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STARTUP AUTOBAHN EXPO2024 präsentiert über 30 Pilotprojekte

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STARTUP AUTOBAHN EXPO2024

Das Highlight-Event von STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play, die jährliche EXPO, findet am 6. Juni 2024 zum 13. Mal statt und präsentiert über 30 Pilotprojekte, die von Startups und Industriepartnern in den Bereichen Mobilität, Produktion, Enterprise und Sustainability gemeinsam entwickelt wurden.

Auf der eintägigen Veranstaltung in Stuttgart werden über 1.200 Teilnehmende erwartet, darunter Vorstandsmitglieder und Führungskräfte von Automobilkonzernen, Unternehmer, Amtsträger, Investoren und Tech-Experten.

STARTUP AUTOBAHN powered by Plug and Play ist eine Open Innovation Plattform, die den Unternehmergeist des Silicon Valleys und das Beste des deutschen Ingenieurwesens vereint. Vergleichbar mit der deutschen Autobahn — der weltweit einzigen Hochgeschwindigkeitsstrecke ohne Tempolimit — beschleunigt STARTUP AUTOBAHN die Synergien zwischen internationalen Konzernen und innovativen, technologie-getriebenen Startups. Eine kuratierte Auswahl dieser Zusammenarbeit wird auf der jährlich stattfindenden EXPO vorgestellt, die als exklusive Konferenz einer geladenen Auswahl an Gästen Einblicke in Zukunftstechnologien und Markt dominierende Themen bietet.

Unter dem Motto “Innovate. Inspire. Change.” erwartet STARTUP AUTOBAHN über 1.200 Gäste bei der diesjährigen EXPO2024 in der Stuttgarter Veranstaltungslocation “Im Wizemann” und stellt ein Programm bereit, das die dringlichsten Herausforderungen der Mobilitätsindustrie umreißt: Generative KI, die anhaltende Transformation zur E-Mobilität, Nachhaltigkeit im Heavy-Duty Segment, die Bedeutung von Daten für die Kreislaufwirtschaft, kollaborative Innovation, die Bedeutung von KI für die Nachhaltigkeit und vieles mehr.

Die Agenda beinhaltet exklusive Einblicke von Vorstandsmitgliedern der Industriepartner und weiteren Branchenführern, Podiumsdiskussionen und Panels mit Industrieexperten, individuelle Innovation Walks durch die Startup-Ausstellung, die Vorstellung der Kollaborationsresultate von Unternehmenspartnern und Startups sowie verschiedene Side Events.

Auf der Rednerliste stehen die einflussreichsten Innovatoren der Automobilbranche und weitere Vorreiter der Industrie: Markus Schäfer, Mitglied des Vorstands der Mercedes-Benz Group AG, Chief Technology Officer, Entwicklung & Einkauf; Howard Boville, Executive Vice President, General Manager für globale Anwendungen und künstliche Intelligenz bei DXC Technology; Andreas Schick, Chief Operating Officer bei Schaeffler; Saeed Amidi, CEO und Gründer bei Plug and Play Tech Center; Dirk Walliser, Senior Vice President Forschung und Entwicklung bei ZF Group; Alessandro Cremonesi, Chief Innovation Officer bei STMicroelectronics; Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone Mobility Solutions; Hongquan Jiang, Partner bei Robert Bosch Venture Capital; Jan Hiesserich, VP Strategie und Kommunikation bei Aleph Alpha; Lu Han, Direktorin des Open-Innovation-Programmes at Robert Bosch Venture Capital.

Herausragende Kollaborationen werden zum Abschluss der Veranstaltung auf der Hauptbühne mit dem Plug and Play Global Innovation Award und dem STARTUP AUTOBAHN Sustainability Award ausgezeichnet.

Bild STARTUP AUTOBAHN EXPO2024 am 6. Juni 2024 in Stuttgart.

Quelle Plug & Play Germany GmbH

Schweden: Noch viel mehr als Mittsommer

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mittsommer

Vier unschlagbare Gründe für den Aktivurlaub in Schweden

Schweden hat was. Den Mittsommer natürlich, aber auch noch viel mehr. Schweden ist Naturparadies, Outdoormekka, Lebensgefühl und so richtig lecker. Die Schweden-Kenner von Wikinger Reisen erklären, warum das so ist:

1. Schweden ist ein unvergleichliches Naturparadies, weil …

diese Vielfalt einfach atemlos macht: Seen, Wälder, Strände und Schären. Wilde Flussläufe im Norden, kleine Felseninseln an der Ost- und Westküste, weite Landschaften in Skåne im Süden. Mehr geht kaum. In Småland wohnen die kleinen Wikinger-Gruppen mittendrin im Landschaftsparadies: am Ufer des Sees Mullsjö, umgeben von Wald, Wiesen und einem weit verzweigten Wanderwegenetz.

2. Schweden ist ein Outdoormekka, weil …

die unberührte Landschaft endlose Abenteuer garantiert. Auf diesem natürlichen Outdoorspielplatz geht alles: wandern, Rad fahren, kajaken, Adrenalin spüren, Seele baumeln lassen. Kleine Wikinger-Gruppen entdecken die Schären an der südschwedischen Küste von Marstrand aus – hier läuft eine 8-tägige Tour der Linie „aktiv & entspannt“, die auch für Einsteiger passt. Rad- und Kanufans folgen in Südschweden den Spuren von Astrid Lindgren – auf sie warten stille Radwege, wilde Gewässer und einsame Badeplätze zum Erfrischen.

3. Schweden ist ein Lebensgefühl, weil …

die Glücksformel „Lagom“ dort zu Hause ist. Ein typisch schwedisches Lebensgefühl: einfach, aber erfüllt, ausgewogen und zufrieden. Wer ins Land eintaucht, spürt, was damit gemeint ist. Wanderer erleben dieses Feeling u. a. auf Gotland in verträumten Fischerdörfern, im mittelalterlichen Visby oder auf den kleinen Inseln Dyrön oder Tjörn.

4. Schweden ist einfach lecker, weil …

uns schon beim Gedanken an Erdbeertorte, Zimtschnecken, köstlich belegtes Knäckebröd, Köttbullar oder Hering mit Dillkartoffeln das Wasser im Munde zusammenläuft. Egal ob süß oder kräftig, die Schweden sind Genusskünstler. Und zelebrieren ihr Essen entsprechend. Die Fika, ihre Kaffeepause, ist eine echte Institution.

Bild Typisch schwedisches Lebensgefühl: einfach, aber erfüllt, ausgewogen und zufrieden

Quelle Bild und Text:Wikinger Reisen

Büsum präsentiert den 100. Schlafstrandkorb auf der Familienlagune

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Einzigartiges Schlaferlebnis an der Nordsee: Büsum präsentiert den 100. Schlafstrandkorb der Welt und den fünften auf der Familienlagune in Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch

Das Nordsee-Heilbad mit Herz setzt erneut Maßstäbe für ein unvergessliches Urlaubserlebnis an der Küste. Seit 2016 begeistert Büsum mit ihren preisgekrönten Schlafstrandkörben „Strandnest“, „Dünenkoje“, „Seekiste“ und „Sternengucker“, die Gästen die Möglichkeit bieten, eine Nacht direkt am Meer zu verbringen. Nun wurde 8 Jahre später am 18. Mai 2024, der fünfte Schlafstrandkorb made by Stiftung Mensch auf der Watt’n Insel in der Familienlagune Perlebucht aufgestellt, um dieses einzigartige Erlebnis weiter zu bereichern.

Am Strand übernachten, den Sternenhimmel im Blick – der erste Schlafstrandkorb der Welt macht es möglich. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Mensch, der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein sowie der Designagentur design for human nature GmbH. Der Schlafstrandkorb wurde mit dem German Design Award, dem Deutschen Tourismuspreis und dem „exzellent“-Preis der BAG WfbM ausgezeichnet.

Bereits 2016 wurden die ersten Schlafstrandkörbe nach Büsum geliefert, in der Familienlagune aufgestellt und den Nordsee-liebenden Gästen angeboten. „Ein Erfolgsmodell“, so Robert Kowitz, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Service Büsum GmbH (TMS). „Die Buchungszahlen allein im Jahr 2023 mit 320 Übernachtungen zwischen Mai und September sprechen für sich. Mit dem neuen, fünften Schlafstrandkorb an Büsums Strand können wir noch mehr Gästen den Wunsch erfüllen, direkt an der Nordsee zu übernachten!“ Der Schlafstrandkorb ist 1,30 Meter breit und 2,30 Meter lang.

Die Schlafstrandkörbe bieten Platz für zwei Erwachsene und sind mit einer wetterfesten Persenning ausgestattet, die auch bei Wind und Regen für ein geschütztes Übernachten am Strand sorgt. Die Fenster können geschlossen werden, damit die Gäste ihre Privatsphäre genießen können. Für 64 Euro pro Nacht können Gäste dieses einzigartige Erlebnis buchen und die Nordsee mit allen Sinnen erleben.

Er ist seit 2016 eine touristische Attraktion an Stränden und Seen, auf Campingplätzen und in Hotelanlagen mit einer Buchungsauslastung von über 90 Prozent. Die Besonderheit dieses Ereignisses liegt nicht nur in der Schönheit des Nordsee-Himmels, unter dem die Gäste nächtigen werden, sondern auch in der Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch in Meldorf. Die Stiftung produziert hochwertige, handgemachte Strandkörbe und setzt sich aktiv für die Inklusion von Menschen mit Behinderung ein.

„Seit der Einführung unserer Schlafstrandkörbe haben wir das Ziel verfolgt, unseren Gästen unvergessliche Erlebnisse zu bieten. Der fünfte Schlafstrandkorb ist nicht nur ein Zeichen unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung, sondern auch ein Symbol für unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Stiftung Mensch“, erklärt Robert Kowitz, Geschäftsführer der TMS.

„Die Vision der Stiftung Mensch ist es, ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben für alle zu ermöglichen. Arbeiten wie alle. Lernen, aufwachsen und wohnen wie alle!“, formuliert Detlef Brünger, Vorstand der Stiftung Mensch, vor. „Wir sind glücklich über das Schleswig-Holsteinische Erfolgsmodell Schlafstrandkorb und sehr froh über die enge Kooperation mit der TMS und der Gemeinde Büsum. So viele unserer Schlafstrandkörbe in unmittelbarer Nachbarschaft zu wissen, macht uns alle — Angestellte und Menschen mit Behinderung – stolz“, so Brünger weiter.

In der StrandkorbManufaktur der Stiftung Mensch werden die Schlafstrandkörbe von Menschen mit Handicap unter professioneller Anleitung produziert. Handgemacht in bester Qualität.

Daneben bietet die Strandkorb-Fertigung vielfältige Tätigkeitsbereiche für Menschen mit Behinderung, die in den vier Ausbildungsberufen Tischler, Metallbauer, Maßschneider und Flechtwerkgestalter konsequent anhand harmonisierter Bildungsrahmenplänen zur Arbeit am Schlafstrandkorb qualifizier werden.

Die Enthüllung des fünften Schlafstrandkorbs in Büsum erfolgte vergangenen Samstag unter anderem in Anwesenheit von Büsums Bürgermeister Hans-Jürgen Lütje, Robert Kowitz, Geschäftsführer der TMS Büsum, Detlef Brünger, Vorstand der Stiftung Mensch und Pressevertretern. Gemeinsam präsentierten sie den neuen Schlafstrandkorb der Öffentlichkeit und betonten die Bedeutung dieser Partnerschaft für den Ort und ihre Besucher.

Wer dieses außergewöhnliche Schlaferlebnis nicht verpassen möchte, kann seinen Platz unter dem Sternenhimmel online auf der Webseite www.nordsee-strandschlafen.de reservieren.

Bild Foto: Büsum-Schlafstrandkorb-Pressebild02, Bildquelle: TMS Büsum

Quelle Tourismus Marketing Service Büsum GmbH

Wehrbeauftragte warnt vor Unterfinanzierung der Litauen-Brigade

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Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl, warnt Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) vor einer Unterfinanzierung der geplanten Brigade in Litauen. Die Soldaten „müssen mit allem ausgestattet werden, was sie benötigen“, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Neben einer materiellen Vollausstattung und ordentlichen Unterkünften gehörten dazu auch Kindergärten und Schulen sowie finanzielle Anreize für die Soldaten, so Högl. Es müsse für sie und für ihre Familien attraktiv sein, mehrere Jahre im Baltikum zu dienen und zu leben. „Und dies muss auch finanziell abgesichert werden.“ Berichten zufolge soll Lindner finanzielle Zulagen für die Brigade in Litauen blockieren.

Auch die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, kritisiert diesen Sparkurs. Sie könne „nur davor warnen, Staatsausgaben zurückzudrängen, wo sie dringend notwendig wären: Infrastruktur, Ausbau der Energienetze, Digitalisierung, Verteidigung“, sagte die Münchener Ökonomieprofessorin den Funke-Zeitungen. „In dieser Lage einen so rigiden Sparkurs zu fahren, wie Finanzminister Lindner das tut, ist keine gute Idee.“


Foto: Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

FDP dringt auf mehr Kita- und Hort-Plätze

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Namensschild in einer Kita (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die FDP dringt in den Koalitionsverhandlungen über die Kindergrundsicherung vor allem auf mehr Kita- und Hort-Plätze für Kinder sowie auf die Digitalisierung der familienpolitischen Leistungen.

„Uns allen ist klar, dass wir uns im Koalitionsvertrag darauf verständigt haben, die bestehende Kinderarmut in unserem Land mit funktionierenden Mechanismen zu bekämpfen und Chancengerechtigkeit unbürokratisch zu ermöglichen“, sagte FDP-Fraktionsvize Gyde Jensen der „Rheinischen Post“, ohne die Kindergrundsicherung explizit zu nennen. „Wir sind nun im parlamentarischen Verfahren, um aus diesem gemeinsamen Verständnis fokussiert reale politische Maßnahmen zu erarbeiten, die dazu wirklich dienen.“

„Für die Einlösung des Aufstiegsversprechens und einen Weg aus der Kinderarmut braucht es funktionierende Bildungs- und Teilhabechancen“, sagte Jensen. „Genau aus diesem Grund haben wir Freie Demokraten den Vorschlag für ein digitales Kinderchancenportal gemacht. Klar ist allerdings auch, dass insbesondere eine bessere Betreuungssituation, die besonders Frauen aus der Teilzeitfalle holt und eine Verwaltungsreform, die auf eine effektive Bündelung und Digitalisierung von Leistungen setzt, zu einer wesentlichen Verbesserung der aktuellen Situation in unserem Land beitragen können“, sagte die FDP-Politikerin.


Foto: Namensschild in einer Kita (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts

Armutsrisiko für Familien mit Kindern leicht gesunken

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Kinder auf Fahrrädern (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Armutsgefahr für Familien mit Kindern ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, über die die „Rheinische Post“ in ihrer Donnerstagausgabe berichtet.

Demnach sank 2023 die so genannte Armutsrisikoquote – das ist der Anteil der Personen mit einem Einkommen von weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens der Bevölkerung – bei Paaren mit einem Kind von 8,4 Prozent im Vorjahr auf 8,1 Prozent im vergangenen Jahr. Bei Paaren mit zwei Kindern reduzierte sich die Armutsrisikoquote noch deutlicher von 11,2 auf 10,4 Prozent, bei drei oder mehr Kindern von 32 auf 30,1 Prozent. Auch bei Alleinerziehenden, die besonders häufig von einer Armutsgefährdung betroffen sind, ging der Anteil von 43,2 auf 41 Prozent zurück.

Das Bundesarbeitsministerium beruft sich in seiner Antwort auf Daten des Mikrozensus. Es verweist zudem auf weitere Zahlen aus der europäischen Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen (EU-Silc), die ebenfalls den Rückgang der Armutsgefährdungsquoten von Familien mit Kindern signalisieren.

Eine Erklärung dürfte neben dem allgemeinen Anstieg von Löhnen und Gehältern darin liegen, dass der Staat vielen Familien finanziell stärker unter die Arme greift als zuvor. Neben der Erhöhung des Kindergeldes auf 250 Euro pro Kind und Monat Anfang 2023 spielt dabei auch der Kinderzuschlag für einkommensschwache Familien eine wichtige Rolle: Die Zahl der privaten Haushalte, die den Zuschlag erhalten, ist zuletzt deutlich angestiegen – ebenso wie die Zahlbeträge, wie aus der Antwort des Ministeriums hervorgeht.

Nach den Daten des Arbeitsministeriums erhielten den Kinderzuschlag im Februar bereits rund 413.000 private Haushalte mit insgesamt gut einer Million Kindern. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren es dagegen erst 363.000 Haushalte mit knapp 927.000 Kindern. 2021, als die Ampel die Kindergrundsicherung im Koalitionsvertrag vereinbart hatte, profitierten erst 728.000 Kinder von dem Zuschlag – das sind fast 300.000 weniger als heute.

Auch die ausgezahlten Beträge sind mittlerweile deutlich höher: Erhielten die Haushalte 2021 noch durchschnittlich 339 Euro Kinderzuschlag, waren es im vergangenen Jahr bereits knapp 429 Euro – oder 90 Euro mehr im Monat.

„Gute Sozialpolitik sollte darin bestehen, soziale Bedürftigkeit durch vernünftige Löhne, stabile Preise und geringe Steuern zu verringern“, sagte AfD-Politiker René Springer. Stattdessen treibe die Politik immer mehr Familien in die soziale Abhängigkeit.


Foto: Kinder auf Fahrrädern (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Netzausbau: SPD-Fraktion hält an Vorrang für Erdverkabelung fest

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Nina Scheer (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD sieht die Forderung aus den Reihen der Union nach einer Rückkehr zum Vorrang für Freileitungen beim Bau neuer Stromleitungen kritisch. „Der alleinige Fokus auf geringere Kosten von Freileitungen greift zu kurz, da auch Fragen der Resilienz vor äußeren Einflüssen oder des Vertrauensschutzes in die geltende Rechtslage des Vorranges von Erdverkabelung mit einzubeziehen sind“, sagte die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Nina Scheer, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).

„Jede Verzögerung im Bau durch Umplanung von Erdverkabelung auf Freileitung bedeutet zudem höhere Redispatch-Kosten und Verzögerungen in der Transformation des Energiemarktes. Dies spricht für die Beibehaltung der geltenden Rechtslage“, so die SPD-Politikerin.

Der Wirtschaftsrat der CDU und die Klimaunion hatten gefordert, neue Stromleitungen künftig wieder als Freileitungen zu bauen und nicht mehr als Erdkabel zu verlegen.


Foto: Nina Scheer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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SPD-Fraktion erwägt stufenweise Einführung von Kindergrundsicherung

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Kinder hinter einem Gitter (Archiv), via dts NachrichtenagenturBerlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Fraktionsvize Sönke Rix sieht noch deutlichen Beratungsbedarf bei der geplanten Kindergrundsicherung. „Dieser Gesetzentwurf war für uns als SPD von Anfang an unzureichend“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Es gibt nach wie vor viele offene Fragen. Wir wollen kein mangelhaftes, schnelles Gesetz, sondern ein gutes Gesetz.“

Die SPD könne sich daher „nach wie vor eine stufenweise Einführung der Kindergrundsicherung vorstellen“, so der SPD-Fraktionsvize. „Am Ende muss es aber noch in dieser Wahlperiode materielle Verbesserungen für Familien geben.“ Der SPD-Fraktion seien dabei die Alleinerziehenden und die arbeitende Mitte wichtig, erklärte Rix. „Die Einführung einer Kindergrundsicherung wäre eine der größten Sozialreformen der letzten Jahrzehnte.“


Foto: Kinder hinter einem Gitter (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Arbeitsmarktexperte zieht positive Zehn-Jahres-Bilanz zum Mindestlohn

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Euromünzen (Archiv), via dts NachrichtenagenturNürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Zehn Jahre nach Einführung des Mindestlohns hat der Wirtschaftswissenschaftler Enzo Weber vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg eine positive Bilanz gezogen. „Die Einführung eines allgemeinen Mindestlohns war sinnvoll“, sagte er der „Mediengruppe Bayern“ (Donnerstagausgaben).

„Die befürchteten Jobverluste in großem Umfang sind nicht eingetreten, dagegen wechselten Beschäftigte in produktivere Jobs. Mittlerweile konnte auch der Niedriglohnbereich reduziert werden“, erklärte der Leiter des Forschungsbereichs Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen am IAB.

Für die Aushandlung der Höhe des Mindestlohns plädiert Weber für eine Kommission der Tarifpartner. „Die Tarifpartner haben bei der Lohnfindung viel Erfahrung und einen guten Blick, das ist das Rückgrat des sozialpartnerschaftlichen Modells“, sagte er. „Eines müssen wir aber beachten: Ein Mindestlohn ist an sich ein staatlicher Eingriff in die Lohnfindung, mit dem Ergebnisse korrigiert werden sollen. Es gibt also schon einen Unterschied zu normalen Tarifverhandlungen. Und deshalb ruckelt es wohl auch so gehörig.“

Dass sich die Schere bei der Lohnungleichheit „mit den laufenden Anpassungen noch weiter schließen lässt“ sei „denkbar“, so Weber. „Dieses Ziel sollte als Grundsatz der Kommissionsarbeit verankert werden – und so auch politische Setzungen überflüssig machen. Die Verantwortung der Kommission ist es dabei auch, auszutarieren, welches Mindestlohnniveau noch machbar ist, ohne dass Jobs in großem Umfang unwirtschaftlich werden und die Beschäftigungschancen sinken.“


Foto: Euromünzen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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Zahl der Abschiebungen im ersten Quartal um ein Drittel gestiegen

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl der Abschiebungen ist im ersten Quartal 2024 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 4.791 Menschen ohne Aufenthaltsstatus bis Ende März aus Deutschland abgeschoben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) berichtet.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet die Zahl eine Zunahme von rund 34 Prozent. Zwischen Januar und März 2023 wurden 3.566 Personen abgeschoben.

Die Linken-Politikerin Clara Bünger, die die Anfrage gestellt hatte, wirft der Bundesregierung einen „Abschiebewahn“ vor. „Die moralischen Hemmungen scheinen auf der Behördenseite zu schwinden“, sagte die Bundestagsabgeordnete der Zeitung. Zudem steige die Zahl der Abschiebungen, obwohl es immer weniger ausreisepflichtige Personen gebe, fügte Bünger hinzu. Immer mehr Geflüchtete müssten befürchten, „gegen ihren Willen in Länder zurückgezwungen zu werden, in denen ihnen Krieg, willkürliche Haft, Folter, extreme Armut oder Perspektivlosigkeit drohen“.

Bei der Rücknahme von Staatsangehörigen lag Nordmazedonien zwischen Januar und März 2024 an erster Stelle. Unter den Abgeschobenen stammten mit 483 die meisten aus dem Balkanstaat. Auf dem zweiten Platz rangiert die Türkei; dorthin wurden 449 Staatsbürger zurückgeführt. Dahinter folgen Georgien (416), Afghanistan (345) und Serbien (312).

Weiterhin kommen Abschiebungen häufig nicht zustande. So scheiterten im ersten Quartal dieses Jahres 7.048 geplante Rückführungen. Überwiegend waren die Betroffenen nicht mehr auffindbar oder es lag an geplatzten Flügen. Deutlich seltener spielten medizinische Gründe eine Rolle.


Foto: Flüchtlingsfamilie in einer „Zeltstadt“ (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Foto/Quelle: dts