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Scholz dämpft Erwartungen an Migrationsabkommen mit Usbekistan

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Olaf Scholz am 13.09.2024, via dts NachrichtenagenturSamarkand (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Erwartungen an das Migrationsabkommen mit Usbekistan gedämpft. „Dies ist nicht der Vertrag, der eine große Veränderung mit sich bringen wird, wenn man das Gesamtszenario betrachtet“, sagte Scholz am Sonntag in Samarkand nach Unterzeichnung des Abkommens.

„Aber es ist ein Vertrag, der dem Muster folgt, nach dem wir das Stück für Stück mit vielen anderen Ländern vereinbaren wollen“, fügte er hinzu. Damit minderte er auch die Aussicht darauf, dass die Zusammenarbeit mit dem zentralasiatischen Land Abschiebungen nach Afghanistan maßgeblich erleichtern könnte. Trotzdem habe man auch über die Situation in dem Nachbarland gesprochen, so Scholz.

„Zunächst einmal ist das ein Abkommen mit Usbekistan, das soll es auch sein.“ Es folge dem Muster, dass man zwei Dinge miteinander zusammenführe, die zusammengehörten: Einerseits die Möglichkeit, Talente, Arbeitskräfte, Fachleute und Ingenieure nach Deutschland zu holen, „wo wir sie brauchen, und gleichzeitig die Prozesse der Rückführung zu erleichtern, wo das in unserem Interesse ist“, so der Kanzler.


Foto: Olaf Scholz am 13.09.2024, via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: Werder gewinnt trotz Unterzahl in Mainz

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Marco Friedl (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts NachrichtenagenturMainz (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des 3. Spieltags der 1. Fußball-Bundesliga hat Werder Bremen beim FSV Mainz 05 2:1 gewonnen.

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche Partie. Bereits in der 8. Minute brachte Marvin Duksch die Gäste per Foulelfmeter in Führung. Die Mainzer ließen sich davon aber kaum beirren und spielten weiter mutig nach vorn. In der 27. Minute egalisierte Jae-Sung Lee schließlich die Bremer Führung und sorgte für den ausgeglichenen Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel ergaben sich zunächst leichte Vorteile für die Hausherren. Nach gut einer gespielten Stunde schwächten sich die Gäste noch zusätzlich. Werder-Kapitän Marco Friedl sah für eine Notbremse die Rote Karte. Anschließend ergaben sich aber für die Bremer exzellente Konterchancen. In der 69. Minute nutzte Derrick Köhn eine davon, um die Grün-Weißen trotz der Unterzahl in Führung zu bringen. Mainz drängte nun folgerichtig auf den erneuten Ausgleich, brachte den Ball aber nicht über die Linie.

Mainz ist bereits am kommenden Freitag wieder in Augsburg gefordert. Die Werderaner empfangen dann einen Tag später den FC Bayern München.


Foto: Marco Friedl (SV Werder Bremen) (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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1. Bundesliga: St. Pauli bleibt auch in Augsburg ohne Punkte

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Hauke Wahl (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 3. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga hat der FC Augsburg gegen den FC St. Pauli mit 3:1 gewonnen.

Im ersten Durchgang gestaltete sich eine einseitige Partie zuungunsten des Aufsteigers. Die Augsburger konnten aber ihre Überlegenheit zunächst nicht in Zählbares ummünzen. Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff brachte Marius Wolf die Gastgeber in Front. St. Pauli musste nun offener agieren, was dem FCA Räume im Umschaltspiel eröffnete.

In der 67. Minute war es dann dementsprechend auch ein Konter, der das 2:0 durch Phillip Tietz brachte. Eine Viertelstunde vor Schluss sorgte Carlo Boukhalfa per Kopf noch einmal für Spannung. Der Anschlusstreffer markierte gleichzeitig auch das erste Saisontor für die Kiezkicker. Der Aufsteiger drängte nun auf den Ausgleich, blieb aber glücklos. In der Nachspielzeit machte Yusuf Kabadayi schließlich den Deckel drauf.

Am kommenden Freitag eröffnen die Augsburger den Spieltag zu Hause gegen Mainz 05. St. Pauli beschließt dagegen das Fußball-Wochenende am Sonntagabend gegen RB Leipzig.


Foto: Hauke Wahl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Wetterdienst warnt vor weiterem Dauerregen im Südosten

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Zwei Kleinkinder bei Herbstanfang (Archiv), via dts NachrichtenagenturOffenbach (dts Nachrichtenagentur) – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt weiter vor ergiebigem Dauerregen im Südosten Deutschlands. Betroffen seien vor allem Teile Bayerns, teilten die Meteorologen am Sonntag mit.

Als Folgen könne es zu Hochwasser in Bächen und Flüssen und zu Überschwemmungen von Straßen sowie Erdrutschen kommen. Die Warnungen gelten zunächst bis Dienstagnachmittag, wobei Ausdehnung auf weitere Gebiete möglich ist.

Zum Hintergrund der angespannten Wetterlage hieß es vom DWD, dass im Zuge eines Tiefs über Südosteuropa und dem östlichen Mitteleuropa aus Osten Regenfälle wechselnder Intensität aufziehen. Im Südosten Bayerns werden demnach gebietsweise unwetterartige Regenmengen erwartet. Zudem steigt die Schneefallgrenze an, sodass durch das Abschmelzen der zuvor gefallenen Schneefälle in den Hochlagen der Alpen ein zusätzlicher Abfluss in Bäche und Flüsse zu erwarten ist.

Bisher ist Deutschland bei der aktuellen Hochwasserkatastrophe in Europa glimpflich davongekommen. In den Nachbarländern Polen, Österreich und Tschechien ist die Lage deutlich angespannter. Dennoch könnte sich die Lage auch in Bayern und Sachsen in den nächsten Tagen verschlechtern.


Foto: Zwei Kleinkinder bei Herbstanfang (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Rhein sieht Umgang mit Migration als "Schicksalsfrage"

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Boris Rhein (Archiv), via dts NachrichtenagenturWiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Hessens Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) sieht den Umgang der politischen Mitte mit der Frage der Migration als „Schicksalsfrage“ für die Demokratie.

Man dürfe das Thema nicht den Rändern überlassen, sagte er im „Bericht aus Berlin“ des ARD-Hauptstadtstudios. Migrationswahlkämpfe zu führen sei zwar keine gute Sache, „aber jetzt gehe es darum, wirklich die Probleme zu lösen und nicht weiter über die Probleme zu reden“, so Rhein weiter.

Auf die Frage, ob die CDU beim Thema Migration an der Seite der AfD stehe, antwortete er: „Unter gar keinen Umständen. Also mit der AfD machen wir nichts gemeinsam, haben wir auch nichts gemeinsam.“ Unter Friedrich Merz als CDU-Bundesvorsitzenden habe es einen Paradigmenwechsel in der Union bei der Zuwanderungspolitik gegeben. Dazu gehörten auch Zurückweisungen von Asylsuchenden an den deutschen Außengrenzen.

Die lange Dauer der Asylverfahren in seinem Bundesland bezeichnete Rhein als „unbefriedigenden Sachverhalt“. Hessen habe deshalb zentralisierte Asylkammern in Gießen und Darmstand eingerichtet. „Das wird das Verfahren enorm beschleunigen“, so Rhein. Aber das zeige auch: „Wir dürfen die Leute erst gar nicht – wenn sie kein Recht haben – ins Land kommen lassen, weil dann fangen die Probleme erst an.“ Schließlich lande jeder einzelne Fall vor einem Verwaltungsgericht und das überfordere nicht nur die Justiz, sondern verursache auch lange Verfahrenszeiten.

Mit Blick auf die anstehende Entscheidung über die Kanzlerkandidatur von CDU und CSU wies Rhein Medienberichte zurück, wonach Merz bereits als Kandidat feststehe. „Wir machen das genauso, wie wir uns darauf geeinigt haben, dass wir uns nach der Wahl in Brandenburg zusammensetzen – und insbesondere Friedrich Merz und Markus Söder darüber zu sprechen haben.“ Allerdings befände sich Merz in einer guten Ausgangsposition: Er habe die Union geeint und insbesondere nach der schweren Niederlage nach der Bundestagswahl die CDU wieder aufgerichtet.


Foto: Boris Rhein (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: HSV schlägt Regensburg nach Blitzstart deutlich

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Volksparkstadion (Archiv), via dts NachrichtenagenturAugsburg (dts Nachrichtenagentur) – Zum Abschluss des fünften Spieltags der 2. Bundesliga hat der Hamburger SV 5:0 gegen Jahn Regensburg gewonnen.

Die Grundlage für den Sieg legten die Hausherren bereits in der ersten Minute, als Ransford Königsdörffer nach einer Flanke von Dompé per Kopf traf. Die Gäste waren aber trotz des Blitzstarts nicht von der Rolle und konnten vermeintlich in der siebten Minute durch ein Eigentor von Hadzikadunic ausgleichen – der Treffer wurde nach VAR-Entscheidung aber wegen einer Abseitsstellung wieder zurückgenommen.

Stattdessen traf dann in der 14. Minute Robert Glatzel erneut für die Hausherren. Nach dem Seitenwechsel konnte der ehemalige Bundesliga-Dino dann erfolgreich das Ergebnis verwalten. Ab der 76. Minute sogar mehrere weitere Treffer erzielen. Zunächst war Dompé der Torschütze. Kurz vor Schluss sorgten dann Davie Selke (89. Minute) und Dompé (94. Minute) für den Schlussstand.

Durch den Sieg rückt der HSV auf den vierten Platz vor, Regensburg steht mit drei Zählern auf dem Konto auf Rang 14. Für die Hamburger geht es am Samstag in Kaiserslautern weiter, die Regensburger sind am Tag darauf gegen Preußen Münster gefordert.

Die Ergebnisse der Parallelbegegnungen vom Sonntagmittag: Hertha BSC – Fortuna Düsseldorf 0:2, SpVgg Greuther Fürth – SV 07 Elversberg 0:0.


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Piastri gewinnt F1-Rennen in Baku knapp vor Leclerc

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Charles Leclerc / Ferrari (Archiv), via dts NachrichtenagenturBaku (dts Nachrichtenagentur) – McLaren-Pilot Oscar Piastri hat den Großen Preis von Aserbaidschan gewonnen. Der Australier fuhr am Sonntag beim Formel-1-Rennen in Baku vor Charles Leclerc (Ferrari) und George Russell (Mercedes) über die Ziellinie.

Über die gesamte Distanz gab es einen spannenden Zweikampf an der Spitze. Leclerc war von der Pole ins Rennen gegangen, Piastri konnte den Monegassen aber in der 20. Runde mit DRS in Kurve 1 überholen. Auch wenn dieser danach dicht an Piastri dran blieb, konnte er nicht kontern. Stattdessen musste er am Ende mit Reifenproblemen sogar noch um den zweiten Rang bangen. Sein Teamkollege Sainz und Perez (Red Bull) kollidierten aber dann direkt dahinter, sodass das Rennen de facto zwei Runden vor Schluss beendet war.

Durch die Ein-Stopp-Strategie im Feld konnten die Fahrer weiter hinten nicht mehr an die Spitze rankommen. Darunter war auch der WM-Führende Max Verstappen (Red Bull), der sogar hinter seinem ärgsten Konkurrenten Lando Norris (McLaren) landete, der nur von P15 ins Rennen gegangen war.

Auf den Punkterängen hinter dem Podium landeten am Sonntag Norris, Verstappen, Fernando Alonso (Aston Martin), Alex Albon (Williams) und Franco Colapinto (Williams). Lewis Hamilton (Mercedes) holte auf Rang neun zwei Punkte für die WM-Wertung, Oliver Bearman (Haas) auf dem zehnten Platz einen Punkt. Der einzige deutsche Fahrer Nico Hülkenberg (Haas) fuhr auf den elften Platz und verpasste damit die Punkteränge knapp.

Das nächste Rennen findet in einer Woche in Singapur statt.


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Kubicki freut sich auf Kanzlerkandidaten Merz

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Wolfgang Kubicki (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Vize Wolfgang Kubicki stellt sich auf eine Kanzlerkandidatur des CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz ein. „Ich freue mich, wenn Friedrich Merz ins Rennen um die Kanzlerschaft einsteigen will, auch weil mit dieser Personalie das klare Signal der Ablösung von Angela Merkels Politik verbunden ist“, sagte Kubicki der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Damit seien zugleich die Ambitionen von CSU-Chef Markus Söders „endgültig zerstoben“, ergänzte Kubicki. „Wir dürfen erwarten, dass sich der fränkische Teamplayer ähnlich konstruktiv für das gemeinsame Ziel der Union einbringt, wie er es schon vor der letzten Bundestagswahl gezeigt hat“, spottete der Vize-Präsident des Bundestages.

Laut CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ist die Frage der Kanzlerkandidatur der Union allerdings noch nicht entschieden. „Unsere Antwort steht seit langem und dabei bleibt es: Wir werden im Spätsommer beziehungsweise im Frühherbst entscheiden“, sagte Linnemann der „Rheinischen Post“.

Zugleich sprach Unionsfraktionsvize Jens Spahn davon, dass Merz als CDU-Vorsitzender „das erste Zugriffsrecht“ habe, „er ist laut Markus Söder in der Favoritenrolle“. Und auf dieser Basis würden Merz und Söder beiden Parteien einen Vorschlag machen. Die Entscheidung falle nach der Wahl in Brandenburg, so Spahn.


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Linke rechnet mit Chaos durch Grenzkontrollen

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Grenzübergang Deutschland-Dänemark (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Linke kritisiert die am Montag startenden Kontrollen an allen deutschen Grenzen scharf. „Die Einführung flächendeckender Grenzkontrollen treibt Deutschland und die EU an den Rand des Chaos“, sagte die Rechts- und Fluchtexpertin der Linken-Gruppe im Bundestag, Clara Bünger, der „Rheinischen Post“ (Montagsausgabe).

Die Linken-Abgeordnete ergänzte, so werde das Schengen-Abkommen untergraben und das Vertrauen in die europäische Solidarität zerstört. „Statt auf nachhaltige Lösungen zu setzen, flüchtet man sich in nationale Alleingänge, die rechtlich zweifelhaft sind und die Zusammenarbeit in der Union zersetzen“, so Bünger. Der Kurs der Ampel gefährde die Stabilität der gesamten EU „und schürt das gesellschaftliche Klima der Ausgrenzung“, sagte die Linken-Politikerin.


Foto: Grenzübergang Deutschland-Dänemark (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Gauland sieht CDU und BSW als mögliche Koalitionspartner der AfD

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Alexander Gauland (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland sieht die CDU wie auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als mögliche Koalitionspartner seiner Partei.

„Wir sind groß genug, um eine Koalition einzugehen. Aber die CDU will nicht“, sagte Gauland der „Welt“ (Montagsausgabe). „Wenn die CDU mit einem echten Politikwechsel käme, hielte ich das bei 30 Prozent für eine gute Idee.“ Die Abgrenzung der CDU-Führung von der Migrationspolitik der Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) nehme er „positiv zur Kenntnis“ – er könne aber nicht sagen, ob alle das in seiner Partei so sähen. „Aber das ist die Kurskorrektur, die die CDU machen muss, wenn sie als konservative Partei überleben will.“

Mit Blick auf das BSW sagte er: „Im Moment sehe ich die Zusammenarbeit noch nicht, auch wenn es im Außenpolitischen Möglichkeiten gibt. Wagenknecht wird fürchten, dass sie mit Faschismus-Vorwürfen in die Medien kommt, denkt sie auch nur über eine Zusammenarbeit nach“, so Gauland. „Mich besorgt aber auch, dass in der AfD die Enttäuschung so groß ist, dass wir jetzt auf das BSW einschlagen – was ich für völlig falsch hielte. Ja, das ist eine Konkurrenz. Ja, die haben zum Teil völlig andere Vorstellungen. Aber es gibt diese Schnittmengen, und die sollte man nicht zerstören.“


Foto: Alexander Gauland (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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