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Buschmann erwartet weitere Aktivitäten ausländischer Agenten

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Marco Buschmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Festnahme einer chinesischen Staatsbürgerin in Leipzig wegen Spionageverdachts hat Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) vor weiteren Ausspähversuchen ausländischer Geheimdienste in Deutschland gewarnt. „Die Festnahme einer mutmaßlichen chinesischen Spionin in Leipzig führt uns erneut vor Augen: Ausländische Geheimdienste haben Deutschland längst ins Visier genommen“, sagte Buschmann der „Bild“ (Mittwochausgabe). „Das gilt gerade für Geheimdienste aus Staaten, mit denen wir in einer systemischen Rivalität stehen.“

Die Festnahme zeige aber zugleich, dass Sicherheitsbehörden schlagkräftig und auf der Hut seien, so der Justizminister. Buschmann dankte zugleich allen Ermittlern, „die diese Operation zum Erfolg geführt haben.“

Die Bundesanwaltschaft hatte am Montag eine chinesische Staatsangehörige wegen Spionageverdacht festnehmen lassen. Medienberichten zufolge soll ein Zusammenhang mit der Festnahme eines Mitarbeiters des ehemaligen AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, bestehen.

Die Chinesin wurde in Leipzig auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 27. September von Beamten des mit den Ermittlungen beauftragten Bundeskriminalamts gefasst, wie der Generalbundesanwalt mitteilte. Die Beschuldigte sei der geheimdienstlichen Agententätigkeit für einen chinesischen Geheimdienst dringend verdächtig, hieß es. Laut Haftbefehl soll sie einem mutmaßlichen Mitarbeiter eines chinesischen Geheimdienstes wiederholt Informationen zu Flügen, Fracht und Passagieren des Flughafens Halle/Leipzig übermittelt haben. Dies soll insbesondere Informationen über den Transport von Rüstungsgütern sowie Personen mit Verbindungen zu einem deutschen Rüstungsunternehmen umfasst haben. Medienberichten zufolge soll es sich bei dem mutmaßlichen Spion um einen ehemaligen Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah handeln.


Foto: Marco Buschmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Mehrheit glaubt an Fortbestand der Ampel bis zur Bundestagswahl 2025

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Ampel-Minister (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – 60 Prozent der Bundesbürger glauben, dass die „Ampel“-Koalition bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Sender RTL und ntv hervor.

23 Prozent der Befragten glauben, dass die Koalition im Laufe des nächsten Jahres auseinanderbrechen wird. Sieben Prozent erwarten, dass die Regierung noch vor Weihnachten auseinanderbrechen wird.

Die Mehrheit der Bundesbürger (54 Prozent) sind gegen vorgezogene Neuwahlen zum Deutschen Bundestag. 41 Prozent sind dagegen.

Unabhängig von ihrer Bewertung der derzeitigen „Ampel“-Koalition fänden es 44 Prozent der Bundesbürger grundsätzlich gut, wenn die Grünen auch in Zukunft auf Bundesebene in der Regierung vertreten wären. 52 Prozent sind generell gegen eine weitere Regierungsbeteiligung der Grünen im Bund.

Mehrheitlich gut fänden eine künftige Regierungsbeteiligung der Grünen auf Bundesebene neben den Anhängern der Grünen die Anhänger der SPD. Von den Ostdeutschen sowie von den Anhängern der FDP, der CDU/CSU und des BSW lehnen jeweils über 60 Prozent, von den AfD-Anhängern über 90 Prozent eine Regierungsbeteiligung der Grünen im Bund in der Zukunft ab.

Für die Erhebung hat Forsa am 27. und 30. September insgesamt 1.007 Bundesbürger befragt.


Foto: Ampel-Minister (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

G7 wollen "Kosten für Russlands unrechtmäßigen Krieg" steigern

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Protest vor der russischen Botschaft (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die G7-Außenminister wollen die Kosten für Russland im Ukrainekrieg steigen. „Wir bleiben in unserer politischen, militärischen, finanziellen, wirtschaftlichen und humanitären Unterstützung für die Ukraine und ihre rechtmäßige Verteidigung gegen Russlands umfassende Invasion ebenso unerschütterlich wie in unserem Bekenntnis dazu, die Kosten für Russlands unrechtmäßigen Krieg weiter in die Höhe zu treiben“, schreiben die Außenminister in einer gemeinsamen Erklärung.

Man wolle so „dazu beitragen, die geeigneten Voraussetzungen für einen umfassenden, gerechten und dauerhaften Frieden im Einklang mit den Grundsätzen der VN-Charta zu schaffen“. Die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Japans, Kanadas und der Vereinigten Staaten von Amerika nannten als Ziel, die „uneingeschränkte Achtung der regelbasierten internationalen Ordnung wiederherzustellen“.

Der Angriffskrieg könne sofort enden, wenn Russland seine Streitkräfte „unverzüglich, vollständig und bedingungslos aus dem gesamten ukrainischen Hoheitsgebiet hinter seine international anerkannten Grenzen zurückzieht, seine Ansprüche auf die Annexion der Gebiete Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja sowie der Autonomen Republik Krim und der Stadt Sewastopol zurücknimmt und die souveränen Rechte der Ukraine als unabhängige Nation achtet“, so die Außenminister bedeutender westlicher Industriestaaten.


Foto: Protest vor der russischen Botschaft (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

ecoplanet gewinnt European Pitch Contest

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ecoplanet wird auf der Hauptbühne der Bits & Pretzels als Sieger ausgezeichnet

European Pitch Contest 2024 – ecoplanet wird auf der Hauptbühne der Bits & Pretzels als Sieger ausgezeichnet

Der European Pitch Contest 2024, einer der wichtigsten europäischen Startup-Wettbewerbe, hat einen Gewinner. Auf der Main Stage des renommierten Startup-Festivals Bits & Pretzels triumphierte das Münchener Unternehmen und sicherte sich den begehrten Titel des European Pitch Champion. „Mit zahlreichen Bewerbungen aus über 30 Ländern war die Teilnahme internationaler als je zuvor” verkündet Andy Bruckschloegl, Co-Founder der Bits & Pretzels. ecoplanet setze sich vor der renommierten Jury, darunter Andreas Etten, Founding Partner bei der 10x Group und Tina Dreimann, Founder und Managing Director von better ventures, gegen eine hochklassige, internationale Konkurrenz durch.

63 Startups – eine goldene Brezel

Der European Pitch Contest hat sich als Sprungbrett für die vielversprechendsten Startups Europas etabliert. Bewerberinnen und Bewerber aus 30 Ländern traten in drei spannenden Wettbewerbsphasen gegeneinander an, um sich die begehrte goldene Brezel zu sichern. Eine hochkarätige Jury aus internationalen Investor*innen wählte im Vorfeld die 63 innovativsten Startups aus, die ihre Geschäftsmodelle live präsentieren durften. Der Wettbewerb erreichte seinen glanzvollen Höhepunkt mit der feierlichen Siegerehrung auf der Bits & Pretzels Hauptbühne. Eine besondere Herausforderung in diesem Jahr: Im Finale war nur eine einzige Slide zur visuellen Unterstützung erlaubt – es zählten vor allem die Inhalte und die Überzeugungskraft der Gründer*innen.

Der Weg zum Sieg: Drei Phasen bis zum Titel des European Pitch Champion

In den thematisch sortierten Vorrunden hatten die Startups drei Minuten Zeit, um ihre Ideen in einem prägnanten Pitch zu präsentieren, gefolgt von einer kurzen Fragerunde der Jury. „Nur die überzeugendsten Teams zogen in die Playoffs ein, wo sie sich in spannenden Duellen um den Einzug ins große Finale behaupten mussten”, erklärt Bernd Storm van’s Gravesande, ebenfalls Co-Founder des Startup-Festivals. Auf der beeindruckenden Main Stage der Bits & Pretzels, auf der bereits inspirierende Speaker wie Michelle und Barack Obama, Jessica Alba oder auch Arnold Schwarzenegger auftraten, fand der Wettbewerb seinen Höhepunkt in einem packenden Finale. Die internationalen Top-Startups traten ein letztes Mal vor die hochkarätige Jury, die nach intensiver Beratung den Sieger kürte: ecoplanet, eine B2B Energy Software, wurde zum European Pitch Champion 2024.

ecoplanet: Der European Pitch Champion 2024

Statt der ursprünglich geplanten drei Finalist*innen zogen durch den Einsatz einer Wildcard der Jury vier vielversprechende Startups ins Finale ein: Clearly, ecoLocked, ecoplanet und Futurail. Maximilian Dekorsy, Gründer von ecoplanet, setzte sich als Sieger durch: „Es ist eine unglaubliche Ehre, diesen Titel zu gewinnen. Der European Pitch Contest auf der Bits & Pretzels war eine riesige Herausforderung, aber auch eine einmalige Gelegenheit. Uns war es insbesondere wichtig, eine möglichst große Anzahl an Personen für unser Thema und unser Unternehmen zu sensibilisieren – das haben wir geschafft!“, erklärt er stolz hinter der Bühne. ecoplanet ist ein in München ansässiges B2B-Energie-SaaS-Unternehmen mit über 35 Mitarbeitenden. Derzeit betreut es mehr als 2.000 Standorte und verwaltet dabei einen Gesamtenergieverbrauch von über 1,5 TWh. Gegründet im Jahr 2022, hat ecoplanet zahlreiche Investoren angezogen, darunter HV Capital und mehrere Business Angels.

Felix Haas, dritter im Bunde des Gründertrios der Bits & Pretzels, fasst zusammen: „Der European Pitch Contest 2024 hat erneut gezeigt, dass Europa voller Innovationen steckt. Die Qualität der präsentierten Geschäftsideen ist beeindruckend und wir freuen uns, ecoplanet als Sieger auszeichnen zu dürfen. Der heutige Tag hat einmal mehr bewiesen, dass der Wettbewerb eine wichtige Plattform darstellt, um europäischen Gründerinnen und Gründern eine Bühne zu geben und Talente zu fördern.“

Bild European Pitch Contest 2024 Sieger ecoplanet (c) Bits & Pretzels

Quelle PIABO Communications

Ex-Bundesrichter hält Sachsens Wahlrecht für verfassungswidrig

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Sächsischer Landtag (Archiv), via dts NachrichtenagenturDresden (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Klaus Rennert, hält das sächsische Landtagswahlrecht für verfassungswidrig. Insbesondere die Grundmandatsklausel, die Parteien mit zwei oder mehr Direktmandaten von der Fünfprozenthürde freistellt, verstoße gegen den Grundsatz der Gleichheit der Wahl, schreibt Rennert in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochausgabe) anlässlich der Konstituierung des Landtags. „Wäre sie als verfassungswidrig außer Anwendung gelassen worden, so hätten den Listenbewerbern der Linkspartei keine Sitze zugeteilt werden dürfen.“

Zum anderen sei es seiner Ansicht nach nicht tragbar, das Mandat des gewählten Direktbewerbers der Freien Wähler mit einem Listenbewerber seiner Partei nachzubesetzen, sollte dieser auf sein Mandat verzichten. Die entsprechende Regelung im sächsischen Landtagswahlrecht stelle eine Durchbrechung der Fünfprozentklausel dar, für die jede Rechtfertigung fehle.

Nachrücken könne allenfalls ein Ersatzbewerber, der seinen Mandatsanspruch ebenfalls der Direktwahl (Erststimmenwahl) in demselben Wahlkreis verdankt. Rennert schlägt deshalb vor, dass jeder Wahlkreisbewerber bei der Landtagswahl mit einem Ersatzbewerber antritt, ähnlich dem „running mate“ (Vizekandidat) bei der US-Präsidentenwahl.

Zweifel an der Verfassungsmäßgikeit des sächsischen Wahlrechts wurden von Experten zuletzt auch hinsichtlich der Deckelung der Ausgleichsmandate geäußert. In Sachsen, wie auch in Brandenburg, darf die Zahl der Ausgleichsmandate die Zahl der Überhangmandate nicht übersteigen. Dadurch kann die proportionale Sitzzuteilung nach den Zweitstimmen deutlich verzerrt werden.


Foto: Sächsischer Landtag (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Wie wahrscheinlich ist eine Rezession wirklich?

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rezession marc büttel

Obwohl die US-Zentralbank (Fed) vor einigen Tagen den Leitzins um 50 Basispunkte gesenkt hat, bleibt die Rezessionsangst bestehen. Grund dafür sind vereinzelt enttäuschende Wirtschaftsdaten sowie eine sich vorsichtig eintrübende Wirtschaftsstimmung. Dies ist für die Unsicherheit bei vielen Menschen verantwortlich. Doch wie wahrscheinlich ist eine Rezession wirklich? Chefanalyst von The Investment Club, Marc Büttel, weiß die Antwort darauf. Er kennt die Märkte und gibt eine Einschätzung, ob wir uns wirklich auf eine Rezession einstellen sollten oder ob die Sorgen unbegründet sind.

Aktuelle Marktlage: Positive Signale trotz Abkühlung

Aktuell zeigt der US-Aktienmarkt trotz der allgemeinen Unsicherheit weiterhin positive Entwicklungen. Der S&P 500 ist im bisherigen Jahr um 20 % gestiegen, während der NASDAQ 100 ein Plus von 19 % verzeichnet​. Trotz der üblichen saisonalen Volatilität im September und Oktober, die durch Unsicherheiten im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen verstärkt wird, bleibt das Marktumfeld stabil.

Wesentliche Faktoren, die für eine Fortsetzung des Aufschwungs sprechen, sind:

Die Inflation ist weiter rückläufig und bereits von 9,1 % auf 2,6 % gefallen.
Die Federal Reserve (Fed) hat die Zinssätze gesenkt, was den Konsum und die Unternehmensausgaben unterstützt.
Das Wirtschaftswachstum kühlt sich ab, ohne jedoch bisher in eine Rezession abzugleiten – ein klassisches Soft Landing​.
Die Wirtschaftslage bleibt also trotz der Volatilität stabil, die durch Faktoren wie geopolitische Spannungen und Inflationssorgen ausgelöst wird. Es wird erwartet, dass sich die Inflation weiter beruhigt und die Unternehmen ihre robusten Gewinne auch bis Ende des Jahres fortsetzen können.

Soft Landing statt Rezession: Abkühlung in gesundem Rahmen

Die Fed hat im Jahr 2024 mit Zinssenkungen begonnen, nachdem sie in den letzten Jahren die Zinsen drastisch angehoben hatte, um die Inflation zu kontrollieren. Dies wird allgemein als Schritt hin zu einem Soft Landing angesehen. Historisch betrachtet unterstützt eine solche Zinssenkung den Konsum und die Unternehmensausgaben, da die Kreditkosten sinken. Die Fed bleibt zwar vorsichtig, aber hat einen soliden Rahmen geschaffen, der die US-Wirtschaft stabilisiert.

Was bedeutet ein Soft Landing?

Ein Soft Landing beschreibt eine Phase, in der das Wirtschaftswachstum verlangsamt wird, um Überhitzung und Inflation zu vermeiden, ohne jedoch in eine Rezession zu münden. Die aktuellen Maßnahmen der Fed sowie die stabilen Wirtschaftsdaten deuten darauf hin, dass dieses Szenario derzeit am wahrscheinlichsten ist. Insbesondere die Kombination aus sinkender Inflation und einer schrittweisen Normalisierung der Zinsen stärkt den Konsum und die Unternehmensgewinne.

Der Arbeitsmarkt: Stabil, aber vorsichtig

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der gegen eine Rezession spricht, ist die Stabilität des Arbeitsmarktes. Zwar gibt es Anzeichen einer Abkühlung – die Schaffung von 142.000 neuen Stellen im August lag unter den Erwartungen – doch die Arbeitslosenquote sank gleichzeitig von 4,3 % auf 4,2 %. Diese Zahlen verdeutlichen, dass es keine massiven Entlassungen gibt, sondern eher eine vorsichtige Haltung bei Neueinstellungen​.

Wichtige Erkenntnisse zum Arbeitsmarkt:

Die Arbeitslosenquote liegt deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 5,7 %.
Die Unternehmen stellen zwar langsamer neue Mitarbeiter ein, entlassen jedoch nicht in großem Umfang, was zeigt, dass der Arbeitsmarkt robust bleibt.
Trotz der leichten Verlangsamung bleibt der Arbeitsmarkt widerstandsfähig, was die Bedenken vor einer Rezession weiter mindert. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist in Schlüsselsektoren weiterhin stabil und die Unternehmen profitieren von den sinkenden Lohnstückkosten.

Risiken und Herausforderungen

Obwohl die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering ist, gibt es einige Risiken, die beobachtet werden sollten. Die wirtschaftliche Schwäche in China, die geopolitischen Spannungen und mögliche negative Auswirkungen auf die globalen Lieferketten könnten die Märkte belasten. Der Ölpreis ist auf ein Jahrestief von 68 USD pro Barrel gefallen, was auf eine Nachfrageschwäche hindeuten könnte​.

Fazit: Keine Rezessionsgefahr in Sicht

Die aktuellen Wirtschaftsdaten und Marktentwicklungen deuten darauf hin, dass eine Rezession in den kommenden Monaten unwahrscheinlich ist. Die Wirtschaft befindet sich in einem Soft Landing, in dem das Wachstum sich zwar verlangsamt, aber stabil bleibt. Die Federal Reserve hat durch die letzte Zinssenkung den Grundstein für eine sanfte wirtschaftliche Anpassung gelegt, die sowohl den Konsum als auch die Unternehmensinvestitionen unterstützt.

Der Arbeitsmarkt zeigt ebenfalls keine Anzeichen einer Krise, und die Inflation ist weitgehend unter Kontrolle. Auch wenn einige Risiken und Herausforderungen bestehen, wie etwa geopolitische Spannungen und mögliche Nachfrageschwächen, bleibt das wirtschaftliche Umfeld robust.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession gering ist. Die wirtschaftliche Abkühlung erfolgt in einem kontrollierten Rahmen, was darauf hindeutet, dass die Märkte in den kommenden Monaten weiter stabil bleiben dürften.

Bildcredits privat

Autor: Marc Büttel ist Chefanalyst von The Investment Club. Der Club hat über 1500 Mitglieder und beschäftigt sich mit der Total Return Investment Strategie, Vermögensschutz und Aufbau. https://theinvestmentclub.eu/

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

WC-Star – langanhaltende Frische

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WC-STAR Setbild_WC-Star_Francesco La Pica_Ralf Dümmel_Michael Grundmann_Credit RTL Bernd Michael Maurer

WC-Star wird direkt im Spülkasten platziert und sorgt bei jeder Spülung für langanhaltende Frische und Hygiene, die schon im Spülkasten beginnt.

Umweltfreundliche Hygiene für jede Toilette leicht gemacht – das Start-up bietet mit seinem innovativen Spülkasten-Einhänger dem WC- Star eine echte Revolution für die Sauberkeit im WC. Co-Gründer Michael Grundmann erkannte das Problem, dass viele Menschen für ein hygienisch sauberes WC auf Einwegprodukte zurückgreifen, die jedoch eine enorme Menge an Plastikmüll produzieren. Als Handwerksmeister für Sanitär- und Heizungstechnik war es ihm ein Anliegen, eine umweltfreundlichere Alternative zu entwickeln.

Gemeinsam mit seinem Partner Francesco La Pica entstand der WC-Star: ein wiederverwendbarer Behälter, der im Spülkasten befestigt wird und immer wieder mit Hygiene- und Antikalktabs befüllt werden kann. Diese Kombination sorgt bei jedem Spülgang für Sauberkeit und Frische, ganz ohne Einweg-Plastik.

Mit dieser cleveren Lösung begeisterten Michael und Francesco in der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ Investor Ralf Dümmel und sicherten sich einen Deal mit ihm.

Clevere WC-Lösung für nachhaltige Hygiene: Mehrweg statt Einweg!

Als junges Start-up entwickeln Michael Grundmann und Francesco La Pica praktische Problemlöser für den Alltag. Ihr Fokus ist dabei klar definiert: Wiederverwendbarkeit.

„Mit dem WC-Star möchten wir herkömmliche WC-Einwegreiniger ersetzen und damit eine große Menge an Plastikmüll einsparen. Wir haben uns oft gefragt, wie viel Plastikmüll herkömmliche WC-Reiniger verursachen und wie sich das ändern ließe“, erklärt Michael Grundmann. „Unsere Lösung ist simpel, aber effektiv: Ein wiederverwendbarer Einhänger, der dauerhaft im Spülkasten bleibt und einfach mit neuen Steinen nachgefüllt wird.“

Der WC-Star Einhängebehälter löst Einwegprodukte ab, indem er dauerhaft in den Spülkasten gehängt und immer mit den im Set enthaltenen Hygiene- und Antikalksteinen befüllt wird. Mit dem WC-Star beginnt die Hygiene bereits im Spülkasten und er vereint die Funktionen des Antikalk- und Hygienesteins in einem Produkt – für ein hygienisch frisches WC mit jedem Spülgang!

Francesco La Pica ergänzt: „Mit Ralf Dümmel an unserer Seite können wir unsere Vision einer umweltfreundlicheren WC-Hygiene nun deutschlandweit vorantreiben. Sein Wissen und Netzwerk sind für uns von unschätzbarem Wert.“

„Für mich ist der WC-Star ein echter Star, denn dieses Produkt ist einfach sensationell. Der WC-Star ist eine geniale Lösung für ein Problem, das viele Menschen tagtäglich im Haushalt haben. Kalkablagerungen, mangelnde Hygiene und zusätzlicher Plastikmüll gehören mit dieser Innovation der Vergangenheit an. Ich freue mich darauf, Michael und Francesco auf ihrem Weg zu unterstützen und die Toiletten in Deutschland mit WC-Star nachhaltiger zu machen. Also auf die Spülkästen, fertig, los…“ Ralf Dümmel 
Investor und Gesellschafter der DS Gruppe

Das WC-Star Spülkasten-Hygiene-Set ist ab sofort unter www.wc-star.shop für 9,99€ erhältlich. Auch das praktische Nachfüll-Set kann direkt auf der Website bestellt werden.

Bild Setbild WC-Star Francesco La Pica Ralf Dümmel Michael Grundmann Credit RTL Bernd Michael Maurer

Quelle L & G Ideenwelt GmbH (in Gründung) / DS Unternehmungsgruppe

Briink erhält 3,85 Millionen Euro

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Briink Founder vlnr Samuel King Tomas van der Heijden (c)Tim Steppich

Briink erhält 3,85 Millionen Euro zur Unterstützung von ESG-Teams bei der Überprüfung und dem Benchmarking ihrer Nachhaltigkeitsdaten.

Briink Intelligence GmbH, ein Berliner KI-Startup, das ESG- und Nachhaltigkeitsteams unterstützt, gab heute eine Seed-Finanzierungsrunde über 3,85 Millionen Euro bekannt. Die Runde wurde von EquityPitcher Ventures und 13books Capital gemeinsam geleitet, unter Beteiligung der bestehenden Investoren Merantix Capital und seed + speed Ventures sowie namhaften Angel-Investoren. Die neue Finanzierung stellt einen wichtigen Meilenstein für Briink dar, da das Unternehmen ein wichtiges, aber oft übersehenes Bedürfnis anspricht: die Nutzung von KI, um Nachhaltigkeitsexperten dabei zu helfen, umsetzbare Erkenntnisse aus den Datenbergen zu gewinnen, die die Zukunft unseres Planeten prägen werden, und gleichzeitig konsistente und überprüfbare Prüfpfade zu erstellen.

Briink entwickelt die weltweit ersten KI-Agenten, die speziell für ESG-Teams entwickelt wurden und deren Arbeitsabläufe beschleunigen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Datengenauigkeit und -qualität gewährleisten. Die neuen Finanzmittel werden für die Weiterentwicklung dieser spezialisierten KI-Tools verwendet, um menschliche Experten für die strategischen, hochwirkungsvollen Aufgaben freizuhalten, die für einen erfolgreichen Klimawandel erfüllt werden müssen.

Neue Vorschriften wie der europäische Green Deal zwingen die Unternehmen zu mehr Transparenz und stellen weitaus strengere Anforderungen an die Qualität der Daten zu Umweltauswirkungen. ESG (Environmental, Social, and Governance)-Teams stehen an vorderster Front dieser Bemühungen und arbeiten an der Erfassung, Verifizierung und Prüfung einer überwältigenden Menge von Informationen. Ab Januar 2025 müssen über 50 000 EU-Unternehmen schrittweise nachweisen, dass sie und ihre Lieferketten die Vorschriften einhalten. Eine Aufgabe, die von Tag zu Tag schwieriger wird, da sich die Anforderungen häufen und die herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung und -überprüfung einfach nicht mehr mithalten können.

An dieser Stelle kommt Briink ins Spiel. Mit über 40 Unternehmenskunden, darunter einige der weltweit größten Unternehmen, Fonds und Beratungsfirmen, beschleunigt Briink den Benchmarking- und Verifizierungsprozess für ESG-Daten, indem es domänenspezifische KI und LLMs einsetzt und so sicherstellt, dass die Daten genau und umfassend sind und mit den regulatorischen Standards übereinstimmen. Stellen Sie sich Briink als KI-gestützten Assistenten für Nachhaltigkeitsteams vor, die die Zukunft gestalten. Das Ergebnis sind nicht nur schnellere Arbeitsabläufe, sondern auch bessere Daten – d. h. ESG-Daten, die genau, konsistent, vergleichbar und weniger anfällig für falsche Darstellungen und Verzerrungen sind – was für eine fundierte Entscheidungsfindung und die Förderung echter Veränderungen in Richtung Nachhaltigkeit unerlässlich ist.

„ESG-Experten stehen vor einer entscheidenden Herausforderung: die Prüfung und Verifizierung riesiger Datenmengen in einer Landschaft, die immer noch von Undurchsichtigkeit und Greenwashing geprägt ist“, so Tomas van der Heijden, Mitbegründer und CEO von Briink. „Qualitativ hochwertige, geprüfte ESG-Daten sind für den Klimawandel unerlässlich, aber manuelle Prozesse und fragmentierte Standards beeinträchtigen oft die Genauigkeit. In einem Bereich, in dem Präzision der Schlüssel zur Aufrechterhaltung des Vertrauens ist, erreicht die domänenspezifische KI von Briink eine Genauigkeit von über 90% bei ESG-Daten – weit mehr als generische Lösungen wie ChatGPT. Dies gewährleistet verlässliche Erkenntnisse und hilft Unternehmen, Greenwashing zu bekämpfen und gleichzeitig den Fortschritt in Richtung echter Nachhaltigkeit zu beschleunigen.“

Spencer Lake, Partner bei 13books Capital, sagt: „Auf dem Weg in eine nachhaltigere Zukunft brauchen wir zweifellos konstruktiv-kreative KI-Plattformen wie Briink, um greifbare Auswirkungen zu erzielen. Für Fonds, Unternehmen und ihre Lieferketten ist Briink die beste Lösung, um Transparenz zu schaffen und sicherzustellen, dass sie mit der wachsenden Anzahl an ESG-Vorschriften konform bleiben. Wir freuen uns sehr, Sam, Tomas und das Team dabei zu unterstützen, auf diesem wichtigen Weg weiterhin etwas zu bewirken.

Bild Briink Founder vlnr Samuel King Tomas van der Heijden (c)Tim Steppich

Quelle: Maschmeyer Group MM Support GmbH

Der Traum vom Eigenheim

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familie Jan Moritz Becker

So wird der Hauskauf für Durchschnittsfamilien wieder realistisch

Der Traum vom Eigenheim ist für viele Familien in Deutschland in weite Ferne gerückt. Die steigenden Zinsen, teure Bauvorschriften und explodierende Nebenkosten machen es immer schwieriger, ein Einfamilienhaus zu finanzieren. Aber was genau muss passieren, damit eine durchschnittliche Familie, bestehend aus zwei Elternteilen und einem Kind, mit einem Haushaltseinkommen von rund 4000 Euro netto sich diesen Traum wieder leisten kann?

Der finanzielle Spielraum einer durchschnittlichen Familie

Eine Familie mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von 4000 Euro netto hat eine klare Vorstellung davon, was sie sich leisten kann. Banken setzen für solche Familien oft eine Lebenshaltungskostenpauschale an, die für das Paar und das Kind etwa 1700 Euro beträgt. Damit bleiben rund 2300 Euro übrig, von denen jedoch weitere Kosten wie für Autos und Versicherungen abgezogen werden müssen. Nach Abzug aller festen Kosten bleibt ein Budget von etwa 1750 Euro monatlich für die Finanzierung des Hauses. Dies beinhaltet nicht nur die Kreditrate, sondern auch Nebenkosten wie Heizung, Strom und Müllgebühren.

Belastung durch hohe Zinsen

Bei den aktuellen Zinssätzen von etwa 4 Prozent und einer Tilgung von 1,5 Prozent ergibt sich eine monatliche Belastung von 5,5 Prozent des Kredits. Auf Basis des verfügbaren Budgets von 1750 Euro monatlich könnte die Familie sich derzeit einen Kaufpreis von etwa 380.000 Euro leisten. In vielen Regionen Deutschlands, insbesondere in Großstädten und deren Einzugsgebieten, reicht das nicht aus, um ein Neubau-Reihenhaus zu kaufen. Immobilienpreise von 500.000 bis 600.000 Euro sind in diesen Gegenden keine Seltenheit. Daher ist eine Rückkehr zu niedrigeren Zinssätzen entscheidend, um den Hauskauf wieder für durchschnittliche Familien zu ermöglichen.

Zinsrückgang als Hoffnungsschimmer

Sollte der Zinssatz auf 3 Prozent sinken, könnte die Belastung für Familien deutlich geringer ausfallen. Bei einer Annuität von 4,5 Prozent und einem gleichbleibenden Haushaltsbudget von 1750 Euro im Monat könnte der Finanzierungsrahmen auf 466.000 Euro ansteigen. Das würde bedeuten, dass auch Familien mit einem durchschnittlichen Einkommen wieder die Möglichkeit hätten, in vielen Regionen ein Haus zu erwerben – zumindest in den etwas günstigeren B-Lagen außerhalb der Stadtzentren.

Der Einfluss politischer Entscheidungen

Neben den Zinsen spielen auch politische Entscheidungen eine zentrale Rolle. Ein wichtiger Faktor ist das Gebäudeenergiegesetz, das die verpflichtende Nutzung von Wärmepumpen und anderen umweltfreundlichen Heizsystemen vorsieht. Solche Vorgaben können den Hausbau erheblich verteuern und die Dauer des Bauprozesses verlängern, da es derzeit an Material und Fachkräften mangelt. Wenn diese Anforderungen gelockert oder zumindest aufgeschoben würden, könnten die Baukosten sinken und der Erwerb eines Eigenheims wieder erschwinglicher werden.

Die Bedeutung der Nebenkosten

Nicht nur die Baukosten, sondern auch die laufenden Nebenkosten stellen eine Belastung für Familien dar. Deutschland führt die Liste der Länder mit den höchsten Strompreisen weltweit an. Sollte es der Politik gelingen, die Strompreise zu senken oder zumindest zu stabilisieren, könnte dies eine erhebliche Entlastung für Hauskäufer bedeuten. Auch steigende Heizkosten und Sozialabgaben belasten das Budget vieler Familien zusätzlich. Um den Hauskauf wieder attraktiver zu machen, sollten diese Kostenfaktoren stabil bleiben oder, im besten Fall, sogar sinken.

Fazit

Damit sich die Durchschnittsfamilie wieder ein Einfamilienhaus leisten kann, müssen jedoch nicht nur die bereits erwähnten Parameter wie Zinsen, Bauvorschriften und Nebenkosten beachtet werden. Ein weiterer, oft übersehener Aspekt ist die Verfügbarkeit von Bauland. In vielen gefragten Regionen sind Grundstücke entweder kaum noch verfügbar oder enorm teuer. Eine staatliche Förderung oder Lockerung von Baurechtsvorschriften könnte dazu beitragen, dass mehr erschwingliches Bauland auf den Markt kommt.

Zudem könnten innovative Wohnkonzepte wie Reihenhäuser oder Modulbauten, die weniger Platz und Ressourcen benötigen, eine interessante Alternative darstellen. Solche Konzepte könnten vor allem in städtischen Randgebieten oder ländlichen Regionen mehr Familien die Möglichkeit bieten, Wohneigentum zu erwerben. Darüber hinaus wäre es hilfreich, wenn staatliche Förderprogramme, wie das Baukindergeld oder andere steuerliche Anreize, reaktiviert oder erweitert würden, um Familien bei der Finanzierung eines Eigenheims zu unterstützen.

Damit diese Faktoren langfristig greifen, braucht es jedoch einen kontinuierlichen Dialog zwischen Politik, Bauwirtschaft und Finanzsektor.

Autor
Jan Moritz Becker ist Immobilieninvestor, Gutachter und Geschäftsführer der Cashflow Quartier – Real Estate GmbH. Er verhilft Unternehmern sowie Privatpersonen dazu, Immobilien ohne Eigenkapital zu kaufen und finanzielle Freiheit zu erlangen.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Generalbundesanwalt: Chinesin wegen Spionageverdacht festgenommen

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Generalbundesanwalt (Archiv), via dts NachrichtenagenturKarlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesanwaltschaft hat am Montag eine chinesische Staatsangehörige wegen Spionageverdacht festnehmen lassen. Medienberichten zufolge soll ein Zusammenhang mit der Festnahme eines Mitarbeiters des ehemaligen AfD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Maximilian Krah, bestehen.

Die Chinesin wurde in Leipzig auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 27. September von Beamten des mit den Ermittlungen beauftragten Bundeskriminalamts gefasst, teilte der Generalbundesanwalt mit. Zudem seien ihre Wohnung und ihr Arbeitsplatz durchsucht worden. Die beschuldigte Chinesin wurde demnach am Montag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der ihr den Haftbefehl eröffnet und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet hat.

Die Beschuldigte sei der geheimdienstlichen Agententätigkeit für einen chinesischen Geheimdienst dringend verdächtig, hieß es. Laut Haftbefehl soll die Chinesin für ein Unternehmen gearbeitet haben, das Dienstleistungen im Bereich Logistik unter anderem am Flughafen Leipzig/Halle erbringt. In der Zeit von Mitte August 2023 bis Mitte Februar 2024 soll sie einem mutmaßlichen Mitarbeiter eines chinesischen Geheimdienstes wiederholt Informationen zu Flügen, Fracht und Passagieren des Flughafens übermittelt haben, hieß es im Haftbefehl weiter. Dies soll insbesondere Informationen über den Transport von Rüstungsgütern sowie Personen mit Verbindungen zu einem deutschen Rüstungsunternehmen umfasst haben. Medienberichten zufolge soll es sich bei dem mutmaßlichen Spion um einen ehemaligen Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah handeln.

Im April war ein deutscher Staatsangehöriger von Beamten des Landeskriminalamts Sachsen in Dresden vorläufig festgenommen und seine Wohnungen durchsucht worden. Ihm war von den Behörden „Agententätigkeit für einen ausländischen Geheimdienst in einem besonders schweren Fall“ zur Last gelegt worden. Er soll Mitarbeiter eines chinesischen Geheimdienstes sein und seit dem Jahr 2019 für ein deutsches Mitglied des Europäischen Parlaments tätig gewesen sein, so der Generalbundesanwlt. Im Januar 2024 soll der Beschuldigte demnach wiederholt Informationen über Verhandlungen und Entscheidungen im Europäischen Parlament an seinen nachrichtendienstlichen Auftraggeber weitergegeben haben. Zudem soll er für den Nachrichtendienst chinesische Oppositionelle in Deutschland ausgespäht haben, hieß es im Haftbefehl.


Foto: Generalbundesanwalt (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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