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Nagelsmann gratuliert Jürgen Klopp zu Red-Bull-Engagement

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Julian Nagelsmann (Archiv), via dts NachrichtenagenturZenica (dts Nachrichtenagentur) – Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann hat Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp zu seinem neuen Engagement als Head of Global Soccer beim Getränkekonzern Red Bull gratuliert. Es handele sich um eine „Win-Win-Situation für beide Seiten“, sagte Nagelsmann vor dem Nations-League-Spiel gegen Bosnien-Herzegowina am Donnerstag.

Neben Klopp sei auch Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zu beglückwünschen, die Zusammenarbeit sei ein „herausragender Coup“. Der ehemalige Liverpool-Coach werde seine Aufgabe „mit sehr viel Leben und auch mit seiner Art herausragend gut erfüllen“, zeigte sich der Ex-Trainer von RB Leipzig sicher.

Er sehe auch kein Problem darin, dass Klopp nun bei einem in deutschen Fankreisen umstrittenen Unternehmen angestellt sei. Schließlich sei es etwa im englischen Fußball „völlig normal“, dass hinter einem Verein jemand stehe, der „die Dinge auch finanziert“, argumentierte der Bundestrainer.

Jürgen Klopp übernimmt seine neue Aufgabe ab dem 1. Januar 2025, wie Red Bull am Mittwoch mitgeteilt hatte. Zuvor war Klopp von vielen Beobachtern nach seinem Job in Liverpool auch mit dem Amt des Bundestrainers in Verbindung gebracht worden, sollte Nagelsmann dieses eines Tages nicht mehr bekleiden.


Foto: Julian Nagelsmann (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Wirtschaftsminister wollen CO2-Begrenzung für Neuwagen lockern

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Autoproduktion (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wirtschaftsminister der Bundesländer Niedersachsen, Berlin, Sachsen und Hessen, Olaf Lies, Franziska Giffey, Martin Dulig und Kaweh Mansoori (alle SPD), fordern in einem gemeinsamen Positionspapier, die CO2-Grenzen für Neuwagen zu lockern. „Wir fordern die Bundesregierung und die Kommission auf, die geltende abrupte Absenkung des CO2-Flottengrenzwertes durch eine flexible Absenkung zu ersetzen, ohne die Klimaziele in Frage zu stellen“, teilten sie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe) mit. Andernfalls würden die Autokonzerne durch unrealistische Vorgaben in ihrer Entwicklung beschnitten, befürchten die Minister der Länder mit VW-Standorten.

Die EU-Kommission blockt alle Forderungen laut FAZ bislang ab. Daran haben auch mehrere Treffen von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) mit den Chefs verschiedener Automobilkonzerne nichts geändert. Das Ergebnis ist dem Bericht zufolge, dass die Kommission an den Grenzwerten und Strafen für 2025 festhält. Alles andere sei gegenüber Herstellern unfair, die wie BMW, viel investiert hätten, um die Ziele zu erreichen, heißt es dort.

Ernsthafte Schwierigkeiten hätten ohnehin nur anderthalb Konzerne, heißt in Anspielung auf die Renault-Gruppe, die treibende Kraft hinter den Acea-Forderungen, sowie VW. Die EU dürfe keine Managementfehler belohnen. Neben BMW hat sich auch der Stellantis-Konzern, zu dem Fiat, Peugeot und Opel gehören, gegen eine Aufweichung der Flottengrenzwerte gestellt.

Die Flottengrenzwerte sind Teil des „Fit-for-55“-Pakets der Europäischen Union, mit dem die EU von einem Pfad für eine Erderhitzung von über vier Grad Celsius auf einen Pfad umsteuerte, mit dem der Klimawandel auf geringfügig über zwei Grad Celsius begrenzt werden könnte. Im Durchschnitt dürfen alle in der EU zugelassenen Neuwagen aktuell 115,1 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. 2025 soll der Wert auf durchschnittlich 93,6 Gramm und 2030 auf 49,5 Gramm gesenkt werden. Ab 2035 fällt der Wert auf null Gramm pro Kilometer.

Wie die Forderung der SPD-Politiker, eine „abrupte“ Absenkung zu vermeiden, „ohne die Klimaziele in Frage zu stellen“, umgesetzt werden könnte, war zunächst unklar. Wenn beispielsweise ein früher Flottengrenzwert aufgeweicht würde, müsste der dadurch zusätzlich entstehende CO2-Ausstoß später wieder eingespart werden – was zu abrupteren Absenkungen wie beispielsweise einem früheren Verbrenner-Aus führen würde. Theoretisch möglich wäre auch eine Verschiebung der Einsparungen in andere Sektoren. Dabei gilt für Deutschland allerdings die Maßgabe des Bundesverfassungsgerichts, dass zur Schonung künftiger Freiheit der Übergang zu Klimaneutralität rechtzeitig eingeleitet werden muss und in allen Lebensbereichen Entwicklungen einsetzen müssen, „die ermöglichen, dass von grundrechtlicher Freiheit auch später noch, dann auf der Grundlage CO2-freier Verhaltensalternativen, gehaltvoll Gebrauch gemacht werden kann“.


Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Söder fehlt bei Großteil der Bundesratssitzungen

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Sitzung des Bundesrates (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist bei einem Großteil der Bundesratssitzungen nicht anwesend. Seit seinem Amtsantritt in der Münchner Staatskanzlei im März 2018 gab es 82 Sitzungen der Länderkammer, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitagausgaben). Söder hat demnach nur an elf von ihnen teilgenommen.

Das Wort ergriffen hat er in sechs dieser Sitzungen. Reiner Haseloff (CDU), Regierungschef in Sachsen-Anhalt und dienstältester Ministerpräsident, hat dagegen an 72 der 82 Bundesratssitzungen teilgenommen.

Im wichtigen Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag ist Söder nicht Mitglied – im Gegensatz zu allen Ministerpräsidenten der CDU. Für Bayern sitzt statt Söder Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) in dem Ausschuss. Auch an den Vorbesprechungen der Unionsministerpräsidenten am Vorabend der Bundesratssitzungen hat Söder laut SZ in den vergangenen Jahren nur sehr selten teilgenommen.


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Klimawissenschaftler: Hurrikans zerstörerischer wegen Erderhitzung

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Hurrikan Milton (Archiv), NASA via dts NachrichtenagenturPotsdam (dts Nachrichtenagentur) – Die Zunahme besonders schwerer Hurrikane wie „Milton“ oder zuletzt „Helene“ vor den US-Küsten ist laut dem Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf eine Folge des Klimawandels. „Infolge der Erwärmung gibt es nicht unbedingt häufiger tropische Wirbelstürme“, sagte Rahmstorf dem „Spiegel“. „Aber die Hurrikane werden tendenziell immer stärker und zerstörerischer.“

Das Wasser im Golf von Mexiko sei außerordentlich warm, sagte Rahmstorf. Dadurch habe Hurrikan „Milton“ zum einen besonders viel Energie geladen. Zum andere verdunste infolge der höheren Temperatur mehr Wasser.

„Der Klimawandel erschafft Stürme auf Steroiden, wie ein US-Kollege das genannt hat. Noch nie ist laut der NASA ein Tropensturm so schnell auf die höchste Hurrikan-Stufe 5 hochgestuft worden wie dieser“, sagte Rahmstorf.

In den vergangenen acht Jahren sind sieben Atlantik-Hurrikane der Kategorien vier und fünf auf US-Festland getroffen – ebenso viele Hurrikane dieser beiden höchsten Stufen wie in den 57 Jahren davor. „Es gibt unter Forschern nach den verheerenden Hurrikans der vergangenen Jahre bereits Diskussionen, eine neue Kategorie einzuführen: die Stufe 6“, so Rahmstorf. „Denn manche Hurrikane übersteigen die früher üblichen Dimensionen.“

Hurrikan Milton war am Donnerstag gegen 2:30 Uhr deutscher Zeit im US-Bundesstaat Florida auf Land getroffen. Dabei brachte Milton Windgeschwindigkeiten von deutlich über 160 km/h und in der Stadt Saint Petersburg kräftigste Regenfälle von über 400 Litern pro Quadratmeter pro Stunde. Derart extreme Regenereignisse kommen in der Stadt – bislang – statistisch nur einmal pro Jahrtausend vor. Das Auge des Hurrikans, der sich mittlerweile auf die immer noch sehr gefährliche Stufe 1 abgeschwächt hat, befindet sich seit 11 Uhr deutscher Zeit wieder auf dem Atlantik, es ist jedoch weiterhin mit starken Böen und heftigem Regen zu rechnen.

Die Lage im Krisengebiet ist unübersichtlich. In einer Wohnmobilanlage für Senioren in Saint Lucie County sind mehrere Menschen durch den Hurrikan ums Leben gekommen. Über drei Millionen Menschen im Bundesstaat Florida, mehr als jeder zehnte Einwohner, sind vom Stromnetz abgeschnitten. Es werden Schäden in zwei- bis dreistelliger Milliardenhöhe erwartet.


Foto: Hurrikan Milton (Archiv), NASA via dts Nachrichtenagentur

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Wagenknecht kritisiert angekündigte Rüstungsexporte nach Israel

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Sahra Wagenknecht am 09.10.2024, via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat die von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigten weiteren deutschen Waffenlieferungen an Israel scharf kritisiert. „Waffenlieferungen an Israel sind aktuell Beihilfe zu Kriegsverbrechen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

„Wir brauchen ein Waffenembargo und diplomatischen Druck auf die Netanjahu-Regierung“, fügte sie mit Blick auf den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu hinzu. Die Bundesregierung sollte ihrer Ansicht nach „deeskalieren“ und für einen sofortigen Waffenstillstand eintreten.

„Olaf Scholz scheinen zehntausende tote Zivilisten, darunter tausende Frauen und Kinder, so gleichgültig zu sein wie das humanitäre Völkerrecht“, sagte Wagenknecht. „Israel hat das Recht, sich und seine Bürger zu schützen. Aber Israel hat nicht das Recht auf seiner Seite, wenn es Gaza dem Erdboden gleich macht und seine Einwohner mit ungebremster Rücksichtslosigkeit unter Schutt und Asche begräbt“, so die BSW-Chefin.

„Diese Brutalität wiederholt sich im Libanon. Israels Regierung, die teilweise mit Rechtsradikalen besetzt ist, droht eine ganze Region in den Abgrund zu stürzen“, sagte Wagenknecht. „Dafür darf es keine Waffen aus Deutschland geben.“


Foto: Sahra Wagenknecht am 09.10.2024, via dts Nachrichtenagentur

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UN-Mission im Libanon meldet Beschuss durch israelische Armee

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Vereinte Nationen (Archiv), via dts NachrichtenagenturNaqura (dts Nachrichtenagentur) – Das Hauptquartier der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) ist offenbar mehrfach bei Zusammenstößen zwischen den israelischen Streitkräften (IDF) und der Hisbollah getroffen worden. Am Morgen seien zwei Blauhelmsoldaten verletzt worden, als ein Merkava-Panzer der IDF auf einen Beobachtungsturm des UNIFIL-Hauptquartiers in Naqoura gefeuert, ihn direkt getroffen und zu Fall gebracht habe, teilte die UN-Mission am Donnerstag mit.

Die Verletzungen sind nicht schwerwiegend, hieß es. Die Getroffenen befänden sich im Krankenhaus.

UNIFIL wirft israelischen Soldaten zudem vor, eine UN-Position in Labbouneh beschossen zu haben. Dort hätten sie den Eingang des Bunkers, in dem die Friedenstruppen untergebracht waren, getroffen und Fahrzeuge sowie ein Kommunikationssystem beschädigt. Eine IDF-Drohne soll dabei beobachtet worden sein, wie sie bis zum Eingang des Bunkers geflogen sei. Am Mittwoch sollen israelische Soldaten zudem „absichtlich“ auf die Überwachungskameras der Stellung geschossen und diese ausgeschaltet haben.

Die UN-Mission, an der auch die Bundeswehr beteiligt ist, erinnerte „die IDF und alle Akteure“ an ihre Verpflichtung, die Sicherheit des UN-Personals und des UN-Eigentums zu gewährleisten und die Unverletzlichkeit des UN-Geländes zu jeder Zeit zu respektieren. Die Friedenstruppe sei im Südlibanon präsent, um im Rahmen des Mandats des Sicherheitsrates die Rückkehr zur Stabilität zu unterstützen. „Jeder vorsätzliche Angriff auf Friedenssoldaten ist eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts und der Resolution 1.701 des Sicherheitsrats“, so UNIFIL.

Zuvor hatten sich bereits das UN-Nothilfebüro OCHA und der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) alarmiert über weitere Angriffe auf Krankenwagen und Hilfszentren in Libanon gezeigt. Das UNFPA zählte 87 getötete Mitarbeiter des Gesundheitswesens und 98 infolge der Kämpfe geschlossene Einrichtungen. Patienten, Krankenwagen, medizinisches Personal und Einrichtungen seien kein Ziel und müssten stets geschützt werden, schrieb OCHA.


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US-Inflationsrate sinkt geringfügig auf 2,4 Prozent

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US-Dollar (Archiv), via dts NachrichtenagenturWashington (dts Nachrichtenagentur) – Die allgemeine Inflationsrate in den USA ist geringfügig gesunken. Im September verteuerten sich die Preise in den Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent, wie die zuständige Statistikbehörde am Mittwoch mitteilte. Gegenüber dem Vormonat kletterten die Preise erneut um 0,2 Prozent, ebenso wie auch schon im August und im Juli.

Im August waren die Verbraucherpreise noch um 2,5 Prozent im Jahresvergleich gestiegen, im Juli um 2,9 Prozent. Die oft als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung ohne Energie und Nahrungsmittel lag im September bei 3,3 Prozent und damit geringfügig höher als im August und im Juli (3,2 Prozent).

Die Energiepreise ließen im Jahresvergleich um 6,8 Prozent nach (August: 4,0 Prozent), Nahrungsmittel verteuerten sich innerhalb eines Jahres um 2,3 Prozent (August: 2,1 Prozent).

Anleger schauen mit Argusaugen auf die US-Inflation, da sinkende Teuerungsraten die Notenbank Fed animieren können, die Leitzinsen zu senken. Hohe Zinsen gelten als Gift für die Börse wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.


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Bericht: Reul ließ Landtagsprotokoll zu Terror in Solingen ändern

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Herbert Reul (Archiv), via dts NachrichtenagenturDüsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) hat in einem Landtagsprotokoll offenbar eine Aussage zum Terroranschlag in Solingen nachträglich ändern lassen. Das berichtet der „Spiegel“.

Demnach beantwortete er am 11. September im Düsseldorfer Parlament Fragen der Abgeordneten zu den Abläufen in seinem Ministerium nach dem Attentat, bei dem ein Syrer Ende August drei Menschen mit einem Messer ermordet hatte. Reul ging dabei laut „Spiegel“ auch auf die Frage ein, wann er erfahren hatte, dass der Tatverdächtige 2023 abgeschoben werden sollte und wann er seine Kabinettskollegin, Fluchtministerin Josefine Paul (Grüne), darüber informierte.

Reul soll im Landtag gesagt haben, dass ihm erst am Sonntagmorgen, am zweiten Tag nach der Tat, bewusst geworden sei, dass die misslungene Abschiebung wichtig ist. Er soll von dem gescheiterten Abschiebeversuch bereits am Samstag und damit einen Tag nach dem Anschlag erfahren haben, schlussfolgert der Bericht.

Im Nachgang der Sitzung wünschte sich das Innenministerium laut „Spiegel“ eine Änderung des Zitats von Reul im Protokoll. Das Ministerium richtete demnach eine entsprechende Bitte an die Landtagsverwaltung, die den Wunsch auch umsetzte. Die Verwaltungsmitarbeiter verschoben die Zeitangabe („Das war Sonntagmorgen.“) im Protokoll an eine andere Stelle.

Das Innenministerium bestätigte die Protokolländerung auf Anfrage des Nachrichtenmagazins. Reul habe sich „missverständlich ausgedrückt“, daher sei die Passage „entsprechend modifiziert“ worden, teilte ein Sprecher mit. Den Verdacht, Reul habe Fehler vertuschen oder Falschaussagen kaschieren wollen, wies das Ministerium zurück.


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Dax baut zum Mittag Verluste ab – Rückversicherer vorn

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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts NachrichtenagenturFrankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax hat am Donnerstag nach einem sehr schwachen Start in den Handelstag bis zum Mittag einen Großteil seiner Verluste wieder abgebaut. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 19.253 Punkten berechnet, wenige Punkte unter dem Schlussniveau vom Vortag.

Vor der Veröffentlichung neuer US-Inflationsdaten am Nachmittag zeigten sich Anleger zunächst zurückhaltend. Genau mitverfolgt wird auch, wie sich die Schäden durch Hurrikan „Milton“ in den USA entwickeln. Die Papiere der Rückversicherer Münchener Rück und Hannover Rück rangierten an der Spitze der Kursliste in Frankfurt.

Am Tabellenende fanden sich derweil die Rheinmetall-Aktien wieder. Hintergrund sind Medienberichte, wonach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zu einem Waffenstillstand bereit sein soll.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0932 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9147 Euro zu haben.


Foto: Anzeigetafel in der Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

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SPD erwartet Zustimmung von FDP-Fraktion zu Rentenpaket

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Seniorin (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Matthias Miersch erwartet nicht, dass sich die FDP-Fraktion bewegen muss, um dem geplanten Rentenpaket zuzustimmen. „Ich glaube, sie muss sich gar nicht bewegen, weil Christian Lindner ganz klar gesagt hat, dieses Rentenpaket ist abschlussreif“, sagte Miersch der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv.

Er gehe auch nicht davon, dass die Fraktion in Gänze gegen das Gesetz sei. „Ich bin mir sehr, sehr sicher, dass dieses Rentenpaket beschlossen wird.“

Miersch glaubt trotz des Widerstands aus der FDP nicht an ein Scheitern des Rentenpakets der Bundesregierung. Man wolle in der Ampel-Koalition das Rentenniveau stabilisieren. „Der Beschluss wird in diesem Jahr erfolgen“, sagte der SPD-Politiker. „Das Rentenpaket ist wirklich, neben dem Haushalt, eine entscheidende Sollbruchstelle.“


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