreuden-Highlight und spektakuläre Signature Drinks mit Smokey Effects an der Bar zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im Santre treffen Klassiker auf Trenddetails und erhalten Kultstatus – stets mit viel Liebe vom Team zubereitet und serviert.

Genusswelt Santre – Tradition trifft Innovation

Südtiroler sind wahre Genießer und lieben den Mix aus alpiner Würze und mediterraner Vielfalt. Die Küche des Santre dolomythic home lässt keine Wünsche offen und kreiert immer wieder neue, faszinierende Gerichte, die eine wahre Freude für alle Sinne sind. Vom exzellenten Gourmetfrühstück bis hin zum abwechslungsreichen Abendmenü werden die Gäste regional, saisonal immer mit einem besonderen Touch in Geschmack und Detail verwöhnt. Frisches Bio-Eis ist im Santre zum Beispiel Natur Pur und wird mit Bio-Obst und Bergbauernmilch vom Gostnerhof am Ploseberg direkt von Hand im Hotel hergestellt. Zum Dinner verwöhnt Chefkoch Simon die Gäste dann mit einer Auswahl drei exklusiver 5-Gänge Gourmet-Menüs:

Simon´s Favorites Dishes: traditonell und neu interpretierte Klassiker von Chefkoch Simon
Vegan & Healthy: eine Auswahl an täglich neuen veganen Kreationen, die an Geschmack und Besonderheit kaum zu übertreffen sind
Dining Experience: das feine Menü mit einer abwechslungsreichen Vielfalt an originellen Genuss-Gerichten mit Fisch und Fleisch

Fine Wine Time im Santre – von edlen Weinen bis hin zu san.tastischen Cocktails

Der exklusive Weinkeller im Santre dolomythic home lädt schon beim Anblick auf den Naturfelsen Brixner Quarzphyllit zu einer Weindegustation in bester Gesellschaft ein. Sommelier Andreas Goller ist einer der Söhne des Hauses und für seinen unverwechselbar guten Geschmack nationaler und internationaler Etiketten im Santre bekannt, die er persönlich testet und auswählt. Seit 2022 zählt die Weinkarte des Hotels auch zu den Top 10 Weinkarten ganz Italiens, die von klassischem Chardonnay bis hin zu exklusivem Brunello di Montalcino für jede Gaumenfreude etwas anbietet.

Wer den Abend lieber in der Lounge ausklingen lassen möchte, ist an der bar.67 genau richtig. Kreative Cocktails oder Mocktails (Cocktails ohne Alkohol), erfrischende Aperitifs mit kleinen Häppchen und nahezu jeden weltbekannten Signature Drink kann man hier in entspannter Atmosphäre geniessen. Spieltische für Brettspielen, Billard und zweimal die Woche Live-Musik mit wechselnden Themen von Piano bis Pop sorgen für die perfekte Unterhaltung, bei der die Gäste auch mal das Tanzbein schwingen. Den krönenden Abschluss bietet der Blick von der Terrasse auf den Sternenhimmel und die Lichter der Stadt Brixen, den man sich zu später Stunde nicht entgehen lassen sollte.

Über das Santre dolomythic home

Die eigene Leidenschaft zum Beruf machen steht für Familie Goller schon seit Jahrzehnten ganz weit vorne. Von Generation zu Generation geben sie Werte wie herzliche und ehrliche Gastfreundschaft, Freude am Gastgebersein und die Achtung vor der Umwelt weiter. Aus dieser Leidenschaft entwickeln sich neue Ideen, neue Projekte – wie das Santre. Es ist eine Kombination aus dem Namen des Heimatortes St. Andrä und der Zahl drei (für die drei Goller Brüder), die das Santre dolomythic home zu einem besonderen Wohlfühlort für Gäste und Mitarbeiter machen. Eröffnet wurde am 01. Mai 2022.

Weitere Informationen findest Du direkt unter santre.it
Eine Übernachtung inkl. Halbpension kostet ab 210 € pro Person je nach Verfügbarkeit, Reisezeitraum und Zimmerkategorie.

Bild:(C) Hannes Niederkofler

Quelle Sonja Berger Public Relations

Green Alley Award 2024

0
Green Alley Award 2024

Green Alley Award 2024: Londoner Start-Up PulpaTronics erhält 10. Green Alley Award

Unter den Finalisten des diesjährigen Green Alley Award hat sich PulpaTronics als Gewinner durchgesetzt. Das Londoner Start-up überzeugte die Jury am 25. April in Berlin mit einem spannenden Live-Pitch und seiner innovativen Technologie, chiplose, metallfreie RFID-Etiketten herzustellen.

Berlin, April 26, 2024. Das Start-Up PulpaTronics aus London hat den diesjährigen Green Alley Award, Europas erster Auszeichnung für Circular-Economy-Start-ups, gewonnen und markierte damit das zehnjährige Jubiläum des Preises. Das junge Unternehmen hat chip- und metallfreie RFID-Etiketten aus Papier entwickelt. Diese neuartigen Etiketten benötigen keine Metallgewinnung, sind kostengünstiger und mit bestehenden Recyclingverfahren kompatibel. Im Rahmen der Preisverleihung haben alle sechs Start-ups ihre Geschäftsidee in Live-Pitches dem Publikum und der Jury vorgestellt. PulpaTronics setzte sich mit seiner zukunftsfähigen und kosteneffizienten Inventurlösung durch.

Chloe So, Gründerin und CEO von PulpaTronics, freut sich über die Auszeichnung: “Mit unserer neuartigen Lasertechnologie wird ein leitfähiger Schaltkreis direkt auf das Papier aufgetragen. Das vereinfacht den Herstellungsprozess und macht Metall- und Siliziumkomponenten überflüssig. Damit wird der ökologische Fußabdruck der RFID-Tag-Produktion deutlich verkleinert. Das Preisgeld werden wir nutzen, um unser Produkt weiterzuentwickeln, unsere Position am Markt zu stärken und einen aktiven Beitrag zu einer zukunftsorientierten Kreislaufwirtschaft zu leisten.”

Jan Patrick Schulz, CEO der Landbell Group und Initiator des Awards, äußert sich: „PulpaTronics ist ein wahrer Wegbereiter auf ihrem Gebiet. An ihrer Technologie hat uns besonders beeindruckt, dass sie Unternehmen eine effizientere und zukunftssichere Lösung bietet, die Umweltbelastung reduziert und die Rückverfolgbarkeit papierbasierter Einwegprodukte erleichtert. Vor zehn Jahren haben wir den Green Alley Award ins Leben gerufen, um Unternehmen zu fördern, die sich den Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft stellen. Wir sind sehr stolz darauf, mit dem Green Alley Award innovative Start-ups wie PulpaTronics unterstützen zu können, die einen maßgeblichen Beitrag zur zukunftsfähigen Transformation unserer Wirtschaft und gleichzeitig auch zum Schutz unseres Klimas leisten können.“

Seit einem Jahrzehnt steht der Green Alley Award an vorderster Front der Förderung der Kreislaufwirtschaft und hat sich als führende Plattform für Start-ups etabliert, die sich für eine zirkuläre Zukunft einsetzen. Der Preis wird seit 2014 von der Landbell Group, einem internationalen Anbieter von umfassenden Rücknahme-, Beratungs- und Softwarelösungen für Umwelt- und Chemikalien-Compliance, verliehen und hat bisher mehr als eine Millionen Euro an Fördermitteln vergeben.

In diesem Jahr gingen 339 Bewerbungen aus ganz Europa ein, 50 % mehr als im Vorjahr. Die meisten Bewerbungen von Start-ups kamen aus Deutschland (19 %), gefolgt vom Vereinigten Königreich (16 %), Italien (11 %) und Spanien (9 %). Die vorgestellten Lösungen reichten von der Abfallvermeidung (36 %) bis hin zu digitalen Lösungen und Recycling (jeweils 32 %). Diese Projekte stehen für herausragende Lösungen in der Kreislaufwirtschaft, die sich durch innovative Geschäftsideen und starke, engagierte Teams auszeichnen.

Der Green Alley Award war schon immer mehr als eine Auszeichnung für Innovation. Er ist eine Zusammenkunft von Menschen, die von einem gemeinsamen Ziel angetrieben werden: die Welt, in der wir leben, durch nachhaltige Praktiken neu zu gestalten.

Über den Green Alley Award
Der Green Alley Award ist Europas erster und ältester Start-up-Preis für die Kreislaufwirtschaft. Ziel ist es, die lineare Wirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft umzuwandeln und die Abfall- und Recyclingindustrie, wie wir sie heute kennen, zu verändern. Der jährlich vergebene europäische Preis wurde 2014 von der Landbell Group, dem weltweit führenden Anbieter von Umweltdienstleistungen, gemeinsam mit dem deutschen Crowdfunding-Pionier OneCrowd ins Leben gerufen. Der Preis wird außerdem von unserem Medienpartner Positive News, einer britischen Nachrichtenplattform, unterstützt. Die Jury setzt sich aus erfahrenen Führungskräften der Landbell Group sowie externen Experten zusammen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.green-alley-award.com

Bild@ Landbell AG für Rückhol-Systeme

Quelle greenalley@dwr-eco.com/Landbell AG für Rückhol-Systeme

Unternehmen bei Neueinstellungen zurückhaltender

0

Büros (Archiv), via dts NachrichtenagenturMünchen (dts Nachrichtenagentur) – Die Unternehmen in Deutschland zeigen sich zurückhaltender bei der Personalplanung. Das Beschäftigungsbarometer des Ifo-Instituts sank im April auf 96,0 Punkte, nach 96,3 Punkten im März.

„Auftragsmangel bremst bei einigen Unternehmen die Neueinstellungen aus“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Bei den Dienstleistern gibt es Branchen, wie Datenverarbeitung oder Tourismus, in denen eingestellt wird.“

Die Industrie hat ihre Einstellungspläne zurückgefahren. Der Personalbestand soll verkleinert werden. Dies gilt insbesondere für energieintensive Branchen. Auch im Handel gibt es eine Tendenz zu weniger Personal. Bei den Dienstleistern konnte das Barometer leicht zulegen. Die Datenverarbeiter und der Tourismus sind hier die treibenden Kräfte. Auf dem Bau ist der Indikator gestiegen. Dennoch zwingt die schlechte Auftragslage, insbesondere im Hochbau, einige Unternehmen dazu, Arbeitsplätze abzubauen.


Foto: Büros (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Dürr erhöht Druck auf Koalitionspartner für Wirtschaftsreformen

0

Christian Dürr am 25.04.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr erhöht den Druck auf SPD und Grüne, Wirtschaftsreformen auf den Weg zu bringen. „Auch unsere Koalitionspartner wollen nicht vor die Wählerinnen und Wähler treten und sagen: ‚Sorry, das mit dem Wirtschaftswachstum hat halt nicht geklappt`“, sagte Dürr dem „Handelsblatt“. Deutschland brauche Reformen. „Und es spricht alles dafür, dass wir das als Koalition hinbekommen.“

Vom FDP-Bundesparteitag wird nach Aussagen von Dürr nicht das Signal ausgehen, dass die Liberalen aus der Ampelkoalition aussteigen könnten, falls ihre Forderungen nach einer Wirtschaftswende nicht erfüllt werden. „Solche taktischen Spielchen sind der Situation nicht angemessen“, sagte Dürr. „Das Signal des FDP-Bundesparteitages wird sein, dass wir Deutschland wieder auf Wachstumskurs bringen wollen.“

Dürr widersprach Aussagen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die Wirtschaftslage werde schlecht geredet. „Die Auffassung teile ich nicht. Deutschland hat reale Probleme“, sagte Dürr. Das sei nicht die Schuld des Kanzlers oder der Ampelkoalition. Die Verantwortung für die aktuelle ökonomische Situation liege maßgeblich bei CDU und CSU, so Dürr. „Es ist jetzt die Verantwortung dieser Koalition, dass wir eine Wirtschaftswende schaffen und unser Land wieder nach vorne bringen.“ Dürr kritisierte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, der die Vorschläge der FDP als Beschimpfung von Arbeitnehmern bezeichnet hatte. „Ich wünsche mir von Herrn Kühnert, dass er bei den Fakten bleibt“, sagte der FDP-Fraktionschef. Seine Partei wolle Arbeitnehmer und Unternehmer entlasten. „Die FDP will den Sozialstaat nicht einreißen, sondern effizienter machen.“


Foto: Christian Dürr am 25.04.2024, via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

CDU-Oberbürgermeister gegen Reform der Schuldenbremse

0

Schuldenuhr (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf/Essen (dts Nachrichtenagentur) – In der innerparteilichen Auseinandersetzung um eine Reform der Schuldenbremse wenden sich die Oberbürgermeister mehrerer deutscher Großstädte gegen Berlins Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU). „Die Schuldenbremse des Bundes hat sich als ein bewährtes Mittel erwiesen, um die öffentlichen Finanzen auch generationengerecht zu gestalten“, sagte der Düsseldorfer Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) dem „Tagesspiegel“.

Sein Parteikollege Thomas Kufen aus Essen sagte, jede Generation solle mit den Finanzressourcen haushalten und auskommen, die von ihr erwirtschaftet werden und ihr zur Verfügung stehen. „Zukunftsinvestitionen müssen im Rahmen der Leistungsfähigkeit der öffentlichen Haushalte finanziert werden und sollten im Rahmen der bestehenden Schuldenregeln durchgeführt werden“, sagte der CDU-Politiker dem „Tagesspiegel“. Essen habe jahrelange Erfahrung mit hoher Verschuldung, so Kufen weiter. Auch der Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) hält die Schuldenbremse „im Sinne der Generationengerechtigkeit für eine sinnvolle Maßnahme“.

Der CDU-Politiker Wegner hatte sich am Donnerstag gegen die Linie von CDU-Parteichef Friedrich Merz positioniert. „Ich erwarte auch von meiner eigenen Partei einen Weg, die Schuldenbremse zu reformieren“, sagte er am Donnerstag beim politischen Frühstück der Berliner Wirtschaftsgespräche. Er kämpfe, wofür er stehe, so der Berliner. Der CDU-Vorsitzende Merz hatte sich mehrmals für ein Festhalten an der Schuldenbremse ausgesprochen.


Foto: Schuldenuhr (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

SPD fordert von Liberalen innenpolitische Wende

0

Abstimmung auf FDP-Parteitag (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Vor dem FDP-Parteitag am Wochenende fordert die SPD von ihrem Koalitionspartner eine Wende in der Innenpolitik. „Die innere Sicherheit darf nicht weiter durch Bundesjustizminister Buschmann geschwächt werden“, sagte Fraktionsvize Dirk Wiese der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).

Die FDP müsse „endlich konstruktiv daran mitarbeiten, den Sicherheitsbehörden in Deutschland die notwendigen Befugnisse zu geben“, ergänzte Wiese. „So richtig und wichtig die Zeitenwende in der Außenpolitik ist – mit Blick auf die gestiegenen Gefahren bei der Bekämpfung von sexueller Gewalt gegen Kinder und anderen Fällen schwerster Kriminalität müssen wir gleichsam zwingend eine innenpolitische Zeitenwende vollziehen.“

Zugleich sagte der SPD-Politiker: „Wir können uns nicht weiterhin nur auf das freiwillige Speicherverhalten privater Unternehmen oder auf Informationen von ausländischen Diensten verlassen. Auch die FDP ist hier in großer Verantwortung.“


Foto: Abstimmung auf FDP-Parteitag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts